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==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: "endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg"==
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'''Hinweis:''' <br />
==Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema==
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Vom Themenkomplex Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.<br />
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.
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==Umfrage: Mehrheit für Haus der Verantwortung==
 
Bei einer Umfrage der Braunauer Werbeagentur Innblick sprach sich eine klare Mehrheit dafür aus, im Geburtshaus von Adolf Hitler das "Haus der Verantwortung" zu installieren. Konkret votierten 148 Personen für dieses Vorhaben. Die Idee, dass Volkshochschule und Volkshilfe das Geburtshaus beziehen, befürworteten lediglich 27 Personen.
 
==Was tun mit dem Hitler-Haus?==
 
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein "Haus der Verantwortung" zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]
 
  
==Baustelle Aluminium-Werk: Bislang unbekannte Fotos==
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==17. April 2026: Termin für Eröffnung angekündigt==
Bislang unbekannte Fotos von der Baustelle und der Eröffnung des Aluminum-Werkes Ranshofen sind dem Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at zur Verfügung gestellt worden. Die undatierten Fotos dürften zwischen 1939 und 1941 aufgenommen worden sein. Die Fotos zeigen die Spanne zwischen Baubeginn, Eröffnung und Inbetriebnahme.
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Das Bundesministerium für Inneres informiert, dass am 22. Juli 2026 die offizielle Eröffnung des neuen Polizeizentrums Braunau im umgebauten Gebäude in Braunau am Inn im Beisein von Innenminister Gerhard Karner stattfinden wird.
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Datei:VAW001.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW002.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW003.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW004.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW005.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW006.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW007.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW008.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)
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Datei:VAW009.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)
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Datei:VAW010.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)
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Datei:VAW011.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)
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Datei:VAW012.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)
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Datei:VAW013.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Werkstatt (1940?)
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==Themenabend: Gelungene Premiere==
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https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=2B6E30756557575A2F64383D
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Datei:Themenabend 2014.jpg|Die Organisatoren des ersten Themenabends (von links): Mag. arch. Ingo Engel, Mag. Florian Kotanko, Mag. Gabriele Brühwasser, Robert Reiter
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'''Ausgesprochen gut besucht und historisch interessant - dies ist die positive Bilanz des ersten Themenabends des Stadtvereines Braunau am 4. Juni 2014 im GUGG-Kulturhaus in Braunau.'''<br />
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https://ooe.orf.at/stories/3350521/
Unter dem Thema "Durch Aluminiumwerk Ranshofen droht Braunau der Amerikanismus" wurde an diesem Abend ausführlich der Entscheidungsprozess dargestellt, warum vor 75 Jahren die damaligen Machthaber Ranshofen als Standort für das Aluminiumwerk auswählten.<br />
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Im Mittelpunkt des Abends: der damalige Gauheimatpfleger [[Eduard Kriechbaum]], der sich in der Sitzung der Braunauer Ratsherren am 12.05.1939 klar gegen die Errichtung des Aluminiumwerkes in Ranshofen aussprach. Absolut still, weil spannend wurde es im Raum, als Robert Reiter aus den damaligen Protokollen vorlas.<br />
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Mag. Gabriele Brühwasser beleuchtete die wirtschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau in den Nachkriegsjahren in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen.
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==Themenabend#1:==
 
  
[[Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]]
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==Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt==
Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, im GUUG-Kulturhaus, Braunau, 19.00 Uhr''' behandelt den  Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde. Freier Eintritt.
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==Umfrage zum Thema "Hitler-Haus"==
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Mehrfach wird in Medien über die Arbeiten zur Schaffung des neuen Standortes für das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau berichtet: die Fertigstellung soll zeitgerecht bis Ende März 2026 erfolgen, sodass die Polizei bis Ende Juni 2026 einziehen kann. Die Bauarbeiten umfassen nicht nur den "Altbestand", den Umbau des Hauses Salzburger Vorstadt 15 ("Hitlers Geburtshaus"), sondern auch Neubauten auf den Flächen im Anschluss daran, soweit sie im Eigentum der Republik Österreich stehen.
Die Braunauer [http://www.innblick.at/ Werbeagentur Innblick] lädt ein zu einer Umfrage: Was soll mit dem Hitler-Haus geschehen? Derzeit votieren die Teilnehmer dafür, das Geburtshaus von Adolf Hitler als Haus der Verantwortung zu nutzen. [http://doodle.com/8env4yn94x7x3syv Jetzt teilnehmen]
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[https://ooe.orf.at/stories/3339364/ ORF Oberösterreich]
  
==Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag==
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[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/von-aussen-fertig-von-innen-noch-nicht-polizei-zieht-erst-spaeter-ins-hitlerhaus;art70,4124578 OÖ Nachrichten]
Ein "Krieg" der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]
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==Mahnstein mit Farbe beschmiert==
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[https://www.krone.at/4012490 Kronen Zeitung]
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]
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[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/braunau-bereitet-sich-auf-ein-neues-kapitel-vor_a7947660 Mein Bezirk]
  
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[https://www.pnp.de/lokales/landkreis-rottal-inn/nach-umbau-fast-fertig-polizei-braunau-zieht-spaeter-ins-hitler-haus-20297374 Passauer Neue Presse]
  
==Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe==
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==11. 12. 2025: Gemeinderat beschließt die neuen Straßennamen==
braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.
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Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945
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Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945
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==Neues von ganz rechts==
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Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema "Neues von ganz rechts" wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichet.
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==Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung==
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In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 fand eine lange Diskussion ihr demokratisch legitimiertes Ende: Die neuen Straßennamen wurden teils einstimmig, teils mit Mehrheit beschlossen. Die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer erhalten auf Antrag eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro, um Kosten für die durch die Namensänderung notwendigen Adressenaktualisierungen abzufedern.
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel, die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und [[Franz Danzinger]]. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.
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Aus der Franz Resl-Straße wird der Innweg, aus der Josef Reiter-Straße die Lavaronestraße. Die Dr. Scheubagasse wird zur Jägerstättergasse, die Dr. Kriechbaum-Stiege zur Lea Olczak-Stiege.
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Die FPÖ stellte sich gegen die Umbenennung der Dr.-Kriechbaum-Stiege und der Dr.-Scheuba-Gasse, da die historischen Bezüge der beiden Namensgeber inzwischen nicht mehr so stark kontrovers eingestuft wären.
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Der Name "Innweg" entspricht einem Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer, er ergibt sich daraus, dass diese Verbindung von der Laabstraße zur Uferstraße führt. Die neue "Lavaronestraße", deren Benennung dem Ergebnis einer Anrainerinnen- und Anrainerbefragung entspricht, führt unmittelbar durch das ehemalige Flüchtlingslager, in dem 1915 - 1918 zahlreiche Menschen aus Lavarone nach der Zwangsmigration aus ihrer Heimat im Trentino leben mussten. Seit langem gibt es in Lavarone eine Via Braunau. Franz Jägerstätter und Lea Olczak werden wegen ihres widerständigen Verhaltens gegen die NS-Diktatur, das für Jägerstätter die Hinrichtung als Konsequenz hatte, geehrt.
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Die Entscheidung brachte vielfältiges Medienecho, zum Beispiel
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https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/weniger-foerdern-neue-strassennamen-heute-entscheidet-der-gemeinderat;art70,4116568
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https://www.sn.at/panorama/oesterreich/vierte-strassenumbenennung-in-braunau-auf-wunsch-des-spitals-art-624548
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https://www.sn.at/panorama/oesterreich/strassenumbenennungen-in-braunau-werden-konkret-neutrale-bezeichnungen-sollen-diskussion-beenden-art-621553
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==07. 04. 2025: Forderung nach Umbenennung von Straßen==
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Die Forderung nach der Umbenennung von Braunauer Straßen, die nach NS-belastetet Personen benannt sind, wird weiter erhoben, u.a. auch von Schauspieler Cornelius Obonya in seiner ehrenamtlichen Funktion als Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich.
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https://ooe.orf.at/stories/3300285/
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Anrainer der Josef-Reiter-Straße in Braunau, die von einer Umbenennung betroffen sein könnte, wenden sich gegen ein ihrer Meinung nach überstürztes Vorgehen und fordern eine Bürgerversammlung, in der auch sie zu Wort kommen können.
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https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/belastete-strassennamen-in-braunau-anrainer-finden-vorgehen-ueberstuerzt;art70,4040176
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==19. 03. 2025: Ehrenbürgerschaften NS-belasteter Personen aberkannt, Umbenennung von Straßen noch offen==
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Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt Braunau,  mit dem unerwünschten Erbe als Geburtsstadt von Adolf Hitler offen umzugehen und auch die Geschichte der Stadt Braunau während der NS-Diktatur zu thematisieren. Im Fokus zahlreicher kritischer Berichte und Äußerungen steht - wie in anderen Gemeinden auch - die Benennung öffentlicher Verkehrsflächen nach NS-belasteten Personen.
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Die Stadt Braunau am Inn hat ihre Straßenbenennungen hinsichtlich historischer Belastungen untersuchen lassen und einen entsprechenden Forschungsauftrag  an den Historiker Mag. Florian Schwanninger (Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim) in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesarchiv vergeben. Der Bericht „Wissenschaftliche Erforschung von Straßennamen der Stadt Braunau hinsichtlich möglicher historischer Belastungen“ wurde vom Gemeinderat am 12.12.2024 zur Kenntnis genommen und ist auf der Website der Stadt Braunau abrufbar:   https://www.braunau.at/Unsere_Stadt/Geschichte/Bericht_Strassennamen .
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Im Bericht werden 3 Namengeber (Josef Reiter, DDr. Eduard Kriechbaum, Franz Resl) als als "sehr belastet", eine Person (Dr. Scheuba) als "belastet" eingestuft.
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Da die Änderung von Straßennamen mehrere Schritte erfordert (Streichung der bisherigen Bezeichnung, Diskussion und konsensuale Findung einer neuen Bezeichnung) und damit Zeit beansprucht, hat der Gemeinderat am 19. 3. 2025 als ersten Schritt die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Josef Reiter (verliehen 1922) und DDr. Eduard Kriechbaum (verliehen 1952) beschlossen: im Fall von Josef Reiter (1862 - 1939) einstimmig, bei DDr. Eduard Kriechbaum (1887 - 1958) mehrheitlich bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.
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https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ns-vergangenheit-braunau-entzieht-ehrenbuergerschaften;art70,4032768
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https://www.sn.at/panorama/oesterreich/braunau-ns-ehrenbuergerschaften-175479193
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https://ooe.orf.at/stories/3297822/

Aktuelle Version vom 17. April 2026, 18:13 Uhr

Hinweis:
Vom Themenkomplex Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.


17. April 2026: Termin für Eröffnung angekündigt

Das Bundesministerium für Inneres informiert, dass am 22. Juli 2026 die offizielle Eröffnung des neuen Polizeizentrums Braunau im umgebauten Gebäude in Braunau am Inn im Beisein von Innenminister Gerhard Karner stattfinden wird.

https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=2B6E30756557575A2F64383D

https://ooe.orf.at/stories/3350521/


Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt

Mehrfach wird in Medien über die Arbeiten zur Schaffung des neuen Standortes für das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau berichtet: die Fertigstellung soll zeitgerecht bis Ende März 2026 erfolgen, sodass die Polizei bis Ende Juni 2026 einziehen kann. Die Bauarbeiten umfassen nicht nur den "Altbestand", den Umbau des Hauses Salzburger Vorstadt 15 ("Hitlers Geburtshaus"), sondern auch Neubauten auf den Flächen im Anschluss daran, soweit sie im Eigentum der Republik Österreich stehen.

ORF Oberösterreich

OÖ Nachrichten

Kronen Zeitung

Mein Bezirk

Passauer Neue Presse

11. 12. 2025: Gemeinderat beschließt die neuen Straßennamen

In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 fand eine lange Diskussion ihr demokratisch legitimiertes Ende: Die neuen Straßennamen wurden teils einstimmig, teils mit Mehrheit beschlossen. Die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer erhalten auf Antrag eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro, um Kosten für die durch die Namensänderung notwendigen Adressenaktualisierungen abzufedern.


Aus der Franz Resl-Straße wird der Innweg, aus der Josef Reiter-Straße die Lavaronestraße. Die Dr. Scheubagasse wird zur Jägerstättergasse, die Dr. Kriechbaum-Stiege zur Lea Olczak-Stiege.

Die FPÖ stellte sich gegen die Umbenennung der Dr.-Kriechbaum-Stiege und der Dr.-Scheuba-Gasse, da die historischen Bezüge der beiden Namensgeber inzwischen nicht mehr so stark kontrovers eingestuft wären.

Der Name "Innweg" entspricht einem Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer, er ergibt sich daraus, dass diese Verbindung von der Laabstraße zur Uferstraße führt. Die neue "Lavaronestraße", deren Benennung dem Ergebnis einer Anrainerinnen- und Anrainerbefragung entspricht, führt unmittelbar durch das ehemalige Flüchtlingslager, in dem 1915 - 1918 zahlreiche Menschen aus Lavarone nach der Zwangsmigration aus ihrer Heimat im Trentino leben mussten. Seit langem gibt es in Lavarone eine Via Braunau. Franz Jägerstätter und Lea Olczak werden wegen ihres widerständigen Verhaltens gegen die NS-Diktatur, das für Jägerstätter die Hinrichtung als Konsequenz hatte, geehrt.


Die Entscheidung brachte vielfältiges Medienecho, zum Beispiel

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/weniger-foerdern-neue-strassennamen-heute-entscheidet-der-gemeinderat;art70,4116568

https://www.sn.at/panorama/oesterreich/vierte-strassenumbenennung-in-braunau-auf-wunsch-des-spitals-art-624548

https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/sparmassnahmen-stadtmarketing-und-neue-strassennamen_a7884520

https://www.sn.at/panorama/oesterreich/strassenumbenennungen-in-braunau-werden-konkret-neutrale-bezeichnungen-sollen-diskussion-beenden-art-621553

07. 04. 2025: Forderung nach Umbenennung von Straßen

Die Forderung nach der Umbenennung von Braunauer Straßen, die nach NS-belastetet Personen benannt sind, wird weiter erhoben, u.a. auch von Schauspieler Cornelius Obonya in seiner ehrenamtlichen Funktion als Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich.

https://ooe.orf.at/stories/3300285/


Anrainer der Josef-Reiter-Straße in Braunau, die von einer Umbenennung betroffen sein könnte, wenden sich gegen ein ihrer Meinung nach überstürztes Vorgehen und fordern eine Bürgerversammlung, in der auch sie zu Wort kommen können.

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/belastete-strassennamen-in-braunau-anrainer-finden-vorgehen-ueberstuerzt;art70,4040176



19. 03. 2025: Ehrenbürgerschaften NS-belasteter Personen aberkannt, Umbenennung von Straßen noch offen

Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt Braunau, mit dem unerwünschten Erbe als Geburtsstadt von Adolf Hitler offen umzugehen und auch die Geschichte der Stadt Braunau während der NS-Diktatur zu thematisieren. Im Fokus zahlreicher kritischer Berichte und Äußerungen steht - wie in anderen Gemeinden auch - die Benennung öffentlicher Verkehrsflächen nach NS-belasteten Personen.

Die Stadt Braunau am Inn hat ihre Straßenbenennungen hinsichtlich historischer Belastungen untersuchen lassen und einen entsprechenden Forschungsauftrag an den Historiker Mag. Florian Schwanninger (Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim) in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesarchiv vergeben. Der Bericht „Wissenschaftliche Erforschung von Straßennamen der Stadt Braunau hinsichtlich möglicher historischer Belastungen“ wurde vom Gemeinderat am 12.12.2024 zur Kenntnis genommen und ist auf der Website der Stadt Braunau abrufbar: https://www.braunau.at/Unsere_Stadt/Geschichte/Bericht_Strassennamen . Im Bericht werden 3 Namengeber (Josef Reiter, DDr. Eduard Kriechbaum, Franz Resl) als als "sehr belastet", eine Person (Dr. Scheuba) als "belastet" eingestuft.

Da die Änderung von Straßennamen mehrere Schritte erfordert (Streichung der bisherigen Bezeichnung, Diskussion und konsensuale Findung einer neuen Bezeichnung) und damit Zeit beansprucht, hat der Gemeinderat am 19. 3. 2025 als ersten Schritt die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Josef Reiter (verliehen 1922) und DDr. Eduard Kriechbaum (verliehen 1952) beschlossen: im Fall von Josef Reiter (1862 - 1939) einstimmig, bei DDr. Eduard Kriechbaum (1887 - 1958) mehrheitlich bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ns-vergangenheit-braunau-entzieht-ehrenbuergerschaften;art70,4032768

https://www.sn.at/panorama/oesterreich/braunau-ns-ehrenbuergerschaften-175479193

https://ooe.orf.at/stories/3297822/