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		<title>Braunau History - Benutzerbeiträge [de-at]</title>
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		<updated>2026-04-19T02:21:20Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5586</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
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				<updated>2026-04-17T16:17:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* NS-Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der zeitgeschichtlichen Forschung zu den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der beiden Mitgliederkarteien MFKL (alphabetisch geordnete Mitgliederliste) und MFOK (regionale Mitgliederregistratur nach Ortsgruppen)  ist nunmehr digital über die Website der US National Archives (NARA) zugänglich:  &amp;quot;Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)&amp;quot; https://catalog.archives.gov/search-within/12044361 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Hilfe für die Suche bietet die Website https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-leitfaden/#8230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die online verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Originale dieser NSDAP-Mitgliederkarteien wurden an Deutschland zurückgegeben und liegen heute im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde. https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind sie jedoch nicht frei online zugänglich. Auskünfte erhält man in der Regel nur über schriftliche Anfragen, die je nach Auslastung auch längere Bearbeitungszeiten (auch von vielen Monaten!) haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS-Registrierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung gemäß StGBl Nr. 18/1945 ehemaliger Mitglieder und Parteianwärter der NSDAP sowie Angehöriger der vier Wehrverbände (SS, SA, NSKK, NSFK) erfolgte nach dem Verbotsgesetz 1945 (vgl. StGBl Nr. 13/1945) bzw. Verbotsgesetz 1947 (vgl. BGBl Nr. 25/1947) und galt für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die öffentlich Bediensteten. Bei den Beamten und Angestellten stellte sie jedoch eine Basis für weitere Überprüfungen und Maßnahmen dar, deren Zweck die Entnazifizierung öffentlicher Stellen und Ämter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung der Nationalsozialisten erfolgte im Zeitraum von 1945 bis 1947 (Nachtragsregistrierungen bis 1954) bei den Meldestellen der Wohngemeinden oder Dienststellen mittels Fragebögen sowie Melde- und Registrierungsblätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeldeten Personen wurden in Listen eingetragen und diese öffentlich ausgehängt. Während der öffentlichen Auflage der Listen durfte jedermann gegen fehlende oder falsche Angaben Einspruch erheben. Gleichzeitig mit der Registrierung konnte ein &amp;quot;Ansuchen um Nachsicht von der Registrierung&amp;quot; eingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Registrierungsformulare, Blätter und Listen wurden später den zuständigen Bezirkshauptmannschaften und Magistraten zur Aufbewahrung übergeben. Im Zuge von Archivalienübernahmen der einzelnen Bezirkshauptmannschaften kamen diese Akten zur Archivierung in das OÖ. Landesarchiv. 1969 wurden sie zum neuen Bestand &amp;quot;Registrierung der Nationalsozialisten&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jetzt (siehe vorhergehenden Eintrag) die NS-Mitgliederakten digital verfügbar und einsehbar sind, da zudem die Registrierungsakten im OÖ. Landesarchiv einzusehen sind, bestehen gegen die Publizierung auf dieser Website keine Bedenken. Beispielhaft sind auch Registrierungsdokumente von Personen öffentlichen Interesses zu sehen: Stadtbaudirektor Arch. Manfred Badiguber, Landrat Dr. Kurt Beer, Polizeibeamter Walther Hartner, der spätere Nationalratsabgeordnete Franz Hellwagner, der erste NS-Bürgermeister Georg Hofmann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Übersicht zur Registrierung Bezirk Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Übersicht zur Registrierung Bezirk Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Übersicht zur Registrierung Bezirk Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==18. 03. 2026: Braunauer Gemeinderat fasst einstimmigen Beschluss zum Projekt &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/gemeinderat-bekennt-sich-zu-haus-der-verantwortung-in-braunau;art70,4151420&lt;br /&gt;
Einstimmig und ohne Diskussion bekannte sich der gesamte Gemeinderat zu dem Projekt „Haus der Verantwortung“ in Braunau. ... Die Mandatare sprachen sich dafür aus, das Projekt „grundsätzlich zu befürworten und positiv zu bewerten.“ Der Verein zur Errichtung und Bewirtschaftung des „Hauses der Verantwortung“ Braunau hat jetzt zwei Jahre Zeit, um die Finanzierung für das Großprojekt auf die Beine zu stellen. Die Stadtgemeinde will im Gegenzug in dieser Zeit alle Bemühungen, das alte Stadttheater zu verkaufen, vorerst einstellen. Der Stadtgemeinde dürfen dabei keine Kosten entstehen, auch das wurde beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Aktuelles&amp;diff=5585</id>
		<title>Aktuelles</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Aktuelles&amp;diff=5585"/>
				<updated>2026-04-17T16:13:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Themenkomplex Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==17. April 2026: Termin für Eröffnung angekündigt==&lt;br /&gt;
Das Bundesministerium für Inneres informiert, dass am 22. Juli 2026 die offizielle Eröffnung des neuen Polizeizentrums Braunau im umgebauten Gebäude in Braunau am Inn im Beisein von Innenminister Gerhard Karner stattfinden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=2B6E30756557575A2F64383D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3350521/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach wird in Medien über die Arbeiten zur Schaffung des neuen Standortes für das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau berichtet: die Fertigstellung soll zeitgerecht bis Ende März 2026 erfolgen, sodass die Polizei bis Ende Juni 2026 einziehen kann. Die Bauarbeiten umfassen nicht nur den &amp;quot;Altbestand&amp;quot;, den Umbau des Hauses Salzburger Vorstadt 15 (&amp;quot;Hitlers Geburtshaus&amp;quot;), sondern auch Neubauten auf den Flächen im Anschluss daran, soweit sie im Eigentum der Republik Österreich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://ooe.orf.at/stories/3339364/ ORF Oberösterreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/von-aussen-fertig-von-innen-noch-nicht-polizei-zieht-erst-spaeter-ins-hitlerhaus;art70,4124578 OÖ Nachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.krone.at/4012490 Kronen Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/braunau-bereitet-sich-auf-ein-neues-kapitel-vor_a7947660 Mein Bezirk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.pnp.de/lokales/landkreis-rottal-inn/nach-umbau-fast-fertig-polizei-braunau-zieht-spaeter-ins-hitler-haus-20297374 Passauer Neue Presse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==11. 12. 2025: Gemeinderat beschließt die neuen Straßennamen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 fand eine lange Diskussion ihr demokratisch legitimiertes Ende: Die neuen Straßennamen wurden teils einstimmig, teils mit Mehrheit beschlossen. Die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer erhalten auf Antrag eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro, um Kosten für die durch die Namensänderung notwendigen Adressenaktualisierungen abzufedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Franz Resl-Straße wird der Innweg, aus der Josef Reiter-Straße die Lavaronestraße. Die Dr. Scheubagasse wird zur Jägerstättergasse, die Dr. Kriechbaum-Stiege zur Lea Olczak-Stiege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FPÖ stellte sich gegen die Umbenennung der Dr.-Kriechbaum-Stiege und der Dr.-Scheuba-Gasse, da die historischen Bezüge der beiden Namensgeber inzwischen nicht mehr so stark kontrovers eingestuft wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Innweg&amp;quot; entspricht einem Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer, er ergibt sich daraus, dass diese Verbindung von der Laabstraße zur Uferstraße führt. Die neue &amp;quot;Lavaronestraße&amp;quot;, deren Benennung dem Ergebnis einer Anrainerinnen- und Anrainerbefragung entspricht, führt unmittelbar durch das ehemalige Flüchtlingslager, in dem 1915 - 1918 zahlreiche Menschen aus Lavarone nach der Zwangsmigration aus ihrer Heimat im Trentino leben mussten. Seit langem gibt es in Lavarone eine Via Braunau. Franz Jägerstätter und Lea Olczak werden wegen ihres widerständigen Verhaltens gegen die NS-Diktatur, das für Jägerstätter die Hinrichtung als Konsequenz hatte, geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung brachte vielfältiges Medienecho, zum Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/weniger-foerdern-neue-strassennamen-heute-entscheidet-der-gemeinderat;art70,4116568&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/vierte-strassenumbenennung-in-braunau-auf-wunsch-des-spitals-art-624548&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/sparmassnahmen-stadtmarketing-und-neue-strassennamen_a7884520&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/strassenumbenennungen-in-braunau-werden-konkret-neutrale-bezeichnungen-sollen-diskussion-beenden-art-621553&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==07. 04. 2025: Forderung nach Umbenennung von Straßen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung nach der Umbenennung von Braunauer Straßen, die nach NS-belastetet Personen benannt sind, wird weiter erhoben, u.a. auch von Schauspieler Cornelius Obonya in seiner ehrenamtlichen Funktion als Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3300285/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anrainer der Josef-Reiter-Straße in Braunau, die von einer Umbenennung betroffen sein könnte, wenden sich gegen ein ihrer Meinung nach überstürztes Vorgehen und fordern eine Bürgerversammlung, in der auch sie zu Wort kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/belastete-strassennamen-in-braunau-anrainer-finden-vorgehen-ueberstuerzt;art70,4040176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==19. 03. 2025: Ehrenbürgerschaften NS-belasteter Personen aberkannt, Umbenennung von Straßen noch offen==&lt;br /&gt;
Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt Braunau,  mit dem unerwünschten Erbe als Geburtsstadt von Adolf Hitler offen umzugehen und auch die Geschichte der Stadt Braunau während der NS-Diktatur zu thematisieren. Im Fokus zahlreicher kritischer Berichte und Äußerungen steht - wie in anderen Gemeinden auch - die Benennung öffentlicher Verkehrsflächen nach NS-belasteten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Braunau am Inn hat ihre Straßenbenennungen hinsichtlich historischer Belastungen untersuchen lassen und einen entsprechenden Forschungsauftrag  an den Historiker Mag. Florian Schwanninger (Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim) in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesarchiv vergeben. Der Bericht „Wissenschaftliche Erforschung von Straßennamen der Stadt Braunau hinsichtlich möglicher historischer Belastungen“ wurde vom Gemeinderat am 12.12.2024 zur Kenntnis genommen und ist auf der Website der Stadt Braunau abrufbar:    https://www.braunau.at/Unsere_Stadt/Geschichte/Bericht_Strassennamen .&lt;br /&gt;
Im Bericht werden 3 Namengeber (Josef Reiter, DDr. Eduard Kriechbaum, Franz Resl) als als &amp;quot;sehr belastet&amp;quot;, eine Person (Dr. Scheuba) als &amp;quot;belastet&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Änderung von Straßennamen mehrere Schritte erfordert (Streichung der bisherigen Bezeichnung, Diskussion und konsensuale Findung einer neuen Bezeichnung) und damit Zeit beansprucht, hat der Gemeinderat am 19. 3. 2025 als ersten Schritt die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Josef Reiter (verliehen 1922) und DDr. Eduard Kriechbaum (verliehen 1952) beschlossen: im Fall von Josef Reiter (1862 - 1939) einstimmig, bei DDr. Eduard Kriechbaum (1887 - 1958) mehrheitlich bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ns-vergangenheit-braunau-entzieht-ehrenbuergerschaften;art70,4032768&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/braunau-ns-ehrenbuergerschaften-175479193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3297822/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5584</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5584"/>
				<updated>2026-03-21T11:39:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der zeitgeschichtlichen Forschung zu den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der beiden Mitgliederkarteien MFKL (alphabetisch geordnete Mitgliederliste) und MFOK (regionale Mitgliederregistratur nach Ortsgruppen)  ist nunmehr digital über die Website der US National Archives (NARA) zugänglich:  &amp;quot;Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)&amp;quot; https://catalog.archives.gov/search-within/12044361 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Hilfe für die Suche bietet die Website https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-leitfaden/#8230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die online verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Originale dieser NSDAP-Mitgliederkarteien wurden an Deutschland zurückgegeben und liegen heute im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde. https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind sie jedoch nicht frei online zugänglich. Auskünfte erhält man in der Regel nur über schriftliche Anfragen, die je nach Auslastung auch längere Bearbeitungszeiten (auch von vielen Monaten!) haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS-Registrierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung gemäß StGBl Nr. 18/1945 ehemaliger Mitglieder und Parteianwärter der NSDAP sowie Angehöriger der vier Wehrverbände (SS, SA, NSKK, NSFK) erfolgte nach dem Verbotsgesetz 1945 (vgl. StGBl Nr. 13/1945) bzw. Verbotsgesetz 1947 (vgl. BGBl Nr. 25/1947) und galt für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die öffentlich Bediensteten. Bei den Beamten und Angestellten stellte sie jedoch eine Basis für weitere Überprüfungen und Maßnahmen dar, deren Zweck die Entnazifizierung öffentlicher Stellen und Ämter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung der Nationalsozialisten erfolgte im Zeitraum von 1945 bis 1947 (Nachtragsregistrierungen bis 1954) bei den Meldestellen der Wohngemeinden oder Dienststellen mittels Fragebögen sowie Melde- und Registrierungsblätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeldeten Personen wurden in Listen eingetragen und diese öffentlich ausgehängt. Während der öffentlichen Auflage der Listen durfte jedermann gegen fehlende oder falsche Angaben Einspruch erheben. Gleichzeitig mit der Registrierung konnte ein &amp;quot;Ansuchen um Nachsicht von der Registrierung&amp;quot; eingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Registrierungsformulare, Blätter und Listen wurden später den zuständigen Bezirkshauptmannschaften und Magistraten zur Aufbewahrung übergeben. Im Zuge von Archivalienübernahmen der einzelnen Bezirkshauptmannschaften kamen diese Akten zur Archivierung in das OÖ. Landesarchiv. 1969 wurden sie zum neuen Bestand &amp;quot;Registrierung der Nationalsozialisten&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jetzt (siehe vorhergehenden Eintrag) die NS-Mitgliederakten digital verfügbar und einsehbar sind, da zudem die Registrierungsakten im OÖ. Landesarchiv einzusehen sind, bestehen gegen die Publizierung auf dieser Website keine Bedenken. Beispielhaft sind auch Registrierungsdokumente von Personen öffentlichen Interesses zu sehen: Stadtbaudirektor Arch. Manfred Badiguber, Landrat Dr. Kurt Beer, Polizeibeamter Walther Hartner, der spätere Nationalratsabgeordnete Franz Hellwagner, der erste NS-Bürgermeister Georg Hofmann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==18. 03. 2026: Braunauer Gemeinderat fasst einstimmigen Beschluss zum Projekt &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/gemeinderat-bekennt-sich-zu-haus-der-verantwortung-in-braunau;art70,4151420&lt;br /&gt;
Einstimmig und ohne Diskussion bekannte sich der gesamte Gemeinderat zu dem Projekt „Haus der Verantwortung“ in Braunau. ... Die Mandatare sprachen sich dafür aus, das Projekt „grundsätzlich zu befürworten und positiv zu bewerten.“ Der Verein zur Errichtung und Bewirtschaftung des „Hauses der Verantwortung“ Braunau hat jetzt zwei Jahre Zeit, um die Finanzierung für das Großprojekt auf die Beine zu stellen. Die Stadtgemeinde will im Gegenzug in dieser Zeit alle Bemühungen, das alte Stadttheater zu verkaufen, vorerst einstellen. Der Stadtgemeinde dürfen dabei keine Kosten entstehen, auch das wurde beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5583</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5583"/>
				<updated>2026-03-18T14:27:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* NS Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der zeitgeschichtlichen Forschung zu den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der beiden Mitgliederkarteien MFKL (alphabetisch geordnete Mitgliederliste) und MFOK (regionale Mitgliederregistratur nach Ortsgruppen)  ist nunmehr digital über die Website der US National Archives (NARA) zugänglich:  &amp;quot;Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)&amp;quot; https://catalog.archives.gov/search-within/12044361 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Hilfe für die Suche bietet die Website https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-leitfaden/#8230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die online verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Originale dieser NSDAP-Mitgliederkarteien wurden an Deutschland zurückgegeben und liegen heute im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde. https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind sie jedoch nicht frei online zugänglich. Auskünfte erhält man in der Regel nur über schriftliche Anfragen, die je nach Auslastung auch längere Bearbeitungszeiten (auch von vielen Monaten!) haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS-Registrierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung gemäß StGBl Nr. 18/1945 ehemaliger Mitglieder und Parteianwärter der NSDAP sowie Angehöriger der vier Wehrverbände (SS, SA, NSKK, NSFK) erfolgte nach dem Verbotsgesetz 1945 (vgl. StGBl Nr. 13/1945) bzw. Verbotsgesetz 1947 (vgl. BGBl Nr. 25/1947) und galt für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die öffentlich Bediensteten. Bei den Beamten und Angestellten stellte sie jedoch eine Basis für weitere Überprüfungen und Maßnahmen dar, deren Zweck die Entnazifizierung öffentlicher Stellen und Ämter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung der Nationalsozialisten erfolgte im Zeitraum von 1945 bis 1947 (Nachtragsregistrierungen bis 1954) bei den Meldestellen der Wohngemeinden oder Dienststellen mittels Fragebögen sowie Melde- und Registrierungsblätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeldeten Personen wurden in Listen eingetragen und diese öffentlich ausgehängt. Während der öffentlichen Auflage der Listen durfte jedermann gegen fehlende oder falsche Angaben Einspruch erheben. Gleichzeitig mit der Registrierung konnte ein &amp;quot;Ansuchen um Nachsicht von der Registrierung&amp;quot; eingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Registrierungsformulare, Blätter und Listen wurden später den zuständigen Bezirkshauptmannschaften und Magistraten zur Aufbewahrung übergeben. Im Zuge von Archivalienübernahmen der einzelnen Bezirkshauptmannschaften kamen diese Akten zur Archivierung in das OÖ. Landesarchiv. 1969 wurden sie zum neuen Bestand &amp;quot;Registrierung der Nationalsozialisten&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jetzt (siehe vorhergehenden Eintrag) die NS-Mitgliederakten digital verfügbar und einsehbar sind, da zudem die Registrierungsakten im OÖ. Landesarchiv einzusehen sind, bestehen gegen die Publizierung auf dieser Website keine Bedenken. Beispielhaft sind auch Registrierungsdokumente von Personen öffentlichen Interesses zu sehen: Stadtbaudirektor Arch. Manfred Badiguber, Landrat Dr. Kurt Beer, Polizeibeamter Walther Hartner, der spätere Nationalratsabgeordnete Franz Hellwagner, der erste NS-Bürgermeister Georg Hofmann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Braunau_-_braune_Stadt&amp;diff=5582</id>
		<title>Braunau - braune Stadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Braunau_-_braune_Stadt&amp;diff=5582"/>
				<updated>2026-03-18T14:12:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Februarereignisse 1934 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Braunau - braune Stadt?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Von [[Mag. Florian Kotanko]] &amp;lt;sup&amp;gt;(*)&amp;lt;/sup&amp;gt;''':&lt;br /&gt;
'''Vorbemerkung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weit verbreitete und für Braunau bis heute äußerst negative Assoziation verbindet den Namen der Stadt mit brauner = nationalsozialistischer &lt;br /&gt;
Vergangenheit. Es soll daher untersucht werden, ob diese Assoziation auf belegbaren Fakten beruht, ob also Braunau als &amp;quot;Geburtsort des Führers&amp;quot; &lt;br /&gt;
tatsächlich eine besondere &amp;quot;braune&amp;quot; Geschichte hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtig erscheint der Hinweis, dass Größe und Struktur der Stadt Braunau in der Zwischenkriegszeit wesentlich anders waren als heute. Die Fläche der Stadt betrug nur etwa 2,9 km², die Einwohnerzahl nahm von 4723 im Jahre  1923 auf 5011 im Jahre 1934 zu.&amp;lt;ref&amp;gt;KOTANKO Florian: Braunau 1919 - 1938. Ungedruckte  Hausarbeit für das Lehramt aus Geschichte, vorgelegt an der Universität Innsbruck 1974, S. 74f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet von Braunau war seit dem 15. Jahrhundert praktisch unverändert und umfasste bis 1919 eine Fläche von etwa 1,09 km². &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gleich zu Beginn des Jahres 1920 hatte sich der Gemeindeausschuss mit einem schwierigen  Problem zu befassen: die Gründe des ehemaligen k.k. Flüchtlingslagers, die ja in den Besitz der Gemeinde Braunau übergegangen waren, lagen &lt;br /&gt;
außerhalb der Stadtgrenze auf dem Gebiet der selbständi­gen Gemeinde &lt;br /&gt;
Ranshofen. Man kam nun auf den Gedanken, die betreffenden Bereiche - es &lt;br /&gt;
handelte sich um das heutige Laab und Höft - nach Braunau &lt;br /&gt;
einzugemeinden. In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeindeausschüsse von &lt;br /&gt;
Ranshofen und Braunau wurde festgelegt, im Laufe des Monats Februar in &lt;br /&gt;
den zur Eingemeindung vorgesehenen Gebieten eine Volksabstimmung &lt;br /&gt;
abzuhalten &amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung &lt;br /&gt;
am  30.1.1920, Stadtarchiv Braunau&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Ab­stimmung &lt;br /&gt;
fand am 22. Februar 1920 statt und brachte eine klare Mehrheit für die &lt;br /&gt;
Eingemein­dung. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 28. 2. 1920, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19200228&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33]und Seite 4 &lt;br /&gt;
[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19200228&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es trat also Ranshofen mit 1. Jänner 1921&amp;lt;ref&amp;gt; 152. Kundmachung &lt;br /&gt;
der Landesregierung für Oberösterreich vom 23.Dezember 1920, Z. 34048/2 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Fläche von  218 ha33 a 47 m² von seinem Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. 3. 1920, 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19200313&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33:&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet Ranshofen hatte ursprünglich  2368 ha 44 a 15 m² &lt;br /&gt;
betragen; von einem Gesamtsteuerertrag von 37.488,94 Kronen im Jahre &lt;br /&gt;
1919 fielen ab 1921 für Ranshofen 5.810,44 Kronen weg, der Ausfall an &lt;br /&gt;
Grundsteuer belief sich auf 1452,61 K von 9.372,23 K. &amp;lt;/ref&amp;gt; ab. &lt;br /&gt;
Dieser bedeutende Flächenzuwachs sicherte die Ausdehnung von Braunau bis&lt;br /&gt;
in die Zeit der deutschen Besetzung. Erst mit Wirkung vom 15. &lt;br /&gt;
Oktober 1938 &amp;lt;ref&amp;gt; 57. Kundmachung des Landeshauptmanns von &lt;br /&gt;
Oberösterreich vom 14. September 1938, Zl. 673/3, betreffend die &lt;br /&gt;
Vereinigung der Gemeinden Stadt Braunau a. I. mit der Gemeinde Ranshofen&lt;br /&gt;
zu einer Gemeinde mit dem Namen Stadt Braunau a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;[7] &lt;br /&gt;
HIERETH Sebastian: Geschichte der Stadt Braunau am Inn, 1. Teil, S.67, &lt;br /&gt;
SCHMIDT Rudolf: Die Ranshofener Pfalz. In: 12. Jahresbericht des BG und &lt;br /&gt;
RG Braunau am Inn 19971/72,S. 8 &amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die gesamte Gemeinde &lt;br /&gt;
Ranshofen zu Braunau ge­schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Forschungen stoßen in Braunau deshalb auf ziemliche Schwierigkeiten, &lt;br /&gt;
weil die Stadt bis heute kein Stadtarchiv eingerichtet hat, das in seiner personellen und materiellen Ausstattung modernen&lt;br /&gt;
Ansprüchen genügen würde. 1974 aber gestattete der damalige &lt;br /&gt;
Bürgermeister [[Hermann Fuchs]] dem Autor, die seinerzeit in den Kellergewölben des &lt;br /&gt;
Rathauses aufbewahrten Akten zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau - Braune Au===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die älteste urkundliche Erwähnung einer Siedlung auf dem Gebiet des &lt;br /&gt;
heutigen Braunau findet sich in einer Schenkungsurkunde des bayrischen &lt;br /&gt;
Herzogs Heinrich IX. aus dem Jahre 1125 &amp;lt;ref&amp;gt; HIERETH Sebastian: &lt;br /&gt;
Geschichte der Stadt Braunau am Inn, 1. Teil, S.67, SCHMIDT Rudolf: Die &lt;br /&gt;
Ranshofener Pfalz. In: 12. Jahresbericht des BG und RG Braunau am Inn &lt;br /&gt;
19971/72,S. 8 &amp;lt;/ref&amp;gt;. In dieser Urkunde wird erwähnt, dass neben &lt;br /&gt;
anderen Gütern auch das &amp;quot;praedium Brunove&amp;quot; den &amp;quot;an der Pankrazkirche &lt;br /&gt;
nach der Regel des hl. Augustinus Christus dienenden Brüdern&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schmidt, Pfalz, S. 8 &amp;lt;/ref&amp;gt; geschenkt werde. Andere belegte &lt;br /&gt;
Namensformen sind Brunovve,Brunaugia, Pronowe, Prunowe, Prunov, Prunou, &lt;br /&gt;
Prounaw, Prunauwe u.a. Wenngleich die Erklärung der Herkunft des Namens &lt;br /&gt;
&amp;quot;Braunau&amp;quot; unterschiedlich war,so wird in der letzten Untersuchung &lt;br /&gt;
eindeutig festgehalten: &amp;quot;Die Erklärung des Namens &amp;quot;Braunau&amp;quot; ist &amp;quot;einfach&lt;br /&gt;
und absolut sicher. Er kann nach den Gesetzen der Sprachentwicklung nur&lt;br /&gt;
'braune Au' bedeuten, keineswegs aber 'Brunnenau' oder 'brave Au!&amp;quot;  Die&lt;br /&gt;
Bezeichnung &amp;quot;braune Au&amp;quot; sei als Flurname für die Gegend zwischen &lt;br /&gt;
Enknach und Mattigmündung anzusehen. &amp;lt;ref&amp;gt; GLECHNER Gottfried: &lt;br /&gt;
Unsere Namen. Kleine Namenkunde des Bezirkes Braunau am Inn. &lt;br /&gt;
Sondernummer von &amp;quot;Das Bundwerk&amp;quot;, Schriftenreihe des Innviertler &lt;br /&gt;
Kulturkreises,S. 24 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Der Name Braunau ist also mit &amp;quot;braun&amp;quot; zu verbinden.''' Wie kam es allerdings zur Verbindung NSDAP-braun?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Politische Symbole hatten stets die Funktion, die eigene Gruppe gegen andere &lt;br /&gt;
abzugrenzen und so besonders hervorzuheben. Der moderne Begriff von &lt;br /&gt;
corporate identity ist durchaus auch darauf zu beziehen. Wesentliche &lt;br /&gt;
Mittel dazu sind etwa Hymnen, Fahnen und Uniformen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe Braun ist dabei schon in den Anfangsjahren der NSDAP nachweisbar,&lt;br /&gt;
wenngleich es auch andere Farben gab, zu welchen Nationalsozialisten &lt;br /&gt;
eine besondere Beziehung (zu haben) hatten. So heißt es im &lt;br /&gt;
Polizeibericht über eine Parteiveranstaltung am 20. September 1920 &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Der Aufstieg der NSDAP in Augenzeugenberichten. &lt;br /&gt;
Herausgegeben und eingeleitet von Ernst Deuerlein. München 5. Aufl. &lt;br /&gt;
1982,  S. 122f. &amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;Kessler erklärt kurz die &lt;br /&gt;
nationalsozialistische Flagge: Das Rot bedeutet, daß wir Sozialisten, &lt;br /&gt;
aber wahre und keine Phrasendrescher, sind, das heißt [das Weiß?], daß &lt;br /&gt;
wir national sein wollen, und das schwarze Hakenkreuz, daß wir strenge &lt;br /&gt;
Antisemiten sind. Unter dieser schwarzweißroten, der alten Flagge &lt;br /&gt;
(lebhafter Beifall) wollen wir weiterkämpfen und schließlich auch siegen&lt;br /&gt;
(lebhafter Beifall).&amp;quot;  Ähnliches schreibt Hitler selbst in&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;.  &amp;lt;ref&amp;gt; HAMANN Brigitte: Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators. &lt;br /&gt;
München-Zürich (Piper) 2. Aufl. 1996,zitiert auf  S.300 aus Hitlers &lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Zitat nach der einbändigen Volksausgabe, S. 557): &amp;quot;Als &lt;br /&gt;
nationale Sozialisten sehen wir in unserer Flagge unser Programm. Im Rot&lt;br /&gt;
sehen wir den sozialen Gedanken der Bewegung, im Weiß den &lt;br /&gt;
nationalistischen, im Hakenkreuz die Mission des Kampfes für den Sieg &lt;br /&gt;
des arischen Menschen.&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; Für die SA ist zwar von &amp;quot;jedermann &lt;br /&gt;
kenntlicher Kleidung&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Deuerlein, Aufstieg S. 264 f.: Am 1. &lt;br /&gt;
November 1926 errichtet Hitler als zentrale Leitung die &amp;quot;Oberste &lt;br /&gt;
SA-Führung&amp;quot; und ernennt zum &amp;quot;Obersten SA-Führer&amp;quot; den Gauleiter und &lt;br /&gt;
SA-Führer des Gaues Ruhr, Hauptmann a.D. Franz von Pfeffer. In einem &lt;br /&gt;
Brief Hitlers an den &amp;quot;Obersten SA-Führer&amp;quot; über Aufbau und Tätigkeit der &lt;br /&gt;
SA wird festgehalten: &amp;quot;Um von vornherein jeden geheimen Charakter der SA&lt;br /&gt;
zu verhüten, muß, abgesehen von ihrer sofort jedermann kenntlichen &lt;br /&gt;
Kleidung, schon die Größe ihres Bestandes ihr selbst den Weg weisen, &lt;br /&gt;
welcher der Bewegung nützt und allerÖffentlichkeit bekannt ist.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  die Rede, aber anfänglich noch nicht allgemein von den &lt;br /&gt;
später charakteristischen &amp;quot;Braunhemden&amp;quot;, wenn es in einer Darstellung &lt;br /&gt;
des Hitlerputsches vom November 1923 heißt: &amp;quot;Unterdessen zogen die &lt;br /&gt;
alarmierten SA-Männer ihre Uniform an - feldgraue Windjacken &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Angabe bei SCHMITZ-BERNING Cornelia: Vokabular des &lt;br /&gt;
Nationalsozialismus. Berlin – New York 2000 S. 128, gibt es im&amp;quot; &lt;br /&gt;
Ehrenbuch der SA&amp;quot;, das dem Verfasser nicht zugänglich war, ein Kapitel &lt;br /&gt;
&amp;quot;Von der Windjacke zum Braunhemd&amp;quot;. &amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer &lt;br /&gt;
Hakenkreuzbinde, feldgraue Skimützen und Pistolengürtel.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
TOLAND John: Adolf Hitler, Bergisch Gladbach 1977, S. 208 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Derselbe Autor berichtet erst in der Beschreibung der Situation Ende &lt;br /&gt;
1926: &amp;quot;Die offizielle Uniform der SA war das Braunhemd mit braunem &lt;br /&gt;
Binder. Die Wahl dieser Farbe war Zufall; eine große Lieferung von &lt;br /&gt;
Hemden, die ursprünglich für die deutschen Kolonialtruppen in Ostafrika &lt;br /&gt;
bestimmt waren, konnten zu günstigen Großhandelspreisen erworben &lt;br /&gt;
werden.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Toland, Hitler,  S. 300 &amp;lt;/ref&amp;gt;   Auch &lt;br /&gt;
'''Heinz Höhne''' &amp;lt;ref&amp;gt; HÖHNE Heinz: Die Machtergreifung. &lt;br /&gt;
Deutschlands Weg in die Hitler-Diktatur. Reinbek 1983, S. 120 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt über die SA-Uniform fest: &amp;quot;Daß die SA-Männer &lt;br /&gt;
Braunhemden trugen, war nur ein Zufall; einem SA-Führer war ein größerer&lt;br /&gt;
Posten von Braunhemden, ursprünglich für die Schutztruppe in &lt;br /&gt;
Deutsch-Ostafrika bestimmt, angeboten worden, und so war das Braun in &lt;br /&gt;
die Partei gekommen.&amp;quot; Über die näheren Umstände führt '''G. Rossbach''' &lt;br /&gt;
in seinem Erinnerungsbuch aus: &amp;quot;Im Jahre 1921 hatte ich mit einigen &lt;br /&gt;
Leuten der Arbeitsgemeinschaft Rossbach eine Radfahrt nach Ostpreußen &lt;br /&gt;
unternommen. Um für diese Fahrt einheitlich ausgerüstet zu sein, wurde &lt;br /&gt;
ein Restposten ostafrikanischer Lettowhemden, wie sie zuletzt die &lt;br /&gt;
Offiziere der Schutztruppe getragen hatten, käuflich erworben und an die&lt;br /&gt;
Radfahrer verteilt. Diese Hemden waren beige-braun, also viel heller &lt;br /&gt;
als die späteren Hitler-Hemden und mit weißen Perlmuttknöpfen besetzt. &lt;br /&gt;
Später habe ich diese Hemden als Gemeinschaftskleidung in meiner &lt;br /&gt;
Organisation [...] eingeführt. Durch Edmund Heines wurden sie dann für &lt;br /&gt;
die SA übernommen und auch vertrieben. Ihre Farbe wurde von Monat zu &lt;br /&gt;
Monat dunkler.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Schmitz-Berning, Vokabular, S. 128f. &lt;br /&gt;
Zitataus Rossbach, G.: Mein Weg durch die Zeit. Erinnerungen und &lt;br /&gt;
Bekenntnisse. Weilburg/Lahn 1950, S. 89f., zitiert bei Weißmann &lt;br /&gt;
Karlheinz: Schwarze Fahnen, Runenzeichen. Die Entwicklung der &lt;br /&gt;
politischen Symbolik der deutschen Rechten zwischen 1890 und1945. &lt;br /&gt;
Düsseldorf 1991, S. 164 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Eine ähnliche Entwicklung der &lt;br /&gt;
Uniformierung der SA von Windjacken und grauen Skimützen  (für 1922) zu &lt;br /&gt;
den &amp;quot;Lettow-Hemden&amp;quot; (Mai 1924) und schließlich zu den &amp;quot;Braunhemden&amp;quot; &lt;br /&gt;
(1926) beschreibt '''Peter Longerich.''' &amp;lt;ref&amp;gt; LONGERICH Peter: &lt;br /&gt;
Die braunen Bataillone. Geschichte der SA. München 1989, S. 28, 46, 58; &lt;br /&gt;
die SA-Männer hatten übrigens ihre Uniform stets selbst zu bezahlen, wie &lt;br /&gt;
Longerich S. 94 festhält &amp;lt;/ref&amp;gt;  In einer jüngeren &lt;br /&gt;
Behandlung des Themas &amp;lt;ref&amp;gt; JENSEN Uffa: Braunhemd. In: &lt;br /&gt;
Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Herausgegeben von Wolfgang &lt;br /&gt;
Benz,Hermann Graml und Hermann Weiß, 2. Aufl. München 1998,S. 403 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  werden die oben gemachten Aussagen bestätigt und ergänzt: &lt;br /&gt;
Teile der SA trugen erstmals 1921 in Anlehnung an das &amp;quot;Lettowhemd&amp;quot; der &lt;br /&gt;
deutschen Schutztruppe in Ostafrika eine braune Uniform, die seit &lt;br /&gt;
1924/25 öffentlich zu Propagandazwecken getragen wurde und 1926 den Rang&lt;br /&gt;
einer Parteiuniform erhielt, die jeder Parteigenosse nach zweijähriger &lt;br /&gt;
Zugehörigkeit zur Partei &amp;lt;ref&amp;gt; WAGNER H.: Taschenwörterbuch des &lt;br /&gt;
neuen Staates, 2. Auflage 1934, S. 34, zitiert bei Schmitz-Berning, &lt;br /&gt;
Vokabular, S. 129 &amp;lt;/ref&amp;gt; tragen durfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Meldung des Bezirksamtes Vilsbiburg an das Bayerische Staatsministerium&lt;br /&gt;
des Innern über eine Kundgebung am 6. März 1926 in Vilsbiburg, auf der &lt;br /&gt;
Hitler zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder sprach, wird die Farbe der &lt;br /&gt;
Uniform der SA als &amp;quot;braungelb&amp;quot; bezeichnet: &amp;quot;Bereits am Vormittage trafen &lt;br /&gt;
aus verschiedenen Orten der Umgebung, Landshut, Freising usw., die &lt;br /&gt;
SA-Truppen ein, welche in ihren bekannten Uniformen (braungelbe Jacke) &lt;br /&gt;
unter Vorantragung ihrer Standarten und Fahnen mit Hakenkreuzabzeichen &lt;br /&gt;
in militärischer Ordnung singend einzogen und dann sich auflösten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei Deuerlein, Aufstieg S. 268 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bericht der Polizeidirektion München über die NSDAP-Versammlung &lt;br /&gt;
am 9. März 1927 im Zirkus Krone ist erstmals von &amp;quot;Braunhemden&amp;quot; die Rede:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bühne ist für hervorragende Parteimitglieder und den Redner &lt;br /&gt;
reserviert. Auch die Logenplätze scheinen, da sie von Braunhemden &lt;br /&gt;
verteilt werden, für besondere Parteileute vorgesehen zu sein.&amp;quot; [...] &lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Zirkus selbst befinden sich etwa 200 Braunhemden&amp;quot; [...] Da brausen &lt;br /&gt;
vom Eingang her Heilrufe, Braunhemden marschieren herein, die Musik &lt;br /&gt;
spielt, der Zirkus spendet lärmenden Jubel, Hitler erscheint im braunen &lt;br /&gt;
Regenmantel, geht rasch in Begleitung seiner Getreuen durch den ganzen &lt;br /&gt;
Zirkus bis hinauf zur Bühne.&amp;quot;  [...] Unter der tosenden Begrüßung der &lt;br /&gt;
Zuschauer marschieren nun Braunhemden in Reih und Glied herein, voran &lt;br /&gt;
zwei Reihen Trommler, dann die Fahne.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei &lt;br /&gt;
Deuerlein, Aufstieg S. 269 - 271 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Zwei Jahre später ist von&lt;br /&gt;
&amp;quot;braunen Kämpfern&amp;quot; die Rede, wenn es in Hitlers eigenem, im &lt;br /&gt;
&amp;quot;Illustrierten Beobachter&amp;quot; erschienenen Bericht über den 4. &lt;br /&gt;
Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg (1.-4. August 1929) heißt: &amp;quot;Über &lt;br /&gt;
und über mit Blumen überschüttet, ziehen die braunen Kämpfer des Dritten&lt;br /&gt;
Reiches dreieinhalb Stunden in schnellem Schritt vorbei.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
zitiert bei Deuerlein, Aufstieg, S. 302 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juni 1930 wurde ein Uniformverbot in Bayern verhängt, am 11. Juni &lt;br /&gt;
1930 das Verbot der Braunhemden in Preußen ausgesprochen - &amp;quot;Die SA trägt&lt;br /&gt;
daraufhin weiße Hemden.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei Deuerlein, Aufstieg, &lt;br /&gt;
S. 310 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach dem großen Wahlsieg der NSDAP wenige Wochen &lt;br /&gt;
später (14. September 1930) kommt es bei der Reichstagseröffnung am 13. &lt;br /&gt;
Oktober 1930 zu einer Demonstration:  &amp;quot;Die 107 nationalsozialistischen &lt;br /&gt;
Abgeordneten ziehen im Braunhemd ein&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei Deuerlein,&lt;br /&gt;
Aufstieg, S. 320 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach Hitlers Machtantritt (31. 1. 1933) &lt;br /&gt;
konnte eine &amp;quot;Beleidigung&amp;quot; des &amp;quot;Braunhemdes&amp;quot;, das als &amp;quot;Ehrenkleid&amp;quot; galt, &lt;br /&gt;
verfolgt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Jensen, Braunhemd, S. 403 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Österreich war das &amp;quot;Braunhemd&amp;quot; schon in den Anfangsjahren der NSDAP &lt;br /&gt;
als Parteiuniform gebräuchlich; nach der Parteispaltung 1925/26 in eine &lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitler-Bewegung&amp;quot; und die Gruppe um Karl Schulz vertauschten die &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen Anhänger von Schulz die braunen Hemden mit &lt;br /&gt;
grauen. &amp;lt;ref&amp;gt; PAULEY Bruce F.: Der Weg in den Nationalsozialismus. Ursprünge und Entwicklung in Österreich. Wien 1988, S. 56 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem &amp;quot;Braunhemd&amp;quot; gibt es eine Reihe von anderen &amp;quot;braunen&amp;quot; Symbolen, von &lt;br /&gt;
denen aber das &amp;quot;'''Braune Haus'''&amp;quot; das bekannteste sein dürfte. Am 26. &lt;br /&gt;
Mai 1930 kauft die NSDAP mit Hilfe einer Industriespende (der Herren &lt;br /&gt;
'''Thyssen''' und '''Flick''') und einer außerordentlichen Parteispende &lt;br /&gt;
das ehemalige '''Barlow-Palais in München''', Brienner Straße 45, als &lt;br /&gt;
künftigen Sitz der Reichsparteileitung. &amp;lt;ref&amp;gt; GRAMMBITTER Ulrike: &lt;br /&gt;
Vom &amp;quot;Parteiheim&amp;quot; in der Brienner Straße zu den Monumentalbauten am &lt;br /&gt;
&amp;quot;Königlichen Platz&amp;quot;. Das Parteizentrum der NSDAP am Königsplatz in &lt;br /&gt;
München. In: BÜROKRATIE UND KULT: das Parteizentrum der NSDAP am &lt;br /&gt;
Königsplatz in München, 2 Teile, München 1995, S. 61 - 88 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nach gründlichem Umbau wurde es am 1. Januar 1931 bezogen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
zitiert bei Deuerlein, Aufstieg, S. 312 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Volksmund &lt;br /&gt;
schnell als &amp;quot;Braunes Haus&amp;quot; bezeichnet, wurde die Bezeichnung bald von der&lt;br /&gt;
Partei offiziell übernommen; das &amp;quot;Braune Haus&amp;quot; war wesentliches Element&lt;br /&gt;
des Parteizentrums der NSDAP  um den  Münchner Königsplatz. Im Verlauf &lt;br /&gt;
des Krieges von Bomben schwer beschädigt, wurde die Ruine des &amp;quot;Braunen &lt;br /&gt;
Hauses&amp;quot; nach Kriegsende abgetragen. &amp;lt;ref&amp;gt; WEIHSMANN Helmut: Bauen &lt;br /&gt;
unterm Hakenkreuz: Architektur des Untergangs. Wien 1998, S. 661 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ein ursprünglich zum &amp;quot;Braunen Haus&amp;quot; gehören der Kanzleibau&lt;br /&gt;
ist allerdings erhalten und wird von staatlichen Museumseinrichtungen &lt;br /&gt;
genutzt. &amp;lt;ref&amp;gt; Weihsmann, Bauen, S. 45 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Braune Häuser&amp;quot; gab es auch in Oberösterreich, so in Linz (Ecke &lt;br /&gt;
Volksgartenstraße - Weingartshofstraße) &amp;lt;ref&amp;gt; SLAPNICKA Harry: &lt;br /&gt;
Oberösterreich zwischen Bürgerkrieg und &amp;quot;Anschluß&amp;quot; (1927 - 1938).Linz &lt;br /&gt;
1975, S. 266.  Die Umstände der Erwerbung des Linzer &amp;quot;Braunen Hauses&amp;quot; &lt;br /&gt;
beschreibt kurz DOSTAL Thomas: Das &amp;quot;braune Netzwerk&amp;quot; in Linz 1933-1938. &lt;br /&gt;
In: Nationalsozialismus in Linz. Herausgegeben von Fritz Mayrhofer – &lt;br /&gt;
Walter Schuster, Linz 2001. Bd. 1, S. 35 &amp;lt;/ref&amp;gt; und Wels (am &lt;br /&gt;
Wilhelmring). &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka II,  S. 268; Slapnicka erwähnt auch &lt;br /&gt;
unter dem Datum 12. 6. 1933 die Schließung von 60 &amp;quot;Braunen Häusern&amp;quot; in &lt;br /&gt;
Österreich &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braun wurde also zur Benennung &lt;br /&gt;
von Institutionen und Organisationen, von Menschen und Gegenständen &lt;br /&gt;
verwendet  und war durch das Braunhemd – als vermutlich auffallendstem &lt;br /&gt;
Bestandteil der politischen Uniform der NSDAP – zur Symbolfarbe für den &lt;br /&gt;
Nationalsozialismus, vergleichbar dem Rot für den Sozialismus und &lt;br /&gt;
Kommunismus oder dem Schwarz für den italienischen Faschismus, geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Februarereignisse 1934===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091032.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091338.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091620.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091701.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092108.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092509.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092616.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092709.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_093227.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_093425.jpg|Leserliste_01&lt;br /&gt;
Datei:20211110_093434.jpg|Leserliste_02&lt;br /&gt;
Datei:20211110_112216.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113038.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113912.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113913.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113935.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114222.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1934 ff Betätigung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:20211110_115845.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_094713.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_094724.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_105349.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_105402.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110323.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110347.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110406.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110417.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110440.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110444.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110527.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110556.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110606.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110823.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_111108.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113302.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114906.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114915.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114934.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_115802.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_115858.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_121914.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_121922.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122244.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122251.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122426.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122432.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122437.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122444.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_02_23_Todesfall_Niedermayer.jpg|Todesfall August Niedermayer&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_02_23Todesfall_NiedermayerAusschnitt_Seite3.jpg|Todesfall August Niedermayer-Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_03_02_NW_Dankanzeige_August_Niedermayer_Ausschnitt_Seite15.jpg|Dankanzeige August Niedermayer-Seite15&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_03_02_NW_Dankanzeige_August_Niedermayer.jpg|Dankanzeige August Niedermayer&lt;br /&gt;
Datei:Sterbebuch-Duplikate_1938_Niedermayer_August.jpg |Sterbebuch Niedermayer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nationalsozialismus 1918 - 1938 in Braunau===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Gerhard Jagschitz''' und andere Historiker vertreten die Ansicht, dass die 1903&lt;br /&gt;
in der nordböhmischen '''Stadt Aussig''' gegründete &amp;quot;Deutsche &lt;br /&gt;
Arbeiterpartei&amp;quot; als direkte Vorläuferin der NSDAP bezeichnet werden &lt;br /&gt;
kann. Seit Mai 1918 nannte sich diese Gruppierung &amp;quot;Deutsche &lt;br /&gt;
Nationalsozialistische Partei&amp;quot; DNSAP. Nach dem Ende der Monarchie in &lt;br /&gt;
Österreich politisch aktiv, spaltete sich die Partei nach internen, von &lt;br /&gt;
Deutschland aus geschürten Konflikten. Am 4. Mai 1926 wurde ein &lt;br /&gt;
&amp;quot;Nationalsozialistischer Arbeiterverein&amp;quot; gegründet, der sich durch den &lt;br /&gt;
Zusatz &amp;quot;Hitler-Bewegung&amp;quot; von den anderen unterschied, sich direkt Hitler&lt;br /&gt;
unterstellte und von diesem rasch als Zweig der &amp;quot;reichsdeutschen&amp;quot; NSDAP&lt;br /&gt;
anerkannt wurde. DNSAP und NSDAP &amp;quot;Hitler-Bewegung&amp;quot; bestanden vorerst &lt;br /&gt;
nebeneinander, doch versank erstere allmählich in Bedeutungslosigkeit, &lt;br /&gt;
während zweitere - auch in der Zeit der &amp;quot;Illegalität&amp;quot; nach dem Verbot &lt;br /&gt;
der Partei am 19. Juni 1933 -  ihren Einfluss ausbaute. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
JAGSCHITZ Gerhard: Die Nationalsozialistische Partei. In: Handbuch des &lt;br /&gt;
politischen Systems Österreichs. Erste Republik 1918 - 1933. &lt;br /&gt;
Herausgegeben von Emmerich Tálos u.a., Wien 1995, S. 231 - 244 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''In Braunau fällt das erste Anzeichen einer Tätigkeit der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei auf &lt;br /&gt;
lokaler Ebene in das Jahr 1920.''' Sie stellte nämlich an den &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss das Ansuchen, in Wohnungssachen besser informiert zu &lt;br /&gt;
werden; das Ansuchen wurde zurückgewiesen, da die Partei ohnehin einen &lt;br /&gt;
Vertreter in die Wohnungsvergabekommission entsenden könne und da­durch &lt;br /&gt;
eine bessere Information gewährleistet werde. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung am  1.12.1920, &lt;br /&gt;
Stadtarchiv Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar berichtet der &lt;br /&gt;
&amp;quot;Völkische Beobachter&amp;quot; am 4. Oktober 1920 von einem Auftritt Adolf &lt;br /&gt;
Hitlers und einer Rede in Braunau am Vortag &amp;lt;ref&amp;gt; Hitler A.: Sämtliche Aufzeichnungen 1905 - 1924. Hrsg. von Eberhard Jäckel zusammen mit Axel Kuhn. Stuttgart 1980 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 21). Text Nr. 154 / Seite 254 &amp;lt;/ref&amp;gt; , es ist allerdings in &lt;br /&gt;
amtlichen österreichischen Unterlagen bisher darüber nichts Gesichertes &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Schreiben der Bezirkshauptmannschaft Braunau vom 13. Dezember 1924, Zl. 6/Res, an die o.ö. Landesregierung, Abteilung 2, abgedruckt bei: KRIECHBAUMER Robert: Der &amp;quot;österreichische&amp;quot; Staatsbürger Adolf Hitler. In: Christliche Demokratie (Schriften des Karl von Vogelsang Instituts) Nr. 1/1991-92, Seite 59f. &amp;quot;[...] Über eine polit. Betätigung Adolf Hitlers in seiner Geburtsstadt Braunau a.I. konnte nur ermittelt werden, daß dieser vor ungefähr 2 - 3 Jahren bei Versammlungen der nationalsozialistischen Arbeiterpartei 2 mal als Redner fungierte, doch wurde seine Anwesenheit in Braunau a.I. von seinen Parteigenossen offenbar geheim gehalten, da weder das gefertigte Amt als Sicherheitsbehörde noch die Gendarmerie von seinem Auftreten als Redner erfuhr und dieses nicht bei einer öffentlichen Volksversammlung sondern nur bei einer geschlossenen Parteiversammlung erfolgt sein konnte. [...]&amp;quot; Vgl. hingegen Neue Warte am Inn vom 2. 10. 1940, Seite 3, in der von einem &lt;br /&gt;
Auftritt Hitlers in Braunau am 3. 10. 1920 berichtet wird: &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19401002&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33. Die im Artikel angesprochenen &amp;quot;Akten des nunmehrigen &lt;br /&gt;
Amtsgerichtes Braunau am Inn unter U 335/20, Bezirksgericht Braunau&amp;quot; sind&lt;br /&gt;
unauffindbar (Stand 14. 10. 2013) &amp;lt;/ref&amp;gt; aufgetaucht. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Slapnicka, Hitler S. 56f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der ersten Monate des Jahres 1921 muss es im Gemeindeausschuss der Stadt zu &lt;br /&gt;
einem ernsten Zerwürfnis gekommen sein, dessen Anlass allerdings nicht &lt;br /&gt;
bekannt ist. Die bürgerli­chen Parteien boykottierten die Sitzung am 25. Juli, &amp;lt;ref&amp;gt; In der Neuen Warte vom 5. August 1921, Seite 3,  werden als Grund des Fernbleibens „die bekannte Waffengeschichte und die Aufbauschung gewisser sensationslüsterner Personen“ genannt &amp;lt;/ref&amp;gt; die daraufhin wegen &lt;br /&gt;
Beschlussunfähigkeit vertagt werden musste. In dieser neu angesetzten &lt;br /&gt;
Tagung gaben die Sozialdemokraten geschlossen ihren Rücktritt bekannt, &lt;br /&gt;
und gemeinsam wurde der Beschluss gefasst, eine Neuwahl des &lt;br /&gt;
Gemeindeausschusses anzusetzen; bis dahin sollte die bisherige &lt;br /&gt;
Gemeindevertretung die Arbeiten weiterführen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung am  2.8.1921, &lt;br /&gt;
Stadtarchiv Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt;  Es tauchten allerdings Bedenken auf, &lt;br /&gt;
ob der Rücktritt von Mitgliedern des Gemeindeausschusses Grund für &lt;br /&gt;
Neuwahlen sei. Deshalb entschlossen sich die Mandatare aller Parteien, &lt;br /&gt;
ihre Ämter niederzulegen. Damit war der Grund für Neuwahlen rechtlich &lt;br /&gt;
gege­ben, &amp;lt;ref&amp;gt; Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung am 30.8.1921, Stadtarchiv Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt; und die Landesregierung &lt;br /&gt;
setzte den 6. November 1921 als Wahltermin fest. &amp;lt;ref&amp;gt; Erlaß der &lt;br /&gt;
oö. Landesregierung vom 12.9.1921, Zl. 3/032/2 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Wahl kandidierten die Christlichsozialen, Großdeutschen, &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten und die &amp;quot;Unpolitische Arbeitsgemeinschaft geistiger &lt;br /&gt;
Arbeiter&amp;quot; mit dem nachmaligen Staatssekretär und Bundesminister '''Odo''' &lt;br /&gt;
'''Neustädter-Stürmer''', der zu dieser Zeit an der Bezirkshauptmannschaft &lt;br /&gt;
Braunau tätig war. Ursprünglich hatte auch die Deutsche &lt;br /&gt;
Nationalsozialistische Partei einen Wahlvorschlag eingebracht &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; am 20. Oktober 1921; Stadtarchiv, Aktenmappe &lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemeindewahlen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; , diesen jedoch am 31. Oktober &lt;br /&gt;
zurückgezogen und sich zur Un­terstützung der Gruppe um &lt;br /&gt;
Neustädter-Stürmer entschlossen; der Spitzenkandidat der &lt;br /&gt;
Natio­nalsozialisten, Herr '''Kleinlercher''', wurde an die dritte &lt;br /&gt;
Stelle im Wahlvorschlag gereiht. &amp;lt;ref&amp;gt; Wahlvorschlag der &lt;br /&gt;
&amp;quot;Unpolitischen Arbeitsgemeinschaft geistiger Arbeiter&amp;quot; vom 1. November &lt;br /&gt;
1921; Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Gemeindewahlen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wahltag &lt;br /&gt;
verlief wie der Wahlkampf in aller  Ruhe. Es zeigte sich, dass die &lt;br /&gt;
Sozialdemokra­ten ihre Position behaupten konnten &amp;lt;ref&amp;gt; Der seit &lt;br /&gt;
1919 amtierende sozialdemokratische Bürgermeister Landtagsabgeordneter &lt;br /&gt;
[[Cornelius Flir]] wurde in der konstituierenden Sitzung der &lt;br /&gt;
Gemeindevertretung am 4. 12. 1921 einstimmig wiedergewählt; vgl. Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 9. 12. 1921, Seite 3: &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19211209&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; , während Christlichsoziale und Großdeutsche je einen Sitz im Stadtparlament  zugunsten der Neustädter-Stürmer - Gruppe verloren. &lt;br /&gt;
Das Verhältnis war nun 11:  5 : 6 : 2. Damit war der Kandidat der &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten auf der Liste Neustädter-Stürmer nicht gewählt &lt;br /&gt;
worden. &amp;lt;ref&amp;gt; Bei der Wahl zum Gemeindeausschuß am 6. November  1921 gaben 2.255 Personen gültige Stimmen ab; davon entfielen auf die  Sozialdemokratische Partei 1039, auf die Großdeutsche Partei 548 und auf die Christlichsoziale Partei 487; die &amp;quot;Unpolitische Arbeitsgemeinschaft geistiger Arbeiter&amp;quot; erhielt 181 Stimmen &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeindeausschusses am 4. Dezember 1921 &amp;lt;ref&amp;gt; GA 4.12.1921&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde [[Cornelius Flir]] (Sozialdemokratische Partei) einstimmig wieder zum Bürgermeister gewählt; seine Stellvertre­ter wurden Baurat Artur Waltl(Großdeutsche Partei) und Steueramtsdirektor Johann  Mayer (Sozialdemokrati­sche Partei) sowie Dir. Friedrich Leistner (Christlichsoziale Partei); die Gemeinderatssitze fie­len an Odo Neustädter-Stürmer sowie Dr. Adalbert Pascher (Großdeutsche Partei). &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn, 9.12.1921, Seite 3f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Am 6. April 1924 fanden in ganz Oberösterreich Gemeindewahlen statt, die &lt;br /&gt;
in Braunau ein überraschendes Ergebnis brachten.Es kandidierten &lt;br /&gt;
diesmal vier Parteien, die Sozialdemokrati­sche, Großdeutsche, &lt;br /&gt;
Christlichsoziale und Nationalsozialistische. Die großen Verlierer waren&lt;br /&gt;
die Sozialdemokraten, die 329 Stimmen und vier Sitze im &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss verloren &amp;lt;ref&amp;gt; Eine mögliche Erklärung wäre, &lt;br /&gt;
dass der überaus beliebte Bürgermeister [[Cornelius Flir]] war am 2. November 1923 gestorben war - vgl. Neue Warte am Inn vom 9. 11. 1923, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19231109&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
 - sein von der Gemeindevertretung am 13. November 1923 gewählter &lt;br /&gt;
Nachfolger Josef Bauer war Mitglied der großdeutschen Fraktion; vgl. &lt;br /&gt;
Neue Warte am Inn vom 15.11. 1923, Seite 3f. &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19231109&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, somit nur mehr 7 Vertreter entsenden konnten. Die &lt;br /&gt;
Großdeutschen hatten 134 Stimmen gewonnen und stellten weiterhin 7 &lt;br /&gt;
Gemeindeauschussmitglieder. Die Nationalsoziali­sten, die erstmals &lt;br /&gt;
selbstständig in der &amp;quot;Geburtsstadt des Führers&amp;quot; kandidierten, bekamen 150 &lt;br /&gt;
Stimmen und ein Mandat &amp;lt;ref&amp;gt; Das NSDAP-Mandat erhielt Robert &lt;br /&gt;
Preißler, Professor i. R. der ehemaligen k.u.k   Marineakademie &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die großen Gewinner der Wahl waren die &lt;br /&gt;
Christlichsozialen, die 449 Stimmen mehr als am  6. November 1921 &lt;br /&gt;
erhielten und mit 9 Mandaten zur stärksten Fraktion im Gemeindeausschuss&lt;br /&gt;
wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Bei der Gemeindeausschusswahl am 6. April 1924 gaben &lt;br /&gt;
2478 Personen gültige Stimmen ab.Davon entfielen auf die &lt;br /&gt;
Christlichsoziale Partei 936, die damit 9 Mandate erreichte, auf die &lt;br /&gt;
Großdeutsche Partei 682 Stimmen und 7 Mandate, auf die &lt;br /&gt;
Sozialdemokratische Partei 710 Stimmen und 7 Mandate, auf die &lt;br /&gt;
Nationalsozialistische Partei 150 Stimmen und 1 Mandat(das NSDAP-Mandat &lt;br /&gt;
erhielt wiederum Robert Preißler). Als Bürgermeister wurde am 10. Mai &lt;br /&gt;
1923 [[Friedrich Leistner]] (Christlichsoziale Partei) gewählt; vgl. Neue &lt;br /&gt;
Warte  am Inn vom 16. Mai 1923, Seite 3  &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19240516&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1924 /25 stand die Frage der Staatsangehörigkeit Hitlers im Zentrum von Diskussionen, die schließlich - entsprechend seinem Ansuchen vom 7. April 1925 - mit der Entlassung Hitlers aus der österreichischen Staatsbürgerschaft endeten, womit aber de facto ein &lt;br /&gt;
Einreiseverbot nach Österreich über ihn verhängt wurde ,''' das erst am 29. August 1932 &lt;br /&gt;
wieder aufgehoben wurde &amp;lt;ref&amp;gt; Kriechbaumer, Der &amp;quot;österreichische Staatsbürger&amp;quot; Adolf Hitler, S. 20f.; Slapnicka, Hitler, S. 65 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter den 11 oberösterreichischen NSDAP-Ortsgruppen, die &lt;br /&gt;
gegen dieses Einreiseverbot schriftlich protestierten, ist auch eine &lt;br /&gt;
Ortsgruppe Braunau/Inn genannt. &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka, Hitler, S.67 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 kam es in mehreren Orten des Bezirkes Braunau politische Kundgebungen, die ihren Ausgang bei &lt;br /&gt;
deutsch-nationalen Kreisen nahm. Der Anlass war der 80.Geburtstag des &lt;br /&gt;
deutschen Reichspräsidenten von Hindenburg, der mit einer Feier am 1. &lt;br /&gt;
Oktober 1927 &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 7. Oktober 1927, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19271007&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; begangen wurde. Bei diesen Gelegenheiten &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom  14. Oktober 1927, Seite 4(Altheim) &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19271014&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden auch Stimmen, die den &amp;quot;Anschluss&amp;quot; Österreichs an &lt;br /&gt;
das Deutsche Reich forderten, laut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Am 14. April 1929 &lt;br /&gt;
fanden die letzten demokratischen Wahlen in den Gemeindeausschuss &lt;br /&gt;
statt.''' Diesmal bewarben sich nur drei Gruppen um das Vertrauen der &lt;br /&gt;
Wähler: neben Christlichsozia­len und Sozialdemokraten die &lt;br /&gt;
Großdeutschen, die mit Nationalsozialisten und Landbund ein Wahlbündnis &lt;br /&gt;
eingegangen waren, das sich &amp;quot;Völkische Wahlvereinigung&amp;quot; nannte. Da &lt;br /&gt;
diesmal die Zahl der Wahlberechtigten &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zum&lt;br /&gt;
Jahr 1929 merkt an, daß bei dieser Gemeindeausschußwahl erstmals auch &lt;br /&gt;
die &amp;quot;Stadtarmen&amp;quot;, die von der Stadt &amp;quot;befürsorgten Armen&amp;quot;, wahlberechtigt&lt;br /&gt;
waren &amp;lt;/ref&amp;gt; mit 3110 die Dreitausendergrenze überschritt, wurden&lt;br /&gt;
30 Gemein­deausschussmitglieder gewählt. Durch die gegenüber 1924 &lt;br /&gt;
größere Wahlbeteiligung konnten alle drei Wahlwerber Stimmengewinne &lt;br /&gt;
verzeichnen, die stärksten die Christlichsozialen mit 206 Stimmen &lt;br /&gt;
Zuwachs, was auch einen Sprung von 9 auf 13 Mandate bedeutete; &lt;br /&gt;
zweitstärkste Fraktion wurde die sozialdemokratische mit 10 Mitgliedern &lt;br /&gt;
bei einem Stimmengewinn von 184 Stimmen. Die &amp;quot;Völkische Wahlvereinigung&amp;quot;&lt;br /&gt;
war der Verlierer der Wahl, konnte doch trotz eines Zuwachses von 19 &lt;br /&gt;
Stimmen die Anzahl der Mandate nicht vermehrt werden, und das trotz der &lt;br /&gt;
Steigerung der Gesamtzahl der Mandate von 24 auf 30. Die Wahlvereinigung &lt;br /&gt;
erreichte 7 Sitze, die von 5 Großdeutschen sowie je einem Mitglied der &lt;br /&gt;
Nationalsozialistischen Partei und des Landbundes eingenommen wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Bei der Gemeindeausschusswahl am 14. April 1929 gaben von &lt;br /&gt;
3110 Wahlberechtigten 2737 gültige Stimmen ab. Auf die Christlichsoziale Partei entfielen 1142 Stimmen und 13 Mandate, auf die &lt;br /&gt;
Sozialdemokratische Partei 894 Stimmen und 10 Mandate, auf die Völkische&lt;br /&gt;
Wahlvereinigung 701 Stimmen und 7 Mandate (das NSDAP-Mandat erhielt &lt;br /&gt;
wiederum Robert Preißler); vgl. Neue Warte am Inn vom 19. 4. 1929, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19290419&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ergebnis der letzten demokratischen Wahl in Braunau:''' Es war dies die Landtagswahl vom &lt;br /&gt;
19. April 1931. 3227 Braunauer Bürger waren wahlberechtigt, 2696 &lt;br /&gt;
gaben gültige Stimmen ab. Davon entfielen auf die Christlichsoziale &lt;br /&gt;
Partei 1190, auf die Sozi­aldemokratische Partei 874, auf die &lt;br /&gt;
Großdeutsche Partei 449, auf die Nationalsozialistische Partei 116, auf &lt;br /&gt;
den Heimatblock 67. Es zeigt sich, dass bei dieser letzten geheimen &lt;br /&gt;
Abstim­mung die Nationalsozialisten keineswegs zahlreich waren. Sie &lt;br /&gt;
hatten den Stimmenhöchststand mit 171 Stimmen bei der Landtagswahl vom &lt;br /&gt;
17. Mai 1925. &amp;lt;ref&amp;gt; Bei den Landtagswahlen vom 17. Mai 1925 hatten&lt;br /&gt;
von 2420 gültigen Stimmen die Wahlgemeinschaft aus Christlichsozialen &lt;br /&gt;
und Großdeutschen 1409, die Sozialdemokraten 840, die &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten 171 Stimmen erhalten &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Am 1. und 2. Oktober 1932''' fand ein großes '''Grenzlandtreffen von &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten''' aus Österreich und Bayern in Braunau &amp;lt;ref&amp;gt; Die&lt;br /&gt;
Einladung ist in Eitzlmayr, Album I zum Jahr 1932 abgebildet; &lt;br /&gt;
Veranstalter war die Ortsgruppe Braunau am Inn der &lt;br /&gt;
Nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei (Hitlerbewegung) unter &lt;br /&gt;
Leitung von Sepp Spanbauer &amp;lt;/ref&amp;gt;  statt. Es wurde eine &lt;br /&gt;
Palm-Gedächtnisfeier abgehalten, an der sich 675 uniformierte &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten und drei Musikkapellen beteiligten. Am nächsten Tag &lt;br /&gt;
bewegte sich ein Festzug mit über 2000 Teilnehmern durch die &lt;br /&gt;
Hauptstraßen unserer Stadt. Ein gemeinsamer Kirchgang war geplant, doch &lt;br /&gt;
von '''Diözesanbischof Gföllner''' verboten worden, da er die Kirche &lt;br /&gt;
nicht als Demonstrationsort für politische Gruppen missbrauchen lassen &lt;br /&gt;
wollte. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 7. Oktober 1932, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19321007&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Gemeindeausschuss hatte nach der &lt;br /&gt;
&amp;quot;Machtergreifung&amp;quot; der Nationalsozialisten im Deutschen Reich zwei &lt;br /&gt;
Anregungen betreffend die Ernennung von Adolf Hitler zum Ehrenbürger &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; nach Slapnicka II, S. 263 hat als erste österreichische &lt;br /&gt;
Gemeinde die Tiroler Stadt Imst am 28. 3. 1933 Hitler das &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerrecht verliehen &amp;lt;/ref&amp;gt;  der Stadt zu behandeln: Am &lt;br /&gt;
13. März 1933 war ein Schreiben des Eh­renbürgers [[Josef Reiter|Josef &lt;br /&gt;
Reiter]] &amp;lt;ref&amp;gt; Josef Reiter, geb. 19. 1. 1862 in Braunau, 1908 – &lt;br /&gt;
1911 Dirigent des Salzburger Mozarteums, 1917/18 Kapellmeister des &lt;br /&gt;
Hofburgtheaters in Wien, Ehrenmitglied des Wiener Schubertbundes. Mit &lt;br /&gt;
Beschluss des Gemeindeausschusses vom 13. 1. 1922 Ehrenbürger von &lt;br /&gt;
Braunau. Verschiedene im Österr. Staatsarchiv aufliegende Akten, deren &lt;br /&gt;
Kopien im Besitz des Verfassers sind, bezeugen Reiters frühe Hinwendung &lt;br /&gt;
zum Nationalsozialismus (NSDAP-Mitglied seit 3. 1. 1929,Mitgliedsnummer &lt;br /&gt;
83330). Er widmete seine 1931 in Wien uraufgeführte Goethe-Symphonie &lt;br /&gt;
Adolf Hitler, kandidierte – erfolglos - für die NSDAP bei der &lt;br /&gt;
Nationalratswahl 1930 und bei der Wahl zum oberösterreichischen Landtag &lt;br /&gt;
1931, übersiedelte 1933 nach Bayrisch-Gmain, verlor daher seine ihm seit 3. 4. 1919 angewiesene Ehrenpension der Stadt Wien und wurde am 22. 10. 1936 ausgebürgert. Reiter, seit 1937 deutscher Staatsbürger, war Träger des Goldenen Parteiabzeichens. Hitler verlieh ihm anlässlich des 75. &lt;br /&gt;
Geburtstages die Goethe-Medaille. In der Kampagne für die &lt;br /&gt;
&amp;quot;Volksabstimmung&amp;quot; zu Gunsten des &amp;quot;Anschlusses&amp;quot; 1938 engagierte sich &lt;br /&gt;
Reiter sehr. Er starb am 2. 6.1939 in Bayrisch-Gmain &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
eingegangen, in dem er beantragte, &amp;quot;unsern großen Landsmann, den Kanzler des Deutschen Reiches, Herrn Adolf Hitler, dessen Geburtsstadt Braunau &lt;br /&gt;
a. Inn ist, zum Ehrenbürger der Stadt Braunau zu ernennen.&amp;quot; Der Antrag &lt;br /&gt;
wurde vorläufig zurückgestellt, da man sich nicht im klaren darüber war,&lt;br /&gt;
ob ein Ehrenbürger Anträge an den Gemeindeausschuss stellen dürfe. In &lt;br /&gt;
einem Antwortschreiben wurde darauf hingewiesen, dass &amp;quot;nach der &lt;br /&gt;
gegenwärtigen parteipolitischen Zusammensetzung des Gemeindeausschusses &lt;br /&gt;
Braunau ein einstimmiger Beschluß für die Ernennung des Reichskanzlers &lt;br /&gt;
Adolf Hitler nach Ansicht des Gemeinderates unmöglich erscheinen würde.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Heimatrecht, Bürger- und &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerernennungen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I &lt;br /&gt;
schreibt, Reiter habe am 17. Juni seinen Vorschlag zurückgezogen &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte man einen Ehrenbürgermit dem &lt;br /&gt;
Hinweis auf rechtliche Probleme noch vertrösten, so war dies bei der &lt;br /&gt;
großdeutschen Gemeindeausschussfraktion nicht möglich. Diese beantragte &lt;br /&gt;
am 7. April 1933 unter Zl. 1168/33: &amp;quot;Der Gemeinde-Ausschuß wolle &lt;br /&gt;
beschließen: ''Der Kanzler des Deutschen Reiches Herr Adolf Hitler wird &lt;br /&gt;
zum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Braunau a.I.ernannt. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Heimatrecht, Bürger- und &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerernennungen &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Antrag wurde am 18. April &lt;br /&gt;
1933 in der Rechtssektion ausführlich disku­tiert, am Ende aber mit 4 : 3&lt;br /&gt;
Stimmen &amp;lt;ref&amp;gt; nach Slapnicka  II, S.264 stimmten 2 Großdeutsche &lt;br /&gt;
und 1 Nationalsozialist dafür, 2 Christlichsoziale und 2 &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten dagegen &amp;lt;/ref&amp;gt;  abgelehnt und somit nicht dem &lt;br /&gt;
Plenum des Gemeindeausschusses vorgelegt. &amp;lt;ref&amp;gt; RS 18.4.1933 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka  II, S. 266 berichtet, dass am 12. &lt;br /&gt;
Mai 1933 der großdeutsche Antrag zur Verleihung des Ehrenbürgerrechtes &lt;br /&gt;
an Hitler abgelehnt worden sei (dafür: 6 Großdeutsche und 1 &lt;br /&gt;
Nationalsozialist, dagegen 14 Sozialdemokraten; Stimmenthaltungen: 5 &lt;br /&gt;
Christlichsoziale) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ablehnung reizte &lt;br /&gt;
den akad. Maler [[Aloys Wach|Aloys Wach]], einen weit über die Grenzen &lt;br /&gt;
Österreichs bekannten Künstler, zu einem Brief an '''Bürgermeister &lt;br /&gt;
[[Friedrich Leistner]]''', in dem er ausführte: ''&amp;quot;Mit Beschämung ob der &lt;br /&gt;
außerordentlichen Unvernunft, die gewaltet hat bei der Abstimmung der &lt;br /&gt;
Frage, ob man dem Herrn Reichskanzler Adolf Hitler das Ehrenbürger­recht&lt;br /&gt;
zuerkennen solle oder nicht, nimmt man das Resultat dieser Abstimmung &lt;br /&gt;
zur Kenntnis. Ich bitte Sie, Herr Bürgermeister, meinen Protest zu &lt;br /&gt;
dieser Entschließung der Stadtgemeinde entgegen zunehmen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier, in dieser Stadt, ist der Mann geboren, der als Einziger wirklich &lt;br /&gt;
ge­wagt hat, dem Kommunismus den Kampf anzusagen. Der diesen Kampf auch &lt;br /&gt;
wirklich durch­geführt hat ohne Kompromiß. Dieser bewundernswerte Mann &lt;br /&gt;
ist, ganz auf sich allein gestellt, auf sein Genie und seinen Charakter,&lt;br /&gt;
der Mann geworden, der er ist: Adolf Hitler; der einzige große Mann, &lt;br /&gt;
der in dieser Stadt das Licht der Welt erblickte. Der einzige in dieser &lt;br /&gt;
Stadt Gebo­rene, auf den diese Stadt stolz sein könnte - denn sonst ist &lt;br /&gt;
niemand da, dessentwegen es sich gelohnt hätte, daß diese Stadt &lt;br /&gt;
überhaupt existiert im Raume der Geschichte und der Zeit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er­bittert darüber, daß die Heimatstadt Hitlers eine ganz selbstverständliche &lt;br /&gt;
Pflicht zu einer Affai­re des Parteienstandpunktes überhaupt gemacht &lt;br /&gt;
hat, erbittert darüber, daß der Beschluß einer Handvoll Leute &lt;br /&gt;
entscheiden kann über eine nie wiedergutzumachende Blamage der gesamten &lt;br /&gt;
Einwohnerschaft der Stadt Braunau am Inn, wollen Sie, Herr &lt;br /&gt;
Bürgermeister, zur Kenntnis nehmen, daß ich fernerhin es mir nicht zur &lt;br /&gt;
Ehre anrechnen kann, in dieser Stadt zu wohnen. Ich muß es vorziehen, &lt;br /&gt;
meinen Wohnsitz aus einer Stadt fortzuverlegen, die nicht wert ist, &lt;br /&gt;
einen Sohn zu haben wie Adolf Hitler - da sie ihm nicht die &lt;br /&gt;
selbstverständliche Ehre geben will, die ihm gebührt. Wollen Sie, Herr &lt;br /&gt;
Bürgermeister, meinen Entschluß der Gemeindevertretung be­kanntgeben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Heimatrecht, Bürger- und &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerernennungen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister &lt;br /&gt;
antwortete mit einem Brief, der an &amp;quot;Herrn Alois Wachl­mayr&amp;quot; gerichtet &lt;br /&gt;
war - interessanterweise wurde nicht der Künstlername des Adressaten &lt;br /&gt;
gesetzt - mit folgendem Inhalt: ''&amp;quot;Auf Ihr Schreiben vom 19.4.1933 &lt;br /&gt;
beehre ich mich Ihnen mitzuteilen, daß sich die Rechtssektion gegen den &lt;br /&gt;
Ton Ihrer Protestnote verwahrt und zurück weist.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt; Beilage &lt;br /&gt;
zu RS 18.4.1933, Zl. 1291 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Welle der &lt;br /&gt;
Gewalt, die im &amp;quot;latenten Bürgerkrieg&amp;quot;, wie '''Botz'' &amp;lt;ref&amp;gt; BOTZ &lt;br /&gt;
Gerhard: Gewalt in der Politik. Attentate, Zusammenstöße, &lt;br /&gt;
Putschversuche, Unruhen in Österreich 1918-1938. München, 2. Aufl. 1983 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jahre zwischen 1928 und 1933 nennt, ausgeübt wurde, &lt;br /&gt;
schwappte auch bis Braunau. Aufschluss darüber können die &lt;br /&gt;
'''&amp;quot;politischen Strafakten 1932 - 1940&amp;quot; des Bezirksgerichtes Braunau''' &lt;br /&gt;
geben, die in zwei Aktenschachteln im OÖ. Landesarchiv verwahrt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Haus der Geschichte. Die Bestände des Oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs. Herausgegeben vom Oberösterreichischen Landesarchiv. Linz&lt;br /&gt;
1998, S. 73 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der führende Kopf der Nationalsozialisten in &lt;br /&gt;
Braunau war Mag. pharm. [[Fritz Reithofer|Fritz Reithofer]] &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dostal, Linz, S. 81 &amp;lt;/ref&amp;gt; . 1894 in Mautern bei Krems geboren, &lt;br /&gt;
trat er 1919 der Ortsgruppe Innsbruck der DNSAP bei, offiziell wurde er &lt;br /&gt;
am 1. 1. 1930 in die NSDAP aufgenommen. Er war Magister an der &lt;br /&gt;
Stadtapotheke in Braunau und bis zum Juliputsch 1934 Bezirksleiter der &lt;br /&gt;
NSDAP. Nach 1933 liefen unter seiner Verantwortung Schmuggelaktivitäten &lt;br /&gt;
verschiedener Art (Zeitungen, Flugzettel, auch Sprengstoff). Nach dem &lt;br /&gt;
&amp;quot;Anschluss&amp;quot; wurde er Kreisleiter der NSDAP in Braunau, von Oktober 1939 &lt;br /&gt;
bis 18. April 1945 &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zu Braunau 1938 (Photo&lt;br /&gt;
Reithofers) und 1945 &amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister der Stadt &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Vgl. https://e-gov.ooe.gv.at/bgdfiles/p6567/Reithofer_Fritz_Mag.pdf  &lt;br /&gt;
(eingesehen am 10. 10. 2013) &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Simbach aus war die Gruppe um den im Sommer 1933 geflüchteten Braunauer &lt;br /&gt;
Gärtnersohn '''Gustav &amp;lt;ref&amp;gt; Hans Schafranek: Söldner für den &lt;br /&gt;
Anschluss. Die Österreichische Legion 1933 – 1938. Czernin Verlag, Wien, &lt;br /&gt;
2011,  S. 122 &amp;lt;/ref&amp;gt; (August &amp;lt;ref&amp;gt; Reichspost vom 10. Juli &lt;br /&gt;
1934, Seite 1 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rpt&amp;amp;datum=19340710&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;) &amp;quot;Gustl&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; So im Bericht über sein gewaltsames &lt;br /&gt;
Ende am 7. Juli 1934 in Simbach in der Neuen Warte am Inn vom 12. Juli &lt;br /&gt;
1934, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340712&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; Kaindl''' besonders aktiv. &amp;lt;ref&amp;gt; Schafranek, &lt;br /&gt;
Söldner, S. 122 – 128; Neue Warte am Inn vom 31. August 1933, S. 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19330831&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessant mag in diesem Zusammenhang sein, dass der &lt;br /&gt;
langjährige Bezirkshauptmann von Braunau, '''Hans (von) &lt;br /&gt;
Hammerstein-Equord''', in seinen Memoiren zwar ausführlich die &lt;br /&gt;
Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Sozialdemokraten &lt;br /&gt;
in Mattighofen im März 1933 schildert, über nationalsozialistische &lt;br /&gt;
Aktivitäten in der Stadt Braunau aber kaum ein Wort verliert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; HAMMERSTEIN Hans von: Im Anfang war der Mord. Erlebnisse als&lt;br /&gt;
 Bezirkshauptmann von Braunau am Inn und als Sicherheitsdirektor von &lt;br /&gt;
Oberösterreich in den Jahren 1933 und 1934. Herausgegeben von Harry &lt;br /&gt;
Slapnicka. Wien 1981 &amp;lt;/ref&amp;gt; Joseph Goebbels hält in seinen Tagebüchern &amp;lt;ref&amp;gt;Eintragung zum 17. April 1933, vgl. Joseph Goebbels&lt;br /&gt;
Tagebücher 1924 -1945. Ed. Ralf Georg Reuth. Piper, München, 3. Aufl. 2003, S. 794 &amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings fest: &amp;quot;Durchreisende Hitlerjungens aus&lt;br /&gt;
Braunau, der Geburtsstadt des Führers, werden mit ins Haus genommen.&lt;br /&gt;
Sie essen mit uns zu Mittag und sind ganz selig, mit dem&lt;br /&gt;
Führer an einem Tisch zu sitzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die politischen Behörden ergriffen verschiedenste Maßnahmen, um der gewaltsamen politischen &lt;br /&gt;
Auseinandersetzung Einhalt zu gebieten. Für den 1. Mai 1933 war zwar ein&lt;br /&gt;
allgemeines Aufmarschverbot verhängt worden, es kam dennoch auch in &lt;br /&gt;
Braunau zu Ausschreitungen zwischen Anhängern der NSDAP und &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten. &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka, Hitler, S. 265 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Schwierigkeiten brachte die Auflösung der Nationalsozialistischen &lt;br /&gt;
Partei mit sich, die am 19. Juni 1933 angeordnet worden war. War es &lt;br /&gt;
schon früher zu Tätlichkeiten zwischen Na­tionalsozialisten und &lt;br /&gt;
Anhängern anderer Parteien gekommen, so wurde der Kampf in der &lt;br /&gt;
Ille­galität noch verschärft. '''In der Nacht zum 9. Juli 1933 wurden im&lt;br /&gt;
Stadtgebiet insgesamt 28 Objekte mit nationalsozialistischen Parolen &lt;br /&gt;
wie &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;, &amp;quot;Trotz Verbot nicht tot&amp;quot;, &amp;quot;Dollfuß verrecke&amp;quot; und &lt;br /&gt;
&amp;quot;Österreich erwache&amp;quot; beschmiert.''' Die Verfolgung der Täter gestaltete &lt;br /&gt;
sich äußerst schwierig, doch konnte ein Verdächtiger verhaftet werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. Juli 1933, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19330713&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  In einem vertraulichen Bericht der Abteilung I an das &lt;br /&gt;
Präsidialbüro des Bundesministeriums für Landesverteidigung vom 12. &lt;br /&gt;
Dezember 1933 wird allerdings nicht Braunau, sondern '''Ried im Innkreis&lt;br /&gt;
als bisherige Hochburg der Nazi&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt S. 441 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beliebtes &lt;br /&gt;
Propagandamittel waren Reden, die mit Lautsprechern vom bayerischen &lt;br /&gt;
Innufer nach Österreich übertragen wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg ,S. &lt;br /&gt;
11 6etwa berichtet von Ereignissen an der Grenze bei Hallein im März &lt;br /&gt;
1933 &amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders während eines Grenzlandtreffens von SA und &lt;br /&gt;
SS am 19. August 1933 in Simbach wurde dieser &amp;quot;Lautsprecherkrieg&amp;quot; mit &lt;br /&gt;
großem Aufwand betrieben. Auf österreichischer Seite half man sich &lt;br /&gt;
damit, dass die Stadtkapelle am Innufer Platzkonzerte gab, sodass die &lt;br /&gt;
Verständlichkeit der Reden in Braunau sehr vermindert wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I.; Neue Warte am Inn vom 24. &lt;br /&gt;
August 1933, Seite 2f. &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19330824&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1933 kam es sowohl unter den &lt;br /&gt;
Soldaten der Garnison als auch unter der Zivilbevölke­rung zu einer &lt;br /&gt;
Fluchtbewegung nach Deutschland, von der vor allem Nationalsozialisten &lt;br /&gt;
nach dem Verbot ihrer Partei in Österreich erfasst wurden. So &lt;br /&gt;
desertierten in der Nacht zum 9. Au­gust 1933 fünf Soldaten des in &lt;br /&gt;
Braunau stationierten II. Bataillons des Alpenjägerregimentes Nr. 8 über&lt;br /&gt;
die Eisenbahnbrücke, die sie eigentlich hätten bewachen sollen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik desGendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die &lt;br /&gt;
Fluchtbewe­gung flaute erst im Oktober 1933 ab, da in der Zwischenzeit &lt;br /&gt;
Gerüchte über die harte Ausbil­dung der österreichischen Flüchtlinge zum&lt;br /&gt;
Dienst in der &amp;quot;Österreichischen Legion&amp;quot;, die im La­ger Lechfeld bei &lt;br /&gt;
Augsburg erfolgte, über die Grenze gedrungen waren. Auch hatte man den &lt;br /&gt;
Angehörigen der geflüchteten Zivilisten die zum Grenzübertritt &lt;br /&gt;
erforderlichen Papiere abge­nommen. Dennoch kam es auch in späterer Zeit&lt;br /&gt;
noch zu illegalen Grenzüberquerungen, die mitunter schlimme &lt;br /&gt;
Konsequenzen hatten: so wurde am 24. April 1934 der Nationalsozialist &lt;br /&gt;
'''Alois Führer''' auf dem Rückweg von Deutschland von österreichischer &lt;br /&gt;
Seite angeschossen und schwer verletzt &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt, S. 368 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; . Am 15. Mai 1936 barg man aus dem Inn bei Ranshofen den &lt;br /&gt;
Leichnam eines Nationalsozialisten, der 14 Tage zuvor auf der Flucht &lt;br /&gt;
nach Deutschland in der Salzach ertrunken war. &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt,&lt;br /&gt;
S. 376 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Österreichische Legion&amp;quot; &lt;br /&gt;
spielte im Denken der Leute damals eine große Rolle; Gerüchte über ihren&lt;br /&gt;
bevorstehenden Einmarsch in Österreich wurden des öfteren laut, auch &lt;br /&gt;
wurden nächtliche Truppenbewegungen und -übungen am bayrischen Innufer &lt;br /&gt;
beobachtet, bei denen man österreichische Kommandorufe gehört haben &lt;br /&gt;
wollte. Um die Bevölkerung zu beruhigen, wurde die Bewachung der &lt;br /&gt;
Straßenbrücke durch Gendarmerie angeordnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anfang 1934 &lt;br /&gt;
gelang der Gendarmerie die Verhaftung von mehreren prominenten &lt;br /&gt;
&amp;quot;Illegalen&amp;quot;, die in das Polizeikommissariat Wels eingeliefert wurden, &lt;br /&gt;
von wo sie nach Wöllersdorf in das &amp;quot;Anhaltelager&amp;quot; gebracht wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Am&lt;br /&gt;
17. Jänner 1934 fand aus diesem Anlass in Simbach ei­ne &lt;br /&gt;
Protestkundgebung statt, wobei die Reden wieder mit Lautsprechern nach &lt;br /&gt;
Österreich über­tragen wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 18. 1. &lt;br /&gt;
1934, Seite 6 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340118&amp;amp;seite=6&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Februar 1934  - der Bürgerkrieg &lt;br /&gt;
berührte Braunau nicht - befürchtete oder erhoffte man den Einmarsch der&lt;br /&gt;
&amp;quot;Österreichischen Legion&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 15. März &lt;br /&gt;
1934, Seite 8 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340315&amp;amp;seite=8&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , musste sich der ehemalige Bezirkshauptmann Hammerstein &lt;br /&gt;
für einen Aufsatz aus dem Jahre 1927, &amp;quot;der begeistert für die &lt;br /&gt;
Wiedervereinigung Österreichs mit dem deutschen Reiche eintritt&amp;quot;, &lt;br /&gt;
rechtfertigen. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 15. Februar 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340215&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
und vom 8. März 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340308&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33 Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt; Von deutscher &lt;br /&gt;
Seite wurde manches unternommen, um die Bevölkerung in diesen Tagen in &lt;br /&gt;
Unruhe zu versetzen; so wurden mehrmals Papierböller auf &lt;br /&gt;
österreichisches Gebiet geschossen, die dann mit lautem Knall &lt;br /&gt;
explodierten, &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 22. Februar 1934, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340222&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; auch wiederholte nächtliche Ruhestörungen durch Reden, &lt;br /&gt;
welche mit Lautsprechern nach Braunau verbreitet werden sollten, sorgten&lt;br /&gt;
für Aufregung in der lokalen Presse. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom &lt;br /&gt;
15. März 1934, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340315&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 22. März 1934, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340322&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Gefährlicher als diese Papierböller waren&lt;br /&gt;
Sprengstoffanschläge,''' die in der Folgezeit versucht wurden. Das &lt;br /&gt;
erste derartige Unternehmen, bei dem die '''Bahnlinie Braunau - Ried bei&lt;br /&gt;
km 52,8 in der Nähe der Haltestelle Hagenau''' unterbrochen werden &lt;br /&gt;
sollte, scheiterte am '''1. März 1933''', weil die beiden &lt;br /&gt;
Sprengstoffpakete so unsachgemäß gelegt worden waren, dass die schon &lt;br /&gt;
bren­nende Zündschnur wieder ausgelöscht wurde. Die Sprengung des &lt;br /&gt;
Bahnkörpers wurde also nur durch Zufall verhindert. Zwischen &lt;br /&gt;
Streckenkilometer 25,9 und 26 der '''Bahnstrecke Braunau – Steindorf &lt;br /&gt;
wurden am 1. März 1933 zwei Sprengstoffpakete neben den Geleisen &lt;br /&gt;
gefunden und entschärft.''' &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 8. März &lt;br /&gt;
1934, Seite 15 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340308&amp;amp;seite=15&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; 14 Tage später wurde an der Mattigmündung Sprengstoff und &lt;br /&gt;
na­tionalsozialistisches Propagandamaterial gefunden, ebenso in &lt;br /&gt;
Ranshofen. &amp;lt;ref&amp;gt; NW 11,1934, Chronik des Gendarmeriepostens Braunau&lt;br /&gt;
a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Sprengstoffanschläge wurden in der Folgezeit &lt;br /&gt;
immer zahlreicher.  '''So ex­plodierten am 23. Mai 1934 &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Botz, Gewalt, S. 370; Neue Warte am Inn vom 24. Mai 1934, &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340524&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Bomben im städtischen Wasserwerk''' (Wasserreservoir in &lt;br /&gt;
Himmellindach) und am Schaltungs- und Transformatorenturm bei der &lt;br /&gt;
Schwimmschule, am '''26. Mai1934 &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt, S. 370 ; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 31. Mai 1934, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340531&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; im E-Werk in Dietfurt.''' In bei­den Fällen kam es zwar zu&lt;br /&gt;
erheblichem Sachschaden, auch wurde die Stromversorgung in &lt;br /&gt;
Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden aber nicht verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; NW 31,1934, Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Bei Ermittlungen in Osternberg allerdings, die in &lt;br /&gt;
Zusammenhang mit den Sprengstoffanschlägen standen, erlitt am 22. Juli &lt;br /&gt;
1934 der '''Gendarmeriebeamte Stingeder''' schwere Verletzungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Braunauer Album I zur Zeitleiste &amp;quot;Braunau 1934&amp;quot;; &lt;br /&gt;
Neue Warte am Inn vom 26. Juli 1934 &amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. April 1934 &lt;br /&gt;
missglück­ten zwei Anschläge auf die Bahnlinien Braunau - Ried &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 3. Mai 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340503&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; und Braunau - Steindorf, weil die Sprengkörper vor der &lt;br /&gt;
Explosion von spielenden Kindern entdeckt wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Chronik &lt;br /&gt;
des Gendarmeriepostens Braunau a.I.; Chronik der Station Braunau &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Munitionsverstecke konnten von den &lt;br /&gt;
Sicherheitskräften entdeckt werden, so am '''12. Au­gust 1934 in &lt;br /&gt;
Ranshofen''', am '''22. August und 15. September 1934 in &lt;br /&gt;
Oberrothenbuch.''' In allen drei Fällen wurden Handgranaten, &lt;br /&gt;
Gewehrmunition und nationalsozialistisches Propagandama­terial gefunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Es kam zu einer Anzahl Verhaftungen; am 9. Januar 1935 wurde der &lt;br /&gt;
Säge­werksbesitzer [[Johann Hackl]], der, wie sich beim Verhör &lt;br /&gt;
herausstellte, '''Kommandant der SA-Einheit 159''' war, festgenommen. &lt;br /&gt;
Hackl war Befehlshaber der Sturmbanne der Bezirke Braun­au, Ried und &lt;br /&gt;
Schärding; mit seiner Ausschaltung gelang der Gendarmerie ein Schlag &lt;br /&gt;
ge­gen die Organisation der SA im Innviertel &amp;lt;ref&amp;gt; Dostal, Linz, &lt;br /&gt;
S. 75, schreibt, dass es durch die Verhaftungen Anfang 1935 in Linz, &lt;br /&gt;
Wels, Steyr,Braunau, Bad Ischl und im Mühlviertel &amp;quot;mit dem &lt;br /&gt;
organisatorischen Aufbau vorläufig vorbei&amp;quot; gewesen sei &amp;lt;/ref&amp;gt; , &lt;br /&gt;
der sich derart auswirken sollte, dass, wenn man von Tät­lichkeiten &lt;br /&gt;
absieht, relative Ruhe in Braunau einkehrte. &amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des &lt;br /&gt;
Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Bekämpfung des Terrors &lt;br /&gt;
und auch zur Niederhaltung von eventuellen Unruhen war die Gendarmerie &lt;br /&gt;
im Laufe der Zeit mit Handgranaten, Stahlhelmen, Maschinenpistolen und &lt;br /&gt;
Gas­masken ausgestattet worden. &amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des &lt;br /&gt;
Gendarmeriepostens Braunau a.I.; die Handgranaten wurden am 7. Februar &lt;br /&gt;
1935, Stahlhelme am 26. Februar 1935, Maschinenpistolen am 10. April &lt;br /&gt;
1935, Gasmasken am 7. Dezember 1935 zugewiesen &amp;lt;/ref&amp;gt;  '''Ab 4. &lt;br /&gt;
Dezember 1935  hatte die Gendarmerie den gesamten Si­cherheitsdienst im &lt;br /&gt;
Stadtgebiet von Braunau zu versehen''', die städtische Sicherheitswache &lt;br /&gt;
hatte sich nämlich nicht mehr in der Lage gesehen, ihre Aufgabe alleine &lt;br /&gt;
zu erfüllen. &amp;lt;ref&amp;gt; Sicherheitsdirektion für Oberösterreich vom &lt;br /&gt;
29.11.1935, Zl. 201/1 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1934 hatte &lt;br /&gt;
nicht nur Bombenanschläge durch Nationalsozialisten gesehen, es fand &lt;br /&gt;
auch eine große politische Kundgebung der Gegner der Nationalsozialisten&lt;br /&gt;
in Braunau statt. Zu dieser '''&amp;quot;Grenzland-Kund­gebung&amp;quot;''' wurden  &lt;br /&gt;
Teilnehmer aus Linz und Salzburg  in Sonderzügen herangebracht. Die &lt;br /&gt;
pro­minentesten Gäste waren '''Vizekanzler Fürst Ernst Rüdiger von &lt;br /&gt;
Starhemberg''', '''Landeshaupt­mann Dr. Heinrich Gleißner''', die &lt;br /&gt;
'''Landesräte Wenninger''' und '''Revertera'', der Sicherheitsdirektor &lt;br /&gt;
für Oberösterreich und ehemalige Braunauer Bezirkshauptmann '''Baron &lt;br /&gt;
Hammerstein'', '''Bezirks­hauptmann Baselli''' und &lt;br /&gt;
'''Regierungskommissär Amtsrat Lachinger'''. In der Festversammlung am &lt;br /&gt;
Stadtplatz, '''an der 8000 Menschen teilnahmen,''' erklärte Starhemberg,&lt;br /&gt;
der Inn sei eine Grenze zwischen zwei Arten von Deutschtum, dem &lt;br /&gt;
unabhängigen, nicht gleichgeschalteten, und jenem, das unter der &lt;br /&gt;
nationalen Flagge dem Bolschewismus gleichgestellt worden sei. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 21. Juni 1934, &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340621&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist verständlich, dass diese Rede in Bayern nicht gern &lt;br /&gt;
gehört wurde, denn man hatte ver­sucht, das Zustandekommen der &lt;br /&gt;
Kundgebung mit allen Mitteln zu verhindern; Flugblätter, die einen &lt;br /&gt;
Totenkopf und zwei gekreuzte Knochen zeigten und eine scharfe Warnung &lt;br /&gt;
vor der Teil­nahme an der Versammlung enthielten, waren an Luftballons &lt;br /&gt;
nach Österreich geschickt wor­den. Auf den Anfahrtsstraßen wurden Nägel &lt;br /&gt;
gestreut, um die im Auto anreisenden Teilnehmer aufzuhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach der &lt;br /&gt;
Kundgebung kam es zu Schlägereien zwischen Heimatschützern und &lt;br /&gt;
nationalsozialistisch gesinnten Braunauern, bei denen auch ein Mann aus &lt;br /&gt;
dem Fenster eines Hauses geworfen wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In das Jahr 1934 &lt;br /&gt;
fiel auch die '''Ermordung des Bundeskanzlers Dollfuß''' im Verlaufe &lt;br /&gt;
eines ge­scheiterten nationalsozialistischen Putschversuches am 25. &lt;br /&gt;
Juli. Dazu berichtet die &amp;quot;Neue Warte&amp;quot;:  ''&amp;quot;Wer in den Abendstunden einen&lt;br /&gt;
Rundgang durch Braunau machte, mußte beobach­ten, daß in gewissen &lt;br /&gt;
Gaststätten, ja auch in Privatwohnungen besonderer Freudenstimmung &lt;br /&gt;
Ausdruck ge­geben wurde. Rufe wie 'Jetzt ist er endlich hin!' und &lt;br /&gt;
gröhlendes Gelächter der An­gerufenen ga­ben Beweis, wo die ehrenwerten &lt;br /&gt;
Hintermänner der Mörderbande zu suchen sind. Die Erregung der &lt;br /&gt;
vaterländisch gesinnten Bevölkerung ist un­geheuer über die Kundgebung &lt;br /&gt;
der Freude über den Tod des Kanzlers von seiten der &lt;br /&gt;
Natio­nal­sozialisten, wie dies z.B. im '''Weinhaus Hierner''' geschah &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. Neue Warte am Inn vom 2. August 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340802&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;quot;… im Zusammenhang mit den verabscheuungsürdigen Vorfällen im Weinhaus&lt;br /&gt;
Hierner am Tag der Ermordung des Bundeskanzlers&amp;quot; wurde Kommerzialrat &lt;br /&gt;
Rudolf Gscheidlinger, Goldschmied in der Linzerstraße, von der &lt;br /&gt;
Bezirkshauptmannschaft Braunau zu einer Geldstrafe von 550 Schilling &lt;br /&gt;
verurteilt. Zur Sicherstellung der Zahlung wurden Schmuckgegenstände &lt;br /&gt;
beschlagnahmt. Hoffentlich werden auch die anderen Herren, die sich im &lt;br /&gt;
Weinhause so 'fröhlich' benahmen, ihr Verhalten zu sühnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , welches jetzt behördlich gesperrt und dessen Besitzer &lt;br /&gt;
jetzt auf vier Wochen in den Arrest nach Ried gebracht wurde. In der &lt;br /&gt;
Nacht wurden größere Truppen von Legionären am Brückenkopf in Simbach &lt;br /&gt;
sichtbar. Im gan­zen Bezirk Braunau herrscht Ruhe.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 28. Juli 1934, &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340728&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zum Gedenken an den getöteten Bundeskanzler &lt;br /&gt;
Dollfuß wurde am 27. Juni 1935 eine Tafel enthüllt, deren Aufschrift &lt;br /&gt;
lautete: &amp;quot;Zum Gedenken an den großen Österreicher und Helden­kanzler Dr.&lt;br /&gt;
Engelbert Dollfuß, der am 4. November 1918 in dieser Kaserne als &lt;br /&gt;
Oberleutnant i.R. des Kaiserschützen-Rgm. Nr. 2 abrüstete und aus dem &lt;br /&gt;
aktiven Militärdienste schied. Er wurde am 25. Juli 1934 in Wien &lt;br /&gt;
meuchlings ermordet. Dr. Dollfuß ist tot, sein Geist wird fortleben im &lt;br /&gt;
Herzen jedes Österreichers. Die Vaterl. Front Braunau 1935&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Warte am Inn vom 31. Juli 1935, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19350731&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tafel wurde an der Westfront der &lt;br /&gt;
Salzburger-Tor-Kaserne angebracht. Bei der feierlichen Enthüllung waren &lt;br /&gt;
'''Staatssekretär Hammerstein''', '''Bürgermeister Rehden''', der &lt;br /&gt;
Gauleiter der Va­terländischen Front, '''Baron Handel''', der Gauleiter &lt;br /&gt;
des Heimatschutzes, '''Dr. Gruber''', sowie '''Oberstleutnant Gebauer'''&lt;br /&gt;
als Bataillons- und Standortkommandant von Braunau zugegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Anbetracht der Spannungen, die zwischen dem Deutschen Reich und &lt;br /&gt;
Österreich bestanden, hatte es die Regierung für notwendig erachtet, zur&lt;br /&gt;
Verstärkung der Braunauer Garnison, die aus einem Bataillon des &lt;br /&gt;
'''Alpenjägerregimentes Nr. 8''' &amp;lt;ref&amp;gt; Die Garnison Braunau &lt;br /&gt;
umfasste Truppen in Bataillonsstärke; vgl. Steinböck, Bundesheer, S. 71:&lt;br /&gt;
nach der Teilung des Alpenjägerregimentes Nr. 8 in einen kleinen &lt;br /&gt;
Verband desselben Namens und in das neu aufgestellte &lt;br /&gt;
&amp;quot;Oberösterreichische Infanterieregiment Nr. 17&amp;quot; im Jahre 1937 lagen im &lt;br /&gt;
März 1938 in Braunau in Garnison: Kommando des II. Bataillons &lt;br /&gt;
(Salzburger-Tor-Kaserne), 4. Kompanie (Rathauskaserne), 5. Kompanie &lt;br /&gt;
(Sparkassenkaserne), 6. Kompanie und Maschinengewehrkompanie &lt;br /&gt;
II(städtische Notkaserne) &amp;lt;/ref&amp;gt;  bestand, Truppen an die Grenze &lt;br /&gt;
zu sen­den. Per Eisenbahn wurden ein Bataillon des &lt;br /&gt;
'''Infanterieregimentes Nr. 3''' (Wien), eine Schwa­dron des &lt;br /&gt;
'''Dragonerregiments Nr. 2(Enns)''' und eine Batterie der &lt;br /&gt;
'''Brigade-Artillerie-Abteilung Nr. 4 (Linz)''' nach Braunau verlegt, &lt;br /&gt;
was an den Bahnhof große Anforderungen stellte. Nach zwölfwöchigem &lt;br /&gt;
Aufenthalt wurden die Verstärkungen wieder abgezogen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Chronik der Station Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Folge der schlechten Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Österreich war &lt;br /&gt;
die Einführung der '''Tausend-Mark-Sperre.''' Mit Wirkung vom '''1. Juni 1933''' wurde nach Verordnung des deutschen Reichsinnenministeri­ums &lt;br /&gt;
zur Ausreise von deutschen Staatsbürgern nach Österreich ein &lt;br /&gt;
Ausreisesichtvermerk notwendig, für den die Gebühr von 1000 Mark zu &lt;br /&gt;
zahlen war. Ausnahmen waren nur für den ordnungs­gemäßen &lt;br /&gt;
Geschäftsverkehr und für den &amp;quot;Kleinen Grenzverkehr&amp;quot; vorgesehen, für &lt;br /&gt;
Ausflügler je­doch nicht. Es kam durch diese Maßnahme zu einem Rückgang &lt;br /&gt;
des Reiseverkehrs von Deutschland nach Österreich, der aber &lt;br /&gt;
hauptsächlich die Fremdenverkehrsgebiete traf. Da der Tourismus in &lt;br /&gt;
Braunau keine große Rolle spielte, waren die wirtschaftlichen &lt;br /&gt;
Auswirkungen auf unsere Stadt nicht besonders groß. Der Grenzübertritt &lt;br /&gt;
wurde jedoch außerordentlich erschwert, was für manche Braunauer, die &lt;br /&gt;
Besitz in Bayern hatten, Nachteile mit sich brachte. Auch die &lt;br /&gt;
Stadtgemeinde, die Wald jenseits des Inn besaß, musste Einbußen &lt;br /&gt;
hinnehmen. Die wirtschaftlichen Kampfmaßnahmen wurden erst nach dem &lt;br /&gt;
'''Schuschnigg-Hitler-Abkommen vom 11. Juli 1936''' gemildert; so wurde &lt;br /&gt;
der &amp;quot;Kleine Grenzverkehr&amp;quot; innerhalb einer 10-km-Zone völlig freigegeben.&lt;br /&gt;
Die Tausend-Mark-Sperre wurde schrittweise gelockert, bis sie am 20. &lt;br /&gt;
August gänzlich aufgehoben wurde. An ihre Stelle trat die &lt;br /&gt;
Devisenbewirtschaftung im Deutschen Reich - jedem Antragsteller wurden &lt;br /&gt;
für Auslandsreisen 500 Mark pro Monat bewilligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schon vor dem Einmarsch deutscher Truppen in Braunau kam es am 11. März 1938 &lt;br /&gt;
zu einer Machtdemonstration illegaler Nationalsozialisten.''' Sie rissen&lt;br /&gt;
die am Rückgebäude des Rathauses gehisste Fahne der Vaterländischen &lt;br /&gt;
Front herunter und verbrannten sie unter Absingen des &lt;br /&gt;
Horst-Wessel-Liedes vor dem Rathaus. &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zum &lt;br /&gt;
Jahr 1938 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Eine der ersten Handlungen beim Einmarsch der &lt;br /&gt;
deutschen Truppen, der in den frühen Morgenstunden des 12. März 1938 &lt;br /&gt;
über die Braunauer Innbrücke begann, war das Niederreißen der &lt;br /&gt;
Grenzbalken, die in der nächsten Zeit ihren Sinn verloren hatten. Hitler&lt;br /&gt;
selbst kam am frühen Nachmittag nach Braunau, passierte sein &lt;br /&gt;
Geburtshaus und fuhr ohne Aufenthalt in Braunau nach Linz weiter. Dies findet folgenden Niederschlag im Tagebuch von Joseph Goebbels &amp;lt;ref&amp;gt;Eintragung zum 13. März 1938, vgl. Joseph Goebbels&lt;br /&gt;
Tagebücher 1924 -1945. Ed. Ralf Georg Reuth. Piper, München, 3. Aufl. 2003, S. 1216 &amp;lt;/ref&amp;gt;: Der Führer ist in Österreich eingetroffen . Mit unbeschreiblichem&lt;br /&gt;
Jubel in Braunau begrüßt . Er ist auf der Fahrt nach&lt;br /&gt;
Linz und will noch weiter bis Wien. Das wird ein Einzug werden. Ich&lt;br /&gt;
bin so glücklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1938 wurden der Kaufmann '''Georg Hofmann''' zum Bürgermeister, &lt;br /&gt;
der Sägewerksbesitzer '''Johann Hackl''' und der Goldschmied [[Gscheidlinger Rudolf]] zu seinen Stellvertretern ernannt. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 16. März 1938  &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380316&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Hofmann verlieh am 30. März 1938 Adolf Hitler das &lt;br /&gt;
Heimatrecht der Stadt Braunau; &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zum Jahr &lt;br /&gt;
1938 &amp;lt;/ref&amp;gt; eine Ehrenbürgerernennung Hitlers &amp;lt;ref&amp;gt; dagegen &lt;br /&gt;
wird in Neue Warte am Inn vom 23. März 1938, Seite 15, festgestellt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Nach Braunau am Inn hat als zweite Gemeinde des Innviertels die &lt;br /&gt;
Gemeinde Maria-Schmolln (Gerichtsbezirk Mauerkirchen) den einstimmigen &lt;br /&gt;
Beschluß gefaßt, den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zum &lt;br /&gt;
Ehrenbürger zu ernennen. [...]&amp;quot;; &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380323&amp;amp;seite=15&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; ist in den vorhandenen Akten nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Abstimmung über den &amp;quot;Anschluss&amp;quot; Österreichs an das Deutsche Reich &lt;br /&gt;
am 10. April 1938 lauteten in der Stadt Braunau (ohne Einrechnung der &lt;br /&gt;
Garnison) von 3336 abgegebenen Stimmen 3331 = 99,85 % auf &amp;quot;Ja&amp;quot;, nur 5 &lt;br /&gt;
auf &amp;quot;Nein&amp;quot;, &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. April 1938, Seite 1 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380413&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33;&lt;br /&gt;
nach Eitzlmayr, Album I zum Jahr 1938 lautete das Stimmenverhältnis bei&lt;br /&gt;
3856 Wahlberechtigten  3851 : 5, also 99,87 % Zustimmung &amp;lt;/ref&amp;gt; ,&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; KEPPLINGER Brigitte: Aspekte nationalsozialistischer &lt;br /&gt;
Herrschaft in Oberösterreich. In: NS-Herrschaft in Österreich. Ein &lt;br /&gt;
Handbuch. Herausgegeben von Emmerich Tálos u. a., 1. Auflage Wien 2000, &lt;br /&gt;
Nachdruck 2001, S. 221 gibt an, in Oberösterreich hätten 99,82% der &lt;br /&gt;
Stimmberechtigten mit &amp;quot;Ja&amp;quot; gestimmt &amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 13. April 1938, Seite 2 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380413&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33:im&lt;br /&gt;
Bezirk Braunau stimmten von 39686 Wahlberechtigten 39590 = 99,758 % mit&lt;br /&gt;
Ja,69 mit Nein, 27 Stimmen waren ungültig; prozentuell die meisten &lt;br /&gt;
Nein-Stimmen gab es in Hochburg (wahlberechtigt 1175, Ja 1155, Nein 20, &lt;br /&gt;
d. h. 5,875 %) &amp;lt;/ref&amp;gt; alle 527 Stimmen der Garnison lauteten auf &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. April 1938, Seite 2 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380413&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Wahlergebnisse 1919 – 1931 im Vergleich==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Vergleich von Wahlergebnissen sind unterschiedliche Bedingungen zu &lt;br /&gt;
berücksichtigen (Änderung des Kreises der Wahlberechtigten, &lt;br /&gt;
soziologische Veränderungen etc.), doch ein Vergleich unter der &lt;br /&gt;
Fragestellung, ob Braunau ein ganz besonders &amp;quot;braunes&amp;quot; Pflaster gewesen &lt;br /&gt;
sei, ist wohl berechtigt. Eine Differenzierung nach Gemeinde-, Landes- und &lt;br /&gt;
Bundeswahlen ist nicht nur der Übersichtlichkeit wegen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundeswahlen===&lt;br /&gt;
In der Ersten Republik fanden fünf bundesweite Parlamentswahlen statt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; DACHS Herbert: Das Parteiensystem. In: Handbuch des &lt;br /&gt;
politischenSystems Österreichs. Erste Republik 1918 - 1933. &lt;br /&gt;
Herausgegeben von Emmerich Tálos u.a.,Wien 1995, S. 143 - 159 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1919====&lt;br /&gt;
16. 2. 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || Braunau &amp;lt;ref&amp;gt; Das Oö. Landesarchiv stellt im Rahmen des &lt;br /&gt;
Forschungsprojektes &amp;quot;Oberösterreich 1918 - 1938&amp;quot; grundlegende &lt;br /&gt;
Materialien zur Geschichte des Landes digital zur Verfügung, darunter &lt;br /&gt;
die amtlichen Publikationen der Ergebnisse der Landtags- und &lt;br /&gt;
Nationalratswahlen in Oberösterreich (1918 - &lt;br /&gt;
1938) http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-C0889F93-121C007B/hs.xsl/2422_DEU_HTML.htm&lt;br /&gt;
 (eingesehen 8. 10. 2013). Geringfügig abweichende Ergebnisse bei: &lt;br /&gt;
SLAPNICKA Harry: Oberösterreich von der Monarchie zur Republik (1918 - &lt;br /&gt;
1927). Linz 1975, S. 116f. und Slapnicka II, S. 38. -49 &amp;lt;/ref&amp;gt; || 21,95 % || 41,93 % || 36,13 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 46,12 % || 28,19 % || 25,69 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 35,94 % || 40,76 % || 20,77 % || 2,53 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bei dieser Wahl kandidierte in manchen Wahlkreisen auch die DNSAP und erlitt mit 27.690 Stimmen (0,78 %) eine schwere&lt;br /&gt;
Niederlage. &amp;lt;ref&amp;gt; Jagschitz, NSDAP, S. 234 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das Braunauer Ergebnis betrifft, so zeigt sich besonders der &lt;br /&gt;
Unterschied der Stimmenprozente für die &amp;quot;Großdeutschen&amp;quot; gegenüber dem &lt;br /&gt;
Landes- und Bundesdurchschnitt; dass die &amp;quot;Großdeutschen&amp;quot; in Braunau &lt;br /&gt;
stets überdurchschnittlich viele Stimmen bekamen, stützt die &lt;br /&gt;
Feststellung von Dostal &amp;lt;ref&amp;gt; DOSTAL Thomas: Die Großdeutsche &lt;br /&gt;
Volkspartei. In: Handbuch des politischen Systems Österreichs. Erste &lt;br /&gt;
Republik 1918 - 1933. Herausgegeben von Emmerich Tálos u.a., Wien 1995, &lt;br /&gt;
S. 197f. &amp;lt;/ref&amp;gt; , die Großdeutschen wären regional gesehen am &lt;br /&gt;
ehesten in den Zentralorten des Innviertels vertreten gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1920====&lt;br /&gt;
17.10.1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920 || Braunau || 31,30 % || 33,11 % || 34,76 % || KPÖ 0,83 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 55,29 % || 26,73 % || 16,84 % || 1,15 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 41,79 % || 35,99 % || 17,25 % || 4,97 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1923====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.10.1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || Braunau || 42,38 % || 34,07 % || 23,55 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 57,24 % || 27,45 % || 15,25 % || KPÖ 0,06 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 44,05 % || 39,60 % || 13,72 % || 2,63 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1927====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.4.1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! &amp;quot;Einheitsliste&amp;quot; !! Sozialdemokraten !! Landbund !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927 || Braunau || 56,78 % || 38,29 % || 3,94 % || 0,98 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 60,72 % || 29,54 % || 8,81 % || 0,94 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 48,20 % || 42,31 % || 6,33 % || 3,37 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Einheitsliste&amp;quot; für die Nationalratswahl 1927 wurde gebildet aus &lt;br /&gt;
Christlichsozialen, Großdeutscher Volkspartei, Mittelständischer &lt;br /&gt;
Volkspartei und weiteren kleineren nationalen Gruppierungen. Der &lt;br /&gt;
Landbund kandidierte 1927 erstmals als selbständige Gruppierung. Die &lt;br /&gt;
NSDAP erreichte in ganz Österreich etwa 27.000 Stimmen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Jagschitz, NSDAP, S. 235 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1930====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.11.1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! NWB !! HB !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || Braunau || 34,70 % || 35,55 % || 20,89 % || 4,33 % || 4,50 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 45,42 % &amp;lt;ref&amp;gt; nach Slapnicka II, S.46; bei&lt;br /&gt;
Slapnicka I, S. 117: 46 % &amp;lt;/ref&amp;gt; || 28,36 % || 7,30 % || 8,29 % || 10,43 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 35,7 % || 41,1 % || 11,6 % || 6,2 % || 5,4 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Nationale Wirtschaftsblock&amp;quot;  (NWB), besser bekannt als &lt;br /&gt;
&amp;quot;Schober-Block&amp;quot;, wurde für die Wahl 1930 aus Großdeutscher Volkspartei, &lt;br /&gt;
Landbund und kleineren Parteien gebildet. Diese Wahlkoalition erreichte &lt;br /&gt;
in Braunau eine deutlich höhere Wählerzustimmung als im Land oder Bund. &lt;br /&gt;
Erstmals kandidierte auch der &amp;quot;Heimatblock&amp;quot; (HB) als&amp;quot; Liste bürgerlicher&lt;br /&gt;
Selbstschutzformationen&amp;quot;, die politische Vertretung der Heimwehren. &lt;br /&gt;
Unter &amp;quot;Sonstigen&amp;quot; sind - neben anderen Parteien - der Landbund mit 7,70 %&lt;br /&gt;
und die NSDAP mit 2,42 % der oberösterreichischen Stimmen enthalten. In&lt;br /&gt;
Braunau betrugen die entsprechenden Zahlen 1,34 % (Landbund) bzw. 3,19 %&lt;br /&gt;
(NSDAP). Die NSDAP erreichte in ganz Österreich 111.627 Stimmen, konnte&lt;br /&gt;
damit aber kein Nationalratsmandat erringen. &amp;lt;ref&amp;gt; Jagschitz, &lt;br /&gt;
NSDAP S. 235 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die NSDAP &lt;br /&gt;
in Österreich keineswegs von einer &amp;quot;Sogwirkung&amp;quot; aus dem Deutschen Reich &lt;br /&gt;
profitieren konnte, beweist der Vergleich der Nationalratswahl vom 9. 11. 1930 mit der Reichstagswahl vom 14.&lt;br /&gt;
9. 1930. Bei dieser Wahl erreichte die NSDAP 6,4 Millionen Stimmen  und&lt;br /&gt;
steigerte damit ihren Stimmenanteil von 2,6 % (10. 5. 1928) auf 18,3 %.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Die Zerstörung der deutschen Politik. Dokumente 1871 - &lt;br /&gt;
1933. Herausgegeben und kommentiert von Harry Pross. Frankfurt/Main &lt;br /&gt;
1963. S. 352 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht einmal zwei Monate später kam die NSDAP &lt;br /&gt;
in Österreich trotzdem auf nicht mehr als etwa 3 %. Dieses &lt;br /&gt;
vergleichsweise sehr bescheidene Abschneiden der österreichischen &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten bei der Nationalratswahl 1930 ist sicher auf mehrere&lt;br /&gt;
Gründe &amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg,S. 71 &amp;lt;/ref&amp;gt; - etwa auf das Fehlen einer starken zentralen Führung und auf das Versäumnis, mit den &lt;br /&gt;
Heimwehren ein Wahlbündnis zu schließen - zurückzuführen. Zu beachten &lt;br /&gt;
sind allerdings auch die völlig unterschiedlichen Parteistrukturen, &lt;br /&gt;
Parteibindungen und Wahlgewohnheiten in Österreich und in Deutschland. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg, S. 83 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landtagswahlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit fanden in Öberösterreich drei Landtagswahlen statt.&lt;br /&gt;
====Landtagswahl 1919 &amp;lt;ref&amp;gt; Die Ergebnisse von Braunau sind der Neuen Warte oder &lt;br /&gt;
der Aktenmappe &amp;quot;Gemeindewahlen&amp;quot; im Stadtarchiv Braunau entnommen &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.5.1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || Braunau || 27,15 % || 44,04 % || 28,81 % &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || Oberösterreich || 51,09 % || 27,76 % || 20,15 % &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei der ersten Landtagswahl fallen die großen Abweichungen gegenüber &lt;br /&gt;
den Ergebnissen auf Landesebene sofort ins Auge - ein Punkt, der bei &lt;br /&gt;
allen Wahlgängen zu beobachten ist: '''Braunau wählte nie im &lt;br /&gt;
&amp;quot;Landestrend&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Landtagswahl 1925====&lt;br /&gt;
17.5.1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! &amp;quot;Einheitsliste&amp;quot; !! Sozialdemokraten !! NSDAP !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || Braunau || 58,22 % || 34,71 % || 7,07 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || Oberösterreich || 69,98 % || 25,99 % || 2,79 % || 1,24&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Landtagswahl 1931====&lt;br /&gt;
19.4.1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! NWB !! NB !! NSDAP !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || Braunau || 44,14 % || 32,42 % || 16,65 % || 2,49 % || 4,30 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || Oberösterreich || 52,44 % || 28,05 % || 11,11 % || 4,11 % || 3,45 % || 083 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stadt !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Heimatblock !! NSDAP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Braunau || 1.190 (+180) || 874 (-161) || 449 (-195) || 67 (-59) || 116 (+23)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ried/I. || 1.888 (+338) || 951 (-126) || 742 (-138) || 31 (-329) || 258 (+120)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schärding || 977 (+113) || 820 (-63) || 327 (-111) || 68 (-19) || 101 (+13)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Auffallend bei allen Landtagswahlergebnissen ist, dass der Anteil der &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten in Braunau weit über dem Landesschnitt liegt, &lt;br /&gt;
wenngleich er stetig abnimmt. 1931 sind in Braunau erstmals die &lt;br /&gt;
Christlichsozialen die stärkste Partei bei einer Landtagswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die interessierende Frage, ob Braunau durch das Abschneiden der &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten besonders hervorsteche, ist für die Landtagswahl von 1925 unbedingt zu bejahen (Landesschnitt 2,79 % - in Braunau 7,07 % der Stimmen).'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später bringt das Ergebnis &lt;br /&gt;
aber eine bemerkenswerte Umkehr: in Braunau nimmt der Anteil der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen Stimmen deutlich ab, während im Land eine - wenn auch geringe - Zunahme zu verzeichnen ist. Der  geringe Stimmenanteil &lt;br /&gt;
der NSDAP (3,45 %) im späteren &amp;quot;Heimatgau des Führers&amp;quot; fällt umso mehr &lt;br /&gt;
auf, wenn die Landtagswahlen von  1932 als Vergleich herangezogen &lt;br /&gt;
werden: &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka I, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt; in Salzburg &lt;br /&gt;
erreicht die NSDAP 20,73 %, in Wien 17,38 %, in Niederösterreich 14,14 &lt;br /&gt;
%; im November 1932 erreichte sie bei Landtagswahlen in Vorarlberg 2 &lt;br /&gt;
Mandate. &amp;lt;ref&amp;gt; Jagschitz, NSDAP, S. 236 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oberösterreich war, wie Wahlergebnisse belegen, in der Tat kein Bollwerk des &lt;br /&gt;
Nationalsozialismus.''' Dass die Nationalsozialisten gerade in &lt;br /&gt;
Oberösterreich bis 1937 nur wenig Erfolg aufzuweisen hatten, hängt &lt;br /&gt;
vermutlich mit der relativ guten wirtschaftlichen Situation im &lt;br /&gt;
Bundesland zusammen. Noch 1937 lag der Stand der Arbeitslosen in &lt;br /&gt;
Oberösterreich bei &amp;quot;nur&amp;quot; 7,13 %, verglichen mit 20,3 % im Gesamtstaat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg S. 114 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gemeindeausschusswahlen==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Christlich Soziale Partei !! Großdeutsch !! Sozialdemokraten !! Sonstige !! Mandate im GA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || 27,06 % || 29,05 % || 43,89 % || -|| 6:7:11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921 || 21,60 % || 24,30 % || 46,07 % || 8,03 || 5:6:11:2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924 || 37,78 % || 27,52 % || 28,65 % || 6,05 || 9:7:7:1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929 || 41,73 % || 25,61 % || 32,66 % || - || 13:7:10&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die vier Gemeindeausschusswahlen in Braunau zeigen vorerst eine deutliche &lt;br /&gt;
Mehrheit für die Sozialdemokraten. Der drastische Umschwung 1924 hängt &lt;br /&gt;
vermutlich mit dem Tod des allgemein anerkannten Bürgermeisters und &lt;br /&gt;
Landtagsabgeordneten [[Cornelius Flir|Cornelius Flir]] 1923 zusammen. &lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Großdeutschen&amp;quot; als Vertreter des &amp;quot;dritten Lagers&amp;quot; erweisen sich als relativ stabil und erreichen allein oder - 1929 - in einer &lt;br /&gt;
Wahlkoalition bei allen Wahlen auf Gemeindeebene etwa ein Viertel der &lt;br /&gt;
Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NSDAP kandidierte für den &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss ein einziges Mal als selbstständige Gruppierung und &lt;br /&gt;
gewann 1924  6,05 % der Stimmen und 1 Mandat (von 24). Bei der Wahl 1929 erreichte die &amp;quot;Völkische Wahlvereinigung&amp;quot; aus Großdeutschen, Landbund &lt;br /&gt;
und Nationalsozialisten mit 25,61 % der Stimmen 7 Mandate (von 30), die &lt;br /&gt;
von 5 Vertretern der Großdeutschen Volkspartei und je einem Vertreter &lt;br /&gt;
von Landbund und NSDAP besetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &lt;br /&gt;
'''Gemeinderatswahlen in Steyr (13. 5.1923) und Linz (24. 6. 1923)''' &lt;br /&gt;
hatten die Nationalsozialisten 1 Mandat (von 36) bzw. 4 Mandate (von 60) erhalten.[1]  Diese Mandatsstände änderten sich  bei der nächsten &lt;br /&gt;
Gemeindewahl in diesen Städten, die gemeinsam mit der Landtagswahl 1931 &lt;br /&gt;
durchgeführt wurde, nicht.[2]&lt;br /&gt;
[1] Slapnicka I, S. 184&lt;br /&gt;
[2] Slapnicka II, S. 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtverwaltung Braunau 1939==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtverwaltung Braunau 1939.jpg|Stadtverwaltung Braunau, 1939, aus: Adressbuch Oberdonau, 1939&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtverwaltung Braunau 1940==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtverwaltung Braunau 1940.jpg|Stadtverwaltung Braunau, 1940, Seite 1, aus: Adressbuch Oberdonau 1940&lt;br /&gt;
Datei:Stadtverwaltung Braunau2 1940.jpg|Stadtverwaltung Braunau, 1940, Seite 2, aus: Adressbuch Oberdonau 1940&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontinuitäten - Brüche==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten bedeutete für die &lt;br /&gt;
Bevölkerung zweifellos einen bedeutenden Einschnitt in die &lt;br /&gt;
Lebensgestaltung; nicht nur privat, sondern auch beruflich ergaben sich &lt;br /&gt;
oft Konsequenzen, die vorerst vielleicht nicht absehbar waren oder auch &lt;br /&gt;
nicht gesehen werden wollten. Schlagworte wie &amp;quot;Arisierung&amp;quot;, &amp;quot;Raubkunst&amp;quot; &lt;br /&gt;
und &amp;quot;Rückstellung&amp;quot; sind heute wohl allen bekannt. Es ist unbestreitbar, &lt;br /&gt;
dass die Punzierung als Gegner des Nationalsozialismus  Karrieren ebenso beeinflusste wie das Bekenntnis zu Partei und NS-Ideologie. Dass auch &lt;br /&gt;
nach 1945 - trotz &amp;quot;Entnazifizierung&amp;quot;, die ja als Vorgang, nicht als &lt;br /&gt;
einmaliger Akt verstanden werden sollte &amp;lt;ref&amp;gt; STIEFEL Dieter: &lt;br /&gt;
Entnazifizierung in Österreich. Wien 1981, S. 314: &amp;quot;Am 14. März 1957, &lt;br /&gt;
zwölf Jahre nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus in &lt;br /&gt;
Österreich, beschloß der Nationalrat die NS-Amnestie, mit der die &lt;br /&gt;
Sondergesetze aufgehoben und die letzten noch offenen Teile des &lt;br /&gt;
Naziproblems gelöst wurden. Die Entnazifizierung war damit beendet.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; - manches Bestand hatte und manche Personen nach einer &lt;br /&gt;
Lebensphase, die oft als Zeit einer unberechtigten Ächtung empfunden &lt;br /&gt;
wurde, wieder zu Amt und Ehren gelangten, ist ebenso unbestreitbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist ein Blick auf das Schulwesen und das Lehrpersonal; erstaunlich etwa &lt;br /&gt;
die Flexibilität eines Lehrers, der am 30. April 1934 bei einer &lt;br /&gt;
&amp;quot;Verfassungsfeier&amp;quot; die Festrede über die Bedeutung der ständestaatlichen Verfassung Österreichs hielt &amp;lt;ref&amp;gt; Schul - Chronik der &lt;br /&gt;
Knaben-Volks- und Bürgerschule in Braunau am Inn &amp;lt;/ref&amp;gt; , in einem Lehrerhandbuch von 1940/41 als Hilfsstellenleiter des NS-Lehrerbundes &lt;br /&gt;
und stellvertretender Kreisleiter der NSV &amp;lt;ref&amp;gt; Lehrerjahrbuch für Oberdonau 1941. Herausgegeben vom NS-Lehrerbund, Gau Oberdonau. Linz &lt;br /&gt;
1940/41, S. 58 &amp;lt;/ref&amp;gt; aufscheint, aber im Braunau der &lt;br /&gt;
Nachkriegszeit Ehrenringträger der Stadt und &amp;quot;Namenspatron&amp;quot; für einen &lt;br /&gt;
Weg &amp;lt;ref&amp;gt; EITZLMAYR Max: Braunauer Album, II. Teil. 1. Auflage &lt;br /&gt;
Braunau 1986.A bschnitt &amp;quot;Straßen im Gemeindegebiet Braunau - nach &lt;br /&gt;
bedeutenden Persönlichkeiten benannt&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; wurde. Das genannte &lt;br /&gt;
Lehrerhandbuch von 1940/41 hält nicht nur die Namen der Lehrpersonen im &lt;br /&gt;
Gau Oberdonau, sondern auch jede einzelne &amp;quot;Amtswaltung&amp;quot; in einer der &lt;br /&gt;
Gliederungen der NSDAP fest; es liest sich fast wie ein &amp;quot;who is who&amp;quot; von Lehrerinnen und Lehrern, die Schülergenerationen der Nachkriegszeit &lt;br /&gt;
prägten; manche Nachkriegskarriere beweist allerdings, dass die Ausübung einer &amp;quot;Amtswaltung&amp;quot; 1940/41, die mindestens auf &amp;quot;Mitläufertum&amp;quot; &lt;br /&gt;
schließen lassen dürfte, später auf längere Sicht wohl nicht geschadet &lt;br /&gt;
hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweifellos bedeutenden Volkskundler und &lt;br /&gt;
angesehenen Arzt, aber eben auch als &amp;quot;Gauheimatpfleger des Gaues &lt;br /&gt;
Oberdonau&amp;quot; dereinst in Amt und Würden, zeichnete die Stadt Braunau &lt;br /&gt;
schon 1951 mit der Ehrenbürgerwürde aus; auch er wurde als &amp;quot;Namensgeber&amp;quot; ausersehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album II, Abschnitt &amp;quot;Straßen im &lt;br /&gt;
Gemeindegebiet Braunau - nach bedeutenden Persönlichkeiten benannt&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bedeutende [[Aloys Wach|Maler Aloys &lt;br /&gt;
Wach]], der 1933 aus Braunau wegziehen wollte, weil Hitler nicht &lt;br /&gt;
Ehrenbürger wurde, erfüllte seine Drohung nicht - er starb 1940 in &lt;br /&gt;
Braunau; dass auch nach ihm eine Straße benannt wurde &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Eitzlmayr, Album II, Abschnitt &amp;quot;Straßen im Gemeindegebiet Braunau - nach &lt;br /&gt;
bedeutenden Persönlichkeiten benannt&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; , hängt vielleicht &lt;br /&gt;
damit zusammen, dass sein Brief von 1933 nicht bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Geheimnis, dass auch in den nach 1945 neu gegründeten Parteien auf allen Ebenen eine NS-Vergangenheit mitunter nicht gerade &lt;br /&gt;
karrierehemmend wirkte. Vor allem die Nationalratswahl 1949, bei der &lt;br /&gt;
etwa 487.000 &amp;quot;Minderbelastete&amp;quot; erstmals wahlberechtigt waren, ist auch &lt;br /&gt;
durch das Werben um die Stimmen der '''Ehemaligen''' in Konkurrenz zum neu &lt;br /&gt;
entstandenen '''Verband der Unabhängigen''', der als Wahlpartei &lt;br /&gt;
der Unabhängigen kandidierte, gekennzeichnet. Die Integration eines &lt;br /&gt;
derart großen Anteils der Bevölkerung musste einerseits ein Anliegen der demokratischen Kräfte sein, andererseits ging es natürlich auch um &lt;br /&gt;
Machterhalt und Machtverlust. &amp;lt;ref&amp;gt; Stiefel, Entnazifizierung, S. &lt;br /&gt;
314 - 324 &amp;lt;/ref&amp;gt; Man kann aber davon ausgehen, dass die Mehrheit &lt;br /&gt;
der ehemaligen Parteigänger mit der Niederlage des Nationalsozialismus &lt;br /&gt;
bekehrt war: Der Nationalsozialismus hatte mit dem Ende des Krieges &lt;br /&gt;
bei seinen ehemaligen Anhängern in Österreich weitgehend &lt;br /&gt;
abgewirtschaftet. &amp;lt;ref&amp;gt; Stiefel, Entnazifizierung, S. 315 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Wie weit die Stimmen für die vierte Partei bei der &lt;br /&gt;
Nationalratsahl 1949 - 498.273 - tatsächlich aus der Gruppe der &lt;br /&gt;
Minderbelasteten kamen, ist umstritten. &amp;lt;ref&amp;gt; Stiefel, Entnazifizierung, S, 321f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5581</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5581"/>
				<updated>2026-03-18T14:05:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* NS Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der zeitgeschichtlichen Forschung zu den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der beiden Mitgliederkarteien MFKL (alphabetisch geordnete Mitgliederliste) und MFOK (regionale Mitgliederregistratur nach Ortsgruppen)  ist nunmehr digital über die Website der US National Archives (NARA) zugänglich:  &amp;quot;Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)&amp;quot; https://catalog.archives.gov/search-within/12044361 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Hilfe für die Suche bietet die Website https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-leitfaden/#8230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die online verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Originale dieser NSDAP-Mitgliederkarteien wurden an Deutschland zurückgegeben und liegen heute im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde. https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind sie jedoch nicht frei online zugänglich. Auskünfte erhält man in der Regel nur über schriftliche Anfragen, die je nach Auslastung auch längere Bearbeitungszeiten (auch von vielen Monaten!) haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung gemäß StGBl Nr. 18/1945 ehemaliger Mitglieder und Parteianwärter der NSDAP sowie Angehöriger der vier Wehrverbände (SS, SA, NSKK, NSFK) erfolgte nach dem Verbotsgesetz 1945 (vgl. StGBl Nr. 13/1945) bzw. Verbotsgesetz 1947 (vgl. BGBl Nr. 25/1947) und galt für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die öffentlich Bediensteten. Bei den Beamten und Angestellten stellte sie jedoch eine Basis für weitere Überprüfungen und Maßnahmen dar, deren Zweck die Entnazifizierung öffentlicher Stellen und Ämter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung der Nationalsozialisten erfolgte im Zeitraum von 1945 bis 1947 (Nachtragsregistrierungen bis 1954) bei den Meldestellen der Wohngemeinden oder Dienststellen mittels Fragebögen sowie Melde- und Registrierungsblätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeldeten Personen wurden in Listen eingetragen und diese öffentlich ausgehängt. Während der öffentlichen Auflage der Listen durfte jedermann gegen fehlende oder falsche Angaben Einspruch erheben. Gleichzeitig mit der Registrierung konnte ein &amp;quot;Ansuchen um Nachsicht von der Registrierung&amp;quot; eingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Registrierungsformulare, Blätter und Listen wurden später den zuständigen Bezirkshauptmannschaften und Magistraten zur Aufbewahrung übergeben. Im Zuge von Archivalienübernahmen der einzelnen Bezirkshauptmannschaften kamen diese Akten zur Archivierung in das OÖ. Landesarchiv. 1969 wurden sie zum neuen Bestand &amp;quot;Registrierung der Nationalsozialisten&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jetzt (siehe vorhergehenden Eintrag) die NS-Mitgliederakten digital verfügbar und einsehbar sind, da zudem die Registrierungsakten im OÖ. Landesarchiv einzusehen sind, bestehen gegen die Publizierung auf dieser Website keine Bedenken. Beispielhaft sind auch Registrierungsdokumente von Personen öffentlichen Interesses zu sehen: Stadtbaudirektor Arch. Manfred Badiguber, Landrat Dr. Kurt Beer, Polizeibeamter Walther Hartner, der spätere Nationalratsabgeordnete Franz Hellwagner, der erste NS-Bürgermeister Georg Hofmann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5580</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5580"/>
				<updated>2026-03-18T14:03:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* 15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der zeitgeschichtlichen Forschung zu den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der beiden Mitgliederkarteien MFKL (alphabetisch geordnete Mitgliederliste) und MFOK (regionale Mitgliederregistratur nach Ortsgruppen)  ist nunmehr digital über die Website der US National Archives (NARA) zugänglich:  &amp;quot;Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)&amp;quot; https://catalog.archives.gov/search-within/12044361 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Hilfe für die Suche bietet die Website https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-leitfaden/#8230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die online verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Originale dieser NSDAP-Mitgliederkarteien wurden an Deutschland zurückgegeben und liegen heute im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde. https://www.bundesarchiv.de/das-bundesarchiv/aus-unserer-archivarbeit/war-opa-ein-nazi/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind sie jedoch nicht frei online zugänglich. Auskünfte erhält man in der Regel nur über schriftliche Anfragen, die je nach Auslastung auch längere Bearbeitungszeiten (auch von vielen Monaten!) haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung gemäß StGBl Nr. 18/1945 ehemaliger Mitglieder und Parteianwärter der NSDAP sowie Angehöriger der vier Wehrverbände (SS, SA, NSKK, NSFK) erfolgte nach dem Verbotsgesetz 1945 (vgl. StGBl Nr. 13/1945) bzw. Verbotsgesetz 1947 (vgl. BGBl Nr. 25/1947) und galt für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die öffentlich Bediensteten. Bei den Beamten und Angestellten stellte sie jedoch eine Basis für weitere Überprüfungen und Maßnahmen dar, deren Zweck die Entnazifizierung öffentlicher Stellen und Ämter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung der Nationalsozialisten erfolgte im Zeitraum von 1945 bis 1947 (Nachtragsregistrierungen bis 1954) bei den Meldestellen der Wohngemeinden oder Dienststellen mittels Fragebögen sowie Melde- und Registrierungsblätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeldeten Personen wurden in Listen eingetragen und diese öffentlich ausgehängt. Während der öffentlichen Auflage der Listen durfte jedermann gegen fehlende oder falsche Angaben Einspruch erheben. Gleichzeitig mit der Registrierung konnte ein &amp;quot;Ansuchen um Nachsicht von der Registrierung&amp;quot; eingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Registrierungsformulare, Blätter und Listen wurden später den zuständigen BHs und Magistraten zur Aufbewahrung übergeben. Im Zuge von Archivalienübernahmen der einzelnen BHs kamen diese Akten zur Archivierung in das OÖ. Landesarchiv. 1969 wurden sie zum neuen Bestand &amp;quot;Registrierung der Nationalsozialisten&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jetzt (siehe vorhergehenden Eintrag) die NS-Mitgliederakten digital verfügbar und einsehbar sind, da zudem die Registrierungsakten im OÖ. Landesarchiv einzusehen sind, bestehen gegen die Publizierung auf dieser Website keine Bedenken. Beispielhaft sind auch Registrierungsdokumente von Personen öffentlichen Interesses zu sehen: Stadtbaudirektor Arch. Manfred Badiguber, Landrat Dr. Kurt Beer, Polizeibeamter Walther Hartner, der spätere Nationalratsabgeordnete Franz Hellwagner, der erste NS-Bürgermeister Georg Hofmann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5579</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5579"/>
				<updated>2026-03-18T13:37:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* NS Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der Erforschung der Zeitgeschichte in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der dazu relevanten Unterlagen ist inzwischen digital über die US National Archives (NARA) in den USA zugänglich. Die dort verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Hilfe bietet die Website https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-leitfaden/#8230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung gemäß StGBl Nr. 18/1945 ehemaliger Mitglieder und Parteianwärter der NSDAP sowie Angehöriger der vier Wehrverbände (SS, SA, NSKK, NSFK) erfolgte nach dem Verbotsgesetz 1945 (vgl. StGBl Nr. 13/1945) bzw. Verbotsgesetz 1947 (vgl. BGBl Nr. 25/1947) und galt für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die öffentlich Bediensteten. Bei den Beamten und Angestellten stellte sie jedoch eine Basis für weitere Überprüfungen und Maßnahmen dar, deren Zweck die Entnazifizierung öffentlicher Stellen und Ämter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung der Nationalsozialisten erfolgte im Zeitraum von 1945 bis 1947 (Nachtragsregistrierungen bis 1954) bei den Meldestellen der Wohngemeinden oder Dienststellen mittels Fragebögen sowie Melde- und Registrierungsblätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeldeten Personen wurden in Listen eingetragen und diese öffentlich ausgehängt. Während der öffentlichen Auflage der Listen durfte jedermann gegen fehlende oder falsche Angaben Einspruch erheben. Gleichzeitig mit der Registrierung konnte ein &amp;quot;Ansuchen um Nachsicht von der Registrierung&amp;quot; eingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Registrierungsformulare, Blätter und Listen wurden später den zuständigen BHs und Magistraten zur Aufbewahrung übergeben. Im Zuge von Archivalienübernahmen der einzelnen BHs kamen diese Akten zur Archivierung in das OÖ. Landesarchiv. 1969 wurden sie zum neuen Bestand &amp;quot;Registrierung der Nationalsozialisten&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jetzt (siehe vorhergehenden Eintrag) die NS-Mitgliederakten digital verfügbar und einsehbar sind, da zudem die Registrierungsakten im OÖ. Landesarchiv einzusehen sind, bestehen gegen die Publizierung auf dieser Website keine Bedenken. Beispielhaft sind auch Registrierungsdokumente von Personen öffentlichen Interesses zu sehen: Stadtbaudirektor Arch. Manfred Badiguber, Landrat Dr. Kurt Beer, Polizeibeamter Walther Hartner, der spätere Nationalratsabgeordnete Franz Hellwagner, der erste NS-Bürgermeister Georg Hofmann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5578</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5578"/>
				<updated>2026-03-18T10:53:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* 1947 NS Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==15. März 2026: Digitalisate der NS-Mitgliederverzeichnisse online==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer zu einer Person aus der Zeit des Nationalsozialismus forscht, stößt früher oder später auf die Frage nach einer möglichen NSDAP-Mitgliedschaft. Im Rahmen der Erforschung der Zeitgeschichte in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren sind entsprechende Nachweise oft ein wichtiger Baustein, um Lebensläufe besser zu verstehen oder historisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der dazu relevanten Unterlagen ist inzwischen digital über die US National Archives (NARA) in den USA zugänglich. Die dort verfügbaren Bestände gehen auf die Unterlagen des Berlin Document Center (BDC) zurück, das nach 1945 umfangreiche personenbezogene NSDAP-Dokumente verwahrte und erschloß, die in der Nachkriegszeit beschlagnahmt worden waren.&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Hilfe bietet die Website https://welt-der-vorfahren.de/2026/03/nsdap-mitgliederkartei-us-national-archives-nara-recherche-leitfaden/#8230&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung gemäß StGBl Nr. 18/1945 ehemaliger Mitglieder und Parteianwärter der NSDAP sowie Angehöriger der vier Wehrverbände (SS, SA, NSKK, NSFK) erfolgte nach dem Verbotsgesetz 1945 (vgl. StGBl Nr. 13/1945) bzw. Verbotsgesetz 1947 (vgl. BGBl Nr. 25/1947) und galt für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die öffentlich Bediensteten. Bei den Beamten und Angestellten stellte sie jedoch eine Basis für weitere Überprüfungen und Maßnahmen dar, deren Zweck die Entnazifizierung öffentlicher Stellen und Ämter war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Registrierung der Nationalsozialisten erfolgte im Zeitraum von 1945 bis 1947 (Nachtragsregistrierungen bis 1954) bei den Meldestellen der Wohngemeinden oder Dienststellen mittels Fragebögen sowie Melde- und Registrierungsblätter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeldeten Personen wurden in Listen eingetragen und diese öffentlich ausgehängt. Während der öffentlichen Auflage der Listen durfte jedermann gegen fehlende oder falsche Angaben Einspruch erheben. Gleichzeitig mit der Registrierung konnte ein &amp;quot;Ansuchen um Nachsicht von der Registrierung&amp;quot; eingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Registrierungsformulare, Blätter und Listen wurden später den zuständigen BHs und Magistraten zur Aufbewahrung übergeben. Im Zuge von Archivalienübernahmen der einzelnen BHs kamen diese Akten zur Archivierung in das OÖ. Landesarchiv. 1969 wurden sie zum neuen Bestand &amp;quot;Registrierung der Nationalsozialisten&amp;quot; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Registrierungsakten im OÖ. Landesarchiv öffentlich einzusehen sind, bestehen gegen die Publizierung auf dieser Website keine Bedenken. Beispielhaft sind auch die Registrierungsdokumente von Personen öffentlichen Interesses zu sehen: Stadtbaudirektor Arch. Manfred Badiguber, Landrat Dr. Kurt Beer, Polizeibeamter Walther Hartner, der spätere Nationalratsabgeordnete Franz Hellwagner, der erste NS-Bürgermeister Georg Hofmann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hofmann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5577</id>
		<title>Pressearchiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5577"/>
				<updated>2026-03-11T09:41:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Archiv Aktuelles==&lt;br /&gt;
===03.12.2024: Schrifttafeln &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; von der Fassade abmoniert und ins Haus der Geschichte Österreich in Wien transportiert===&lt;br /&gt;
Zahlreiche Medien berichten darüber, dass vier Schrifttafeln mit der Inschrift &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; abmontiert und nach Wien transportiert wurden, wo sie als Teil der Hauptausstellung im Haus der Geschichte Österreich präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://hdgoe.at/items/uploads/module_pdf/2024-11-03_PA_Hitler-Geburtshaus-Fassade.pdf Haus der Geschichte Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wien.orf.at/stories/3283746/ Bericht ORF Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sn.at/kultur/allgemein/schriftzug-hitler-haus-169506490 Bericht Salzburger Nachrichten]&lt;br /&gt;
===04.04.2024: Website zum Umbau des Hitler-Geburtshauses online===&lt;br /&gt;
Seit kurzer Zeit ist die Website https://www.salzburgervorstadt15.at/ online. Hier sind nicht nur Informationen zur wechselvollen Geschichte des Hauses, den laufenden archäologischen Untersuchungen und den Ergebnissen des Architekturwettbewerbes zu finden, es soll auch der Baufortschritt  anhand eines täglich aktualisierten Bildes der Baustellenkamera mitverfolgt werden können. Eine Fotodokumentation © Paul Ott zeigt Bilder aus dem Inneren des bestehenden Objekts und auch des Umfeldes noch vor dem Beginn der Aufgrabungs- und Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
Der Medientermin am 16. 11. hatte zahlreiche Berichte in österreichischen und internationalen Medien zur Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/versuchter-diebstahl-von-bauschutt-des-hitler-hauses-in-braunau_a6385037 Mein Bezirk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.stern.de/politik/ausland/braunau---hitlerhaus--wird-fuer-20-millionen-euro-umgebaut---zur-polizeistation--video--34206354.html STERN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/exklusive-einblicke-in-das-geburtshaus-von-adolf-hitler;art4,3897923 OÖ Nachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.krone.at/3169206 Kronen Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.derstandard.at/story/3000000195508/2026-ziehtim-geburtshaus-von-hitler-die-polizei-einziehen Der Standard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.vienna.at/innenministerium-sichert-transparenz-bei-umbau-von-hitler-geburtshaus-zu/8411164 Vienna online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des Innenministeriums, der Polizei und des planenden Architekturbüros Marte &amp;amp; Marte Feldkirch erläuterten die Pläne, Bürgermeister Mag. Waidbacher legte die Position der Stadt Braunau dar, der Archäologe Mag. Wolfgang Klimesch erklärte die archäologischen Befunde und konkrete Fundstücke. Für die meisten Anwesenden bot sich zudem die erste Gelegenheit, das Innere von Hitlers Geburtshaus zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne des Innenministeriums zur Nutzung durch die Polizei (im Wesentlichen Polizeiinspektion + Bezirkspolizeikommando Braunau) werden umgesetzt, das großzügige Raumangebot wird auch für Menschenrechtsschulungen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website https://www.salzburgervorstadt15.at , die &amp;quot;demnächst&amp;quot; online gehen wird, soll nicht nur der aktuelle Baufortschritt dokumentiert, sondern auch die Hausgeschichte mit dem bauhistorischen sowie archäologischen Befund präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16.11.2023: Medientermin zu Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3232621/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anfang Oktober sind beim Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau die Baumaschinen aufgefahren. In dem Gebäude soll künftig die Polizei untergebracht werden, dieses Vorhaben sorgt aber nach wie vor für Diskussionen. Am Donnerstag präsentieren Innenministerium, Architekten, die Polizei und der Braunauer Bürgermeister den aktuellen Stand des Umbaus. &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231114_OTS0088/aviso-medientermin-zu-umbau-des-hitler-geburtshauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statements der Stakeholder – Aufnahmen der Baustelle möglich – 16. November 2023, 11:00 Uhr, Salzburger Vorstadt 15, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien (OTS) - Das Innenministerium lädt gemeinsam mit den am Umbau des Hitler-Geburtshauses beteiligten Stakeholdern zu einem Medientermin in Braunau am Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann: 16. November 2023, 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffpunkt: Lederergasse 10, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Medientermins wird es Statements von und Interviewmöglichkeiten mit folgenden Stakeholdern des Umbaus geben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Dipl. Ing. Dr. techn. Markus Schmoll (Bundesministerium für Inneres, Immobilienstrategie und Großprojekte)&lt;br /&gt;
    Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher (Stadtgemeinde Braunau)&lt;br /&gt;
    Stv. Landespolizeidirektor Generalmajor Günther Humer, BA MA (Landespolizeidirektion Oberösterreich)&lt;br /&gt;
    Architekt Dipl. Ing. Stefan Marte (Generalplaner, Marte Marte Architekten Feldkirch)&lt;br /&gt;
    Archäologe, Mag. Wolfgang Klimesch (ARCHEONOVA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Statements gibt es die Möglichkeit, Foto-/Videoaufnahmen der Baustelle zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubeginn 2. Oktober 2023===&lt;br /&gt;
27. 09. 2023: Wie verschiedene Medien berichten, hat das Innenministerium den Baubeginn 2. Oktober 2023 bestätigt.  Der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Maierhofer, habe mitgeteilt: „Wir können soweit bestätigen, dass der geplante Baubeginn mit Anfang Oktober auch dann wirklich am Montag, den 2. Oktober stattfindet. Hier sprechen wir davon, dass in erster Instanz jetzt mal Baustelleneinrichtungen und Sicherungsmaßnahmen stattfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3225952/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/regionales/kommende-woche-beginnt-der-umbau-des-hitler-geburtshauses-812469/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3124627&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02. 10. 2023: Tatsächlich beginnen am Montag 2. Oktober 2023 die Vorarbeiten wie Errichtung des Bauzaunes, Entfernung des Daches der Garagen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3226562/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.10.2023: Stern plus: Hitler Geburtshaus wird zur Polizeistation umgebaut&lt;br /&gt;
http://www.stern.de/panorama/video-hitlers-geburtshaus-wird-zur-polizeiwache-umgebaut-33878496.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euronews: Umbau des Hitler-Geburtshauses haben begonnen&lt;br /&gt;
http://de.euronews.com/2023/10/02/umbau-des-hitler-geburtshauses-in-braunau-die-bauarbeiten-haben-begonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
091.10.2023 NTV:Scharfe Kritik an Plan in Braunu&lt;br /&gt;
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Polizei-soll-Hitlers-Geburtshaus-nutzen-Umbau-begonnen-article24446170.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenministerium gibt Termin für Baubeginn bekannt===&lt;br /&gt;
21. 08. 2023: In der Tageszeitung KURIER wird berichtet, das Innenministerium habe den &amp;quot;Baubeginn 2. Oktober 2023&amp;quot; mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-in-braunau-umbaubeginn-am-2-oktober/402564518&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot;=== &lt;br /&gt;
20. 08. 2023: Im Vorfeld der Premiere des Filmes &amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot; des Dokumentarfilmers Günter Schwaiger / https://dimdimfilm.com/?lang=de / und im Zusammenhang mit einem darin zitierten Zeitungsarikel aus der 'Neuen Warte am Inn' vom 10. Mai 1939 entwickelte sich, ausgelöst durch einen Bericht in der 'Kronen-Zeitung' vom 20. August 2023 / https://www.krone.at/3089340 / eine rege Diskussion in österreichischen und internationalen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://science.apa.at/power-search/2229146911399764413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Debatte in allen Facetten zu dokumentieren ist uns unmöglich, daher verweisen wir auf gängige Suchmaschinen - z.B. Google mit den Suchbegriffen &amp;quot;Braunau Hitler&amp;quot; und der Verwendung des Buttons &amp;quot;News&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauverhandlung erfolgreich durchgeführt===&lt;br /&gt;
04. 07. 2023:  Über Ansuchen des Bundesministeriums für Inneres, Herrengasse 7, 1010 Wien, um Erteilung der Baubewilligung für das Vorhaben &amp;quot;Umbau Polizeiinspektion; Neubau Bezirkspolizeikommando und polizeiliches Koordinationszentrum&amp;quot; auf den Grundstücken Nr. .326/1, 395/16, 395/17, 73/1 (EZ 217),KG Braunau am Inn 40005, Salzburger Vorstadt 15, wurde gemäß § 32 Oö. Bauordnung 1994, LGBl. 66/1994 idgF, die mündliche Bauverhandlung für Dienstag, den 04.07.2023. um 10:OO Uhr mit der Zusammenkunft der Teilnehmer im Veranstaltungszentrum Braunau, Salzburger Straße 29b, 5280 Braunau am Inn, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut TIPS vom 12. Juli 2023, KW 28. S. 3,  &amp;quot;wurde die Bauverhandlung erfolgreich durch geführt, die Umbauarbeiten starten noch in diesem Jahr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/611210-hitler-haus-bauverhandlung-abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres===&lt;br /&gt;
24. 05. 2023: Unter dem Titel &amp;quot;Diskussion um Hitler-Geburtshaus: Umgestaltung und Nutzung für Menschenrechte auf Schiene&amp;quot; gibt das Innenministerium Einblick in sein Vorhaben und die dazu führenden Überlegungen: Es werden &amp;quot;künftig eine Polizeiinspektion sowie ein Schulungszentrum für Menschenrechte in dem historisch belasteten Gebäude untergebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Aussendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://bmi.gv.at/news.aspx?id=356B4D58626571706171773D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medienberichte über neue Nutzungsüberlegungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. 05. 2023: In zahlreichen österreichischen und internationalen Medien wird von Überlegungen berichtet, das &amp;quot;Hitler-Geburtshaus&amp;quot; als Standort für Menschenrechtsausbildungen im Rahmen der Ausbildung von Polizeiangehörigen zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3208639/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/einigung-erzielt-das-soll-mit-dem-hitler-geburtshaus-geschehen;art4,3835706&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/hitlerhaus-brisante-oeffentliche-diskussion;art70,3836218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000030834/hitler-geburtshaus-wird-ort-fuer-menschenrechtsschulungen-der-polizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-zur-polizeistation/8093917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.puls24.at/news/politik/polizeischulungen-zu-menschenrechten-im-hitler-geburtshaus/298069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/braunau-polizisten-sollen-in-hitler-geburtshaus-menschenrechte-lernen-a-74e7527d-b49d-41ca-b30d-fcef77e4af34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-05/adolf-hitler-geburtshaus-braunau-umnutzung-polizeistation-schulungszentrum-menschenrechte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;: Nachdenkpause gefordert===&lt;br /&gt;
09. 05. 2023: Die private Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;, getragen von Eveline Doll, Reinhold Klika und Erich Marschall, schlug bei einer Pressekonferenz vor, in der Frage der Nachnutzung eine &amp;quot;Nachdenkpause&amp;quot; einzulegen. Viele Parameter hätten sich seit dem Beschluss, eine Polizeistation im Haus Salzburger Vorstadt 15 unterzubringen, das dafür durch Neubauten ergänzt werden soll, geändert. Eine österreichweit durchgeführte Umfrage (Sample 1000 Befragte) beweise eindeutig die Ablehnung dieses Beschlusses. Kritisiert wurden auch die mangelnde Transparenz und die mangelnde Einbindung der Braunauer Zivilgesellschaft in den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hatte vielfältiges Medienecho, als Beispiele seinen angeführt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/braunauer-initiative-fordert-eine-nachdenkpause-fuer-das-hitlerhaus;art4,3830426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/bevoelkerung-will-abriss-des-hitler-hauses-138485353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/23-prozent-sind-fuer-abriss-des-hitler-hauses/402443028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3002805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/604429-diskussion-um-hitlerhaus-wird-wieder-aufgerollt-update-am-10-mai-um-10-55-uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/initiative-will-ueber-nutzung-von-hitler-geburtshaus-reden/8067619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/oesterreich/hitler-geburtshaus-neue-initiative-will-wieder-ueber-nutzung-reden-781506/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ORF-Sendung &amp;quot;Thema&amp;quot; am Montag, 15, 05. 2023, 21.10 Uhr, ORF2,  behandelt die Diskussion:&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230512_OTS0116/thema-ueber-die-unterschaetzte-gefahr-schusswaffen-in-oesterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburger Vorstadt 15: Umsetzung der Um- und Neubaupläne erneut verschoben, sehr hohe Kostensteigerung===&lt;br /&gt;
13.01.2023  Mehrere Medien zitieren einen Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten, dass der Umbau des Hitler-Geburtshauses in Braunau deutlich mehr kosten wird als geplant -  ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen, im April 2022 ging man bereits von elf Millionen Euro Kosten aus, jetzt soll der Umbau rund 20 Millionen Euro kosten. «Wesentlicher Grund sind die allgemein gestiegenen Kosten am Bau», sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die ursprünglichen Kosten seien reine Nettobaukosten ohne Nebengebühren und Honorare gewesen, die jetzt angeführten Gesamtkosten stellen jene bis zur Betriebsaufnahme (inkl. Einrichtung, EDV usw.) dar. Abgesehen davon gebe es Kostenerhöhungen durch die Tiefgarage, die statische Ertüchtigung des Bestandes und die aktuellen Entwicklungen am Bausektor. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 solle der Umbau beginnen, dieser Termin hänge aber auch vom Ergebnis der Ausschreibung und dem Abschluss von Behördenverfahren ab. Ende 2025 soll der Umbau fertig sein, im Innenministerium geht man davon aus, dass im 1. Quartal 2026 die Polizei dort ihre Arbeit aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3190201/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunauer Zeitgeschichte-Tage Freitag 30. September - Samstag 1. Oktober 2022===&lt;br /&gt;
06. 09. 2022:  Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage 2022 finden in einem neuen Format an zwei Orten statt.&lt;br /&gt;
Thematisch im Mittelpunkt steht der '''Nachlass der Familie Wertheimer''', der seit einer Schenkung an den Verein für Zeitgeschichte wieder in Braunau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Wertheimer wurde 1894 im Schloss Ranshofen geboren. Der Journalist, Staatswissenschafter und Diplomat ergänzte während des Exils in den USA in Erinnerung an seine Heimatgemeinde seinen Namen zu  Ranshofen-Wertheimer.  Seinem einzigen Kind, der Tochter Luciana (1920 – 2017), deren Ehe kinderlos blieb, war es immer ein besonderes Anliegen, von ihrem Vater geerbte Dokumente und Gegenstände nach Ranshofen zurück zu geben. Lucianas Erben, ihre Nichte und ihr Neffe, wollten diesen Wunsch erfüllen. Nach einem langwierigen Procedere konnte der Verein für Zeitgeschichte, unterstützt vom Außenministerium, 2019 den Nachlass als Geschenk übernehmen. &lt;br /&gt;
Die Schenkung umfasst nicht nur Bilder, Möbel, Tafelsilber und Geschirr aus dem ehemals Wertheimer’schen Besitz Ranshofen (1851 – 1938), sondern auch persönliche Dokumente, Fotos, Bücher und andere Objekte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diesen Nachlass wird der Verein für Zeitgeschichte in einer '''Ausstellung''', die am '''Freitag, 30. September 2022, 19 Uhr, '''im''' Bezirksmuseum Herzogsburg''' eröffnet wird, der Öffentlichkeit präsentieren. Nach Ende der Ausstellung am 23. Dezember 2022 übernimmt die Stadt Braunau die Objekte als Dauerleihgabe in ihre Obhut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''Samstag, 1. Oktober 2022,''' lädt der Verein für Zeitgeschichte '''ab 09.30 Uhr''' zu '''drei Vorträgen''' in den '''Festsaal / Vortragssaal des Schlosses Ranshofen''' ein. Diese Vorträge ergänzen thematisch die Ausstellung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal wird der kulturgeschichtliche Kontext von Salzburg vor dem ersten Weltkrieg beleuchtet, in den die großbürgerliche Familie Junger, aus der Mathilde, die erste Frau von Egon Wertheimer, stammte, eingebettet war: Egon war als schon als Absolvent des Salzburger Staatsgymnasiums (Maturajahrgang 1912) Mitglied eines kulturell bedeutsamen Netzwerkes geworden, in dem die Salzburger Familie Junger einen ganz wesentlichen Platz einnahm: so entstanden Beziehungen zur Familie Zweig und zu Georg Trakl, zu den Malern Dagobert Peche und Max Peiffer-Watenphul, zum Komponisten August Brunetti-Pisano, zur Kunst- und Literaturgesellschaft „Pan“ ebenso wie zur Künstlervereinigung „Der Wassermann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der Vereinten Nationen bei der Entkolonialisierung nach dem 2. Weltkrieg, wobei besonders die Krisengebiete am „Horn von Afrika“  (Eritrea, Somaliland) in den Fokus gerückt werden, wo ja auch Egon Ranshofen-Wertheimer im Auftrag der UNO tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Vortrag werden Nachkommen der Familien Wertheimer und Junger vorgestellt, die teils freiwillig, teils gezwungen ihre ursprüngliche Heimat verließen und in höchst unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern sehr häufig zu großem Ansehen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bietet die AMAG eine Werksbesichtigung an – da das Fabriksgelände ehemals Wertheimer’scher Besitz war, ist ein Konnex gegeben. Wegen der auf 120 Personen beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umbaubeginn verschoben, Kosten steigen===&lt;br /&gt;
21.04.2022: Mehrere Medien berichten, dass die Umbauarbeiten später als ursprünglich geplant (und kommuniziert) beginnen würden, außerdem sei mit einer deutlichen Erhöhung der Kosten zu rechnen. Nun heißt es aus dem Innenministerium, dass man von einem Baubeginn erst im Jahr 2023 ausgehe, wobei auch archäologische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. An der Nutzung durch die Polizei werde zwar festgehalten – diese wird aber voraussichtlich sogar erst 2025 einziehen können. Begründet wird die Verzögerung mit erforderlichen Behördenverfahren, der notwendigen Einigung mit Nachbarn sowie mit der aktuell angespannten Lage auf dem Bausektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hätten sich die veranschlagten Kosten des Projekts mehr als verdoppelt: War ursprünglich von fünf Millionen Euro die Rede, so geht das Ministerium derzeit von elf Millionen Euro aus – verantwortlich dafür sei vor allem die Entwicklung der Baupreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte u.a. auf  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3152879/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-umbau-kostet-doppelt-so-viel-wie-geplant;art4,3640648&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/2000135097411/umbau-des-hitler-geburtshauses-verzoegert-sich-und-wird-deutlich-teurer?ref=rec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/2687739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/umbau-verschiebt-sich-und-wird-deutlich-teurer_a5292364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/news/2022-04/21/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vip.de/cms/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer-4957384.html?c=c93b&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Der Umbau des Hitlerhauses beginnt im Herbst&amp;quot;===&lt;br /&gt;
17.02.2022: Wie Magdalena Lagetar (Braunauer Warte) vom Pressesprecher des Innenministeriums erfuhr, soll nach archäologischen Untersuchungen im Frühjahr 2022 mit den konkreten Umbauarbeiten im Herbst 2022 begonnen werden, der Einzug der Polizei sei &amp;quot;aus heutiger Sicht&amp;quot; für das dritte Quartal 2023 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Bericht auf https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/der-umbau-des-hitlerhauses-beginnt-im-herbst;art70,3576956&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseartikel==&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Thema &amp;quot;Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau: Schluss mit der peinlichen Hitler-Haus-Debatte===&lt;br /&gt;
BRAUNAU:  Beschämend unsachlich und erschreckend uninformiert - mit diesen kritischen Worten reagiert der Stadtverein Braunau auf die aktuellen Äußerungen rund um die Enteignung des Hitler Geburtshauses. „Die Schmerzgrenze in dieser Diskussion ist längst überschritten“, so Obmann Mag. arch. Ingo Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Kritik des Stadtvereines steht Innenminister Wolfgang Sobotka, der „als seine persönliche Meinung“ den Abriss des Geburtshauses von Adolf bevorzuge. Dazu Obmann Mag. Engel: „Abgesehen davon, dass man historische Tatsachen – und dass Hitler in diesem Haus geboren wurde, ist eine historische Tatsache - nicht abreißen könne, scheint Innenminister Sobotka die rechtliche Grundlage offensichtlich und erstaunlicherweise nicht zu kennen. Dabei hätte er nur auf unsere Website braunau-history.at schauen müssen, um sich umfassend zu informieren.“ Obmann Engel, ehemaliger Braunauer Baudirektor, zitiert den Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom  11. Oktober 1993, GZ 19.310/4/93: „Das Bundesdenkmalamt hat entschieden: Es wird gemäß § 3 Abs.1 des Bundegesetzes vom 25. September 1923, BGBL.Nr.533/23 (Denkmalschutz), in der Fassung der Bundesgesetze BGBL.Nr. 92/1959, 167/1978 und 473/1990, festgestellt, dass die Erhaltung des Ensembles &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; in Braunau am Inn im Sinne des § 1 Abs.1 des zitierten Gesetzes als Einheit im öffentlichen Interesse gelegen ist. Wien, am 11. Oktober 1993. Der Präsident: Sailer&amp;quot;  In diesem insgesamt zwölfseitigen Bescheid begründet das Bundesdenkmalamt die Unterschutzstellung wie folgt (auszugsweise): „Das Ensemble des Braunauer Straßenzuges &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; repräsentiert ein in sich geschlossenes Denkmal einer spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Vorstadtsiedlung und ihrer Weiterentwicklung in den nachfolgenden Jahrhunderten.“  Mit einem Satz zusammengefasst: Ein Abriss des Geburtshauses von Adolf Hitler als Teil dieses denkmalgeschützten Ensembles ist auf Basis dieses gültigen Bescheides des Bundesdenkmalamtes gesetzlich nicht möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heftige Kritik äußert Obmann Engel auch am Gesetzesentwurf zur geplanten Enteignung, den der Ministerrat am 12.07.2016 verabschiedete. In dieser kritischen Stellung erhält der Stadtverein Braunau kompetente Unterstützung vom ICOMOS AUSTRIA, dem österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege. Im Schreiben vom 12.07.2016 an die Bundesregierung stellt der Präsident von ICOMOS Austria, Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp fest:  „Die in § 2 des Gesetzesentwurfs denkmögliche Variante einer Liquidation des Gebäudes und damit der Tilgung des materiellen Trägers von Gedächtnis und Geschichte stellt eine fatale Fehlleistung dar. Der Gesetzestext § 2 wäre diesbezüglich daher dringend zu revidieren.“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als peinlich definiert der Stadtverein Braunau schließlich auch die vielen, unüberlegten Nutzungsideen für das Hitler-Geburtshaus. „Als dann der Vorschlag auftauchte, das Haus abzureißen und dafür einen Supermarkt zu errichten, ist für uns die Schmerzgrenze an Peinlichkeit überschritten worden“, so Obmann Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fordert jetzt folgende Vorgangsweise: endgültig Schluss mit der leidigen Diskussion um einen Abriss des Hauses, weil dieser gesetzlich nicht möglich und aus mehreren Gründen unsinnig sei. Zweitens: Die bereits installierte Kommission unter Führung von Historiker Oliver Rathkolb muss unverzüglich ein Nutzungskonzept für das Haus vorlegen. Drittens: In dieser Kommission müssen auch Braunauer Politiker, Historiker und der Stadtverein miteingebunden werden. Viertens:  In der Suche nach einer sinnvollen Nutzung ist auch das von Prof. Andreas Maislinger vorgeschlagene „Haus der Verantwortung“ miteinzubeziehen,  „denn schließlich haben schon im Jahr 2000 mehr als 3.000 Personen – darunter auch viele Braunauer Gemeinderäte -  für dieses Projekt unterschrieben, wobei die endgültige Entscheidung über das beste Konzept für die zukünftige Nutzung natürlich die Kommission treffen muss“, so Obmann Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft===&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker [[Mag. Florian Kotanko]] jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Hitler Biographen ist lang: August Kubizek („Adolf Hitler, mein Jugendfreund“, 1. Auflage 1953), Franz Jetzinger („Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen und die Wahrheit“, 1956) der Brite Ian Kershaw („Hitler 1889–1936“, erschienen 1998), Wolfgang Zdral („Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers“, 2005) und die jüngsten „kritischen Edition“ von „Mein Kampf“ (München/Berlin 2016). Und in all diesen Unterlagen wird Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Vorstadt 219, als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Alois und Klara Hitler angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich hatte keiner der zahlreichen Biografen selbst genau recherchiert und voneinander abgeschrieben. Adolf Hitler war nicht, wie auf Grund einer 1945 gemachten Aussage von Adolf Hitlers Schwester Paula immer behauptet wird, das vierte, sondern das dritte Kind, das in Braunau geboren wurde. Der spätere Reichskanzler und Nazi-Diktator hatte in Braunau nachweisbar zwei ältere Geschwister: Gustav (17. 5. 1885 bis 9. 12. 1887) und Ida (23. 9. 1886 bis 22. 1. 1888) sowie einen jüngeren Bruder: Otto, geboren am 17. 6. 1892, gestorben am 23. 6. 1892 und am 25. Juni 1892 um vier Uhr nachmittags in Braunau begraben. Kurz darauf übersiedelte die Familie nach Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die jüngste Literatur wird die falsche Geschwisterfolge Gustav-Ida-Otto-Adolf-Edmund-Paula beibehalten; sie steht auch im Internet bei Wikipedia im Eintrag über die Mutter Klara Hitler. Als Lebenszeit Ottos wird dort falsch angegeben: „Geburt 8. November 1887, Tod 1. Dezember 1887, Alter in Tagen: 23.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben über die Geschwisterfolge der Familie Hitler beruhten bisher ausschließlich auf den Aussagen von Hitlers Schwester Paula, die kurz nach Kriegsende 1945 in Bayern von US-Militärs befragt wurde. Sie berichtete dabei nicht richtig über die Braunauer Jahre 1885 bis 1892, die sie als 1896 Geborene nur aus Erzählungen kennen konnte – oder sie machte aus einem anderen, unbekannten Grund eine unzutreffende Angabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag. Florian Kotanko zur Bedeutung dieser neuen Erkenntnisse: „Die Schlussfolgerungen vieler Hitler-Biografen über die psychische Entwicklung Adolf Hitlers, der nach dem Tod von drei Geschwistern als einziges überlebendes Kind die besondere Zuwendung seiner Mutter Klara erfahren haben soll, sind nicht mehr haltbar.“ Nicht in Braunau geboren wurden Edmund (24. 3. 1894 bis 29. 6. 1900) und Paula Hitler (21. 1. 1896 bis 1. 6. 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage===&lt;br /&gt;
Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]] werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht’s? Alle namhaften Hitler-Biographien, von Joachim C. Fest – „Hitler. Eine Biographie, Frankfurt/M., Wien 1973“ - bis hin zu Ian Kershaw (1998), Volker Ullrich (2013), Peter Longerich (2015), ebenso auch die Herausgeber der kritischen Edition von Hitlers „Mein Kampf“ (2016) berufen sich auf das 1956 erschienene Buch „Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen – und die Wahrheit“ von Dr. Franz Jetzinger.  Der 1882 in Ranshofen geborene Politiker (und spätere Priester) bezieht sich in diesem Buch mehrfach auf eine private Aufzeichnung der Braunauer Lehrerin Maria Pernstein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzinger hält in seinen &amp;quot;Bemerkungen&amp;quot; vom 31. Juli 1953 über diese Aufzeichnung – insgesamt sind es zwölf Blätter - fest: „Es steht nicht dafür, jedes einzelne Blatt zu besprechen, die Blätter wimmeln von nachweisbaren Fehlern, bei Einzelheiten muss man geradezu lachen; der einzige dokumentarische Wert dieser Aufzeichnungen (Jahr 1938 und 1939) liegt darin, weil sie beweisen, wie sehr diese Österreicherin für Hitler schwärmte und wie gut sie bereits damals das Buch &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; kannte!&amp;quot; Aber trotz dieser herben Kritik Jetzingers an Pernstein, die ihm persönlich gut bekannt war, verwendet er ihre Angaben als Quelle.  Dies die erste merkwürdige Tatsache rund um das Buch von Jetzinger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch hinterfragenswerter wird das Buch von Jetzinger und damit alle Hitler-Biographien nach intensiven Recherchen von Mag. Kotanko. Er hob nämlich diese „privaten Aufzeichnung“ von Maria Pernstein im Institut für Zeitgeschichte in München aus und stellte überrascht fest: „Eine Vielzahl von Unterschriften, amtlichen Eintragungen und privaten Texten Maria Pernsteins ist erhalten, darunter ein Brief.  Der Vergleich der Handschrift dieser Texte mit den Aufzeichnungen aus München lässt zwei unterschiedliche Handschriften erkennen, sodass wohl mit davon auszugehen ist, dass Pernsteins &amp;quot;private Aufzeichnung&amp;quot; in der vorliegenden Fassung von fremder Hand stammt. Dazu kommt, dass auf einem Blatt der Aufzeichnungen unter dem Titel &amp;quot;Quellen für Hitlerforschung in Braunau&amp;quot; der Vermerk &amp;quot;(n. Pernstein)&amp;quot; zu sehen ist, was wohl &amp;quot;nach Pernstein&amp;quot; bedeutet und damit den Hinweis auf eine Zweitschrift liefert. Ein weiterer Vermerk gibt den noch deutlicheren Hinweis: unter der Überschrift &amp;quot;Adolf Hitler&amp;quot; findet sich der Verweis &amp;quot;nach Fr. Oberl. Pernstein!.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit steht fest: Wer die vorliegende Niederschrift, offensichtlich beruhend auf einem Text oder einer anderen Vorlage Maria Pernsteins, besorgte, ist (noch) unbekannt. Auch ist (noch) unbekannt, wann der „Urtext“ oder wann die „Abschrift“ entstand. Unbekannt ist (noch), wie sehr „Urtext“ und überlieferter Text übereinstimmen. Damit ist auch der Quellenwert der so genannten „Pernstein-Aufzeichnung“ neu zu beurteilen.  Der Inhalt findet jedoch – im Weg über Jetzingers Buch – Eingang in die wissenschaftliche Literatur und wird bis heute tradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichtlich interessanter Abend: NS-Städtebau am Beispiel von Braunau===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Baulinienplan_braunau_1942.jpg|Baulinienplan_braunau_1942&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Der Stadtverein Braunau bemüht sich erfreulicherweise und konsequent, bislang unbekannte Aspekte von Braunau wissenschaftlich zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.Den neuesten Beweis für diese Aktivitäten liefert der Themenabend#2, der sich mit dem Städtebau während der NS-Zeit am Beispiel der Stadt Braunau beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als prominenten Referenten für diesen Abend konnte der Stadtverein Braunau O.Univ.-Prof. Dr. Wilfried Posch gewinnen. Er war Leiter der Lehrkanzel für Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und Stadtbaugeschichte an der Universität für Gestaltung in Linz. Dr. Posch stellt seinen Vortrag unter den Titel: „Allgemeine Anmerkungen zum Städtebau und Wohnungswesen in der NS-Zeit“. Die lokalen historischen Fakten zeigt [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erstmals werden an diesem Abend die historischen Pläne für die bauliche Entwicklung für Braunau zwischen 1938 und 1945 präsentiert. Wir zeigen, welche städtebaulichen Absichten die damaligen Machthaber verfolgten, zum Teil auch umsetzen und welche Projekte nie realisiert wurden“, lädt der Obmann des Stadtvereines alle geschichtlich Interessierten zu diesem Themenabend ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Aspekte prägten die Stadtplanung von Braunau während der NS-Zeit ab 1938: vorrangig die Errichtung der Vereinigten Aluminiumwerke Ranshofen (1939 – 1941), der Innkraftwerke Ranshofen, Ering-Frauenstein und Egglfing-Obernberg. Die städtebaulichen Ziele lagen auf Grund dieses gesellschaftlichen Wandels von einer bäuerlichen Kleinstadt hin zu einer industriell geprägten Stadt mit ca. 3.000 Wohnungen für die erforderlichen Arbeitskräfte. „Diese grundsätzlich gutzuheißenden und für die damalige Zeit hochwertigen Baumaßnahmen werden aber durch die verbrecherischen Ziele des NS-Regimes entwertet“, verweist Engel auf ein Zitat des anerkannten Historikers  und Gründervaters der Universität Linz, Karl R. Stadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweiten Aspekt in der Stadtplanung von Braunau zwischen 1939 und 1945 spielten die Bemühungen,  dass im Zuge der &amp;quot;Neugestaltung der Geburtsstadt des Führers&amp;quot; ein Forum mit Parteihaus, Landes- und Volkskundlichem Museum mit Weihehof, Glockenturm, Verwaltungs- und Schulgebäude sowie ein Aufmarschplatz zwischen Alt- und Neustadt entstehen sollten. Auch Hitlers Geburtshaus war in diese Überlegungen miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, wird an diesem Abend über den aktuellen Stand von braunau-history berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry nach Braunau ein.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren als würdigen Anlass, den heute 73jährigen David Barry in Begleitung seiner Frau nach Braunau einzuladen, damit er erstmals jene Orte, in denen sich sein Vater in den letzten Tagen seines Lebens aufhielt, besuchen und so von seinem Vater Abschied nehmen kann“, [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines diese Initiative. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Stadtverei nBraunau hat für den knapp ein wöchigen Aufenthalt von Mr. und Mrs. Barry ein umfangreiches Programm erstellt.  Dazu zählen Stadtrundgänge in Braunau, Burghausen und Salzburg. Am Freitag, 15. Mai, wird Mr. Barry an einer Pressekonferenz im Braunauer Rathaus teilnehmen und sich ins Goldene Buch der Stadt Braunau eintragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz ist eine Trauerfeier auf der Innbrücke geplant. Schließlich wird Mr. Barry auch bei der offiziellen Gedenkfeier vor dem Mahnstein vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler anwesend sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser Einladung gingen umfangreiche Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at und Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, voraus. Mag.Kotanko fand in verschiedenen amerikanischen Archiven schließlich folgende Fakten: Corporal Clifford Barry, geboren in Marblehead, Essex County,verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai 1945 starb.  Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zugleich ergaben die Recherchearbeiten von Mag. Kotanko, dass am 5. Mai 1945 neben Mr.Barry auch der US-Soldat Richard L. Felt im Inn ertrank. Er wurde am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben. Zu Richard Felt fand Mag. Kotanko keine Nachfahren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Website des 245. Pionier-Bataillons(http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „.... On May 5, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two combatengineers of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead,Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] weredrowned while attempting to maintain the bridge. Corporal Barry and PFC Feltwere both awarded the Bronze Star Medal posthumously.  The current of the Inn River, raging at thistime due to the spring snow melt from the Austrian and Swiss Alps, was reportedas 10 feet per second.  The bridge waseventually destroyed by the swift river on May 12, 1945.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The fate of two US soldiers who died in 1945 unearthed by Austrian historian.===&lt;br /&gt;
In May 1945 for the three year old child '''David Barry''' the world collapsed. His father, the 30 year old US Army Corporal '''Clifford Barry''' married to Barbara B. drowned in the river Inn, asizable stream forming the border between the then Nazi- Germany and Austria. Together with him his comrade '''Priv. Richard L. Felt''' drowned also. This tragedy took place at the eve of WWII whenelements of the 80th Infantry Division of General Patton’s Third Army crossed the river Inn at the small township of Braunau to invade Austria. In order to do so, a pontoon bridge was built on 3rd and 4thMay by the 245th Engineer Combat Battalion with assistance from the 179th Engineer Combat Battalion and the 995th Treadway Company. The original steel bridge between Braunau and Simbach, which was built during the Austro Hungarian Imperial time, was blown up on May 1st,by withdrawing Nazi troops just a few hours before US troops arrived (http://hillabee.net/245eng.htm). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adverse weather conditions and snow melt in the Alps resulted in high water levels in the river Inn and astrong current which put a heavy load onto the pontoon bridge. In their struggle to maintain the bridge for their comrades to cross over, Barry and Felt sacrificed their lives for the liberation of Austria. Both were awarded the Bronze Star Medal posthumously. Clifford Barry was transferred to and buried at Marblehead Waterside Cemetery, where as Richard L. Felt was put to restin the Lorraine American Cemetery at St. Avold, France, [http://www.abmc.gov/search-abmc-burials-and-memorializations/detail/WWII_43068#.VIqqqXvEqlQ American Battle Monuments Commission]. &lt;br /&gt;
The US military expected strong resistance from German Nazi troops when they started their occupation of Braunau, as Braunau is the birth place of Adolf Hitler. Fortunately localcitizens managed, halfway forcing and halfway convincing German military to surrender the town without a fight. Therefore and luckily no further casualtiesor damage was reported during the invasion of Braunau itself.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Austria has had problems handling its Nazi past for many years and still is haunted by it. Braunau specifically and additionally has the burden of being Hitler’s birth place. The house where Hitler was born still exists and gives some Austrian citizens quite a headache about its use; see recent report on [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regret citizens of Braunau often were and still are confronted by tourists enquiries/questions about Hitler’s birth place and the political orientation of Braunau’s citizens. In order to prevent wrong information, myths and rumors from being spread, on November 2013 the Stadtverein Braunau - an association of historically interested Braunau citizens  - started a project, where all available, scientifically founded historical facts of Braunau and Hitler were gathered in a database that is made public on www.braunau-history.at. This project is supported by the public and political organisations and also asks local citizens to submit any relevant documents, photographs etc.that may put light on the issue and to be publicized in the data base after thorough scrutiny by qualified historians.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Members of the Stadtverein are very glad and proud to report, that their website since Dec. 2013 (when it was opened) was visited more than 21.300 times and by over 13.000 interested people from all over the world. Countless information was given, but also received. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
During this process a private diary was obtained by the historian of the Stadtverein. It revealed until then unknown information on the death of one American soldier during the invasion of Braunau. This triggered a vivid search through numerous archives which finally yielded the fact that actually two soldiers were killed and that their track was leading towards Massachusetts, Marblehead and Waltham. With the aid of the Marblehead historian '''Mr. Chris Johnston''', the son of Corporal Clifford Barry could be located in Marblehead, MA, and contacted by the Austrian researchers.&lt;br /&gt;
For a number of years a small public remembrance ceremony against Nazism, against fascism, against hate of foreigners, has been held at a memorial which is located in front of Hitler’s birth place. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now 70 years after the end of WWII and the death of the two brave soldiers, the Stadtverein, supported by all local political bodies, finds it an appropriate gesture of reconciliation to invite Mr. and Mrs. Barry to the anniversary ceremony in May 2015 and to honour his father by entering all that is known about him on to the website www.braunau-history.at. Unfortunately, so far not much is known about '''Richard L. Felt.''' Was he married, did he have brothers and sisters, did he have any children? His father Parker W. Felt and his mother Ruth E. Felt both lived on 1159 Main Street Waltham in 1945. May be this article will trigger the memory of some reader. The editorial department of this newspaper would be very happy to receive any relevant documentation and to pass it on to the researchers of the Stadtverein Braunauto complete their file on two US soldiers who gave their lives for Braunau’s and Austria’s freedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (18.02.2015): Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b) kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem umfassenden Schriftwechsel, der im November 1942 beginnt und am 3. April 1944 endet, befassen sich ranghöchste Stellen mit dem Thema „Sonderbeauftragter für die Erweiterung und Umgestaltung der Stadt Braunau“. Konkret eingebunden waren Reichsleiter '''Martin Bormann''',  Gauleiter '''August Eigruber''' (Reichsstatthalter in Oberdonau), '''Wilhelm Frick''' (Reichsminister des Inneren in Berlin), '''Hans Heinrich Lammers''' (Chef der Reichskanzlei) und '''Dr. v. Sutterheim''' (Reichskanzlei).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gauleiter Eigruber – er spielt eine zentrale Rolle und war Antragsteller für den Sonderbeauftragten für Braunau – regt mit Schreiben vom 19. November 1942 eine solche zentrale Stelle an, denn „...durch den Ansatz des Werkes Ranshofen der Vereinigten Aluminiumwerke im Gebiet der Stadt Braunau am Inn, das in seiner endgültigen Ausbaustufe das größte europäische Aluminiumwerk sein wird, ist in Braunau ein Bedarf an Wohnungen...aufgetreten, der sich nicht mehr im Rahmen der jetzigen Stadt Braunau befriedigen läßt. Es wurde daher die Erweiterung der Stadt durch die Anlage einer Neustadt beschlossen....“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Schreiben von Gauleiter Eigruber heißt es weiters: '''„Bei dem großen Interesse, das der Führer für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigt,''' war die Bestellung eines Sonderbeauftragten unerlässlich“. Zu diesem Sonderbeauftragten wurde '''Dipl. Ing. Friedrich Lübbers''' bestellt. Aus dem Aktenvermerk vom 19. November 1942 geht hervor, dass „der Sonderbeauftragte zwei technische Hilfskräfte und 2 Schreibkräfte benötigt. Seine Dienststelle hat ihren Sitz in Braunau am Inn, muß jedoch auch in Linz eine Kanzlei unterhalten...“ Auch die Kosten wurden detailliert geplant: „Bei Annahme dieses Jahreserfordernisses von 120.000,- RM ergibt sich somit für de nRest des Haushaltsjahres 1942 ein Bedarf von 50.000,- RM“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben Braunau sollten auch für die Städte '''Wels''' und '''Steyr''' Sonderbeauftragte bestellt werden, wobei aus einem Schreiben des Reichsministeriums für Inneres vom 13. März 1944 hervorgeht, dass „nachdem in letzter Zeit der Luftkrieg sich auch auf den Reichsgau Oberdonau ausgedehnt habe, die Einsetzung von Sonderbeauftragten für Planung und Ausbau von Städten nicht mehr für aktuell gesehen werde. Eine Ausnahme gelte jedoch für die Stadt Braunau. '''Bei dem besonderen Interesse, das der Führer seiner Geburtsstadt entgegenbringe,''' müsse der Reichsstatthalter in Oberdonau deshalb an seinem Antrag festhalten und eine Erledigung dieses Falles herbeiführen...“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Schreiben des Chefs der Reichskanzlei an das Reichsinnenministerium, dem letzten Hinweis in den Akten zu diesem Thema, wird am 3. April 1944 festgestellt : „...Der Führer hat sich...dahin geäußert, dass er nichts dagegen habe, wenn die Einsetzung eines Sonderbeauftragten ...für die Neugestaltung der Stadt Braunau bis nach dem Kriege zurückgestellt wird“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim '''Themenabend#2''' des Stadtvereines Braunau im Herbst 2015 werden diese neuen historischen Fakten für die Stadt Braunau ausführlich diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015) Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufgearbeitet. Das zweite Ziel: braunau-history.com soll beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade diese zweite Zielsetzung hat interessante Ergebnisse gebracht, da dem Stadtverein Braunau bislang unbekannte Fotos und private Aufzeichnungen übergeben wurden. Und dass das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] (Ausgabe Nr. 46/2014) die Website braunau-history.com als '''großartig''' bezeichnet hat,  beweist, dass wir alle zusammen stolz sein können auf das Projekt braunau-history.at“, so Obmann Mag. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hier einige Zugriffszahlen (Zeitraum 12/2013 - 12/2014) zu www.braunau-history.at'''&amp;lt;br /&amp;gt;- mehr als 16.300mal wurde die Website aufgerufen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 13.000 verschiedene Personen nutzten die Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 67.000 verschiedene Seiten wurden gelesen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Benutzer bleibt durchschnittlich ca. 4 Minuten auf der Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die Website wird auf allen Kontinenten gelesen, am meisten in Österreich, Deutschland und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at wird gefördert vom [[Nationalfonds der Republik Österreich]], vom [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: bislang unbekannte Fakten zur Braunauer Geschichte===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Clifford G. Barry und Richard L. Felt  - so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte liefert seit wenigen Tagen die Website www.braunau-history.at.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles begann vor einigen Wochen, als die '''Familie Doppler''' dem Stadtverein Braunau das Familienbuch von Franz und Theres Doppler übergeben hatte. In diesem Buch schreibt Anton Doppler: “...am 2. Mai um ½ 4 Nachmitag zogen die ersten Amerikaner ein; die kamen mit einem kleinen Boot über den Inn; die Launen des Stroms kanten die Amerik.nicht, so ertrank einer von den ersten Soldaten, die bei uns einzogen...“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eintragung ist insofern beachtlich, da ''der Tod eines US-Soldaten bei der Überquerung des Inns in keiner Aufzeichnung angeführt ist. Auch nicht im Beitrag ''Das Kriegsende 1945 am Inn'' von Dr. Hans Fink. Ich habe diese Information zum ersten Mal gelesen'', so [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der vergangenen Wochen begab sich Mag. Kotanko auf eine historisch spannende Reise durch verschiedenste amerikanische Archive. Das für alle überraschende Ergebnis: Es ertrank nicht ein US-Soldat, sondern zwei Amerikaner verloren bei der Überquerung des Inns ihr Leben – und nicht am 2. sondern am 5. Mai.  Konkret sind dies  Clifford G. Barry und Richard L. Felt.  Auf der '''Website des 245th Engineer Combat Battalion''' (http://hillabee.net/245eng.htm), eines Pionierbataillons der 3. US Armee,  wird dieses tragische Ereignis beschrieben: ‘‘....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Starpost humously. The river current was reported as 10 feet per second. This wasthe first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria.  It was destroyed by flood water on May 12, 1945.‘‘&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corporal Clifford G. Bary, geboren in Marblehead, Essex County, verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai starb. Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. Dies bestätigt die von Mag.Kotanko gefundene Beisetzungsurkunde bzw. ein Foto vom Grabstein von Mr. Barry.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Recherchen von Mag. Kotanko zu Richard L. Felt ergaben, dass dieser in Waltham, Massachusetts, geboren wurde, ebenfalls Mitglied des 245th Engineer Combat Battalion war und am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der intensiven Recherchearbeiten fand Mag. Kotanko auch Fotos der zerstörten Innbrücke bzw. Ansichten bei der Innüberquerung aus amerikanischen Kriegsarchiven, die auf www.braunau-history.at zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Ein beachtliches Ergebnis und zweifelsohne vorteilhaft für das Image der Stadt Braunau: seit Projektstart vor knapp sieben Monaten  haben mehr als 10.000 Personen die Website www.braunau-history.at besucht und dabei mehr als 46.000 verschiedene Seiten geöffnet. Beachtlich: die Website findet auf allen fünf Kontinenten Interesse.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Google Analytics gibt es exakte Zugriffsdaten. So kommen die meisten Besucher aus Österreich, Deutschland und den USA, gefolgt von Schweiz, Brasilien, Belgien, Frankreich, Ungarn und Holland. Aber selbst aus Australien, Afrika, Russland und China sind Zugriffszahlen registriert. Täglich klicken durchschnittlich zwischen 40 und 110 Personen auf www.braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meist besuchten Seiten sind die Hauptseite und „Geburtshaus Adolf Hitler“, „Braunau - Hitlers Geburtsstadt“, „Aktuelles“, „Braunau – braune Stadt“, „Kriegsende 1945“, „Einmarsch 1938“, „Familie“, „Stadtplanung 1938 –1945“ und „Wirtschaftliche Entwicklung“. Beachtlich auch diese Zahl: durchschnittlich dauert ein Besuch mehr als 4 Minuten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Geschichte auch für Jugendliche interessant ist, zeigen diese Kennzahlen.  Mehr als 27 % der 10.000 Besucher war zwischen 18 und 24 Jahre, weitere 33 % zwischen 34 und 34 Jahre. Aufgeteilt nach Geschlecht ergibt, dass 54 % Männer und 46 % Frauen die Website braunau-history.at besuchten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Diese Zahlen belegen eindeutig, dass der Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at einen positiven Beitrag für das historische Image der Stadt Braunau leistet“, freut sich Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]] über das weltweite Interesse an braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
braunau-history.at ist eine offene, moderierte Plattform, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet. Zugleich soll diese Plattform beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durch Aluminiumerk Ranshofen droht Braunau &amp;quot;Amerikanismus&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort.jpg|Beratungsprotokolle der Braunauer Ratsherren zum Thema &amp;quot;Errichtung eines Aluminiumwerkes in Ranshofen&amp;quot;, 12.5.1939 &lt;br /&gt;
Datei:EngelKotanko.jpg| Mag. Florian Kotanko und Mag.arch. Ingo Engel moderieren den Themenabend#1&lt;br /&gt;
Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|Bezirksrundschau, 23.05.2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, behandelt den Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;www.braunau-history.at ist vorrangig eine Internet-Plattform. Aber darüber hinausgehend will der Stadtverein dieses Projekt in regelmäßigen Abständen der Bevölkerung in persönlichen Gesprächen und Diskussionen näherbringen“, erläutert Mag. arch. Ingo Engel als Obmann des Stadtvereines die Zielsetzung dieser Themenabende. Dabei werden einzelne Themen und Kapitel von www.braunau-history.at, basierend auf historischen Fakten und keinesfalls parteipolitisch gefärbt, vorgestellt werden bzw. wird darüber diskutiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, 19.00 Uhr, im GUGG – Kulturhaus''' behandelt vorrangig die Frage, warum die damaligen Machthaber gerade Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festlegten. Wie verlief dazu die Diskussion unter den Braunauer Ratsherren? Gab es Widerstände gegen die Errichtung? Welche Auswirkungen wirtschaftlich/gesellschaftlich/städtebaulich hatte diese Entscheidung für Braunau?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird Robert Reiter aus den Beratungsprotokollen der Braunauer Ratsherren lesen und den &lt;br /&gt;
damaligen '''Gauheimatpfleger Eduard Kriechbaum''' zitieren, der sich in der Sitzung am 12.05.1939 klar gegen den Standort Ranshofen aussprach und davor warnte, dass „...die über Nacht einbrechende  Industrialisierung Braunaus...ein Stück Amerikanismus mitten in ein ausgesprochenes Bauernland setzt“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braunauerin '''Mag. Gabriele Brühwasser''' wird an diesem Themenabend die wirtschaftlichen Folgen für die  Stadt Braunau nach dem 2. Weltkrieg in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen beleuchten. Mit dieser Thematik beschäftigte sich Frau Mag. Brühwasser in ihrer Diplomarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit dieser damaligen Entscheidung hängt auch die städtebauliche Planung von Ranshofen und Braunau zwischen 1938 und 1945 zusammen. Dieses Thema erläutert Mag. arch. Ingo Engel, der gemeinsam mit [[Mag. Florian Kotanko]] diesen sicherlich historisch interessanten Themenabend moderieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterlagen der britischen Royal Air Force listen detailliert die zahlreichen Flugbewegungen der letzten Kriegstage inklusive der eingesetzten Flugzeuge und Piloten auf. So stammen die auf braunau-history.at zu sehenden Luftaufnahmen vom Aluminiumwerk Ranshofen vom 26. April 1945. Sie wurden auf einem Flug der Maschine des Typs Mosquito XVI, Registrierung NS 578,gemacht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweiköpfige Besatzung bestand aus '''Flight Lieutnant Hubert „Sandy“ Powell''' und '''Flying Officer Joe Townshend'''. Sie gehörten zur No. 540 Squadronder Royal Air Force, kommandiert von '''Wing Commander A.H.W. Ball''' (1921 - 2012), der 1975 britischer Air Marshal wurde.Den beiden Piloten waren hohe Auszeichnungen verliehen worden, weil es ihnen am  18. Oktober 1944 gelungen war, die '''''Tirpitz''''' im norwegischen Tromsö-Fjord zu entdecken, was schließlich am 12.November 1944 zur Vernichtung dieses damals größten deutschen Schlachtschiffes führte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugauftrag vom 26. April 1945 lautete, Fotoaufnahmen vom Raum Salzburg-Wels-Ried zu erstellen. Wie im Logbuch festgehalten ist,  wurden alle Zielpunkte fotografiert, wobei es zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen kam. Die '''unbewaffnete Maschine''' startete vom Flughafen Coloummieres in der Nähe von Paris um 09.20 Uhr und landete um 12.50 Uhr wiederum am Flughafen Coloummieres.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den jetzt veröffentlichen Flugaufnahmen erfüllt braunau-history.at ganz konkret eines der definierten Ziele, nämlich wissenschaftlich korrekt bislang unbekannte Dokumente zur Thematik der historischen, wirtschaftlichen,politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größter russischer Privat-TV-Sender in Braunau===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotanko_russischer_TV.jpg|miniatur|links|Interview mit Mag. Florian Kotanko]]BRAUNAU. Ein Team der NTV Broadcasting Company, des größten russischen privaten TV-Senders, hielt sich in Braunau auf, um eine Dokumentation anlässlich des Geburtstages von Adolf Hitler zu drehen. Als Interview-Partner fungierten [[Mag. Florian Kotanko]] als Obmann des Braunauer Vereines für Zeitgeschichte und Bgm. [[Mag. Johannes Waidbacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===braunau-history.at: Bislang  unbekannte Dokumente tauchen auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Artmeier-Engel.jpg|miniatur|links|Fritz Artmeier, li., übergab an Obmann Mag. arch Engel die persönlichen Notizen von Wilhelm Grünwaldt und Franz Danzinger]]Das Projekt braunau-history setzt sich zum Ziel, die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufzuarbeiten. Zugleich soll diese Plattform die Bevölkerung dazu motivieren, bislang historisch unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen. Das Erfreuliche: die ersten Dokumente treffen ein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau an den Obmann des Stadtvereines Braunau, Mag. arch. Ingo Engel, die persönlichen, maschinschriftlich verfassten Aufzeichnungen von [[Wilhelm Grünwaldt]] und [[Franz Danzinger]]. Beide spielten in den letzten Kriegstagen in Braunau und speziell bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant nachzulesen in diesen authentischen Quellen das Verhältnis zwischen Maj. Grünwaldt und seinem Adjutant Danzinger. So schreibt dieser:“....weil ich erst einen Tag Major Grünwaldt unterstellt war, kannte ich ihn in menschlicher und soldatischer Hinsicht noch nicht. Da er auch Ritterkreuzträger war, war Vorsicht am Platze.....Ich konnte nicht ahnen, wie sich Major Grünwaldt, der Kreisleiter und die Offiziere mit nationalsozialistischer Gesinnung verhalten würden.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidenden Stunden und Minuten am 2. Mai 1945 vor der kampflosen Übergabe beschreiben beide Akteure detailgetreu. „Die Entscheidung zur Räumung der Stadt ist von mir getroffen gegen 11 Uhr“, so Maj. Grünwaldt. Aus der Sicht von Hauptmann Danzinger liefen diese Minuten wie folgt ab: „Als ich überzeugt war, dass ich nicht von Parteigenossen umgeben war, erbat ich um 11 Uhr....die Erlaubnis, zum amerikanischen Kommandeur nach Simbach gehen zu dürfen....Ich war auf eine Verhaftung oder anderes gefasst. Als Major Grünwaldt nichts gegen mich unternahm, war ich angenehm überrascht.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nachzulesen in diesen Unterlagen sind die Folgen für Maj. Grünwaldt und Hpt. Danzinger für ihr Vorgehen, die Stadt befehlswidrig kampflos zu räumen. Maj. Grünwaldt kam vor ein Standgericht. In diesen 36 Stunden war sein weiteres Schicksal in de rSchwebe, aber „...in der Nacht zum 5. Mai erhielt ich mein Kommando zurück. Eine Begründung für die Einstellung wurde mir von dem Korps-General nicht gegeben. So war mein Verhalten in und um Braunau also richtig. Es war zwar befehlswidrig (Aufgabe und Räumung der Stadt); aber es reichte nicht zum Standgerichtsverfahren“, schreibt Grünwaldt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Hpt. Danzinger wurde Anzeige erstattet, ein Verfahren eingeleitet, als Adjutant enthoben, entwaffnet und ein Stubenarrest ausgesprochen. „Ich wusste damals nicht, dass auch gegen Major Grünwaldt ein Verfahren eingeleitet wurde...Nach einer bangen Nacht war ich überrascht, dass ich nicht abgeführt, sondern wieder als Adjutant eingesetzt wurde“, so die Niederschrift von Danzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein beispielhaftes Projekt: www.braunau-history.at===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braunau – eine historisch „braune“ Stadt? Oder anders formuliert: War die Stadt Braunau speziell als Geburtsort von Adolf Hitler eine nationalsozialistische Hochburg im Innviertel? Dieser Thematik widmet sich das Projekt www.braunau-history.at. Dabei werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler veröffentlicht.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann gab es in Braunau die ersten nationalsozialistischen Anzeigen? Wie verliefen die Nationalrats-, Landtags- und Gemeindewahlen in Braunau zwischen 1918 und 1938 im Vergleich zu anderen Städten in Oberösterreich? Warum wurde das Aluminiumwerk in Ranshofen errichtet? Wie verlief der März 1938 in Braunau? Gab es politische Verfolgung und Widerstand in Braunau? Wer war während der NS-Zeit Bürgermeister? Wie verhielt sich die Braunauer Bevölkerung zu Kriegsende? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele andere Fragen tauchen regelmäßig auf, wenn es um die Thematik „Adolf Hitler und Braunau“ geht.  Bedauerlich: für historisch korrekte Antworten fehlte bislang eine wissenschaftlich fundierte Datenbank. Dieses Manko – oftmals Quelle für falsche Interpretationen, Kommentare und Zitate – wird nun durch www.braunau-history.at endlich beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt betreibt der Stadtverein Braunau mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich, des Landes Oberösterreich und der Stadt Braunau. Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]]definiert die Zielsetzung: „Genau um diese falschen Äußerungen und Kommentare ein für allemal zu unterbinden, haben wir braunau-history.at  gestartet. Es ist dies eine offene, moderierte  Internet-Plattform, vergleichbar mit wikipedia, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet.“ Zugleich verweist Obmann Mag. Engel klar daraufhin, dass auf www.braunau-history.at keinerlei parteipolitischen Diskussionen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten&amp;quot;, erklärt Obmann Mag. arch. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret gliedert sich www.braunau-history.at in folgende Kapitel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Aktuelles,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau – braune Stadt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Familie&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau/Hitlers Geburtsstadt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Geburtshaus&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Einmarsch 1938&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stadtplanung 1938 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''wirtschaftliche Entwicklung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunauer Gemeindepolitik von 1918 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kulturelles&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Verfolgung/Widerstand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kriegsende&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Umgang mit der Vergangenheit.''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In allen Kapiteln werden - teilweise bislang unbekannte - Dokumente, Verträge, Urkunden, Fotos und Zeitungsausschnitte gezeigt bzw. erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung Stadtverein Braunau, 13.12.2013''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===www.braunau-history.at weckt weltweites Echo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU. Seit einigen Wochen  ist www.braunau-history.at online. Und schon nach dieser kurzen Zeit zeigt sich: Diese Website stößt auf weltweites Echo.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt www.braunau-history.at betreiben der [[Stadtverein Braunau]] und [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Verein für Zeitgeschichte, Braunau] mit Unterstützung des [[Nationalfonds der Republik Österreich]], dem [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau]. Ziel des Projektes ist es, erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler  zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Obmann des Stadtvereines Braunau, [[Mag. arch. Ingo Engel]], freut sich über das weltweite Interesse. „Am 13. Dezember ging www.braunau-history.at online. Seit dieser Zeit haben bis heute knapp 2.700 Personen die Seite besucht und insgesamt 13.000 Seiten aufgerufen“. Besonders erfreulich für den Stadtverein, dass dieses Projekt weltweites Echo auslöst. So zeigt die Google Analytics-Statistik Zugriffe aus allen fünf Kontinenten -  selbst aus Sydney, Südafrika, Südamerika und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die meisten User aus Österreich und Deutschland, gefolgt von Amerika, der Schweiz,  England, Spanien, Frankreich, Holland und Belgien. Höchst interessant: bislang lasen 4 User aus Israel und Jordanien jene Seiten auf www.braunau-history.at, die in Hebräisch erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso informiert Google Analytics auch darüber, welche Inhalte die knapp 2.700 Besucher bisher am meisten gelesen haben. Das sind neben der Einstiegsseite die Themen „Kriegsende“,  „Braunau – braune Stadt“, „Braunau -  Hitlers Geburtsstadt“ und „Umgang mit der Vergangenheit“. Dazu noch zwei Zahlen: die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 4.53 Minuten, wobei jeder Besucher im Durchschnitt 4,84 Seiten sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „ Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten“.&lt;br /&gt;
Und  auch hier kann Obmann Mag. arch. Engel auf erste Erfolge verweisen: „Wir haben aus der Bevölkerung bereits die ersten Unterlagen, Zeitungsausschnitte, Fotos erhalten“, wobei ein beigestelltes Dokument bislang unbekannt war: ein Film zur Geburtstagsfeier Adolf Hitlers am Braunauer Stadtplatz im Jahr 1944. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Videoarchiv#Hitlers_Geburtstagsfeier_1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung, Stadtverein Braunau, 14.01.2014''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erschienene TV-, Radioberichte, Presseartikel==&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitler-Haus zu Recht enteignet [http://www.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-Aus-der-Welt/Eigentuemerin-von-Hitler-Haus-zu-Recht-enteignet Kieler Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.abendblatt.de/politik/article211093673/Eigentuemerin-von-Hitlers-Geburtshaus-zu-Recht-enteignet.html Hamburger Abendblatt, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ex-Besitzerin blitzte ab, Enteignung bleibt aufrecht [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Geburtshaus-Ex-Besitzerin-blitzte-ab-Enteignung-bleibt-aufrecht;art4,2610830 OÖ. Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler stört [http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/ns-architektur-oesterreich-hitlerhaus-deutschland-umgang Zeit online, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gerichtsentscheidung-eigentuemerin-von-hitlers-geburtshaus-zu-recht-enteignet-15084585.html FAZ, 30.062017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: VfGH bestätigt Enteignung [http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/hitler-geburtshaus-vfgh-bestaetigt-enteignung-1-254335/ Salzburger Nachrichten, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verfassungsrichter: Enteignung von Hitler-Geburtshaus ist rechtens [http://derstandard.at/2000060583106/Verfassungsrichter-bestaetigen-Enteignung-von-Hitler-Geburtshaus, Der Standard, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitlers Geburtshaus durch Gesetz ist nicht verfassungswidrig [https://www.vfgh.gv.at/medien/Enteignung_von_Hitlers_Geburtshaus.de.php  Verfassungsgerichtshof Österreich Presseaussendung G 53/2017, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitler-Haus wird verhandelt [http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Enteignung-von-Hitler-Haus-wird-verhandelt;art385,2603354 OÖ. Nachrichten, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitlerhaus&amp;quot;: Viele Widersprüche vor den Verfassungsrich­tern [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-viele-widersprueche-vor-den-verfassungsrichtern/271.248.835 Kurier, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Verfassungsgerichtshof entscheidet in den nächsten Wochen [https://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-verfassungsgerichtshof-entscheidet-in-den-naechsten-wochen-d2165637.html Mein Bezirk, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: VfGH-Entscheid in nächsten Wochen [http://ooe.orf.at/news/stories/2850412/ ORF OÖ 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau braucht ein Branding, das stärker als Hitler ist [http://www.sueddeutsche.de/politik/hitler-geburtshaus-braunau-braucht-ein-neues-branding-das-staerker-als-hitler-ist-1.3362379 Süddeutsche Zeitung, 03.02.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitler-Haus klagt gegen Enteignung [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/besitzerin-von-hitler-haus-klagt-gegen-enteignung-14807568.html FAZ, 31.01.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Frühere Besitzerin bekämpft Enteignung vor Höchstgericht [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-fruehere-besitzerin-bekaempft-enteignung-vor-hoechstgericht/243.913.278 Kurier, 30.01.2017] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus soll wieder ein Behindertenheim werden [http://www.nzz.ch/international/oesterreich-hitlers-geburtshaus-soll-wieder-ein-behindertenheim-werden-ld.135182 Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Hitlers Geburtshaus ist vom Tisch [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5134720/Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus-ist-vom-Tisch Die Presse, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus gehört dem österreichischen Staat [https://www.morgenpost.de/vermischtes/article208993885/Hitlers-Geburtshaus-gehoert-dem-oesterreichischen-Staat.html Berliner Morgenpost, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritik aus Berlin am Abriss von Hitlers Geburtshaus [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5110080/Kritik-aus-Berlin-am-Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus Die Presse, 29.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Vergangenheit stellen, auf die Zukunft blicken“ [http://www.profil.at/shortlist/oesterreich/vergangenheit-zukunft-haus-der-verantwortung-7653931 Profil, 23.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Sobotkas Abriss-Pläne überraschen [http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5103573/Hitlers-Geburtshaus_Sobotkas-AbrissPlaene-uberraschen?direct=5110080&amp;amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/5110080/index.do&amp;amp;selChannel= Die Presse, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Innenminister stiftet Verwirrung [http://derstandard.at/2000046030926/InnenministerHitler-Geburtshaus-wird-abgerissen Der Standard, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Abrissempfehlung in Diskussion [http://ooe.orf.at/news/stories/2803576/ ORF, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das passiert mit Hitlers Geburtshaus [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/adolf-hitler-das-passiert-mit-hitlers-geburtshaus_id_6001461.html FOCUS ONLINE], 28.09.2016&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau zu Hitler-Geburtshaus: &amp;quot;Peinliche Debatte&amp;quot; [http://www.pnp.de/mobile/stadtverein_braunau_zu_hitler_geburtshaus_peinliche_debatte_2152203/ Passauer Neue Presse, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau fordert &amp;quot;Schluss mit Hitlerhaus-Debatte&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Stadtverein-Braunau-fordert-Schluss-mit-Hitlerhaus-Debatte;art70,2292216 OÖN, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ministerrat beschließt Enteignung [http://derstandard.at/2000040898255/Hitler-Geburtshaus-Ministerrat-beraet-ueber-Enteignung Der Standard, 12.07.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Chance für Braunau [http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5031119/Eine-Chance-fur-Braunau Die Presse, 21.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Entscheidung muss her [http://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-entscheidung-muss-her-d1758249.html Bezirksrundschau, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Idee zur Nutzung von Hitlers Geburtshaus [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Neue-Idee-zur-Nutzung-von-Hitlers-Geburtshaus;art4,2259199 OÖN, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Haus abreißen: So einfach geht's nicht [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-hitler-haus-abreissen-so-einfach-geht-s-nicht/204.225.540 Kurier, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Geburtshaus Hitlers &amp;quot;sauberste Lösung&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Abriss-von-Geburtshaus-Hitlers-sauberste-Loesung;art4,2258920 OÖN, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus droht Abriss [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Haus-droht-Abriss/239397148 OE 24, 12.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus soll rechten &amp;quot;Kultstatus&amp;quot; verlieren [http://kurier.at/politik/inland/hitlerhaus-soll-rechten-kultstatus-verlieren/202.336.254 Kurier, 02.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehler in Hitler-Biografie sorgen für Diskussionen [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Fehler-in-Hitler-Biografie-sorgen-fuer-Diskussionen;art1171,372158 Wochenblatt, 31.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus in Begutachtung [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4997256/Gesetz-fur-Enteignung-von-Hitlers-Geburtshaus-in-Begutachtung Die Presse, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-am-inn-eigenes-gesetz-fuer-enteignung-von-hitlers-geburtshaus/201.208.779 Kurier, 27.05.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus wird enteignet [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Geburtshaus-wird-enteignet/237329448 OE24at, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Gesetz für Enteignung in Begutachtung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Geburtshaus-Gesetz-fuer-Enteignung-in-Begutachtung;art70,2245662 OÖN, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Republik enteignet Hitler-Haus [http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4964007/Republik-enteignet-HitlerHaus Die Presse, 10.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich plant Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://www.spiegel.de/einestages/adolf-hitler-oesterreich-will-eigentuemerin-von-geburtshaus-enteignen-a-1086216.html SPIEGEL ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich will Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus enteignen [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/braunau-oesterreich-will-enteignung-von-hitlers-geburtshaus_id_5423298.html FOCUS ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich enteignet Besitzerin von Hitlers Geburtshaus [http://www.example.org FAZ, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Innenministerium plant Enteignung [http://ooe.orf.at/news/stories/2767586/ OÖ. ORF, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: Besitzerin von Hitlers Geburtshaus soll enteignet werden [http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/11352588-91/braunau-besitzerin-von-hitlers-geburtshaus-soll-enteignet-werden.csp Tiroler Tageszeitung, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung steht bevor [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitlers-Geburtshaus-Enteignung-steht-bevor;art4,2200575#ref=rssemarsys OÖN, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung geplant [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-enteignung-geplant/191.751.701 Kurier, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Innenministerium will Besitzerin enteignen [http://derstandard.at/2000034510752/Hitlers-Geburtshaus-Innenministerium-will-Besitzerin-enteignen Der Standard, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitlers Geburtshaus wird enteignet [http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Besitzerin-von-Hitlers-Geburtshaus-wird-enteignet;art23653,1275185 Heute News, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitgeschichte: Lager als Schicksalsort [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Zeitgeschichte-Lager-als-Schicksalsort;art70,1966080 OÖN, 13.09.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das lange Warten auf den Befreiungsschlag [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/braunau-sucht-eine-loesung-fuer-hitlers-geburtshaus-13743413.html Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2015] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Kriegsende: Sohn kehrt an Sterbeort des Vaters zurück [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/leute/70-jahre-nach-kriegsende-sohn-kehrt-an-sterbeort-des-vaters-zurueck-d1351597.html Bezirksrundschau Braunau,18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Ende des Krieges: So etwas darf nie wieder passieren [http://www.tips.at/news/braunau/land-leute/315738-70-jahre-nach-ende-des-krieges-so-etwas-darf-nie-wieder-passieren Tips Braunau, 18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn des ertrunkenen US-Soldaten nimmmt Abschied [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1684998_Sohn-des-ertrunkenen-US-Soldaten-nimmt-Abschied.html Passauer Neue Presse,17.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A son’s salute to a father, 70 years later [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau plagt sich mit Hitler Geburtshaus [http://www.zeit.de/video/2015-04/4206541426001/oesterreich-braunau-plagt-sich-mit-hitlers-geburtshaus Zeit online, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsende: Drei Minuten vor zwölf haben Braunauer ihre Stadt gerettet [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Kriegsende-Drei-Minuten-vor-zwoelf-haben-Braunauer-ihre-Stadt-gerettet;art14857,1772139 OÖN, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Geburtshaus - Braunaus schwierige Erbe [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/70-todestag-von-adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-13567816.html Frankfurte Allgemeine Zeitung, 30.04.2105]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Haus: Kaufangebot statt Vertragsauflösung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Haus-Kaufangebot-statt-Vertragsaufloesung;art4,1672124, OÖN 03.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Interesse an seiner Geburtsstadt war doch groß? [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Interesse-an-seiner-Geburtsstadt-war-doch-gross;art70,1658714, OÖN, 24.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Was wird jetzt aus Hitlers-Geburtshaus? [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Österreich prüft Kauf von Hitler-Haus [http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-prueft-Kauf-von-Hitler-Haus-article14517351.html nt-v.de, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin wird nicht enteignet [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/?em_cnt=1587749 Passauer Neue Presse, 13.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reclusive Owner Blocks Austrian Bid to Buy Hitler's Birthplace[http://www.newsweek.com/reclusive-owner-blocks-austrian-bid-buy-hitlers-birthplace-306422 Newsweek 12.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juristische Hürden zu hoch: Hitlers Geburtshaus wird nicht enteignet&lt;br /&gt;
[http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Juristische-Huerden-zu-hoch-Hitlers-Geburtshaus-wird-nicht-enteignet;art385,1644600 OÖN, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Adolf Hitler’s Hometown, Trying to Overcome a Legacy of Evil [http://www.nytimes.com/2015/02/12/world/europe/in-adolf-hitlers-hometown-trying-to-overcome-a-legacy-of-evil.html?_r=1 The New York Times, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn das der Führer wüsste...[http://www.welt.de/vermischtes/article137320697/Wenn-das-der-Fuehrer-wuesste.html Die Welt, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468 Neue Zürcher Zeitung, 20.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Website wird intensiv genutzt [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Website-wird-intensiv-genutzt;art70,1602312 Nachrichten.at, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was tun mit dem Hitler-Haus? [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler's old house gives Austria a headache [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC, 29.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
US-Soldaten ertranken bei der Überquerung des Inn in Braunau [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/US-Soldaten-ertranken-bei-der-Ueberquerung-des-Inn-in-Braunau;art70,1550157 OÖ. Nachrichten, 02.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Ertrunkene Soldaten identifiziert [[Datei:PNP-2014_27_11.pdf|miniatur|Passauer Neue Presse, 27.11.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history.at: Bislang unbekannte Fakten und Fotos aufgetaucht [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-bislang-unbekannte-fakten-und-fotos-aufgetaucht-d1167328.html Bezirksrundschau, 27.11.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Hitler Haus: Die geheimnisvolle und skandalöse Geschichte eines bösen Ortes [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung Nachrichtenmagazin profil Nr.46/2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Endlich deutsch&amp;quot;: Zeitgeschichte-Tage beleuchten den Einmarsch in Österreich [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Endlich-deutsch-Zeitgeschichte-Tage-beleuchten-den-Einmarsch-in-Oesterreich;art70,1497774 OÖN, 15.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Tragisches Ereignis in Familienbuch entdeckt [http://www.newswalk.info/tragisches-ereignis-in-familienbuch-entdeckt-214025.html newswalk, 14.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Gerüchte um Zukunft des Hitler-Hauses - Das sind die Fakten [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1416813_Geruechte-um-Zukunft-des-Hitler-Hauses-Das-sind-die-Fakten.html Passauer Neue Presse, 04.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Was passiert mit Hitlers Geburtshaus in Braunau? [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/hilters-geburtsort-debattiert-was-passiert-mit-hitlers-geburtshaus-in-braunau_id_4093173.html, Focus Online, 29.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Riesenärger um Hitlers Geburtshaus! [http://www.bild.de/news/ausland/adolf-hitler/braunau-aerger-um-geburtshaus-37434724.bild.html Bild, 28.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Haus der Verantwortung [http://www.meinbezirk.at/mining/chronik/haus-der-verantwortung-in-braunau-d1035099.html Bezirksrundschau, 08.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-History: 10.000 Besucher [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Braunau-History-10-000-Besucher;art70,1460037 OÖ. Nachrichten, 04.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-10000-besucher-oeffneten-mehr-als-46000-seiten-d1036594.html Bezirksrundschau, 01.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Verantwortung - von der Geschichte zur Zukunft [http://oe1.orf.at/programm/378941 Rainer Rosenberg spricht mit Andreas Maislinger über das vielfach gewünschte &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; in Braunau, Ö1 Von Tag zu Tag, 30.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neue Fotos für braunau-history [[Datei:GrenzlandAnzeiger_2014_08_01.pdf|miniatur|Grenzlandanzeiger, 01.08.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
braunau-history.at zeigt Aluwerk-Bilder Stadtverein [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau_titel.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Titelseite, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ranshofens Werk 1939 [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Seite 4, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history befasst sich mit Alumiumwerk Ranshofen [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland2.pdf Grenzlandanzeiger, 01.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verein kritisiert Schlamperei von Historikern [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Verein-kritisiert-Schlamperei-von-Historikern;art70,1412969 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Aluwerk: Nazis hatten mit jüdischen Grundbesitzern leichtes Spiel [http://http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Aluwerk-Nazis-hatten-mit-juedischen-Grundbesitzern-leichtes-Spiel;art70,1412970 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Themenabend über die Anfänge der Aluminiumwerke [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ticker-innviertel/Braunau-Themenabend-ueber-die-Anfaenge-der-Aluminiumwerke;art1103,1398933 OÖ. Nachrichten, 29.05.2014] &amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at lädt zum Themenabend [[Datei:Bezirksundschau_2014_05.pdf|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]] &amp;lt;br /&amp;gt;Ein unbequemes Haus [http://jungle-world.com/artikel/2014/18/49775.html Jungle world, 30.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt; Schweres Erbe: Das Hitler-Haus in Braunau [http://oe1.orf.at/programm/369355 Ö1, Journal-Panorama, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsaufnahmen genau interpretiert [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Kriegsaufnahmen-genau-interpretiert;art70,1359732 OÖN, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-history zeigt Air-Force-Fotos [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-zeigt-air-force-fotos-d910687.html Bezirksrundschau, 11.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neonazis in Braunau: Hilfe, aber keine Zahlen [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Neonazis-in-Braunau-Hilfe-aber-keine-Zahlen;art14857,1348006 OÖN, 02.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
www.braunau-history.at weckt weltweites Interessen [[Datei:BRAUNAUkonkret.pdf|miniatur|BRAUNAUkonkret, 31.03.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Dokumente zum Kriegsende [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Neue-Dokumente-zum-Kriegsende;art70,1319225 OÖ. Nachrichten, 03.03.2104]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: unbekannte Dokumente aufgetaucht [http://ooe.orf.at/news/stories/2633499 ORF OÖ, 27.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg Wolf: Hitlers Geburtshaus sprengen [http://ooe.orf.at/news/stories/2633239/ ORF OÖ, 26.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehr als 23.000 Aufrufe für neue Geschichtsseite [[Datei:OÖ.Kronenzeitung1.pdf|miniatur|OÖ. Kronenzeitung,15.01.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;Diskussion über Hitlerhaus [http://oe1.orf.at/artikel/329660.org Ö1, Mittagsjournal, 26.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Internationales Interesse an Geschichtsprojekt [http://ooe.orf.at/news/stories/2625521/ ORF-OÖ. 15.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunauer Internetprojekt: &amp;quot;Totschweigen des heutigen Rechtsextremismus&amp;quot; [http://derstandard.at/1385171827243/Internetprojekt-in-Braunau-Totschweigen-des-heutigen-Rechtsextremismus Der Standard, 20.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;Über bombastische Zahlen und Verantwortung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Ueber-bombastische-Zahlen-und-Verantwortung;art14857,1279744 OÖ. Nachrichten, 16.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse für www.braunau-history.at [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland.pdf Grenzland Anzeiger, 1.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse [http://braunau-history.at/wiki/images/8/84/Rundschau.pdf Bezirksrundschau, 24.01.2014]&amp;lt;br/&amp;gt;braunau-history.at weckt weltweites Interesse [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-weckt-weltweites-interesse-d811957.html Bezirksrundschau, 17.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Wege in der Aufarbeitung in Hitler-Geburtsstadt Braunau [http://www.salzburg24.at/neue-wege-der-aufarbeitung-in-hitler-geburtsstadt-braunau/3799606 Salzburg24.at 13.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtsstadt Braunau geht neue Wege in Aufarbeitung [https://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Hitler-Geburtsstadt_Braunau_geht_neue_Wege_in_Aufarbeitung/SCI_20131213_SCI39351351616053648 APA, 13.12.2013br]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Geburtsstadt will Geschichte online aufarbeiten [http://derstandard.at/1385170965438/ Der Standard, 13.12.2013]&amp;lt;br/&amp;gt;Braunau räumt online mit brauner Geschichte auf[http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1143195_Braunau-raeumt-online-mit-brauner-Geschichte-auf.html Passauer Neue Presse, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Online-Seite befasst sich mit brauner Vergangenheit [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Online-Seite-befasst-sich-mit-brauner-Vergangenheit;art1171,217415 Wochenblatt, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Großes Interesse an www.braunau-history.at [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/grosses-interesse-an-wwwbraunau-historyat-d789922.html Bezirksrundschau 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; So lange eine Straße nach einem Nationalsozialisten benannt ist. [http://www.mediaclub.at/home/blog/tag/braunau/?url=/home/blog/tag/braunau Media Club, 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Wie &amp;quot;braun&amp;quot; war Braunau wirklich? Digitales Lexikon hilft bei der Antwort. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Wie-braun-war-Braunau-wirklich-Digitales-Lexikon-hilft-bei-der-Antwort;art14857,1264589 OÖ. Nachrichten, 19.12.2013]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Aktuelles&amp;diff=5576</id>
		<title>Aktuelles</title>
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				<updated>2026-03-11T09:31:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Themenkomplex Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach wird in Medien über die Arbeiten zur Schaffung des neuen Standortes für das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau berichtet: die Fertigstellung soll zeitgerecht bis Ende März 2026 erfolgen, sodass die Polizei bis Ende Juni 2026 einziehen kann. Die Bauarbeiten umfassen nicht nur den &amp;quot;Altbestand&amp;quot;, den Umbau des Hauses Salzburger Vorstadt 15 (&amp;quot;Hitlers Geburtshaus&amp;quot;), sondern auch Neubauten auf den Flächen im Anschluss daran, soweit sie im Eigentum der Republik Österreich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://ooe.orf.at/stories/3339364/ ORF Oberösterreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/von-aussen-fertig-von-innen-noch-nicht-polizei-zieht-erst-spaeter-ins-hitlerhaus;art70,4124578 OÖ Nachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.krone.at/4012490 Kronen Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/braunau-bereitet-sich-auf-ein-neues-kapitel-vor_a7947660 Mein Bezirk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.pnp.de/lokales/landkreis-rottal-inn/nach-umbau-fast-fertig-polizei-braunau-zieht-spaeter-ins-hitler-haus-20297374 Passauer Neue Presse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==11. 12. 2025: Gemeinderat beschließt die neuen Straßennamen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 fand eine lange Diskussion ihr demokratisch legitimiertes Ende: Die neuen Straßennamen wurden teils einstimmig, teils mit Mehrheit beschlossen. Die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer erhalten auf Antrag eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro, um Kosten für die durch die Namensänderung notwendigen Adressenaktualisierungen abzufedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Franz Resl-Straße wird der Innweg, aus der Josef Reiter-Straße die Lavaronestraße. Die Dr. Scheubagasse wird zur Jägerstättergasse, die Dr. Kriechbaum-Stiege zur Lea Olczak-Stiege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FPÖ stellte sich gegen die Umbenennung der Dr.-Kriechbaum-Stiege und der Dr.-Scheuba-Gasse, da die historischen Bezüge der beiden Namensgeber inzwischen nicht mehr so stark kontrovers eingestuft wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Innweg&amp;quot; entspricht einem Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer, er ergibt sich daraus, dass diese Verbindung von der Laabstraße zur Uferstraße führt. Die neue &amp;quot;Lavaronestraße&amp;quot;, deren Benennung dem Ergebnis einer Anrainerinnen- und Anrainerbefragung entspricht, führt unmittelbar durch das ehemalige Flüchtlingslager, in dem 1915 - 1918 zahlreiche Menschen aus Lavarone nach der Zwangsmigration aus ihrer Heimat im Trentino leben mussten. Seit langem gibt es in Lavarone eine Via Braunau. Franz Jägerstätter und Lea Olczak werden wegen ihres widerständigen Verhaltens gegen die NS-Diktatur, das für Jägerstätter die Hinrichtung als Konsequenz hatte, geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung brachte vielfältiges Medienecho, zum Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/weniger-foerdern-neue-strassennamen-heute-entscheidet-der-gemeinderat;art70,4116568&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/vierte-strassenumbenennung-in-braunau-auf-wunsch-des-spitals-art-624548&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/sparmassnahmen-stadtmarketing-und-neue-strassennamen_a7884520&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/strassenumbenennungen-in-braunau-werden-konkret-neutrale-bezeichnungen-sollen-diskussion-beenden-art-621553&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==07. 04. 2025: Forderung nach Umbenennung von Straßen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung nach der Umbenennung von Braunauer Straßen, die nach NS-belastetet Personen benannt sind, wird weiter erhoben, u.a. auch von Schauspieler Cornelius Obonya in seiner ehrenamtlichen Funktion als Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3300285/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anrainer der Josef-Reiter-Straße in Braunau, die von einer Umbenennung betroffen sein könnte, wenden sich gegen ein ihrer Meinung nach überstürztes Vorgehen und fordern eine Bürgerversammlung, in der auch sie zu Wort kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/belastete-strassennamen-in-braunau-anrainer-finden-vorgehen-ueberstuerzt;art70,4040176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==19. 03. 2025: Ehrenbürgerschaften NS-belasteter Personen aberkannt, Umbenennung von Straßen noch offen==&lt;br /&gt;
Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt Braunau,  mit dem unerwünschten Erbe als Geburtsstadt von Adolf Hitler offen umzugehen und auch die Geschichte der Stadt Braunau während der NS-Diktatur zu thematisieren. Im Fokus zahlreicher kritischer Berichte und Äußerungen steht - wie in anderen Gemeinden auch - die Benennung öffentlicher Verkehrsflächen nach NS-belasteten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Braunau am Inn hat ihre Straßenbenennungen hinsichtlich historischer Belastungen untersuchen lassen und einen entsprechenden Forschungsauftrag  an den Historiker Mag. Florian Schwanninger (Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim) in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesarchiv vergeben. Der Bericht „Wissenschaftliche Erforschung von Straßennamen der Stadt Braunau hinsichtlich möglicher historischer Belastungen“ wurde vom Gemeinderat am 12.12.2024 zur Kenntnis genommen und ist auf der Website der Stadt Braunau abrufbar:    https://www.braunau.at/Unsere_Stadt/Geschichte/Bericht_Strassennamen .&lt;br /&gt;
Im Bericht werden 3 Namengeber (Josef Reiter, DDr. Eduard Kriechbaum, Franz Resl) als als &amp;quot;sehr belastet&amp;quot;, eine Person (Dr. Scheuba) als &amp;quot;belastet&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Änderung von Straßennamen mehrere Schritte erfordert (Streichung der bisherigen Bezeichnung, Diskussion und konsensuale Findung einer neuen Bezeichnung) und damit Zeit beansprucht, hat der Gemeinderat am 19. 3. 2025 als ersten Schritt die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Josef Reiter (verliehen 1922) und DDr. Eduard Kriechbaum (verliehen 1952) beschlossen: im Fall von Josef Reiter (1862 - 1939) einstimmig, bei DDr. Eduard Kriechbaum (1887 - 1958) mehrheitlich bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ns-vergangenheit-braunau-entzieht-ehrenbuergerschaften;art70,4032768&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/braunau-ns-ehrenbuergerschaften-175479193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3297822/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Aktuelles&amp;diff=5575</id>
		<title>Aktuelles</title>
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				<updated>2026-03-11T09:30:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Themenkomplex Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach wird in Medien über die Arbeiten zur Schaffung des neuen Standortes für das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau berichtet: die Fertigstellung soll zeitgerecht bis Ende März 2026 erfolgen, sodass die Polizei bis Ende Juni 2026 einziehen kann. Die Bauarbeiten umfassen nicht nur den &amp;quot;Altbestand&amp;quot;, den Umbau des Hauses Salzburger Vorstadt 15 (&amp;quot;Hitlers Geburtshaus&amp;quot;), sondern auch Neubauten auf den Flächen im Anschluss daran, soweit sie im Eigentum der Republik Österreich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://ooe.orf.at/stories/3339364/ ORF Oberösterreich]&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3325352/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/von-aussen-fertig-von-innen-noch-nicht-polizei-zieht-erst-spaeter-ins-hitlerhaus;art70,4124578 OÖ Nachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.krone.at/4012490 Kronen Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/braunau-bereitet-sich-auf-ein-neues-kapitel-vor_a7947660 Mein Bezirk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.pnp.de/lokales/landkreis-rottal-inn/nach-umbau-fast-fertig-polizei-braunau-zieht-spaeter-ins-hitler-haus-20297374 Passauer Neue Presse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==11. 12. 2025: Gemeinderat beschließt die neuen Straßennamen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 fand eine lange Diskussion ihr demokratisch legitimiertes Ende: Die neuen Straßennamen wurden teils einstimmig, teils mit Mehrheit beschlossen. Die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer erhalten auf Antrag eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro, um Kosten für die durch die Namensänderung notwendigen Adressenaktualisierungen abzufedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Franz Resl-Straße wird der Innweg, aus der Josef Reiter-Straße die Lavaronestraße. Die Dr. Scheubagasse wird zur Jägerstättergasse, die Dr. Kriechbaum-Stiege zur Lea Olczak-Stiege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FPÖ stellte sich gegen die Umbenennung der Dr.-Kriechbaum-Stiege und der Dr.-Scheuba-Gasse, da die historischen Bezüge der beiden Namensgeber inzwischen nicht mehr so stark kontrovers eingestuft wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Innweg&amp;quot; entspricht einem Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer, er ergibt sich daraus, dass diese Verbindung von der Laabstraße zur Uferstraße führt. Die neue &amp;quot;Lavaronestraße&amp;quot;, deren Benennung dem Ergebnis einer Anrainerinnen- und Anrainerbefragung entspricht, führt unmittelbar durch das ehemalige Flüchtlingslager, in dem 1915 - 1918 zahlreiche Menschen aus Lavarone nach der Zwangsmigration aus ihrer Heimat im Trentino leben mussten. Seit langem gibt es in Lavarone eine Via Braunau. Franz Jägerstätter und Lea Olczak werden wegen ihres widerständigen Verhaltens gegen die NS-Diktatur, das für Jägerstätter die Hinrichtung als Konsequenz hatte, geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung brachte vielfältiges Medienecho, zum Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/weniger-foerdern-neue-strassennamen-heute-entscheidet-der-gemeinderat;art70,4116568&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/vierte-strassenumbenennung-in-braunau-auf-wunsch-des-spitals-art-624548&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/sparmassnahmen-stadtmarketing-und-neue-strassennamen_a7884520&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/strassenumbenennungen-in-braunau-werden-konkret-neutrale-bezeichnungen-sollen-diskussion-beenden-art-621553&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==07. 04. 2025: Forderung nach Umbenennung von Straßen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung nach der Umbenennung von Braunauer Straßen, die nach NS-belastetet Personen benannt sind, wird weiter erhoben, u.a. auch von Schauspieler Cornelius Obonya in seiner ehrenamtlichen Funktion als Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3300285/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anrainer der Josef-Reiter-Straße in Braunau, die von einer Umbenennung betroffen sein könnte, wenden sich gegen ein ihrer Meinung nach überstürztes Vorgehen und fordern eine Bürgerversammlung, in der auch sie zu Wort kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/belastete-strassennamen-in-braunau-anrainer-finden-vorgehen-ueberstuerzt;art70,4040176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==19. 03. 2025: Ehrenbürgerschaften NS-belasteter Personen aberkannt, Umbenennung von Straßen noch offen==&lt;br /&gt;
Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt Braunau,  mit dem unerwünschten Erbe als Geburtsstadt von Adolf Hitler offen umzugehen und auch die Geschichte der Stadt Braunau während der NS-Diktatur zu thematisieren. Im Fokus zahlreicher kritischer Berichte und Äußerungen steht - wie in anderen Gemeinden auch - die Benennung öffentlicher Verkehrsflächen nach NS-belasteten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Braunau am Inn hat ihre Straßenbenennungen hinsichtlich historischer Belastungen untersuchen lassen und einen entsprechenden Forschungsauftrag  an den Historiker Mag. Florian Schwanninger (Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim) in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesarchiv vergeben. Der Bericht „Wissenschaftliche Erforschung von Straßennamen der Stadt Braunau hinsichtlich möglicher historischer Belastungen“ wurde vom Gemeinderat am 12.12.2024 zur Kenntnis genommen und ist auf der Website der Stadt Braunau abrufbar:    https://www.braunau.at/Unsere_Stadt/Geschichte/Bericht_Strassennamen .&lt;br /&gt;
Im Bericht werden 3 Namengeber (Josef Reiter, DDr. Eduard Kriechbaum, Franz Resl) als als &amp;quot;sehr belastet&amp;quot;, eine Person (Dr. Scheuba) als &amp;quot;belastet&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Änderung von Straßennamen mehrere Schritte erfordert (Streichung der bisherigen Bezeichnung, Diskussion und konsensuale Findung einer neuen Bezeichnung) und damit Zeit beansprucht, hat der Gemeinderat am 19. 3. 2025 als ersten Schritt die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Josef Reiter (verliehen 1922) und DDr. Eduard Kriechbaum (verliehen 1952) beschlossen: im Fall von Josef Reiter (1862 - 1939) einstimmig, bei DDr. Eduard Kriechbaum (1887 - 1958) mehrheitlich bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ns-vergangenheit-braunau-entzieht-ehrenbuergerschaften;art70,4032768&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/braunau-ns-ehrenbuergerschaften-175479193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3297822/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5574</id>
		<title>Pressearchiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5574"/>
				<updated>2026-03-11T09:29:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* 25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Archiv Aktuelles==&lt;br /&gt;
==03.12.2024: Schrifttafeln &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; von der Fassade abmoniert und ins Haus der Geschichte Österreich in Wien transportiert==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Medien berichten darüber, dass vier Schrifttafeln mit der Inschrift &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; abmontiert und nach Wien transportiert wurden, wo sie als Teil der Hauptausstellung im Haus der Geschichte Österreich präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://hdgoe.at/items/uploads/module_pdf/2024-11-03_PA_Hitler-Geburtshaus-Fassade.pdf Haus der Geschichte Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wien.orf.at/stories/3283746/ Bericht ORF Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sn.at/kultur/allgemein/schriftzug-hitler-haus-169506490 Bericht Salzburger Nachrichten]&lt;br /&gt;
===04.04.2024: Website zum Umbau des Hitler-Geburtshauses online===&lt;br /&gt;
Seit kurzer Zeit ist die Website https://www.salzburgervorstadt15.at/ online. Hier sind nicht nur Informationen zur wechselvollen Geschichte des Hauses, den laufenden archäologischen Untersuchungen und den Ergebnissen des Architekturwettbewerbes zu finden, es soll auch der Baufortschritt  anhand eines täglich aktualisierten Bildes der Baustellenkamera mitverfolgt werden können. Eine Fotodokumentation © Paul Ott zeigt Bilder aus dem Inneren des bestehenden Objekts und auch des Umfeldes noch vor dem Beginn der Aufgrabungs- und Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
Der Medientermin am 16. 11. hatte zahlreiche Berichte in österreichischen und internationalen Medien zur Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/versuchter-diebstahl-von-bauschutt-des-hitler-hauses-in-braunau_a6385037 Mein Bezirk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.stern.de/politik/ausland/braunau---hitlerhaus--wird-fuer-20-millionen-euro-umgebaut---zur-polizeistation--video--34206354.html STERN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/exklusive-einblicke-in-das-geburtshaus-von-adolf-hitler;art4,3897923 OÖ Nachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.krone.at/3169206 Kronen Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.derstandard.at/story/3000000195508/2026-ziehtim-geburtshaus-von-hitler-die-polizei-einziehen Der Standard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.vienna.at/innenministerium-sichert-transparenz-bei-umbau-von-hitler-geburtshaus-zu/8411164 Vienna online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des Innenministeriums, der Polizei und des planenden Architekturbüros Marte &amp;amp; Marte Feldkirch erläuterten die Pläne, Bürgermeister Mag. Waidbacher legte die Position der Stadt Braunau dar, der Archäologe Mag. Wolfgang Klimesch erklärte die archäologischen Befunde und konkrete Fundstücke. Für die meisten Anwesenden bot sich zudem die erste Gelegenheit, das Innere von Hitlers Geburtshaus zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne des Innenministeriums zur Nutzung durch die Polizei (im Wesentlichen Polizeiinspektion + Bezirkspolizeikommando Braunau) werden umgesetzt, das großzügige Raumangebot wird auch für Menschenrechtsschulungen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website https://www.salzburgervorstadt15.at , die &amp;quot;demnächst&amp;quot; online gehen wird, soll nicht nur der aktuelle Baufortschritt dokumentiert, sondern auch die Hausgeschichte mit dem bauhistorischen sowie archäologischen Befund präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16.11.2023: Medientermin zu Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3232621/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anfang Oktober sind beim Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau die Baumaschinen aufgefahren. In dem Gebäude soll künftig die Polizei untergebracht werden, dieses Vorhaben sorgt aber nach wie vor für Diskussionen. Am Donnerstag präsentieren Innenministerium, Architekten, die Polizei und der Braunauer Bürgermeister den aktuellen Stand des Umbaus. &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231114_OTS0088/aviso-medientermin-zu-umbau-des-hitler-geburtshauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statements der Stakeholder – Aufnahmen der Baustelle möglich – 16. November 2023, 11:00 Uhr, Salzburger Vorstadt 15, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien (OTS) - Das Innenministerium lädt gemeinsam mit den am Umbau des Hitler-Geburtshauses beteiligten Stakeholdern zu einem Medientermin in Braunau am Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann: 16. November 2023, 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffpunkt: Lederergasse 10, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Medientermins wird es Statements von und Interviewmöglichkeiten mit folgenden Stakeholdern des Umbaus geben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Dipl. Ing. Dr. techn. Markus Schmoll (Bundesministerium für Inneres, Immobilienstrategie und Großprojekte)&lt;br /&gt;
    Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher (Stadtgemeinde Braunau)&lt;br /&gt;
    Stv. Landespolizeidirektor Generalmajor Günther Humer, BA MA (Landespolizeidirektion Oberösterreich)&lt;br /&gt;
    Architekt Dipl. Ing. Stefan Marte (Generalplaner, Marte Marte Architekten Feldkirch)&lt;br /&gt;
    Archäologe, Mag. Wolfgang Klimesch (ARCHEONOVA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Statements gibt es die Möglichkeit, Foto-/Videoaufnahmen der Baustelle zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubeginn 2. Oktober 2023===&lt;br /&gt;
27. 09. 2023: Wie verschiedene Medien berichten, hat das Innenministerium den Baubeginn 2. Oktober 2023 bestätigt.  Der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Maierhofer, habe mitgeteilt: „Wir können soweit bestätigen, dass der geplante Baubeginn mit Anfang Oktober auch dann wirklich am Montag, den 2. Oktober stattfindet. Hier sprechen wir davon, dass in erster Instanz jetzt mal Baustelleneinrichtungen und Sicherungsmaßnahmen stattfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3225952/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/regionales/kommende-woche-beginnt-der-umbau-des-hitler-geburtshauses-812469/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3124627&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02. 10. 2023: Tatsächlich beginnen am Montag 2. Oktober 2023 die Vorarbeiten wie Errichtung des Bauzaunes, Entfernung des Daches der Garagen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3226562/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.10.2023: Stern plus: Hitler Geburtshaus wird zur Polizeistation umgebaut&lt;br /&gt;
http://www.stern.de/panorama/video-hitlers-geburtshaus-wird-zur-polizeiwache-umgebaut-33878496.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euronews: Umbau des Hitler-Geburtshauses haben begonnen&lt;br /&gt;
http://de.euronews.com/2023/10/02/umbau-des-hitler-geburtshauses-in-braunau-die-bauarbeiten-haben-begonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
091.10.2023 NTV:Scharfe Kritik an Plan in Braunu&lt;br /&gt;
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Polizei-soll-Hitlers-Geburtshaus-nutzen-Umbau-begonnen-article24446170.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenministerium gibt Termin für Baubeginn bekannt===&lt;br /&gt;
21. 08. 2023: In der Tageszeitung KURIER wird berichtet, das Innenministerium habe den &amp;quot;Baubeginn 2. Oktober 2023&amp;quot; mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-in-braunau-umbaubeginn-am-2-oktober/402564518&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot;=== &lt;br /&gt;
20. 08. 2023: Im Vorfeld der Premiere des Filmes &amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot; des Dokumentarfilmers Günter Schwaiger / https://dimdimfilm.com/?lang=de / und im Zusammenhang mit einem darin zitierten Zeitungsarikel aus der 'Neuen Warte am Inn' vom 10. Mai 1939 entwickelte sich, ausgelöst durch einen Bericht in der 'Kronen-Zeitung' vom 20. August 2023 / https://www.krone.at/3089340 / eine rege Diskussion in österreichischen und internationalen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://science.apa.at/power-search/2229146911399764413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Debatte in allen Facetten zu dokumentieren ist uns unmöglich, daher verweisen wir auf gängige Suchmaschinen - z.B. Google mit den Suchbegriffen &amp;quot;Braunau Hitler&amp;quot; und der Verwendung des Buttons &amp;quot;News&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauverhandlung erfolgreich durchgeführt===&lt;br /&gt;
04. 07. 2023:  Über Ansuchen des Bundesministeriums für Inneres, Herrengasse 7, 1010 Wien, um Erteilung der Baubewilligung für das Vorhaben &amp;quot;Umbau Polizeiinspektion; Neubau Bezirkspolizeikommando und polizeiliches Koordinationszentrum&amp;quot; auf den Grundstücken Nr. .326/1, 395/16, 395/17, 73/1 (EZ 217),KG Braunau am Inn 40005, Salzburger Vorstadt 15, wurde gemäß § 32 Oö. Bauordnung 1994, LGBl. 66/1994 idgF, die mündliche Bauverhandlung für Dienstag, den 04.07.2023. um 10:OO Uhr mit der Zusammenkunft der Teilnehmer im Veranstaltungszentrum Braunau, Salzburger Straße 29b, 5280 Braunau am Inn, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut TIPS vom 12. Juli 2023, KW 28. S. 3,  &amp;quot;wurde die Bauverhandlung erfolgreich durch geführt, die Umbauarbeiten starten noch in diesem Jahr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/611210-hitler-haus-bauverhandlung-abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres===&lt;br /&gt;
24. 05. 2023: Unter dem Titel &amp;quot;Diskussion um Hitler-Geburtshaus: Umgestaltung und Nutzung für Menschenrechte auf Schiene&amp;quot; gibt das Innenministerium Einblick in sein Vorhaben und die dazu führenden Überlegungen: Es werden &amp;quot;künftig eine Polizeiinspektion sowie ein Schulungszentrum für Menschenrechte in dem historisch belasteten Gebäude untergebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Aussendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://bmi.gv.at/news.aspx?id=356B4D58626571706171773D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medienberichte über neue Nutzungsüberlegungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. 05. 2023: In zahlreichen österreichischen und internationalen Medien wird von Überlegungen berichtet, das &amp;quot;Hitler-Geburtshaus&amp;quot; als Standort für Menschenrechtsausbildungen im Rahmen der Ausbildung von Polizeiangehörigen zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3208639/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/einigung-erzielt-das-soll-mit-dem-hitler-geburtshaus-geschehen;art4,3835706&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/hitlerhaus-brisante-oeffentliche-diskussion;art70,3836218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000030834/hitler-geburtshaus-wird-ort-fuer-menschenrechtsschulungen-der-polizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-zur-polizeistation/8093917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.puls24.at/news/politik/polizeischulungen-zu-menschenrechten-im-hitler-geburtshaus/298069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/braunau-polizisten-sollen-in-hitler-geburtshaus-menschenrechte-lernen-a-74e7527d-b49d-41ca-b30d-fcef77e4af34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-05/adolf-hitler-geburtshaus-braunau-umnutzung-polizeistation-schulungszentrum-menschenrechte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;: Nachdenkpause gefordert===&lt;br /&gt;
09. 05. 2023: Die private Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;, getragen von Eveline Doll, Reinhold Klika und Erich Marschall, schlug bei einer Pressekonferenz vor, in der Frage der Nachnutzung eine &amp;quot;Nachdenkpause&amp;quot; einzulegen. Viele Parameter hätten sich seit dem Beschluss, eine Polizeistation im Haus Salzburger Vorstadt 15 unterzubringen, das dafür durch Neubauten ergänzt werden soll, geändert. Eine österreichweit durchgeführte Umfrage (Sample 1000 Befragte) beweise eindeutig die Ablehnung dieses Beschlusses. Kritisiert wurden auch die mangelnde Transparenz und die mangelnde Einbindung der Braunauer Zivilgesellschaft in den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hatte vielfältiges Medienecho, als Beispiele seinen angeführt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/braunauer-initiative-fordert-eine-nachdenkpause-fuer-das-hitlerhaus;art4,3830426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/bevoelkerung-will-abriss-des-hitler-hauses-138485353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/23-prozent-sind-fuer-abriss-des-hitler-hauses/402443028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3002805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/604429-diskussion-um-hitlerhaus-wird-wieder-aufgerollt-update-am-10-mai-um-10-55-uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/initiative-will-ueber-nutzung-von-hitler-geburtshaus-reden/8067619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/oesterreich/hitler-geburtshaus-neue-initiative-will-wieder-ueber-nutzung-reden-781506/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ORF-Sendung &amp;quot;Thema&amp;quot; am Montag, 15, 05. 2023, 21.10 Uhr, ORF2,  behandelt die Diskussion:&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230512_OTS0116/thema-ueber-die-unterschaetzte-gefahr-schusswaffen-in-oesterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburger Vorstadt 15: Umsetzung der Um- und Neubaupläne erneut verschoben, sehr hohe Kostensteigerung===&lt;br /&gt;
13.01.2023  Mehrere Medien zitieren einen Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten, dass der Umbau des Hitler-Geburtshauses in Braunau deutlich mehr kosten wird als geplant -  ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen, im April 2022 ging man bereits von elf Millionen Euro Kosten aus, jetzt soll der Umbau rund 20 Millionen Euro kosten. «Wesentlicher Grund sind die allgemein gestiegenen Kosten am Bau», sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die ursprünglichen Kosten seien reine Nettobaukosten ohne Nebengebühren und Honorare gewesen, die jetzt angeführten Gesamtkosten stellen jene bis zur Betriebsaufnahme (inkl. Einrichtung, EDV usw.) dar. Abgesehen davon gebe es Kostenerhöhungen durch die Tiefgarage, die statische Ertüchtigung des Bestandes und die aktuellen Entwicklungen am Bausektor. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 solle der Umbau beginnen, dieser Termin hänge aber auch vom Ergebnis der Ausschreibung und dem Abschluss von Behördenverfahren ab. Ende 2025 soll der Umbau fertig sein, im Innenministerium geht man davon aus, dass im 1. Quartal 2026 die Polizei dort ihre Arbeit aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3190201/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunauer Zeitgeschichte-Tage Freitag 30. September - Samstag 1. Oktober 2022===&lt;br /&gt;
06. 09. 2022:  Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage 2022 finden in einem neuen Format an zwei Orten statt.&lt;br /&gt;
Thematisch im Mittelpunkt steht der '''Nachlass der Familie Wertheimer''', der seit einer Schenkung an den Verein für Zeitgeschichte wieder in Braunau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Wertheimer wurde 1894 im Schloss Ranshofen geboren. Der Journalist, Staatswissenschafter und Diplomat ergänzte während des Exils in den USA in Erinnerung an seine Heimatgemeinde seinen Namen zu  Ranshofen-Wertheimer.  Seinem einzigen Kind, der Tochter Luciana (1920 – 2017), deren Ehe kinderlos blieb, war es immer ein besonderes Anliegen, von ihrem Vater geerbte Dokumente und Gegenstände nach Ranshofen zurück zu geben. Lucianas Erben, ihre Nichte und ihr Neffe, wollten diesen Wunsch erfüllen. Nach einem langwierigen Procedere konnte der Verein für Zeitgeschichte, unterstützt vom Außenministerium, 2019 den Nachlass als Geschenk übernehmen. &lt;br /&gt;
Die Schenkung umfasst nicht nur Bilder, Möbel, Tafelsilber und Geschirr aus dem ehemals Wertheimer’schen Besitz Ranshofen (1851 – 1938), sondern auch persönliche Dokumente, Fotos, Bücher und andere Objekte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diesen Nachlass wird der Verein für Zeitgeschichte in einer '''Ausstellung''', die am '''Freitag, 30. September 2022, 19 Uhr, '''im''' Bezirksmuseum Herzogsburg''' eröffnet wird, der Öffentlichkeit präsentieren. Nach Ende der Ausstellung am 23. Dezember 2022 übernimmt die Stadt Braunau die Objekte als Dauerleihgabe in ihre Obhut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''Samstag, 1. Oktober 2022,''' lädt der Verein für Zeitgeschichte '''ab 09.30 Uhr''' zu '''drei Vorträgen''' in den '''Festsaal / Vortragssaal des Schlosses Ranshofen''' ein. Diese Vorträge ergänzen thematisch die Ausstellung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal wird der kulturgeschichtliche Kontext von Salzburg vor dem ersten Weltkrieg beleuchtet, in den die großbürgerliche Familie Junger, aus der Mathilde, die erste Frau von Egon Wertheimer, stammte, eingebettet war: Egon war als schon als Absolvent des Salzburger Staatsgymnasiums (Maturajahrgang 1912) Mitglied eines kulturell bedeutsamen Netzwerkes geworden, in dem die Salzburger Familie Junger einen ganz wesentlichen Platz einnahm: so entstanden Beziehungen zur Familie Zweig und zu Georg Trakl, zu den Malern Dagobert Peche und Max Peiffer-Watenphul, zum Komponisten August Brunetti-Pisano, zur Kunst- und Literaturgesellschaft „Pan“ ebenso wie zur Künstlervereinigung „Der Wassermann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der Vereinten Nationen bei der Entkolonialisierung nach dem 2. Weltkrieg, wobei besonders die Krisengebiete am „Horn von Afrika“  (Eritrea, Somaliland) in den Fokus gerückt werden, wo ja auch Egon Ranshofen-Wertheimer im Auftrag der UNO tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Vortrag werden Nachkommen der Familien Wertheimer und Junger vorgestellt, die teils freiwillig, teils gezwungen ihre ursprüngliche Heimat verließen und in höchst unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern sehr häufig zu großem Ansehen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bietet die AMAG eine Werksbesichtigung an – da das Fabriksgelände ehemals Wertheimer’scher Besitz war, ist ein Konnex gegeben. Wegen der auf 120 Personen beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umbaubeginn verschoben, Kosten steigen===&lt;br /&gt;
21.04.2022: Mehrere Medien berichten, dass die Umbauarbeiten später als ursprünglich geplant (und kommuniziert) beginnen würden, außerdem sei mit einer deutlichen Erhöhung der Kosten zu rechnen. Nun heißt es aus dem Innenministerium, dass man von einem Baubeginn erst im Jahr 2023 ausgehe, wobei auch archäologische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. An der Nutzung durch die Polizei werde zwar festgehalten – diese wird aber voraussichtlich sogar erst 2025 einziehen können. Begründet wird die Verzögerung mit erforderlichen Behördenverfahren, der notwendigen Einigung mit Nachbarn sowie mit der aktuell angespannten Lage auf dem Bausektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hätten sich die veranschlagten Kosten des Projekts mehr als verdoppelt: War ursprünglich von fünf Millionen Euro die Rede, so geht das Ministerium derzeit von elf Millionen Euro aus – verantwortlich dafür sei vor allem die Entwicklung der Baupreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte u.a. auf  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3152879/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-umbau-kostet-doppelt-so-viel-wie-geplant;art4,3640648&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/2000135097411/umbau-des-hitler-geburtshauses-verzoegert-sich-und-wird-deutlich-teurer?ref=rec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/2687739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/umbau-verschiebt-sich-und-wird-deutlich-teurer_a5292364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/news/2022-04/21/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vip.de/cms/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer-4957384.html?c=c93b&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Der Umbau des Hitlerhauses beginnt im Herbst&amp;quot;===&lt;br /&gt;
17.02.2022: Wie Magdalena Lagetar (Braunauer Warte) vom Pressesprecher des Innenministeriums erfuhr, soll nach archäologischen Untersuchungen im Frühjahr 2022 mit den konkreten Umbauarbeiten im Herbst 2022 begonnen werden, der Einzug der Polizei sei &amp;quot;aus heutiger Sicht&amp;quot; für das dritte Quartal 2023 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Bericht auf https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/der-umbau-des-hitlerhauses-beginnt-im-herbst;art70,3576956&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseartikel==&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Thema &amp;quot;Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau: Schluss mit der peinlichen Hitler-Haus-Debatte===&lt;br /&gt;
BRAUNAU:  Beschämend unsachlich und erschreckend uninformiert - mit diesen kritischen Worten reagiert der Stadtverein Braunau auf die aktuellen Äußerungen rund um die Enteignung des Hitler Geburtshauses. „Die Schmerzgrenze in dieser Diskussion ist längst überschritten“, so Obmann Mag. arch. Ingo Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Kritik des Stadtvereines steht Innenminister Wolfgang Sobotka, der „als seine persönliche Meinung“ den Abriss des Geburtshauses von Adolf bevorzuge. Dazu Obmann Mag. Engel: „Abgesehen davon, dass man historische Tatsachen – und dass Hitler in diesem Haus geboren wurde, ist eine historische Tatsache - nicht abreißen könne, scheint Innenminister Sobotka die rechtliche Grundlage offensichtlich und erstaunlicherweise nicht zu kennen. Dabei hätte er nur auf unsere Website braunau-history.at schauen müssen, um sich umfassend zu informieren.“ Obmann Engel, ehemaliger Braunauer Baudirektor, zitiert den Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom  11. Oktober 1993, GZ 19.310/4/93: „Das Bundesdenkmalamt hat entschieden: Es wird gemäß § 3 Abs.1 des Bundegesetzes vom 25. September 1923, BGBL.Nr.533/23 (Denkmalschutz), in der Fassung der Bundesgesetze BGBL.Nr. 92/1959, 167/1978 und 473/1990, festgestellt, dass die Erhaltung des Ensembles &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; in Braunau am Inn im Sinne des § 1 Abs.1 des zitierten Gesetzes als Einheit im öffentlichen Interesse gelegen ist. Wien, am 11. Oktober 1993. Der Präsident: Sailer&amp;quot;  In diesem insgesamt zwölfseitigen Bescheid begründet das Bundesdenkmalamt die Unterschutzstellung wie folgt (auszugsweise): „Das Ensemble des Braunauer Straßenzuges &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; repräsentiert ein in sich geschlossenes Denkmal einer spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Vorstadtsiedlung und ihrer Weiterentwicklung in den nachfolgenden Jahrhunderten.“  Mit einem Satz zusammengefasst: Ein Abriss des Geburtshauses von Adolf Hitler als Teil dieses denkmalgeschützten Ensembles ist auf Basis dieses gültigen Bescheides des Bundesdenkmalamtes gesetzlich nicht möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heftige Kritik äußert Obmann Engel auch am Gesetzesentwurf zur geplanten Enteignung, den der Ministerrat am 12.07.2016 verabschiedete. In dieser kritischen Stellung erhält der Stadtverein Braunau kompetente Unterstützung vom ICOMOS AUSTRIA, dem österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege. Im Schreiben vom 12.07.2016 an die Bundesregierung stellt der Präsident von ICOMOS Austria, Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp fest:  „Die in § 2 des Gesetzesentwurfs denkmögliche Variante einer Liquidation des Gebäudes und damit der Tilgung des materiellen Trägers von Gedächtnis und Geschichte stellt eine fatale Fehlleistung dar. Der Gesetzestext § 2 wäre diesbezüglich daher dringend zu revidieren.“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als peinlich definiert der Stadtverein Braunau schließlich auch die vielen, unüberlegten Nutzungsideen für das Hitler-Geburtshaus. „Als dann der Vorschlag auftauchte, das Haus abzureißen und dafür einen Supermarkt zu errichten, ist für uns die Schmerzgrenze an Peinlichkeit überschritten worden“, so Obmann Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fordert jetzt folgende Vorgangsweise: endgültig Schluss mit der leidigen Diskussion um einen Abriss des Hauses, weil dieser gesetzlich nicht möglich und aus mehreren Gründen unsinnig sei. Zweitens: Die bereits installierte Kommission unter Führung von Historiker Oliver Rathkolb muss unverzüglich ein Nutzungskonzept für das Haus vorlegen. Drittens: In dieser Kommission müssen auch Braunauer Politiker, Historiker und der Stadtverein miteingebunden werden. Viertens:  In der Suche nach einer sinnvollen Nutzung ist auch das von Prof. Andreas Maislinger vorgeschlagene „Haus der Verantwortung“ miteinzubeziehen,  „denn schließlich haben schon im Jahr 2000 mehr als 3.000 Personen – darunter auch viele Braunauer Gemeinderäte -  für dieses Projekt unterschrieben, wobei die endgültige Entscheidung über das beste Konzept für die zukünftige Nutzung natürlich die Kommission treffen muss“, so Obmann Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft===&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker [[Mag. Florian Kotanko]] jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Hitler Biographen ist lang: August Kubizek („Adolf Hitler, mein Jugendfreund“, 1. Auflage 1953), Franz Jetzinger („Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen und die Wahrheit“, 1956) der Brite Ian Kershaw („Hitler 1889–1936“, erschienen 1998), Wolfgang Zdral („Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers“, 2005) und die jüngsten „kritischen Edition“ von „Mein Kampf“ (München/Berlin 2016). Und in all diesen Unterlagen wird Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Vorstadt 219, als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Alois und Klara Hitler angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich hatte keiner der zahlreichen Biografen selbst genau recherchiert und voneinander abgeschrieben. Adolf Hitler war nicht, wie auf Grund einer 1945 gemachten Aussage von Adolf Hitlers Schwester Paula immer behauptet wird, das vierte, sondern das dritte Kind, das in Braunau geboren wurde. Der spätere Reichskanzler und Nazi-Diktator hatte in Braunau nachweisbar zwei ältere Geschwister: Gustav (17. 5. 1885 bis 9. 12. 1887) und Ida (23. 9. 1886 bis 22. 1. 1888) sowie einen jüngeren Bruder: Otto, geboren am 17. 6. 1892, gestorben am 23. 6. 1892 und am 25. Juni 1892 um vier Uhr nachmittags in Braunau begraben. Kurz darauf übersiedelte die Familie nach Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die jüngste Literatur wird die falsche Geschwisterfolge Gustav-Ida-Otto-Adolf-Edmund-Paula beibehalten; sie steht auch im Internet bei Wikipedia im Eintrag über die Mutter Klara Hitler. Als Lebenszeit Ottos wird dort falsch angegeben: „Geburt 8. November 1887, Tod 1. Dezember 1887, Alter in Tagen: 23.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben über die Geschwisterfolge der Familie Hitler beruhten bisher ausschließlich auf den Aussagen von Hitlers Schwester Paula, die kurz nach Kriegsende 1945 in Bayern von US-Militärs befragt wurde. Sie berichtete dabei nicht richtig über die Braunauer Jahre 1885 bis 1892, die sie als 1896 Geborene nur aus Erzählungen kennen konnte – oder sie machte aus einem anderen, unbekannten Grund eine unzutreffende Angabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag. Florian Kotanko zur Bedeutung dieser neuen Erkenntnisse: „Die Schlussfolgerungen vieler Hitler-Biografen über die psychische Entwicklung Adolf Hitlers, der nach dem Tod von drei Geschwistern als einziges überlebendes Kind die besondere Zuwendung seiner Mutter Klara erfahren haben soll, sind nicht mehr haltbar.“ Nicht in Braunau geboren wurden Edmund (24. 3. 1894 bis 29. 6. 1900) und Paula Hitler (21. 1. 1896 bis 1. 6. 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage===&lt;br /&gt;
Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]] werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht’s? Alle namhaften Hitler-Biographien, von Joachim C. Fest – „Hitler. Eine Biographie, Frankfurt/M., Wien 1973“ - bis hin zu Ian Kershaw (1998), Volker Ullrich (2013), Peter Longerich (2015), ebenso auch die Herausgeber der kritischen Edition von Hitlers „Mein Kampf“ (2016) berufen sich auf das 1956 erschienene Buch „Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen – und die Wahrheit“ von Dr. Franz Jetzinger.  Der 1882 in Ranshofen geborene Politiker (und spätere Priester) bezieht sich in diesem Buch mehrfach auf eine private Aufzeichnung der Braunauer Lehrerin Maria Pernstein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzinger hält in seinen &amp;quot;Bemerkungen&amp;quot; vom 31. Juli 1953 über diese Aufzeichnung – insgesamt sind es zwölf Blätter - fest: „Es steht nicht dafür, jedes einzelne Blatt zu besprechen, die Blätter wimmeln von nachweisbaren Fehlern, bei Einzelheiten muss man geradezu lachen; der einzige dokumentarische Wert dieser Aufzeichnungen (Jahr 1938 und 1939) liegt darin, weil sie beweisen, wie sehr diese Österreicherin für Hitler schwärmte und wie gut sie bereits damals das Buch &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; kannte!&amp;quot; Aber trotz dieser herben Kritik Jetzingers an Pernstein, die ihm persönlich gut bekannt war, verwendet er ihre Angaben als Quelle.  Dies die erste merkwürdige Tatsache rund um das Buch von Jetzinger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch hinterfragenswerter wird das Buch von Jetzinger und damit alle Hitler-Biographien nach intensiven Recherchen von Mag. Kotanko. Er hob nämlich diese „privaten Aufzeichnung“ von Maria Pernstein im Institut für Zeitgeschichte in München aus und stellte überrascht fest: „Eine Vielzahl von Unterschriften, amtlichen Eintragungen und privaten Texten Maria Pernsteins ist erhalten, darunter ein Brief.  Der Vergleich der Handschrift dieser Texte mit den Aufzeichnungen aus München lässt zwei unterschiedliche Handschriften erkennen, sodass wohl mit davon auszugehen ist, dass Pernsteins &amp;quot;private Aufzeichnung&amp;quot; in der vorliegenden Fassung von fremder Hand stammt. Dazu kommt, dass auf einem Blatt der Aufzeichnungen unter dem Titel &amp;quot;Quellen für Hitlerforschung in Braunau&amp;quot; der Vermerk &amp;quot;(n. Pernstein)&amp;quot; zu sehen ist, was wohl &amp;quot;nach Pernstein&amp;quot; bedeutet und damit den Hinweis auf eine Zweitschrift liefert. Ein weiterer Vermerk gibt den noch deutlicheren Hinweis: unter der Überschrift &amp;quot;Adolf Hitler&amp;quot; findet sich der Verweis &amp;quot;nach Fr. Oberl. Pernstein!.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit steht fest: Wer die vorliegende Niederschrift, offensichtlich beruhend auf einem Text oder einer anderen Vorlage Maria Pernsteins, besorgte, ist (noch) unbekannt. Auch ist (noch) unbekannt, wann der „Urtext“ oder wann die „Abschrift“ entstand. Unbekannt ist (noch), wie sehr „Urtext“ und überlieferter Text übereinstimmen. Damit ist auch der Quellenwert der so genannten „Pernstein-Aufzeichnung“ neu zu beurteilen.  Der Inhalt findet jedoch – im Weg über Jetzingers Buch – Eingang in die wissenschaftliche Literatur und wird bis heute tradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichtlich interessanter Abend: NS-Städtebau am Beispiel von Braunau===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Baulinienplan_braunau_1942.jpg|Baulinienplan_braunau_1942&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Der Stadtverein Braunau bemüht sich erfreulicherweise und konsequent, bislang unbekannte Aspekte von Braunau wissenschaftlich zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.Den neuesten Beweis für diese Aktivitäten liefert der Themenabend#2, der sich mit dem Städtebau während der NS-Zeit am Beispiel der Stadt Braunau beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als prominenten Referenten für diesen Abend konnte der Stadtverein Braunau O.Univ.-Prof. Dr. Wilfried Posch gewinnen. Er war Leiter der Lehrkanzel für Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und Stadtbaugeschichte an der Universität für Gestaltung in Linz. Dr. Posch stellt seinen Vortrag unter den Titel: „Allgemeine Anmerkungen zum Städtebau und Wohnungswesen in der NS-Zeit“. Die lokalen historischen Fakten zeigt [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erstmals werden an diesem Abend die historischen Pläne für die bauliche Entwicklung für Braunau zwischen 1938 und 1945 präsentiert. Wir zeigen, welche städtebaulichen Absichten die damaligen Machthaber verfolgten, zum Teil auch umsetzen und welche Projekte nie realisiert wurden“, lädt der Obmann des Stadtvereines alle geschichtlich Interessierten zu diesem Themenabend ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Aspekte prägten die Stadtplanung von Braunau während der NS-Zeit ab 1938: vorrangig die Errichtung der Vereinigten Aluminiumwerke Ranshofen (1939 – 1941), der Innkraftwerke Ranshofen, Ering-Frauenstein und Egglfing-Obernberg. Die städtebaulichen Ziele lagen auf Grund dieses gesellschaftlichen Wandels von einer bäuerlichen Kleinstadt hin zu einer industriell geprägten Stadt mit ca. 3.000 Wohnungen für die erforderlichen Arbeitskräfte. „Diese grundsätzlich gutzuheißenden und für die damalige Zeit hochwertigen Baumaßnahmen werden aber durch die verbrecherischen Ziele des NS-Regimes entwertet“, verweist Engel auf ein Zitat des anerkannten Historikers  und Gründervaters der Universität Linz, Karl R. Stadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweiten Aspekt in der Stadtplanung von Braunau zwischen 1939 und 1945 spielten die Bemühungen,  dass im Zuge der &amp;quot;Neugestaltung der Geburtsstadt des Führers&amp;quot; ein Forum mit Parteihaus, Landes- und Volkskundlichem Museum mit Weihehof, Glockenturm, Verwaltungs- und Schulgebäude sowie ein Aufmarschplatz zwischen Alt- und Neustadt entstehen sollten. Auch Hitlers Geburtshaus war in diese Überlegungen miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, wird an diesem Abend über den aktuellen Stand von braunau-history berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry nach Braunau ein.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren als würdigen Anlass, den heute 73jährigen David Barry in Begleitung seiner Frau nach Braunau einzuladen, damit er erstmals jene Orte, in denen sich sein Vater in den letzten Tagen seines Lebens aufhielt, besuchen und so von seinem Vater Abschied nehmen kann“, [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines diese Initiative. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Stadtverei nBraunau hat für den knapp ein wöchigen Aufenthalt von Mr. und Mrs. Barry ein umfangreiches Programm erstellt.  Dazu zählen Stadtrundgänge in Braunau, Burghausen und Salzburg. Am Freitag, 15. Mai, wird Mr. Barry an einer Pressekonferenz im Braunauer Rathaus teilnehmen und sich ins Goldene Buch der Stadt Braunau eintragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz ist eine Trauerfeier auf der Innbrücke geplant. Schließlich wird Mr. Barry auch bei der offiziellen Gedenkfeier vor dem Mahnstein vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler anwesend sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser Einladung gingen umfangreiche Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at und Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, voraus. Mag.Kotanko fand in verschiedenen amerikanischen Archiven schließlich folgende Fakten: Corporal Clifford Barry, geboren in Marblehead, Essex County,verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai 1945 starb.  Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zugleich ergaben die Recherchearbeiten von Mag. Kotanko, dass am 5. Mai 1945 neben Mr.Barry auch der US-Soldat Richard L. Felt im Inn ertrank. Er wurde am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben. Zu Richard Felt fand Mag. Kotanko keine Nachfahren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Website des 245. Pionier-Bataillons(http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „.... On May 5, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two combatengineers of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead,Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] weredrowned while attempting to maintain the bridge. Corporal Barry and PFC Feltwere both awarded the Bronze Star Medal posthumously.  The current of the Inn River, raging at thistime due to the spring snow melt from the Austrian and Swiss Alps, was reportedas 10 feet per second.  The bridge waseventually destroyed by the swift river on May 12, 1945.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The fate of two US soldiers who died in 1945 unearthed by Austrian historian.===&lt;br /&gt;
In May 1945 for the three year old child '''David Barry''' the world collapsed. His father, the 30 year old US Army Corporal '''Clifford Barry''' married to Barbara B. drowned in the river Inn, asizable stream forming the border between the then Nazi- Germany and Austria. Together with him his comrade '''Priv. Richard L. Felt''' drowned also. This tragedy took place at the eve of WWII whenelements of the 80th Infantry Division of General Patton’s Third Army crossed the river Inn at the small township of Braunau to invade Austria. In order to do so, a pontoon bridge was built on 3rd and 4thMay by the 245th Engineer Combat Battalion with assistance from the 179th Engineer Combat Battalion and the 995th Treadway Company. The original steel bridge between Braunau and Simbach, which was built during the Austro Hungarian Imperial time, was blown up on May 1st,by withdrawing Nazi troops just a few hours before US troops arrived (http://hillabee.net/245eng.htm). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adverse weather conditions and snow melt in the Alps resulted in high water levels in the river Inn and astrong current which put a heavy load onto the pontoon bridge. In their struggle to maintain the bridge for their comrades to cross over, Barry and Felt sacrificed their lives for the liberation of Austria. Both were awarded the Bronze Star Medal posthumously. Clifford Barry was transferred to and buried at Marblehead Waterside Cemetery, where as Richard L. Felt was put to restin the Lorraine American Cemetery at St. Avold, France, [http://www.abmc.gov/search-abmc-burials-and-memorializations/detail/WWII_43068#.VIqqqXvEqlQ American Battle Monuments Commission]. &lt;br /&gt;
The US military expected strong resistance from German Nazi troops when they started their occupation of Braunau, as Braunau is the birth place of Adolf Hitler. Fortunately localcitizens managed, halfway forcing and halfway convincing German military to surrender the town without a fight. Therefore and luckily no further casualtiesor damage was reported during the invasion of Braunau itself.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Austria has had problems handling its Nazi past for many years and still is haunted by it. Braunau specifically and additionally has the burden of being Hitler’s birth place. The house where Hitler was born still exists and gives some Austrian citizens quite a headache about its use; see recent report on [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regret citizens of Braunau often were and still are confronted by tourists enquiries/questions about Hitler’s birth place and the political orientation of Braunau’s citizens. In order to prevent wrong information, myths and rumors from being spread, on November 2013 the Stadtverein Braunau - an association of historically interested Braunau citizens  - started a project, where all available, scientifically founded historical facts of Braunau and Hitler were gathered in a database that is made public on www.braunau-history.at. This project is supported by the public and political organisations and also asks local citizens to submit any relevant documents, photographs etc.that may put light on the issue and to be publicized in the data base after thorough scrutiny by qualified historians.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Members of the Stadtverein are very glad and proud to report, that their website since Dec. 2013 (when it was opened) was visited more than 21.300 times and by over 13.000 interested people from all over the world. Countless information was given, but also received. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
During this process a private diary was obtained by the historian of the Stadtverein. It revealed until then unknown information on the death of one American soldier during the invasion of Braunau. This triggered a vivid search through numerous archives which finally yielded the fact that actually two soldiers were killed and that their track was leading towards Massachusetts, Marblehead and Waltham. With the aid of the Marblehead historian '''Mr. Chris Johnston''', the son of Corporal Clifford Barry could be located in Marblehead, MA, and contacted by the Austrian researchers.&lt;br /&gt;
For a number of years a small public remembrance ceremony against Nazism, against fascism, against hate of foreigners, has been held at a memorial which is located in front of Hitler’s birth place. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now 70 years after the end of WWII and the death of the two brave soldiers, the Stadtverein, supported by all local political bodies, finds it an appropriate gesture of reconciliation to invite Mr. and Mrs. Barry to the anniversary ceremony in May 2015 and to honour his father by entering all that is known about him on to the website www.braunau-history.at. Unfortunately, so far not much is known about '''Richard L. Felt.''' Was he married, did he have brothers and sisters, did he have any children? His father Parker W. Felt and his mother Ruth E. Felt both lived on 1159 Main Street Waltham in 1945. May be this article will trigger the memory of some reader. The editorial department of this newspaper would be very happy to receive any relevant documentation and to pass it on to the researchers of the Stadtverein Braunauto complete their file on two US soldiers who gave their lives for Braunau’s and Austria’s freedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (18.02.2015): Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b) kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem umfassenden Schriftwechsel, der im November 1942 beginnt und am 3. April 1944 endet, befassen sich ranghöchste Stellen mit dem Thema „Sonderbeauftragter für die Erweiterung und Umgestaltung der Stadt Braunau“. Konkret eingebunden waren Reichsleiter '''Martin Bormann''',  Gauleiter '''August Eigruber''' (Reichsstatthalter in Oberdonau), '''Wilhelm Frick''' (Reichsminister des Inneren in Berlin), '''Hans Heinrich Lammers''' (Chef der Reichskanzlei) und '''Dr. v. Sutterheim''' (Reichskanzlei).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gauleiter Eigruber – er spielt eine zentrale Rolle und war Antragsteller für den Sonderbeauftragten für Braunau – regt mit Schreiben vom 19. November 1942 eine solche zentrale Stelle an, denn „...durch den Ansatz des Werkes Ranshofen der Vereinigten Aluminiumwerke im Gebiet der Stadt Braunau am Inn, das in seiner endgültigen Ausbaustufe das größte europäische Aluminiumwerk sein wird, ist in Braunau ein Bedarf an Wohnungen...aufgetreten, der sich nicht mehr im Rahmen der jetzigen Stadt Braunau befriedigen läßt. Es wurde daher die Erweiterung der Stadt durch die Anlage einer Neustadt beschlossen....“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Schreiben von Gauleiter Eigruber heißt es weiters: '''„Bei dem großen Interesse, das der Führer für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigt,''' war die Bestellung eines Sonderbeauftragten unerlässlich“. Zu diesem Sonderbeauftragten wurde '''Dipl. Ing. Friedrich Lübbers''' bestellt. Aus dem Aktenvermerk vom 19. November 1942 geht hervor, dass „der Sonderbeauftragte zwei technische Hilfskräfte und 2 Schreibkräfte benötigt. Seine Dienststelle hat ihren Sitz in Braunau am Inn, muß jedoch auch in Linz eine Kanzlei unterhalten...“ Auch die Kosten wurden detailliert geplant: „Bei Annahme dieses Jahreserfordernisses von 120.000,- RM ergibt sich somit für de nRest des Haushaltsjahres 1942 ein Bedarf von 50.000,- RM“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben Braunau sollten auch für die Städte '''Wels''' und '''Steyr''' Sonderbeauftragte bestellt werden, wobei aus einem Schreiben des Reichsministeriums für Inneres vom 13. März 1944 hervorgeht, dass „nachdem in letzter Zeit der Luftkrieg sich auch auf den Reichsgau Oberdonau ausgedehnt habe, die Einsetzung von Sonderbeauftragten für Planung und Ausbau von Städten nicht mehr für aktuell gesehen werde. Eine Ausnahme gelte jedoch für die Stadt Braunau. '''Bei dem besonderen Interesse, das der Führer seiner Geburtsstadt entgegenbringe,''' müsse der Reichsstatthalter in Oberdonau deshalb an seinem Antrag festhalten und eine Erledigung dieses Falles herbeiführen...“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Schreiben des Chefs der Reichskanzlei an das Reichsinnenministerium, dem letzten Hinweis in den Akten zu diesem Thema, wird am 3. April 1944 festgestellt : „...Der Führer hat sich...dahin geäußert, dass er nichts dagegen habe, wenn die Einsetzung eines Sonderbeauftragten ...für die Neugestaltung der Stadt Braunau bis nach dem Kriege zurückgestellt wird“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim '''Themenabend#2''' des Stadtvereines Braunau im Herbst 2015 werden diese neuen historischen Fakten für die Stadt Braunau ausführlich diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015) Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufgearbeitet. Das zweite Ziel: braunau-history.com soll beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade diese zweite Zielsetzung hat interessante Ergebnisse gebracht, da dem Stadtverein Braunau bislang unbekannte Fotos und private Aufzeichnungen übergeben wurden. Und dass das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] (Ausgabe Nr. 46/2014) die Website braunau-history.com als '''großartig''' bezeichnet hat,  beweist, dass wir alle zusammen stolz sein können auf das Projekt braunau-history.at“, so Obmann Mag. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hier einige Zugriffszahlen (Zeitraum 12/2013 - 12/2014) zu www.braunau-history.at'''&amp;lt;br /&amp;gt;- mehr als 16.300mal wurde die Website aufgerufen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 13.000 verschiedene Personen nutzten die Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 67.000 verschiedene Seiten wurden gelesen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Benutzer bleibt durchschnittlich ca. 4 Minuten auf der Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die Website wird auf allen Kontinenten gelesen, am meisten in Österreich, Deutschland und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at wird gefördert vom [[Nationalfonds der Republik Österreich]], vom [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: bislang unbekannte Fakten zur Braunauer Geschichte===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Clifford G. Barry und Richard L. Felt  - so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte liefert seit wenigen Tagen die Website www.braunau-history.at.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles begann vor einigen Wochen, als die '''Familie Doppler''' dem Stadtverein Braunau das Familienbuch von Franz und Theres Doppler übergeben hatte. In diesem Buch schreibt Anton Doppler: “...am 2. Mai um ½ 4 Nachmitag zogen die ersten Amerikaner ein; die kamen mit einem kleinen Boot über den Inn; die Launen des Stroms kanten die Amerik.nicht, so ertrank einer von den ersten Soldaten, die bei uns einzogen...“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eintragung ist insofern beachtlich, da ''der Tod eines US-Soldaten bei der Überquerung des Inns in keiner Aufzeichnung angeführt ist. Auch nicht im Beitrag ''Das Kriegsende 1945 am Inn'' von Dr. Hans Fink. Ich habe diese Information zum ersten Mal gelesen'', so [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der vergangenen Wochen begab sich Mag. Kotanko auf eine historisch spannende Reise durch verschiedenste amerikanische Archive. Das für alle überraschende Ergebnis: Es ertrank nicht ein US-Soldat, sondern zwei Amerikaner verloren bei der Überquerung des Inns ihr Leben – und nicht am 2. sondern am 5. Mai.  Konkret sind dies  Clifford G. Barry und Richard L. Felt.  Auf der '''Website des 245th Engineer Combat Battalion''' (http://hillabee.net/245eng.htm), eines Pionierbataillons der 3. US Armee,  wird dieses tragische Ereignis beschrieben: ‘‘....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Starpost humously. The river current was reported as 10 feet per second. This wasthe first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria.  It was destroyed by flood water on May 12, 1945.‘‘&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corporal Clifford G. Bary, geboren in Marblehead, Essex County, verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai starb. Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. Dies bestätigt die von Mag.Kotanko gefundene Beisetzungsurkunde bzw. ein Foto vom Grabstein von Mr. Barry.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Recherchen von Mag. Kotanko zu Richard L. Felt ergaben, dass dieser in Waltham, Massachusetts, geboren wurde, ebenfalls Mitglied des 245th Engineer Combat Battalion war und am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der intensiven Recherchearbeiten fand Mag. Kotanko auch Fotos der zerstörten Innbrücke bzw. Ansichten bei der Innüberquerung aus amerikanischen Kriegsarchiven, die auf www.braunau-history.at zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Ein beachtliches Ergebnis und zweifelsohne vorteilhaft für das Image der Stadt Braunau: seit Projektstart vor knapp sieben Monaten  haben mehr als 10.000 Personen die Website www.braunau-history.at besucht und dabei mehr als 46.000 verschiedene Seiten geöffnet. Beachtlich: die Website findet auf allen fünf Kontinenten Interesse.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Google Analytics gibt es exakte Zugriffsdaten. So kommen die meisten Besucher aus Österreich, Deutschland und den USA, gefolgt von Schweiz, Brasilien, Belgien, Frankreich, Ungarn und Holland. Aber selbst aus Australien, Afrika, Russland und China sind Zugriffszahlen registriert. Täglich klicken durchschnittlich zwischen 40 und 110 Personen auf www.braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meist besuchten Seiten sind die Hauptseite und „Geburtshaus Adolf Hitler“, „Braunau - Hitlers Geburtsstadt“, „Aktuelles“, „Braunau – braune Stadt“, „Kriegsende 1945“, „Einmarsch 1938“, „Familie“, „Stadtplanung 1938 –1945“ und „Wirtschaftliche Entwicklung“. Beachtlich auch diese Zahl: durchschnittlich dauert ein Besuch mehr als 4 Minuten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Geschichte auch für Jugendliche interessant ist, zeigen diese Kennzahlen.  Mehr als 27 % der 10.000 Besucher war zwischen 18 und 24 Jahre, weitere 33 % zwischen 34 und 34 Jahre. Aufgeteilt nach Geschlecht ergibt, dass 54 % Männer und 46 % Frauen die Website braunau-history.at besuchten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Diese Zahlen belegen eindeutig, dass der Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at einen positiven Beitrag für das historische Image der Stadt Braunau leistet“, freut sich Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]] über das weltweite Interesse an braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
braunau-history.at ist eine offene, moderierte Plattform, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet. Zugleich soll diese Plattform beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durch Aluminiumerk Ranshofen droht Braunau &amp;quot;Amerikanismus&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort.jpg|Beratungsprotokolle der Braunauer Ratsherren zum Thema &amp;quot;Errichtung eines Aluminiumwerkes in Ranshofen&amp;quot;, 12.5.1939 &lt;br /&gt;
Datei:EngelKotanko.jpg| Mag. Florian Kotanko und Mag.arch. Ingo Engel moderieren den Themenabend#1&lt;br /&gt;
Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|Bezirksrundschau, 23.05.2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, behandelt den Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;www.braunau-history.at ist vorrangig eine Internet-Plattform. Aber darüber hinausgehend will der Stadtverein dieses Projekt in regelmäßigen Abständen der Bevölkerung in persönlichen Gesprächen und Diskussionen näherbringen“, erläutert Mag. arch. Ingo Engel als Obmann des Stadtvereines die Zielsetzung dieser Themenabende. Dabei werden einzelne Themen und Kapitel von www.braunau-history.at, basierend auf historischen Fakten und keinesfalls parteipolitisch gefärbt, vorgestellt werden bzw. wird darüber diskutiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, 19.00 Uhr, im GUGG – Kulturhaus''' behandelt vorrangig die Frage, warum die damaligen Machthaber gerade Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festlegten. Wie verlief dazu die Diskussion unter den Braunauer Ratsherren? Gab es Widerstände gegen die Errichtung? Welche Auswirkungen wirtschaftlich/gesellschaftlich/städtebaulich hatte diese Entscheidung für Braunau?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird Robert Reiter aus den Beratungsprotokollen der Braunauer Ratsherren lesen und den &lt;br /&gt;
damaligen '''Gauheimatpfleger Eduard Kriechbaum''' zitieren, der sich in der Sitzung am 12.05.1939 klar gegen den Standort Ranshofen aussprach und davor warnte, dass „...die über Nacht einbrechende  Industrialisierung Braunaus...ein Stück Amerikanismus mitten in ein ausgesprochenes Bauernland setzt“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braunauerin '''Mag. Gabriele Brühwasser''' wird an diesem Themenabend die wirtschaftlichen Folgen für die  Stadt Braunau nach dem 2. Weltkrieg in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen beleuchten. Mit dieser Thematik beschäftigte sich Frau Mag. Brühwasser in ihrer Diplomarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit dieser damaligen Entscheidung hängt auch die städtebauliche Planung von Ranshofen und Braunau zwischen 1938 und 1945 zusammen. Dieses Thema erläutert Mag. arch. Ingo Engel, der gemeinsam mit [[Mag. Florian Kotanko]] diesen sicherlich historisch interessanten Themenabend moderieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterlagen der britischen Royal Air Force listen detailliert die zahlreichen Flugbewegungen der letzten Kriegstage inklusive der eingesetzten Flugzeuge und Piloten auf. So stammen die auf braunau-history.at zu sehenden Luftaufnahmen vom Aluminiumwerk Ranshofen vom 26. April 1945. Sie wurden auf einem Flug der Maschine des Typs Mosquito XVI, Registrierung NS 578,gemacht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweiköpfige Besatzung bestand aus '''Flight Lieutnant Hubert „Sandy“ Powell''' und '''Flying Officer Joe Townshend'''. Sie gehörten zur No. 540 Squadronder Royal Air Force, kommandiert von '''Wing Commander A.H.W. Ball''' (1921 - 2012), der 1975 britischer Air Marshal wurde.Den beiden Piloten waren hohe Auszeichnungen verliehen worden, weil es ihnen am  18. Oktober 1944 gelungen war, die '''''Tirpitz''''' im norwegischen Tromsö-Fjord zu entdecken, was schließlich am 12.November 1944 zur Vernichtung dieses damals größten deutschen Schlachtschiffes führte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugauftrag vom 26. April 1945 lautete, Fotoaufnahmen vom Raum Salzburg-Wels-Ried zu erstellen. Wie im Logbuch festgehalten ist,  wurden alle Zielpunkte fotografiert, wobei es zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen kam. Die '''unbewaffnete Maschine''' startete vom Flughafen Coloummieres in der Nähe von Paris um 09.20 Uhr und landete um 12.50 Uhr wiederum am Flughafen Coloummieres.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den jetzt veröffentlichen Flugaufnahmen erfüllt braunau-history.at ganz konkret eines der definierten Ziele, nämlich wissenschaftlich korrekt bislang unbekannte Dokumente zur Thematik der historischen, wirtschaftlichen,politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größter russischer Privat-TV-Sender in Braunau===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotanko_russischer_TV.jpg|miniatur|links|Interview mit Mag. Florian Kotanko]]BRAUNAU. Ein Team der NTV Broadcasting Company, des größten russischen privaten TV-Senders, hielt sich in Braunau auf, um eine Dokumentation anlässlich des Geburtstages von Adolf Hitler zu drehen. Als Interview-Partner fungierten [[Mag. Florian Kotanko]] als Obmann des Braunauer Vereines für Zeitgeschichte und Bgm. [[Mag. Johannes Waidbacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===braunau-history.at: Bislang  unbekannte Dokumente tauchen auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Artmeier-Engel.jpg|miniatur|links|Fritz Artmeier, li., übergab an Obmann Mag. arch Engel die persönlichen Notizen von Wilhelm Grünwaldt und Franz Danzinger]]Das Projekt braunau-history setzt sich zum Ziel, die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufzuarbeiten. Zugleich soll diese Plattform die Bevölkerung dazu motivieren, bislang historisch unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen. Das Erfreuliche: die ersten Dokumente treffen ein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau an den Obmann des Stadtvereines Braunau, Mag. arch. Ingo Engel, die persönlichen, maschinschriftlich verfassten Aufzeichnungen von [[Wilhelm Grünwaldt]] und [[Franz Danzinger]]. Beide spielten in den letzten Kriegstagen in Braunau und speziell bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant nachzulesen in diesen authentischen Quellen das Verhältnis zwischen Maj. Grünwaldt und seinem Adjutant Danzinger. So schreibt dieser:“....weil ich erst einen Tag Major Grünwaldt unterstellt war, kannte ich ihn in menschlicher und soldatischer Hinsicht noch nicht. Da er auch Ritterkreuzträger war, war Vorsicht am Platze.....Ich konnte nicht ahnen, wie sich Major Grünwaldt, der Kreisleiter und die Offiziere mit nationalsozialistischer Gesinnung verhalten würden.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidenden Stunden und Minuten am 2. Mai 1945 vor der kampflosen Übergabe beschreiben beide Akteure detailgetreu. „Die Entscheidung zur Räumung der Stadt ist von mir getroffen gegen 11 Uhr“, so Maj. Grünwaldt. Aus der Sicht von Hauptmann Danzinger liefen diese Minuten wie folgt ab: „Als ich überzeugt war, dass ich nicht von Parteigenossen umgeben war, erbat ich um 11 Uhr....die Erlaubnis, zum amerikanischen Kommandeur nach Simbach gehen zu dürfen....Ich war auf eine Verhaftung oder anderes gefasst. Als Major Grünwaldt nichts gegen mich unternahm, war ich angenehm überrascht.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nachzulesen in diesen Unterlagen sind die Folgen für Maj. Grünwaldt und Hpt. Danzinger für ihr Vorgehen, die Stadt befehlswidrig kampflos zu räumen. Maj. Grünwaldt kam vor ein Standgericht. In diesen 36 Stunden war sein weiteres Schicksal in de rSchwebe, aber „...in der Nacht zum 5. Mai erhielt ich mein Kommando zurück. Eine Begründung für die Einstellung wurde mir von dem Korps-General nicht gegeben. So war mein Verhalten in und um Braunau also richtig. Es war zwar befehlswidrig (Aufgabe und Räumung der Stadt); aber es reichte nicht zum Standgerichtsverfahren“, schreibt Grünwaldt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Hpt. Danzinger wurde Anzeige erstattet, ein Verfahren eingeleitet, als Adjutant enthoben, entwaffnet und ein Stubenarrest ausgesprochen. „Ich wusste damals nicht, dass auch gegen Major Grünwaldt ein Verfahren eingeleitet wurde...Nach einer bangen Nacht war ich überrascht, dass ich nicht abgeführt, sondern wieder als Adjutant eingesetzt wurde“, so die Niederschrift von Danzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein beispielhaftes Projekt: www.braunau-history.at===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braunau – eine historisch „braune“ Stadt? Oder anders formuliert: War die Stadt Braunau speziell als Geburtsort von Adolf Hitler eine nationalsozialistische Hochburg im Innviertel? Dieser Thematik widmet sich das Projekt www.braunau-history.at. Dabei werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler veröffentlicht.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann gab es in Braunau die ersten nationalsozialistischen Anzeigen? Wie verliefen die Nationalrats-, Landtags- und Gemeindewahlen in Braunau zwischen 1918 und 1938 im Vergleich zu anderen Städten in Oberösterreich? Warum wurde das Aluminiumwerk in Ranshofen errichtet? Wie verlief der März 1938 in Braunau? Gab es politische Verfolgung und Widerstand in Braunau? Wer war während der NS-Zeit Bürgermeister? Wie verhielt sich die Braunauer Bevölkerung zu Kriegsende? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele andere Fragen tauchen regelmäßig auf, wenn es um die Thematik „Adolf Hitler und Braunau“ geht.  Bedauerlich: für historisch korrekte Antworten fehlte bislang eine wissenschaftlich fundierte Datenbank. Dieses Manko – oftmals Quelle für falsche Interpretationen, Kommentare und Zitate – wird nun durch www.braunau-history.at endlich beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt betreibt der Stadtverein Braunau mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich, des Landes Oberösterreich und der Stadt Braunau. Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]]definiert die Zielsetzung: „Genau um diese falschen Äußerungen und Kommentare ein für allemal zu unterbinden, haben wir braunau-history.at  gestartet. Es ist dies eine offene, moderierte  Internet-Plattform, vergleichbar mit wikipedia, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet.“ Zugleich verweist Obmann Mag. Engel klar daraufhin, dass auf www.braunau-history.at keinerlei parteipolitischen Diskussionen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten&amp;quot;, erklärt Obmann Mag. arch. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret gliedert sich www.braunau-history.at in folgende Kapitel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Aktuelles,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau – braune Stadt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Familie&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau/Hitlers Geburtsstadt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Geburtshaus&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Einmarsch 1938&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stadtplanung 1938 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''wirtschaftliche Entwicklung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunauer Gemeindepolitik von 1918 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kulturelles&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Verfolgung/Widerstand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kriegsende&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Umgang mit der Vergangenheit.''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In allen Kapiteln werden - teilweise bislang unbekannte - Dokumente, Verträge, Urkunden, Fotos und Zeitungsausschnitte gezeigt bzw. erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung Stadtverein Braunau, 13.12.2013''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===www.braunau-history.at weckt weltweites Echo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU. Seit einigen Wochen  ist www.braunau-history.at online. Und schon nach dieser kurzen Zeit zeigt sich: Diese Website stößt auf weltweites Echo.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt www.braunau-history.at betreiben der [[Stadtverein Braunau]] und [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Verein für Zeitgeschichte, Braunau] mit Unterstützung des [[Nationalfonds der Republik Österreich]], dem [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau]. Ziel des Projektes ist es, erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler  zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Obmann des Stadtvereines Braunau, [[Mag. arch. Ingo Engel]], freut sich über das weltweite Interesse. „Am 13. Dezember ging www.braunau-history.at online. Seit dieser Zeit haben bis heute knapp 2.700 Personen die Seite besucht und insgesamt 13.000 Seiten aufgerufen“. Besonders erfreulich für den Stadtverein, dass dieses Projekt weltweites Echo auslöst. So zeigt die Google Analytics-Statistik Zugriffe aus allen fünf Kontinenten -  selbst aus Sydney, Südafrika, Südamerika und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die meisten User aus Österreich und Deutschland, gefolgt von Amerika, der Schweiz,  England, Spanien, Frankreich, Holland und Belgien. Höchst interessant: bislang lasen 4 User aus Israel und Jordanien jene Seiten auf www.braunau-history.at, die in Hebräisch erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso informiert Google Analytics auch darüber, welche Inhalte die knapp 2.700 Besucher bisher am meisten gelesen haben. Das sind neben der Einstiegsseite die Themen „Kriegsende“,  „Braunau – braune Stadt“, „Braunau -  Hitlers Geburtsstadt“ und „Umgang mit der Vergangenheit“. Dazu noch zwei Zahlen: die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 4.53 Minuten, wobei jeder Besucher im Durchschnitt 4,84 Seiten sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „ Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten“.&lt;br /&gt;
Und  auch hier kann Obmann Mag. arch. Engel auf erste Erfolge verweisen: „Wir haben aus der Bevölkerung bereits die ersten Unterlagen, Zeitungsausschnitte, Fotos erhalten“, wobei ein beigestelltes Dokument bislang unbekannt war: ein Film zur Geburtstagsfeier Adolf Hitlers am Braunauer Stadtplatz im Jahr 1944. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Videoarchiv#Hitlers_Geburtstagsfeier_1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung, Stadtverein Braunau, 14.01.2014''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erschienene TV-, Radioberichte, Presseartikel==&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitler-Haus zu Recht enteignet [http://www.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-Aus-der-Welt/Eigentuemerin-von-Hitler-Haus-zu-Recht-enteignet Kieler Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.abendblatt.de/politik/article211093673/Eigentuemerin-von-Hitlers-Geburtshaus-zu-Recht-enteignet.html Hamburger Abendblatt, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ex-Besitzerin blitzte ab, Enteignung bleibt aufrecht [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Geburtshaus-Ex-Besitzerin-blitzte-ab-Enteignung-bleibt-aufrecht;art4,2610830 OÖ. Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler stört [http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/ns-architektur-oesterreich-hitlerhaus-deutschland-umgang Zeit online, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gerichtsentscheidung-eigentuemerin-von-hitlers-geburtshaus-zu-recht-enteignet-15084585.html FAZ, 30.062017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: VfGH bestätigt Enteignung [http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/hitler-geburtshaus-vfgh-bestaetigt-enteignung-1-254335/ Salzburger Nachrichten, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verfassungsrichter: Enteignung von Hitler-Geburtshaus ist rechtens [http://derstandard.at/2000060583106/Verfassungsrichter-bestaetigen-Enteignung-von-Hitler-Geburtshaus, Der Standard, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitlers Geburtshaus durch Gesetz ist nicht verfassungswidrig [https://www.vfgh.gv.at/medien/Enteignung_von_Hitlers_Geburtshaus.de.php  Verfassungsgerichtshof Österreich Presseaussendung G 53/2017, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitler-Haus wird verhandelt [http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Enteignung-von-Hitler-Haus-wird-verhandelt;art385,2603354 OÖ. Nachrichten, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitlerhaus&amp;quot;: Viele Widersprüche vor den Verfassungsrich­tern [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-viele-widersprueche-vor-den-verfassungsrichtern/271.248.835 Kurier, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Verfassungsgerichtshof entscheidet in den nächsten Wochen [https://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-verfassungsgerichtshof-entscheidet-in-den-naechsten-wochen-d2165637.html Mein Bezirk, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: VfGH-Entscheid in nächsten Wochen [http://ooe.orf.at/news/stories/2850412/ ORF OÖ 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau braucht ein Branding, das stärker als Hitler ist [http://www.sueddeutsche.de/politik/hitler-geburtshaus-braunau-braucht-ein-neues-branding-das-staerker-als-hitler-ist-1.3362379 Süddeutsche Zeitung, 03.02.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitler-Haus klagt gegen Enteignung [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/besitzerin-von-hitler-haus-klagt-gegen-enteignung-14807568.html FAZ, 31.01.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Frühere Besitzerin bekämpft Enteignung vor Höchstgericht [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-fruehere-besitzerin-bekaempft-enteignung-vor-hoechstgericht/243.913.278 Kurier, 30.01.2017] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus soll wieder ein Behindertenheim werden [http://www.nzz.ch/international/oesterreich-hitlers-geburtshaus-soll-wieder-ein-behindertenheim-werden-ld.135182 Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Hitlers Geburtshaus ist vom Tisch [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5134720/Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus-ist-vom-Tisch Die Presse, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus gehört dem österreichischen Staat [https://www.morgenpost.de/vermischtes/article208993885/Hitlers-Geburtshaus-gehoert-dem-oesterreichischen-Staat.html Berliner Morgenpost, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritik aus Berlin am Abriss von Hitlers Geburtshaus [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5110080/Kritik-aus-Berlin-am-Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus Die Presse, 29.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Vergangenheit stellen, auf die Zukunft blicken“ [http://www.profil.at/shortlist/oesterreich/vergangenheit-zukunft-haus-der-verantwortung-7653931 Profil, 23.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Sobotkas Abriss-Pläne überraschen [http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5103573/Hitlers-Geburtshaus_Sobotkas-AbrissPlaene-uberraschen?direct=5110080&amp;amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/5110080/index.do&amp;amp;selChannel= Die Presse, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Innenminister stiftet Verwirrung [http://derstandard.at/2000046030926/InnenministerHitler-Geburtshaus-wird-abgerissen Der Standard, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Abrissempfehlung in Diskussion [http://ooe.orf.at/news/stories/2803576/ ORF, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das passiert mit Hitlers Geburtshaus [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/adolf-hitler-das-passiert-mit-hitlers-geburtshaus_id_6001461.html FOCUS ONLINE], 28.09.2016&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau zu Hitler-Geburtshaus: &amp;quot;Peinliche Debatte&amp;quot; [http://www.pnp.de/mobile/stadtverein_braunau_zu_hitler_geburtshaus_peinliche_debatte_2152203/ Passauer Neue Presse, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau fordert &amp;quot;Schluss mit Hitlerhaus-Debatte&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Stadtverein-Braunau-fordert-Schluss-mit-Hitlerhaus-Debatte;art70,2292216 OÖN, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ministerrat beschließt Enteignung [http://derstandard.at/2000040898255/Hitler-Geburtshaus-Ministerrat-beraet-ueber-Enteignung Der Standard, 12.07.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Chance für Braunau [http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5031119/Eine-Chance-fur-Braunau Die Presse, 21.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Entscheidung muss her [http://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-entscheidung-muss-her-d1758249.html Bezirksrundschau, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Idee zur Nutzung von Hitlers Geburtshaus [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Neue-Idee-zur-Nutzung-von-Hitlers-Geburtshaus;art4,2259199 OÖN, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Haus abreißen: So einfach geht's nicht [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-hitler-haus-abreissen-so-einfach-geht-s-nicht/204.225.540 Kurier, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Geburtshaus Hitlers &amp;quot;sauberste Lösung&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Abriss-von-Geburtshaus-Hitlers-sauberste-Loesung;art4,2258920 OÖN, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus droht Abriss [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Haus-droht-Abriss/239397148 OE 24, 12.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus soll rechten &amp;quot;Kultstatus&amp;quot; verlieren [http://kurier.at/politik/inland/hitlerhaus-soll-rechten-kultstatus-verlieren/202.336.254 Kurier, 02.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehler in Hitler-Biografie sorgen für Diskussionen [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Fehler-in-Hitler-Biografie-sorgen-fuer-Diskussionen;art1171,372158 Wochenblatt, 31.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus in Begutachtung [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4997256/Gesetz-fur-Enteignung-von-Hitlers-Geburtshaus-in-Begutachtung Die Presse, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-am-inn-eigenes-gesetz-fuer-enteignung-von-hitlers-geburtshaus/201.208.779 Kurier, 27.05.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus wird enteignet [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Geburtshaus-wird-enteignet/237329448 OE24at, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Gesetz für Enteignung in Begutachtung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Geburtshaus-Gesetz-fuer-Enteignung-in-Begutachtung;art70,2245662 OÖN, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Republik enteignet Hitler-Haus [http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4964007/Republik-enteignet-HitlerHaus Die Presse, 10.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich plant Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://www.spiegel.de/einestages/adolf-hitler-oesterreich-will-eigentuemerin-von-geburtshaus-enteignen-a-1086216.html SPIEGEL ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich will Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus enteignen [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/braunau-oesterreich-will-enteignung-von-hitlers-geburtshaus_id_5423298.html FOCUS ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich enteignet Besitzerin von Hitlers Geburtshaus [http://www.example.org FAZ, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Innenministerium plant Enteignung [http://ooe.orf.at/news/stories/2767586/ OÖ. ORF, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: Besitzerin von Hitlers Geburtshaus soll enteignet werden [http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/11352588-91/braunau-besitzerin-von-hitlers-geburtshaus-soll-enteignet-werden.csp Tiroler Tageszeitung, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung steht bevor [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitlers-Geburtshaus-Enteignung-steht-bevor;art4,2200575#ref=rssemarsys OÖN, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung geplant [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-enteignung-geplant/191.751.701 Kurier, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Innenministerium will Besitzerin enteignen [http://derstandard.at/2000034510752/Hitlers-Geburtshaus-Innenministerium-will-Besitzerin-enteignen Der Standard, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitlers Geburtshaus wird enteignet [http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Besitzerin-von-Hitlers-Geburtshaus-wird-enteignet;art23653,1275185 Heute News, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitgeschichte: Lager als Schicksalsort [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Zeitgeschichte-Lager-als-Schicksalsort;art70,1966080 OÖN, 13.09.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das lange Warten auf den Befreiungsschlag [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/braunau-sucht-eine-loesung-fuer-hitlers-geburtshaus-13743413.html Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2015] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Kriegsende: Sohn kehrt an Sterbeort des Vaters zurück [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/leute/70-jahre-nach-kriegsende-sohn-kehrt-an-sterbeort-des-vaters-zurueck-d1351597.html Bezirksrundschau Braunau,18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Ende des Krieges: So etwas darf nie wieder passieren [http://www.tips.at/news/braunau/land-leute/315738-70-jahre-nach-ende-des-krieges-so-etwas-darf-nie-wieder-passieren Tips Braunau, 18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn des ertrunkenen US-Soldaten nimmmt Abschied [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1684998_Sohn-des-ertrunkenen-US-Soldaten-nimmt-Abschied.html Passauer Neue Presse,17.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A son’s salute to a father, 70 years later [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau plagt sich mit Hitler Geburtshaus [http://www.zeit.de/video/2015-04/4206541426001/oesterreich-braunau-plagt-sich-mit-hitlers-geburtshaus Zeit online, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsende: Drei Minuten vor zwölf haben Braunauer ihre Stadt gerettet [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Kriegsende-Drei-Minuten-vor-zwoelf-haben-Braunauer-ihre-Stadt-gerettet;art14857,1772139 OÖN, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Geburtshaus - Braunaus schwierige Erbe [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/70-todestag-von-adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-13567816.html Frankfurte Allgemeine Zeitung, 30.04.2105]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Haus: Kaufangebot statt Vertragsauflösung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Haus-Kaufangebot-statt-Vertragsaufloesung;art4,1672124, OÖN 03.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Interesse an seiner Geburtsstadt war doch groß? [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Interesse-an-seiner-Geburtsstadt-war-doch-gross;art70,1658714, OÖN, 24.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Was wird jetzt aus Hitlers-Geburtshaus? [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Österreich prüft Kauf von Hitler-Haus [http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-prueft-Kauf-von-Hitler-Haus-article14517351.html nt-v.de, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin wird nicht enteignet [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/?em_cnt=1587749 Passauer Neue Presse, 13.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reclusive Owner Blocks Austrian Bid to Buy Hitler's Birthplace[http://www.newsweek.com/reclusive-owner-blocks-austrian-bid-buy-hitlers-birthplace-306422 Newsweek 12.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juristische Hürden zu hoch: Hitlers Geburtshaus wird nicht enteignet&lt;br /&gt;
[http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Juristische-Huerden-zu-hoch-Hitlers-Geburtshaus-wird-nicht-enteignet;art385,1644600 OÖN, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Adolf Hitler’s Hometown, Trying to Overcome a Legacy of Evil [http://www.nytimes.com/2015/02/12/world/europe/in-adolf-hitlers-hometown-trying-to-overcome-a-legacy-of-evil.html?_r=1 The New York Times, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn das der Führer wüsste...[http://www.welt.de/vermischtes/article137320697/Wenn-das-der-Fuehrer-wuesste.html Die Welt, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468 Neue Zürcher Zeitung, 20.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Website wird intensiv genutzt [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Website-wird-intensiv-genutzt;art70,1602312 Nachrichten.at, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was tun mit dem Hitler-Haus? [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler's old house gives Austria a headache [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC, 29.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
US-Soldaten ertranken bei der Überquerung des Inn in Braunau [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/US-Soldaten-ertranken-bei-der-Ueberquerung-des-Inn-in-Braunau;art70,1550157 OÖ. Nachrichten, 02.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Ertrunkene Soldaten identifiziert [[Datei:PNP-2014_27_11.pdf|miniatur|Passauer Neue Presse, 27.11.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history.at: Bislang unbekannte Fakten und Fotos aufgetaucht [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-bislang-unbekannte-fakten-und-fotos-aufgetaucht-d1167328.html Bezirksrundschau, 27.11.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Hitler Haus: Die geheimnisvolle und skandalöse Geschichte eines bösen Ortes [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung Nachrichtenmagazin profil Nr.46/2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Endlich deutsch&amp;quot;: Zeitgeschichte-Tage beleuchten den Einmarsch in Österreich [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Endlich-deutsch-Zeitgeschichte-Tage-beleuchten-den-Einmarsch-in-Oesterreich;art70,1497774 OÖN, 15.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Tragisches Ereignis in Familienbuch entdeckt [http://www.newswalk.info/tragisches-ereignis-in-familienbuch-entdeckt-214025.html newswalk, 14.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Gerüchte um Zukunft des Hitler-Hauses - Das sind die Fakten [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1416813_Geruechte-um-Zukunft-des-Hitler-Hauses-Das-sind-die-Fakten.html Passauer Neue Presse, 04.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Was passiert mit Hitlers Geburtshaus in Braunau? [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/hilters-geburtsort-debattiert-was-passiert-mit-hitlers-geburtshaus-in-braunau_id_4093173.html, Focus Online, 29.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Riesenärger um Hitlers Geburtshaus! [http://www.bild.de/news/ausland/adolf-hitler/braunau-aerger-um-geburtshaus-37434724.bild.html Bild, 28.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Haus der Verantwortung [http://www.meinbezirk.at/mining/chronik/haus-der-verantwortung-in-braunau-d1035099.html Bezirksrundschau, 08.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-History: 10.000 Besucher [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Braunau-History-10-000-Besucher;art70,1460037 OÖ. Nachrichten, 04.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-10000-besucher-oeffneten-mehr-als-46000-seiten-d1036594.html Bezirksrundschau, 01.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Verantwortung - von der Geschichte zur Zukunft [http://oe1.orf.at/programm/378941 Rainer Rosenberg spricht mit Andreas Maislinger über das vielfach gewünschte &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; in Braunau, Ö1 Von Tag zu Tag, 30.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neue Fotos für braunau-history [[Datei:GrenzlandAnzeiger_2014_08_01.pdf|miniatur|Grenzlandanzeiger, 01.08.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
braunau-history.at zeigt Aluwerk-Bilder Stadtverein [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau_titel.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Titelseite, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ranshofens Werk 1939 [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Seite 4, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history befasst sich mit Alumiumwerk Ranshofen [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland2.pdf Grenzlandanzeiger, 01.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verein kritisiert Schlamperei von Historikern [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Verein-kritisiert-Schlamperei-von-Historikern;art70,1412969 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Aluwerk: Nazis hatten mit jüdischen Grundbesitzern leichtes Spiel [http://http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Aluwerk-Nazis-hatten-mit-juedischen-Grundbesitzern-leichtes-Spiel;art70,1412970 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Themenabend über die Anfänge der Aluminiumwerke [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ticker-innviertel/Braunau-Themenabend-ueber-die-Anfaenge-der-Aluminiumwerke;art1103,1398933 OÖ. Nachrichten, 29.05.2014] &amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at lädt zum Themenabend [[Datei:Bezirksundschau_2014_05.pdf|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]] &amp;lt;br /&amp;gt;Ein unbequemes Haus [http://jungle-world.com/artikel/2014/18/49775.html Jungle world, 30.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt; Schweres Erbe: Das Hitler-Haus in Braunau [http://oe1.orf.at/programm/369355 Ö1, Journal-Panorama, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsaufnahmen genau interpretiert [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Kriegsaufnahmen-genau-interpretiert;art70,1359732 OÖN, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-history zeigt Air-Force-Fotos [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-zeigt-air-force-fotos-d910687.html Bezirksrundschau, 11.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neonazis in Braunau: Hilfe, aber keine Zahlen [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Neonazis-in-Braunau-Hilfe-aber-keine-Zahlen;art14857,1348006 OÖN, 02.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
www.braunau-history.at weckt weltweites Interessen [[Datei:BRAUNAUkonkret.pdf|miniatur|BRAUNAUkonkret, 31.03.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Dokumente zum Kriegsende [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Neue-Dokumente-zum-Kriegsende;art70,1319225 OÖ. Nachrichten, 03.03.2104]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: unbekannte Dokumente aufgetaucht [http://ooe.orf.at/news/stories/2633499 ORF OÖ, 27.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg Wolf: Hitlers Geburtshaus sprengen [http://ooe.orf.at/news/stories/2633239/ ORF OÖ, 26.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehr als 23.000 Aufrufe für neue Geschichtsseite [[Datei:OÖ.Kronenzeitung1.pdf|miniatur|OÖ. Kronenzeitung,15.01.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;Diskussion über Hitlerhaus [http://oe1.orf.at/artikel/329660.org Ö1, Mittagsjournal, 26.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Internationales Interesse an Geschichtsprojekt [http://ooe.orf.at/news/stories/2625521/ ORF-OÖ. 15.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunauer Internetprojekt: &amp;quot;Totschweigen des heutigen Rechtsextremismus&amp;quot; [http://derstandard.at/1385171827243/Internetprojekt-in-Braunau-Totschweigen-des-heutigen-Rechtsextremismus Der Standard, 20.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;Über bombastische Zahlen und Verantwortung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Ueber-bombastische-Zahlen-und-Verantwortung;art14857,1279744 OÖ. Nachrichten, 16.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse für www.braunau-history.at [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland.pdf Grenzland Anzeiger, 1.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse [http://braunau-history.at/wiki/images/8/84/Rundschau.pdf Bezirksrundschau, 24.01.2014]&amp;lt;br/&amp;gt;braunau-history.at weckt weltweites Interesse [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-weckt-weltweites-interesse-d811957.html Bezirksrundschau, 17.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Wege in der Aufarbeitung in Hitler-Geburtsstadt Braunau [http://www.salzburg24.at/neue-wege-der-aufarbeitung-in-hitler-geburtsstadt-braunau/3799606 Salzburg24.at 13.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtsstadt Braunau geht neue Wege in Aufarbeitung [https://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Hitler-Geburtsstadt_Braunau_geht_neue_Wege_in_Aufarbeitung/SCI_20131213_SCI39351351616053648 APA, 13.12.2013br]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Geburtsstadt will Geschichte online aufarbeiten [http://derstandard.at/1385170965438/ Der Standard, 13.12.2013]&amp;lt;br/&amp;gt;Braunau räumt online mit brauner Geschichte auf[http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1143195_Braunau-raeumt-online-mit-brauner-Geschichte-auf.html Passauer Neue Presse, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Online-Seite befasst sich mit brauner Vergangenheit [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Online-Seite-befasst-sich-mit-brauner-Vergangenheit;art1171,217415 Wochenblatt, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Großes Interesse an www.braunau-history.at [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/grosses-interesse-an-wwwbraunau-historyat-d789922.html Bezirksrundschau 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; So lange eine Straße nach einem Nationalsozialisten benannt ist. [http://www.mediaclub.at/home/blog/tag/braunau/?url=/home/blog/tag/braunau Media Club, 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Wie &amp;quot;braun&amp;quot; war Braunau wirklich? Digitales Lexikon hilft bei der Antwort. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Wie-braun-war-Braunau-wirklich-Digitales-Lexikon-hilft-bei-der-Antwort;art14857,1264589 OÖ. Nachrichten, 19.12.2013]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5573</id>
		<title>Pressearchiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5573"/>
				<updated>2026-03-11T09:27:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* 25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Archiv Aktuelles==&lt;br /&gt;
==03.12.2024: Schrifttafeln &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; von der Fassade abmoniert und ins Haus der Geschichte Österreich in Wien transportiert==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Medien berichten darüber, dass vier Schrifttafeln mit der Inschrift &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; abmontiert und nach Wien transportiert wurden, wo sie als Teil der Hauptausstellung im Haus der Geschichte Österreich präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://hdgoe.at/items/uploads/module_pdf/2024-11-03_PA_Hitler-Geburtshaus-Fassade.pdf Haus der Geschichte Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wien.orf.at/stories/3283746/ Bericht ORF Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sn.at/kultur/allgemein/schriftzug-hitler-haus-169506490 Bericht Salzburger Nachrichten]&lt;br /&gt;
===04.04.2024: Website zum Umbau des Hitler-Geburtshauses online===&lt;br /&gt;
Seit kurzer Zeit ist die Website https://www.salzburgervorstadt15.at/ online. Hier sind nicht nur Informationen zur wechselvollen Geschichte des Hauses, den laufenden archäologischen Untersuchungen und den Ergebnissen des Architekturwettbewerbes zu finden, es soll auch der Baufortschritt  anhand eines täglich aktualisierten Bildes der Baustellenkamera mitverfolgt werden können. Eine Fotodokumentation © Paul Ott zeigt Bilder aus dem Inneren des bestehenden Objekts und auch des Umfeldes noch vor dem Beginn der Aufgrabungs- und Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
Der Medientermin am 16. 11. hatte zahlreiche Berichte in österreichischen und internationalen Medien zur Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/versuchter-diebstahl-von-bauschutt-des-hitler-hauses-in-braunau_a6385037 Mein Bezirk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/hitler-geburtshaus-oesterreich-braunau-polizei-100.html ZDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-umgebaut-100.html 3sat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.stern.de/politik/ausland/braunau---hitlerhaus--wird-fuer-20-millionen-euro-umgebaut---zur-polizeistation--video--34206354.html STERN]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/exklusive-einblicke-in-das-geburtshaus-von-adolf-hitler;art4,3897923 OÖ Nachrichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sueddeutsche.de/politik/nutzung-von-hitlerhaus-in-braunau-1.6304898 Süddeutsche Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.krone.at/3169206 Kronen Zeitung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.derstandard.at/story/3000000195508/2026-ziehtim-geburtshaus-von-hitler-die-polizei-einziehen Der Standard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.vienna.at/innenministerium-sichert-transparenz-bei-umbau-von-hitler-geburtshaus-zu/8411164 Vienna online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des Innenministeriums, der Polizei und des planenden Architekturbüros Marte &amp;amp; Marte Feldkirch erläuterten die Pläne, Bürgermeister Mag. Waidbacher legte die Position der Stadt Braunau dar, der Archäologe Mag. Wolfgang Klimesch erklärte die archäologischen Befunde und konkrete Fundstücke. Für die meisten Anwesenden bot sich zudem die erste Gelegenheit, das Innere von Hitlers Geburtshaus zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne des Innenministeriums zur Nutzung durch die Polizei (im Wesentlichen Polizeiinspektion + Bezirkspolizeikommando Braunau) werden umgesetzt, das großzügige Raumangebot wird auch für Menschenrechtsschulungen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website https://www.salzburgervorstadt15.at , die &amp;quot;demnächst&amp;quot; online gehen wird, soll nicht nur der aktuelle Baufortschritt dokumentiert, sondern auch die Hausgeschichte mit dem bauhistorischen sowie archäologischen Befund präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16.11.2023: Medientermin zu Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3232621/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anfang Oktober sind beim Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau die Baumaschinen aufgefahren. In dem Gebäude soll künftig die Polizei untergebracht werden, dieses Vorhaben sorgt aber nach wie vor für Diskussionen. Am Donnerstag präsentieren Innenministerium, Architekten, die Polizei und der Braunauer Bürgermeister den aktuellen Stand des Umbaus. &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231114_OTS0088/aviso-medientermin-zu-umbau-des-hitler-geburtshauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statements der Stakeholder – Aufnahmen der Baustelle möglich – 16. November 2023, 11:00 Uhr, Salzburger Vorstadt 15, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien (OTS) - Das Innenministerium lädt gemeinsam mit den am Umbau des Hitler-Geburtshauses beteiligten Stakeholdern zu einem Medientermin in Braunau am Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann: 16. November 2023, 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffpunkt: Lederergasse 10, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Medientermins wird es Statements von und Interviewmöglichkeiten mit folgenden Stakeholdern des Umbaus geben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Dipl. Ing. Dr. techn. Markus Schmoll (Bundesministerium für Inneres, Immobilienstrategie und Großprojekte)&lt;br /&gt;
    Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher (Stadtgemeinde Braunau)&lt;br /&gt;
    Stv. Landespolizeidirektor Generalmajor Günther Humer, BA MA (Landespolizeidirektion Oberösterreich)&lt;br /&gt;
    Architekt Dipl. Ing. Stefan Marte (Generalplaner, Marte Marte Architekten Feldkirch)&lt;br /&gt;
    Archäologe, Mag. Wolfgang Klimesch (ARCHEONOVA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Statements gibt es die Möglichkeit, Foto-/Videoaufnahmen der Baustelle zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubeginn 2. Oktober 2023===&lt;br /&gt;
27. 09. 2023: Wie verschiedene Medien berichten, hat das Innenministerium den Baubeginn 2. Oktober 2023 bestätigt.  Der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Maierhofer, habe mitgeteilt: „Wir können soweit bestätigen, dass der geplante Baubeginn mit Anfang Oktober auch dann wirklich am Montag, den 2. Oktober stattfindet. Hier sprechen wir davon, dass in erster Instanz jetzt mal Baustelleneinrichtungen und Sicherungsmaßnahmen stattfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3225952/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/regionales/kommende-woche-beginnt-der-umbau-des-hitler-geburtshauses-812469/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3124627&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02. 10. 2023: Tatsächlich beginnen am Montag 2. Oktober 2023 die Vorarbeiten wie Errichtung des Bauzaunes, Entfernung des Daches der Garagen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3226562/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.10.2023: Stern plus: Hitler Geburtshaus wird zur Polizeistation umgebaut&lt;br /&gt;
http://www.stern.de/panorama/video-hitlers-geburtshaus-wird-zur-polizeiwache-umgebaut-33878496.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euronews: Umbau des Hitler-Geburtshauses haben begonnen&lt;br /&gt;
http://de.euronews.com/2023/10/02/umbau-des-hitler-geburtshauses-in-braunau-die-bauarbeiten-haben-begonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
091.10.2023 NTV:Scharfe Kritik an Plan in Braunu&lt;br /&gt;
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Polizei-soll-Hitlers-Geburtshaus-nutzen-Umbau-begonnen-article24446170.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenministerium gibt Termin für Baubeginn bekannt===&lt;br /&gt;
21. 08. 2023: In der Tageszeitung KURIER wird berichtet, das Innenministerium habe den &amp;quot;Baubeginn 2. Oktober 2023&amp;quot; mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-in-braunau-umbaubeginn-am-2-oktober/402564518&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot;=== &lt;br /&gt;
20. 08. 2023: Im Vorfeld der Premiere des Filmes &amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot; des Dokumentarfilmers Günter Schwaiger / https://dimdimfilm.com/?lang=de / und im Zusammenhang mit einem darin zitierten Zeitungsarikel aus der 'Neuen Warte am Inn' vom 10. Mai 1939 entwickelte sich, ausgelöst durch einen Bericht in der 'Kronen-Zeitung' vom 20. August 2023 / https://www.krone.at/3089340 / eine rege Diskussion in österreichischen und internationalen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://science.apa.at/power-search/2229146911399764413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Debatte in allen Facetten zu dokumentieren ist uns unmöglich, daher verweisen wir auf gängige Suchmaschinen - z.B. Google mit den Suchbegriffen &amp;quot;Braunau Hitler&amp;quot; und der Verwendung des Buttons &amp;quot;News&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauverhandlung erfolgreich durchgeführt===&lt;br /&gt;
04. 07. 2023:  Über Ansuchen des Bundesministeriums für Inneres, Herrengasse 7, 1010 Wien, um Erteilung der Baubewilligung für das Vorhaben &amp;quot;Umbau Polizeiinspektion; Neubau Bezirkspolizeikommando und polizeiliches Koordinationszentrum&amp;quot; auf den Grundstücken Nr. .326/1, 395/16, 395/17, 73/1 (EZ 217),KG Braunau am Inn 40005, Salzburger Vorstadt 15, wurde gemäß § 32 Oö. Bauordnung 1994, LGBl. 66/1994 idgF, die mündliche Bauverhandlung für Dienstag, den 04.07.2023. um 10:OO Uhr mit der Zusammenkunft der Teilnehmer im Veranstaltungszentrum Braunau, Salzburger Straße 29b, 5280 Braunau am Inn, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut TIPS vom 12. Juli 2023, KW 28. S. 3,  &amp;quot;wurde die Bauverhandlung erfolgreich durch geführt, die Umbauarbeiten starten noch in diesem Jahr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/611210-hitler-haus-bauverhandlung-abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres===&lt;br /&gt;
24. 05. 2023: Unter dem Titel &amp;quot;Diskussion um Hitler-Geburtshaus: Umgestaltung und Nutzung für Menschenrechte auf Schiene&amp;quot; gibt das Innenministerium Einblick in sein Vorhaben und die dazu führenden Überlegungen: Es werden &amp;quot;künftig eine Polizeiinspektion sowie ein Schulungszentrum für Menschenrechte in dem historisch belasteten Gebäude untergebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Aussendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://bmi.gv.at/news.aspx?id=356B4D58626571706171773D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medienberichte über neue Nutzungsüberlegungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. 05. 2023: In zahlreichen österreichischen und internationalen Medien wird von Überlegungen berichtet, das &amp;quot;Hitler-Geburtshaus&amp;quot; als Standort für Menschenrechtsausbildungen im Rahmen der Ausbildung von Polizeiangehörigen zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3208639/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/einigung-erzielt-das-soll-mit-dem-hitler-geburtshaus-geschehen;art4,3835706&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/hitlerhaus-brisante-oeffentliche-diskussion;art70,3836218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000030834/hitler-geburtshaus-wird-ort-fuer-menschenrechtsschulungen-der-polizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-zur-polizeistation/8093917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.puls24.at/news/politik/polizeischulungen-zu-menschenrechten-im-hitler-geburtshaus/298069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/braunau-polizisten-sollen-in-hitler-geburtshaus-menschenrechte-lernen-a-74e7527d-b49d-41ca-b30d-fcef77e4af34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-05/adolf-hitler-geburtshaus-braunau-umnutzung-polizeistation-schulungszentrum-menschenrechte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;: Nachdenkpause gefordert===&lt;br /&gt;
09. 05. 2023: Die private Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;, getragen von Eveline Doll, Reinhold Klika und Erich Marschall, schlug bei einer Pressekonferenz vor, in der Frage der Nachnutzung eine &amp;quot;Nachdenkpause&amp;quot; einzulegen. Viele Parameter hätten sich seit dem Beschluss, eine Polizeistation im Haus Salzburger Vorstadt 15 unterzubringen, das dafür durch Neubauten ergänzt werden soll, geändert. Eine österreichweit durchgeführte Umfrage (Sample 1000 Befragte) beweise eindeutig die Ablehnung dieses Beschlusses. Kritisiert wurden auch die mangelnde Transparenz und die mangelnde Einbindung der Braunauer Zivilgesellschaft in den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hatte vielfältiges Medienecho, als Beispiele seinen angeführt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/braunauer-initiative-fordert-eine-nachdenkpause-fuer-das-hitlerhaus;art4,3830426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/bevoelkerung-will-abriss-des-hitler-hauses-138485353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/23-prozent-sind-fuer-abriss-des-hitler-hauses/402443028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3002805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/604429-diskussion-um-hitlerhaus-wird-wieder-aufgerollt-update-am-10-mai-um-10-55-uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/initiative-will-ueber-nutzung-von-hitler-geburtshaus-reden/8067619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/oesterreich/hitler-geburtshaus-neue-initiative-will-wieder-ueber-nutzung-reden-781506/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ORF-Sendung &amp;quot;Thema&amp;quot; am Montag, 15, 05. 2023, 21.10 Uhr, ORF2,  behandelt die Diskussion:&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230512_OTS0116/thema-ueber-die-unterschaetzte-gefahr-schusswaffen-in-oesterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburger Vorstadt 15: Umsetzung der Um- und Neubaupläne erneut verschoben, sehr hohe Kostensteigerung===&lt;br /&gt;
13.01.2023  Mehrere Medien zitieren einen Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten, dass der Umbau des Hitler-Geburtshauses in Braunau deutlich mehr kosten wird als geplant -  ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen, im April 2022 ging man bereits von elf Millionen Euro Kosten aus, jetzt soll der Umbau rund 20 Millionen Euro kosten. «Wesentlicher Grund sind die allgemein gestiegenen Kosten am Bau», sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die ursprünglichen Kosten seien reine Nettobaukosten ohne Nebengebühren und Honorare gewesen, die jetzt angeführten Gesamtkosten stellen jene bis zur Betriebsaufnahme (inkl. Einrichtung, EDV usw.) dar. Abgesehen davon gebe es Kostenerhöhungen durch die Tiefgarage, die statische Ertüchtigung des Bestandes und die aktuellen Entwicklungen am Bausektor. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 solle der Umbau beginnen, dieser Termin hänge aber auch vom Ergebnis der Ausschreibung und dem Abschluss von Behördenverfahren ab. Ende 2025 soll der Umbau fertig sein, im Innenministerium geht man davon aus, dass im 1. Quartal 2026 die Polizei dort ihre Arbeit aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3190201/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunauer Zeitgeschichte-Tage Freitag 30. September - Samstag 1. Oktober 2022===&lt;br /&gt;
06. 09. 2022:  Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage 2022 finden in einem neuen Format an zwei Orten statt.&lt;br /&gt;
Thematisch im Mittelpunkt steht der '''Nachlass der Familie Wertheimer''', der seit einer Schenkung an den Verein für Zeitgeschichte wieder in Braunau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Wertheimer wurde 1894 im Schloss Ranshofen geboren. Der Journalist, Staatswissenschafter und Diplomat ergänzte während des Exils in den USA in Erinnerung an seine Heimatgemeinde seinen Namen zu  Ranshofen-Wertheimer.  Seinem einzigen Kind, der Tochter Luciana (1920 – 2017), deren Ehe kinderlos blieb, war es immer ein besonderes Anliegen, von ihrem Vater geerbte Dokumente und Gegenstände nach Ranshofen zurück zu geben. Lucianas Erben, ihre Nichte und ihr Neffe, wollten diesen Wunsch erfüllen. Nach einem langwierigen Procedere konnte der Verein für Zeitgeschichte, unterstützt vom Außenministerium, 2019 den Nachlass als Geschenk übernehmen. &lt;br /&gt;
Die Schenkung umfasst nicht nur Bilder, Möbel, Tafelsilber und Geschirr aus dem ehemals Wertheimer’schen Besitz Ranshofen (1851 – 1938), sondern auch persönliche Dokumente, Fotos, Bücher und andere Objekte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diesen Nachlass wird der Verein für Zeitgeschichte in einer '''Ausstellung''', die am '''Freitag, 30. September 2022, 19 Uhr, '''im''' Bezirksmuseum Herzogsburg''' eröffnet wird, der Öffentlichkeit präsentieren. Nach Ende der Ausstellung am 23. Dezember 2022 übernimmt die Stadt Braunau die Objekte als Dauerleihgabe in ihre Obhut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''Samstag, 1. Oktober 2022,''' lädt der Verein für Zeitgeschichte '''ab 09.30 Uhr''' zu '''drei Vorträgen''' in den '''Festsaal / Vortragssaal des Schlosses Ranshofen''' ein. Diese Vorträge ergänzen thematisch die Ausstellung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal wird der kulturgeschichtliche Kontext von Salzburg vor dem ersten Weltkrieg beleuchtet, in den die großbürgerliche Familie Junger, aus der Mathilde, die erste Frau von Egon Wertheimer, stammte, eingebettet war: Egon war als schon als Absolvent des Salzburger Staatsgymnasiums (Maturajahrgang 1912) Mitglied eines kulturell bedeutsamen Netzwerkes geworden, in dem die Salzburger Familie Junger einen ganz wesentlichen Platz einnahm: so entstanden Beziehungen zur Familie Zweig und zu Georg Trakl, zu den Malern Dagobert Peche und Max Peiffer-Watenphul, zum Komponisten August Brunetti-Pisano, zur Kunst- und Literaturgesellschaft „Pan“ ebenso wie zur Künstlervereinigung „Der Wassermann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der Vereinten Nationen bei der Entkolonialisierung nach dem 2. Weltkrieg, wobei besonders die Krisengebiete am „Horn von Afrika“  (Eritrea, Somaliland) in den Fokus gerückt werden, wo ja auch Egon Ranshofen-Wertheimer im Auftrag der UNO tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Vortrag werden Nachkommen der Familien Wertheimer und Junger vorgestellt, die teils freiwillig, teils gezwungen ihre ursprüngliche Heimat verließen und in höchst unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern sehr häufig zu großem Ansehen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bietet die AMAG eine Werksbesichtigung an – da das Fabriksgelände ehemals Wertheimer’scher Besitz war, ist ein Konnex gegeben. Wegen der auf 120 Personen beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umbaubeginn verschoben, Kosten steigen===&lt;br /&gt;
21.04.2022: Mehrere Medien berichten, dass die Umbauarbeiten später als ursprünglich geplant (und kommuniziert) beginnen würden, außerdem sei mit einer deutlichen Erhöhung der Kosten zu rechnen. Nun heißt es aus dem Innenministerium, dass man von einem Baubeginn erst im Jahr 2023 ausgehe, wobei auch archäologische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. An der Nutzung durch die Polizei werde zwar festgehalten – diese wird aber voraussichtlich sogar erst 2025 einziehen können. Begründet wird die Verzögerung mit erforderlichen Behördenverfahren, der notwendigen Einigung mit Nachbarn sowie mit der aktuell angespannten Lage auf dem Bausektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hätten sich die veranschlagten Kosten des Projekts mehr als verdoppelt: War ursprünglich von fünf Millionen Euro die Rede, so geht das Ministerium derzeit von elf Millionen Euro aus – verantwortlich dafür sei vor allem die Entwicklung der Baupreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte u.a. auf  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3152879/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-umbau-kostet-doppelt-so-viel-wie-geplant;art4,3640648&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/2000135097411/umbau-des-hitler-geburtshauses-verzoegert-sich-und-wird-deutlich-teurer?ref=rec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/2687739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/umbau-verschiebt-sich-und-wird-deutlich-teurer_a5292364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/news/2022-04/21/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vip.de/cms/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer-4957384.html?c=c93b&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Der Umbau des Hitlerhauses beginnt im Herbst&amp;quot;===&lt;br /&gt;
17.02.2022: Wie Magdalena Lagetar (Braunauer Warte) vom Pressesprecher des Innenministeriums erfuhr, soll nach archäologischen Untersuchungen im Frühjahr 2022 mit den konkreten Umbauarbeiten im Herbst 2022 begonnen werden, der Einzug der Polizei sei &amp;quot;aus heutiger Sicht&amp;quot; für das dritte Quartal 2023 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Bericht auf https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/der-umbau-des-hitlerhauses-beginnt-im-herbst;art70,3576956&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseartikel==&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Thema &amp;quot;Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau: Schluss mit der peinlichen Hitler-Haus-Debatte===&lt;br /&gt;
BRAUNAU:  Beschämend unsachlich und erschreckend uninformiert - mit diesen kritischen Worten reagiert der Stadtverein Braunau auf die aktuellen Äußerungen rund um die Enteignung des Hitler Geburtshauses. „Die Schmerzgrenze in dieser Diskussion ist längst überschritten“, so Obmann Mag. arch. Ingo Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Kritik des Stadtvereines steht Innenminister Wolfgang Sobotka, der „als seine persönliche Meinung“ den Abriss des Geburtshauses von Adolf bevorzuge. Dazu Obmann Mag. Engel: „Abgesehen davon, dass man historische Tatsachen – und dass Hitler in diesem Haus geboren wurde, ist eine historische Tatsache - nicht abreißen könne, scheint Innenminister Sobotka die rechtliche Grundlage offensichtlich und erstaunlicherweise nicht zu kennen. Dabei hätte er nur auf unsere Website braunau-history.at schauen müssen, um sich umfassend zu informieren.“ Obmann Engel, ehemaliger Braunauer Baudirektor, zitiert den Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom  11. Oktober 1993, GZ 19.310/4/93: „Das Bundesdenkmalamt hat entschieden: Es wird gemäß § 3 Abs.1 des Bundegesetzes vom 25. September 1923, BGBL.Nr.533/23 (Denkmalschutz), in der Fassung der Bundesgesetze BGBL.Nr. 92/1959, 167/1978 und 473/1990, festgestellt, dass die Erhaltung des Ensembles &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; in Braunau am Inn im Sinne des § 1 Abs.1 des zitierten Gesetzes als Einheit im öffentlichen Interesse gelegen ist. Wien, am 11. Oktober 1993. Der Präsident: Sailer&amp;quot;  In diesem insgesamt zwölfseitigen Bescheid begründet das Bundesdenkmalamt die Unterschutzstellung wie folgt (auszugsweise): „Das Ensemble des Braunauer Straßenzuges &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; repräsentiert ein in sich geschlossenes Denkmal einer spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Vorstadtsiedlung und ihrer Weiterentwicklung in den nachfolgenden Jahrhunderten.“  Mit einem Satz zusammengefasst: Ein Abriss des Geburtshauses von Adolf Hitler als Teil dieses denkmalgeschützten Ensembles ist auf Basis dieses gültigen Bescheides des Bundesdenkmalamtes gesetzlich nicht möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heftige Kritik äußert Obmann Engel auch am Gesetzesentwurf zur geplanten Enteignung, den der Ministerrat am 12.07.2016 verabschiedete. In dieser kritischen Stellung erhält der Stadtverein Braunau kompetente Unterstützung vom ICOMOS AUSTRIA, dem österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege. Im Schreiben vom 12.07.2016 an die Bundesregierung stellt der Präsident von ICOMOS Austria, Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp fest:  „Die in § 2 des Gesetzesentwurfs denkmögliche Variante einer Liquidation des Gebäudes und damit der Tilgung des materiellen Trägers von Gedächtnis und Geschichte stellt eine fatale Fehlleistung dar. Der Gesetzestext § 2 wäre diesbezüglich daher dringend zu revidieren.“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als peinlich definiert der Stadtverein Braunau schließlich auch die vielen, unüberlegten Nutzungsideen für das Hitler-Geburtshaus. „Als dann der Vorschlag auftauchte, das Haus abzureißen und dafür einen Supermarkt zu errichten, ist für uns die Schmerzgrenze an Peinlichkeit überschritten worden“, so Obmann Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fordert jetzt folgende Vorgangsweise: endgültig Schluss mit der leidigen Diskussion um einen Abriss des Hauses, weil dieser gesetzlich nicht möglich und aus mehreren Gründen unsinnig sei. Zweitens: Die bereits installierte Kommission unter Führung von Historiker Oliver Rathkolb muss unverzüglich ein Nutzungskonzept für das Haus vorlegen. Drittens: In dieser Kommission müssen auch Braunauer Politiker, Historiker und der Stadtverein miteingebunden werden. Viertens:  In der Suche nach einer sinnvollen Nutzung ist auch das von Prof. Andreas Maislinger vorgeschlagene „Haus der Verantwortung“ miteinzubeziehen,  „denn schließlich haben schon im Jahr 2000 mehr als 3.000 Personen – darunter auch viele Braunauer Gemeinderäte -  für dieses Projekt unterschrieben, wobei die endgültige Entscheidung über das beste Konzept für die zukünftige Nutzung natürlich die Kommission treffen muss“, so Obmann Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft===&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker [[Mag. Florian Kotanko]] jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Hitler Biographen ist lang: August Kubizek („Adolf Hitler, mein Jugendfreund“, 1. Auflage 1953), Franz Jetzinger („Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen und die Wahrheit“, 1956) der Brite Ian Kershaw („Hitler 1889–1936“, erschienen 1998), Wolfgang Zdral („Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers“, 2005) und die jüngsten „kritischen Edition“ von „Mein Kampf“ (München/Berlin 2016). Und in all diesen Unterlagen wird Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Vorstadt 219, als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Alois und Klara Hitler angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich hatte keiner der zahlreichen Biografen selbst genau recherchiert und voneinander abgeschrieben. Adolf Hitler war nicht, wie auf Grund einer 1945 gemachten Aussage von Adolf Hitlers Schwester Paula immer behauptet wird, das vierte, sondern das dritte Kind, das in Braunau geboren wurde. Der spätere Reichskanzler und Nazi-Diktator hatte in Braunau nachweisbar zwei ältere Geschwister: Gustav (17. 5. 1885 bis 9. 12. 1887) und Ida (23. 9. 1886 bis 22. 1. 1888) sowie einen jüngeren Bruder: Otto, geboren am 17. 6. 1892, gestorben am 23. 6. 1892 und am 25. Juni 1892 um vier Uhr nachmittags in Braunau begraben. Kurz darauf übersiedelte die Familie nach Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die jüngste Literatur wird die falsche Geschwisterfolge Gustav-Ida-Otto-Adolf-Edmund-Paula beibehalten; sie steht auch im Internet bei Wikipedia im Eintrag über die Mutter Klara Hitler. Als Lebenszeit Ottos wird dort falsch angegeben: „Geburt 8. November 1887, Tod 1. Dezember 1887, Alter in Tagen: 23.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben über die Geschwisterfolge der Familie Hitler beruhten bisher ausschließlich auf den Aussagen von Hitlers Schwester Paula, die kurz nach Kriegsende 1945 in Bayern von US-Militärs befragt wurde. Sie berichtete dabei nicht richtig über die Braunauer Jahre 1885 bis 1892, die sie als 1896 Geborene nur aus Erzählungen kennen konnte – oder sie machte aus einem anderen, unbekannten Grund eine unzutreffende Angabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag. Florian Kotanko zur Bedeutung dieser neuen Erkenntnisse: „Die Schlussfolgerungen vieler Hitler-Biografen über die psychische Entwicklung Adolf Hitlers, der nach dem Tod von drei Geschwistern als einziges überlebendes Kind die besondere Zuwendung seiner Mutter Klara erfahren haben soll, sind nicht mehr haltbar.“ Nicht in Braunau geboren wurden Edmund (24. 3. 1894 bis 29. 6. 1900) und Paula Hitler (21. 1. 1896 bis 1. 6. 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage===&lt;br /&gt;
Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]] werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht’s? Alle namhaften Hitler-Biographien, von Joachim C. Fest – „Hitler. Eine Biographie, Frankfurt/M., Wien 1973“ - bis hin zu Ian Kershaw (1998), Volker Ullrich (2013), Peter Longerich (2015), ebenso auch die Herausgeber der kritischen Edition von Hitlers „Mein Kampf“ (2016) berufen sich auf das 1956 erschienene Buch „Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen – und die Wahrheit“ von Dr. Franz Jetzinger.  Der 1882 in Ranshofen geborene Politiker (und spätere Priester) bezieht sich in diesem Buch mehrfach auf eine private Aufzeichnung der Braunauer Lehrerin Maria Pernstein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzinger hält in seinen &amp;quot;Bemerkungen&amp;quot; vom 31. Juli 1953 über diese Aufzeichnung – insgesamt sind es zwölf Blätter - fest: „Es steht nicht dafür, jedes einzelne Blatt zu besprechen, die Blätter wimmeln von nachweisbaren Fehlern, bei Einzelheiten muss man geradezu lachen; der einzige dokumentarische Wert dieser Aufzeichnungen (Jahr 1938 und 1939) liegt darin, weil sie beweisen, wie sehr diese Österreicherin für Hitler schwärmte und wie gut sie bereits damals das Buch &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; kannte!&amp;quot; Aber trotz dieser herben Kritik Jetzingers an Pernstein, die ihm persönlich gut bekannt war, verwendet er ihre Angaben als Quelle.  Dies die erste merkwürdige Tatsache rund um das Buch von Jetzinger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch hinterfragenswerter wird das Buch von Jetzinger und damit alle Hitler-Biographien nach intensiven Recherchen von Mag. Kotanko. Er hob nämlich diese „privaten Aufzeichnung“ von Maria Pernstein im Institut für Zeitgeschichte in München aus und stellte überrascht fest: „Eine Vielzahl von Unterschriften, amtlichen Eintragungen und privaten Texten Maria Pernsteins ist erhalten, darunter ein Brief.  Der Vergleich der Handschrift dieser Texte mit den Aufzeichnungen aus München lässt zwei unterschiedliche Handschriften erkennen, sodass wohl mit davon auszugehen ist, dass Pernsteins &amp;quot;private Aufzeichnung&amp;quot; in der vorliegenden Fassung von fremder Hand stammt. Dazu kommt, dass auf einem Blatt der Aufzeichnungen unter dem Titel &amp;quot;Quellen für Hitlerforschung in Braunau&amp;quot; der Vermerk &amp;quot;(n. Pernstein)&amp;quot; zu sehen ist, was wohl &amp;quot;nach Pernstein&amp;quot; bedeutet und damit den Hinweis auf eine Zweitschrift liefert. Ein weiterer Vermerk gibt den noch deutlicheren Hinweis: unter der Überschrift &amp;quot;Adolf Hitler&amp;quot; findet sich der Verweis &amp;quot;nach Fr. Oberl. Pernstein!.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit steht fest: Wer die vorliegende Niederschrift, offensichtlich beruhend auf einem Text oder einer anderen Vorlage Maria Pernsteins, besorgte, ist (noch) unbekannt. Auch ist (noch) unbekannt, wann der „Urtext“ oder wann die „Abschrift“ entstand. Unbekannt ist (noch), wie sehr „Urtext“ und überlieferter Text übereinstimmen. Damit ist auch der Quellenwert der so genannten „Pernstein-Aufzeichnung“ neu zu beurteilen.  Der Inhalt findet jedoch – im Weg über Jetzingers Buch – Eingang in die wissenschaftliche Literatur und wird bis heute tradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichtlich interessanter Abend: NS-Städtebau am Beispiel von Braunau===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Baulinienplan_braunau_1942.jpg|Baulinienplan_braunau_1942&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Der Stadtverein Braunau bemüht sich erfreulicherweise und konsequent, bislang unbekannte Aspekte von Braunau wissenschaftlich zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.Den neuesten Beweis für diese Aktivitäten liefert der Themenabend#2, der sich mit dem Städtebau während der NS-Zeit am Beispiel der Stadt Braunau beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als prominenten Referenten für diesen Abend konnte der Stadtverein Braunau O.Univ.-Prof. Dr. Wilfried Posch gewinnen. Er war Leiter der Lehrkanzel für Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und Stadtbaugeschichte an der Universität für Gestaltung in Linz. Dr. Posch stellt seinen Vortrag unter den Titel: „Allgemeine Anmerkungen zum Städtebau und Wohnungswesen in der NS-Zeit“. Die lokalen historischen Fakten zeigt [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erstmals werden an diesem Abend die historischen Pläne für die bauliche Entwicklung für Braunau zwischen 1938 und 1945 präsentiert. Wir zeigen, welche städtebaulichen Absichten die damaligen Machthaber verfolgten, zum Teil auch umsetzen und welche Projekte nie realisiert wurden“, lädt der Obmann des Stadtvereines alle geschichtlich Interessierten zu diesem Themenabend ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Aspekte prägten die Stadtplanung von Braunau während der NS-Zeit ab 1938: vorrangig die Errichtung der Vereinigten Aluminiumwerke Ranshofen (1939 – 1941), der Innkraftwerke Ranshofen, Ering-Frauenstein und Egglfing-Obernberg. Die städtebaulichen Ziele lagen auf Grund dieses gesellschaftlichen Wandels von einer bäuerlichen Kleinstadt hin zu einer industriell geprägten Stadt mit ca. 3.000 Wohnungen für die erforderlichen Arbeitskräfte. „Diese grundsätzlich gutzuheißenden und für die damalige Zeit hochwertigen Baumaßnahmen werden aber durch die verbrecherischen Ziele des NS-Regimes entwertet“, verweist Engel auf ein Zitat des anerkannten Historikers  und Gründervaters der Universität Linz, Karl R. Stadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweiten Aspekt in der Stadtplanung von Braunau zwischen 1939 und 1945 spielten die Bemühungen,  dass im Zuge der &amp;quot;Neugestaltung der Geburtsstadt des Führers&amp;quot; ein Forum mit Parteihaus, Landes- und Volkskundlichem Museum mit Weihehof, Glockenturm, Verwaltungs- und Schulgebäude sowie ein Aufmarschplatz zwischen Alt- und Neustadt entstehen sollten. Auch Hitlers Geburtshaus war in diese Überlegungen miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, wird an diesem Abend über den aktuellen Stand von braunau-history berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry nach Braunau ein.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren als würdigen Anlass, den heute 73jährigen David Barry in Begleitung seiner Frau nach Braunau einzuladen, damit er erstmals jene Orte, in denen sich sein Vater in den letzten Tagen seines Lebens aufhielt, besuchen und so von seinem Vater Abschied nehmen kann“, [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines diese Initiative. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Stadtverei nBraunau hat für den knapp ein wöchigen Aufenthalt von Mr. und Mrs. Barry ein umfangreiches Programm erstellt.  Dazu zählen Stadtrundgänge in Braunau, Burghausen und Salzburg. Am Freitag, 15. Mai, wird Mr. Barry an einer Pressekonferenz im Braunauer Rathaus teilnehmen und sich ins Goldene Buch der Stadt Braunau eintragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz ist eine Trauerfeier auf der Innbrücke geplant. Schließlich wird Mr. Barry auch bei der offiziellen Gedenkfeier vor dem Mahnstein vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler anwesend sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser Einladung gingen umfangreiche Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at und Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, voraus. Mag.Kotanko fand in verschiedenen amerikanischen Archiven schließlich folgende Fakten: Corporal Clifford Barry, geboren in Marblehead, Essex County,verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai 1945 starb.  Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zugleich ergaben die Recherchearbeiten von Mag. Kotanko, dass am 5. Mai 1945 neben Mr.Barry auch der US-Soldat Richard L. Felt im Inn ertrank. Er wurde am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben. Zu Richard Felt fand Mag. Kotanko keine Nachfahren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Website des 245. Pionier-Bataillons(http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „.... On May 5, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two combatengineers of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead,Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] weredrowned while attempting to maintain the bridge. Corporal Barry and PFC Feltwere both awarded the Bronze Star Medal posthumously.  The current of the Inn River, raging at thistime due to the spring snow melt from the Austrian and Swiss Alps, was reportedas 10 feet per second.  The bridge waseventually destroyed by the swift river on May 12, 1945.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The fate of two US soldiers who died in 1945 unearthed by Austrian historian.===&lt;br /&gt;
In May 1945 for the three year old child '''David Barry''' the world collapsed. His father, the 30 year old US Army Corporal '''Clifford Barry''' married to Barbara B. drowned in the river Inn, asizable stream forming the border between the then Nazi- Germany and Austria. Together with him his comrade '''Priv. Richard L. Felt''' drowned also. This tragedy took place at the eve of WWII whenelements of the 80th Infantry Division of General Patton’s Third Army crossed the river Inn at the small township of Braunau to invade Austria. In order to do so, a pontoon bridge was built on 3rd and 4thMay by the 245th Engineer Combat Battalion with assistance from the 179th Engineer Combat Battalion and the 995th Treadway Company. The original steel bridge between Braunau and Simbach, which was built during the Austro Hungarian Imperial time, was blown up on May 1st,by withdrawing Nazi troops just a few hours before US troops arrived (http://hillabee.net/245eng.htm). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adverse weather conditions and snow melt in the Alps resulted in high water levels in the river Inn and astrong current which put a heavy load onto the pontoon bridge. In their struggle to maintain the bridge for their comrades to cross over, Barry and Felt sacrificed their lives for the liberation of Austria. Both were awarded the Bronze Star Medal posthumously. Clifford Barry was transferred to and buried at Marblehead Waterside Cemetery, where as Richard L. Felt was put to restin the Lorraine American Cemetery at St. Avold, France, [http://www.abmc.gov/search-abmc-burials-and-memorializations/detail/WWII_43068#.VIqqqXvEqlQ American Battle Monuments Commission]. &lt;br /&gt;
The US military expected strong resistance from German Nazi troops when they started their occupation of Braunau, as Braunau is the birth place of Adolf Hitler. Fortunately localcitizens managed, halfway forcing and halfway convincing German military to surrender the town without a fight. Therefore and luckily no further casualtiesor damage was reported during the invasion of Braunau itself.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Austria has had problems handling its Nazi past for many years and still is haunted by it. Braunau specifically and additionally has the burden of being Hitler’s birth place. The house where Hitler was born still exists and gives some Austrian citizens quite a headache about its use; see recent report on [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regret citizens of Braunau often were and still are confronted by tourists enquiries/questions about Hitler’s birth place and the political orientation of Braunau’s citizens. In order to prevent wrong information, myths and rumors from being spread, on November 2013 the Stadtverein Braunau - an association of historically interested Braunau citizens  - started a project, where all available, scientifically founded historical facts of Braunau and Hitler were gathered in a database that is made public on www.braunau-history.at. This project is supported by the public and political organisations and also asks local citizens to submit any relevant documents, photographs etc.that may put light on the issue and to be publicized in the data base after thorough scrutiny by qualified historians.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Members of the Stadtverein are very glad and proud to report, that their website since Dec. 2013 (when it was opened) was visited more than 21.300 times and by over 13.000 interested people from all over the world. Countless information was given, but also received. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
During this process a private diary was obtained by the historian of the Stadtverein. It revealed until then unknown information on the death of one American soldier during the invasion of Braunau. This triggered a vivid search through numerous archives which finally yielded the fact that actually two soldiers were killed and that their track was leading towards Massachusetts, Marblehead and Waltham. With the aid of the Marblehead historian '''Mr. Chris Johnston''', the son of Corporal Clifford Barry could be located in Marblehead, MA, and contacted by the Austrian researchers.&lt;br /&gt;
For a number of years a small public remembrance ceremony against Nazism, against fascism, against hate of foreigners, has been held at a memorial which is located in front of Hitler’s birth place. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now 70 years after the end of WWII and the death of the two brave soldiers, the Stadtverein, supported by all local political bodies, finds it an appropriate gesture of reconciliation to invite Mr. and Mrs. Barry to the anniversary ceremony in May 2015 and to honour his father by entering all that is known about him on to the website www.braunau-history.at. Unfortunately, so far not much is known about '''Richard L. Felt.''' Was he married, did he have brothers and sisters, did he have any children? His father Parker W. Felt and his mother Ruth E. Felt both lived on 1159 Main Street Waltham in 1945. May be this article will trigger the memory of some reader. The editorial department of this newspaper would be very happy to receive any relevant documentation and to pass it on to the researchers of the Stadtverein Braunauto complete their file on two US soldiers who gave their lives for Braunau’s and Austria’s freedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (18.02.2015): Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b) kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem umfassenden Schriftwechsel, der im November 1942 beginnt und am 3. April 1944 endet, befassen sich ranghöchste Stellen mit dem Thema „Sonderbeauftragter für die Erweiterung und Umgestaltung der Stadt Braunau“. Konkret eingebunden waren Reichsleiter '''Martin Bormann''',  Gauleiter '''August Eigruber''' (Reichsstatthalter in Oberdonau), '''Wilhelm Frick''' (Reichsminister des Inneren in Berlin), '''Hans Heinrich Lammers''' (Chef der Reichskanzlei) und '''Dr. v. Sutterheim''' (Reichskanzlei).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gauleiter Eigruber – er spielt eine zentrale Rolle und war Antragsteller für den Sonderbeauftragten für Braunau – regt mit Schreiben vom 19. November 1942 eine solche zentrale Stelle an, denn „...durch den Ansatz des Werkes Ranshofen der Vereinigten Aluminiumwerke im Gebiet der Stadt Braunau am Inn, das in seiner endgültigen Ausbaustufe das größte europäische Aluminiumwerk sein wird, ist in Braunau ein Bedarf an Wohnungen...aufgetreten, der sich nicht mehr im Rahmen der jetzigen Stadt Braunau befriedigen läßt. Es wurde daher die Erweiterung der Stadt durch die Anlage einer Neustadt beschlossen....“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Schreiben von Gauleiter Eigruber heißt es weiters: '''„Bei dem großen Interesse, das der Führer für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigt,''' war die Bestellung eines Sonderbeauftragten unerlässlich“. Zu diesem Sonderbeauftragten wurde '''Dipl. Ing. Friedrich Lübbers''' bestellt. Aus dem Aktenvermerk vom 19. November 1942 geht hervor, dass „der Sonderbeauftragte zwei technische Hilfskräfte und 2 Schreibkräfte benötigt. Seine Dienststelle hat ihren Sitz in Braunau am Inn, muß jedoch auch in Linz eine Kanzlei unterhalten...“ Auch die Kosten wurden detailliert geplant: „Bei Annahme dieses Jahreserfordernisses von 120.000,- RM ergibt sich somit für de nRest des Haushaltsjahres 1942 ein Bedarf von 50.000,- RM“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben Braunau sollten auch für die Städte '''Wels''' und '''Steyr''' Sonderbeauftragte bestellt werden, wobei aus einem Schreiben des Reichsministeriums für Inneres vom 13. März 1944 hervorgeht, dass „nachdem in letzter Zeit der Luftkrieg sich auch auf den Reichsgau Oberdonau ausgedehnt habe, die Einsetzung von Sonderbeauftragten für Planung und Ausbau von Städten nicht mehr für aktuell gesehen werde. Eine Ausnahme gelte jedoch für die Stadt Braunau. '''Bei dem besonderen Interesse, das der Führer seiner Geburtsstadt entgegenbringe,''' müsse der Reichsstatthalter in Oberdonau deshalb an seinem Antrag festhalten und eine Erledigung dieses Falles herbeiführen...“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Schreiben des Chefs der Reichskanzlei an das Reichsinnenministerium, dem letzten Hinweis in den Akten zu diesem Thema, wird am 3. April 1944 festgestellt : „...Der Führer hat sich...dahin geäußert, dass er nichts dagegen habe, wenn die Einsetzung eines Sonderbeauftragten ...für die Neugestaltung der Stadt Braunau bis nach dem Kriege zurückgestellt wird“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim '''Themenabend#2''' des Stadtvereines Braunau im Herbst 2015 werden diese neuen historischen Fakten für die Stadt Braunau ausführlich diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015) Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufgearbeitet. Das zweite Ziel: braunau-history.com soll beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade diese zweite Zielsetzung hat interessante Ergebnisse gebracht, da dem Stadtverein Braunau bislang unbekannte Fotos und private Aufzeichnungen übergeben wurden. Und dass das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] (Ausgabe Nr. 46/2014) die Website braunau-history.com als '''großartig''' bezeichnet hat,  beweist, dass wir alle zusammen stolz sein können auf das Projekt braunau-history.at“, so Obmann Mag. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hier einige Zugriffszahlen (Zeitraum 12/2013 - 12/2014) zu www.braunau-history.at'''&amp;lt;br /&amp;gt;- mehr als 16.300mal wurde die Website aufgerufen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 13.000 verschiedene Personen nutzten die Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 67.000 verschiedene Seiten wurden gelesen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Benutzer bleibt durchschnittlich ca. 4 Minuten auf der Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die Website wird auf allen Kontinenten gelesen, am meisten in Österreich, Deutschland und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at wird gefördert vom [[Nationalfonds der Republik Österreich]], vom [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: bislang unbekannte Fakten zur Braunauer Geschichte===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Clifford G. Barry und Richard L. Felt  - so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte liefert seit wenigen Tagen die Website www.braunau-history.at.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles begann vor einigen Wochen, als die '''Familie Doppler''' dem Stadtverein Braunau das Familienbuch von Franz und Theres Doppler übergeben hatte. In diesem Buch schreibt Anton Doppler: “...am 2. Mai um ½ 4 Nachmitag zogen die ersten Amerikaner ein; die kamen mit einem kleinen Boot über den Inn; die Launen des Stroms kanten die Amerik.nicht, so ertrank einer von den ersten Soldaten, die bei uns einzogen...“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eintragung ist insofern beachtlich, da ''der Tod eines US-Soldaten bei der Überquerung des Inns in keiner Aufzeichnung angeführt ist. Auch nicht im Beitrag ''Das Kriegsende 1945 am Inn'' von Dr. Hans Fink. Ich habe diese Information zum ersten Mal gelesen'', so [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der vergangenen Wochen begab sich Mag. Kotanko auf eine historisch spannende Reise durch verschiedenste amerikanische Archive. Das für alle überraschende Ergebnis: Es ertrank nicht ein US-Soldat, sondern zwei Amerikaner verloren bei der Überquerung des Inns ihr Leben – und nicht am 2. sondern am 5. Mai.  Konkret sind dies  Clifford G. Barry und Richard L. Felt.  Auf der '''Website des 245th Engineer Combat Battalion''' (http://hillabee.net/245eng.htm), eines Pionierbataillons der 3. US Armee,  wird dieses tragische Ereignis beschrieben: ‘‘....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Starpost humously. The river current was reported as 10 feet per second. This wasthe first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria.  It was destroyed by flood water on May 12, 1945.‘‘&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corporal Clifford G. Bary, geboren in Marblehead, Essex County, verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai starb. Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. Dies bestätigt die von Mag.Kotanko gefundene Beisetzungsurkunde bzw. ein Foto vom Grabstein von Mr. Barry.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Recherchen von Mag. Kotanko zu Richard L. Felt ergaben, dass dieser in Waltham, Massachusetts, geboren wurde, ebenfalls Mitglied des 245th Engineer Combat Battalion war und am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der intensiven Recherchearbeiten fand Mag. Kotanko auch Fotos der zerstörten Innbrücke bzw. Ansichten bei der Innüberquerung aus amerikanischen Kriegsarchiven, die auf www.braunau-history.at zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Ein beachtliches Ergebnis und zweifelsohne vorteilhaft für das Image der Stadt Braunau: seit Projektstart vor knapp sieben Monaten  haben mehr als 10.000 Personen die Website www.braunau-history.at besucht und dabei mehr als 46.000 verschiedene Seiten geöffnet. Beachtlich: die Website findet auf allen fünf Kontinenten Interesse.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Google Analytics gibt es exakte Zugriffsdaten. So kommen die meisten Besucher aus Österreich, Deutschland und den USA, gefolgt von Schweiz, Brasilien, Belgien, Frankreich, Ungarn und Holland. Aber selbst aus Australien, Afrika, Russland und China sind Zugriffszahlen registriert. Täglich klicken durchschnittlich zwischen 40 und 110 Personen auf www.braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meist besuchten Seiten sind die Hauptseite und „Geburtshaus Adolf Hitler“, „Braunau - Hitlers Geburtsstadt“, „Aktuelles“, „Braunau – braune Stadt“, „Kriegsende 1945“, „Einmarsch 1938“, „Familie“, „Stadtplanung 1938 –1945“ und „Wirtschaftliche Entwicklung“. Beachtlich auch diese Zahl: durchschnittlich dauert ein Besuch mehr als 4 Minuten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Geschichte auch für Jugendliche interessant ist, zeigen diese Kennzahlen.  Mehr als 27 % der 10.000 Besucher war zwischen 18 und 24 Jahre, weitere 33 % zwischen 34 und 34 Jahre. Aufgeteilt nach Geschlecht ergibt, dass 54 % Männer und 46 % Frauen die Website braunau-history.at besuchten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Diese Zahlen belegen eindeutig, dass der Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at einen positiven Beitrag für das historische Image der Stadt Braunau leistet“, freut sich Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]] über das weltweite Interesse an braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
braunau-history.at ist eine offene, moderierte Plattform, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet. Zugleich soll diese Plattform beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durch Aluminiumerk Ranshofen droht Braunau &amp;quot;Amerikanismus&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort.jpg|Beratungsprotokolle der Braunauer Ratsherren zum Thema &amp;quot;Errichtung eines Aluminiumwerkes in Ranshofen&amp;quot;, 12.5.1939 &lt;br /&gt;
Datei:EngelKotanko.jpg| Mag. Florian Kotanko und Mag.arch. Ingo Engel moderieren den Themenabend#1&lt;br /&gt;
Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|Bezirksrundschau, 23.05.2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, behandelt den Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;www.braunau-history.at ist vorrangig eine Internet-Plattform. Aber darüber hinausgehend will der Stadtverein dieses Projekt in regelmäßigen Abständen der Bevölkerung in persönlichen Gesprächen und Diskussionen näherbringen“, erläutert Mag. arch. Ingo Engel als Obmann des Stadtvereines die Zielsetzung dieser Themenabende. Dabei werden einzelne Themen und Kapitel von www.braunau-history.at, basierend auf historischen Fakten und keinesfalls parteipolitisch gefärbt, vorgestellt werden bzw. wird darüber diskutiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, 19.00 Uhr, im GUGG – Kulturhaus''' behandelt vorrangig die Frage, warum die damaligen Machthaber gerade Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festlegten. Wie verlief dazu die Diskussion unter den Braunauer Ratsherren? Gab es Widerstände gegen die Errichtung? Welche Auswirkungen wirtschaftlich/gesellschaftlich/städtebaulich hatte diese Entscheidung für Braunau?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird Robert Reiter aus den Beratungsprotokollen der Braunauer Ratsherren lesen und den &lt;br /&gt;
damaligen '''Gauheimatpfleger Eduard Kriechbaum''' zitieren, der sich in der Sitzung am 12.05.1939 klar gegen den Standort Ranshofen aussprach und davor warnte, dass „...die über Nacht einbrechende  Industrialisierung Braunaus...ein Stück Amerikanismus mitten in ein ausgesprochenes Bauernland setzt“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braunauerin '''Mag. Gabriele Brühwasser''' wird an diesem Themenabend die wirtschaftlichen Folgen für die  Stadt Braunau nach dem 2. Weltkrieg in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen beleuchten. Mit dieser Thematik beschäftigte sich Frau Mag. Brühwasser in ihrer Diplomarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit dieser damaligen Entscheidung hängt auch die städtebauliche Planung von Ranshofen und Braunau zwischen 1938 und 1945 zusammen. Dieses Thema erläutert Mag. arch. Ingo Engel, der gemeinsam mit [[Mag. Florian Kotanko]] diesen sicherlich historisch interessanten Themenabend moderieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterlagen der britischen Royal Air Force listen detailliert die zahlreichen Flugbewegungen der letzten Kriegstage inklusive der eingesetzten Flugzeuge und Piloten auf. So stammen die auf braunau-history.at zu sehenden Luftaufnahmen vom Aluminiumwerk Ranshofen vom 26. April 1945. Sie wurden auf einem Flug der Maschine des Typs Mosquito XVI, Registrierung NS 578,gemacht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweiköpfige Besatzung bestand aus '''Flight Lieutnant Hubert „Sandy“ Powell''' und '''Flying Officer Joe Townshend'''. Sie gehörten zur No. 540 Squadronder Royal Air Force, kommandiert von '''Wing Commander A.H.W. Ball''' (1921 - 2012), der 1975 britischer Air Marshal wurde.Den beiden Piloten waren hohe Auszeichnungen verliehen worden, weil es ihnen am  18. Oktober 1944 gelungen war, die '''''Tirpitz''''' im norwegischen Tromsö-Fjord zu entdecken, was schließlich am 12.November 1944 zur Vernichtung dieses damals größten deutschen Schlachtschiffes führte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugauftrag vom 26. April 1945 lautete, Fotoaufnahmen vom Raum Salzburg-Wels-Ried zu erstellen. Wie im Logbuch festgehalten ist,  wurden alle Zielpunkte fotografiert, wobei es zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen kam. Die '''unbewaffnete Maschine''' startete vom Flughafen Coloummieres in der Nähe von Paris um 09.20 Uhr und landete um 12.50 Uhr wiederum am Flughafen Coloummieres.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den jetzt veröffentlichen Flugaufnahmen erfüllt braunau-history.at ganz konkret eines der definierten Ziele, nämlich wissenschaftlich korrekt bislang unbekannte Dokumente zur Thematik der historischen, wirtschaftlichen,politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größter russischer Privat-TV-Sender in Braunau===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotanko_russischer_TV.jpg|miniatur|links|Interview mit Mag. Florian Kotanko]]BRAUNAU. Ein Team der NTV Broadcasting Company, des größten russischen privaten TV-Senders, hielt sich in Braunau auf, um eine Dokumentation anlässlich des Geburtstages von Adolf Hitler zu drehen. Als Interview-Partner fungierten [[Mag. Florian Kotanko]] als Obmann des Braunauer Vereines für Zeitgeschichte und Bgm. [[Mag. Johannes Waidbacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===braunau-history.at: Bislang  unbekannte Dokumente tauchen auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Artmeier-Engel.jpg|miniatur|links|Fritz Artmeier, li., übergab an Obmann Mag. arch Engel die persönlichen Notizen von Wilhelm Grünwaldt und Franz Danzinger]]Das Projekt braunau-history setzt sich zum Ziel, die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufzuarbeiten. Zugleich soll diese Plattform die Bevölkerung dazu motivieren, bislang historisch unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen. Das Erfreuliche: die ersten Dokumente treffen ein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau an den Obmann des Stadtvereines Braunau, Mag. arch. Ingo Engel, die persönlichen, maschinschriftlich verfassten Aufzeichnungen von [[Wilhelm Grünwaldt]] und [[Franz Danzinger]]. Beide spielten in den letzten Kriegstagen in Braunau und speziell bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant nachzulesen in diesen authentischen Quellen das Verhältnis zwischen Maj. Grünwaldt und seinem Adjutant Danzinger. So schreibt dieser:“....weil ich erst einen Tag Major Grünwaldt unterstellt war, kannte ich ihn in menschlicher und soldatischer Hinsicht noch nicht. Da er auch Ritterkreuzträger war, war Vorsicht am Platze.....Ich konnte nicht ahnen, wie sich Major Grünwaldt, der Kreisleiter und die Offiziere mit nationalsozialistischer Gesinnung verhalten würden.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidenden Stunden und Minuten am 2. Mai 1945 vor der kampflosen Übergabe beschreiben beide Akteure detailgetreu. „Die Entscheidung zur Räumung der Stadt ist von mir getroffen gegen 11 Uhr“, so Maj. Grünwaldt. Aus der Sicht von Hauptmann Danzinger liefen diese Minuten wie folgt ab: „Als ich überzeugt war, dass ich nicht von Parteigenossen umgeben war, erbat ich um 11 Uhr....die Erlaubnis, zum amerikanischen Kommandeur nach Simbach gehen zu dürfen....Ich war auf eine Verhaftung oder anderes gefasst. Als Major Grünwaldt nichts gegen mich unternahm, war ich angenehm überrascht.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nachzulesen in diesen Unterlagen sind die Folgen für Maj. Grünwaldt und Hpt. Danzinger für ihr Vorgehen, die Stadt befehlswidrig kampflos zu räumen. Maj. Grünwaldt kam vor ein Standgericht. In diesen 36 Stunden war sein weiteres Schicksal in de rSchwebe, aber „...in der Nacht zum 5. Mai erhielt ich mein Kommando zurück. Eine Begründung für die Einstellung wurde mir von dem Korps-General nicht gegeben. So war mein Verhalten in und um Braunau also richtig. Es war zwar befehlswidrig (Aufgabe und Räumung der Stadt); aber es reichte nicht zum Standgerichtsverfahren“, schreibt Grünwaldt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Hpt. Danzinger wurde Anzeige erstattet, ein Verfahren eingeleitet, als Adjutant enthoben, entwaffnet und ein Stubenarrest ausgesprochen. „Ich wusste damals nicht, dass auch gegen Major Grünwaldt ein Verfahren eingeleitet wurde...Nach einer bangen Nacht war ich überrascht, dass ich nicht abgeführt, sondern wieder als Adjutant eingesetzt wurde“, so die Niederschrift von Danzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein beispielhaftes Projekt: www.braunau-history.at===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braunau – eine historisch „braune“ Stadt? Oder anders formuliert: War die Stadt Braunau speziell als Geburtsort von Adolf Hitler eine nationalsozialistische Hochburg im Innviertel? Dieser Thematik widmet sich das Projekt www.braunau-history.at. Dabei werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler veröffentlicht.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann gab es in Braunau die ersten nationalsozialistischen Anzeigen? Wie verliefen die Nationalrats-, Landtags- und Gemeindewahlen in Braunau zwischen 1918 und 1938 im Vergleich zu anderen Städten in Oberösterreich? Warum wurde das Aluminiumwerk in Ranshofen errichtet? Wie verlief der März 1938 in Braunau? Gab es politische Verfolgung und Widerstand in Braunau? Wer war während der NS-Zeit Bürgermeister? Wie verhielt sich die Braunauer Bevölkerung zu Kriegsende? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele andere Fragen tauchen regelmäßig auf, wenn es um die Thematik „Adolf Hitler und Braunau“ geht.  Bedauerlich: für historisch korrekte Antworten fehlte bislang eine wissenschaftlich fundierte Datenbank. Dieses Manko – oftmals Quelle für falsche Interpretationen, Kommentare und Zitate – wird nun durch www.braunau-history.at endlich beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt betreibt der Stadtverein Braunau mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich, des Landes Oberösterreich und der Stadt Braunau. Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]]definiert die Zielsetzung: „Genau um diese falschen Äußerungen und Kommentare ein für allemal zu unterbinden, haben wir braunau-history.at  gestartet. Es ist dies eine offene, moderierte  Internet-Plattform, vergleichbar mit wikipedia, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet.“ Zugleich verweist Obmann Mag. Engel klar daraufhin, dass auf www.braunau-history.at keinerlei parteipolitischen Diskussionen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten&amp;quot;, erklärt Obmann Mag. arch. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret gliedert sich www.braunau-history.at in folgende Kapitel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Aktuelles,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau – braune Stadt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Familie&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau/Hitlers Geburtsstadt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Geburtshaus&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Einmarsch 1938&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stadtplanung 1938 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''wirtschaftliche Entwicklung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunauer Gemeindepolitik von 1918 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kulturelles&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Verfolgung/Widerstand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kriegsende&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Umgang mit der Vergangenheit.''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In allen Kapiteln werden - teilweise bislang unbekannte - Dokumente, Verträge, Urkunden, Fotos und Zeitungsausschnitte gezeigt bzw. erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung Stadtverein Braunau, 13.12.2013''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===www.braunau-history.at weckt weltweites Echo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU. Seit einigen Wochen  ist www.braunau-history.at online. Und schon nach dieser kurzen Zeit zeigt sich: Diese Website stößt auf weltweites Echo.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt www.braunau-history.at betreiben der [[Stadtverein Braunau]] und [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Verein für Zeitgeschichte, Braunau] mit Unterstützung des [[Nationalfonds der Republik Österreich]], dem [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau]. Ziel des Projektes ist es, erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler  zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Obmann des Stadtvereines Braunau, [[Mag. arch. Ingo Engel]], freut sich über das weltweite Interesse. „Am 13. Dezember ging www.braunau-history.at online. Seit dieser Zeit haben bis heute knapp 2.700 Personen die Seite besucht und insgesamt 13.000 Seiten aufgerufen“. Besonders erfreulich für den Stadtverein, dass dieses Projekt weltweites Echo auslöst. So zeigt die Google Analytics-Statistik Zugriffe aus allen fünf Kontinenten -  selbst aus Sydney, Südafrika, Südamerika und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die meisten User aus Österreich und Deutschland, gefolgt von Amerika, der Schweiz,  England, Spanien, Frankreich, Holland und Belgien. Höchst interessant: bislang lasen 4 User aus Israel und Jordanien jene Seiten auf www.braunau-history.at, die in Hebräisch erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso informiert Google Analytics auch darüber, welche Inhalte die knapp 2.700 Besucher bisher am meisten gelesen haben. Das sind neben der Einstiegsseite die Themen „Kriegsende“,  „Braunau – braune Stadt“, „Braunau -  Hitlers Geburtsstadt“ und „Umgang mit der Vergangenheit“. Dazu noch zwei Zahlen: die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 4.53 Minuten, wobei jeder Besucher im Durchschnitt 4,84 Seiten sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „ Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten“.&lt;br /&gt;
Und  auch hier kann Obmann Mag. arch. Engel auf erste Erfolge verweisen: „Wir haben aus der Bevölkerung bereits die ersten Unterlagen, Zeitungsausschnitte, Fotos erhalten“, wobei ein beigestelltes Dokument bislang unbekannt war: ein Film zur Geburtstagsfeier Adolf Hitlers am Braunauer Stadtplatz im Jahr 1944. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Videoarchiv#Hitlers_Geburtstagsfeier_1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung, Stadtverein Braunau, 14.01.2014''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erschienene TV-, Radioberichte, Presseartikel==&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitler-Haus zu Recht enteignet [http://www.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-Aus-der-Welt/Eigentuemerin-von-Hitler-Haus-zu-Recht-enteignet Kieler Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.abendblatt.de/politik/article211093673/Eigentuemerin-von-Hitlers-Geburtshaus-zu-Recht-enteignet.html Hamburger Abendblatt, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ex-Besitzerin blitzte ab, Enteignung bleibt aufrecht [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Geburtshaus-Ex-Besitzerin-blitzte-ab-Enteignung-bleibt-aufrecht;art4,2610830 OÖ. Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler stört [http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/ns-architektur-oesterreich-hitlerhaus-deutschland-umgang Zeit online, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gerichtsentscheidung-eigentuemerin-von-hitlers-geburtshaus-zu-recht-enteignet-15084585.html FAZ, 30.062017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: VfGH bestätigt Enteignung [http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/hitler-geburtshaus-vfgh-bestaetigt-enteignung-1-254335/ Salzburger Nachrichten, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verfassungsrichter: Enteignung von Hitler-Geburtshaus ist rechtens [http://derstandard.at/2000060583106/Verfassungsrichter-bestaetigen-Enteignung-von-Hitler-Geburtshaus, Der Standard, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitlers Geburtshaus durch Gesetz ist nicht verfassungswidrig [https://www.vfgh.gv.at/medien/Enteignung_von_Hitlers_Geburtshaus.de.php  Verfassungsgerichtshof Österreich Presseaussendung G 53/2017, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitler-Haus wird verhandelt [http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Enteignung-von-Hitler-Haus-wird-verhandelt;art385,2603354 OÖ. Nachrichten, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitlerhaus&amp;quot;: Viele Widersprüche vor den Verfassungsrich­tern [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-viele-widersprueche-vor-den-verfassungsrichtern/271.248.835 Kurier, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Verfassungsgerichtshof entscheidet in den nächsten Wochen [https://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-verfassungsgerichtshof-entscheidet-in-den-naechsten-wochen-d2165637.html Mein Bezirk, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: VfGH-Entscheid in nächsten Wochen [http://ooe.orf.at/news/stories/2850412/ ORF OÖ 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau braucht ein Branding, das stärker als Hitler ist [http://www.sueddeutsche.de/politik/hitler-geburtshaus-braunau-braucht-ein-neues-branding-das-staerker-als-hitler-ist-1.3362379 Süddeutsche Zeitung, 03.02.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitler-Haus klagt gegen Enteignung [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/besitzerin-von-hitler-haus-klagt-gegen-enteignung-14807568.html FAZ, 31.01.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Frühere Besitzerin bekämpft Enteignung vor Höchstgericht [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-fruehere-besitzerin-bekaempft-enteignung-vor-hoechstgericht/243.913.278 Kurier, 30.01.2017] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus soll wieder ein Behindertenheim werden [http://www.nzz.ch/international/oesterreich-hitlers-geburtshaus-soll-wieder-ein-behindertenheim-werden-ld.135182 Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Hitlers Geburtshaus ist vom Tisch [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5134720/Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus-ist-vom-Tisch Die Presse, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus gehört dem österreichischen Staat [https://www.morgenpost.de/vermischtes/article208993885/Hitlers-Geburtshaus-gehoert-dem-oesterreichischen-Staat.html Berliner Morgenpost, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritik aus Berlin am Abriss von Hitlers Geburtshaus [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5110080/Kritik-aus-Berlin-am-Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus Die Presse, 29.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Vergangenheit stellen, auf die Zukunft blicken“ [http://www.profil.at/shortlist/oesterreich/vergangenheit-zukunft-haus-der-verantwortung-7653931 Profil, 23.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Sobotkas Abriss-Pläne überraschen [http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5103573/Hitlers-Geburtshaus_Sobotkas-AbrissPlaene-uberraschen?direct=5110080&amp;amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/5110080/index.do&amp;amp;selChannel= Die Presse, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Innenminister stiftet Verwirrung [http://derstandard.at/2000046030926/InnenministerHitler-Geburtshaus-wird-abgerissen Der Standard, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Abrissempfehlung in Diskussion [http://ooe.orf.at/news/stories/2803576/ ORF, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das passiert mit Hitlers Geburtshaus [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/adolf-hitler-das-passiert-mit-hitlers-geburtshaus_id_6001461.html FOCUS ONLINE], 28.09.2016&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau zu Hitler-Geburtshaus: &amp;quot;Peinliche Debatte&amp;quot; [http://www.pnp.de/mobile/stadtverein_braunau_zu_hitler_geburtshaus_peinliche_debatte_2152203/ Passauer Neue Presse, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau fordert &amp;quot;Schluss mit Hitlerhaus-Debatte&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Stadtverein-Braunau-fordert-Schluss-mit-Hitlerhaus-Debatte;art70,2292216 OÖN, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ministerrat beschließt Enteignung [http://derstandard.at/2000040898255/Hitler-Geburtshaus-Ministerrat-beraet-ueber-Enteignung Der Standard, 12.07.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Chance für Braunau [http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5031119/Eine-Chance-fur-Braunau Die Presse, 21.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Entscheidung muss her [http://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-entscheidung-muss-her-d1758249.html Bezirksrundschau, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Idee zur Nutzung von Hitlers Geburtshaus [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Neue-Idee-zur-Nutzung-von-Hitlers-Geburtshaus;art4,2259199 OÖN, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Haus abreißen: So einfach geht's nicht [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-hitler-haus-abreissen-so-einfach-geht-s-nicht/204.225.540 Kurier, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Geburtshaus Hitlers &amp;quot;sauberste Lösung&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Abriss-von-Geburtshaus-Hitlers-sauberste-Loesung;art4,2258920 OÖN, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus droht Abriss [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Haus-droht-Abriss/239397148 OE 24, 12.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus soll rechten &amp;quot;Kultstatus&amp;quot; verlieren [http://kurier.at/politik/inland/hitlerhaus-soll-rechten-kultstatus-verlieren/202.336.254 Kurier, 02.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehler in Hitler-Biografie sorgen für Diskussionen [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Fehler-in-Hitler-Biografie-sorgen-fuer-Diskussionen;art1171,372158 Wochenblatt, 31.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus in Begutachtung [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4997256/Gesetz-fur-Enteignung-von-Hitlers-Geburtshaus-in-Begutachtung Die Presse, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-am-inn-eigenes-gesetz-fuer-enteignung-von-hitlers-geburtshaus/201.208.779 Kurier, 27.05.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus wird enteignet [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Geburtshaus-wird-enteignet/237329448 OE24at, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Gesetz für Enteignung in Begutachtung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Geburtshaus-Gesetz-fuer-Enteignung-in-Begutachtung;art70,2245662 OÖN, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Republik enteignet Hitler-Haus [http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4964007/Republik-enteignet-HitlerHaus Die Presse, 10.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich plant Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://www.spiegel.de/einestages/adolf-hitler-oesterreich-will-eigentuemerin-von-geburtshaus-enteignen-a-1086216.html SPIEGEL ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich will Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus enteignen [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/braunau-oesterreich-will-enteignung-von-hitlers-geburtshaus_id_5423298.html FOCUS ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich enteignet Besitzerin von Hitlers Geburtshaus [http://www.example.org FAZ, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Innenministerium plant Enteignung [http://ooe.orf.at/news/stories/2767586/ OÖ. ORF, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: Besitzerin von Hitlers Geburtshaus soll enteignet werden [http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/11352588-91/braunau-besitzerin-von-hitlers-geburtshaus-soll-enteignet-werden.csp Tiroler Tageszeitung, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung steht bevor [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitlers-Geburtshaus-Enteignung-steht-bevor;art4,2200575#ref=rssemarsys OÖN, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung geplant [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-enteignung-geplant/191.751.701 Kurier, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Innenministerium will Besitzerin enteignen [http://derstandard.at/2000034510752/Hitlers-Geburtshaus-Innenministerium-will-Besitzerin-enteignen Der Standard, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitlers Geburtshaus wird enteignet [http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Besitzerin-von-Hitlers-Geburtshaus-wird-enteignet;art23653,1275185 Heute News, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitgeschichte: Lager als Schicksalsort [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Zeitgeschichte-Lager-als-Schicksalsort;art70,1966080 OÖN, 13.09.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das lange Warten auf den Befreiungsschlag [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/braunau-sucht-eine-loesung-fuer-hitlers-geburtshaus-13743413.html Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2015] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Kriegsende: Sohn kehrt an Sterbeort des Vaters zurück [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/leute/70-jahre-nach-kriegsende-sohn-kehrt-an-sterbeort-des-vaters-zurueck-d1351597.html Bezirksrundschau Braunau,18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Ende des Krieges: So etwas darf nie wieder passieren [http://www.tips.at/news/braunau/land-leute/315738-70-jahre-nach-ende-des-krieges-so-etwas-darf-nie-wieder-passieren Tips Braunau, 18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn des ertrunkenen US-Soldaten nimmmt Abschied [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1684998_Sohn-des-ertrunkenen-US-Soldaten-nimmt-Abschied.html Passauer Neue Presse,17.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A son’s salute to a father, 70 years later [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau plagt sich mit Hitler Geburtshaus [http://www.zeit.de/video/2015-04/4206541426001/oesterreich-braunau-plagt-sich-mit-hitlers-geburtshaus Zeit online, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsende: Drei Minuten vor zwölf haben Braunauer ihre Stadt gerettet [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Kriegsende-Drei-Minuten-vor-zwoelf-haben-Braunauer-ihre-Stadt-gerettet;art14857,1772139 OÖN, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Geburtshaus - Braunaus schwierige Erbe [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/70-todestag-von-adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-13567816.html Frankfurte Allgemeine Zeitung, 30.04.2105]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Haus: Kaufangebot statt Vertragsauflösung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Haus-Kaufangebot-statt-Vertragsaufloesung;art4,1672124, OÖN 03.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Interesse an seiner Geburtsstadt war doch groß? [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Interesse-an-seiner-Geburtsstadt-war-doch-gross;art70,1658714, OÖN, 24.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Was wird jetzt aus Hitlers-Geburtshaus? [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Österreich prüft Kauf von Hitler-Haus [http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-prueft-Kauf-von-Hitler-Haus-article14517351.html nt-v.de, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin wird nicht enteignet [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/?em_cnt=1587749 Passauer Neue Presse, 13.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reclusive Owner Blocks Austrian Bid to Buy Hitler's Birthplace[http://www.newsweek.com/reclusive-owner-blocks-austrian-bid-buy-hitlers-birthplace-306422 Newsweek 12.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juristische Hürden zu hoch: Hitlers Geburtshaus wird nicht enteignet&lt;br /&gt;
[http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Juristische-Huerden-zu-hoch-Hitlers-Geburtshaus-wird-nicht-enteignet;art385,1644600 OÖN, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Adolf Hitler’s Hometown, Trying to Overcome a Legacy of Evil [http://www.nytimes.com/2015/02/12/world/europe/in-adolf-hitlers-hometown-trying-to-overcome-a-legacy-of-evil.html?_r=1 The New York Times, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn das der Führer wüsste...[http://www.welt.de/vermischtes/article137320697/Wenn-das-der-Fuehrer-wuesste.html Die Welt, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468 Neue Zürcher Zeitung, 20.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Website wird intensiv genutzt [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Website-wird-intensiv-genutzt;art70,1602312 Nachrichten.at, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was tun mit dem Hitler-Haus? [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler's old house gives Austria a headache [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC, 29.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
US-Soldaten ertranken bei der Überquerung des Inn in Braunau [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/US-Soldaten-ertranken-bei-der-Ueberquerung-des-Inn-in-Braunau;art70,1550157 OÖ. Nachrichten, 02.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Ertrunkene Soldaten identifiziert [[Datei:PNP-2014_27_11.pdf|miniatur|Passauer Neue Presse, 27.11.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history.at: Bislang unbekannte Fakten und Fotos aufgetaucht [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-bislang-unbekannte-fakten-und-fotos-aufgetaucht-d1167328.html Bezirksrundschau, 27.11.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Hitler Haus: Die geheimnisvolle und skandalöse Geschichte eines bösen Ortes [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung Nachrichtenmagazin profil Nr.46/2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Endlich deutsch&amp;quot;: Zeitgeschichte-Tage beleuchten den Einmarsch in Österreich [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Endlich-deutsch-Zeitgeschichte-Tage-beleuchten-den-Einmarsch-in-Oesterreich;art70,1497774 OÖN, 15.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Tragisches Ereignis in Familienbuch entdeckt [http://www.newswalk.info/tragisches-ereignis-in-familienbuch-entdeckt-214025.html newswalk, 14.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Gerüchte um Zukunft des Hitler-Hauses - Das sind die Fakten [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1416813_Geruechte-um-Zukunft-des-Hitler-Hauses-Das-sind-die-Fakten.html Passauer Neue Presse, 04.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Was passiert mit Hitlers Geburtshaus in Braunau? [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/hilters-geburtsort-debattiert-was-passiert-mit-hitlers-geburtshaus-in-braunau_id_4093173.html, Focus Online, 29.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Riesenärger um Hitlers Geburtshaus! [http://www.bild.de/news/ausland/adolf-hitler/braunau-aerger-um-geburtshaus-37434724.bild.html Bild, 28.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Haus der Verantwortung [http://www.meinbezirk.at/mining/chronik/haus-der-verantwortung-in-braunau-d1035099.html Bezirksrundschau, 08.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-History: 10.000 Besucher [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Braunau-History-10-000-Besucher;art70,1460037 OÖ. Nachrichten, 04.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-10000-besucher-oeffneten-mehr-als-46000-seiten-d1036594.html Bezirksrundschau, 01.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Verantwortung - von der Geschichte zur Zukunft [http://oe1.orf.at/programm/378941 Rainer Rosenberg spricht mit Andreas Maislinger über das vielfach gewünschte &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; in Braunau, Ö1 Von Tag zu Tag, 30.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neue Fotos für braunau-history [[Datei:GrenzlandAnzeiger_2014_08_01.pdf|miniatur|Grenzlandanzeiger, 01.08.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
braunau-history.at zeigt Aluwerk-Bilder Stadtverein [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau_titel.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Titelseite, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ranshofens Werk 1939 [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Seite 4, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history befasst sich mit Alumiumwerk Ranshofen [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland2.pdf Grenzlandanzeiger, 01.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verein kritisiert Schlamperei von Historikern [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Verein-kritisiert-Schlamperei-von-Historikern;art70,1412969 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Aluwerk: Nazis hatten mit jüdischen Grundbesitzern leichtes Spiel [http://http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Aluwerk-Nazis-hatten-mit-juedischen-Grundbesitzern-leichtes-Spiel;art70,1412970 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Themenabend über die Anfänge der Aluminiumwerke [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ticker-innviertel/Braunau-Themenabend-ueber-die-Anfaenge-der-Aluminiumwerke;art1103,1398933 OÖ. Nachrichten, 29.05.2014] &amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at lädt zum Themenabend [[Datei:Bezirksundschau_2014_05.pdf|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]] &amp;lt;br /&amp;gt;Ein unbequemes Haus [http://jungle-world.com/artikel/2014/18/49775.html Jungle world, 30.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt; Schweres Erbe: Das Hitler-Haus in Braunau [http://oe1.orf.at/programm/369355 Ö1, Journal-Panorama, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsaufnahmen genau interpretiert [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Kriegsaufnahmen-genau-interpretiert;art70,1359732 OÖN, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-history zeigt Air-Force-Fotos [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-zeigt-air-force-fotos-d910687.html Bezirksrundschau, 11.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neonazis in Braunau: Hilfe, aber keine Zahlen [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Neonazis-in-Braunau-Hilfe-aber-keine-Zahlen;art14857,1348006 OÖN, 02.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
www.braunau-history.at weckt weltweites Interessen [[Datei:BRAUNAUkonkret.pdf|miniatur|BRAUNAUkonkret, 31.03.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Dokumente zum Kriegsende [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Neue-Dokumente-zum-Kriegsende;art70,1319225 OÖ. Nachrichten, 03.03.2104]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: unbekannte Dokumente aufgetaucht [http://ooe.orf.at/news/stories/2633499 ORF OÖ, 27.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg Wolf: Hitlers Geburtshaus sprengen [http://ooe.orf.at/news/stories/2633239/ ORF OÖ, 26.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehr als 23.000 Aufrufe für neue Geschichtsseite [[Datei:OÖ.Kronenzeitung1.pdf|miniatur|OÖ. Kronenzeitung,15.01.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;Diskussion über Hitlerhaus [http://oe1.orf.at/artikel/329660.org Ö1, Mittagsjournal, 26.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Internationales Interesse an Geschichtsprojekt [http://ooe.orf.at/news/stories/2625521/ ORF-OÖ. 15.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunauer Internetprojekt: &amp;quot;Totschweigen des heutigen Rechtsextremismus&amp;quot; [http://derstandard.at/1385171827243/Internetprojekt-in-Braunau-Totschweigen-des-heutigen-Rechtsextremismus Der Standard, 20.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;Über bombastische Zahlen und Verantwortung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Ueber-bombastische-Zahlen-und-Verantwortung;art14857,1279744 OÖ. Nachrichten, 16.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse für www.braunau-history.at [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland.pdf Grenzland Anzeiger, 1.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse [http://braunau-history.at/wiki/images/8/84/Rundschau.pdf Bezirksrundschau, 24.01.2014]&amp;lt;br/&amp;gt;braunau-history.at weckt weltweites Interesse [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-weckt-weltweites-interesse-d811957.html Bezirksrundschau, 17.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Wege in der Aufarbeitung in Hitler-Geburtsstadt Braunau [http://www.salzburg24.at/neue-wege-der-aufarbeitung-in-hitler-geburtsstadt-braunau/3799606 Salzburg24.at 13.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtsstadt Braunau geht neue Wege in Aufarbeitung [https://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Hitler-Geburtsstadt_Braunau_geht_neue_Wege_in_Aufarbeitung/SCI_20131213_SCI39351351616053648 APA, 13.12.2013br]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Geburtsstadt will Geschichte online aufarbeiten [http://derstandard.at/1385170965438/ Der Standard, 13.12.2013]&amp;lt;br/&amp;gt;Braunau räumt online mit brauner Geschichte auf[http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1143195_Braunau-raeumt-online-mit-brauner-Geschichte-auf.html Passauer Neue Presse, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Online-Seite befasst sich mit brauner Vergangenheit [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Online-Seite-befasst-sich-mit-brauner-Vergangenheit;art1171,217415 Wochenblatt, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Großes Interesse an www.braunau-history.at [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/grosses-interesse-an-wwwbraunau-historyat-d789922.html Bezirksrundschau 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; So lange eine Straße nach einem Nationalsozialisten benannt ist. [http://www.mediaclub.at/home/blog/tag/braunau/?url=/home/blog/tag/braunau Media Club, 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Wie &amp;quot;braun&amp;quot; war Braunau wirklich? Digitales Lexikon hilft bei der Antwort. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Wie-braun-war-Braunau-wirklich-Digitales-Lexikon-hilft-bei-der-Antwort;art14857,1264589 OÖ. Nachrichten, 19.12.2013]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5572</id>
		<title>Pressearchiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5572"/>
				<updated>2026-03-11T09:22:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Archiv Aktuelles==&lt;br /&gt;
==03.12.2024: Schrifttafeln &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; von der Fassade abmoniert und ins Haus der Geschichte Österreich in Wien transportiert==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Medien berichten darüber, dass vier Schrifttafeln mit der Inschrift &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; abmontiert und nach Wien transportiert wurden, wo sie als Teil der Hauptausstellung im Haus der Geschichte Österreich präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://hdgoe.at/items/uploads/module_pdf/2024-11-03_PA_Hitler-Geburtshaus-Fassade.pdf Haus der Geschichte Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wien.orf.at/stories/3283746/ Bericht ORF Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.sn.at/kultur/allgemein/schriftzug-hitler-haus-169506490 Bericht Salzburger Nachrichten]&lt;br /&gt;
===04.04.2024: Website zum Umbau des Hitler-Geburtshauses online===&lt;br /&gt;
Seit kurzer Zeit ist die Website https://www.salzburgervorstadt15.at/ online. Hier sind nicht nur Informationen zur wechselvollen Geschichte des Hauses, den laufenden archäologischen Untersuchungen und den Ergebnissen des Architekturwettbewerbes zu finden, es soll auch der Baufortschritt  anhand eines täglich aktualisierten Bildes der Baustellenkamera mitverfolgt werden können. Eine Fotodokumentation © Paul Ott zeigt Bilder aus dem Inneren des bestehenden Objekts und auch des Umfeldes noch vor dem Beginn der Aufgrabungs- und Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
Der Medientermin am 16. 11. hatte zahlreiche Berichte in österreichischen und internationalen Medien zur Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/versuchter-diebstahl-von-bauschutt-des-hitler-hauses-in-braunau_a6385037&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/hitler-geburtshaus-oesterreich-braunau-polizei-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-umgebaut-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.stern.de/politik/ausland/braunau---hitlerhaus--wird-fuer-20-millionen-euro-umgebaut---zur-polizeistation--video--34206354.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/exklusive-einblicke-in-das-geburtshaus-von-adolf-hitler;art4,3897923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sueddeutsche.de/politik/nutzung-von-hitlerhaus-in-braunau-1.6304898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3169206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000195508/2026-ziehtim-geburtshaus-von-hitler-die-polizei-einziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/innenministerium-sichert-transparenz-bei-umbau-von-hitler-geburtshaus-zu/8411164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des Innenministeriums, der Polizei und des planenden Architekturbüros Marte &amp;amp; Marte Feldkirch erläuterten die Pläne, Bürgermeister Mag. Waidbacher legte die Position der Stadt Braunau dar, der Archäologe Mag. Wolfgang Klimesch erklärte die archäologischen Befunde und konkrete Fundstücke. Für die meisten Anwesenden bot sich zudem die erste Gelegenheit, das Innere von Hitlers Geburtshaus zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne des Innenministeriums zur Nutzung durch die Polizei (im Wesentlichen Polizeiinspektion + Bezirkspolizeikommando Braunau) werden umgesetzt, das großzügige Raumangebot wird auch für Menschenrechtsschulungen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website https://www.salzburgervorstadt15.at , die &amp;quot;demnächst&amp;quot; online gehen wird, soll nicht nur der aktuelle Baufortschritt dokumentiert, sondern auch die Hausgeschichte mit dem bauhistorischen sowie archäologischen Befund präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16.11.2023: Medientermin zu Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3232621/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anfang Oktober sind beim Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau die Baumaschinen aufgefahren. In dem Gebäude soll künftig die Polizei untergebracht werden, dieses Vorhaben sorgt aber nach wie vor für Diskussionen. Am Donnerstag präsentieren Innenministerium, Architekten, die Polizei und der Braunauer Bürgermeister den aktuellen Stand des Umbaus. &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231114_OTS0088/aviso-medientermin-zu-umbau-des-hitler-geburtshauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statements der Stakeholder – Aufnahmen der Baustelle möglich – 16. November 2023, 11:00 Uhr, Salzburger Vorstadt 15, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien (OTS) - Das Innenministerium lädt gemeinsam mit den am Umbau des Hitler-Geburtshauses beteiligten Stakeholdern zu einem Medientermin in Braunau am Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann: 16. November 2023, 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffpunkt: Lederergasse 10, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Medientermins wird es Statements von und Interviewmöglichkeiten mit folgenden Stakeholdern des Umbaus geben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Dipl. Ing. Dr. techn. Markus Schmoll (Bundesministerium für Inneres, Immobilienstrategie und Großprojekte)&lt;br /&gt;
    Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher (Stadtgemeinde Braunau)&lt;br /&gt;
    Stv. Landespolizeidirektor Generalmajor Günther Humer, BA MA (Landespolizeidirektion Oberösterreich)&lt;br /&gt;
    Architekt Dipl. Ing. Stefan Marte (Generalplaner, Marte Marte Architekten Feldkirch)&lt;br /&gt;
    Archäologe, Mag. Wolfgang Klimesch (ARCHEONOVA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Statements gibt es die Möglichkeit, Foto-/Videoaufnahmen der Baustelle zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubeginn 2. Oktober 2023===&lt;br /&gt;
27. 09. 2023: Wie verschiedene Medien berichten, hat das Innenministerium den Baubeginn 2. Oktober 2023 bestätigt.  Der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Maierhofer, habe mitgeteilt: „Wir können soweit bestätigen, dass der geplante Baubeginn mit Anfang Oktober auch dann wirklich am Montag, den 2. Oktober stattfindet. Hier sprechen wir davon, dass in erster Instanz jetzt mal Baustelleneinrichtungen und Sicherungsmaßnahmen stattfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3225952/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/regionales/kommende-woche-beginnt-der-umbau-des-hitler-geburtshauses-812469/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3124627&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02. 10. 2023: Tatsächlich beginnen am Montag 2. Oktober 2023 die Vorarbeiten wie Errichtung des Bauzaunes, Entfernung des Daches der Garagen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3226562/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.10.2023: Stern plus: Hitler Geburtshaus wird zur Polizeistation umgebaut&lt;br /&gt;
http://www.stern.de/panorama/video-hitlers-geburtshaus-wird-zur-polizeiwache-umgebaut-33878496.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euronews: Umbau des Hitler-Geburtshauses haben begonnen&lt;br /&gt;
http://de.euronews.com/2023/10/02/umbau-des-hitler-geburtshauses-in-braunau-die-bauarbeiten-haben-begonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
091.10.2023 NTV:Scharfe Kritik an Plan in Braunu&lt;br /&gt;
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Polizei-soll-Hitlers-Geburtshaus-nutzen-Umbau-begonnen-article24446170.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenministerium gibt Termin für Baubeginn bekannt===&lt;br /&gt;
21. 08. 2023: In der Tageszeitung KURIER wird berichtet, das Innenministerium habe den &amp;quot;Baubeginn 2. Oktober 2023&amp;quot; mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-in-braunau-umbaubeginn-am-2-oktober/402564518&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot;=== &lt;br /&gt;
20. 08. 2023: Im Vorfeld der Premiere des Filmes &amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot; des Dokumentarfilmers Günter Schwaiger / https://dimdimfilm.com/?lang=de / und im Zusammenhang mit einem darin zitierten Zeitungsarikel aus der 'Neuen Warte am Inn' vom 10. Mai 1939 entwickelte sich, ausgelöst durch einen Bericht in der 'Kronen-Zeitung' vom 20. August 2023 / https://www.krone.at/3089340 / eine rege Diskussion in österreichischen und internationalen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://science.apa.at/power-search/2229146911399764413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Debatte in allen Facetten zu dokumentieren ist uns unmöglich, daher verweisen wir auf gängige Suchmaschinen - z.B. Google mit den Suchbegriffen &amp;quot;Braunau Hitler&amp;quot; und der Verwendung des Buttons &amp;quot;News&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauverhandlung erfolgreich durchgeführt===&lt;br /&gt;
04. 07. 2023:  Über Ansuchen des Bundesministeriums für Inneres, Herrengasse 7, 1010 Wien, um Erteilung der Baubewilligung für das Vorhaben &amp;quot;Umbau Polizeiinspektion; Neubau Bezirkspolizeikommando und polizeiliches Koordinationszentrum&amp;quot; auf den Grundstücken Nr. .326/1, 395/16, 395/17, 73/1 (EZ 217),KG Braunau am Inn 40005, Salzburger Vorstadt 15, wurde gemäß § 32 Oö. Bauordnung 1994, LGBl. 66/1994 idgF, die mündliche Bauverhandlung für Dienstag, den 04.07.2023. um 10:OO Uhr mit der Zusammenkunft der Teilnehmer im Veranstaltungszentrum Braunau, Salzburger Straße 29b, 5280 Braunau am Inn, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut TIPS vom 12. Juli 2023, KW 28. S. 3,  &amp;quot;wurde die Bauverhandlung erfolgreich durch geführt, die Umbauarbeiten starten noch in diesem Jahr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/611210-hitler-haus-bauverhandlung-abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres===&lt;br /&gt;
24. 05. 2023: Unter dem Titel &amp;quot;Diskussion um Hitler-Geburtshaus: Umgestaltung und Nutzung für Menschenrechte auf Schiene&amp;quot; gibt das Innenministerium Einblick in sein Vorhaben und die dazu führenden Überlegungen: Es werden &amp;quot;künftig eine Polizeiinspektion sowie ein Schulungszentrum für Menschenrechte in dem historisch belasteten Gebäude untergebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Aussendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://bmi.gv.at/news.aspx?id=356B4D58626571706171773D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medienberichte über neue Nutzungsüberlegungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. 05. 2023: In zahlreichen österreichischen und internationalen Medien wird von Überlegungen berichtet, das &amp;quot;Hitler-Geburtshaus&amp;quot; als Standort für Menschenrechtsausbildungen im Rahmen der Ausbildung von Polizeiangehörigen zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3208639/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/einigung-erzielt-das-soll-mit-dem-hitler-geburtshaus-geschehen;art4,3835706&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/hitlerhaus-brisante-oeffentliche-diskussion;art70,3836218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000030834/hitler-geburtshaus-wird-ort-fuer-menschenrechtsschulungen-der-polizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-zur-polizeistation/8093917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.puls24.at/news/politik/polizeischulungen-zu-menschenrechten-im-hitler-geburtshaus/298069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/braunau-polizisten-sollen-in-hitler-geburtshaus-menschenrechte-lernen-a-74e7527d-b49d-41ca-b30d-fcef77e4af34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-05/adolf-hitler-geburtshaus-braunau-umnutzung-polizeistation-schulungszentrum-menschenrechte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;: Nachdenkpause gefordert===&lt;br /&gt;
09. 05. 2023: Die private Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;, getragen von Eveline Doll, Reinhold Klika und Erich Marschall, schlug bei einer Pressekonferenz vor, in der Frage der Nachnutzung eine &amp;quot;Nachdenkpause&amp;quot; einzulegen. Viele Parameter hätten sich seit dem Beschluss, eine Polizeistation im Haus Salzburger Vorstadt 15 unterzubringen, das dafür durch Neubauten ergänzt werden soll, geändert. Eine österreichweit durchgeführte Umfrage (Sample 1000 Befragte) beweise eindeutig die Ablehnung dieses Beschlusses. Kritisiert wurden auch die mangelnde Transparenz und die mangelnde Einbindung der Braunauer Zivilgesellschaft in den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hatte vielfältiges Medienecho, als Beispiele seinen angeführt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/braunauer-initiative-fordert-eine-nachdenkpause-fuer-das-hitlerhaus;art4,3830426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/bevoelkerung-will-abriss-des-hitler-hauses-138485353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/23-prozent-sind-fuer-abriss-des-hitler-hauses/402443028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3002805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/604429-diskussion-um-hitlerhaus-wird-wieder-aufgerollt-update-am-10-mai-um-10-55-uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/initiative-will-ueber-nutzung-von-hitler-geburtshaus-reden/8067619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/oesterreich/hitler-geburtshaus-neue-initiative-will-wieder-ueber-nutzung-reden-781506/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ORF-Sendung &amp;quot;Thema&amp;quot; am Montag, 15, 05. 2023, 21.10 Uhr, ORF2,  behandelt die Diskussion:&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230512_OTS0116/thema-ueber-die-unterschaetzte-gefahr-schusswaffen-in-oesterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburger Vorstadt 15: Umsetzung der Um- und Neubaupläne erneut verschoben, sehr hohe Kostensteigerung===&lt;br /&gt;
13.01.2023  Mehrere Medien zitieren einen Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten, dass der Umbau des Hitler-Geburtshauses in Braunau deutlich mehr kosten wird als geplant -  ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen, im April 2022 ging man bereits von elf Millionen Euro Kosten aus, jetzt soll der Umbau rund 20 Millionen Euro kosten. «Wesentlicher Grund sind die allgemein gestiegenen Kosten am Bau», sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die ursprünglichen Kosten seien reine Nettobaukosten ohne Nebengebühren und Honorare gewesen, die jetzt angeführten Gesamtkosten stellen jene bis zur Betriebsaufnahme (inkl. Einrichtung, EDV usw.) dar. Abgesehen davon gebe es Kostenerhöhungen durch die Tiefgarage, die statische Ertüchtigung des Bestandes und die aktuellen Entwicklungen am Bausektor. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 solle der Umbau beginnen, dieser Termin hänge aber auch vom Ergebnis der Ausschreibung und dem Abschluss von Behördenverfahren ab. Ende 2025 soll der Umbau fertig sein, im Innenministerium geht man davon aus, dass im 1. Quartal 2026 die Polizei dort ihre Arbeit aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3190201/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunauer Zeitgeschichte-Tage Freitag 30. September - Samstag 1. Oktober 2022===&lt;br /&gt;
06. 09. 2022:  Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage 2022 finden in einem neuen Format an zwei Orten statt.&lt;br /&gt;
Thematisch im Mittelpunkt steht der '''Nachlass der Familie Wertheimer''', der seit einer Schenkung an den Verein für Zeitgeschichte wieder in Braunau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Wertheimer wurde 1894 im Schloss Ranshofen geboren. Der Journalist, Staatswissenschafter und Diplomat ergänzte während des Exils in den USA in Erinnerung an seine Heimatgemeinde seinen Namen zu  Ranshofen-Wertheimer.  Seinem einzigen Kind, der Tochter Luciana (1920 – 2017), deren Ehe kinderlos blieb, war es immer ein besonderes Anliegen, von ihrem Vater geerbte Dokumente und Gegenstände nach Ranshofen zurück zu geben. Lucianas Erben, ihre Nichte und ihr Neffe, wollten diesen Wunsch erfüllen. Nach einem langwierigen Procedere konnte der Verein für Zeitgeschichte, unterstützt vom Außenministerium, 2019 den Nachlass als Geschenk übernehmen. &lt;br /&gt;
Die Schenkung umfasst nicht nur Bilder, Möbel, Tafelsilber und Geschirr aus dem ehemals Wertheimer’schen Besitz Ranshofen (1851 – 1938), sondern auch persönliche Dokumente, Fotos, Bücher und andere Objekte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diesen Nachlass wird der Verein für Zeitgeschichte in einer '''Ausstellung''', die am '''Freitag, 30. September 2022, 19 Uhr, '''im''' Bezirksmuseum Herzogsburg''' eröffnet wird, der Öffentlichkeit präsentieren. Nach Ende der Ausstellung am 23. Dezember 2022 übernimmt die Stadt Braunau die Objekte als Dauerleihgabe in ihre Obhut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''Samstag, 1. Oktober 2022,''' lädt der Verein für Zeitgeschichte '''ab 09.30 Uhr''' zu '''drei Vorträgen''' in den '''Festsaal / Vortragssaal des Schlosses Ranshofen''' ein. Diese Vorträge ergänzen thematisch die Ausstellung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal wird der kulturgeschichtliche Kontext von Salzburg vor dem ersten Weltkrieg beleuchtet, in den die großbürgerliche Familie Junger, aus der Mathilde, die erste Frau von Egon Wertheimer, stammte, eingebettet war: Egon war als schon als Absolvent des Salzburger Staatsgymnasiums (Maturajahrgang 1912) Mitglied eines kulturell bedeutsamen Netzwerkes geworden, in dem die Salzburger Familie Junger einen ganz wesentlichen Platz einnahm: so entstanden Beziehungen zur Familie Zweig und zu Georg Trakl, zu den Malern Dagobert Peche und Max Peiffer-Watenphul, zum Komponisten August Brunetti-Pisano, zur Kunst- und Literaturgesellschaft „Pan“ ebenso wie zur Künstlervereinigung „Der Wassermann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der Vereinten Nationen bei der Entkolonialisierung nach dem 2. Weltkrieg, wobei besonders die Krisengebiete am „Horn von Afrika“  (Eritrea, Somaliland) in den Fokus gerückt werden, wo ja auch Egon Ranshofen-Wertheimer im Auftrag der UNO tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Vortrag werden Nachkommen der Familien Wertheimer und Junger vorgestellt, die teils freiwillig, teils gezwungen ihre ursprüngliche Heimat verließen und in höchst unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern sehr häufig zu großem Ansehen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bietet die AMAG eine Werksbesichtigung an – da das Fabriksgelände ehemals Wertheimer’scher Besitz war, ist ein Konnex gegeben. Wegen der auf 120 Personen beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umbaubeginn verschoben, Kosten steigen===&lt;br /&gt;
21.04.2022: Mehrere Medien berichten, dass die Umbauarbeiten später als ursprünglich geplant (und kommuniziert) beginnen würden, außerdem sei mit einer deutlichen Erhöhung der Kosten zu rechnen. Nun heißt es aus dem Innenministerium, dass man von einem Baubeginn erst im Jahr 2023 ausgehe, wobei auch archäologische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. An der Nutzung durch die Polizei werde zwar festgehalten – diese wird aber voraussichtlich sogar erst 2025 einziehen können. Begründet wird die Verzögerung mit erforderlichen Behördenverfahren, der notwendigen Einigung mit Nachbarn sowie mit der aktuell angespannten Lage auf dem Bausektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hätten sich die veranschlagten Kosten des Projekts mehr als verdoppelt: War ursprünglich von fünf Millionen Euro die Rede, so geht das Ministerium derzeit von elf Millionen Euro aus – verantwortlich dafür sei vor allem die Entwicklung der Baupreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte u.a. auf  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3152879/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-umbau-kostet-doppelt-so-viel-wie-geplant;art4,3640648&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/2000135097411/umbau-des-hitler-geburtshauses-verzoegert-sich-und-wird-deutlich-teurer?ref=rec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/2687739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/umbau-verschiebt-sich-und-wird-deutlich-teurer_a5292364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/news/2022-04/21/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vip.de/cms/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer-4957384.html?c=c93b&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Der Umbau des Hitlerhauses beginnt im Herbst&amp;quot;===&lt;br /&gt;
17.02.2022: Wie Magdalena Lagetar (Braunauer Warte) vom Pressesprecher des Innenministeriums erfuhr, soll nach archäologischen Untersuchungen im Frühjahr 2022 mit den konkreten Umbauarbeiten im Herbst 2022 begonnen werden, der Einzug der Polizei sei &amp;quot;aus heutiger Sicht&amp;quot; für das dritte Quartal 2023 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Bericht auf https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/der-umbau-des-hitlerhauses-beginnt-im-herbst;art70,3576956&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseartikel==&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Thema &amp;quot;Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau: Schluss mit der peinlichen Hitler-Haus-Debatte===&lt;br /&gt;
BRAUNAU:  Beschämend unsachlich und erschreckend uninformiert - mit diesen kritischen Worten reagiert der Stadtverein Braunau auf die aktuellen Äußerungen rund um die Enteignung des Hitler Geburtshauses. „Die Schmerzgrenze in dieser Diskussion ist längst überschritten“, so Obmann Mag. arch. Ingo Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Kritik des Stadtvereines steht Innenminister Wolfgang Sobotka, der „als seine persönliche Meinung“ den Abriss des Geburtshauses von Adolf bevorzuge. Dazu Obmann Mag. Engel: „Abgesehen davon, dass man historische Tatsachen – und dass Hitler in diesem Haus geboren wurde, ist eine historische Tatsache - nicht abreißen könne, scheint Innenminister Sobotka die rechtliche Grundlage offensichtlich und erstaunlicherweise nicht zu kennen. Dabei hätte er nur auf unsere Website braunau-history.at schauen müssen, um sich umfassend zu informieren.“ Obmann Engel, ehemaliger Braunauer Baudirektor, zitiert den Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom  11. Oktober 1993, GZ 19.310/4/93: „Das Bundesdenkmalamt hat entschieden: Es wird gemäß § 3 Abs.1 des Bundegesetzes vom 25. September 1923, BGBL.Nr.533/23 (Denkmalschutz), in der Fassung der Bundesgesetze BGBL.Nr. 92/1959, 167/1978 und 473/1990, festgestellt, dass die Erhaltung des Ensembles &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; in Braunau am Inn im Sinne des § 1 Abs.1 des zitierten Gesetzes als Einheit im öffentlichen Interesse gelegen ist. Wien, am 11. Oktober 1993. Der Präsident: Sailer&amp;quot;  In diesem insgesamt zwölfseitigen Bescheid begründet das Bundesdenkmalamt die Unterschutzstellung wie folgt (auszugsweise): „Das Ensemble des Braunauer Straßenzuges &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; repräsentiert ein in sich geschlossenes Denkmal einer spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Vorstadtsiedlung und ihrer Weiterentwicklung in den nachfolgenden Jahrhunderten.“  Mit einem Satz zusammengefasst: Ein Abriss des Geburtshauses von Adolf Hitler als Teil dieses denkmalgeschützten Ensembles ist auf Basis dieses gültigen Bescheides des Bundesdenkmalamtes gesetzlich nicht möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heftige Kritik äußert Obmann Engel auch am Gesetzesentwurf zur geplanten Enteignung, den der Ministerrat am 12.07.2016 verabschiedete. In dieser kritischen Stellung erhält der Stadtverein Braunau kompetente Unterstützung vom ICOMOS AUSTRIA, dem österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege. Im Schreiben vom 12.07.2016 an die Bundesregierung stellt der Präsident von ICOMOS Austria, Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp fest:  „Die in § 2 des Gesetzesentwurfs denkmögliche Variante einer Liquidation des Gebäudes und damit der Tilgung des materiellen Trägers von Gedächtnis und Geschichte stellt eine fatale Fehlleistung dar. Der Gesetzestext § 2 wäre diesbezüglich daher dringend zu revidieren.“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als peinlich definiert der Stadtverein Braunau schließlich auch die vielen, unüberlegten Nutzungsideen für das Hitler-Geburtshaus. „Als dann der Vorschlag auftauchte, das Haus abzureißen und dafür einen Supermarkt zu errichten, ist für uns die Schmerzgrenze an Peinlichkeit überschritten worden“, so Obmann Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fordert jetzt folgende Vorgangsweise: endgültig Schluss mit der leidigen Diskussion um einen Abriss des Hauses, weil dieser gesetzlich nicht möglich und aus mehreren Gründen unsinnig sei. Zweitens: Die bereits installierte Kommission unter Führung von Historiker Oliver Rathkolb muss unverzüglich ein Nutzungskonzept für das Haus vorlegen. Drittens: In dieser Kommission müssen auch Braunauer Politiker, Historiker und der Stadtverein miteingebunden werden. Viertens:  In der Suche nach einer sinnvollen Nutzung ist auch das von Prof. Andreas Maislinger vorgeschlagene „Haus der Verantwortung“ miteinzubeziehen,  „denn schließlich haben schon im Jahr 2000 mehr als 3.000 Personen – darunter auch viele Braunauer Gemeinderäte -  für dieses Projekt unterschrieben, wobei die endgültige Entscheidung über das beste Konzept für die zukünftige Nutzung natürlich die Kommission treffen muss“, so Obmann Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft===&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker [[Mag. Florian Kotanko]] jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Hitler Biographen ist lang: August Kubizek („Adolf Hitler, mein Jugendfreund“, 1. Auflage 1953), Franz Jetzinger („Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen und die Wahrheit“, 1956) der Brite Ian Kershaw („Hitler 1889–1936“, erschienen 1998), Wolfgang Zdral („Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers“, 2005) und die jüngsten „kritischen Edition“ von „Mein Kampf“ (München/Berlin 2016). Und in all diesen Unterlagen wird Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Vorstadt 219, als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Alois und Klara Hitler angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich hatte keiner der zahlreichen Biografen selbst genau recherchiert und voneinander abgeschrieben. Adolf Hitler war nicht, wie auf Grund einer 1945 gemachten Aussage von Adolf Hitlers Schwester Paula immer behauptet wird, das vierte, sondern das dritte Kind, das in Braunau geboren wurde. Der spätere Reichskanzler und Nazi-Diktator hatte in Braunau nachweisbar zwei ältere Geschwister: Gustav (17. 5. 1885 bis 9. 12. 1887) und Ida (23. 9. 1886 bis 22. 1. 1888) sowie einen jüngeren Bruder: Otto, geboren am 17. 6. 1892, gestorben am 23. 6. 1892 und am 25. Juni 1892 um vier Uhr nachmittags in Braunau begraben. Kurz darauf übersiedelte die Familie nach Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die jüngste Literatur wird die falsche Geschwisterfolge Gustav-Ida-Otto-Adolf-Edmund-Paula beibehalten; sie steht auch im Internet bei Wikipedia im Eintrag über die Mutter Klara Hitler. Als Lebenszeit Ottos wird dort falsch angegeben: „Geburt 8. November 1887, Tod 1. Dezember 1887, Alter in Tagen: 23.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben über die Geschwisterfolge der Familie Hitler beruhten bisher ausschließlich auf den Aussagen von Hitlers Schwester Paula, die kurz nach Kriegsende 1945 in Bayern von US-Militärs befragt wurde. Sie berichtete dabei nicht richtig über die Braunauer Jahre 1885 bis 1892, die sie als 1896 Geborene nur aus Erzählungen kennen konnte – oder sie machte aus einem anderen, unbekannten Grund eine unzutreffende Angabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag. Florian Kotanko zur Bedeutung dieser neuen Erkenntnisse: „Die Schlussfolgerungen vieler Hitler-Biografen über die psychische Entwicklung Adolf Hitlers, der nach dem Tod von drei Geschwistern als einziges überlebendes Kind die besondere Zuwendung seiner Mutter Klara erfahren haben soll, sind nicht mehr haltbar.“ Nicht in Braunau geboren wurden Edmund (24. 3. 1894 bis 29. 6. 1900) und Paula Hitler (21. 1. 1896 bis 1. 6. 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage===&lt;br /&gt;
Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]] werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht’s? Alle namhaften Hitler-Biographien, von Joachim C. Fest – „Hitler. Eine Biographie, Frankfurt/M., Wien 1973“ - bis hin zu Ian Kershaw (1998), Volker Ullrich (2013), Peter Longerich (2015), ebenso auch die Herausgeber der kritischen Edition von Hitlers „Mein Kampf“ (2016) berufen sich auf das 1956 erschienene Buch „Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen – und die Wahrheit“ von Dr. Franz Jetzinger.  Der 1882 in Ranshofen geborene Politiker (und spätere Priester) bezieht sich in diesem Buch mehrfach auf eine private Aufzeichnung der Braunauer Lehrerin Maria Pernstein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzinger hält in seinen &amp;quot;Bemerkungen&amp;quot; vom 31. Juli 1953 über diese Aufzeichnung – insgesamt sind es zwölf Blätter - fest: „Es steht nicht dafür, jedes einzelne Blatt zu besprechen, die Blätter wimmeln von nachweisbaren Fehlern, bei Einzelheiten muss man geradezu lachen; der einzige dokumentarische Wert dieser Aufzeichnungen (Jahr 1938 und 1939) liegt darin, weil sie beweisen, wie sehr diese Österreicherin für Hitler schwärmte und wie gut sie bereits damals das Buch &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; kannte!&amp;quot; Aber trotz dieser herben Kritik Jetzingers an Pernstein, die ihm persönlich gut bekannt war, verwendet er ihre Angaben als Quelle.  Dies die erste merkwürdige Tatsache rund um das Buch von Jetzinger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch hinterfragenswerter wird das Buch von Jetzinger und damit alle Hitler-Biographien nach intensiven Recherchen von Mag. Kotanko. Er hob nämlich diese „privaten Aufzeichnung“ von Maria Pernstein im Institut für Zeitgeschichte in München aus und stellte überrascht fest: „Eine Vielzahl von Unterschriften, amtlichen Eintragungen und privaten Texten Maria Pernsteins ist erhalten, darunter ein Brief.  Der Vergleich der Handschrift dieser Texte mit den Aufzeichnungen aus München lässt zwei unterschiedliche Handschriften erkennen, sodass wohl mit davon auszugehen ist, dass Pernsteins &amp;quot;private Aufzeichnung&amp;quot; in der vorliegenden Fassung von fremder Hand stammt. Dazu kommt, dass auf einem Blatt der Aufzeichnungen unter dem Titel &amp;quot;Quellen für Hitlerforschung in Braunau&amp;quot; der Vermerk &amp;quot;(n. Pernstein)&amp;quot; zu sehen ist, was wohl &amp;quot;nach Pernstein&amp;quot; bedeutet und damit den Hinweis auf eine Zweitschrift liefert. Ein weiterer Vermerk gibt den noch deutlicheren Hinweis: unter der Überschrift &amp;quot;Adolf Hitler&amp;quot; findet sich der Verweis &amp;quot;nach Fr. Oberl. Pernstein!.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit steht fest: Wer die vorliegende Niederschrift, offensichtlich beruhend auf einem Text oder einer anderen Vorlage Maria Pernsteins, besorgte, ist (noch) unbekannt. Auch ist (noch) unbekannt, wann der „Urtext“ oder wann die „Abschrift“ entstand. Unbekannt ist (noch), wie sehr „Urtext“ und überlieferter Text übereinstimmen. Damit ist auch der Quellenwert der so genannten „Pernstein-Aufzeichnung“ neu zu beurteilen.  Der Inhalt findet jedoch – im Weg über Jetzingers Buch – Eingang in die wissenschaftliche Literatur und wird bis heute tradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichtlich interessanter Abend: NS-Städtebau am Beispiel von Braunau===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Baulinienplan_braunau_1942.jpg|Baulinienplan_braunau_1942&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Der Stadtverein Braunau bemüht sich erfreulicherweise und konsequent, bislang unbekannte Aspekte von Braunau wissenschaftlich zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.Den neuesten Beweis für diese Aktivitäten liefert der Themenabend#2, der sich mit dem Städtebau während der NS-Zeit am Beispiel der Stadt Braunau beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als prominenten Referenten für diesen Abend konnte der Stadtverein Braunau O.Univ.-Prof. Dr. Wilfried Posch gewinnen. Er war Leiter der Lehrkanzel für Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und Stadtbaugeschichte an der Universität für Gestaltung in Linz. Dr. Posch stellt seinen Vortrag unter den Titel: „Allgemeine Anmerkungen zum Städtebau und Wohnungswesen in der NS-Zeit“. Die lokalen historischen Fakten zeigt [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erstmals werden an diesem Abend die historischen Pläne für die bauliche Entwicklung für Braunau zwischen 1938 und 1945 präsentiert. Wir zeigen, welche städtebaulichen Absichten die damaligen Machthaber verfolgten, zum Teil auch umsetzen und welche Projekte nie realisiert wurden“, lädt der Obmann des Stadtvereines alle geschichtlich Interessierten zu diesem Themenabend ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Aspekte prägten die Stadtplanung von Braunau während der NS-Zeit ab 1938: vorrangig die Errichtung der Vereinigten Aluminiumwerke Ranshofen (1939 – 1941), der Innkraftwerke Ranshofen, Ering-Frauenstein und Egglfing-Obernberg. Die städtebaulichen Ziele lagen auf Grund dieses gesellschaftlichen Wandels von einer bäuerlichen Kleinstadt hin zu einer industriell geprägten Stadt mit ca. 3.000 Wohnungen für die erforderlichen Arbeitskräfte. „Diese grundsätzlich gutzuheißenden und für die damalige Zeit hochwertigen Baumaßnahmen werden aber durch die verbrecherischen Ziele des NS-Regimes entwertet“, verweist Engel auf ein Zitat des anerkannten Historikers  und Gründervaters der Universität Linz, Karl R. Stadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweiten Aspekt in der Stadtplanung von Braunau zwischen 1939 und 1945 spielten die Bemühungen,  dass im Zuge der &amp;quot;Neugestaltung der Geburtsstadt des Führers&amp;quot; ein Forum mit Parteihaus, Landes- und Volkskundlichem Museum mit Weihehof, Glockenturm, Verwaltungs- und Schulgebäude sowie ein Aufmarschplatz zwischen Alt- und Neustadt entstehen sollten. Auch Hitlers Geburtshaus war in diese Überlegungen miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, wird an diesem Abend über den aktuellen Stand von braunau-history berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry nach Braunau ein.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren als würdigen Anlass, den heute 73jährigen David Barry in Begleitung seiner Frau nach Braunau einzuladen, damit er erstmals jene Orte, in denen sich sein Vater in den letzten Tagen seines Lebens aufhielt, besuchen und so von seinem Vater Abschied nehmen kann“, [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines diese Initiative. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Stadtverei nBraunau hat für den knapp ein wöchigen Aufenthalt von Mr. und Mrs. Barry ein umfangreiches Programm erstellt.  Dazu zählen Stadtrundgänge in Braunau, Burghausen und Salzburg. Am Freitag, 15. Mai, wird Mr. Barry an einer Pressekonferenz im Braunauer Rathaus teilnehmen und sich ins Goldene Buch der Stadt Braunau eintragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz ist eine Trauerfeier auf der Innbrücke geplant. Schließlich wird Mr. Barry auch bei der offiziellen Gedenkfeier vor dem Mahnstein vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler anwesend sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser Einladung gingen umfangreiche Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at und Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, voraus. Mag.Kotanko fand in verschiedenen amerikanischen Archiven schließlich folgende Fakten: Corporal Clifford Barry, geboren in Marblehead, Essex County,verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai 1945 starb.  Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zugleich ergaben die Recherchearbeiten von Mag. Kotanko, dass am 5. Mai 1945 neben Mr.Barry auch der US-Soldat Richard L. Felt im Inn ertrank. Er wurde am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben. Zu Richard Felt fand Mag. Kotanko keine Nachfahren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Website des 245. Pionier-Bataillons(http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „.... On May 5, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two combatengineers of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead,Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] weredrowned while attempting to maintain the bridge. Corporal Barry and PFC Feltwere both awarded the Bronze Star Medal posthumously.  The current of the Inn River, raging at thistime due to the spring snow melt from the Austrian and Swiss Alps, was reportedas 10 feet per second.  The bridge waseventually destroyed by the swift river on May 12, 1945.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The fate of two US soldiers who died in 1945 unearthed by Austrian historian.===&lt;br /&gt;
In May 1945 for the three year old child '''David Barry''' the world collapsed. His father, the 30 year old US Army Corporal '''Clifford Barry''' married to Barbara B. drowned in the river Inn, asizable stream forming the border between the then Nazi- Germany and Austria. Together with him his comrade '''Priv. Richard L. Felt''' drowned also. This tragedy took place at the eve of WWII whenelements of the 80th Infantry Division of General Patton’s Third Army crossed the river Inn at the small township of Braunau to invade Austria. In order to do so, a pontoon bridge was built on 3rd and 4thMay by the 245th Engineer Combat Battalion with assistance from the 179th Engineer Combat Battalion and the 995th Treadway Company. The original steel bridge between Braunau and Simbach, which was built during the Austro Hungarian Imperial time, was blown up on May 1st,by withdrawing Nazi troops just a few hours before US troops arrived (http://hillabee.net/245eng.htm). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adverse weather conditions and snow melt in the Alps resulted in high water levels in the river Inn and astrong current which put a heavy load onto the pontoon bridge. In their struggle to maintain the bridge for their comrades to cross over, Barry and Felt sacrificed their lives for the liberation of Austria. Both were awarded the Bronze Star Medal posthumously. Clifford Barry was transferred to and buried at Marblehead Waterside Cemetery, where as Richard L. Felt was put to restin the Lorraine American Cemetery at St. Avold, France, [http://www.abmc.gov/search-abmc-burials-and-memorializations/detail/WWII_43068#.VIqqqXvEqlQ American Battle Monuments Commission]. &lt;br /&gt;
The US military expected strong resistance from German Nazi troops when they started their occupation of Braunau, as Braunau is the birth place of Adolf Hitler. Fortunately localcitizens managed, halfway forcing and halfway convincing German military to surrender the town without a fight. Therefore and luckily no further casualtiesor damage was reported during the invasion of Braunau itself.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Austria has had problems handling its Nazi past for many years and still is haunted by it. Braunau specifically and additionally has the burden of being Hitler’s birth place. The house where Hitler was born still exists and gives some Austrian citizens quite a headache about its use; see recent report on [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regret citizens of Braunau often were and still are confronted by tourists enquiries/questions about Hitler’s birth place and the political orientation of Braunau’s citizens. In order to prevent wrong information, myths and rumors from being spread, on November 2013 the Stadtverein Braunau - an association of historically interested Braunau citizens  - started a project, where all available, scientifically founded historical facts of Braunau and Hitler were gathered in a database that is made public on www.braunau-history.at. This project is supported by the public and political organisations and also asks local citizens to submit any relevant documents, photographs etc.that may put light on the issue and to be publicized in the data base after thorough scrutiny by qualified historians.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Members of the Stadtverein are very glad and proud to report, that their website since Dec. 2013 (when it was opened) was visited more than 21.300 times and by over 13.000 interested people from all over the world. Countless information was given, but also received. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
During this process a private diary was obtained by the historian of the Stadtverein. It revealed until then unknown information on the death of one American soldier during the invasion of Braunau. This triggered a vivid search through numerous archives which finally yielded the fact that actually two soldiers were killed and that their track was leading towards Massachusetts, Marblehead and Waltham. With the aid of the Marblehead historian '''Mr. Chris Johnston''', the son of Corporal Clifford Barry could be located in Marblehead, MA, and contacted by the Austrian researchers.&lt;br /&gt;
For a number of years a small public remembrance ceremony against Nazism, against fascism, against hate of foreigners, has been held at a memorial which is located in front of Hitler’s birth place. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now 70 years after the end of WWII and the death of the two brave soldiers, the Stadtverein, supported by all local political bodies, finds it an appropriate gesture of reconciliation to invite Mr. and Mrs. Barry to the anniversary ceremony in May 2015 and to honour his father by entering all that is known about him on to the website www.braunau-history.at. Unfortunately, so far not much is known about '''Richard L. Felt.''' Was he married, did he have brothers and sisters, did he have any children? His father Parker W. Felt and his mother Ruth E. Felt both lived on 1159 Main Street Waltham in 1945. May be this article will trigger the memory of some reader. The editorial department of this newspaper would be very happy to receive any relevant documentation and to pass it on to the researchers of the Stadtverein Braunauto complete their file on two US soldiers who gave their lives for Braunau’s and Austria’s freedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (18.02.2015): Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b) kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem umfassenden Schriftwechsel, der im November 1942 beginnt und am 3. April 1944 endet, befassen sich ranghöchste Stellen mit dem Thema „Sonderbeauftragter für die Erweiterung und Umgestaltung der Stadt Braunau“. Konkret eingebunden waren Reichsleiter '''Martin Bormann''',  Gauleiter '''August Eigruber''' (Reichsstatthalter in Oberdonau), '''Wilhelm Frick''' (Reichsminister des Inneren in Berlin), '''Hans Heinrich Lammers''' (Chef der Reichskanzlei) und '''Dr. v. Sutterheim''' (Reichskanzlei).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gauleiter Eigruber – er spielt eine zentrale Rolle und war Antragsteller für den Sonderbeauftragten für Braunau – regt mit Schreiben vom 19. November 1942 eine solche zentrale Stelle an, denn „...durch den Ansatz des Werkes Ranshofen der Vereinigten Aluminiumwerke im Gebiet der Stadt Braunau am Inn, das in seiner endgültigen Ausbaustufe das größte europäische Aluminiumwerk sein wird, ist in Braunau ein Bedarf an Wohnungen...aufgetreten, der sich nicht mehr im Rahmen der jetzigen Stadt Braunau befriedigen läßt. Es wurde daher die Erweiterung der Stadt durch die Anlage einer Neustadt beschlossen....“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Schreiben von Gauleiter Eigruber heißt es weiters: '''„Bei dem großen Interesse, das der Führer für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigt,''' war die Bestellung eines Sonderbeauftragten unerlässlich“. Zu diesem Sonderbeauftragten wurde '''Dipl. Ing. Friedrich Lübbers''' bestellt. Aus dem Aktenvermerk vom 19. November 1942 geht hervor, dass „der Sonderbeauftragte zwei technische Hilfskräfte und 2 Schreibkräfte benötigt. Seine Dienststelle hat ihren Sitz in Braunau am Inn, muß jedoch auch in Linz eine Kanzlei unterhalten...“ Auch die Kosten wurden detailliert geplant: „Bei Annahme dieses Jahreserfordernisses von 120.000,- RM ergibt sich somit für de nRest des Haushaltsjahres 1942 ein Bedarf von 50.000,- RM“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben Braunau sollten auch für die Städte '''Wels''' und '''Steyr''' Sonderbeauftragte bestellt werden, wobei aus einem Schreiben des Reichsministeriums für Inneres vom 13. März 1944 hervorgeht, dass „nachdem in letzter Zeit der Luftkrieg sich auch auf den Reichsgau Oberdonau ausgedehnt habe, die Einsetzung von Sonderbeauftragten für Planung und Ausbau von Städten nicht mehr für aktuell gesehen werde. Eine Ausnahme gelte jedoch für die Stadt Braunau. '''Bei dem besonderen Interesse, das der Führer seiner Geburtsstadt entgegenbringe,''' müsse der Reichsstatthalter in Oberdonau deshalb an seinem Antrag festhalten und eine Erledigung dieses Falles herbeiführen...“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Schreiben des Chefs der Reichskanzlei an das Reichsinnenministerium, dem letzten Hinweis in den Akten zu diesem Thema, wird am 3. April 1944 festgestellt : „...Der Führer hat sich...dahin geäußert, dass er nichts dagegen habe, wenn die Einsetzung eines Sonderbeauftragten ...für die Neugestaltung der Stadt Braunau bis nach dem Kriege zurückgestellt wird“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim '''Themenabend#2''' des Stadtvereines Braunau im Herbst 2015 werden diese neuen historischen Fakten für die Stadt Braunau ausführlich diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015) Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufgearbeitet. Das zweite Ziel: braunau-history.com soll beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade diese zweite Zielsetzung hat interessante Ergebnisse gebracht, da dem Stadtverein Braunau bislang unbekannte Fotos und private Aufzeichnungen übergeben wurden. Und dass das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] (Ausgabe Nr. 46/2014) die Website braunau-history.com als '''großartig''' bezeichnet hat,  beweist, dass wir alle zusammen stolz sein können auf das Projekt braunau-history.at“, so Obmann Mag. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hier einige Zugriffszahlen (Zeitraum 12/2013 - 12/2014) zu www.braunau-history.at'''&amp;lt;br /&amp;gt;- mehr als 16.300mal wurde die Website aufgerufen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 13.000 verschiedene Personen nutzten die Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 67.000 verschiedene Seiten wurden gelesen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Benutzer bleibt durchschnittlich ca. 4 Minuten auf der Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die Website wird auf allen Kontinenten gelesen, am meisten in Österreich, Deutschland und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at wird gefördert vom [[Nationalfonds der Republik Österreich]], vom [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: bislang unbekannte Fakten zur Braunauer Geschichte===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Clifford G. Barry und Richard L. Felt  - so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte liefert seit wenigen Tagen die Website www.braunau-history.at.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles begann vor einigen Wochen, als die '''Familie Doppler''' dem Stadtverein Braunau das Familienbuch von Franz und Theres Doppler übergeben hatte. In diesem Buch schreibt Anton Doppler: “...am 2. Mai um ½ 4 Nachmitag zogen die ersten Amerikaner ein; die kamen mit einem kleinen Boot über den Inn; die Launen des Stroms kanten die Amerik.nicht, so ertrank einer von den ersten Soldaten, die bei uns einzogen...“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eintragung ist insofern beachtlich, da ''der Tod eines US-Soldaten bei der Überquerung des Inns in keiner Aufzeichnung angeführt ist. Auch nicht im Beitrag ''Das Kriegsende 1945 am Inn'' von Dr. Hans Fink. Ich habe diese Information zum ersten Mal gelesen'', so [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der vergangenen Wochen begab sich Mag. Kotanko auf eine historisch spannende Reise durch verschiedenste amerikanische Archive. Das für alle überraschende Ergebnis: Es ertrank nicht ein US-Soldat, sondern zwei Amerikaner verloren bei der Überquerung des Inns ihr Leben – und nicht am 2. sondern am 5. Mai.  Konkret sind dies  Clifford G. Barry und Richard L. Felt.  Auf der '''Website des 245th Engineer Combat Battalion''' (http://hillabee.net/245eng.htm), eines Pionierbataillons der 3. US Armee,  wird dieses tragische Ereignis beschrieben: ‘‘....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Starpost humously. The river current was reported as 10 feet per second. This wasthe first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria.  It was destroyed by flood water on May 12, 1945.‘‘&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corporal Clifford G. Bary, geboren in Marblehead, Essex County, verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai starb. Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. Dies bestätigt die von Mag.Kotanko gefundene Beisetzungsurkunde bzw. ein Foto vom Grabstein von Mr. Barry.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Recherchen von Mag. Kotanko zu Richard L. Felt ergaben, dass dieser in Waltham, Massachusetts, geboren wurde, ebenfalls Mitglied des 245th Engineer Combat Battalion war und am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der intensiven Recherchearbeiten fand Mag. Kotanko auch Fotos der zerstörten Innbrücke bzw. Ansichten bei der Innüberquerung aus amerikanischen Kriegsarchiven, die auf www.braunau-history.at zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Ein beachtliches Ergebnis und zweifelsohne vorteilhaft für das Image der Stadt Braunau: seit Projektstart vor knapp sieben Monaten  haben mehr als 10.000 Personen die Website www.braunau-history.at besucht und dabei mehr als 46.000 verschiedene Seiten geöffnet. Beachtlich: die Website findet auf allen fünf Kontinenten Interesse.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Google Analytics gibt es exakte Zugriffsdaten. So kommen die meisten Besucher aus Österreich, Deutschland und den USA, gefolgt von Schweiz, Brasilien, Belgien, Frankreich, Ungarn und Holland. Aber selbst aus Australien, Afrika, Russland und China sind Zugriffszahlen registriert. Täglich klicken durchschnittlich zwischen 40 und 110 Personen auf www.braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meist besuchten Seiten sind die Hauptseite und „Geburtshaus Adolf Hitler“, „Braunau - Hitlers Geburtsstadt“, „Aktuelles“, „Braunau – braune Stadt“, „Kriegsende 1945“, „Einmarsch 1938“, „Familie“, „Stadtplanung 1938 –1945“ und „Wirtschaftliche Entwicklung“. Beachtlich auch diese Zahl: durchschnittlich dauert ein Besuch mehr als 4 Minuten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Geschichte auch für Jugendliche interessant ist, zeigen diese Kennzahlen.  Mehr als 27 % der 10.000 Besucher war zwischen 18 und 24 Jahre, weitere 33 % zwischen 34 und 34 Jahre. Aufgeteilt nach Geschlecht ergibt, dass 54 % Männer und 46 % Frauen die Website braunau-history.at besuchten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Diese Zahlen belegen eindeutig, dass der Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at einen positiven Beitrag für das historische Image der Stadt Braunau leistet“, freut sich Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]] über das weltweite Interesse an braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
braunau-history.at ist eine offene, moderierte Plattform, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet. Zugleich soll diese Plattform beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durch Aluminiumerk Ranshofen droht Braunau &amp;quot;Amerikanismus&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort.jpg|Beratungsprotokolle der Braunauer Ratsherren zum Thema &amp;quot;Errichtung eines Aluminiumwerkes in Ranshofen&amp;quot;, 12.5.1939 &lt;br /&gt;
Datei:EngelKotanko.jpg| Mag. Florian Kotanko und Mag.arch. Ingo Engel moderieren den Themenabend#1&lt;br /&gt;
Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|Bezirksrundschau, 23.05.2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, behandelt den Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;www.braunau-history.at ist vorrangig eine Internet-Plattform. Aber darüber hinausgehend will der Stadtverein dieses Projekt in regelmäßigen Abständen der Bevölkerung in persönlichen Gesprächen und Diskussionen näherbringen“, erläutert Mag. arch. Ingo Engel als Obmann des Stadtvereines die Zielsetzung dieser Themenabende. Dabei werden einzelne Themen und Kapitel von www.braunau-history.at, basierend auf historischen Fakten und keinesfalls parteipolitisch gefärbt, vorgestellt werden bzw. wird darüber diskutiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, 19.00 Uhr, im GUGG – Kulturhaus''' behandelt vorrangig die Frage, warum die damaligen Machthaber gerade Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festlegten. Wie verlief dazu die Diskussion unter den Braunauer Ratsherren? Gab es Widerstände gegen die Errichtung? Welche Auswirkungen wirtschaftlich/gesellschaftlich/städtebaulich hatte diese Entscheidung für Braunau?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird Robert Reiter aus den Beratungsprotokollen der Braunauer Ratsherren lesen und den &lt;br /&gt;
damaligen '''Gauheimatpfleger Eduard Kriechbaum''' zitieren, der sich in der Sitzung am 12.05.1939 klar gegen den Standort Ranshofen aussprach und davor warnte, dass „...die über Nacht einbrechende  Industrialisierung Braunaus...ein Stück Amerikanismus mitten in ein ausgesprochenes Bauernland setzt“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braunauerin '''Mag. Gabriele Brühwasser''' wird an diesem Themenabend die wirtschaftlichen Folgen für die  Stadt Braunau nach dem 2. Weltkrieg in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen beleuchten. Mit dieser Thematik beschäftigte sich Frau Mag. Brühwasser in ihrer Diplomarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit dieser damaligen Entscheidung hängt auch die städtebauliche Planung von Ranshofen und Braunau zwischen 1938 und 1945 zusammen. Dieses Thema erläutert Mag. arch. Ingo Engel, der gemeinsam mit [[Mag. Florian Kotanko]] diesen sicherlich historisch interessanten Themenabend moderieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterlagen der britischen Royal Air Force listen detailliert die zahlreichen Flugbewegungen der letzten Kriegstage inklusive der eingesetzten Flugzeuge und Piloten auf. So stammen die auf braunau-history.at zu sehenden Luftaufnahmen vom Aluminiumwerk Ranshofen vom 26. April 1945. Sie wurden auf einem Flug der Maschine des Typs Mosquito XVI, Registrierung NS 578,gemacht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweiköpfige Besatzung bestand aus '''Flight Lieutnant Hubert „Sandy“ Powell''' und '''Flying Officer Joe Townshend'''. Sie gehörten zur No. 540 Squadronder Royal Air Force, kommandiert von '''Wing Commander A.H.W. Ball''' (1921 - 2012), der 1975 britischer Air Marshal wurde.Den beiden Piloten waren hohe Auszeichnungen verliehen worden, weil es ihnen am  18. Oktober 1944 gelungen war, die '''''Tirpitz''''' im norwegischen Tromsö-Fjord zu entdecken, was schließlich am 12.November 1944 zur Vernichtung dieses damals größten deutschen Schlachtschiffes führte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugauftrag vom 26. April 1945 lautete, Fotoaufnahmen vom Raum Salzburg-Wels-Ried zu erstellen. Wie im Logbuch festgehalten ist,  wurden alle Zielpunkte fotografiert, wobei es zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen kam. Die '''unbewaffnete Maschine''' startete vom Flughafen Coloummieres in der Nähe von Paris um 09.20 Uhr und landete um 12.50 Uhr wiederum am Flughafen Coloummieres.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den jetzt veröffentlichen Flugaufnahmen erfüllt braunau-history.at ganz konkret eines der definierten Ziele, nämlich wissenschaftlich korrekt bislang unbekannte Dokumente zur Thematik der historischen, wirtschaftlichen,politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größter russischer Privat-TV-Sender in Braunau===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotanko_russischer_TV.jpg|miniatur|links|Interview mit Mag. Florian Kotanko]]BRAUNAU. Ein Team der NTV Broadcasting Company, des größten russischen privaten TV-Senders, hielt sich in Braunau auf, um eine Dokumentation anlässlich des Geburtstages von Adolf Hitler zu drehen. Als Interview-Partner fungierten [[Mag. Florian Kotanko]] als Obmann des Braunauer Vereines für Zeitgeschichte und Bgm. [[Mag. Johannes Waidbacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===braunau-history.at: Bislang  unbekannte Dokumente tauchen auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Artmeier-Engel.jpg|miniatur|links|Fritz Artmeier, li., übergab an Obmann Mag. arch Engel die persönlichen Notizen von Wilhelm Grünwaldt und Franz Danzinger]]Das Projekt braunau-history setzt sich zum Ziel, die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufzuarbeiten. Zugleich soll diese Plattform die Bevölkerung dazu motivieren, bislang historisch unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen. Das Erfreuliche: die ersten Dokumente treffen ein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau an den Obmann des Stadtvereines Braunau, Mag. arch. Ingo Engel, die persönlichen, maschinschriftlich verfassten Aufzeichnungen von [[Wilhelm Grünwaldt]] und [[Franz Danzinger]]. Beide spielten in den letzten Kriegstagen in Braunau und speziell bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant nachzulesen in diesen authentischen Quellen das Verhältnis zwischen Maj. Grünwaldt und seinem Adjutant Danzinger. So schreibt dieser:“....weil ich erst einen Tag Major Grünwaldt unterstellt war, kannte ich ihn in menschlicher und soldatischer Hinsicht noch nicht. Da er auch Ritterkreuzträger war, war Vorsicht am Platze.....Ich konnte nicht ahnen, wie sich Major Grünwaldt, der Kreisleiter und die Offiziere mit nationalsozialistischer Gesinnung verhalten würden.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidenden Stunden und Minuten am 2. Mai 1945 vor der kampflosen Übergabe beschreiben beide Akteure detailgetreu. „Die Entscheidung zur Räumung der Stadt ist von mir getroffen gegen 11 Uhr“, so Maj. Grünwaldt. Aus der Sicht von Hauptmann Danzinger liefen diese Minuten wie folgt ab: „Als ich überzeugt war, dass ich nicht von Parteigenossen umgeben war, erbat ich um 11 Uhr....die Erlaubnis, zum amerikanischen Kommandeur nach Simbach gehen zu dürfen....Ich war auf eine Verhaftung oder anderes gefasst. Als Major Grünwaldt nichts gegen mich unternahm, war ich angenehm überrascht.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nachzulesen in diesen Unterlagen sind die Folgen für Maj. Grünwaldt und Hpt. Danzinger für ihr Vorgehen, die Stadt befehlswidrig kampflos zu räumen. Maj. Grünwaldt kam vor ein Standgericht. In diesen 36 Stunden war sein weiteres Schicksal in de rSchwebe, aber „...in der Nacht zum 5. Mai erhielt ich mein Kommando zurück. Eine Begründung für die Einstellung wurde mir von dem Korps-General nicht gegeben. So war mein Verhalten in und um Braunau also richtig. Es war zwar befehlswidrig (Aufgabe und Räumung der Stadt); aber es reichte nicht zum Standgerichtsverfahren“, schreibt Grünwaldt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Hpt. Danzinger wurde Anzeige erstattet, ein Verfahren eingeleitet, als Adjutant enthoben, entwaffnet und ein Stubenarrest ausgesprochen. „Ich wusste damals nicht, dass auch gegen Major Grünwaldt ein Verfahren eingeleitet wurde...Nach einer bangen Nacht war ich überrascht, dass ich nicht abgeführt, sondern wieder als Adjutant eingesetzt wurde“, so die Niederschrift von Danzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein beispielhaftes Projekt: www.braunau-history.at===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braunau – eine historisch „braune“ Stadt? Oder anders formuliert: War die Stadt Braunau speziell als Geburtsort von Adolf Hitler eine nationalsozialistische Hochburg im Innviertel? Dieser Thematik widmet sich das Projekt www.braunau-history.at. Dabei werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler veröffentlicht.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann gab es in Braunau die ersten nationalsozialistischen Anzeigen? Wie verliefen die Nationalrats-, Landtags- und Gemeindewahlen in Braunau zwischen 1918 und 1938 im Vergleich zu anderen Städten in Oberösterreich? Warum wurde das Aluminiumwerk in Ranshofen errichtet? Wie verlief der März 1938 in Braunau? Gab es politische Verfolgung und Widerstand in Braunau? Wer war während der NS-Zeit Bürgermeister? Wie verhielt sich die Braunauer Bevölkerung zu Kriegsende? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele andere Fragen tauchen regelmäßig auf, wenn es um die Thematik „Adolf Hitler und Braunau“ geht.  Bedauerlich: für historisch korrekte Antworten fehlte bislang eine wissenschaftlich fundierte Datenbank. Dieses Manko – oftmals Quelle für falsche Interpretationen, Kommentare und Zitate – wird nun durch www.braunau-history.at endlich beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt betreibt der Stadtverein Braunau mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich, des Landes Oberösterreich und der Stadt Braunau. Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]]definiert die Zielsetzung: „Genau um diese falschen Äußerungen und Kommentare ein für allemal zu unterbinden, haben wir braunau-history.at  gestartet. Es ist dies eine offene, moderierte  Internet-Plattform, vergleichbar mit wikipedia, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet.“ Zugleich verweist Obmann Mag. Engel klar daraufhin, dass auf www.braunau-history.at keinerlei parteipolitischen Diskussionen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten&amp;quot;, erklärt Obmann Mag. arch. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret gliedert sich www.braunau-history.at in folgende Kapitel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Aktuelles,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau – braune Stadt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Familie&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau/Hitlers Geburtsstadt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Geburtshaus&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Einmarsch 1938&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stadtplanung 1938 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''wirtschaftliche Entwicklung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunauer Gemeindepolitik von 1918 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kulturelles&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Verfolgung/Widerstand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kriegsende&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Umgang mit der Vergangenheit.''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In allen Kapiteln werden - teilweise bislang unbekannte - Dokumente, Verträge, Urkunden, Fotos und Zeitungsausschnitte gezeigt bzw. erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung Stadtverein Braunau, 13.12.2013''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===www.braunau-history.at weckt weltweites Echo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU. Seit einigen Wochen  ist www.braunau-history.at online. Und schon nach dieser kurzen Zeit zeigt sich: Diese Website stößt auf weltweites Echo.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt www.braunau-history.at betreiben der [[Stadtverein Braunau]] und [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Verein für Zeitgeschichte, Braunau] mit Unterstützung des [[Nationalfonds der Republik Österreich]], dem [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau]. Ziel des Projektes ist es, erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler  zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Obmann des Stadtvereines Braunau, [[Mag. arch. Ingo Engel]], freut sich über das weltweite Interesse. „Am 13. Dezember ging www.braunau-history.at online. Seit dieser Zeit haben bis heute knapp 2.700 Personen die Seite besucht und insgesamt 13.000 Seiten aufgerufen“. Besonders erfreulich für den Stadtverein, dass dieses Projekt weltweites Echo auslöst. So zeigt die Google Analytics-Statistik Zugriffe aus allen fünf Kontinenten -  selbst aus Sydney, Südafrika, Südamerika und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die meisten User aus Österreich und Deutschland, gefolgt von Amerika, der Schweiz,  England, Spanien, Frankreich, Holland und Belgien. Höchst interessant: bislang lasen 4 User aus Israel und Jordanien jene Seiten auf www.braunau-history.at, die in Hebräisch erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso informiert Google Analytics auch darüber, welche Inhalte die knapp 2.700 Besucher bisher am meisten gelesen haben. Das sind neben der Einstiegsseite die Themen „Kriegsende“,  „Braunau – braune Stadt“, „Braunau -  Hitlers Geburtsstadt“ und „Umgang mit der Vergangenheit“. Dazu noch zwei Zahlen: die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 4.53 Minuten, wobei jeder Besucher im Durchschnitt 4,84 Seiten sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „ Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten“.&lt;br /&gt;
Und  auch hier kann Obmann Mag. arch. Engel auf erste Erfolge verweisen: „Wir haben aus der Bevölkerung bereits die ersten Unterlagen, Zeitungsausschnitte, Fotos erhalten“, wobei ein beigestelltes Dokument bislang unbekannt war: ein Film zur Geburtstagsfeier Adolf Hitlers am Braunauer Stadtplatz im Jahr 1944. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Videoarchiv#Hitlers_Geburtstagsfeier_1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung, Stadtverein Braunau, 14.01.2014''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erschienene TV-, Radioberichte, Presseartikel==&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitler-Haus zu Recht enteignet [http://www.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-Aus-der-Welt/Eigentuemerin-von-Hitler-Haus-zu-Recht-enteignet Kieler Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.abendblatt.de/politik/article211093673/Eigentuemerin-von-Hitlers-Geburtshaus-zu-Recht-enteignet.html Hamburger Abendblatt, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ex-Besitzerin blitzte ab, Enteignung bleibt aufrecht [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Geburtshaus-Ex-Besitzerin-blitzte-ab-Enteignung-bleibt-aufrecht;art4,2610830 OÖ. Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler stört [http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/ns-architektur-oesterreich-hitlerhaus-deutschland-umgang Zeit online, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gerichtsentscheidung-eigentuemerin-von-hitlers-geburtshaus-zu-recht-enteignet-15084585.html FAZ, 30.062017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: VfGH bestätigt Enteignung [http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/hitler-geburtshaus-vfgh-bestaetigt-enteignung-1-254335/ Salzburger Nachrichten, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verfassungsrichter: Enteignung von Hitler-Geburtshaus ist rechtens [http://derstandard.at/2000060583106/Verfassungsrichter-bestaetigen-Enteignung-von-Hitler-Geburtshaus, Der Standard, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitlers Geburtshaus durch Gesetz ist nicht verfassungswidrig [https://www.vfgh.gv.at/medien/Enteignung_von_Hitlers_Geburtshaus.de.php  Verfassungsgerichtshof Österreich Presseaussendung G 53/2017, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitler-Haus wird verhandelt [http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Enteignung-von-Hitler-Haus-wird-verhandelt;art385,2603354 OÖ. Nachrichten, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitlerhaus&amp;quot;: Viele Widersprüche vor den Verfassungsrich­tern [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-viele-widersprueche-vor-den-verfassungsrichtern/271.248.835 Kurier, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Verfassungsgerichtshof entscheidet in den nächsten Wochen [https://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-verfassungsgerichtshof-entscheidet-in-den-naechsten-wochen-d2165637.html Mein Bezirk, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: VfGH-Entscheid in nächsten Wochen [http://ooe.orf.at/news/stories/2850412/ ORF OÖ 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau braucht ein Branding, das stärker als Hitler ist [http://www.sueddeutsche.de/politik/hitler-geburtshaus-braunau-braucht-ein-neues-branding-das-staerker-als-hitler-ist-1.3362379 Süddeutsche Zeitung, 03.02.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitler-Haus klagt gegen Enteignung [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/besitzerin-von-hitler-haus-klagt-gegen-enteignung-14807568.html FAZ, 31.01.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Frühere Besitzerin bekämpft Enteignung vor Höchstgericht [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-fruehere-besitzerin-bekaempft-enteignung-vor-hoechstgericht/243.913.278 Kurier, 30.01.2017] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus soll wieder ein Behindertenheim werden [http://www.nzz.ch/international/oesterreich-hitlers-geburtshaus-soll-wieder-ein-behindertenheim-werden-ld.135182 Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Hitlers Geburtshaus ist vom Tisch [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5134720/Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus-ist-vom-Tisch Die Presse, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus gehört dem österreichischen Staat [https://www.morgenpost.de/vermischtes/article208993885/Hitlers-Geburtshaus-gehoert-dem-oesterreichischen-Staat.html Berliner Morgenpost, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritik aus Berlin am Abriss von Hitlers Geburtshaus [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5110080/Kritik-aus-Berlin-am-Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus Die Presse, 29.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Vergangenheit stellen, auf die Zukunft blicken“ [http://www.profil.at/shortlist/oesterreich/vergangenheit-zukunft-haus-der-verantwortung-7653931 Profil, 23.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Sobotkas Abriss-Pläne überraschen [http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5103573/Hitlers-Geburtshaus_Sobotkas-AbrissPlaene-uberraschen?direct=5110080&amp;amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/5110080/index.do&amp;amp;selChannel= Die Presse, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Innenminister stiftet Verwirrung [http://derstandard.at/2000046030926/InnenministerHitler-Geburtshaus-wird-abgerissen Der Standard, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Abrissempfehlung in Diskussion [http://ooe.orf.at/news/stories/2803576/ ORF, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das passiert mit Hitlers Geburtshaus [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/adolf-hitler-das-passiert-mit-hitlers-geburtshaus_id_6001461.html FOCUS ONLINE], 28.09.2016&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau zu Hitler-Geburtshaus: &amp;quot;Peinliche Debatte&amp;quot; [http://www.pnp.de/mobile/stadtverein_braunau_zu_hitler_geburtshaus_peinliche_debatte_2152203/ Passauer Neue Presse, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau fordert &amp;quot;Schluss mit Hitlerhaus-Debatte&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Stadtverein-Braunau-fordert-Schluss-mit-Hitlerhaus-Debatte;art70,2292216 OÖN, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ministerrat beschließt Enteignung [http://derstandard.at/2000040898255/Hitler-Geburtshaus-Ministerrat-beraet-ueber-Enteignung Der Standard, 12.07.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Chance für Braunau [http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5031119/Eine-Chance-fur-Braunau Die Presse, 21.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Entscheidung muss her [http://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-entscheidung-muss-her-d1758249.html Bezirksrundschau, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Idee zur Nutzung von Hitlers Geburtshaus [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Neue-Idee-zur-Nutzung-von-Hitlers-Geburtshaus;art4,2259199 OÖN, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Haus abreißen: So einfach geht's nicht [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-hitler-haus-abreissen-so-einfach-geht-s-nicht/204.225.540 Kurier, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Geburtshaus Hitlers &amp;quot;sauberste Lösung&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Abriss-von-Geburtshaus-Hitlers-sauberste-Loesung;art4,2258920 OÖN, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus droht Abriss [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Haus-droht-Abriss/239397148 OE 24, 12.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus soll rechten &amp;quot;Kultstatus&amp;quot; verlieren [http://kurier.at/politik/inland/hitlerhaus-soll-rechten-kultstatus-verlieren/202.336.254 Kurier, 02.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehler in Hitler-Biografie sorgen für Diskussionen [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Fehler-in-Hitler-Biografie-sorgen-fuer-Diskussionen;art1171,372158 Wochenblatt, 31.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus in Begutachtung [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4997256/Gesetz-fur-Enteignung-von-Hitlers-Geburtshaus-in-Begutachtung Die Presse, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-am-inn-eigenes-gesetz-fuer-enteignung-von-hitlers-geburtshaus/201.208.779 Kurier, 27.05.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus wird enteignet [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Geburtshaus-wird-enteignet/237329448 OE24at, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Gesetz für Enteignung in Begutachtung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Geburtshaus-Gesetz-fuer-Enteignung-in-Begutachtung;art70,2245662 OÖN, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Republik enteignet Hitler-Haus [http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4964007/Republik-enteignet-HitlerHaus Die Presse, 10.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich plant Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://www.spiegel.de/einestages/adolf-hitler-oesterreich-will-eigentuemerin-von-geburtshaus-enteignen-a-1086216.html SPIEGEL ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich will Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus enteignen [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/braunau-oesterreich-will-enteignung-von-hitlers-geburtshaus_id_5423298.html FOCUS ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich enteignet Besitzerin von Hitlers Geburtshaus [http://www.example.org FAZ, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Innenministerium plant Enteignung [http://ooe.orf.at/news/stories/2767586/ OÖ. ORF, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: Besitzerin von Hitlers Geburtshaus soll enteignet werden [http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/11352588-91/braunau-besitzerin-von-hitlers-geburtshaus-soll-enteignet-werden.csp Tiroler Tageszeitung, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung steht bevor [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitlers-Geburtshaus-Enteignung-steht-bevor;art4,2200575#ref=rssemarsys OÖN, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung geplant [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-enteignung-geplant/191.751.701 Kurier, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Innenministerium will Besitzerin enteignen [http://derstandard.at/2000034510752/Hitlers-Geburtshaus-Innenministerium-will-Besitzerin-enteignen Der Standard, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitlers Geburtshaus wird enteignet [http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Besitzerin-von-Hitlers-Geburtshaus-wird-enteignet;art23653,1275185 Heute News, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitgeschichte: Lager als Schicksalsort [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Zeitgeschichte-Lager-als-Schicksalsort;art70,1966080 OÖN, 13.09.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das lange Warten auf den Befreiungsschlag [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/braunau-sucht-eine-loesung-fuer-hitlers-geburtshaus-13743413.html Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2015] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Kriegsende: Sohn kehrt an Sterbeort des Vaters zurück [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/leute/70-jahre-nach-kriegsende-sohn-kehrt-an-sterbeort-des-vaters-zurueck-d1351597.html Bezirksrundschau Braunau,18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Ende des Krieges: So etwas darf nie wieder passieren [http://www.tips.at/news/braunau/land-leute/315738-70-jahre-nach-ende-des-krieges-so-etwas-darf-nie-wieder-passieren Tips Braunau, 18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn des ertrunkenen US-Soldaten nimmmt Abschied [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1684998_Sohn-des-ertrunkenen-US-Soldaten-nimmt-Abschied.html Passauer Neue Presse,17.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A son’s salute to a father, 70 years later [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau plagt sich mit Hitler Geburtshaus [http://www.zeit.de/video/2015-04/4206541426001/oesterreich-braunau-plagt-sich-mit-hitlers-geburtshaus Zeit online, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsende: Drei Minuten vor zwölf haben Braunauer ihre Stadt gerettet [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Kriegsende-Drei-Minuten-vor-zwoelf-haben-Braunauer-ihre-Stadt-gerettet;art14857,1772139 OÖN, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Geburtshaus - Braunaus schwierige Erbe [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/70-todestag-von-adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-13567816.html Frankfurte Allgemeine Zeitung, 30.04.2105]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Haus: Kaufangebot statt Vertragsauflösung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Haus-Kaufangebot-statt-Vertragsaufloesung;art4,1672124, OÖN 03.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Interesse an seiner Geburtsstadt war doch groß? [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Interesse-an-seiner-Geburtsstadt-war-doch-gross;art70,1658714, OÖN, 24.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Was wird jetzt aus Hitlers-Geburtshaus? [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Österreich prüft Kauf von Hitler-Haus [http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-prueft-Kauf-von-Hitler-Haus-article14517351.html nt-v.de, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin wird nicht enteignet [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/?em_cnt=1587749 Passauer Neue Presse, 13.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reclusive Owner Blocks Austrian Bid to Buy Hitler's Birthplace[http://www.newsweek.com/reclusive-owner-blocks-austrian-bid-buy-hitlers-birthplace-306422 Newsweek 12.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juristische Hürden zu hoch: Hitlers Geburtshaus wird nicht enteignet&lt;br /&gt;
[http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Juristische-Huerden-zu-hoch-Hitlers-Geburtshaus-wird-nicht-enteignet;art385,1644600 OÖN, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Adolf Hitler’s Hometown, Trying to Overcome a Legacy of Evil [http://www.nytimes.com/2015/02/12/world/europe/in-adolf-hitlers-hometown-trying-to-overcome-a-legacy-of-evil.html?_r=1 The New York Times, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn das der Führer wüsste...[http://www.welt.de/vermischtes/article137320697/Wenn-das-der-Fuehrer-wuesste.html Die Welt, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468 Neue Zürcher Zeitung, 20.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Website wird intensiv genutzt [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Website-wird-intensiv-genutzt;art70,1602312 Nachrichten.at, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was tun mit dem Hitler-Haus? [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler's old house gives Austria a headache [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC, 29.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
US-Soldaten ertranken bei der Überquerung des Inn in Braunau [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/US-Soldaten-ertranken-bei-der-Ueberquerung-des-Inn-in-Braunau;art70,1550157 OÖ. Nachrichten, 02.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Ertrunkene Soldaten identifiziert [[Datei:PNP-2014_27_11.pdf|miniatur|Passauer Neue Presse, 27.11.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history.at: Bislang unbekannte Fakten und Fotos aufgetaucht [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-bislang-unbekannte-fakten-und-fotos-aufgetaucht-d1167328.html Bezirksrundschau, 27.11.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Hitler Haus: Die geheimnisvolle und skandalöse Geschichte eines bösen Ortes [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung Nachrichtenmagazin profil Nr.46/2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Endlich deutsch&amp;quot;: Zeitgeschichte-Tage beleuchten den Einmarsch in Österreich [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Endlich-deutsch-Zeitgeschichte-Tage-beleuchten-den-Einmarsch-in-Oesterreich;art70,1497774 OÖN, 15.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Tragisches Ereignis in Familienbuch entdeckt [http://www.newswalk.info/tragisches-ereignis-in-familienbuch-entdeckt-214025.html newswalk, 14.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Gerüchte um Zukunft des Hitler-Hauses - Das sind die Fakten [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1416813_Geruechte-um-Zukunft-des-Hitler-Hauses-Das-sind-die-Fakten.html Passauer Neue Presse, 04.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Was passiert mit Hitlers Geburtshaus in Braunau? [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/hilters-geburtsort-debattiert-was-passiert-mit-hitlers-geburtshaus-in-braunau_id_4093173.html, Focus Online, 29.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Riesenärger um Hitlers Geburtshaus! [http://www.bild.de/news/ausland/adolf-hitler/braunau-aerger-um-geburtshaus-37434724.bild.html Bild, 28.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Haus der Verantwortung [http://www.meinbezirk.at/mining/chronik/haus-der-verantwortung-in-braunau-d1035099.html Bezirksrundschau, 08.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-History: 10.000 Besucher [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Braunau-History-10-000-Besucher;art70,1460037 OÖ. Nachrichten, 04.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-10000-besucher-oeffneten-mehr-als-46000-seiten-d1036594.html Bezirksrundschau, 01.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Verantwortung - von der Geschichte zur Zukunft [http://oe1.orf.at/programm/378941 Rainer Rosenberg spricht mit Andreas Maislinger über das vielfach gewünschte &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; in Braunau, Ö1 Von Tag zu Tag, 30.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neue Fotos für braunau-history [[Datei:GrenzlandAnzeiger_2014_08_01.pdf|miniatur|Grenzlandanzeiger, 01.08.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
braunau-history.at zeigt Aluwerk-Bilder Stadtverein [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau_titel.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Titelseite, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ranshofens Werk 1939 [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Seite 4, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history befasst sich mit Alumiumwerk Ranshofen [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland2.pdf Grenzlandanzeiger, 01.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verein kritisiert Schlamperei von Historikern [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Verein-kritisiert-Schlamperei-von-Historikern;art70,1412969 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Aluwerk: Nazis hatten mit jüdischen Grundbesitzern leichtes Spiel [http://http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Aluwerk-Nazis-hatten-mit-juedischen-Grundbesitzern-leichtes-Spiel;art70,1412970 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Themenabend über die Anfänge der Aluminiumwerke [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ticker-innviertel/Braunau-Themenabend-ueber-die-Anfaenge-der-Aluminiumwerke;art1103,1398933 OÖ. Nachrichten, 29.05.2014] &amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at lädt zum Themenabend [[Datei:Bezirksundschau_2014_05.pdf|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]] &amp;lt;br /&amp;gt;Ein unbequemes Haus [http://jungle-world.com/artikel/2014/18/49775.html Jungle world, 30.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt; Schweres Erbe: Das Hitler-Haus in Braunau [http://oe1.orf.at/programm/369355 Ö1, Journal-Panorama, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsaufnahmen genau interpretiert [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Kriegsaufnahmen-genau-interpretiert;art70,1359732 OÖN, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-history zeigt Air-Force-Fotos [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-zeigt-air-force-fotos-d910687.html Bezirksrundschau, 11.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neonazis in Braunau: Hilfe, aber keine Zahlen [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Neonazis-in-Braunau-Hilfe-aber-keine-Zahlen;art14857,1348006 OÖN, 02.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
www.braunau-history.at weckt weltweites Interessen [[Datei:BRAUNAUkonkret.pdf|miniatur|BRAUNAUkonkret, 31.03.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Dokumente zum Kriegsende [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Neue-Dokumente-zum-Kriegsende;art70,1319225 OÖ. Nachrichten, 03.03.2104]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: unbekannte Dokumente aufgetaucht [http://ooe.orf.at/news/stories/2633499 ORF OÖ, 27.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg Wolf: Hitlers Geburtshaus sprengen [http://ooe.orf.at/news/stories/2633239/ ORF OÖ, 26.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehr als 23.000 Aufrufe für neue Geschichtsseite [[Datei:OÖ.Kronenzeitung1.pdf|miniatur|OÖ. Kronenzeitung,15.01.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;Diskussion über Hitlerhaus [http://oe1.orf.at/artikel/329660.org Ö1, Mittagsjournal, 26.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Internationales Interesse an Geschichtsprojekt [http://ooe.orf.at/news/stories/2625521/ ORF-OÖ. 15.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunauer Internetprojekt: &amp;quot;Totschweigen des heutigen Rechtsextremismus&amp;quot; [http://derstandard.at/1385171827243/Internetprojekt-in-Braunau-Totschweigen-des-heutigen-Rechtsextremismus Der Standard, 20.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;Über bombastische Zahlen und Verantwortung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Ueber-bombastische-Zahlen-und-Verantwortung;art14857,1279744 OÖ. Nachrichten, 16.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse für www.braunau-history.at [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland.pdf Grenzland Anzeiger, 1.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse [http://braunau-history.at/wiki/images/8/84/Rundschau.pdf Bezirksrundschau, 24.01.2014]&amp;lt;br/&amp;gt;braunau-history.at weckt weltweites Interesse [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-weckt-weltweites-interesse-d811957.html Bezirksrundschau, 17.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Wege in der Aufarbeitung in Hitler-Geburtsstadt Braunau [http://www.salzburg24.at/neue-wege-der-aufarbeitung-in-hitler-geburtsstadt-braunau/3799606 Salzburg24.at 13.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtsstadt Braunau geht neue Wege in Aufarbeitung [https://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Hitler-Geburtsstadt_Braunau_geht_neue_Wege_in_Aufarbeitung/SCI_20131213_SCI39351351616053648 APA, 13.12.2013br]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Geburtsstadt will Geschichte online aufarbeiten [http://derstandard.at/1385170965438/ Der Standard, 13.12.2013]&amp;lt;br/&amp;gt;Braunau räumt online mit brauner Geschichte auf[http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1143195_Braunau-raeumt-online-mit-brauner-Geschichte-auf.html Passauer Neue Presse, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Online-Seite befasst sich mit brauner Vergangenheit [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Online-Seite-befasst-sich-mit-brauner-Vergangenheit;art1171,217415 Wochenblatt, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Großes Interesse an www.braunau-history.at [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/grosses-interesse-an-wwwbraunau-historyat-d789922.html Bezirksrundschau 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; So lange eine Straße nach einem Nationalsozialisten benannt ist. [http://www.mediaclub.at/home/blog/tag/braunau/?url=/home/blog/tag/braunau Media Club, 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Wie &amp;quot;braun&amp;quot; war Braunau wirklich? Digitales Lexikon hilft bei der Antwort. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Wie-braun-war-Braunau-wirklich-Digitales-Lexikon-hilft-bei-der-Antwort;art14857,1264589 OÖ. Nachrichten, 19.12.2013]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5571</id>
		<title>Pressearchiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5571"/>
				<updated>2026-03-11T09:20:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Archiv Aktuelles */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Archiv Aktuelles==&lt;br /&gt;
==03.12.2024: Schrifttafeln &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; von der Fassade abmoniert und ins Haus der Geschichte Österreich in Wien transportiert==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Medien berichten darüber, dass vier Schrifttafeln mit der Inschrift &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; abmontiert und nach Wien transportiert wurden, wo sie als Teil der Hauptausstellung im Haus der Geschichte Österreich präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hdgoe.at/items/uploads/module_pdf/2024-11-03_PA_Hitler-Geburtshaus-Fassade.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://wien.orf.at/stories/3283746/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/kultur/allgemein/schriftzug-hitler-haus-169506490&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===04.04.2024: Website zum Umbau des Hitler-Geburtshauses online===&lt;br /&gt;
Seit kurzer Zeit ist die Website https://www.salzburgervorstadt15.at/ online. Hier sind nicht nur Informationen zur wechselvollen Geschichte des Hauses, den laufenden archäologischen Untersuchungen und den Ergebnissen des Architekturwettbewerbes zu finden, es soll auch der Baufortschritt  anhand eines täglich aktualisierten Bildes der Baustellenkamera mitverfolgt werden können. Eine Fotodokumentation © Paul Ott zeigt Bilder aus dem Inneren des bestehenden Objekts und auch des Umfeldes noch vor dem Beginn der Aufgrabungs- und Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
Der Medientermin am 16. 11. hatte zahlreiche Berichte in österreichischen und internationalen Medien zur Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/versuchter-diebstahl-von-bauschutt-des-hitler-hauses-in-braunau_a6385037&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/hitler-geburtshaus-oesterreich-braunau-polizei-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-umgebaut-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.stern.de/politik/ausland/braunau---hitlerhaus--wird-fuer-20-millionen-euro-umgebaut---zur-polizeistation--video--34206354.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/exklusive-einblicke-in-das-geburtshaus-von-adolf-hitler;art4,3897923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sueddeutsche.de/politik/nutzung-von-hitlerhaus-in-braunau-1.6304898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3169206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000195508/2026-ziehtim-geburtshaus-von-hitler-die-polizei-einziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/innenministerium-sichert-transparenz-bei-umbau-von-hitler-geburtshaus-zu/8411164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des Innenministeriums, der Polizei und des planenden Architekturbüros Marte &amp;amp; Marte Feldkirch erläuterten die Pläne, Bürgermeister Mag. Waidbacher legte die Position der Stadt Braunau dar, der Archäologe Mag. Wolfgang Klimesch erklärte die archäologischen Befunde und konkrete Fundstücke. Für die meisten Anwesenden bot sich zudem die erste Gelegenheit, das Innere von Hitlers Geburtshaus zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne des Innenministeriums zur Nutzung durch die Polizei (im Wesentlichen Polizeiinspektion + Bezirkspolizeikommando Braunau) werden umgesetzt, das großzügige Raumangebot wird auch für Menschenrechtsschulungen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website https://www.salzburgervorstadt15.at , die &amp;quot;demnächst&amp;quot; online gehen wird, soll nicht nur der aktuelle Baufortschritt dokumentiert, sondern auch die Hausgeschichte mit dem bauhistorischen sowie archäologischen Befund präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16.11.2023: Medientermin zu Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3232621/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anfang Oktober sind beim Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau die Baumaschinen aufgefahren. In dem Gebäude soll künftig die Polizei untergebracht werden, dieses Vorhaben sorgt aber nach wie vor für Diskussionen. Am Donnerstag präsentieren Innenministerium, Architekten, die Polizei und der Braunauer Bürgermeister den aktuellen Stand des Umbaus. &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231114_OTS0088/aviso-medientermin-zu-umbau-des-hitler-geburtshauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statements der Stakeholder – Aufnahmen der Baustelle möglich – 16. November 2023, 11:00 Uhr, Salzburger Vorstadt 15, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien (OTS) - Das Innenministerium lädt gemeinsam mit den am Umbau des Hitler-Geburtshauses beteiligten Stakeholdern zu einem Medientermin in Braunau am Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann: 16. November 2023, 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffpunkt: Lederergasse 10, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Medientermins wird es Statements von und Interviewmöglichkeiten mit folgenden Stakeholdern des Umbaus geben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Dipl. Ing. Dr. techn. Markus Schmoll (Bundesministerium für Inneres, Immobilienstrategie und Großprojekte)&lt;br /&gt;
    Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher (Stadtgemeinde Braunau)&lt;br /&gt;
    Stv. Landespolizeidirektor Generalmajor Günther Humer, BA MA (Landespolizeidirektion Oberösterreich)&lt;br /&gt;
    Architekt Dipl. Ing. Stefan Marte (Generalplaner, Marte Marte Architekten Feldkirch)&lt;br /&gt;
    Archäologe, Mag. Wolfgang Klimesch (ARCHEONOVA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Statements gibt es die Möglichkeit, Foto-/Videoaufnahmen der Baustelle zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubeginn 2. Oktober 2023===&lt;br /&gt;
27. 09. 2023: Wie verschiedene Medien berichten, hat das Innenministerium den Baubeginn 2. Oktober 2023 bestätigt.  Der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Maierhofer, habe mitgeteilt: „Wir können soweit bestätigen, dass der geplante Baubeginn mit Anfang Oktober auch dann wirklich am Montag, den 2. Oktober stattfindet. Hier sprechen wir davon, dass in erster Instanz jetzt mal Baustelleneinrichtungen und Sicherungsmaßnahmen stattfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3225952/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/regionales/kommende-woche-beginnt-der-umbau-des-hitler-geburtshauses-812469/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3124627&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02. 10. 2023: Tatsächlich beginnen am Montag 2. Oktober 2023 die Vorarbeiten wie Errichtung des Bauzaunes, Entfernung des Daches der Garagen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3226562/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.10.2023: Stern plus: Hitler Geburtshaus wird zur Polizeistation umgebaut&lt;br /&gt;
http://www.stern.de/panorama/video-hitlers-geburtshaus-wird-zur-polizeiwache-umgebaut-33878496.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euronews: Umbau des Hitler-Geburtshauses haben begonnen&lt;br /&gt;
http://de.euronews.com/2023/10/02/umbau-des-hitler-geburtshauses-in-braunau-die-bauarbeiten-haben-begonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
091.10.2023 NTV:Scharfe Kritik an Plan in Braunu&lt;br /&gt;
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Polizei-soll-Hitlers-Geburtshaus-nutzen-Umbau-begonnen-article24446170.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenministerium gibt Termin für Baubeginn bekannt===&lt;br /&gt;
21. 08. 2023: In der Tageszeitung KURIER wird berichtet, das Innenministerium habe den &amp;quot;Baubeginn 2. Oktober 2023&amp;quot; mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-in-braunau-umbaubeginn-am-2-oktober/402564518&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot;=== &lt;br /&gt;
20. 08. 2023: Im Vorfeld der Premiere des Filmes &amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot; des Dokumentarfilmers Günter Schwaiger / https://dimdimfilm.com/?lang=de / und im Zusammenhang mit einem darin zitierten Zeitungsarikel aus der 'Neuen Warte am Inn' vom 10. Mai 1939 entwickelte sich, ausgelöst durch einen Bericht in der 'Kronen-Zeitung' vom 20. August 2023 / https://www.krone.at/3089340 / eine rege Diskussion in österreichischen und internationalen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://science.apa.at/power-search/2229146911399764413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Debatte in allen Facetten zu dokumentieren ist uns unmöglich, daher verweisen wir auf gängige Suchmaschinen - z.B. Google mit den Suchbegriffen &amp;quot;Braunau Hitler&amp;quot; und der Verwendung des Buttons &amp;quot;News&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauverhandlung erfolgreich durchgeführt===&lt;br /&gt;
04. 07. 2023:  Über Ansuchen des Bundesministeriums für Inneres, Herrengasse 7, 1010 Wien, um Erteilung der Baubewilligung für das Vorhaben &amp;quot;Umbau Polizeiinspektion; Neubau Bezirkspolizeikommando und polizeiliches Koordinationszentrum&amp;quot; auf den Grundstücken Nr. .326/1, 395/16, 395/17, 73/1 (EZ 217),KG Braunau am Inn 40005, Salzburger Vorstadt 15, wurde gemäß § 32 Oö. Bauordnung 1994, LGBl. 66/1994 idgF, die mündliche Bauverhandlung für Dienstag, den 04.07.2023. um 10:OO Uhr mit der Zusammenkunft der Teilnehmer im Veranstaltungszentrum Braunau, Salzburger Straße 29b, 5280 Braunau am Inn, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut TIPS vom 12. Juli 2023, KW 28. S. 3,  &amp;quot;wurde die Bauverhandlung erfolgreich durch geführt, die Umbauarbeiten starten noch in diesem Jahr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/611210-hitler-haus-bauverhandlung-abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres===&lt;br /&gt;
24. 05. 2023: Unter dem Titel &amp;quot;Diskussion um Hitler-Geburtshaus: Umgestaltung und Nutzung für Menschenrechte auf Schiene&amp;quot; gibt das Innenministerium Einblick in sein Vorhaben und die dazu führenden Überlegungen: Es werden &amp;quot;künftig eine Polizeiinspektion sowie ein Schulungszentrum für Menschenrechte in dem historisch belasteten Gebäude untergebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Aussendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://bmi.gv.at/news.aspx?id=356B4D58626571706171773D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medienberichte über neue Nutzungsüberlegungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. 05. 2023: In zahlreichen österreichischen und internationalen Medien wird von Überlegungen berichtet, das &amp;quot;Hitler-Geburtshaus&amp;quot; als Standort für Menschenrechtsausbildungen im Rahmen der Ausbildung von Polizeiangehörigen zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3208639/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/einigung-erzielt-das-soll-mit-dem-hitler-geburtshaus-geschehen;art4,3835706&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/hitlerhaus-brisante-oeffentliche-diskussion;art70,3836218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000030834/hitler-geburtshaus-wird-ort-fuer-menschenrechtsschulungen-der-polizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-zur-polizeistation/8093917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.puls24.at/news/politik/polizeischulungen-zu-menschenrechten-im-hitler-geburtshaus/298069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/braunau-polizisten-sollen-in-hitler-geburtshaus-menschenrechte-lernen-a-74e7527d-b49d-41ca-b30d-fcef77e4af34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-05/adolf-hitler-geburtshaus-braunau-umnutzung-polizeistation-schulungszentrum-menschenrechte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;: Nachdenkpause gefordert===&lt;br /&gt;
09. 05. 2023: Die private Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;, getragen von Eveline Doll, Reinhold Klika und Erich Marschall, schlug bei einer Pressekonferenz vor, in der Frage der Nachnutzung eine &amp;quot;Nachdenkpause&amp;quot; einzulegen. Viele Parameter hätten sich seit dem Beschluss, eine Polizeistation im Haus Salzburger Vorstadt 15 unterzubringen, das dafür durch Neubauten ergänzt werden soll, geändert. Eine österreichweit durchgeführte Umfrage (Sample 1000 Befragte) beweise eindeutig die Ablehnung dieses Beschlusses. Kritisiert wurden auch die mangelnde Transparenz und die mangelnde Einbindung der Braunauer Zivilgesellschaft in den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hatte vielfältiges Medienecho, als Beispiele seinen angeführt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/braunauer-initiative-fordert-eine-nachdenkpause-fuer-das-hitlerhaus;art4,3830426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/bevoelkerung-will-abriss-des-hitler-hauses-138485353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/23-prozent-sind-fuer-abriss-des-hitler-hauses/402443028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3002805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/604429-diskussion-um-hitlerhaus-wird-wieder-aufgerollt-update-am-10-mai-um-10-55-uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/initiative-will-ueber-nutzung-von-hitler-geburtshaus-reden/8067619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/oesterreich/hitler-geburtshaus-neue-initiative-will-wieder-ueber-nutzung-reden-781506/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ORF-Sendung &amp;quot;Thema&amp;quot; am Montag, 15, 05. 2023, 21.10 Uhr, ORF2,  behandelt die Diskussion:&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230512_OTS0116/thema-ueber-die-unterschaetzte-gefahr-schusswaffen-in-oesterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburger Vorstadt 15: Umsetzung der Um- und Neubaupläne erneut verschoben, sehr hohe Kostensteigerung===&lt;br /&gt;
13.01.2023  Mehrere Medien zitieren einen Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten, dass der Umbau des Hitler-Geburtshauses in Braunau deutlich mehr kosten wird als geplant -  ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen, im April 2022 ging man bereits von elf Millionen Euro Kosten aus, jetzt soll der Umbau rund 20 Millionen Euro kosten. «Wesentlicher Grund sind die allgemein gestiegenen Kosten am Bau», sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die ursprünglichen Kosten seien reine Nettobaukosten ohne Nebengebühren und Honorare gewesen, die jetzt angeführten Gesamtkosten stellen jene bis zur Betriebsaufnahme (inkl. Einrichtung, EDV usw.) dar. Abgesehen davon gebe es Kostenerhöhungen durch die Tiefgarage, die statische Ertüchtigung des Bestandes und die aktuellen Entwicklungen am Bausektor. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 solle der Umbau beginnen, dieser Termin hänge aber auch vom Ergebnis der Ausschreibung und dem Abschluss von Behördenverfahren ab. Ende 2025 soll der Umbau fertig sein, im Innenministerium geht man davon aus, dass im 1. Quartal 2026 die Polizei dort ihre Arbeit aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3190201/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunauer Zeitgeschichte-Tage Freitag 30. September - Samstag 1. Oktober 2022===&lt;br /&gt;
06. 09. 2022:  Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage 2022 finden in einem neuen Format an zwei Orten statt.&lt;br /&gt;
Thematisch im Mittelpunkt steht der '''Nachlass der Familie Wertheimer''', der seit einer Schenkung an den Verein für Zeitgeschichte wieder in Braunau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Wertheimer wurde 1894 im Schloss Ranshofen geboren. Der Journalist, Staatswissenschafter und Diplomat ergänzte während des Exils in den USA in Erinnerung an seine Heimatgemeinde seinen Namen zu  Ranshofen-Wertheimer.  Seinem einzigen Kind, der Tochter Luciana (1920 – 2017), deren Ehe kinderlos blieb, war es immer ein besonderes Anliegen, von ihrem Vater geerbte Dokumente und Gegenstände nach Ranshofen zurück zu geben. Lucianas Erben, ihre Nichte und ihr Neffe, wollten diesen Wunsch erfüllen. Nach einem langwierigen Procedere konnte der Verein für Zeitgeschichte, unterstützt vom Außenministerium, 2019 den Nachlass als Geschenk übernehmen. &lt;br /&gt;
Die Schenkung umfasst nicht nur Bilder, Möbel, Tafelsilber und Geschirr aus dem ehemals Wertheimer’schen Besitz Ranshofen (1851 – 1938), sondern auch persönliche Dokumente, Fotos, Bücher und andere Objekte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diesen Nachlass wird der Verein für Zeitgeschichte in einer '''Ausstellung''', die am '''Freitag, 30. September 2022, 19 Uhr, '''im''' Bezirksmuseum Herzogsburg''' eröffnet wird, der Öffentlichkeit präsentieren. Nach Ende der Ausstellung am 23. Dezember 2022 übernimmt die Stadt Braunau die Objekte als Dauerleihgabe in ihre Obhut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''Samstag, 1. Oktober 2022,''' lädt der Verein für Zeitgeschichte '''ab 09.30 Uhr''' zu '''drei Vorträgen''' in den '''Festsaal / Vortragssaal des Schlosses Ranshofen''' ein. Diese Vorträge ergänzen thematisch die Ausstellung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal wird der kulturgeschichtliche Kontext von Salzburg vor dem ersten Weltkrieg beleuchtet, in den die großbürgerliche Familie Junger, aus der Mathilde, die erste Frau von Egon Wertheimer, stammte, eingebettet war: Egon war als schon als Absolvent des Salzburger Staatsgymnasiums (Maturajahrgang 1912) Mitglied eines kulturell bedeutsamen Netzwerkes geworden, in dem die Salzburger Familie Junger einen ganz wesentlichen Platz einnahm: so entstanden Beziehungen zur Familie Zweig und zu Georg Trakl, zu den Malern Dagobert Peche und Max Peiffer-Watenphul, zum Komponisten August Brunetti-Pisano, zur Kunst- und Literaturgesellschaft „Pan“ ebenso wie zur Künstlervereinigung „Der Wassermann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der Vereinten Nationen bei der Entkolonialisierung nach dem 2. Weltkrieg, wobei besonders die Krisengebiete am „Horn von Afrika“  (Eritrea, Somaliland) in den Fokus gerückt werden, wo ja auch Egon Ranshofen-Wertheimer im Auftrag der UNO tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Vortrag werden Nachkommen der Familien Wertheimer und Junger vorgestellt, die teils freiwillig, teils gezwungen ihre ursprüngliche Heimat verließen und in höchst unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern sehr häufig zu großem Ansehen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bietet die AMAG eine Werksbesichtigung an – da das Fabriksgelände ehemals Wertheimer’scher Besitz war, ist ein Konnex gegeben. Wegen der auf 120 Personen beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umbaubeginn verschoben, Kosten steigen===&lt;br /&gt;
21.04.2022: Mehrere Medien berichten, dass die Umbauarbeiten später als ursprünglich geplant (und kommuniziert) beginnen würden, außerdem sei mit einer deutlichen Erhöhung der Kosten zu rechnen. Nun heißt es aus dem Innenministerium, dass man von einem Baubeginn erst im Jahr 2023 ausgehe, wobei auch archäologische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. An der Nutzung durch die Polizei werde zwar festgehalten – diese wird aber voraussichtlich sogar erst 2025 einziehen können. Begründet wird die Verzögerung mit erforderlichen Behördenverfahren, der notwendigen Einigung mit Nachbarn sowie mit der aktuell angespannten Lage auf dem Bausektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hätten sich die veranschlagten Kosten des Projekts mehr als verdoppelt: War ursprünglich von fünf Millionen Euro die Rede, so geht das Ministerium derzeit von elf Millionen Euro aus – verantwortlich dafür sei vor allem die Entwicklung der Baupreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte u.a. auf  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3152879/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-umbau-kostet-doppelt-so-viel-wie-geplant;art4,3640648&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/2000135097411/umbau-des-hitler-geburtshauses-verzoegert-sich-und-wird-deutlich-teurer?ref=rec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/2687739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/umbau-verschiebt-sich-und-wird-deutlich-teurer_a5292364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/news/2022-04/21/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vip.de/cms/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer-4957384.html?c=c93b&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Der Umbau des Hitlerhauses beginnt im Herbst&amp;quot;===&lt;br /&gt;
17.02.2022: Wie Magdalena Lagetar (Braunauer Warte) vom Pressesprecher des Innenministeriums erfuhr, soll nach archäologischen Untersuchungen im Frühjahr 2022 mit den konkreten Umbauarbeiten im Herbst 2022 begonnen werden, der Einzug der Polizei sei &amp;quot;aus heutiger Sicht&amp;quot; für das dritte Quartal 2023 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Bericht auf https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/der-umbau-des-hitlerhauses-beginnt-im-herbst;art70,3576956&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseartikel==&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Thema &amp;quot;Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau: Schluss mit der peinlichen Hitler-Haus-Debatte===&lt;br /&gt;
BRAUNAU:  Beschämend unsachlich und erschreckend uninformiert - mit diesen kritischen Worten reagiert der Stadtverein Braunau auf die aktuellen Äußerungen rund um die Enteignung des Hitler Geburtshauses. „Die Schmerzgrenze in dieser Diskussion ist längst überschritten“, so Obmann Mag. arch. Ingo Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Kritik des Stadtvereines steht Innenminister Wolfgang Sobotka, der „als seine persönliche Meinung“ den Abriss des Geburtshauses von Adolf bevorzuge. Dazu Obmann Mag. Engel: „Abgesehen davon, dass man historische Tatsachen – und dass Hitler in diesem Haus geboren wurde, ist eine historische Tatsache - nicht abreißen könne, scheint Innenminister Sobotka die rechtliche Grundlage offensichtlich und erstaunlicherweise nicht zu kennen. Dabei hätte er nur auf unsere Website braunau-history.at schauen müssen, um sich umfassend zu informieren.“ Obmann Engel, ehemaliger Braunauer Baudirektor, zitiert den Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom  11. Oktober 1993, GZ 19.310/4/93: „Das Bundesdenkmalamt hat entschieden: Es wird gemäß § 3 Abs.1 des Bundegesetzes vom 25. September 1923, BGBL.Nr.533/23 (Denkmalschutz), in der Fassung der Bundesgesetze BGBL.Nr. 92/1959, 167/1978 und 473/1990, festgestellt, dass die Erhaltung des Ensembles &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; in Braunau am Inn im Sinne des § 1 Abs.1 des zitierten Gesetzes als Einheit im öffentlichen Interesse gelegen ist. Wien, am 11. Oktober 1993. Der Präsident: Sailer&amp;quot;  In diesem insgesamt zwölfseitigen Bescheid begründet das Bundesdenkmalamt die Unterschutzstellung wie folgt (auszugsweise): „Das Ensemble des Braunauer Straßenzuges &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; repräsentiert ein in sich geschlossenes Denkmal einer spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Vorstadtsiedlung und ihrer Weiterentwicklung in den nachfolgenden Jahrhunderten.“  Mit einem Satz zusammengefasst: Ein Abriss des Geburtshauses von Adolf Hitler als Teil dieses denkmalgeschützten Ensembles ist auf Basis dieses gültigen Bescheides des Bundesdenkmalamtes gesetzlich nicht möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heftige Kritik äußert Obmann Engel auch am Gesetzesentwurf zur geplanten Enteignung, den der Ministerrat am 12.07.2016 verabschiedete. In dieser kritischen Stellung erhält der Stadtverein Braunau kompetente Unterstützung vom ICOMOS AUSTRIA, dem österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege. Im Schreiben vom 12.07.2016 an die Bundesregierung stellt der Präsident von ICOMOS Austria, Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp fest:  „Die in § 2 des Gesetzesentwurfs denkmögliche Variante einer Liquidation des Gebäudes und damit der Tilgung des materiellen Trägers von Gedächtnis und Geschichte stellt eine fatale Fehlleistung dar. Der Gesetzestext § 2 wäre diesbezüglich daher dringend zu revidieren.“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als peinlich definiert der Stadtverein Braunau schließlich auch die vielen, unüberlegten Nutzungsideen für das Hitler-Geburtshaus. „Als dann der Vorschlag auftauchte, das Haus abzureißen und dafür einen Supermarkt zu errichten, ist für uns die Schmerzgrenze an Peinlichkeit überschritten worden“, so Obmann Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fordert jetzt folgende Vorgangsweise: endgültig Schluss mit der leidigen Diskussion um einen Abriss des Hauses, weil dieser gesetzlich nicht möglich und aus mehreren Gründen unsinnig sei. Zweitens: Die bereits installierte Kommission unter Führung von Historiker Oliver Rathkolb muss unverzüglich ein Nutzungskonzept für das Haus vorlegen. Drittens: In dieser Kommission müssen auch Braunauer Politiker, Historiker und der Stadtverein miteingebunden werden. Viertens:  In der Suche nach einer sinnvollen Nutzung ist auch das von Prof. Andreas Maislinger vorgeschlagene „Haus der Verantwortung“ miteinzubeziehen,  „denn schließlich haben schon im Jahr 2000 mehr als 3.000 Personen – darunter auch viele Braunauer Gemeinderäte -  für dieses Projekt unterschrieben, wobei die endgültige Entscheidung über das beste Konzept für die zukünftige Nutzung natürlich die Kommission treffen muss“, so Obmann Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft===&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker [[Mag. Florian Kotanko]] jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Hitler Biographen ist lang: August Kubizek („Adolf Hitler, mein Jugendfreund“, 1. Auflage 1953), Franz Jetzinger („Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen und die Wahrheit“, 1956) der Brite Ian Kershaw („Hitler 1889–1936“, erschienen 1998), Wolfgang Zdral („Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers“, 2005) und die jüngsten „kritischen Edition“ von „Mein Kampf“ (München/Berlin 2016). Und in all diesen Unterlagen wird Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Vorstadt 219, als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Alois und Klara Hitler angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich hatte keiner der zahlreichen Biografen selbst genau recherchiert und voneinander abgeschrieben. Adolf Hitler war nicht, wie auf Grund einer 1945 gemachten Aussage von Adolf Hitlers Schwester Paula immer behauptet wird, das vierte, sondern das dritte Kind, das in Braunau geboren wurde. Der spätere Reichskanzler und Nazi-Diktator hatte in Braunau nachweisbar zwei ältere Geschwister: Gustav (17. 5. 1885 bis 9. 12. 1887) und Ida (23. 9. 1886 bis 22. 1. 1888) sowie einen jüngeren Bruder: Otto, geboren am 17. 6. 1892, gestorben am 23. 6. 1892 und am 25. Juni 1892 um vier Uhr nachmittags in Braunau begraben. Kurz darauf übersiedelte die Familie nach Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die jüngste Literatur wird die falsche Geschwisterfolge Gustav-Ida-Otto-Adolf-Edmund-Paula beibehalten; sie steht auch im Internet bei Wikipedia im Eintrag über die Mutter Klara Hitler. Als Lebenszeit Ottos wird dort falsch angegeben: „Geburt 8. November 1887, Tod 1. Dezember 1887, Alter in Tagen: 23.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben über die Geschwisterfolge der Familie Hitler beruhten bisher ausschließlich auf den Aussagen von Hitlers Schwester Paula, die kurz nach Kriegsende 1945 in Bayern von US-Militärs befragt wurde. Sie berichtete dabei nicht richtig über die Braunauer Jahre 1885 bis 1892, die sie als 1896 Geborene nur aus Erzählungen kennen konnte – oder sie machte aus einem anderen, unbekannten Grund eine unzutreffende Angabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag. Florian Kotanko zur Bedeutung dieser neuen Erkenntnisse: „Die Schlussfolgerungen vieler Hitler-Biografen über die psychische Entwicklung Adolf Hitlers, der nach dem Tod von drei Geschwistern als einziges überlebendes Kind die besondere Zuwendung seiner Mutter Klara erfahren haben soll, sind nicht mehr haltbar.“ Nicht in Braunau geboren wurden Edmund (24. 3. 1894 bis 29. 6. 1900) und Paula Hitler (21. 1. 1896 bis 1. 6. 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage===&lt;br /&gt;
Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]] werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht’s? Alle namhaften Hitler-Biographien, von Joachim C. Fest – „Hitler. Eine Biographie, Frankfurt/M., Wien 1973“ - bis hin zu Ian Kershaw (1998), Volker Ullrich (2013), Peter Longerich (2015), ebenso auch die Herausgeber der kritischen Edition von Hitlers „Mein Kampf“ (2016) berufen sich auf das 1956 erschienene Buch „Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen – und die Wahrheit“ von Dr. Franz Jetzinger.  Der 1882 in Ranshofen geborene Politiker (und spätere Priester) bezieht sich in diesem Buch mehrfach auf eine private Aufzeichnung der Braunauer Lehrerin Maria Pernstein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzinger hält in seinen &amp;quot;Bemerkungen&amp;quot; vom 31. Juli 1953 über diese Aufzeichnung – insgesamt sind es zwölf Blätter - fest: „Es steht nicht dafür, jedes einzelne Blatt zu besprechen, die Blätter wimmeln von nachweisbaren Fehlern, bei Einzelheiten muss man geradezu lachen; der einzige dokumentarische Wert dieser Aufzeichnungen (Jahr 1938 und 1939) liegt darin, weil sie beweisen, wie sehr diese Österreicherin für Hitler schwärmte und wie gut sie bereits damals das Buch &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; kannte!&amp;quot; Aber trotz dieser herben Kritik Jetzingers an Pernstein, die ihm persönlich gut bekannt war, verwendet er ihre Angaben als Quelle.  Dies die erste merkwürdige Tatsache rund um das Buch von Jetzinger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch hinterfragenswerter wird das Buch von Jetzinger und damit alle Hitler-Biographien nach intensiven Recherchen von Mag. Kotanko. Er hob nämlich diese „privaten Aufzeichnung“ von Maria Pernstein im Institut für Zeitgeschichte in München aus und stellte überrascht fest: „Eine Vielzahl von Unterschriften, amtlichen Eintragungen und privaten Texten Maria Pernsteins ist erhalten, darunter ein Brief.  Der Vergleich der Handschrift dieser Texte mit den Aufzeichnungen aus München lässt zwei unterschiedliche Handschriften erkennen, sodass wohl mit davon auszugehen ist, dass Pernsteins &amp;quot;private Aufzeichnung&amp;quot; in der vorliegenden Fassung von fremder Hand stammt. Dazu kommt, dass auf einem Blatt der Aufzeichnungen unter dem Titel &amp;quot;Quellen für Hitlerforschung in Braunau&amp;quot; der Vermerk &amp;quot;(n. Pernstein)&amp;quot; zu sehen ist, was wohl &amp;quot;nach Pernstein&amp;quot; bedeutet und damit den Hinweis auf eine Zweitschrift liefert. Ein weiterer Vermerk gibt den noch deutlicheren Hinweis: unter der Überschrift &amp;quot;Adolf Hitler&amp;quot; findet sich der Verweis &amp;quot;nach Fr. Oberl. Pernstein!.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit steht fest: Wer die vorliegende Niederschrift, offensichtlich beruhend auf einem Text oder einer anderen Vorlage Maria Pernsteins, besorgte, ist (noch) unbekannt. Auch ist (noch) unbekannt, wann der „Urtext“ oder wann die „Abschrift“ entstand. Unbekannt ist (noch), wie sehr „Urtext“ und überlieferter Text übereinstimmen. Damit ist auch der Quellenwert der so genannten „Pernstein-Aufzeichnung“ neu zu beurteilen.  Der Inhalt findet jedoch – im Weg über Jetzingers Buch – Eingang in die wissenschaftliche Literatur und wird bis heute tradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichtlich interessanter Abend: NS-Städtebau am Beispiel von Braunau===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Baulinienplan_braunau_1942.jpg|Baulinienplan_braunau_1942&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Der Stadtverein Braunau bemüht sich erfreulicherweise und konsequent, bislang unbekannte Aspekte von Braunau wissenschaftlich zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.Den neuesten Beweis für diese Aktivitäten liefert der Themenabend#2, der sich mit dem Städtebau während der NS-Zeit am Beispiel der Stadt Braunau beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als prominenten Referenten für diesen Abend konnte der Stadtverein Braunau O.Univ.-Prof. Dr. Wilfried Posch gewinnen. Er war Leiter der Lehrkanzel für Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und Stadtbaugeschichte an der Universität für Gestaltung in Linz. Dr. Posch stellt seinen Vortrag unter den Titel: „Allgemeine Anmerkungen zum Städtebau und Wohnungswesen in der NS-Zeit“. Die lokalen historischen Fakten zeigt [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erstmals werden an diesem Abend die historischen Pläne für die bauliche Entwicklung für Braunau zwischen 1938 und 1945 präsentiert. Wir zeigen, welche städtebaulichen Absichten die damaligen Machthaber verfolgten, zum Teil auch umsetzen und welche Projekte nie realisiert wurden“, lädt der Obmann des Stadtvereines alle geschichtlich Interessierten zu diesem Themenabend ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Aspekte prägten die Stadtplanung von Braunau während der NS-Zeit ab 1938: vorrangig die Errichtung der Vereinigten Aluminiumwerke Ranshofen (1939 – 1941), der Innkraftwerke Ranshofen, Ering-Frauenstein und Egglfing-Obernberg. Die städtebaulichen Ziele lagen auf Grund dieses gesellschaftlichen Wandels von einer bäuerlichen Kleinstadt hin zu einer industriell geprägten Stadt mit ca. 3.000 Wohnungen für die erforderlichen Arbeitskräfte. „Diese grundsätzlich gutzuheißenden und für die damalige Zeit hochwertigen Baumaßnahmen werden aber durch die verbrecherischen Ziele des NS-Regimes entwertet“, verweist Engel auf ein Zitat des anerkannten Historikers  und Gründervaters der Universität Linz, Karl R. Stadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweiten Aspekt in der Stadtplanung von Braunau zwischen 1939 und 1945 spielten die Bemühungen,  dass im Zuge der &amp;quot;Neugestaltung der Geburtsstadt des Führers&amp;quot; ein Forum mit Parteihaus, Landes- und Volkskundlichem Museum mit Weihehof, Glockenturm, Verwaltungs- und Schulgebäude sowie ein Aufmarschplatz zwischen Alt- und Neustadt entstehen sollten. Auch Hitlers Geburtshaus war in diese Überlegungen miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, wird an diesem Abend über den aktuellen Stand von braunau-history berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry nach Braunau ein.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren als würdigen Anlass, den heute 73jährigen David Barry in Begleitung seiner Frau nach Braunau einzuladen, damit er erstmals jene Orte, in denen sich sein Vater in den letzten Tagen seines Lebens aufhielt, besuchen und so von seinem Vater Abschied nehmen kann“, [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines diese Initiative. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Stadtverei nBraunau hat für den knapp ein wöchigen Aufenthalt von Mr. und Mrs. Barry ein umfangreiches Programm erstellt.  Dazu zählen Stadtrundgänge in Braunau, Burghausen und Salzburg. Am Freitag, 15. Mai, wird Mr. Barry an einer Pressekonferenz im Braunauer Rathaus teilnehmen und sich ins Goldene Buch der Stadt Braunau eintragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz ist eine Trauerfeier auf der Innbrücke geplant. Schließlich wird Mr. Barry auch bei der offiziellen Gedenkfeier vor dem Mahnstein vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler anwesend sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser Einladung gingen umfangreiche Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at und Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, voraus. Mag.Kotanko fand in verschiedenen amerikanischen Archiven schließlich folgende Fakten: Corporal Clifford Barry, geboren in Marblehead, Essex County,verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai 1945 starb.  Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zugleich ergaben die Recherchearbeiten von Mag. Kotanko, dass am 5. Mai 1945 neben Mr.Barry auch der US-Soldat Richard L. Felt im Inn ertrank. Er wurde am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben. Zu Richard Felt fand Mag. Kotanko keine Nachfahren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Website des 245. Pionier-Bataillons(http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „.... On May 5, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two combatengineers of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead,Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] weredrowned while attempting to maintain the bridge. Corporal Barry and PFC Feltwere both awarded the Bronze Star Medal posthumously.  The current of the Inn River, raging at thistime due to the spring snow melt from the Austrian and Swiss Alps, was reportedas 10 feet per second.  The bridge waseventually destroyed by the swift river on May 12, 1945.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The fate of two US soldiers who died in 1945 unearthed by Austrian historian.===&lt;br /&gt;
In May 1945 for the three year old child '''David Barry''' the world collapsed. His father, the 30 year old US Army Corporal '''Clifford Barry''' married to Barbara B. drowned in the river Inn, asizable stream forming the border between the then Nazi- Germany and Austria. Together with him his comrade '''Priv. Richard L. Felt''' drowned also. This tragedy took place at the eve of WWII whenelements of the 80th Infantry Division of General Patton’s Third Army crossed the river Inn at the small township of Braunau to invade Austria. In order to do so, a pontoon bridge was built on 3rd and 4thMay by the 245th Engineer Combat Battalion with assistance from the 179th Engineer Combat Battalion and the 995th Treadway Company. The original steel bridge between Braunau and Simbach, which was built during the Austro Hungarian Imperial time, was blown up on May 1st,by withdrawing Nazi troops just a few hours before US troops arrived (http://hillabee.net/245eng.htm). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adverse weather conditions and snow melt in the Alps resulted in high water levels in the river Inn and astrong current which put a heavy load onto the pontoon bridge. In their struggle to maintain the bridge for their comrades to cross over, Barry and Felt sacrificed their lives for the liberation of Austria. Both were awarded the Bronze Star Medal posthumously. Clifford Barry was transferred to and buried at Marblehead Waterside Cemetery, where as Richard L. Felt was put to restin the Lorraine American Cemetery at St. Avold, France, [http://www.abmc.gov/search-abmc-burials-and-memorializations/detail/WWII_43068#.VIqqqXvEqlQ American Battle Monuments Commission]. &lt;br /&gt;
The US military expected strong resistance from German Nazi troops when they started their occupation of Braunau, as Braunau is the birth place of Adolf Hitler. Fortunately localcitizens managed, halfway forcing and halfway convincing German military to surrender the town without a fight. Therefore and luckily no further casualtiesor damage was reported during the invasion of Braunau itself.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Austria has had problems handling its Nazi past for many years and still is haunted by it. Braunau specifically and additionally has the burden of being Hitler’s birth place. The house where Hitler was born still exists and gives some Austrian citizens quite a headache about its use; see recent report on [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regret citizens of Braunau often were and still are confronted by tourists enquiries/questions about Hitler’s birth place and the political orientation of Braunau’s citizens. In order to prevent wrong information, myths and rumors from being spread, on November 2013 the Stadtverein Braunau - an association of historically interested Braunau citizens  - started a project, where all available, scientifically founded historical facts of Braunau and Hitler were gathered in a database that is made public on www.braunau-history.at. This project is supported by the public and political organisations and also asks local citizens to submit any relevant documents, photographs etc.that may put light on the issue and to be publicized in the data base after thorough scrutiny by qualified historians.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Members of the Stadtverein are very glad and proud to report, that their website since Dec. 2013 (when it was opened) was visited more than 21.300 times and by over 13.000 interested people from all over the world. Countless information was given, but also received. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
During this process a private diary was obtained by the historian of the Stadtverein. It revealed until then unknown information on the death of one American soldier during the invasion of Braunau. This triggered a vivid search through numerous archives which finally yielded the fact that actually two soldiers were killed and that their track was leading towards Massachusetts, Marblehead and Waltham. With the aid of the Marblehead historian '''Mr. Chris Johnston''', the son of Corporal Clifford Barry could be located in Marblehead, MA, and contacted by the Austrian researchers.&lt;br /&gt;
For a number of years a small public remembrance ceremony against Nazism, against fascism, against hate of foreigners, has been held at a memorial which is located in front of Hitler’s birth place. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now 70 years after the end of WWII and the death of the two brave soldiers, the Stadtverein, supported by all local political bodies, finds it an appropriate gesture of reconciliation to invite Mr. and Mrs. Barry to the anniversary ceremony in May 2015 and to honour his father by entering all that is known about him on to the website www.braunau-history.at. Unfortunately, so far not much is known about '''Richard L. Felt.''' Was he married, did he have brothers and sisters, did he have any children? His father Parker W. Felt and his mother Ruth E. Felt both lived on 1159 Main Street Waltham in 1945. May be this article will trigger the memory of some reader. The editorial department of this newspaper would be very happy to receive any relevant documentation and to pass it on to the researchers of the Stadtverein Braunauto complete their file on two US soldiers who gave their lives for Braunau’s and Austria’s freedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (18.02.2015): Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b) kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem umfassenden Schriftwechsel, der im November 1942 beginnt und am 3. April 1944 endet, befassen sich ranghöchste Stellen mit dem Thema „Sonderbeauftragter für die Erweiterung und Umgestaltung der Stadt Braunau“. Konkret eingebunden waren Reichsleiter '''Martin Bormann''',  Gauleiter '''August Eigruber''' (Reichsstatthalter in Oberdonau), '''Wilhelm Frick''' (Reichsminister des Inneren in Berlin), '''Hans Heinrich Lammers''' (Chef der Reichskanzlei) und '''Dr. v. Sutterheim''' (Reichskanzlei).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gauleiter Eigruber – er spielt eine zentrale Rolle und war Antragsteller für den Sonderbeauftragten für Braunau – regt mit Schreiben vom 19. November 1942 eine solche zentrale Stelle an, denn „...durch den Ansatz des Werkes Ranshofen der Vereinigten Aluminiumwerke im Gebiet der Stadt Braunau am Inn, das in seiner endgültigen Ausbaustufe das größte europäische Aluminiumwerk sein wird, ist in Braunau ein Bedarf an Wohnungen...aufgetreten, der sich nicht mehr im Rahmen der jetzigen Stadt Braunau befriedigen läßt. Es wurde daher die Erweiterung der Stadt durch die Anlage einer Neustadt beschlossen....“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Schreiben von Gauleiter Eigruber heißt es weiters: '''„Bei dem großen Interesse, das der Führer für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigt,''' war die Bestellung eines Sonderbeauftragten unerlässlich“. Zu diesem Sonderbeauftragten wurde '''Dipl. Ing. Friedrich Lübbers''' bestellt. Aus dem Aktenvermerk vom 19. November 1942 geht hervor, dass „der Sonderbeauftragte zwei technische Hilfskräfte und 2 Schreibkräfte benötigt. Seine Dienststelle hat ihren Sitz in Braunau am Inn, muß jedoch auch in Linz eine Kanzlei unterhalten...“ Auch die Kosten wurden detailliert geplant: „Bei Annahme dieses Jahreserfordernisses von 120.000,- RM ergibt sich somit für de nRest des Haushaltsjahres 1942 ein Bedarf von 50.000,- RM“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben Braunau sollten auch für die Städte '''Wels''' und '''Steyr''' Sonderbeauftragte bestellt werden, wobei aus einem Schreiben des Reichsministeriums für Inneres vom 13. März 1944 hervorgeht, dass „nachdem in letzter Zeit der Luftkrieg sich auch auf den Reichsgau Oberdonau ausgedehnt habe, die Einsetzung von Sonderbeauftragten für Planung und Ausbau von Städten nicht mehr für aktuell gesehen werde. Eine Ausnahme gelte jedoch für die Stadt Braunau. '''Bei dem besonderen Interesse, das der Führer seiner Geburtsstadt entgegenbringe,''' müsse der Reichsstatthalter in Oberdonau deshalb an seinem Antrag festhalten und eine Erledigung dieses Falles herbeiführen...“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Schreiben des Chefs der Reichskanzlei an das Reichsinnenministerium, dem letzten Hinweis in den Akten zu diesem Thema, wird am 3. April 1944 festgestellt : „...Der Führer hat sich...dahin geäußert, dass er nichts dagegen habe, wenn die Einsetzung eines Sonderbeauftragten ...für die Neugestaltung der Stadt Braunau bis nach dem Kriege zurückgestellt wird“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim '''Themenabend#2''' des Stadtvereines Braunau im Herbst 2015 werden diese neuen historischen Fakten für die Stadt Braunau ausführlich diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015) Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufgearbeitet. Das zweite Ziel: braunau-history.com soll beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade diese zweite Zielsetzung hat interessante Ergebnisse gebracht, da dem Stadtverein Braunau bislang unbekannte Fotos und private Aufzeichnungen übergeben wurden. Und dass das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] (Ausgabe Nr. 46/2014) die Website braunau-history.com als '''großartig''' bezeichnet hat,  beweist, dass wir alle zusammen stolz sein können auf das Projekt braunau-history.at“, so Obmann Mag. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hier einige Zugriffszahlen (Zeitraum 12/2013 - 12/2014) zu www.braunau-history.at'''&amp;lt;br /&amp;gt;- mehr als 16.300mal wurde die Website aufgerufen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 13.000 verschiedene Personen nutzten die Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 67.000 verschiedene Seiten wurden gelesen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Benutzer bleibt durchschnittlich ca. 4 Minuten auf der Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die Website wird auf allen Kontinenten gelesen, am meisten in Österreich, Deutschland und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at wird gefördert vom [[Nationalfonds der Republik Österreich]], vom [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: bislang unbekannte Fakten zur Braunauer Geschichte===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Clifford G. Barry und Richard L. Felt  - so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte liefert seit wenigen Tagen die Website www.braunau-history.at.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles begann vor einigen Wochen, als die '''Familie Doppler''' dem Stadtverein Braunau das Familienbuch von Franz und Theres Doppler übergeben hatte. In diesem Buch schreibt Anton Doppler: “...am 2. Mai um ½ 4 Nachmitag zogen die ersten Amerikaner ein; die kamen mit einem kleinen Boot über den Inn; die Launen des Stroms kanten die Amerik.nicht, so ertrank einer von den ersten Soldaten, die bei uns einzogen...“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eintragung ist insofern beachtlich, da ''der Tod eines US-Soldaten bei der Überquerung des Inns in keiner Aufzeichnung angeführt ist. Auch nicht im Beitrag ''Das Kriegsende 1945 am Inn'' von Dr. Hans Fink. Ich habe diese Information zum ersten Mal gelesen'', so [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der vergangenen Wochen begab sich Mag. Kotanko auf eine historisch spannende Reise durch verschiedenste amerikanische Archive. Das für alle überraschende Ergebnis: Es ertrank nicht ein US-Soldat, sondern zwei Amerikaner verloren bei der Überquerung des Inns ihr Leben – und nicht am 2. sondern am 5. Mai.  Konkret sind dies  Clifford G. Barry und Richard L. Felt.  Auf der '''Website des 245th Engineer Combat Battalion''' (http://hillabee.net/245eng.htm), eines Pionierbataillons der 3. US Armee,  wird dieses tragische Ereignis beschrieben: ‘‘....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Starpost humously. The river current was reported as 10 feet per second. This wasthe first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria.  It was destroyed by flood water on May 12, 1945.‘‘&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corporal Clifford G. Bary, geboren in Marblehead, Essex County, verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai starb. Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. Dies bestätigt die von Mag.Kotanko gefundene Beisetzungsurkunde bzw. ein Foto vom Grabstein von Mr. Barry.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Recherchen von Mag. Kotanko zu Richard L. Felt ergaben, dass dieser in Waltham, Massachusetts, geboren wurde, ebenfalls Mitglied des 245th Engineer Combat Battalion war und am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der intensiven Recherchearbeiten fand Mag. Kotanko auch Fotos der zerstörten Innbrücke bzw. Ansichten bei der Innüberquerung aus amerikanischen Kriegsarchiven, die auf www.braunau-history.at zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Ein beachtliches Ergebnis und zweifelsohne vorteilhaft für das Image der Stadt Braunau: seit Projektstart vor knapp sieben Monaten  haben mehr als 10.000 Personen die Website www.braunau-history.at besucht und dabei mehr als 46.000 verschiedene Seiten geöffnet. Beachtlich: die Website findet auf allen fünf Kontinenten Interesse.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Google Analytics gibt es exakte Zugriffsdaten. So kommen die meisten Besucher aus Österreich, Deutschland und den USA, gefolgt von Schweiz, Brasilien, Belgien, Frankreich, Ungarn und Holland. Aber selbst aus Australien, Afrika, Russland und China sind Zugriffszahlen registriert. Täglich klicken durchschnittlich zwischen 40 und 110 Personen auf www.braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meist besuchten Seiten sind die Hauptseite und „Geburtshaus Adolf Hitler“, „Braunau - Hitlers Geburtsstadt“, „Aktuelles“, „Braunau – braune Stadt“, „Kriegsende 1945“, „Einmarsch 1938“, „Familie“, „Stadtplanung 1938 –1945“ und „Wirtschaftliche Entwicklung“. Beachtlich auch diese Zahl: durchschnittlich dauert ein Besuch mehr als 4 Minuten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Geschichte auch für Jugendliche interessant ist, zeigen diese Kennzahlen.  Mehr als 27 % der 10.000 Besucher war zwischen 18 und 24 Jahre, weitere 33 % zwischen 34 und 34 Jahre. Aufgeteilt nach Geschlecht ergibt, dass 54 % Männer und 46 % Frauen die Website braunau-history.at besuchten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Diese Zahlen belegen eindeutig, dass der Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at einen positiven Beitrag für das historische Image der Stadt Braunau leistet“, freut sich Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]] über das weltweite Interesse an braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
braunau-history.at ist eine offene, moderierte Plattform, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet. Zugleich soll diese Plattform beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durch Aluminiumerk Ranshofen droht Braunau &amp;quot;Amerikanismus&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort.jpg|Beratungsprotokolle der Braunauer Ratsherren zum Thema &amp;quot;Errichtung eines Aluminiumwerkes in Ranshofen&amp;quot;, 12.5.1939 &lt;br /&gt;
Datei:EngelKotanko.jpg| Mag. Florian Kotanko und Mag.arch. Ingo Engel moderieren den Themenabend#1&lt;br /&gt;
Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|Bezirksrundschau, 23.05.2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, behandelt den Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;www.braunau-history.at ist vorrangig eine Internet-Plattform. Aber darüber hinausgehend will der Stadtverein dieses Projekt in regelmäßigen Abständen der Bevölkerung in persönlichen Gesprächen und Diskussionen näherbringen“, erläutert Mag. arch. Ingo Engel als Obmann des Stadtvereines die Zielsetzung dieser Themenabende. Dabei werden einzelne Themen und Kapitel von www.braunau-history.at, basierend auf historischen Fakten und keinesfalls parteipolitisch gefärbt, vorgestellt werden bzw. wird darüber diskutiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, 19.00 Uhr, im GUGG – Kulturhaus''' behandelt vorrangig die Frage, warum die damaligen Machthaber gerade Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festlegten. Wie verlief dazu die Diskussion unter den Braunauer Ratsherren? Gab es Widerstände gegen die Errichtung? Welche Auswirkungen wirtschaftlich/gesellschaftlich/städtebaulich hatte diese Entscheidung für Braunau?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird Robert Reiter aus den Beratungsprotokollen der Braunauer Ratsherren lesen und den &lt;br /&gt;
damaligen '''Gauheimatpfleger Eduard Kriechbaum''' zitieren, der sich in der Sitzung am 12.05.1939 klar gegen den Standort Ranshofen aussprach und davor warnte, dass „...die über Nacht einbrechende  Industrialisierung Braunaus...ein Stück Amerikanismus mitten in ein ausgesprochenes Bauernland setzt“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braunauerin '''Mag. Gabriele Brühwasser''' wird an diesem Themenabend die wirtschaftlichen Folgen für die  Stadt Braunau nach dem 2. Weltkrieg in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen beleuchten. Mit dieser Thematik beschäftigte sich Frau Mag. Brühwasser in ihrer Diplomarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit dieser damaligen Entscheidung hängt auch die städtebauliche Planung von Ranshofen und Braunau zwischen 1938 und 1945 zusammen. Dieses Thema erläutert Mag. arch. Ingo Engel, der gemeinsam mit [[Mag. Florian Kotanko]] diesen sicherlich historisch interessanten Themenabend moderieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterlagen der britischen Royal Air Force listen detailliert die zahlreichen Flugbewegungen der letzten Kriegstage inklusive der eingesetzten Flugzeuge und Piloten auf. So stammen die auf braunau-history.at zu sehenden Luftaufnahmen vom Aluminiumwerk Ranshofen vom 26. April 1945. Sie wurden auf einem Flug der Maschine des Typs Mosquito XVI, Registrierung NS 578,gemacht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweiköpfige Besatzung bestand aus '''Flight Lieutnant Hubert „Sandy“ Powell''' und '''Flying Officer Joe Townshend'''. Sie gehörten zur No. 540 Squadronder Royal Air Force, kommandiert von '''Wing Commander A.H.W. Ball''' (1921 - 2012), der 1975 britischer Air Marshal wurde.Den beiden Piloten waren hohe Auszeichnungen verliehen worden, weil es ihnen am  18. Oktober 1944 gelungen war, die '''''Tirpitz''''' im norwegischen Tromsö-Fjord zu entdecken, was schließlich am 12.November 1944 zur Vernichtung dieses damals größten deutschen Schlachtschiffes führte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugauftrag vom 26. April 1945 lautete, Fotoaufnahmen vom Raum Salzburg-Wels-Ried zu erstellen. Wie im Logbuch festgehalten ist,  wurden alle Zielpunkte fotografiert, wobei es zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen kam. Die '''unbewaffnete Maschine''' startete vom Flughafen Coloummieres in der Nähe von Paris um 09.20 Uhr und landete um 12.50 Uhr wiederum am Flughafen Coloummieres.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den jetzt veröffentlichen Flugaufnahmen erfüllt braunau-history.at ganz konkret eines der definierten Ziele, nämlich wissenschaftlich korrekt bislang unbekannte Dokumente zur Thematik der historischen, wirtschaftlichen,politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größter russischer Privat-TV-Sender in Braunau===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotanko_russischer_TV.jpg|miniatur|links|Interview mit Mag. Florian Kotanko]]BRAUNAU. Ein Team der NTV Broadcasting Company, des größten russischen privaten TV-Senders, hielt sich in Braunau auf, um eine Dokumentation anlässlich des Geburtstages von Adolf Hitler zu drehen. Als Interview-Partner fungierten [[Mag. Florian Kotanko]] als Obmann des Braunauer Vereines für Zeitgeschichte und Bgm. [[Mag. Johannes Waidbacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===braunau-history.at: Bislang  unbekannte Dokumente tauchen auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Artmeier-Engel.jpg|miniatur|links|Fritz Artmeier, li., übergab an Obmann Mag. arch Engel die persönlichen Notizen von Wilhelm Grünwaldt und Franz Danzinger]]Das Projekt braunau-history setzt sich zum Ziel, die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufzuarbeiten. Zugleich soll diese Plattform die Bevölkerung dazu motivieren, bislang historisch unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen. Das Erfreuliche: die ersten Dokumente treffen ein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau an den Obmann des Stadtvereines Braunau, Mag. arch. Ingo Engel, die persönlichen, maschinschriftlich verfassten Aufzeichnungen von [[Wilhelm Grünwaldt]] und [[Franz Danzinger]]. Beide spielten in den letzten Kriegstagen in Braunau und speziell bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant nachzulesen in diesen authentischen Quellen das Verhältnis zwischen Maj. Grünwaldt und seinem Adjutant Danzinger. So schreibt dieser:“....weil ich erst einen Tag Major Grünwaldt unterstellt war, kannte ich ihn in menschlicher und soldatischer Hinsicht noch nicht. Da er auch Ritterkreuzträger war, war Vorsicht am Platze.....Ich konnte nicht ahnen, wie sich Major Grünwaldt, der Kreisleiter und die Offiziere mit nationalsozialistischer Gesinnung verhalten würden.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidenden Stunden und Minuten am 2. Mai 1945 vor der kampflosen Übergabe beschreiben beide Akteure detailgetreu. „Die Entscheidung zur Räumung der Stadt ist von mir getroffen gegen 11 Uhr“, so Maj. Grünwaldt. Aus der Sicht von Hauptmann Danzinger liefen diese Minuten wie folgt ab: „Als ich überzeugt war, dass ich nicht von Parteigenossen umgeben war, erbat ich um 11 Uhr....die Erlaubnis, zum amerikanischen Kommandeur nach Simbach gehen zu dürfen....Ich war auf eine Verhaftung oder anderes gefasst. Als Major Grünwaldt nichts gegen mich unternahm, war ich angenehm überrascht.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nachzulesen in diesen Unterlagen sind die Folgen für Maj. Grünwaldt und Hpt. Danzinger für ihr Vorgehen, die Stadt befehlswidrig kampflos zu räumen. Maj. Grünwaldt kam vor ein Standgericht. In diesen 36 Stunden war sein weiteres Schicksal in de rSchwebe, aber „...in der Nacht zum 5. Mai erhielt ich mein Kommando zurück. Eine Begründung für die Einstellung wurde mir von dem Korps-General nicht gegeben. So war mein Verhalten in und um Braunau also richtig. Es war zwar befehlswidrig (Aufgabe und Räumung der Stadt); aber es reichte nicht zum Standgerichtsverfahren“, schreibt Grünwaldt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Hpt. Danzinger wurde Anzeige erstattet, ein Verfahren eingeleitet, als Adjutant enthoben, entwaffnet und ein Stubenarrest ausgesprochen. „Ich wusste damals nicht, dass auch gegen Major Grünwaldt ein Verfahren eingeleitet wurde...Nach einer bangen Nacht war ich überrascht, dass ich nicht abgeführt, sondern wieder als Adjutant eingesetzt wurde“, so die Niederschrift von Danzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein beispielhaftes Projekt: www.braunau-history.at===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braunau – eine historisch „braune“ Stadt? Oder anders formuliert: War die Stadt Braunau speziell als Geburtsort von Adolf Hitler eine nationalsozialistische Hochburg im Innviertel? Dieser Thematik widmet sich das Projekt www.braunau-history.at. Dabei werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler veröffentlicht.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann gab es in Braunau die ersten nationalsozialistischen Anzeigen? Wie verliefen die Nationalrats-, Landtags- und Gemeindewahlen in Braunau zwischen 1918 und 1938 im Vergleich zu anderen Städten in Oberösterreich? Warum wurde das Aluminiumwerk in Ranshofen errichtet? Wie verlief der März 1938 in Braunau? Gab es politische Verfolgung und Widerstand in Braunau? Wer war während der NS-Zeit Bürgermeister? Wie verhielt sich die Braunauer Bevölkerung zu Kriegsende? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele andere Fragen tauchen regelmäßig auf, wenn es um die Thematik „Adolf Hitler und Braunau“ geht.  Bedauerlich: für historisch korrekte Antworten fehlte bislang eine wissenschaftlich fundierte Datenbank. Dieses Manko – oftmals Quelle für falsche Interpretationen, Kommentare und Zitate – wird nun durch www.braunau-history.at endlich beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt betreibt der Stadtverein Braunau mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich, des Landes Oberösterreich und der Stadt Braunau. Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]]definiert die Zielsetzung: „Genau um diese falschen Äußerungen und Kommentare ein für allemal zu unterbinden, haben wir braunau-history.at  gestartet. Es ist dies eine offene, moderierte  Internet-Plattform, vergleichbar mit wikipedia, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet.“ Zugleich verweist Obmann Mag. Engel klar daraufhin, dass auf www.braunau-history.at keinerlei parteipolitischen Diskussionen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten&amp;quot;, erklärt Obmann Mag. arch. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret gliedert sich www.braunau-history.at in folgende Kapitel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Aktuelles,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau – braune Stadt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Familie&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau/Hitlers Geburtsstadt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Geburtshaus&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Einmarsch 1938&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stadtplanung 1938 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''wirtschaftliche Entwicklung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunauer Gemeindepolitik von 1918 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kulturelles&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Verfolgung/Widerstand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kriegsende&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Umgang mit der Vergangenheit.''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In allen Kapiteln werden - teilweise bislang unbekannte - Dokumente, Verträge, Urkunden, Fotos und Zeitungsausschnitte gezeigt bzw. erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung Stadtverein Braunau, 13.12.2013''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===www.braunau-history.at weckt weltweites Echo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU. Seit einigen Wochen  ist www.braunau-history.at online. Und schon nach dieser kurzen Zeit zeigt sich: Diese Website stößt auf weltweites Echo.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt www.braunau-history.at betreiben der [[Stadtverein Braunau]] und [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Verein für Zeitgeschichte, Braunau] mit Unterstützung des [[Nationalfonds der Republik Österreich]], dem [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau]. Ziel des Projektes ist es, erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler  zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Obmann des Stadtvereines Braunau, [[Mag. arch. Ingo Engel]], freut sich über das weltweite Interesse. „Am 13. Dezember ging www.braunau-history.at online. Seit dieser Zeit haben bis heute knapp 2.700 Personen die Seite besucht und insgesamt 13.000 Seiten aufgerufen“. Besonders erfreulich für den Stadtverein, dass dieses Projekt weltweites Echo auslöst. So zeigt die Google Analytics-Statistik Zugriffe aus allen fünf Kontinenten -  selbst aus Sydney, Südafrika, Südamerika und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die meisten User aus Österreich und Deutschland, gefolgt von Amerika, der Schweiz,  England, Spanien, Frankreich, Holland und Belgien. Höchst interessant: bislang lasen 4 User aus Israel und Jordanien jene Seiten auf www.braunau-history.at, die in Hebräisch erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso informiert Google Analytics auch darüber, welche Inhalte die knapp 2.700 Besucher bisher am meisten gelesen haben. Das sind neben der Einstiegsseite die Themen „Kriegsende“,  „Braunau – braune Stadt“, „Braunau -  Hitlers Geburtsstadt“ und „Umgang mit der Vergangenheit“. Dazu noch zwei Zahlen: die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 4.53 Minuten, wobei jeder Besucher im Durchschnitt 4,84 Seiten sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „ Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten“.&lt;br /&gt;
Und  auch hier kann Obmann Mag. arch. Engel auf erste Erfolge verweisen: „Wir haben aus der Bevölkerung bereits die ersten Unterlagen, Zeitungsausschnitte, Fotos erhalten“, wobei ein beigestelltes Dokument bislang unbekannt war: ein Film zur Geburtstagsfeier Adolf Hitlers am Braunauer Stadtplatz im Jahr 1944. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Videoarchiv#Hitlers_Geburtstagsfeier_1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung, Stadtverein Braunau, 14.01.2014''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erschienene TV-, Radioberichte, Presseartikel==&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitler-Haus zu Recht enteignet [http://www.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-Aus-der-Welt/Eigentuemerin-von-Hitler-Haus-zu-Recht-enteignet Kieler Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.abendblatt.de/politik/article211093673/Eigentuemerin-von-Hitlers-Geburtshaus-zu-Recht-enteignet.html Hamburger Abendblatt, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ex-Besitzerin blitzte ab, Enteignung bleibt aufrecht [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Geburtshaus-Ex-Besitzerin-blitzte-ab-Enteignung-bleibt-aufrecht;art4,2610830 OÖ. Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler stört [http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/ns-architektur-oesterreich-hitlerhaus-deutschland-umgang Zeit online, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gerichtsentscheidung-eigentuemerin-von-hitlers-geburtshaus-zu-recht-enteignet-15084585.html FAZ, 30.062017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: VfGH bestätigt Enteignung [http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/hitler-geburtshaus-vfgh-bestaetigt-enteignung-1-254335/ Salzburger Nachrichten, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verfassungsrichter: Enteignung von Hitler-Geburtshaus ist rechtens [http://derstandard.at/2000060583106/Verfassungsrichter-bestaetigen-Enteignung-von-Hitler-Geburtshaus, Der Standard, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitlers Geburtshaus durch Gesetz ist nicht verfassungswidrig [https://www.vfgh.gv.at/medien/Enteignung_von_Hitlers_Geburtshaus.de.php  Verfassungsgerichtshof Österreich Presseaussendung G 53/2017, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitler-Haus wird verhandelt [http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Enteignung-von-Hitler-Haus-wird-verhandelt;art385,2603354 OÖ. Nachrichten, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitlerhaus&amp;quot;: Viele Widersprüche vor den Verfassungsrich­tern [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-viele-widersprueche-vor-den-verfassungsrichtern/271.248.835 Kurier, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Verfassungsgerichtshof entscheidet in den nächsten Wochen [https://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-verfassungsgerichtshof-entscheidet-in-den-naechsten-wochen-d2165637.html Mein Bezirk, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: VfGH-Entscheid in nächsten Wochen [http://ooe.orf.at/news/stories/2850412/ ORF OÖ 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau braucht ein Branding, das stärker als Hitler ist [http://www.sueddeutsche.de/politik/hitler-geburtshaus-braunau-braucht-ein-neues-branding-das-staerker-als-hitler-ist-1.3362379 Süddeutsche Zeitung, 03.02.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitler-Haus klagt gegen Enteignung [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/besitzerin-von-hitler-haus-klagt-gegen-enteignung-14807568.html FAZ, 31.01.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Frühere Besitzerin bekämpft Enteignung vor Höchstgericht [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-fruehere-besitzerin-bekaempft-enteignung-vor-hoechstgericht/243.913.278 Kurier, 30.01.2017] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus soll wieder ein Behindertenheim werden [http://www.nzz.ch/international/oesterreich-hitlers-geburtshaus-soll-wieder-ein-behindertenheim-werden-ld.135182 Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Hitlers Geburtshaus ist vom Tisch [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5134720/Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus-ist-vom-Tisch Die Presse, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus gehört dem österreichischen Staat [https://www.morgenpost.de/vermischtes/article208993885/Hitlers-Geburtshaus-gehoert-dem-oesterreichischen-Staat.html Berliner Morgenpost, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritik aus Berlin am Abriss von Hitlers Geburtshaus [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5110080/Kritik-aus-Berlin-am-Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus Die Presse, 29.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Vergangenheit stellen, auf die Zukunft blicken“ [http://www.profil.at/shortlist/oesterreich/vergangenheit-zukunft-haus-der-verantwortung-7653931 Profil, 23.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Sobotkas Abriss-Pläne überraschen [http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5103573/Hitlers-Geburtshaus_Sobotkas-AbrissPlaene-uberraschen?direct=5110080&amp;amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/5110080/index.do&amp;amp;selChannel= Die Presse, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Innenminister stiftet Verwirrung [http://derstandard.at/2000046030926/InnenministerHitler-Geburtshaus-wird-abgerissen Der Standard, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Abrissempfehlung in Diskussion [http://ooe.orf.at/news/stories/2803576/ ORF, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das passiert mit Hitlers Geburtshaus [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/adolf-hitler-das-passiert-mit-hitlers-geburtshaus_id_6001461.html FOCUS ONLINE], 28.09.2016&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau zu Hitler-Geburtshaus: &amp;quot;Peinliche Debatte&amp;quot; [http://www.pnp.de/mobile/stadtverein_braunau_zu_hitler_geburtshaus_peinliche_debatte_2152203/ Passauer Neue Presse, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau fordert &amp;quot;Schluss mit Hitlerhaus-Debatte&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Stadtverein-Braunau-fordert-Schluss-mit-Hitlerhaus-Debatte;art70,2292216 OÖN, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ministerrat beschließt Enteignung [http://derstandard.at/2000040898255/Hitler-Geburtshaus-Ministerrat-beraet-ueber-Enteignung Der Standard, 12.07.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Chance für Braunau [http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5031119/Eine-Chance-fur-Braunau Die Presse, 21.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Entscheidung muss her [http://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-entscheidung-muss-her-d1758249.html Bezirksrundschau, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Idee zur Nutzung von Hitlers Geburtshaus [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Neue-Idee-zur-Nutzung-von-Hitlers-Geburtshaus;art4,2259199 OÖN, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Haus abreißen: So einfach geht's nicht [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-hitler-haus-abreissen-so-einfach-geht-s-nicht/204.225.540 Kurier, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Geburtshaus Hitlers &amp;quot;sauberste Lösung&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Abriss-von-Geburtshaus-Hitlers-sauberste-Loesung;art4,2258920 OÖN, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus droht Abriss [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Haus-droht-Abriss/239397148 OE 24, 12.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus soll rechten &amp;quot;Kultstatus&amp;quot; verlieren [http://kurier.at/politik/inland/hitlerhaus-soll-rechten-kultstatus-verlieren/202.336.254 Kurier, 02.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehler in Hitler-Biografie sorgen für Diskussionen [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Fehler-in-Hitler-Biografie-sorgen-fuer-Diskussionen;art1171,372158 Wochenblatt, 31.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus in Begutachtung [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4997256/Gesetz-fur-Enteignung-von-Hitlers-Geburtshaus-in-Begutachtung Die Presse, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-am-inn-eigenes-gesetz-fuer-enteignung-von-hitlers-geburtshaus/201.208.779 Kurier, 27.05.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus wird enteignet [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Geburtshaus-wird-enteignet/237329448 OE24at, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Gesetz für Enteignung in Begutachtung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Geburtshaus-Gesetz-fuer-Enteignung-in-Begutachtung;art70,2245662 OÖN, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Republik enteignet Hitler-Haus [http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4964007/Republik-enteignet-HitlerHaus Die Presse, 10.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich plant Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://www.spiegel.de/einestages/adolf-hitler-oesterreich-will-eigentuemerin-von-geburtshaus-enteignen-a-1086216.html SPIEGEL ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich will Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus enteignen [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/braunau-oesterreich-will-enteignung-von-hitlers-geburtshaus_id_5423298.html FOCUS ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich enteignet Besitzerin von Hitlers Geburtshaus [http://www.example.org FAZ, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Innenministerium plant Enteignung [http://ooe.orf.at/news/stories/2767586/ OÖ. ORF, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: Besitzerin von Hitlers Geburtshaus soll enteignet werden [http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/11352588-91/braunau-besitzerin-von-hitlers-geburtshaus-soll-enteignet-werden.csp Tiroler Tageszeitung, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung steht bevor [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitlers-Geburtshaus-Enteignung-steht-bevor;art4,2200575#ref=rssemarsys OÖN, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung geplant [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-enteignung-geplant/191.751.701 Kurier, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Innenministerium will Besitzerin enteignen [http://derstandard.at/2000034510752/Hitlers-Geburtshaus-Innenministerium-will-Besitzerin-enteignen Der Standard, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitlers Geburtshaus wird enteignet [http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Besitzerin-von-Hitlers-Geburtshaus-wird-enteignet;art23653,1275185 Heute News, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitgeschichte: Lager als Schicksalsort [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Zeitgeschichte-Lager-als-Schicksalsort;art70,1966080 OÖN, 13.09.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das lange Warten auf den Befreiungsschlag [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/braunau-sucht-eine-loesung-fuer-hitlers-geburtshaus-13743413.html Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2015] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Kriegsende: Sohn kehrt an Sterbeort des Vaters zurück [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/leute/70-jahre-nach-kriegsende-sohn-kehrt-an-sterbeort-des-vaters-zurueck-d1351597.html Bezirksrundschau Braunau,18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Ende des Krieges: So etwas darf nie wieder passieren [http://www.tips.at/news/braunau/land-leute/315738-70-jahre-nach-ende-des-krieges-so-etwas-darf-nie-wieder-passieren Tips Braunau, 18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn des ertrunkenen US-Soldaten nimmmt Abschied [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1684998_Sohn-des-ertrunkenen-US-Soldaten-nimmt-Abschied.html Passauer Neue Presse,17.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A son’s salute to a father, 70 years later [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau plagt sich mit Hitler Geburtshaus [http://www.zeit.de/video/2015-04/4206541426001/oesterreich-braunau-plagt-sich-mit-hitlers-geburtshaus Zeit online, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsende: Drei Minuten vor zwölf haben Braunauer ihre Stadt gerettet [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Kriegsende-Drei-Minuten-vor-zwoelf-haben-Braunauer-ihre-Stadt-gerettet;art14857,1772139 OÖN, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Geburtshaus - Braunaus schwierige Erbe [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/70-todestag-von-adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-13567816.html Frankfurte Allgemeine Zeitung, 30.04.2105]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Haus: Kaufangebot statt Vertragsauflösung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Haus-Kaufangebot-statt-Vertragsaufloesung;art4,1672124, OÖN 03.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Interesse an seiner Geburtsstadt war doch groß? [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Interesse-an-seiner-Geburtsstadt-war-doch-gross;art70,1658714, OÖN, 24.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Was wird jetzt aus Hitlers-Geburtshaus? [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Österreich prüft Kauf von Hitler-Haus [http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-prueft-Kauf-von-Hitler-Haus-article14517351.html nt-v.de, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin wird nicht enteignet [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/?em_cnt=1587749 Passauer Neue Presse, 13.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reclusive Owner Blocks Austrian Bid to Buy Hitler's Birthplace[http://www.newsweek.com/reclusive-owner-blocks-austrian-bid-buy-hitlers-birthplace-306422 Newsweek 12.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juristische Hürden zu hoch: Hitlers Geburtshaus wird nicht enteignet&lt;br /&gt;
[http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Juristische-Huerden-zu-hoch-Hitlers-Geburtshaus-wird-nicht-enteignet;art385,1644600 OÖN, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Adolf Hitler’s Hometown, Trying to Overcome a Legacy of Evil [http://www.nytimes.com/2015/02/12/world/europe/in-adolf-hitlers-hometown-trying-to-overcome-a-legacy-of-evil.html?_r=1 The New York Times, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn das der Führer wüsste...[http://www.welt.de/vermischtes/article137320697/Wenn-das-der-Fuehrer-wuesste.html Die Welt, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468 Neue Zürcher Zeitung, 20.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Website wird intensiv genutzt [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Website-wird-intensiv-genutzt;art70,1602312 Nachrichten.at, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was tun mit dem Hitler-Haus? [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler's old house gives Austria a headache [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC, 29.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
US-Soldaten ertranken bei der Überquerung des Inn in Braunau [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/US-Soldaten-ertranken-bei-der-Ueberquerung-des-Inn-in-Braunau;art70,1550157 OÖ. Nachrichten, 02.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Ertrunkene Soldaten identifiziert [[Datei:PNP-2014_27_11.pdf|miniatur|Passauer Neue Presse, 27.11.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history.at: Bislang unbekannte Fakten und Fotos aufgetaucht [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-bislang-unbekannte-fakten-und-fotos-aufgetaucht-d1167328.html Bezirksrundschau, 27.11.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Hitler Haus: Die geheimnisvolle und skandalöse Geschichte eines bösen Ortes [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung Nachrichtenmagazin profil Nr.46/2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Endlich deutsch&amp;quot;: Zeitgeschichte-Tage beleuchten den Einmarsch in Österreich [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Endlich-deutsch-Zeitgeschichte-Tage-beleuchten-den-Einmarsch-in-Oesterreich;art70,1497774 OÖN, 15.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Tragisches Ereignis in Familienbuch entdeckt [http://www.newswalk.info/tragisches-ereignis-in-familienbuch-entdeckt-214025.html newswalk, 14.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Gerüchte um Zukunft des Hitler-Hauses - Das sind die Fakten [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1416813_Geruechte-um-Zukunft-des-Hitler-Hauses-Das-sind-die-Fakten.html Passauer Neue Presse, 04.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Was passiert mit Hitlers Geburtshaus in Braunau? [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/hilters-geburtsort-debattiert-was-passiert-mit-hitlers-geburtshaus-in-braunau_id_4093173.html, Focus Online, 29.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Riesenärger um Hitlers Geburtshaus! [http://www.bild.de/news/ausland/adolf-hitler/braunau-aerger-um-geburtshaus-37434724.bild.html Bild, 28.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Haus der Verantwortung [http://www.meinbezirk.at/mining/chronik/haus-der-verantwortung-in-braunau-d1035099.html Bezirksrundschau, 08.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-History: 10.000 Besucher [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Braunau-History-10-000-Besucher;art70,1460037 OÖ. Nachrichten, 04.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-10000-besucher-oeffneten-mehr-als-46000-seiten-d1036594.html Bezirksrundschau, 01.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Verantwortung - von der Geschichte zur Zukunft [http://oe1.orf.at/programm/378941 Rainer Rosenberg spricht mit Andreas Maislinger über das vielfach gewünschte &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; in Braunau, Ö1 Von Tag zu Tag, 30.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neue Fotos für braunau-history [[Datei:GrenzlandAnzeiger_2014_08_01.pdf|miniatur|Grenzlandanzeiger, 01.08.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
braunau-history.at zeigt Aluwerk-Bilder Stadtverein [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau_titel.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Titelseite, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ranshofens Werk 1939 [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Seite 4, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history befasst sich mit Alumiumwerk Ranshofen [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland2.pdf Grenzlandanzeiger, 01.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verein kritisiert Schlamperei von Historikern [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Verein-kritisiert-Schlamperei-von-Historikern;art70,1412969 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Aluwerk: Nazis hatten mit jüdischen Grundbesitzern leichtes Spiel [http://http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Aluwerk-Nazis-hatten-mit-juedischen-Grundbesitzern-leichtes-Spiel;art70,1412970 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Themenabend über die Anfänge der Aluminiumwerke [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ticker-innviertel/Braunau-Themenabend-ueber-die-Anfaenge-der-Aluminiumwerke;art1103,1398933 OÖ. Nachrichten, 29.05.2014] &amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at lädt zum Themenabend [[Datei:Bezirksundschau_2014_05.pdf|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]] &amp;lt;br /&amp;gt;Ein unbequemes Haus [http://jungle-world.com/artikel/2014/18/49775.html Jungle world, 30.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt; Schweres Erbe: Das Hitler-Haus in Braunau [http://oe1.orf.at/programm/369355 Ö1, Journal-Panorama, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsaufnahmen genau interpretiert [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Kriegsaufnahmen-genau-interpretiert;art70,1359732 OÖN, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-history zeigt Air-Force-Fotos [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-zeigt-air-force-fotos-d910687.html Bezirksrundschau, 11.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neonazis in Braunau: Hilfe, aber keine Zahlen [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Neonazis-in-Braunau-Hilfe-aber-keine-Zahlen;art14857,1348006 OÖN, 02.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
www.braunau-history.at weckt weltweites Interessen [[Datei:BRAUNAUkonkret.pdf|miniatur|BRAUNAUkonkret, 31.03.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Dokumente zum Kriegsende [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Neue-Dokumente-zum-Kriegsende;art70,1319225 OÖ. Nachrichten, 03.03.2104]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: unbekannte Dokumente aufgetaucht [http://ooe.orf.at/news/stories/2633499 ORF OÖ, 27.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg Wolf: Hitlers Geburtshaus sprengen [http://ooe.orf.at/news/stories/2633239/ ORF OÖ, 26.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehr als 23.000 Aufrufe für neue Geschichtsseite [[Datei:OÖ.Kronenzeitung1.pdf|miniatur|OÖ. Kronenzeitung,15.01.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;Diskussion über Hitlerhaus [http://oe1.orf.at/artikel/329660.org Ö1, Mittagsjournal, 26.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Internationales Interesse an Geschichtsprojekt [http://ooe.orf.at/news/stories/2625521/ ORF-OÖ. 15.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunauer Internetprojekt: &amp;quot;Totschweigen des heutigen Rechtsextremismus&amp;quot; [http://derstandard.at/1385171827243/Internetprojekt-in-Braunau-Totschweigen-des-heutigen-Rechtsextremismus Der Standard, 20.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;Über bombastische Zahlen und Verantwortung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Ueber-bombastische-Zahlen-und-Verantwortung;art14857,1279744 OÖ. Nachrichten, 16.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse für www.braunau-history.at [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland.pdf Grenzland Anzeiger, 1.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse [http://braunau-history.at/wiki/images/8/84/Rundschau.pdf Bezirksrundschau, 24.01.2014]&amp;lt;br/&amp;gt;braunau-history.at weckt weltweites Interesse [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-weckt-weltweites-interesse-d811957.html Bezirksrundschau, 17.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Wege in der Aufarbeitung in Hitler-Geburtsstadt Braunau [http://www.salzburg24.at/neue-wege-der-aufarbeitung-in-hitler-geburtsstadt-braunau/3799606 Salzburg24.at 13.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtsstadt Braunau geht neue Wege in Aufarbeitung [https://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Hitler-Geburtsstadt_Braunau_geht_neue_Wege_in_Aufarbeitung/SCI_20131213_SCI39351351616053648 APA, 13.12.2013br]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Geburtsstadt will Geschichte online aufarbeiten [http://derstandard.at/1385170965438/ Der Standard, 13.12.2013]&amp;lt;br/&amp;gt;Braunau räumt online mit brauner Geschichte auf[http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1143195_Braunau-raeumt-online-mit-brauner-Geschichte-auf.html Passauer Neue Presse, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Online-Seite befasst sich mit brauner Vergangenheit [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Online-Seite-befasst-sich-mit-brauner-Vergangenheit;art1171,217415 Wochenblatt, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Großes Interesse an www.braunau-history.at [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/grosses-interesse-an-wwwbraunau-historyat-d789922.html Bezirksrundschau 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; So lange eine Straße nach einem Nationalsozialisten benannt ist. [http://www.mediaclub.at/home/blog/tag/braunau/?url=/home/blog/tag/braunau Media Club, 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Wie &amp;quot;braun&amp;quot; war Braunau wirklich? Digitales Lexikon hilft bei der Antwort. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Wie-braun-war-Braunau-wirklich-Digitales-Lexikon-hilft-bei-der-Antwort;art14857,1264589 OÖ. Nachrichten, 19.12.2013]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Aktuelles</title>
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				<updated>2026-03-11T09:19:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Themenkomplex Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach wird in Medien über die Arbeiten zur Schaffung des neuen Standortes für das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau berichtet: die Fertigstellung soll zeitgerecht bis Ende März 2026 erfolgen, sodass die Polizei bis Ende Juni 2026 einziehen kann. Die Bauarbeiten umfassen nicht nur den &amp;quot;Altbestand&amp;quot;, den Umbau des Hauses Salzburger Vorstadt 15 (&amp;quot;Hitlers Geburtshaus&amp;quot;), sondern auch Neubauten auf den Flächen im Anschluss daran, soweit sie im Eigentum der Republik Österreich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3339364/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3325352/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/von-aussen-fertig-von-innen-noch-nicht-polizei-zieht-erst-spaeter-ins-hitlerhaus;art70,4124578&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/4012490&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/braunau-bereitet-sich-auf-ein-neues-kapitel-vor_a7947660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pnp.de/lokales/landkreis-rottal-inn/nach-umbau-fast-fertig-polizei-braunau-zieht-spaeter-ins-hitler-haus-20297374&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==11. 12. 2025: Gemeinderat beschließt die neuen Straßennamen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 fand eine lange Diskussion ihr demokratisch legitimiertes Ende: Die neuen Straßennamen wurden teils einstimmig, teils mit Mehrheit beschlossen. Die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer erhalten auf Antrag eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro, um Kosten für die durch die Namensänderung notwendigen Adressenaktualisierungen abzufedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Franz Resl-Straße wird der Innweg, aus der Josef Reiter-Straße die Lavaronestraße. Die Dr. Scheubagasse wird zur Jägerstättergasse, die Dr. Kriechbaum-Stiege zur Lea Olczak-Stiege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FPÖ stellte sich gegen die Umbenennung der Dr.-Kriechbaum-Stiege und der Dr.-Scheuba-Gasse, da die historischen Bezüge der beiden Namensgeber inzwischen nicht mehr so stark kontrovers eingestuft wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Innweg&amp;quot; entspricht einem Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer, er ergibt sich daraus, dass diese Verbindung von der Laabstraße zur Uferstraße führt. Die neue &amp;quot;Lavaronestraße&amp;quot;, deren Benennung dem Ergebnis einer Anrainerinnen- und Anrainerbefragung entspricht, führt unmittelbar durch das ehemalige Flüchtlingslager, in dem 1915 - 1918 zahlreiche Menschen aus Lavarone nach der Zwangsmigration aus ihrer Heimat im Trentino leben mussten. Seit langem gibt es in Lavarone eine Via Braunau. Franz Jägerstätter und Lea Olczak werden wegen ihres widerständigen Verhaltens gegen die NS-Diktatur, das für Jägerstätter die Hinrichtung als Konsequenz hatte, geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung brachte vielfältiges Medienecho, zum Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/weniger-foerdern-neue-strassennamen-heute-entscheidet-der-gemeinderat;art70,4116568&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/vierte-strassenumbenennung-in-braunau-auf-wunsch-des-spitals-art-624548&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/sparmassnahmen-stadtmarketing-und-neue-strassennamen_a7884520&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/strassenumbenennungen-in-braunau-werden-konkret-neutrale-bezeichnungen-sollen-diskussion-beenden-art-621553&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==07. 04. 2025: Forderung nach Umbenennung von Straßen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung nach der Umbenennung von Braunauer Straßen, die nach NS-belastetet Personen benannt sind, wird weiter erhoben, u.a. auch von Schauspieler Cornelius Obonya in seiner ehrenamtlichen Funktion als Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3300285/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anrainer der Josef-Reiter-Straße in Braunau, die von einer Umbenennung betroffen sein könnte, wenden sich gegen ein ihrer Meinung nach überstürztes Vorgehen und fordern eine Bürgerversammlung, in der auch sie zu Wort kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/belastete-strassennamen-in-braunau-anrainer-finden-vorgehen-ueberstuerzt;art70,4040176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==19. 03. 2025: Ehrenbürgerschaften NS-belasteter Personen aberkannt, Umbenennung von Straßen noch offen==&lt;br /&gt;
Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt Braunau,  mit dem unerwünschten Erbe als Geburtsstadt von Adolf Hitler offen umzugehen und auch die Geschichte der Stadt Braunau während der NS-Diktatur zu thematisieren. Im Fokus zahlreicher kritischer Berichte und Äußerungen steht - wie in anderen Gemeinden auch - die Benennung öffentlicher Verkehrsflächen nach NS-belasteten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Braunau am Inn hat ihre Straßenbenennungen hinsichtlich historischer Belastungen untersuchen lassen und einen entsprechenden Forschungsauftrag  an den Historiker Mag. Florian Schwanninger (Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim) in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesarchiv vergeben. Der Bericht „Wissenschaftliche Erforschung von Straßennamen der Stadt Braunau hinsichtlich möglicher historischer Belastungen“ wurde vom Gemeinderat am 12.12.2024 zur Kenntnis genommen und ist auf der Website der Stadt Braunau abrufbar:    https://www.braunau.at/Unsere_Stadt/Geschichte/Bericht_Strassennamen .&lt;br /&gt;
Im Bericht werden 3 Namengeber (Josef Reiter, DDr. Eduard Kriechbaum, Franz Resl) als als &amp;quot;sehr belastet&amp;quot;, eine Person (Dr. Scheuba) als &amp;quot;belastet&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Änderung von Straßennamen mehrere Schritte erfordert (Streichung der bisherigen Bezeichnung, Diskussion und konsensuale Findung einer neuen Bezeichnung) und damit Zeit beansprucht, hat der Gemeinderat am 19. 3. 2025 als ersten Schritt die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Josef Reiter (verliehen 1922) und DDr. Eduard Kriechbaum (verliehen 1952) beschlossen: im Fall von Josef Reiter (1862 - 1939) einstimmig, bei DDr. Eduard Kriechbaum (1887 - 1958) mehrheitlich bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ns-vergangenheit-braunau-entzieht-ehrenbuergerschaften;art70,4032768&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/braunau-ns-ehrenbuergerschaften-175479193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3297822/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Pressearchiv&amp;diff=5569</id>
		<title>Pressearchiv</title>
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				<updated>2026-03-11T09:19:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Archiv Aktuelles==&lt;br /&gt;
===04.04.2024: Website zum Umbau des Hitler-Geburtshauses online===&lt;br /&gt;
Seit kurzer Zeit ist die Website https://www.salzburgervorstadt15.at/ online. Hier sind nicht nur Informationen zur wechselvollen Geschichte des Hauses, den laufenden archäologischen Untersuchungen und den Ergebnissen des Architekturwettbewerbes zu finden, es soll auch der Baufortschritt  anhand eines täglich aktualisierten Bildes der Baustellenkamera mitverfolgt werden können. Eine Fotodokumentation © Paul Ott zeigt Bilder aus dem Inneren des bestehenden Objekts und auch des Umfeldes noch vor dem Beginn der Aufgrabungs- und Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25.11.2023: Medienberichte zum Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
Der Medientermin am 16. 11. hatte zahlreiche Berichte in österreichischen und internationalen Medien zur Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/versuchter-diebstahl-von-bauschutt-des-hitler-hauses-in-braunau_a6385037&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/hitler-geburtshaus-oesterreich-braunau-polizei-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-umgebaut-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.stern.de/politik/ausland/braunau---hitlerhaus--wird-fuer-20-millionen-euro-umgebaut---zur-polizeistation--video--34206354.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/exklusive-einblicke-in-das-geburtshaus-von-adolf-hitler;art4,3897923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sueddeutsche.de/politik/nutzung-von-hitlerhaus-in-braunau-1.6304898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3169206&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000195508/2026-ziehtim-geburtshaus-von-hitler-die-polizei-einziehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/innenministerium-sichert-transparenz-bei-umbau-von-hitler-geburtshaus-zu/8411164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter des Innenministeriums, der Polizei und des planenden Architekturbüros Marte &amp;amp; Marte Feldkirch erläuterten die Pläne, Bürgermeister Mag. Waidbacher legte die Position der Stadt Braunau dar, der Archäologe Mag. Wolfgang Klimesch erklärte die archäologischen Befunde und konkrete Fundstücke. Für die meisten Anwesenden bot sich zudem die erste Gelegenheit, das Innere von Hitlers Geburtshaus zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne des Innenministeriums zur Nutzung durch die Polizei (im Wesentlichen Polizeiinspektion + Bezirkspolizeikommando Braunau) werden umgesetzt, das großzügige Raumangebot wird auch für Menschenrechtsschulungen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Website https://www.salzburgervorstadt15.at , die &amp;quot;demnächst&amp;quot; online gehen wird, soll nicht nur der aktuelle Baufortschritt dokumentiert, sondern auch die Hausgeschichte mit dem bauhistorischen sowie archäologischen Befund präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16.11.2023: Medientermin zu Umbau des Hitler-Geburtshauses===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3232621/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anfang Oktober sind beim Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau die Baumaschinen aufgefahren. In dem Gebäude soll künftig die Polizei untergebracht werden, dieses Vorhaben sorgt aber nach wie vor für Diskussionen. Am Donnerstag präsentieren Innenministerium, Architekten, die Polizei und der Braunauer Bürgermeister den aktuellen Stand des Umbaus. &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231114_OTS0088/aviso-medientermin-zu-umbau-des-hitler-geburtshauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statements der Stakeholder – Aufnahmen der Baustelle möglich – 16. November 2023, 11:00 Uhr, Salzburger Vorstadt 15, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien (OTS) - Das Innenministerium lädt gemeinsam mit den am Umbau des Hitler-Geburtshauses beteiligten Stakeholdern zu einem Medientermin in Braunau am Inn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann: 16. November 2023, 11:00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffpunkt: Lederergasse 10, 5280 Braunau am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Medientermins wird es Statements von und Interviewmöglichkeiten mit folgenden Stakeholdern des Umbaus geben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Dipl. Ing. Dr. techn. Markus Schmoll (Bundesministerium für Inneres, Immobilienstrategie und Großprojekte)&lt;br /&gt;
    Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher (Stadtgemeinde Braunau)&lt;br /&gt;
    Stv. Landespolizeidirektor Generalmajor Günther Humer, BA MA (Landespolizeidirektion Oberösterreich)&lt;br /&gt;
    Architekt Dipl. Ing. Stefan Marte (Generalplaner, Marte Marte Architekten Feldkirch)&lt;br /&gt;
    Archäologe, Mag. Wolfgang Klimesch (ARCHEONOVA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Statements gibt es die Möglichkeit, Foto-/Videoaufnahmen der Baustelle zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Baubeginn 2. Oktober 2023===&lt;br /&gt;
27. 09. 2023: Wie verschiedene Medien berichten, hat das Innenministerium den Baubeginn 2. Oktober 2023 bestätigt.  Der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Maierhofer, habe mitgeteilt: „Wir können soweit bestätigen, dass der geplante Baubeginn mit Anfang Oktober auch dann wirklich am Montag, den 2. Oktober stattfindet. Hier sprechen wir davon, dass in erster Instanz jetzt mal Baustelleneinrichtungen und Sicherungsmaßnahmen stattfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3225952/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/regionales/kommende-woche-beginnt-der-umbau-des-hitler-geburtshauses-812469/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3124627&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02. 10. 2023: Tatsächlich beginnen am Montag 2. Oktober 2023 die Vorarbeiten wie Errichtung des Bauzaunes, Entfernung des Daches der Garagen etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3226562/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.10.2023: Stern plus: Hitler Geburtshaus wird zur Polizeistation umgebaut&lt;br /&gt;
http://www.stern.de/panorama/video-hitlers-geburtshaus-wird-zur-polizeiwache-umgebaut-33878496.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euronews: Umbau des Hitler-Geburtshauses haben begonnen&lt;br /&gt;
http://de.euronews.com/2023/10/02/umbau-des-hitler-geburtshauses-in-braunau-die-bauarbeiten-haben-begonnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
091.10.2023 NTV:Scharfe Kritik an Plan in Braunu&lt;br /&gt;
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Polizei-soll-Hitlers-Geburtshaus-nutzen-Umbau-begonnen-article24446170.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenministerium gibt Termin für Baubeginn bekannt===&lt;br /&gt;
21. 08. 2023: In der Tageszeitung KURIER wird berichtet, das Innenministerium habe den &amp;quot;Baubeginn 2. Oktober 2023&amp;quot; mitgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-in-braunau-umbaubeginn-am-2-oktober/402564518&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot;=== &lt;br /&gt;
20. 08. 2023: Im Vorfeld der Premiere des Filmes &amp;quot;Wer hat Angst vor Braunau?&amp;quot; des Dokumentarfilmers Günter Schwaiger / https://dimdimfilm.com/?lang=de / und im Zusammenhang mit einem darin zitierten Zeitungsarikel aus der 'Neuen Warte am Inn' vom 10. Mai 1939 entwickelte sich, ausgelöst durch einen Bericht in der 'Kronen-Zeitung' vom 20. August 2023 / https://www.krone.at/3089340 / eine rege Diskussion in österreichischen und internationalen Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://science.apa.at/power-search/2229146911399764413&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Debatte in allen Facetten zu dokumentieren ist uns unmöglich, daher verweisen wir auf gängige Suchmaschinen - z.B. Google mit den Suchbegriffen &amp;quot;Braunau Hitler&amp;quot; und der Verwendung des Buttons &amp;quot;News&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauverhandlung erfolgreich durchgeführt===&lt;br /&gt;
04. 07. 2023:  Über Ansuchen des Bundesministeriums für Inneres, Herrengasse 7, 1010 Wien, um Erteilung der Baubewilligung für das Vorhaben &amp;quot;Umbau Polizeiinspektion; Neubau Bezirkspolizeikommando und polizeiliches Koordinationszentrum&amp;quot; auf den Grundstücken Nr. .326/1, 395/16, 395/17, 73/1 (EZ 217),KG Braunau am Inn 40005, Salzburger Vorstadt 15, wurde gemäß § 32 Oö. Bauordnung 1994, LGBl. 66/1994 idgF, die mündliche Bauverhandlung für Dienstag, den 04.07.2023. um 10:OO Uhr mit der Zusammenkunft der Teilnehmer im Veranstaltungszentrum Braunau, Salzburger Straße 29b, 5280 Braunau am Inn, anberaumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut TIPS vom 12. Juli 2023, KW 28. S. 3,  &amp;quot;wurde die Bauverhandlung erfolgreich durch geführt, die Umbauarbeiten starten noch in diesem Jahr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/611210-hitler-haus-bauverhandlung-abgeschlossen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres===&lt;br /&gt;
24. 05. 2023: Unter dem Titel &amp;quot;Diskussion um Hitler-Geburtshaus: Umgestaltung und Nutzung für Menschenrechte auf Schiene&amp;quot; gibt das Innenministerium Einblick in sein Vorhaben und die dazu führenden Überlegungen: Es werden &amp;quot;künftig eine Polizeiinspektion sowie ein Schulungszentrum für Menschenrechte in dem historisch belasteten Gebäude untergebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zur Aussendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://bmi.gv.at/news.aspx?id=356B4D58626571706171773D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Medienberichte über neue Nutzungsüberlegungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. 05. 2023: In zahlreichen österreichischen und internationalen Medien wird von Überlegungen berichtet, das &amp;quot;Hitler-Geburtshaus&amp;quot; als Standort für Menschenrechtsausbildungen im Rahmen der Ausbildung von Polizeiangehörigen zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3208639/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/einigung-erzielt-das-soll-mit-dem-hitler-geburtshaus-geschehen;art4,3835706&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/hitlerhaus-brisante-oeffentliche-diskussion;art70,3836218&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/3000000030834/hitler-geburtshaus-wird-ort-fuer-menschenrechtsschulungen-der-polizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/hitler-geburtshaus-in-braunau-wird-zur-polizeistation/8093917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.puls24.at/news/politik/polizeischulungen-zu-menschenrechten-im-hitler-geburtshaus/298069&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/braunau-polizisten-sollen-in-hitler-geburtshaus-menschenrechte-lernen-a-74e7527d-b49d-41ca-b30d-fcef77e4af34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-05/adolf-hitler-geburtshaus-braunau-umnutzung-polizeistation-schulungszentrum-menschenrechte?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;: Nachdenkpause gefordert===&lt;br /&gt;
09. 05. 2023: Die private Initiative &amp;quot;Diskurs Hitlerhaus&amp;quot;, getragen von Eveline Doll, Reinhold Klika und Erich Marschall, schlug bei einer Pressekonferenz vor, in der Frage der Nachnutzung eine &amp;quot;Nachdenkpause&amp;quot; einzulegen. Viele Parameter hätten sich seit dem Beschluss, eine Polizeistation im Haus Salzburger Vorstadt 15 unterzubringen, das dafür durch Neubauten ergänzt werden soll, geändert. Eine österreichweit durchgeführte Umfrage (Sample 1000 Befragte) beweise eindeutig die Ablehnung dieses Beschlusses. Kritisiert wurden auch die mangelnde Transparenz und die mangelnde Einbindung der Braunauer Zivilgesellschaft in den Entscheidungsprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung hatte vielfältiges Medienecho, als Beispiele seinen angeführt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/braunauer-initiative-fordert-eine-nachdenkpause-fuer-das-hitlerhaus;art4,3830426&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/bevoelkerung-will-abriss-des-hitler-hauses-138485353&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/23-prozent-sind-fuer-abriss-des-hitler-hauses/402443028&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/3002805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.tips.at/nachrichten/ooe/land-leute/604429-diskussion-um-hitlerhaus-wird-wieder-aufgerollt-update-am-10-mai-um-10-55-uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vienna.at/initiative-will-ueber-nutzung-von-hitler-geburtshaus-reden/8067619&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://volksblatt.at/chronik/oesterreich/hitler-geburtshaus-neue-initiative-will-wieder-ueber-nutzung-reden-781506/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ORF-Sendung &amp;quot;Thema&amp;quot; am Montag, 15, 05. 2023, 21.10 Uhr, ORF2,  behandelt die Diskussion:&lt;br /&gt;
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20230512_OTS0116/thema-ueber-die-unterschaetzte-gefahr-schusswaffen-in-oesterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburger Vorstadt 15: Umsetzung der Um- und Neubaupläne erneut verschoben, sehr hohe Kostensteigerung===&lt;br /&gt;
13.01.2023  Mehrere Medien zitieren einen Bericht in den Oberösterreichischen Nachrichten, dass der Umbau des Hitler-Geburtshauses in Braunau deutlich mehr kosten wird als geplant -  ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen, im April 2022 ging man bereits von elf Millionen Euro Kosten aus, jetzt soll der Umbau rund 20 Millionen Euro kosten. «Wesentlicher Grund sind die allgemein gestiegenen Kosten am Bau», sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die ursprünglichen Kosten seien reine Nettobaukosten ohne Nebengebühren und Honorare gewesen, die jetzt angeführten Gesamtkosten stellen jene bis zur Betriebsaufnahme (inkl. Einrichtung, EDV usw.) dar. Abgesehen davon gebe es Kostenerhöhungen durch die Tiefgarage, die statische Ertüchtigung des Bestandes und die aktuellen Entwicklungen am Bausektor. &lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 solle der Umbau beginnen, dieser Termin hänge aber auch vom Ergebnis der Ausschreibung und dem Abschluss von Behördenverfahren ab. Ende 2025 soll der Umbau fertig sein, im Innenministerium geht man davon aus, dass im 1. Quartal 2026 die Polizei dort ihre Arbeit aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3190201/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunauer Zeitgeschichte-Tage Freitag 30. September - Samstag 1. Oktober 2022===&lt;br /&gt;
06. 09. 2022:  Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage 2022 finden in einem neuen Format an zwei Orten statt.&lt;br /&gt;
Thematisch im Mittelpunkt steht der '''Nachlass der Familie Wertheimer''', der seit einer Schenkung an den Verein für Zeitgeschichte wieder in Braunau ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Wertheimer wurde 1894 im Schloss Ranshofen geboren. Der Journalist, Staatswissenschafter und Diplomat ergänzte während des Exils in den USA in Erinnerung an seine Heimatgemeinde seinen Namen zu  Ranshofen-Wertheimer.  Seinem einzigen Kind, der Tochter Luciana (1920 – 2017), deren Ehe kinderlos blieb, war es immer ein besonderes Anliegen, von ihrem Vater geerbte Dokumente und Gegenstände nach Ranshofen zurück zu geben. Lucianas Erben, ihre Nichte und ihr Neffe, wollten diesen Wunsch erfüllen. Nach einem langwierigen Procedere konnte der Verein für Zeitgeschichte, unterstützt vom Außenministerium, 2019 den Nachlass als Geschenk übernehmen. &lt;br /&gt;
Die Schenkung umfasst nicht nur Bilder, Möbel, Tafelsilber und Geschirr aus dem ehemals Wertheimer’schen Besitz Ranshofen (1851 – 1938), sondern auch persönliche Dokumente, Fotos, Bücher und andere Objekte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diesen Nachlass wird der Verein für Zeitgeschichte in einer '''Ausstellung''', die am '''Freitag, 30. September 2022, 19 Uhr, '''im''' Bezirksmuseum Herzogsburg''' eröffnet wird, der Öffentlichkeit präsentieren. Nach Ende der Ausstellung am 23. Dezember 2022 übernimmt die Stadt Braunau die Objekte als Dauerleihgabe in ihre Obhut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am '''Samstag, 1. Oktober 2022,''' lädt der Verein für Zeitgeschichte '''ab 09.30 Uhr''' zu '''drei Vorträgen''' in den '''Festsaal / Vortragssaal des Schlosses Ranshofen''' ein. Diese Vorträge ergänzen thematisch die Ausstellung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal wird der kulturgeschichtliche Kontext von Salzburg vor dem ersten Weltkrieg beleuchtet, in den die großbürgerliche Familie Junger, aus der Mathilde, die erste Frau von Egon Wertheimer, stammte, eingebettet war: Egon war als schon als Absolvent des Salzburger Staatsgymnasiums (Maturajahrgang 1912) Mitglied eines kulturell bedeutsamen Netzwerkes geworden, in dem die Salzburger Familie Junger einen ganz wesentlichen Platz einnahm: so entstanden Beziehungen zur Familie Zweig und zu Georg Trakl, zu den Malern Dagobert Peche und Max Peiffer-Watenphul, zum Komponisten August Brunetti-Pisano, zur Kunst- und Literaturgesellschaft „Pan“ ebenso wie zur Künstlervereinigung „Der Wassermann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle der Vereinten Nationen bei der Entkolonialisierung nach dem 2. Weltkrieg, wobei besonders die Krisengebiete am „Horn von Afrika“  (Eritrea, Somaliland) in den Fokus gerückt werden, wo ja auch Egon Ranshofen-Wertheimer im Auftrag der UNO tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Vortrag werden Nachkommen der Familien Wertheimer und Junger vorgestellt, die teils freiwillig, teils gezwungen ihre ursprüngliche Heimat verließen und in höchst unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern sehr häufig zu großem Ansehen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bietet die AMAG eine Werksbesichtigung an – da das Fabriksgelände ehemals Wertheimer’scher Besitz war, ist ein Konnex gegeben. Wegen der auf 120 Personen beschränkten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen unter https://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umbaubeginn verschoben, Kosten steigen===&lt;br /&gt;
21.04.2022: Mehrere Medien berichten, dass die Umbauarbeiten später als ursprünglich geplant (und kommuniziert) beginnen würden, außerdem sei mit einer deutlichen Erhöhung der Kosten zu rechnen. Nun heißt es aus dem Innenministerium, dass man von einem Baubeginn erst im Jahr 2023 ausgehe, wobei auch archäologische Untersuchungen durchgeführt werden sollen. An der Nutzung durch die Polizei werde zwar festgehalten – diese wird aber voraussichtlich sogar erst 2025 einziehen können. Begründet wird die Verzögerung mit erforderlichen Behördenverfahren, der notwendigen Einigung mit Nachbarn sowie mit der aktuell angespannten Lage auf dem Bausektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hätten sich die veranschlagten Kosten des Projekts mehr als verdoppelt: War ursprünglich von fünf Millionen Euro die Rede, so geht das Ministerium derzeit von elf Millionen Euro aus – verantwortlich dafür sei vor allem die Entwicklung der Baupreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte u.a. auf  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3152879/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/hitler-geburtshaus-umbau-kostet-doppelt-so-viel-wie-geplant;art4,3640648&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
https://www.derstandard.at/story/2000135097411/umbau-des-hitler-geburtshauses-verzoegert-sich-und-wird-deutlich-teurer?ref=rec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/2687739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/umbau-verschiebt-sich-und-wird-deutlich-teurer_a5292364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.zeit.de/news/2022-04/21/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.vip.de/cms/umbau-des-hitlerhauses-in-braunau-wird-teurer-4957384.html?c=c93b&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;Der Umbau des Hitlerhauses beginnt im Herbst&amp;quot;===&lt;br /&gt;
17.02.2022: Wie Magdalena Lagetar (Braunauer Warte) vom Pressesprecher des Innenministeriums erfuhr, soll nach archäologischen Untersuchungen im Frühjahr 2022 mit den konkreten Umbauarbeiten im Herbst 2022 begonnen werden, der Einzug der Polizei sei &amp;quot;aus heutiger Sicht&amp;quot; für das dritte Quartal 2023 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Bericht auf https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/der-umbau-des-hitlerhauses-beginnt-im-herbst;art70,3576956&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presseartikel==&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Thema &amp;quot;Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau: Schluss mit der peinlichen Hitler-Haus-Debatte===&lt;br /&gt;
BRAUNAU:  Beschämend unsachlich und erschreckend uninformiert - mit diesen kritischen Worten reagiert der Stadtverein Braunau auf die aktuellen Äußerungen rund um die Enteignung des Hitler Geburtshauses. „Die Schmerzgrenze in dieser Diskussion ist längst überschritten“, so Obmann Mag. arch. Ingo Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Kritik des Stadtvereines steht Innenminister Wolfgang Sobotka, der „als seine persönliche Meinung“ den Abriss des Geburtshauses von Adolf bevorzuge. Dazu Obmann Mag. Engel: „Abgesehen davon, dass man historische Tatsachen – und dass Hitler in diesem Haus geboren wurde, ist eine historische Tatsache - nicht abreißen könne, scheint Innenminister Sobotka die rechtliche Grundlage offensichtlich und erstaunlicherweise nicht zu kennen. Dabei hätte er nur auf unsere Website braunau-history.at schauen müssen, um sich umfassend zu informieren.“ Obmann Engel, ehemaliger Braunauer Baudirektor, zitiert den Bescheid des Bundesdenkmalamtes vom  11. Oktober 1993, GZ 19.310/4/93: „Das Bundesdenkmalamt hat entschieden: Es wird gemäß § 3 Abs.1 des Bundegesetzes vom 25. September 1923, BGBL.Nr.533/23 (Denkmalschutz), in der Fassung der Bundesgesetze BGBL.Nr. 92/1959, 167/1978 und 473/1990, festgestellt, dass die Erhaltung des Ensembles &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; in Braunau am Inn im Sinne des § 1 Abs.1 des zitierten Gesetzes als Einheit im öffentlichen Interesse gelegen ist. Wien, am 11. Oktober 1993. Der Präsident: Sailer&amp;quot;  In diesem insgesamt zwölfseitigen Bescheid begründet das Bundesdenkmalamt die Unterschutzstellung wie folgt (auszugsweise): „Das Ensemble des Braunauer Straßenzuges &amp;quot;Salzburger Vorstadt&amp;quot; repräsentiert ein in sich geschlossenes Denkmal einer spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Vorstadtsiedlung und ihrer Weiterentwicklung in den nachfolgenden Jahrhunderten.“  Mit einem Satz zusammengefasst: Ein Abriss des Geburtshauses von Adolf Hitler als Teil dieses denkmalgeschützten Ensembles ist auf Basis dieses gültigen Bescheides des Bundesdenkmalamtes gesetzlich nicht möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heftige Kritik äußert Obmann Engel auch am Gesetzesentwurf zur geplanten Enteignung, den der Ministerrat am 12.07.2016 verabschiedete. In dieser kritischen Stellung erhält der Stadtverein Braunau kompetente Unterstützung vom ICOMOS AUSTRIA, dem österreichischen Nationalkomitee des Internationalen Rats für Denkmalpflege. Im Schreiben vom 12.07.2016 an die Bundesregierung stellt der Präsident von ICOMOS Austria, Univ. Prof. Dr. Wilfried Lipp fest:  „Die in § 2 des Gesetzesentwurfs denkmögliche Variante einer Liquidation des Gebäudes und damit der Tilgung des materiellen Trägers von Gedächtnis und Geschichte stellt eine fatale Fehlleistung dar. Der Gesetzestext § 2 wäre diesbezüglich daher dringend zu revidieren.“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als peinlich definiert der Stadtverein Braunau schließlich auch die vielen, unüberlegten Nutzungsideen für das Hitler-Geburtshaus. „Als dann der Vorschlag auftauchte, das Haus abzureißen und dafür einen Supermarkt zu errichten, ist für uns die Schmerzgrenze an Peinlichkeit überschritten worden“, so Obmann Engel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er fordert jetzt folgende Vorgangsweise: endgültig Schluss mit der leidigen Diskussion um einen Abriss des Hauses, weil dieser gesetzlich nicht möglich und aus mehreren Gründen unsinnig sei. Zweitens: Die bereits installierte Kommission unter Führung von Historiker Oliver Rathkolb muss unverzüglich ein Nutzungskonzept für das Haus vorlegen. Drittens: In dieser Kommission müssen auch Braunauer Politiker, Historiker und der Stadtverein miteingebunden werden. Viertens:  In der Suche nach einer sinnvollen Nutzung ist auch das von Prof. Andreas Maislinger vorgeschlagene „Haus der Verantwortung“ miteinzubeziehen,  „denn schließlich haben schon im Jahr 2000 mehr als 3.000 Personen – darunter auch viele Braunauer Gemeinderäte -  für dieses Projekt unterschrieben, wobei die endgültige Entscheidung über das beste Konzept für die zukünftige Nutzung natürlich die Kommission treffen muss“, so Obmann Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft===&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker [[Mag. Florian Kotanko]] jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Hitler Biographen ist lang: August Kubizek („Adolf Hitler, mein Jugendfreund“, 1. Auflage 1953), Franz Jetzinger („Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen und die Wahrheit“, 1956) der Brite Ian Kershaw („Hitler 1889–1936“, erschienen 1998), Wolfgang Zdral („Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers“, 2005) und die jüngsten „kritischen Edition“ von „Mein Kampf“ (München/Berlin 2016). Und in all diesen Unterlagen wird Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Vorstadt 219, als viertes von sechs Kindern des Ehepaares Alois und Klara Hitler angegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich hatte keiner der zahlreichen Biografen selbst genau recherchiert und voneinander abgeschrieben. Adolf Hitler war nicht, wie auf Grund einer 1945 gemachten Aussage von Adolf Hitlers Schwester Paula immer behauptet wird, das vierte, sondern das dritte Kind, das in Braunau geboren wurde. Der spätere Reichskanzler und Nazi-Diktator hatte in Braunau nachweisbar zwei ältere Geschwister: Gustav (17. 5. 1885 bis 9. 12. 1887) und Ida (23. 9. 1886 bis 22. 1. 1888) sowie einen jüngeren Bruder: Otto, geboren am 17. 6. 1892, gestorben am 23. 6. 1892 und am 25. Juni 1892 um vier Uhr nachmittags in Braunau begraben. Kurz darauf übersiedelte die Familie nach Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die jüngste Literatur wird die falsche Geschwisterfolge Gustav-Ida-Otto-Adolf-Edmund-Paula beibehalten; sie steht auch im Internet bei Wikipedia im Eintrag über die Mutter Klara Hitler. Als Lebenszeit Ottos wird dort falsch angegeben: „Geburt 8. November 1887, Tod 1. Dezember 1887, Alter in Tagen: 23.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben über die Geschwisterfolge der Familie Hitler beruhten bisher ausschließlich auf den Aussagen von Hitlers Schwester Paula, die kurz nach Kriegsende 1945 in Bayern von US-Militärs befragt wurde. Sie berichtete dabei nicht richtig über die Braunauer Jahre 1885 bis 1892, die sie als 1896 Geborene nur aus Erzählungen kennen konnte – oder sie machte aus einem anderen, unbekannten Grund eine unzutreffende Angabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag. Florian Kotanko zur Bedeutung dieser neuen Erkenntnisse: „Die Schlussfolgerungen vieler Hitler-Biografen über die psychische Entwicklung Adolf Hitlers, der nach dem Tod von drei Geschwistern als einziges überlebendes Kind die besondere Zuwendung seiner Mutter Klara erfahren haben soll, sind nicht mehr haltbar.“ Nicht in Braunau geboren wurden Edmund (24. 3. 1894 bis 29. 6. 1900) und Paula Hitler (21. 1. 1896 bis 1. 6. 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage===&lt;br /&gt;
Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]] werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum geht’s? Alle namhaften Hitler-Biographien, von Joachim C. Fest – „Hitler. Eine Biographie, Frankfurt/M., Wien 1973“ - bis hin zu Ian Kershaw (1998), Volker Ullrich (2013), Peter Longerich (2015), ebenso auch die Herausgeber der kritischen Edition von Hitlers „Mein Kampf“ (2016) berufen sich auf das 1956 erschienene Buch „Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen – und die Wahrheit“ von Dr. Franz Jetzinger.  Der 1882 in Ranshofen geborene Politiker (und spätere Priester) bezieht sich in diesem Buch mehrfach auf eine private Aufzeichnung der Braunauer Lehrerin Maria Pernstein.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzinger hält in seinen &amp;quot;Bemerkungen&amp;quot; vom 31. Juli 1953 über diese Aufzeichnung – insgesamt sind es zwölf Blätter - fest: „Es steht nicht dafür, jedes einzelne Blatt zu besprechen, die Blätter wimmeln von nachweisbaren Fehlern, bei Einzelheiten muss man geradezu lachen; der einzige dokumentarische Wert dieser Aufzeichnungen (Jahr 1938 und 1939) liegt darin, weil sie beweisen, wie sehr diese Österreicherin für Hitler schwärmte und wie gut sie bereits damals das Buch &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; kannte!&amp;quot; Aber trotz dieser herben Kritik Jetzingers an Pernstein, die ihm persönlich gut bekannt war, verwendet er ihre Angaben als Quelle.  Dies die erste merkwürdige Tatsache rund um das Buch von Jetzinger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch hinterfragenswerter wird das Buch von Jetzinger und damit alle Hitler-Biographien nach intensiven Recherchen von Mag. Kotanko. Er hob nämlich diese „privaten Aufzeichnung“ von Maria Pernstein im Institut für Zeitgeschichte in München aus und stellte überrascht fest: „Eine Vielzahl von Unterschriften, amtlichen Eintragungen und privaten Texten Maria Pernsteins ist erhalten, darunter ein Brief.  Der Vergleich der Handschrift dieser Texte mit den Aufzeichnungen aus München lässt zwei unterschiedliche Handschriften erkennen, sodass wohl mit davon auszugehen ist, dass Pernsteins &amp;quot;private Aufzeichnung&amp;quot; in der vorliegenden Fassung von fremder Hand stammt. Dazu kommt, dass auf einem Blatt der Aufzeichnungen unter dem Titel &amp;quot;Quellen für Hitlerforschung in Braunau&amp;quot; der Vermerk &amp;quot;(n. Pernstein)&amp;quot; zu sehen ist, was wohl &amp;quot;nach Pernstein&amp;quot; bedeutet und damit den Hinweis auf eine Zweitschrift liefert. Ein weiterer Vermerk gibt den noch deutlicheren Hinweis: unter der Überschrift &amp;quot;Adolf Hitler&amp;quot; findet sich der Verweis &amp;quot;nach Fr. Oberl. Pernstein!.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit steht fest: Wer die vorliegende Niederschrift, offensichtlich beruhend auf einem Text oder einer anderen Vorlage Maria Pernsteins, besorgte, ist (noch) unbekannt. Auch ist (noch) unbekannt, wann der „Urtext“ oder wann die „Abschrift“ entstand. Unbekannt ist (noch), wie sehr „Urtext“ und überlieferter Text übereinstimmen. Damit ist auch der Quellenwert der so genannten „Pernstein-Aufzeichnung“ neu zu beurteilen.  Der Inhalt findet jedoch – im Weg über Jetzingers Buch – Eingang in die wissenschaftliche Literatur und wird bis heute tradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geschichtlich interessanter Abend: NS-Städtebau am Beispiel von Braunau===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Baulinienplan_braunau_1942.jpg|Baulinienplan_braunau_1942&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BRAUNAU. Der Stadtverein Braunau bemüht sich erfreulicherweise und konsequent, bislang unbekannte Aspekte von Braunau wissenschaftlich zu bearbeiten und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.Den neuesten Beweis für diese Aktivitäten liefert der Themenabend#2, der sich mit dem Städtebau während der NS-Zeit am Beispiel der Stadt Braunau beschäftigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als prominenten Referenten für diesen Abend konnte der Stadtverein Braunau O.Univ.-Prof. Dr. Wilfried Posch gewinnen. Er war Leiter der Lehrkanzel für Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und Stadtbaugeschichte an der Universität für Gestaltung in Linz. Dr. Posch stellt seinen Vortrag unter den Titel: „Allgemeine Anmerkungen zum Städtebau und Wohnungswesen in der NS-Zeit“. Die lokalen historischen Fakten zeigt [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Erstmals werden an diesem Abend die historischen Pläne für die bauliche Entwicklung für Braunau zwischen 1938 und 1945 präsentiert. Wir zeigen, welche städtebaulichen Absichten die damaligen Machthaber verfolgten, zum Teil auch umsetzen und welche Projekte nie realisiert wurden“, lädt der Obmann des Stadtvereines alle geschichtlich Interessierten zu diesem Themenabend ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wesentliche Aspekte prägten die Stadtplanung von Braunau während der NS-Zeit ab 1938: vorrangig die Errichtung der Vereinigten Aluminiumwerke Ranshofen (1939 – 1941), der Innkraftwerke Ranshofen, Ering-Frauenstein und Egglfing-Obernberg. Die städtebaulichen Ziele lagen auf Grund dieses gesellschaftlichen Wandels von einer bäuerlichen Kleinstadt hin zu einer industriell geprägten Stadt mit ca. 3.000 Wohnungen für die erforderlichen Arbeitskräfte. „Diese grundsätzlich gutzuheißenden und für die damalige Zeit hochwertigen Baumaßnahmen werden aber durch die verbrecherischen Ziele des NS-Regimes entwertet“, verweist Engel auf ein Zitat des anerkannten Historikers  und Gründervaters der Universität Linz, Karl R. Stadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweiten Aspekt in der Stadtplanung von Braunau zwischen 1939 und 1945 spielten die Bemühungen,  dass im Zuge der &amp;quot;Neugestaltung der Geburtsstadt des Führers&amp;quot; ein Forum mit Parteihaus, Landes- und Volkskundlichem Museum mit Weihehof, Glockenturm, Verwaltungs- und Schulgebäude sowie ein Aufmarschplatz zwischen Alt- und Neustadt entstehen sollten. Auch Hitlers Geburtshaus war in diese Überlegungen miteinbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, wird an diesem Abend über den aktuellen Stand von braunau-history berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry nach Braunau ein.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren als würdigen Anlass, den heute 73jährigen David Barry in Begleitung seiner Frau nach Braunau einzuladen, damit er erstmals jene Orte, in denen sich sein Vater in den letzten Tagen seines Lebens aufhielt, besuchen und so von seinem Vater Abschied nehmen kann“, [[Mag. arch. Ingo Engel]] als Obmann des Stadtvereines diese Initiative. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Stadtverei nBraunau hat für den knapp ein wöchigen Aufenthalt von Mr. und Mrs. Barry ein umfangreiches Programm erstellt.  Dazu zählen Stadtrundgänge in Braunau, Burghausen und Salzburg. Am Freitag, 15. Mai, wird Mr. Barry an einer Pressekonferenz im Braunauer Rathaus teilnehmen und sich ins Goldene Buch der Stadt Braunau eintragen. Im Anschluss an die Pressekonferenz ist eine Trauerfeier auf der Innbrücke geplant. Schließlich wird Mr. Barry auch bei der offiziellen Gedenkfeier vor dem Mahnstein vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler anwesend sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser Einladung gingen umfangreiche Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at und Obmann des Vereins für Zeitgeschichte Braunau, voraus. Mag.Kotanko fand in verschiedenen amerikanischen Archiven schließlich folgende Fakten: Corporal Clifford Barry, geboren in Marblehead, Essex County,verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai 1945 starb.  Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zugleich ergaben die Recherchearbeiten von Mag. Kotanko, dass am 5. Mai 1945 neben Mr.Barry auch der US-Soldat Richard L. Felt im Inn ertrank. Er wurde am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben. Zu Richard Felt fand Mag. Kotanko keine Nachfahren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Website des 245. Pionier-Bataillons(http://hillabee.net/245eng.htm) wird dieses tragische Ereignis beschrieben: „.... On May 5, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two combatengineers of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead,Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] weredrowned while attempting to maintain the bridge. Corporal Barry and PFC Feltwere both awarded the Bronze Star Medal posthumously.  The current of the Inn River, raging at thistime due to the spring snow melt from the Austrian and Swiss Alps, was reportedas 10 feet per second.  The bridge waseventually destroyed by the swift river on May 12, 1945.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===The fate of two US soldiers who died in 1945 unearthed by Austrian historian.===&lt;br /&gt;
In May 1945 for the three year old child '''David Barry''' the world collapsed. His father, the 30 year old US Army Corporal '''Clifford Barry''' married to Barbara B. drowned in the river Inn, asizable stream forming the border between the then Nazi- Germany and Austria. Together with him his comrade '''Priv. Richard L. Felt''' drowned also. This tragedy took place at the eve of WWII whenelements of the 80th Infantry Division of General Patton’s Third Army crossed the river Inn at the small township of Braunau to invade Austria. In order to do so, a pontoon bridge was built on 3rd and 4thMay by the 245th Engineer Combat Battalion with assistance from the 179th Engineer Combat Battalion and the 995th Treadway Company. The original steel bridge between Braunau and Simbach, which was built during the Austro Hungarian Imperial time, was blown up on May 1st,by withdrawing Nazi troops just a few hours before US troops arrived (http://hillabee.net/245eng.htm). &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adverse weather conditions and snow melt in the Alps resulted in high water levels in the river Inn and astrong current which put a heavy load onto the pontoon bridge. In their struggle to maintain the bridge for their comrades to cross over, Barry and Felt sacrificed their lives for the liberation of Austria. Both were awarded the Bronze Star Medal posthumously. Clifford Barry was transferred to and buried at Marblehead Waterside Cemetery, where as Richard L. Felt was put to restin the Lorraine American Cemetery at St. Avold, France, [http://www.abmc.gov/search-abmc-burials-and-memorializations/detail/WWII_43068#.VIqqqXvEqlQ American Battle Monuments Commission]. &lt;br /&gt;
The US military expected strong resistance from German Nazi troops when they started their occupation of Braunau, as Braunau is the birth place of Adolf Hitler. Fortunately localcitizens managed, halfway forcing and halfway convincing German military to surrender the town without a fight. Therefore and luckily no further casualtiesor damage was reported during the invasion of Braunau itself.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Austria has had problems handling its Nazi past for many years and still is haunted by it. Braunau specifically and additionally has the burden of being Hitler’s birth place. The house where Hitler was born still exists and gives some Austrian citizens quite a headache about its use; see recent report on [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With regret citizens of Braunau often were and still are confronted by tourists enquiries/questions about Hitler’s birth place and the political orientation of Braunau’s citizens. In order to prevent wrong information, myths and rumors from being spread, on November 2013 the Stadtverein Braunau - an association of historically interested Braunau citizens  - started a project, where all available, scientifically founded historical facts of Braunau and Hitler were gathered in a database that is made public on www.braunau-history.at. This project is supported by the public and political organisations and also asks local citizens to submit any relevant documents, photographs etc.that may put light on the issue and to be publicized in the data base after thorough scrutiny by qualified historians.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Members of the Stadtverein are very glad and proud to report, that their website since Dec. 2013 (when it was opened) was visited more than 21.300 times and by over 13.000 interested people from all over the world. Countless information was given, but also received. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
During this process a private diary was obtained by the historian of the Stadtverein. It revealed until then unknown information on the death of one American soldier during the invasion of Braunau. This triggered a vivid search through numerous archives which finally yielded the fact that actually two soldiers were killed and that their track was leading towards Massachusetts, Marblehead and Waltham. With the aid of the Marblehead historian '''Mr. Chris Johnston''', the son of Corporal Clifford Barry could be located in Marblehead, MA, and contacted by the Austrian researchers.&lt;br /&gt;
For a number of years a small public remembrance ceremony against Nazism, against fascism, against hate of foreigners, has been held at a memorial which is located in front of Hitler’s birth place. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Now 70 years after the end of WWII and the death of the two brave soldiers, the Stadtverein, supported by all local political bodies, finds it an appropriate gesture of reconciliation to invite Mr. and Mrs. Barry to the anniversary ceremony in May 2015 and to honour his father by entering all that is known about him on to the website www.braunau-history.at. Unfortunately, so far not much is known about '''Richard L. Felt.''' Was he married, did he have brothers and sisters, did he have any children? His father Parker W. Felt and his mother Ruth E. Felt both lived on 1159 Main Street Waltham in 1945. May be this article will trigger the memory of some reader. The editorial department of this newspaper would be very happy to receive any relevant documentation and to pass it on to the researchers of the Stadtverein Braunauto complete their file on two US soldiers who gave their lives for Braunau’s and Austria’s freedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (18.02.2015): Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b) kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem umfassenden Schriftwechsel, der im November 1942 beginnt und am 3. April 1944 endet, befassen sich ranghöchste Stellen mit dem Thema „Sonderbeauftragter für die Erweiterung und Umgestaltung der Stadt Braunau“. Konkret eingebunden waren Reichsleiter '''Martin Bormann''',  Gauleiter '''August Eigruber''' (Reichsstatthalter in Oberdonau), '''Wilhelm Frick''' (Reichsminister des Inneren in Berlin), '''Hans Heinrich Lammers''' (Chef der Reichskanzlei) und '''Dr. v. Sutterheim''' (Reichskanzlei).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gauleiter Eigruber – er spielt eine zentrale Rolle und war Antragsteller für den Sonderbeauftragten für Braunau – regt mit Schreiben vom 19. November 1942 eine solche zentrale Stelle an, denn „...durch den Ansatz des Werkes Ranshofen der Vereinigten Aluminiumwerke im Gebiet der Stadt Braunau am Inn, das in seiner endgültigen Ausbaustufe das größte europäische Aluminiumwerk sein wird, ist in Braunau ein Bedarf an Wohnungen...aufgetreten, der sich nicht mehr im Rahmen der jetzigen Stadt Braunau befriedigen läßt. Es wurde daher die Erweiterung der Stadt durch die Anlage einer Neustadt beschlossen....“ &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem Schreiben von Gauleiter Eigruber heißt es weiters: '''„Bei dem großen Interesse, das der Führer für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigt,''' war die Bestellung eines Sonderbeauftragten unerlässlich“. Zu diesem Sonderbeauftragten wurde '''Dipl. Ing. Friedrich Lübbers''' bestellt. Aus dem Aktenvermerk vom 19. November 1942 geht hervor, dass „der Sonderbeauftragte zwei technische Hilfskräfte und 2 Schreibkräfte benötigt. Seine Dienststelle hat ihren Sitz in Braunau am Inn, muß jedoch auch in Linz eine Kanzlei unterhalten...“ Auch die Kosten wurden detailliert geplant: „Bei Annahme dieses Jahreserfordernisses von 120.000,- RM ergibt sich somit für de nRest des Haushaltsjahres 1942 ein Bedarf von 50.000,- RM“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben Braunau sollten auch für die Städte '''Wels''' und '''Steyr''' Sonderbeauftragte bestellt werden, wobei aus einem Schreiben des Reichsministeriums für Inneres vom 13. März 1944 hervorgeht, dass „nachdem in letzter Zeit der Luftkrieg sich auch auf den Reichsgau Oberdonau ausgedehnt habe, die Einsetzung von Sonderbeauftragten für Planung und Ausbau von Städten nicht mehr für aktuell gesehen werde. Eine Ausnahme gelte jedoch für die Stadt Braunau. '''Bei dem besonderen Interesse, das der Führer seiner Geburtsstadt entgegenbringe,''' müsse der Reichsstatthalter in Oberdonau deshalb an seinem Antrag festhalten und eine Erledigung dieses Falles herbeiführen...“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In einem Schreiben des Chefs der Reichskanzlei an das Reichsinnenministerium, dem letzten Hinweis in den Akten zu diesem Thema, wird am 3. April 1944 festgestellt : „...Der Führer hat sich...dahin geäußert, dass er nichts dagegen habe, wenn die Einsetzung eines Sonderbeauftragten ...für die Neugestaltung der Stadt Braunau bis nach dem Kriege zurückgestellt wird“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim '''Themenabend#2''' des Stadtvereines Braunau im Herbst 2015 werden diese neuen historischen Fakten für die Stadt Braunau ausführlich diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015) Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufgearbeitet. Das zweite Ziel: braunau-history.com soll beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade diese zweite Zielsetzung hat interessante Ergebnisse gebracht, da dem Stadtverein Braunau bislang unbekannte Fotos und private Aufzeichnungen übergeben wurden. Und dass das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] (Ausgabe Nr. 46/2014) die Website braunau-history.com als '''großartig''' bezeichnet hat,  beweist, dass wir alle zusammen stolz sein können auf das Projekt braunau-history.at“, so Obmann Mag. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hier einige Zugriffszahlen (Zeitraum 12/2013 - 12/2014) zu www.braunau-history.at'''&amp;lt;br /&amp;gt;- mehr als 16.300mal wurde die Website aufgerufen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 13.000 verschiedene Personen nutzten die Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- mehr als 67.000 verschiedene Seiten wurden gelesen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Benutzer bleibt durchschnittlich ca. 4 Minuten auf der Website&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die Website wird auf allen Kontinenten gelesen, am meisten in Österreich, Deutschland und den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braunau-history.at wird gefördert vom [[Nationalfonds der Republik Österreich]], vom [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: bislang unbekannte Fakten zur Braunauer Geschichte===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsbericht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 2.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945 3.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Pontonbruecke 1945.jpg|Pontonbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Clifford G. Barry und Richard L. Felt  - so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte liefert seit wenigen Tagen die Website www.braunau-history.at.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles begann vor einigen Wochen, als die '''Familie Doppler''' dem Stadtverein Braunau das Familienbuch von Franz und Theres Doppler übergeben hatte. In diesem Buch schreibt Anton Doppler: “...am 2. Mai um ½ 4 Nachmitag zogen die ersten Amerikaner ein; die kamen mit einem kleinen Boot über den Inn; die Launen des Stroms kanten die Amerik.nicht, so ertrank einer von den ersten Soldaten, die bei uns einzogen...“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eintragung ist insofern beachtlich, da ''der Tod eines US-Soldaten bei der Überquerung des Inns in keiner Aufzeichnung angeführt ist. Auch nicht im Beitrag ''Das Kriegsende 1945 am Inn'' von Dr. Hans Fink. Ich habe diese Information zum ersten Mal gelesen'', so [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Begleiter von braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der vergangenen Wochen begab sich Mag. Kotanko auf eine historisch spannende Reise durch verschiedenste amerikanische Archive. Das für alle überraschende Ergebnis: Es ertrank nicht ein US-Soldat, sondern zwei Amerikaner verloren bei der Überquerung des Inns ihr Leben – und nicht am 2. sondern am 5. Mai.  Konkret sind dies  Clifford G. Barry und Richard L. Felt.  Auf der '''Website des 245th Engineer Combat Battalion''' (http://hillabee.net/245eng.htm), eines Pionierbataillons der 3. US Armee,  wird dieses tragische Ereignis beschrieben: ‘‘....Elements of the 80th Infantry Division quickly crossed the river and moved on into Austria on May 5th. On May 6, 1945, on the eve of the end of the war in Europe, two members of Company B of the 245th, Corporal Clifford G. Barry [Marblehead, Massachusetts] and Private Richard L. Felt [Waltham, Massachusetts] were drowned while struggling to maintain it. Corporal Barry was awarded the Bronze Starpost humously. The river current was reported as 10 feet per second. This wasthe first bridge built by U.S. Army Engineers across the Inn River from Germany to Austria.  It was destroyed by flood water on May 12, 1945.‘‘&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corporal Clifford G. Bary, geboren in Marblehead, Essex County, verheiratet mit Barbara, Vater eines Sohnes, war 30 Jahre, als er am 5. Mai starb. Sein Leichnam wurde in seine Heimatgemeinde überführt und im Friedhof „Waterside“ beigesetzt. Dies bestätigt die von Mag.Kotanko gefundene Beisetzungsurkunde bzw. ein Foto vom Grabstein von Mr. Barry.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Recherchen von Mag. Kotanko zu Richard L. Felt ergaben, dass dieser in Waltham, Massachusetts, geboren wurde, ebenfalls Mitglied des 245th Engineer Combat Battalion war und am amerikanischen Soldatenfriedhof in St. Avold in Frankreich begraben wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der intensiven Recherchearbeiten fand Mag. Kotanko auch Fotos der zerstörten Innbrücke bzw. Ansichten bei der Innüberquerung aus amerikanischen Kriegsarchiven, die auf www.braunau-history.at zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten===&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU.  Ein beachtliches Ergebnis und zweifelsohne vorteilhaft für das Image der Stadt Braunau: seit Projektstart vor knapp sieben Monaten  haben mehr als 10.000 Personen die Website www.braunau-history.at besucht und dabei mehr als 46.000 verschiedene Seiten geöffnet. Beachtlich: die Website findet auf allen fünf Kontinenten Interesse.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank Google Analytics gibt es exakte Zugriffsdaten. So kommen die meisten Besucher aus Österreich, Deutschland und den USA, gefolgt von Schweiz, Brasilien, Belgien, Frankreich, Ungarn und Holland. Aber selbst aus Australien, Afrika, Russland und China sind Zugriffszahlen registriert. Täglich klicken durchschnittlich zwischen 40 und 110 Personen auf www.braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die meist besuchten Seiten sind die Hauptseite und „Geburtshaus Adolf Hitler“, „Braunau - Hitlers Geburtsstadt“, „Aktuelles“, „Braunau – braune Stadt“, „Kriegsende 1945“, „Einmarsch 1938“, „Familie“, „Stadtplanung 1938 –1945“ und „Wirtschaftliche Entwicklung“. Beachtlich auch diese Zahl: durchschnittlich dauert ein Besuch mehr als 4 Minuten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Geschichte auch für Jugendliche interessant ist, zeigen diese Kennzahlen.  Mehr als 27 % der 10.000 Besucher war zwischen 18 und 24 Jahre, weitere 33 % zwischen 34 und 34 Jahre. Aufgeteilt nach Geschlecht ergibt, dass 54 % Männer und 46 % Frauen die Website braunau-history.at besuchten. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Diese Zahlen belegen eindeutig, dass der Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at einen positiven Beitrag für das historische Image der Stadt Braunau leistet“, freut sich Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]] über das weltweite Interesse an braunau-history.at&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
braunau-history.at ist eine offene, moderierte Plattform, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet. Zugleich soll diese Plattform beitragen, bislang unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durch Aluminiumerk Ranshofen droht Braunau &amp;quot;Amerikanismus&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort.jpg|Beratungsprotokolle der Braunauer Ratsherren zum Thema &amp;quot;Errichtung eines Aluminiumwerkes in Ranshofen&amp;quot;, 12.5.1939 &lt;br /&gt;
Datei:EngelKotanko.jpg| Mag. Florian Kotanko und Mag.arch. Ingo Engel moderieren den Themenabend#1&lt;br /&gt;
Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|Bezirksrundschau, 23.05.2014&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, behandelt den Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;www.braunau-history.at ist vorrangig eine Internet-Plattform. Aber darüber hinausgehend will der Stadtverein dieses Projekt in regelmäßigen Abständen der Bevölkerung in persönlichen Gesprächen und Diskussionen näherbringen“, erläutert Mag. arch. Ingo Engel als Obmann des Stadtvereines die Zielsetzung dieser Themenabende. Dabei werden einzelne Themen und Kapitel von www.braunau-history.at, basierend auf historischen Fakten und keinesfalls parteipolitisch gefärbt, vorgestellt werden bzw. wird darüber diskutiert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, 19.00 Uhr, im GUGG – Kulturhaus''' behandelt vorrangig die Frage, warum die damaligen Machthaber gerade Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festlegten. Wie verlief dazu die Diskussion unter den Braunauer Ratsherren? Gab es Widerstände gegen die Errichtung? Welche Auswirkungen wirtschaftlich/gesellschaftlich/städtebaulich hatte diese Entscheidung für Braunau?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird Robert Reiter aus den Beratungsprotokollen der Braunauer Ratsherren lesen und den &lt;br /&gt;
damaligen '''Gauheimatpfleger Eduard Kriechbaum''' zitieren, der sich in der Sitzung am 12.05.1939 klar gegen den Standort Ranshofen aussprach und davor warnte, dass „...die über Nacht einbrechende  Industrialisierung Braunaus...ein Stück Amerikanismus mitten in ein ausgesprochenes Bauernland setzt“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braunauerin '''Mag. Gabriele Brühwasser''' wird an diesem Themenabend die wirtschaftlichen Folgen für die  Stadt Braunau nach dem 2. Weltkrieg in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen beleuchten. Mit dieser Thematik beschäftigte sich Frau Mag. Brühwasser in ihrer Diplomarbeit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng mit dieser damaligen Entscheidung hängt auch die städtebauliche Planung von Ranshofen und Braunau zwischen 1938 und 1945 zusammen. Dieses Thema erläutert Mag. arch. Ingo Engel, der gemeinsam mit [[Mag. Florian Kotanko]] diesen sicherlich historisch interessanten Themenabend moderieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterlagen der britischen Royal Air Force listen detailliert die zahlreichen Flugbewegungen der letzten Kriegstage inklusive der eingesetzten Flugzeuge und Piloten auf. So stammen die auf braunau-history.at zu sehenden Luftaufnahmen vom Aluminiumwerk Ranshofen vom 26. April 1945. Sie wurden auf einem Flug der Maschine des Typs Mosquito XVI, Registrierung NS 578,gemacht. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweiköpfige Besatzung bestand aus '''Flight Lieutnant Hubert „Sandy“ Powell''' und '''Flying Officer Joe Townshend'''. Sie gehörten zur No. 540 Squadronder Royal Air Force, kommandiert von '''Wing Commander A.H.W. Ball''' (1921 - 2012), der 1975 britischer Air Marshal wurde.Den beiden Piloten waren hohe Auszeichnungen verliehen worden, weil es ihnen am  18. Oktober 1944 gelungen war, die '''''Tirpitz''''' im norwegischen Tromsö-Fjord zu entdecken, was schließlich am 12.November 1944 zur Vernichtung dieses damals größten deutschen Schlachtschiffes führte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugauftrag vom 26. April 1945 lautete, Fotoaufnahmen vom Raum Salzburg-Wels-Ried zu erstellen. Wie im Logbuch festgehalten ist,  wurden alle Zielpunkte fotografiert, wobei es zu keinen außergewöhnlichen Vorkommnissen kam. Die '''unbewaffnete Maschine''' startete vom Flughafen Coloummieres in der Nähe von Paris um 09.20 Uhr und landete um 12.50 Uhr wiederum am Flughafen Coloummieres.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den jetzt veröffentlichen Flugaufnahmen erfüllt braunau-history.at ganz konkret eines der definierten Ziele, nämlich wissenschaftlich korrekt bislang unbekannte Dokumente zur Thematik der historischen, wirtschaftlichen,politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größter russischer Privat-TV-Sender in Braunau===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kotanko_russischer_TV.jpg|miniatur|links|Interview mit Mag. Florian Kotanko]]BRAUNAU. Ein Team der NTV Broadcasting Company, des größten russischen privaten TV-Senders, hielt sich in Braunau auf, um eine Dokumentation anlässlich des Geburtstages von Adolf Hitler zu drehen. Als Interview-Partner fungierten [[Mag. Florian Kotanko]] als Obmann des Braunauer Vereines für Zeitgeschichte und Bgm. [[Mag. Johannes Waidbacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===braunau-history.at: Bislang  unbekannte Dokumente tauchen auf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Artmeier-Engel.jpg|miniatur|links|Fritz Artmeier, li., übergab an Obmann Mag. arch Engel die persönlichen Notizen von Wilhelm Grünwaldt und Franz Danzinger]]Das Projekt braunau-history setzt sich zum Ziel, die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufzuarbeiten. Zugleich soll diese Plattform die Bevölkerung dazu motivieren, bislang historisch unbekannte Dokumente zu dieser Thematik bereitzustellen. Das Erfreuliche: die ersten Dokumente treffen ein. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau an den Obmann des Stadtvereines Braunau, Mag. arch. Ingo Engel, die persönlichen, maschinschriftlich verfassten Aufzeichnungen von [[Wilhelm Grünwaldt]] und [[Franz Danzinger]]. Beide spielten in den letzten Kriegstagen in Braunau und speziell bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant nachzulesen in diesen authentischen Quellen das Verhältnis zwischen Maj. Grünwaldt und seinem Adjutant Danzinger. So schreibt dieser:“....weil ich erst einen Tag Major Grünwaldt unterstellt war, kannte ich ihn in menschlicher und soldatischer Hinsicht noch nicht. Da er auch Ritterkreuzträger war, war Vorsicht am Platze.....Ich konnte nicht ahnen, wie sich Major Grünwaldt, der Kreisleiter und die Offiziere mit nationalsozialistischer Gesinnung verhalten würden.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidenden Stunden und Minuten am 2. Mai 1945 vor der kampflosen Übergabe beschreiben beide Akteure detailgetreu. „Die Entscheidung zur Räumung der Stadt ist von mir getroffen gegen 11 Uhr“, so Maj. Grünwaldt. Aus der Sicht von Hauptmann Danzinger liefen diese Minuten wie folgt ab: „Als ich überzeugt war, dass ich nicht von Parteigenossen umgeben war, erbat ich um 11 Uhr....die Erlaubnis, zum amerikanischen Kommandeur nach Simbach gehen zu dürfen....Ich war auf eine Verhaftung oder anderes gefasst. Als Major Grünwaldt nichts gegen mich unternahm, war ich angenehm überrascht.“ &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls nachzulesen in diesen Unterlagen sind die Folgen für Maj. Grünwaldt und Hpt. Danzinger für ihr Vorgehen, die Stadt befehlswidrig kampflos zu räumen. Maj. Grünwaldt kam vor ein Standgericht. In diesen 36 Stunden war sein weiteres Schicksal in de rSchwebe, aber „...in der Nacht zum 5. Mai erhielt ich mein Kommando zurück. Eine Begründung für die Einstellung wurde mir von dem Korps-General nicht gegeben. So war mein Verhalten in und um Braunau also richtig. Es war zwar befehlswidrig (Aufgabe und Räumung der Stadt); aber es reichte nicht zum Standgerichtsverfahren“, schreibt Grünwaldt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Hpt. Danzinger wurde Anzeige erstattet, ein Verfahren eingeleitet, als Adjutant enthoben, entwaffnet und ein Stubenarrest ausgesprochen. „Ich wusste damals nicht, dass auch gegen Major Grünwaldt ein Verfahren eingeleitet wurde...Nach einer bangen Nacht war ich überrascht, dass ich nicht abgeführt, sondern wieder als Adjutant eingesetzt wurde“, so die Niederschrift von Danzinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein beispielhaftes Projekt: www.braunau-history.at===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Braunau – eine historisch „braune“ Stadt? Oder anders formuliert: War die Stadt Braunau speziell als Geburtsort von Adolf Hitler eine nationalsozialistische Hochburg im Innviertel? Dieser Thematik widmet sich das Projekt www.braunau-history.at. Dabei werden erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler veröffentlicht.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann gab es in Braunau die ersten nationalsozialistischen Anzeigen? Wie verliefen die Nationalrats-, Landtags- und Gemeindewahlen in Braunau zwischen 1918 und 1938 im Vergleich zu anderen Städten in Oberösterreich? Warum wurde das Aluminiumwerk in Ranshofen errichtet? Wie verlief der März 1938 in Braunau? Gab es politische Verfolgung und Widerstand in Braunau? Wer war während der NS-Zeit Bürgermeister? Wie verhielt sich die Braunauer Bevölkerung zu Kriegsende? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele andere Fragen tauchen regelmäßig auf, wenn es um die Thematik „Adolf Hitler und Braunau“ geht.  Bedauerlich: für historisch korrekte Antworten fehlte bislang eine wissenschaftlich fundierte Datenbank. Dieses Manko – oftmals Quelle für falsche Interpretationen, Kommentare und Zitate – wird nun durch www.braunau-history.at endlich beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt betreibt der Stadtverein Braunau mit Unterstützung des Nationalfonds der Republik Österreich, des Landes Oberösterreich und der Stadt Braunau. Obmann [[Mag. arch. Ingo Engel]]definiert die Zielsetzung: „Genau um diese falschen Äußerungen und Kommentare ein für allemal zu unterbinden, haben wir braunau-history.at  gestartet. Es ist dies eine offene, moderierte  Internet-Plattform, vergleichbar mit wikipedia, die wissenschaftlich fundiert die historischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler aufarbeitet.“ Zugleich verweist Obmann Mag. Engel klar daraufhin, dass auf www.braunau-history.at keinerlei parteipolitischen Diskussionen ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten&amp;quot;, erklärt Obmann Mag. arch. Engel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret gliedert sich www.braunau-history.at in folgende Kapitel:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Aktuelles,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau – braune Stadt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Familie&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunau/Hitlers Geburtsstadt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Geburtshaus&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Einmarsch 1938&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stadtplanung 1938 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''wirtschaftliche Entwicklung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Braunauer Gemeindepolitik von 1918 bis 1945&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kulturelles&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Verfolgung/Widerstand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Kriegsende&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Umgang mit der Vergangenheit.''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In allen Kapiteln werden - teilweise bislang unbekannte - Dokumente, Verträge, Urkunden, Fotos und Zeitungsausschnitte gezeigt bzw. erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung Stadtverein Braunau, 13.12.2013''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===www.braunau-history.at weckt weltweites Echo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU. Seit einigen Wochen  ist www.braunau-history.at online. Und schon nach dieser kurzen Zeit zeigt sich: Diese Website stößt auf weltweites Echo.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt www.braunau-history.at betreiben der [[Stadtverein Braunau]] und [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Verein für Zeitgeschichte, Braunau] mit Unterstützung des [[Nationalfonds der Republik Österreich]], dem [http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/60514_DEU_HTML.htm Land Oberösterreich Kulturdirektion] und der [http://www.braunau.at Stadtgemeinde Braunau]. Ziel des Projektes ist es, erstmals wissenschaftlich fundiert die historischen, gemeindepolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Fakten und deren Folgen für Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler  zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Obmann des Stadtvereines Braunau, [[Mag. arch. Ingo Engel]], freut sich über das weltweite Interesse. „Am 13. Dezember ging www.braunau-history.at online. Seit dieser Zeit haben bis heute knapp 2.700 Personen die Seite besucht und insgesamt 13.000 Seiten aufgerufen“. Besonders erfreulich für den Stadtverein, dass dieses Projekt weltweites Echo auslöst. So zeigt die Google Analytics-Statistik Zugriffe aus allen fünf Kontinenten -  selbst aus Sydney, Südafrika, Südamerika und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommen die meisten User aus Österreich und Deutschland, gefolgt von Amerika, der Schweiz,  England, Spanien, Frankreich, Holland und Belgien. Höchst interessant: bislang lasen 4 User aus Israel und Jordanien jene Seiten auf www.braunau-history.at, die in Hebräisch erscheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso informiert Google Analytics auch darüber, welche Inhalte die knapp 2.700 Besucher bisher am meisten gelesen haben. Das sind neben der Einstiegsseite die Themen „Kriegsende“,  „Braunau – braune Stadt“, „Braunau -  Hitlers Geburtsstadt“ und „Umgang mit der Vergangenheit“. Dazu noch zwei Zahlen: die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 4.53 Minuten, wobei jeder Besucher im Durchschnitt 4,84 Seiten sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der historisch korrekten Aufarbeitung setzt dieses Projekt ein zweites Ziel. „ Wir laden die Bevölkerung ein, bislang unbekannte Dokumente, Fotos etc.  zu dieser Thematik bereitzustellen und aktiv mitzuarbeiten“.&lt;br /&gt;
Und  auch hier kann Obmann Mag. arch. Engel auf erste Erfolge verweisen: „Wir haben aus der Bevölkerung bereits die ersten Unterlagen, Zeitungsausschnitte, Fotos erhalten“, wobei ein beigestelltes Dokument bislang unbekannt war: ein Film zur Geburtstagsfeier Adolf Hitlers am Braunauer Stadtplatz im Jahr 1944. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Videoarchiv#Hitlers_Geburtstagsfeier_1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Presseaussendung, Stadtverein Braunau, 14.01.2014''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erschienene TV-, Radioberichte, Presseartikel==&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitler-Haus zu Recht enteignet [http://www.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-Aus-der-Welt/Eigentuemerin-von-Hitler-Haus-zu-Recht-enteignet Kieler Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.abendblatt.de/politik/article211093673/Eigentuemerin-von-Hitlers-Geburtshaus-zu-Recht-enteignet.html Hamburger Abendblatt, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ex-Besitzerin blitzte ab, Enteignung bleibt aufrecht [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Geburtshaus-Ex-Besitzerin-blitzte-ab-Enteignung-bleibt-aufrecht;art4,2610830 OÖ. Nachrichten, 01.07.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler stört [http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/ns-architektur-oesterreich-hitlerhaus-deutschland-umgang Zeit online, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus zu Recht enteignet [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gerichtsentscheidung-eigentuemerin-von-hitlers-geburtshaus-zu-recht-enteignet-15084585.html FAZ, 30.062017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: VfGH bestätigt Enteignung [http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/hitler-geburtshaus-vfgh-bestaetigt-enteignung-1-254335/ Salzburger Nachrichten, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verfassungsrichter: Enteignung von Hitler-Geburtshaus ist rechtens [http://derstandard.at/2000060583106/Verfassungsrichter-bestaetigen-Enteignung-von-Hitler-Geburtshaus, Der Standard, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitlers Geburtshaus durch Gesetz ist nicht verfassungswidrig [https://www.vfgh.gv.at/medien/Enteignung_von_Hitlers_Geburtshaus.de.php  Verfassungsgerichtshof Österreich Presseaussendung G 53/2017, 30.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enteignung von Hitler-Haus wird verhandelt [http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Enteignung-von-Hitler-Haus-wird-verhandelt;art385,2603354 OÖ. Nachrichten, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitlerhaus&amp;quot;: Viele Widersprüche vor den Verfassungsrich­tern [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-viele-widersprueche-vor-den-verfassungsrichtern/271.248.835 Kurier, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Verfassungsgerichtshof entscheidet in den nächsten Wochen [https://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-verfassungsgerichtshof-entscheidet-in-den-naechsten-wochen-d2165637.html Mein Bezirk, 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: VfGH-Entscheid in nächsten Wochen [http://ooe.orf.at/news/stories/2850412/ ORF OÖ 22.06.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau braucht ein Branding, das stärker als Hitler ist [http://www.sueddeutsche.de/politik/hitler-geburtshaus-braunau-braucht-ein-neues-branding-das-staerker-als-hitler-ist-1.3362379 Süddeutsche Zeitung, 03.02.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitler-Haus klagt gegen Enteignung [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/besitzerin-von-hitler-haus-klagt-gegen-enteignung-14807568.html FAZ, 31.01.2017]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Frühere Besitzerin bekämpft Enteignung vor Höchstgericht [https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-fruehere-besitzerin-bekaempft-enteignung-vor-hoechstgericht/243.913.278 Kurier, 30.01.2017] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus soll wieder ein Behindertenheim werden [http://www.nzz.ch/international/oesterreich-hitlers-geburtshaus-soll-wieder-ein-behindertenheim-werden-ld.135182 Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Hitlers Geburtshaus ist vom Tisch [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5134720/Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus-ist-vom-Tisch Die Presse, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus gehört dem österreichischen Staat [https://www.morgenpost.de/vermischtes/article208993885/Hitlers-Geburtshaus-gehoert-dem-oesterreichischen-Staat.html Berliner Morgenpost, 15.12.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kritik aus Berlin am Abriss von Hitlers Geburtshaus [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5110080/Kritik-aus-Berlin-am-Abriss-von-Hitlers-Geburtshaus Die Presse, 29.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Der Vergangenheit stellen, auf die Zukunft blicken“ [http://www.profil.at/shortlist/oesterreich/vergangenheit-zukunft-haus-der-verantwortung-7653931 Profil, 23.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Sobotkas Abriss-Pläne überraschen [http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5103573/Hitlers-Geburtshaus_Sobotkas-AbrissPlaene-uberraschen?direct=5110080&amp;amp;_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/5110080/index.do&amp;amp;selChannel= Die Presse, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Innenminister stiftet Verwirrung [http://derstandard.at/2000046030926/InnenministerHitler-Geburtshaus-wird-abgerissen Der Standard, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Abrissempfehlung in Diskussion [http://ooe.orf.at/news/stories/2803576/ ORF, 18.10.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das passiert mit Hitlers Geburtshaus [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/adolf-hitler-das-passiert-mit-hitlers-geburtshaus_id_6001461.html FOCUS ONLINE], 28.09.2016&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau zu Hitler-Geburtshaus: &amp;quot;Peinliche Debatte&amp;quot; [http://www.pnp.de/mobile/stadtverein_braunau_zu_hitler_geburtshaus_peinliche_debatte_2152203/ Passauer Neue Presse, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stadtverein Braunau fordert &amp;quot;Schluss mit Hitlerhaus-Debatte&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Stadtverein-Braunau-fordert-Schluss-mit-Hitlerhaus-Debatte;art70,2292216 OÖN, 19.07.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus: Ministerrat beschließt Enteignung [http://derstandard.at/2000040898255/Hitler-Geburtshaus-Ministerrat-beraet-ueber-Enteignung Der Standard, 12.07.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Chance für Braunau [http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5031119/Eine-Chance-fur-Braunau Die Presse, 21.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Entscheidung muss her [http://www.meinbezirk.at/braunau/lokales/hitler-haus-entscheidung-muss-her-d1758249.html Bezirksrundschau, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Idee zur Nutzung von Hitlers Geburtshaus [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Neue-Idee-zur-Nutzung-von-Hitlers-Geburtshaus;art4,2259199 OÖN, 14.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Haus abreißen: So einfach geht's nicht [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-hitler-haus-abreissen-so-einfach-geht-s-nicht/204.225.540 Kurier, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abriss von Geburtshaus Hitlers &amp;quot;sauberste Lösung&amp;quot; [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Abriss-von-Geburtshaus-Hitlers-sauberste-Loesung;art4,2258920 OÖN, 13.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus droht Abriss [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Haus-droht-Abriss/239397148 OE 24, 12.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus soll rechten &amp;quot;Kultstatus&amp;quot; verlieren [http://kurier.at/politik/inland/hitlerhaus-soll-rechten-kultstatus-verlieren/202.336.254 Kurier, 02.06.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fehler in Hitler-Biografie sorgen für Diskussionen [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Fehler-in-Hitler-Biografie-sorgen-fuer-Diskussionen;art1171,372158 Wochenblatt, 31.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus in Begutachtung [http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4997256/Gesetz-fur-Enteignung-von-Hitlers-Geburtshaus-in-Begutachtung Die Presse, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Gesetz für Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/braunau-am-inn-eigenes-gesetz-fuer-enteignung-von-hitlers-geburtshaus/201.208.779 Kurier, 27.05.2016] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtshaus wird enteignet [http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hitler-Geburtshaus-wird-enteignet/237329448 OE24at, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Gesetz für Enteignung in Begutachtung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Geburtshaus-Gesetz-fuer-Enteignung-in-Begutachtung;art70,2245662 OÖN, 27.05.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Republik enteignet Hitler-Haus [http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4964007/Republik-enteignet-HitlerHaus Die Presse, 10.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich plant Enteignung von Hitlers Geburtshaus [http://www.spiegel.de/einestages/adolf-hitler-oesterreich-will-eigentuemerin-von-geburtshaus-enteignen-a-1086216.html SPIEGEL ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich will Eigentümerin von Hitlers Geburtshaus enteignen [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/braunau-oesterreich-will-enteignung-von-hitlers-geburtshaus_id_5423298.html FOCUS ONLINE, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich enteignet Besitzerin von Hitlers Geburtshaus [http://www.example.org FAZ, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Haus: Innenministerium plant Enteignung [http://ooe.orf.at/news/stories/2767586/ OÖ. ORF, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: Besitzerin von Hitlers Geburtshaus soll enteignet werden [http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/11352588-91/braunau-besitzerin-von-hitlers-geburtshaus-soll-enteignet-werden.csp Tiroler Tageszeitung, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung steht bevor [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitlers-Geburtshaus-Enteignung-steht-bevor;art4,2200575#ref=rssemarsys OÖN, 09.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Enteignung geplant [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlers-geburtshaus-enteignung-geplant/191.751.701 Kurier, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlers Geburtshaus: Innenministerium will Besitzerin enteignen [http://derstandard.at/2000034510752/Hitlers-Geburtshaus-Innenministerium-will-Besitzerin-enteignen Der Standard, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besitzerin von Hitlers Geburtshaus wird enteignet [http://www.heute.at/news/oesterreich/ooe/Besitzerin-von-Hitlers-Geburtshaus-wird-enteignet;art23653,1275185 Heute News, 08.04.2016]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeitgeschichte: Lager als Schicksalsort [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Zeitgeschichte-Lager-als-Schicksalsort;art70,1966080 OÖN, 13.09.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das lange Warten auf den Befreiungsschlag [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/braunau-sucht-eine-loesung-fuer-hitlers-geburtshaus-13743413.html Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.08.2015] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Kriegsende: Sohn kehrt an Sterbeort des Vaters zurück [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/leute/70-jahre-nach-kriegsende-sohn-kehrt-an-sterbeort-des-vaters-zurueck-d1351597.html Bezirksrundschau Braunau,18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
70 Jahre nach Ende des Krieges: So etwas darf nie wieder passieren [http://www.tips.at/news/braunau/land-leute/315738-70-jahre-nach-ende-des-krieges-so-etwas-darf-nie-wieder-passieren Tips Braunau, 18.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sohn des ertrunkenen US-Soldaten nimmmt Abschied [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1684998_Sohn-des-ertrunkenen-US-Soldaten-nimmt-Abschied.html Passauer Neue Presse,17.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A son’s salute to a father, 70 years later [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau plagt sich mit Hitler Geburtshaus [http://www.zeit.de/video/2015-04/4206541426001/oesterreich-braunau-plagt-sich-mit-hitlers-geburtshaus Zeit online, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsende: Drei Minuten vor zwölf haben Braunauer ihre Stadt gerettet [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Kriegsende-Drei-Minuten-vor-zwoelf-haben-Braunauer-ihre-Stadt-gerettet;art14857,1772139 OÖN, 30.04.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Geburtshaus - Braunaus schwierige Erbe [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/70-todestag-von-adolf-hitler-geburtshaus-in-braunau-13567816.html Frankfurte Allgemeine Zeitung, 30.04.2105]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Haus: Kaufangebot statt Vertragsauflösung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Hitler-Haus-Kaufangebot-statt-Vertragsaufloesung;art4,1672124, OÖN 03.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitlers Interesse an seiner Geburtsstadt war doch groß? [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Hitlers-Interesse-an-seiner-Geburtsstadt-war-doch-gross;art70,1658714, OÖN, 24.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Was wird jetzt aus Hitlers-Geburtshaus? [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Österreich prüft Kauf von Hitler-Haus [http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-prueft-Kauf-von-Hitler-Haus-article14517351.html nt-v.de, 15.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin wird nicht enteignet [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/?em_cnt=1587749 Passauer Neue Presse, 13.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reclusive Owner Blocks Austrian Bid to Buy Hitler's Birthplace[http://www.newsweek.com/reclusive-owner-blocks-austrian-bid-buy-hitlers-birthplace-306422 Newsweek 12.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juristische Hürden zu hoch: Hitlers Geburtshaus wird nicht enteignet&lt;br /&gt;
[http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Juristische-Huerden-zu-hoch-Hitlers-Geburtshaus-wird-nicht-enteignet;art385,1644600 OÖN, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Adolf Hitler’s Hometown, Trying to Overcome a Legacy of Evil [http://www.nytimes.com/2015/02/12/world/europe/in-adolf-hitlers-hometown-trying-to-overcome-a-legacy-of-evil.html?_r=1 The New York Times, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn das der Führer wüsste...[http://www.welt.de/vermischtes/article137320697/Wenn-das-der-Fuehrer-wuesste.html Die Welt, 11.02.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468 Neue Zürcher Zeitung, 20.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Website wird intensiv genutzt [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Website-wird-intensiv-genutzt;art70,1602312 Nachrichten.at, 13.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was tun mit dem Hitler-Haus? [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler's old house gives Austria a headache [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 BBC, 29.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
US-Soldaten ertranken bei der Überquerung des Inn in Braunau [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/US-Soldaten-ertranken-bei-der-Ueberquerung-des-Inn-in-Braunau;art70,1550157 OÖ. Nachrichten, 02.12.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Ertrunkene Soldaten identifiziert [[Datei:PNP-2014_27_11.pdf|miniatur|Passauer Neue Presse, 27.11.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history.at: Bislang unbekannte Fakten und Fotos aufgetaucht [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-bislang-unbekannte-fakten-und-fotos-aufgetaucht-d1167328.html Bezirksrundschau, 27.11.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Hitler Haus: Die geheimnisvolle und skandalöse Geschichte eines bösen Ortes [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung Nachrichtenmagazin profil Nr.46/2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Endlich deutsch&amp;quot;: Zeitgeschichte-Tage beleuchten den Einmarsch in Österreich [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Endlich-deutsch-Zeitgeschichte-Tage-beleuchten-den-Einmarsch-in-Oesterreich;art70,1497774 OÖN, 15.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Tragisches Ereignis in Familienbuch entdeckt [http://www.newswalk.info/tragisches-ereignis-in-familienbuch-entdeckt-214025.html newswalk, 14.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Gerüchte um Zukunft des Hitler-Hauses - Das sind die Fakten [http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1416813_Geruechte-um-Zukunft-des-Hitler-Hauses-Das-sind-die-Fakten.html Passauer Neue Presse, 04.09.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Was passiert mit Hitlers Geburtshaus in Braunau? [http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/nationalsozialismus/hilters-geburtsort-debattiert-was-passiert-mit-hitlers-geburtshaus-in-braunau_id_4093173.html, Focus Online, 29.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Riesenärger um Hitlers Geburtshaus! [http://www.bild.de/news/ausland/adolf-hitler/braunau-aerger-um-geburtshaus-37434724.bild.html Bild, 28.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Haus der Verantwortung [http://www.meinbezirk.at/mining/chronik/haus-der-verantwortung-in-braunau-d1035099.html Bezirksrundschau, 08.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-History: 10.000 Besucher [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Braunau-History-10-000-Besucher;art70,1460037 OÖ. Nachrichten, 04.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at: 10.000 Besucher öffneten mehr als 46.000 Seiten [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/braunau-historyat-10000-besucher-oeffneten-mehr-als-46000-seiten-d1036594.html Bezirksrundschau, 01.08.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Verantwortung - von der Geschichte zur Zukunft [http://oe1.orf.at/programm/378941 Rainer Rosenberg spricht mit Andreas Maislinger über das vielfach gewünschte &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; in Braunau, Ö1 Von Tag zu Tag, 30.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neue Fotos für braunau-history [[Datei:GrenzlandAnzeiger_2014_08_01.pdf|miniatur|Grenzlandanzeiger, 01.08.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
braunau-history.at zeigt Aluwerk-Bilder Stadtverein [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau_titel.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Titelseite, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ranshofens Werk 1939 [[Datei:2014_07_10 Bezirksrundschau.pdf|miniatur|Bezirksrundschau Seite 4, 11.07.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau-history befasst sich mit Alumiumwerk Ranshofen [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland2.pdf Grenzlandanzeiger, 01.07.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verein kritisiert Schlamperei von Historikern [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Verein-kritisiert-Schlamperei-von-Historikern;art70,1412969 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Aluwerk: Nazis hatten mit jüdischen Grundbesitzern leichtes Spiel [http://http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Aluwerk-Nazis-hatten-mit-juedischen-Grundbesitzern-leichtes-Spiel;art70,1412970 OÖ. Nachrichten, 16.06.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Themenabend über die Anfänge der Aluminiumwerke [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ticker-innviertel/Braunau-Themenabend-ueber-die-Anfaenge-der-Aluminiumwerke;art1103,1398933 OÖ. Nachrichten, 29.05.2014] &amp;lt;br /&amp;gt;braunau-history.at lädt zum Themenabend [[Datei:Bezirksundschau_2014_05.pdf|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]] &amp;lt;br /&amp;gt;Ein unbequemes Haus [http://jungle-world.com/artikel/2014/18/49775.html Jungle world, 30.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt; Schweres Erbe: Das Hitler-Haus in Braunau [http://oe1.orf.at/programm/369355 Ö1, Journal-Panorama, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Kriegsaufnahmen genau interpretiert [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Kriegsaufnahmen-genau-interpretiert;art70,1359732 OÖN, 14.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Braunau-history zeigt Air-Force-Fotos [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-zeigt-air-force-fotos-d910687.html Bezirksrundschau, 11.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Neonazis in Braunau: Hilfe, aber keine Zahlen [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Neonazis-in-Braunau-Hilfe-aber-keine-Zahlen;art14857,1348006 OÖN, 02.04.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
www.braunau-history.at weckt weltweites Interessen [[Datei:BRAUNAUkonkret.pdf|miniatur|BRAUNAUkonkret, 31.03.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Dokumente zum Kriegsende [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Neue-Dokumente-zum-Kriegsende;art70,1319225 OÖ. Nachrichten, 03.03.2104]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunau: unbekannte Dokumente aufgetaucht [http://ooe.orf.at/news/stories/2633499 ORF OÖ, 27.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg Wolf: Hitlers Geburtshaus sprengen [http://ooe.orf.at/news/stories/2633239/ ORF OÖ, 26.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mehr als 23.000 Aufrufe für neue Geschichtsseite [[Datei:OÖ.Kronenzeitung1.pdf|miniatur|OÖ. Kronenzeitung,15.01.2014]]&amp;lt;br /&amp;gt;Diskussion über Hitlerhaus [http://oe1.orf.at/artikel/329660.org Ö1, Mittagsjournal, 26.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Internationales Interesse an Geschichtsprojekt [http://ooe.orf.at/news/stories/2625521/ ORF-OÖ. 15.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Braunauer Internetprojekt: &amp;quot;Totschweigen des heutigen Rechtsextremismus&amp;quot; [http://derstandard.at/1385171827243/Internetprojekt-in-Braunau-Totschweigen-des-heutigen-Rechtsextremismus Der Standard, 20.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;Über bombastische Zahlen und Verantwortung [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Ueber-bombastische-Zahlen-und-Verantwortung;art14857,1279744 OÖ. Nachrichten, 16.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse für www.braunau-history.at [http://braunau-history.at/wiki/images/a/ab/Grenzland.pdf Grenzland Anzeiger, 1.02.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;Weltweites Interesse [http://braunau-history.at/wiki/images/8/84/Rundschau.pdf Bezirksrundschau, 24.01.2014]&amp;lt;br/&amp;gt;braunau-history.at weckt weltweites Interesse [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/kultur/braunau-historyat-weckt-weltweites-interesse-d811957.html Bezirksrundschau, 17.01.2014]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Wege in der Aufarbeitung in Hitler-Geburtsstadt Braunau [http://www.salzburg24.at/neue-wege-der-aufarbeitung-in-hitler-geburtsstadt-braunau/3799606 Salzburg24.at 13.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hitler-Geburtsstadt Braunau geht neue Wege in Aufarbeitung [https://science.apa.at/rubrik/kultur_und_gesellschaft/Hitler-Geburtsstadt_Braunau_geht_neue_Wege_in_Aufarbeitung/SCI_20131213_SCI39351351616053648 APA, 13.12.2013br]&amp;lt;br /&amp;gt;Hitler-Geburtsstadt will Geschichte online aufarbeiten [http://derstandard.at/1385170965438/ Der Standard, 13.12.2013]&amp;lt;br/&amp;gt;Braunau räumt online mit brauner Geschichte auf[http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_rottal_inn/simbach/1143195_Braunau-raeumt-online-mit-brauner-Geschichte-auf.html Passauer Neue Presse, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Online-Seite befasst sich mit brauner Vergangenheit [http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/Online-Seite-befasst-sich-mit-brauner-Vergangenheit;art1171,217415 Wochenblatt, 15.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Großes Interesse an www.braunau-history.at [http://www.meinbezirk.at/braunau-am-inn/chronik/grosses-interesse-an-wwwbraunau-historyat-d789922.html Bezirksrundschau 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; So lange eine Straße nach einem Nationalsozialisten benannt ist. [http://www.mediaclub.at/home/blog/tag/braunau/?url=/home/blog/tag/braunau Media Club, 16.12.2013]&amp;lt;br /&amp;gt; Wie &amp;quot;braun&amp;quot; war Braunau wirklich? Digitales Lexikon hilft bei der Antwort. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/Wie-braun-war-Braunau-wirklich-Digitales-Lexikon-hilft-bei-der-Antwort;art14857,1264589 OÖ. Nachrichten, 19.12.2013]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Aktuelles&amp;diff=5568</id>
		<title>Aktuelles</title>
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				<updated>2026-03-11T09:15:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Hinweis:''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Themenkomplex Adolf Hitler/Braunau/Geburtshaus etc. wird in den nationalen und internationalen Medien umfassend berichtet. Das Redaktionsteam von braunau-history.at kann aus personellen Gründen nicht alle diese Artikel lückenlos bzw. tagesaktuell erfassen. Es wird daher auf die gängigen Suchmaschinen verwiesen, um einen aktuellen Überblick zu diesen Themen zu erhalten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ende 2025 / Anfang 2026: Medienberichte über Baufortschritt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrfach wird in Medien über die Arbeiten zur Schaffung des neuen Standortes für das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau berichtet: die Fertigstellung soll zeitgerecht bis Ende März 2026 erfolgen, sodass die Polizei bis Ende Juni 2026 einziehen kann. Die Bauarbeiten umfassen nicht nur den &amp;quot;Altbestand&amp;quot;, den Umbau des Hauses Salzburger Vorstadt 15 (&amp;quot;Hitlers Geburtshaus&amp;quot;), sondern auch Neubauten auf den Flächen im Anschluss daran, soweit sie im Eigentum der Republik Österreich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3339364/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3325352/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/von-aussen-fertig-von-innen-noch-nicht-polizei-zieht-erst-spaeter-ins-hitlerhaus;art70,4124578&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.krone.at/4012490&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/braunau-bereitet-sich-auf-ein-neues-kapitel-vor_a7947660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.pnp.de/lokales/landkreis-rottal-inn/nach-umbau-fast-fertig-polizei-braunau-zieht-spaeter-ins-hitler-haus-20297374&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==11. 12. 2025: Gemeinderat beschließt die neuen Straßennamen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinderatssitzung am 11. Dezember 2025 fand eine lange Diskussion ihr demokratisch legitimiertes Ende: Die neuen Straßennamen wurden teils einstimmig, teils mit Mehrheit beschlossen. Die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer erhalten auf Antrag eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro, um Kosten für die durch die Namensänderung notwendigen Adressenaktualisierungen abzufedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Franz Resl-Straße wird der Innweg, aus der Josef Reiter-Straße die Lavaronestraße. Die Dr. Scheubagasse wird zur Jägerstättergasse, die Dr. Kriechbaum-Stiege zur Lea Olczak-Stiege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FPÖ stellte sich gegen die Umbenennung der Dr.-Kriechbaum-Stiege und der Dr.-Scheuba-Gasse, da die historischen Bezüge der beiden Namensgeber inzwischen nicht mehr so stark kontrovers eingestuft wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Innweg&amp;quot; entspricht einem Wunsch der Anrainerinnen und Anrainer, er ergibt sich daraus, dass diese Verbindung von der Laabstraße zur Uferstraße führt. Die neue &amp;quot;Lavaronestraße&amp;quot;, deren Benennung dem Ergebnis einer Anrainerinnen- und Anrainerbefragung entspricht, führt unmittelbar durch das ehemalige Flüchtlingslager, in dem 1915 - 1918 zahlreiche Menschen aus Lavarone nach der Zwangsmigration aus ihrer Heimat im Trentino leben mussten. Seit langem gibt es in Lavarone eine Via Braunau. Franz Jägerstätter und Lea Olczak werden wegen ihres widerständigen Verhaltens gegen die NS-Diktatur, das für Jägerstätter die Hinrichtung als Konsequenz hatte, geehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung brachte vielfältiges Medienecho, zum Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/weniger-foerdern-neue-strassennamen-heute-entscheidet-der-gemeinderat;art70,4116568&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/vierte-strassenumbenennung-in-braunau-auf-wunsch-des-spitals-art-624548&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/sparmassnahmen-stadtmarketing-und-neue-strassennamen_a7884520&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/strassenumbenennungen-in-braunau-werden-konkret-neutrale-bezeichnungen-sollen-diskussion-beenden-art-621553&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==07. 04. 2025: Forderung nach Umbenennung von Straßen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung nach der Umbenennung von Braunauer Straßen, die nach NS-belastetet Personen benannt sind, wird weiter erhoben, u.a. auch von Schauspieler Cornelius Obonya in seiner ehrenamtlichen Funktion als Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3300285/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anrainer der Josef-Reiter-Straße in Braunau, die von einer Umbenennung betroffen sein könnte, wenden sich gegen ein ihrer Meinung nach überstürztes Vorgehen und fordern eine Bürgerversammlung, in der auch sie zu Wort kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/belastete-strassennamen-in-braunau-anrainer-finden-vorgehen-ueberstuerzt;art70,4040176&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==19. 03. 2025: Ehrenbürgerschaften NS-belasteter Personen aberkannt, Umbenennung von Straßen noch offen==&lt;br /&gt;
Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt Braunau,  mit dem unerwünschten Erbe als Geburtsstadt von Adolf Hitler offen umzugehen und auch die Geschichte der Stadt Braunau während der NS-Diktatur zu thematisieren. Im Fokus zahlreicher kritischer Berichte und Äußerungen steht - wie in anderen Gemeinden auch - die Benennung öffentlicher Verkehrsflächen nach NS-belasteten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Braunau am Inn hat ihre Straßenbenennungen hinsichtlich historischer Belastungen untersuchen lassen und einen entsprechenden Forschungsauftrag  an den Historiker Mag. Florian Schwanninger (Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim) in Zusammenarbeit mit dem OÖ. Landesarchiv vergeben. Der Bericht „Wissenschaftliche Erforschung von Straßennamen der Stadt Braunau hinsichtlich möglicher historischer Belastungen“ wurde vom Gemeinderat am 12.12.2024 zur Kenntnis genommen und ist auf der Website der Stadt Braunau abrufbar:    https://www.braunau.at/Unsere_Stadt/Geschichte/Bericht_Strassennamen .&lt;br /&gt;
Im Bericht werden 3 Namengeber (Josef Reiter, DDr. Eduard Kriechbaum, Franz Resl) als als &amp;quot;sehr belastet&amp;quot;, eine Person (Dr. Scheuba) als &amp;quot;belastet&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Änderung von Straßennamen mehrere Schritte erfordert (Streichung der bisherigen Bezeichnung, Diskussion und konsensuale Findung einer neuen Bezeichnung) und damit Zeit beansprucht, hat der Gemeinderat am 19. 3. 2025 als ersten Schritt die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft von Josef Reiter (verliehen 1922) und DDr. Eduard Kriechbaum (verliehen 1952) beschlossen: im Fall von Josef Reiter (1862 - 1939) einstimmig, bei DDr. Eduard Kriechbaum (1887 - 1958) mehrheitlich bei Stimmenthaltung der FPÖ-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/ns-vergangenheit-braunau-entzieht-ehrenbuergerschaften;art70,4032768&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/braunau-ns-ehrenbuergerschaften-175479193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ooe.orf.at/stories/3297822/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==03. 12. 2024: Schrifttafeln &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; von der Fassade abmoniert und ins Haus der Geschichte Österreich in Wien transportiert==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Medien berichten darüber, dass vier Schrifttafeln mit der Inschrift &amp;quot;Volksbücherei Braunau&amp;quot; abmontiert und nach Wien transportiert wurden, wo sie als Teil der Hauptausstellung im Haus der Geschichte Österreich präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://hdgoe.at/items/uploads/module_pdf/2024-11-03_PA_Hitler-Geburtshaus-Fassade.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://wien.orf.at/stories/3283746/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.sn.at/kultur/allgemein/schriftzug-hitler-haus-169506490&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Braunau_-_braune_Stadt&amp;diff=5567</id>
		<title>Braunau - braune Stadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Braunau_-_braune_Stadt&amp;diff=5567"/>
				<updated>2026-03-11T08:39:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Braunau - braune Stadt?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Von [[Mag. Florian Kotanko]] &amp;lt;sup&amp;gt;(*)&amp;lt;/sup&amp;gt;''':&lt;br /&gt;
'''Vorbemerkung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weit verbreitete und für Braunau bis heute äußerst negative Assoziation verbindet den Namen der Stadt mit brauner = nationalsozialistischer &lt;br /&gt;
Vergangenheit. Es soll daher untersucht werden, ob diese Assoziation auf belegbaren Fakten beruht, ob also Braunau als &amp;quot;Geburtsort des Führers&amp;quot; &lt;br /&gt;
tatsächlich eine besondere &amp;quot;braune&amp;quot; Geschichte hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wichtig erscheint der Hinweis, dass Größe und Struktur der Stadt Braunau in der Zwischenkriegszeit wesentlich anders waren als heute. Die Fläche der Stadt betrug nur etwa 2,9 km², die Einwohnerzahl nahm von 4723 im Jahre  1923 auf 5011 im Jahre 1934 zu.&amp;lt;ref&amp;gt;KOTANKO Florian: Braunau 1919 - 1938. Ungedruckte  Hausarbeit für das Lehramt aus Geschichte, vorgelegt an der Universität Innsbruck 1974, S. 74f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet von Braunau war seit dem 15. Jahrhundert praktisch unverändert und umfasste bis 1919 eine Fläche von etwa 1,09 km². &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gleich zu Beginn des Jahres 1920 hatte sich der Gemeindeausschuss mit einem schwierigen  Problem zu befassen: die Gründe des ehemaligen k.k. Flüchtlingslagers, die ja in den Besitz der Gemeinde Braunau übergegangen waren, lagen &lt;br /&gt;
außerhalb der Stadtgrenze auf dem Gebiet der selbständi­gen Gemeinde &lt;br /&gt;
Ranshofen. Man kam nun auf den Gedanken, die betreffenden Bereiche - es &lt;br /&gt;
handelte sich um das heutige Laab und Höft - nach Braunau &lt;br /&gt;
einzugemeinden. In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeindeausschüsse von &lt;br /&gt;
Ranshofen und Braunau wurde festgelegt, im Laufe des Monats Februar in &lt;br /&gt;
den zur Eingemeindung vorgesehenen Gebieten eine Volksabstimmung &lt;br /&gt;
abzuhalten &amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung &lt;br /&gt;
am  30.1.1920, Stadtarchiv Braunau&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Ab­stimmung &lt;br /&gt;
fand am 22. Februar 1920 statt und brachte eine klare Mehrheit für die &lt;br /&gt;
Eingemein­dung. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 28. 2. 1920, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19200228&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33]und Seite 4 &lt;br /&gt;
[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19200228&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es trat also Ranshofen mit 1. Jänner 1921&amp;lt;ref&amp;gt; 152. Kundmachung &lt;br /&gt;
der Landesregierung für Oberösterreich vom 23.Dezember 1920, Z. 34048/2 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Fläche von  218 ha33 a 47 m² von seinem Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. 3. 1920, 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19200313&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33:&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet Ranshofen hatte ursprünglich  2368 ha 44 a 15 m² &lt;br /&gt;
betragen; von einem Gesamtsteuerertrag von 37.488,94 Kronen im Jahre &lt;br /&gt;
1919 fielen ab 1921 für Ranshofen 5.810,44 Kronen weg, der Ausfall an &lt;br /&gt;
Grundsteuer belief sich auf 1452,61 K von 9.372,23 K. &amp;lt;/ref&amp;gt; ab. &lt;br /&gt;
Dieser bedeutende Flächenzuwachs sicherte die Ausdehnung von Braunau bis&lt;br /&gt;
in die Zeit der deutschen Besetzung. Erst mit Wirkung vom 15. &lt;br /&gt;
Oktober 1938 &amp;lt;ref&amp;gt; 57. Kundmachung des Landeshauptmanns von &lt;br /&gt;
Oberösterreich vom 14. September 1938, Zl. 673/3, betreffend die &lt;br /&gt;
Vereinigung der Gemeinden Stadt Braunau a. I. mit der Gemeinde Ranshofen&lt;br /&gt;
zu einer Gemeinde mit dem Namen Stadt Braunau a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;[7] &lt;br /&gt;
HIERETH Sebastian: Geschichte der Stadt Braunau am Inn, 1. Teil, S.67, &lt;br /&gt;
SCHMIDT Rudolf: Die Ranshofener Pfalz. In: 12. Jahresbericht des BG und &lt;br /&gt;
RG Braunau am Inn 19971/72,S. 8 &amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die gesamte Gemeinde &lt;br /&gt;
Ranshofen zu Braunau ge­schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Forschungen stoßen in Braunau deshalb auf ziemliche Schwierigkeiten, &lt;br /&gt;
weil die Stadt bis heute kein Stadtarchiv eingerichtet hat, das in seiner personellen und materiellen Ausstattung modernen&lt;br /&gt;
Ansprüchen genügen würde. 1974 aber gestattete der damalige &lt;br /&gt;
Bürgermeister [[Hermann Fuchs]] dem Autor, die seinerzeit in den Kellergewölben des &lt;br /&gt;
Rathauses aufbewahrten Akten zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Braunau - Braune Au===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die älteste urkundliche Erwähnung einer Siedlung auf dem Gebiet des &lt;br /&gt;
heutigen Braunau findet sich in einer Schenkungsurkunde des bayrischen &lt;br /&gt;
Herzogs Heinrich IX. aus dem Jahre 1125 &amp;lt;ref&amp;gt; HIERETH Sebastian: &lt;br /&gt;
Geschichte der Stadt Braunau am Inn, 1. Teil, S.67, SCHMIDT Rudolf: Die &lt;br /&gt;
Ranshofener Pfalz. In: 12. Jahresbericht des BG und RG Braunau am Inn &lt;br /&gt;
19971/72,S. 8 &amp;lt;/ref&amp;gt;. In dieser Urkunde wird erwähnt, dass neben &lt;br /&gt;
anderen Gütern auch das &amp;quot;praedium Brunove&amp;quot; den &amp;quot;an der Pankrazkirche &lt;br /&gt;
nach der Regel des hl. Augustinus Christus dienenden Brüdern&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schmidt, Pfalz, S. 8 &amp;lt;/ref&amp;gt; geschenkt werde. Andere belegte &lt;br /&gt;
Namensformen sind Brunovve,Brunaugia, Pronowe, Prunowe, Prunov, Prunou, &lt;br /&gt;
Prounaw, Prunauwe u.a. Wenngleich die Erklärung der Herkunft des Namens &lt;br /&gt;
&amp;quot;Braunau&amp;quot; unterschiedlich war,so wird in der letzten Untersuchung &lt;br /&gt;
eindeutig festgehalten: &amp;quot;Die Erklärung des Namens &amp;quot;Braunau&amp;quot; ist &amp;quot;einfach&lt;br /&gt;
und absolut sicher. Er kann nach den Gesetzen der Sprachentwicklung nur&lt;br /&gt;
'braune Au' bedeuten, keineswegs aber 'Brunnenau' oder 'brave Au!&amp;quot;  Die&lt;br /&gt;
Bezeichnung &amp;quot;braune Au&amp;quot; sei als Flurname für die Gegend zwischen &lt;br /&gt;
Enknach und Mattigmündung anzusehen. &amp;lt;ref&amp;gt; GLECHNER Gottfried: &lt;br /&gt;
Unsere Namen. Kleine Namenkunde des Bezirkes Braunau am Inn. &lt;br /&gt;
Sondernummer von &amp;quot;Das Bundwerk&amp;quot;, Schriftenreihe des Innviertler &lt;br /&gt;
Kulturkreises,S. 24 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Der Name Braunau ist also mit &amp;quot;braun&amp;quot; zu verbinden.''' Wie kam es allerdings zur Verbindung NSDAP-braun?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Politische Symbole hatten stets die Funktion, die eigene Gruppe gegen andere &lt;br /&gt;
abzugrenzen und so besonders hervorzuheben. Der moderne Begriff von &lt;br /&gt;
corporate identity ist durchaus auch darauf zu beziehen. Wesentliche &lt;br /&gt;
Mittel dazu sind etwa Hymnen, Fahnen und Uniformen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbe Braun ist dabei schon in den Anfangsjahren der NSDAP nachweisbar,&lt;br /&gt;
wenngleich es auch andere Farben gab, zu welchen Nationalsozialisten &lt;br /&gt;
eine besondere Beziehung (zu haben) hatten. So heißt es im &lt;br /&gt;
Polizeibericht über eine Parteiveranstaltung am 20. September 1920 &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Der Aufstieg der NSDAP in Augenzeugenberichten. &lt;br /&gt;
Herausgegeben und eingeleitet von Ernst Deuerlein. München 5. Aufl. &lt;br /&gt;
1982,  S. 122f. &amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;quot;Kessler erklärt kurz die &lt;br /&gt;
nationalsozialistische Flagge: Das Rot bedeutet, daß wir Sozialisten, &lt;br /&gt;
aber wahre und keine Phrasendrescher, sind, das heißt [das Weiß?], daß &lt;br /&gt;
wir national sein wollen, und das schwarze Hakenkreuz, daß wir strenge &lt;br /&gt;
Antisemiten sind. Unter dieser schwarzweißroten, der alten Flagge &lt;br /&gt;
(lebhafter Beifall) wollen wir weiterkämpfen und schließlich auch siegen&lt;br /&gt;
(lebhafter Beifall).&amp;quot;  Ähnliches schreibt Hitler selbst in&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;.  &amp;lt;ref&amp;gt; HAMANN Brigitte: Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators. &lt;br /&gt;
München-Zürich (Piper) 2. Aufl. 1996,zitiert auf  S.300 aus Hitlers &lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Zitat nach der einbändigen Volksausgabe, S. 557): &amp;quot;Als &lt;br /&gt;
nationale Sozialisten sehen wir in unserer Flagge unser Programm. Im Rot&lt;br /&gt;
sehen wir den sozialen Gedanken der Bewegung, im Weiß den &lt;br /&gt;
nationalistischen, im Hakenkreuz die Mission des Kampfes für den Sieg &lt;br /&gt;
des arischen Menschen.&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; Für die SA ist zwar von &amp;quot;jedermann &lt;br /&gt;
kenntlicher Kleidung&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Deuerlein, Aufstieg S. 264 f.: Am 1. &lt;br /&gt;
November 1926 errichtet Hitler als zentrale Leitung die &amp;quot;Oberste &lt;br /&gt;
SA-Führung&amp;quot; und ernennt zum &amp;quot;Obersten SA-Führer&amp;quot; den Gauleiter und &lt;br /&gt;
SA-Führer des Gaues Ruhr, Hauptmann a.D. Franz von Pfeffer. In einem &lt;br /&gt;
Brief Hitlers an den &amp;quot;Obersten SA-Führer&amp;quot; über Aufbau und Tätigkeit der &lt;br /&gt;
SA wird festgehalten: &amp;quot;Um von vornherein jeden geheimen Charakter der SA&lt;br /&gt;
zu verhüten, muß, abgesehen von ihrer sofort jedermann kenntlichen &lt;br /&gt;
Kleidung, schon die Größe ihres Bestandes ihr selbst den Weg weisen, &lt;br /&gt;
welcher der Bewegung nützt und allerÖffentlichkeit bekannt ist.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  die Rede, aber anfänglich noch nicht allgemein von den &lt;br /&gt;
später charakteristischen &amp;quot;Braunhemden&amp;quot;, wenn es in einer Darstellung &lt;br /&gt;
des Hitlerputsches vom November 1923 heißt: &amp;quot;Unterdessen zogen die &lt;br /&gt;
alarmierten SA-Männer ihre Uniform an - feldgraue Windjacken &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Angabe bei SCHMITZ-BERNING Cornelia: Vokabular des &lt;br /&gt;
Nationalsozialismus. Berlin – New York 2000 S. 128, gibt es im&amp;quot; &lt;br /&gt;
Ehrenbuch der SA&amp;quot;, das dem Verfasser nicht zugänglich war, ein Kapitel &lt;br /&gt;
&amp;quot;Von der Windjacke zum Braunhemd&amp;quot;. &amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer &lt;br /&gt;
Hakenkreuzbinde, feldgraue Skimützen und Pistolengürtel.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
TOLAND John: Adolf Hitler, Bergisch Gladbach 1977, S. 208 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Derselbe Autor berichtet erst in der Beschreibung der Situation Ende &lt;br /&gt;
1926: &amp;quot;Die offizielle Uniform der SA war das Braunhemd mit braunem &lt;br /&gt;
Binder. Die Wahl dieser Farbe war Zufall; eine große Lieferung von &lt;br /&gt;
Hemden, die ursprünglich für die deutschen Kolonialtruppen in Ostafrika &lt;br /&gt;
bestimmt waren, konnten zu günstigen Großhandelspreisen erworben &lt;br /&gt;
werden.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Toland, Hitler,  S. 300 &amp;lt;/ref&amp;gt;   Auch &lt;br /&gt;
'''Heinz Höhne''' &amp;lt;ref&amp;gt; HÖHNE Heinz: Die Machtergreifung. &lt;br /&gt;
Deutschlands Weg in die Hitler-Diktatur. Reinbek 1983, S. 120 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt über die SA-Uniform fest: &amp;quot;Daß die SA-Männer &lt;br /&gt;
Braunhemden trugen, war nur ein Zufall; einem SA-Führer war ein größerer&lt;br /&gt;
Posten von Braunhemden, ursprünglich für die Schutztruppe in &lt;br /&gt;
Deutsch-Ostafrika bestimmt, angeboten worden, und so war das Braun in &lt;br /&gt;
die Partei gekommen.&amp;quot; Über die näheren Umstände führt '''G. Rossbach''' &lt;br /&gt;
in seinem Erinnerungsbuch aus: &amp;quot;Im Jahre 1921 hatte ich mit einigen &lt;br /&gt;
Leuten der Arbeitsgemeinschaft Rossbach eine Radfahrt nach Ostpreußen &lt;br /&gt;
unternommen. Um für diese Fahrt einheitlich ausgerüstet zu sein, wurde &lt;br /&gt;
ein Restposten ostafrikanischer Lettowhemden, wie sie zuletzt die &lt;br /&gt;
Offiziere der Schutztruppe getragen hatten, käuflich erworben und an die&lt;br /&gt;
Radfahrer verteilt. Diese Hemden waren beige-braun, also viel heller &lt;br /&gt;
als die späteren Hitler-Hemden und mit weißen Perlmuttknöpfen besetzt. &lt;br /&gt;
Später habe ich diese Hemden als Gemeinschaftskleidung in meiner &lt;br /&gt;
Organisation [...] eingeführt. Durch Edmund Heines wurden sie dann für &lt;br /&gt;
die SA übernommen und auch vertrieben. Ihre Farbe wurde von Monat zu &lt;br /&gt;
Monat dunkler.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Schmitz-Berning, Vokabular, S. 128f. &lt;br /&gt;
Zitataus Rossbach, G.: Mein Weg durch die Zeit. Erinnerungen und &lt;br /&gt;
Bekenntnisse. Weilburg/Lahn 1950, S. 89f., zitiert bei Weißmann &lt;br /&gt;
Karlheinz: Schwarze Fahnen, Runenzeichen. Die Entwicklung der &lt;br /&gt;
politischen Symbolik der deutschen Rechten zwischen 1890 und1945. &lt;br /&gt;
Düsseldorf 1991, S. 164 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Eine ähnliche Entwicklung der &lt;br /&gt;
Uniformierung der SA von Windjacken und grauen Skimützen  (für 1922) zu &lt;br /&gt;
den &amp;quot;Lettow-Hemden&amp;quot; (Mai 1924) und schließlich zu den &amp;quot;Braunhemden&amp;quot; &lt;br /&gt;
(1926) beschreibt '''Peter Longerich.''' &amp;lt;ref&amp;gt; LONGERICH Peter: &lt;br /&gt;
Die braunen Bataillone. Geschichte der SA. München 1989, S. 28, 46, 58; &lt;br /&gt;
die SA-Männer hatten übrigens ihre Uniform stets selbst zu bezahlen, wie &lt;br /&gt;
Longerich S. 94 festhält &amp;lt;/ref&amp;gt;  In einer jüngeren &lt;br /&gt;
Behandlung des Themas &amp;lt;ref&amp;gt; JENSEN Uffa: Braunhemd. In: &lt;br /&gt;
Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Herausgegeben von Wolfgang &lt;br /&gt;
Benz,Hermann Graml und Hermann Weiß, 2. Aufl. München 1998,S. 403 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  werden die oben gemachten Aussagen bestätigt und ergänzt: &lt;br /&gt;
Teile der SA trugen erstmals 1921 in Anlehnung an das &amp;quot;Lettowhemd&amp;quot; der &lt;br /&gt;
deutschen Schutztruppe in Ostafrika eine braune Uniform, die seit &lt;br /&gt;
1924/25 öffentlich zu Propagandazwecken getragen wurde und 1926 den Rang&lt;br /&gt;
einer Parteiuniform erhielt, die jeder Parteigenosse nach zweijähriger &lt;br /&gt;
Zugehörigkeit zur Partei &amp;lt;ref&amp;gt; WAGNER H.: Taschenwörterbuch des &lt;br /&gt;
neuen Staates, 2. Auflage 1934, S. 34, zitiert bei Schmitz-Berning, &lt;br /&gt;
Vokabular, S. 129 &amp;lt;/ref&amp;gt; tragen durfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Meldung des Bezirksamtes Vilsbiburg an das Bayerische Staatsministerium&lt;br /&gt;
des Innern über eine Kundgebung am 6. März 1926 in Vilsbiburg, auf der &lt;br /&gt;
Hitler zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder sprach, wird die Farbe der &lt;br /&gt;
Uniform der SA als &amp;quot;braungelb&amp;quot; bezeichnet: &amp;quot;Bereits am Vormittage trafen &lt;br /&gt;
aus verschiedenen Orten der Umgebung, Landshut, Freising usw., die &lt;br /&gt;
SA-Truppen ein, welche in ihren bekannten Uniformen (braungelbe Jacke) &lt;br /&gt;
unter Vorantragung ihrer Standarten und Fahnen mit Hakenkreuzabzeichen &lt;br /&gt;
in militärischer Ordnung singend einzogen und dann sich auflösten.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei Deuerlein, Aufstieg S. 268 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bericht der Polizeidirektion München über die NSDAP-Versammlung &lt;br /&gt;
am 9. März 1927 im Zirkus Krone ist erstmals von &amp;quot;Braunhemden&amp;quot; die Rede:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Bühne ist für hervorragende Parteimitglieder und den Redner &lt;br /&gt;
reserviert. Auch die Logenplätze scheinen, da sie von Braunhemden &lt;br /&gt;
verteilt werden, für besondere Parteileute vorgesehen zu sein.&amp;quot; [...] &lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Zirkus selbst befinden sich etwa 200 Braunhemden&amp;quot; [...] Da brausen &lt;br /&gt;
vom Eingang her Heilrufe, Braunhemden marschieren herein, die Musik &lt;br /&gt;
spielt, der Zirkus spendet lärmenden Jubel, Hitler erscheint im braunen &lt;br /&gt;
Regenmantel, geht rasch in Begleitung seiner Getreuen durch den ganzen &lt;br /&gt;
Zirkus bis hinauf zur Bühne.&amp;quot;  [...] Unter der tosenden Begrüßung der &lt;br /&gt;
Zuschauer marschieren nun Braunhemden in Reih und Glied herein, voran &lt;br /&gt;
zwei Reihen Trommler, dann die Fahne.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei &lt;br /&gt;
Deuerlein, Aufstieg S. 269 - 271 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Zwei Jahre später ist von&lt;br /&gt;
&amp;quot;braunen Kämpfern&amp;quot; die Rede, wenn es in Hitlers eigenem, im &lt;br /&gt;
&amp;quot;Illustrierten Beobachter&amp;quot; erschienenen Bericht über den 4. &lt;br /&gt;
Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg (1.-4. August 1929) heißt: &amp;quot;Über &lt;br /&gt;
und über mit Blumen überschüttet, ziehen die braunen Kämpfer des Dritten&lt;br /&gt;
Reiches dreieinhalb Stunden in schnellem Schritt vorbei.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
zitiert bei Deuerlein, Aufstieg, S. 302 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juni 1930 wurde ein Uniformverbot in Bayern verhängt, am 11. Juni &lt;br /&gt;
1930 das Verbot der Braunhemden in Preußen ausgesprochen - &amp;quot;Die SA trägt&lt;br /&gt;
daraufhin weiße Hemden.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei Deuerlein, Aufstieg, &lt;br /&gt;
S. 310 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach dem großen Wahlsieg der NSDAP wenige Wochen &lt;br /&gt;
später (14. September 1930) kommt es bei der Reichstagseröffnung am 13. &lt;br /&gt;
Oktober 1930 zu einer Demonstration:  &amp;quot;Die 107 nationalsozialistischen &lt;br /&gt;
Abgeordneten ziehen im Braunhemd ein&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; zitiert bei Deuerlein,&lt;br /&gt;
Aufstieg, S. 320 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach Hitlers Machtantritt (31. 1. 1933) &lt;br /&gt;
konnte eine &amp;quot;Beleidigung&amp;quot; des &amp;quot;Braunhemdes&amp;quot;, das als &amp;quot;Ehrenkleid&amp;quot; galt, &lt;br /&gt;
verfolgt werden. &amp;lt;ref&amp;gt; Jensen, Braunhemd, S. 403 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Österreich war das &amp;quot;Braunhemd&amp;quot; schon in den Anfangsjahren der NSDAP &lt;br /&gt;
als Parteiuniform gebräuchlich; nach der Parteispaltung 1925/26 in eine &lt;br /&gt;
&amp;quot;Hitler-Bewegung&amp;quot; und die Gruppe um Karl Schulz vertauschten die &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen Anhänger von Schulz die braunen Hemden mit &lt;br /&gt;
grauen. &amp;lt;ref&amp;gt; PAULEY Bruce F.: Der Weg in den Nationalsozialismus. Ursprünge und Entwicklung in Österreich. Wien 1988, S. 56 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem &amp;quot;Braunhemd&amp;quot; gibt es eine Reihe von anderen &amp;quot;braunen&amp;quot; Symbolen, von &lt;br /&gt;
denen aber das &amp;quot;'''Braune Haus'''&amp;quot; das bekannteste sein dürfte. Am 26. &lt;br /&gt;
Mai 1930 kauft die NSDAP mit Hilfe einer Industriespende (der Herren &lt;br /&gt;
'''Thyssen''' und '''Flick''') und einer außerordentlichen Parteispende &lt;br /&gt;
das ehemalige '''Barlow-Palais in München''', Brienner Straße 45, als &lt;br /&gt;
künftigen Sitz der Reichsparteileitung. &amp;lt;ref&amp;gt; GRAMMBITTER Ulrike: &lt;br /&gt;
Vom &amp;quot;Parteiheim&amp;quot; in der Brienner Straße zu den Monumentalbauten am &lt;br /&gt;
&amp;quot;Königlichen Platz&amp;quot;. Das Parteizentrum der NSDAP am Königsplatz in &lt;br /&gt;
München. In: BÜROKRATIE UND KULT: das Parteizentrum der NSDAP am &lt;br /&gt;
Königsplatz in München, 2 Teile, München 1995, S. 61 - 88 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nach gründlichem Umbau wurde es am 1. Januar 1931 bezogen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
zitiert bei Deuerlein, Aufstieg, S. 312 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Volksmund &lt;br /&gt;
schnell als &amp;quot;Braunes Haus&amp;quot; bezeichnet, wurde die Bezeichnung bald von der&lt;br /&gt;
Partei offiziell übernommen; das &amp;quot;Braune Haus&amp;quot; war wesentliches Element&lt;br /&gt;
des Parteizentrums der NSDAP  um den  Münchner Königsplatz. Im Verlauf &lt;br /&gt;
des Krieges von Bomben schwer beschädigt, wurde die Ruine des &amp;quot;Braunen &lt;br /&gt;
Hauses&amp;quot; nach Kriegsende abgetragen. &amp;lt;ref&amp;gt; WEIHSMANN Helmut: Bauen &lt;br /&gt;
unterm Hakenkreuz: Architektur des Untergangs. Wien 1998, S. 661 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ein ursprünglich zum &amp;quot;Braunen Haus&amp;quot; gehören der Kanzleibau&lt;br /&gt;
ist allerdings erhalten und wird von staatlichen Museumseinrichtungen &lt;br /&gt;
genutzt. &amp;lt;ref&amp;gt; Weihsmann, Bauen, S. 45 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Braune Häuser&amp;quot; gab es auch in Oberösterreich, so in Linz (Ecke &lt;br /&gt;
Volksgartenstraße - Weingartshofstraße) &amp;lt;ref&amp;gt; SLAPNICKA Harry: &lt;br /&gt;
Oberösterreich zwischen Bürgerkrieg und &amp;quot;Anschluß&amp;quot; (1927 - 1938).Linz &lt;br /&gt;
1975, S. 266.  Die Umstände der Erwerbung des Linzer &amp;quot;Braunen Hauses&amp;quot; &lt;br /&gt;
beschreibt kurz DOSTAL Thomas: Das &amp;quot;braune Netzwerk&amp;quot; in Linz 1933-1938. &lt;br /&gt;
In: Nationalsozialismus in Linz. Herausgegeben von Fritz Mayrhofer – &lt;br /&gt;
Walter Schuster, Linz 2001. Bd. 1, S. 35 &amp;lt;/ref&amp;gt; und Wels (am &lt;br /&gt;
Wilhelmring). &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka II,  S. 268; Slapnicka erwähnt auch &lt;br /&gt;
unter dem Datum 12. 6. 1933 die Schließung von 60 &amp;quot;Braunen Häusern&amp;quot; in &lt;br /&gt;
Österreich &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braun wurde also zur Benennung &lt;br /&gt;
von Institutionen und Organisationen, von Menschen und Gegenständen &lt;br /&gt;
verwendet  und war durch das Braunhemd – als vermutlich auffallendstem &lt;br /&gt;
Bestandteil der politischen Uniform der NSDAP – zur Symbolfarbe für den &lt;br /&gt;
Nationalsozialismus, vergleichbar dem Rot für den Sozialismus und &lt;br /&gt;
Kommunismus oder dem Schwarz für den italienischen Faschismus, geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Februarereignisse 1934===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:20211110_093434.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091032.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091338.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091620.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_091701.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092108.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092509.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092616.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_092709.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_093227.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_093425.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_112216.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113038.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113912.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113913.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113935.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114222.jpg|Februarereignisse 1934&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1934 ff Betätigung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:20211110_115845.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_094713.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_094724.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_105349.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_105402.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110323.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110347.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110406.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110417.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110440.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110444.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110527.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110556.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110606.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_110823.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_111108.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_113302.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114906.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114915.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_114934.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_115802.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_115858.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_121914.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_121922.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122244.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122251.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122426.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122432.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122437.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:20211110_122444.jpg|1934 ff NS Betätigung&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_02_23_Todesfall_Niedermayer.jpg|Todesfall August Niedermayer&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_02_23Todesfall_NiedermayerAusschnitt_Seite3.jpg|Todesfall August Niedermayer-Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_03_02_NW_Dankanzeige_August_Niedermayer_Ausschnitt_Seite15.jpg|Dankanzeige August Niedermayer-Seite15&lt;br /&gt;
Datei:NW_1938_03_02_NW_Dankanzeige_August_Niedermayer.jpg|Dankanzeige August Niedermayer&lt;br /&gt;
Datei:Sterbebuch-Duplikate_1938_Niedermayer_August.jpg |Sterbebuch Niedermayer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nationalsozialismus 1918 - 1938 in Braunau===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Gerhard Jagschitz''' und andere Historiker vertreten die Ansicht, dass die 1903&lt;br /&gt;
in der nordböhmischen '''Stadt Aussig''' gegründete &amp;quot;Deutsche &lt;br /&gt;
Arbeiterpartei&amp;quot; als direkte Vorläuferin der NSDAP bezeichnet werden &lt;br /&gt;
kann. Seit Mai 1918 nannte sich diese Gruppierung &amp;quot;Deutsche &lt;br /&gt;
Nationalsozialistische Partei&amp;quot; DNSAP. Nach dem Ende der Monarchie in &lt;br /&gt;
Österreich politisch aktiv, spaltete sich die Partei nach internen, von &lt;br /&gt;
Deutschland aus geschürten Konflikten. Am 4. Mai 1926 wurde ein &lt;br /&gt;
&amp;quot;Nationalsozialistischer Arbeiterverein&amp;quot; gegründet, der sich durch den &lt;br /&gt;
Zusatz &amp;quot;Hitler-Bewegung&amp;quot; von den anderen unterschied, sich direkt Hitler&lt;br /&gt;
unterstellte und von diesem rasch als Zweig der &amp;quot;reichsdeutschen&amp;quot; NSDAP&lt;br /&gt;
anerkannt wurde. DNSAP und NSDAP &amp;quot;Hitler-Bewegung&amp;quot; bestanden vorerst &lt;br /&gt;
nebeneinander, doch versank erstere allmählich in Bedeutungslosigkeit, &lt;br /&gt;
während zweitere - auch in der Zeit der &amp;quot;Illegalität&amp;quot; nach dem Verbot &lt;br /&gt;
der Partei am 19. Juni 1933 -  ihren Einfluss ausbaute. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
JAGSCHITZ Gerhard: Die Nationalsozialistische Partei. In: Handbuch des &lt;br /&gt;
politischen Systems Österreichs. Erste Republik 1918 - 1933. &lt;br /&gt;
Herausgegeben von Emmerich Tálos u.a., Wien 1995, S. 231 - 244 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''In Braunau fällt das erste Anzeichen einer Tätigkeit der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei auf &lt;br /&gt;
lokaler Ebene in das Jahr 1920.''' Sie stellte nämlich an den &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss das Ansuchen, in Wohnungssachen besser informiert zu &lt;br /&gt;
werden; das Ansuchen wurde zurückgewiesen, da die Partei ohnehin einen &lt;br /&gt;
Vertreter in die Wohnungsvergabekommission entsenden könne und da­durch &lt;br /&gt;
eine bessere Information gewährleistet werde. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung am  1.12.1920, &lt;br /&gt;
Stadtarchiv Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar berichtet der &lt;br /&gt;
&amp;quot;Völkische Beobachter&amp;quot; am 4. Oktober 1920 von einem Auftritt Adolf &lt;br /&gt;
Hitlers und einer Rede in Braunau am Vortag &amp;lt;ref&amp;gt; Hitler A.: Sämtliche Aufzeichnungen 1905 - 1924. Hrsg. von Eberhard Jäckel zusammen mit Axel Kuhn. Stuttgart 1980 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 21). Text Nr. 154 / Seite 254 &amp;lt;/ref&amp;gt; , es ist allerdings in &lt;br /&gt;
amtlichen österreichischen Unterlagen bisher darüber nichts Gesichertes &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Schreiben der Bezirkshauptmannschaft Braunau vom 13. Dezember 1924, Zl. 6/Res, an die o.ö. Landesregierung, Abteilung 2, abgedruckt bei: KRIECHBAUMER Robert: Der &amp;quot;österreichische&amp;quot; Staatsbürger Adolf Hitler. In: Christliche Demokratie (Schriften des Karl von Vogelsang Instituts) Nr. 1/1991-92, Seite 59f. &amp;quot;[...] Über eine polit. Betätigung Adolf Hitlers in seiner Geburtsstadt Braunau a.I. konnte nur ermittelt werden, daß dieser vor ungefähr 2 - 3 Jahren bei Versammlungen der nationalsozialistischen Arbeiterpartei 2 mal als Redner fungierte, doch wurde seine Anwesenheit in Braunau a.I. von seinen Parteigenossen offenbar geheim gehalten, da weder das gefertigte Amt als Sicherheitsbehörde noch die Gendarmerie von seinem Auftreten als Redner erfuhr und dieses nicht bei einer öffentlichen Volksversammlung sondern nur bei einer geschlossenen Parteiversammlung erfolgt sein konnte. [...]&amp;quot; Vgl. hingegen Neue Warte am Inn vom 2. 10. 1940, Seite 3, in der von einem &lt;br /&gt;
Auftritt Hitlers in Braunau am 3. 10. 1920 berichtet wird: &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19401002&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33. Die im Artikel angesprochenen &amp;quot;Akten des nunmehrigen &lt;br /&gt;
Amtsgerichtes Braunau am Inn unter U 335/20, Bezirksgericht Braunau&amp;quot; sind&lt;br /&gt;
unauffindbar (Stand 14. 10. 2013) &amp;lt;/ref&amp;gt; aufgetaucht. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Slapnicka, Hitler S. 56f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der ersten Monate des Jahres 1921 muss es im Gemeindeausschuss der Stadt zu &lt;br /&gt;
einem ernsten Zerwürfnis gekommen sein, dessen Anlass allerdings nicht &lt;br /&gt;
bekannt ist. Die bürgerli­chen Parteien boykottierten die Sitzung am 25. Juli, &amp;lt;ref&amp;gt; In der Neuen Warte vom 5. August 1921, Seite 3,  werden als Grund des Fernbleibens „die bekannte Waffengeschichte und die Aufbauschung gewisser sensationslüsterner Personen“ genannt &amp;lt;/ref&amp;gt; die daraufhin wegen &lt;br /&gt;
Beschlussunfähigkeit vertagt werden musste. In dieser neu angesetzten &lt;br /&gt;
Tagung gaben die Sozialdemokraten geschlossen ihren Rücktritt bekannt, &lt;br /&gt;
und gemeinsam wurde der Beschluss gefasst, eine Neuwahl des &lt;br /&gt;
Gemeindeausschusses anzusetzen; bis dahin sollte die bisherige &lt;br /&gt;
Gemeindevertretung die Arbeiten weiterführen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung am  2.8.1921, &lt;br /&gt;
Stadtarchiv Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt;  Es tauchten allerdings Bedenken auf, &lt;br /&gt;
ob der Rücktritt von Mitgliedern des Gemeindeausschusses Grund für &lt;br /&gt;
Neuwahlen sei. Deshalb entschlossen sich die Mandatare aller Parteien, &lt;br /&gt;
ihre Ämter niederzulegen. Damit war der Grund für Neuwahlen rechtlich &lt;br /&gt;
gege­ben, &amp;lt;ref&amp;gt; Gemeindeausschuss Braunau, Protokoll der Sitzung am 30.8.1921, Stadtarchiv Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt; und die Landesregierung &lt;br /&gt;
setzte den 6. November 1921 als Wahltermin fest. &amp;lt;ref&amp;gt; Erlaß der &lt;br /&gt;
oö. Landesregierung vom 12.9.1921, Zl. 3/032/2 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Wahl kandidierten die Christlichsozialen, Großdeutschen, &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten und die &amp;quot;Unpolitische Arbeitsgemeinschaft geistiger &lt;br /&gt;
Arbeiter&amp;quot; mit dem nachmaligen Staatssekretär und Bundesminister '''Odo''' &lt;br /&gt;
'''Neustädter-Stürmer''', der zu dieser Zeit an der Bezirkshauptmannschaft &lt;br /&gt;
Braunau tätig war. Ursprünglich hatte auch die Deutsche &lt;br /&gt;
Nationalsozialistische Partei einen Wahlvorschlag eingebracht &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; am 20. Oktober 1921; Stadtarchiv, Aktenmappe &lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemeindewahlen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; , diesen jedoch am 31. Oktober &lt;br /&gt;
zurückgezogen und sich zur Un­terstützung der Gruppe um &lt;br /&gt;
Neustädter-Stürmer entschlossen; der Spitzenkandidat der &lt;br /&gt;
Natio­nalsozialisten, Herr '''Kleinlercher''', wurde an die dritte &lt;br /&gt;
Stelle im Wahlvorschlag gereiht. &amp;lt;ref&amp;gt; Wahlvorschlag der &lt;br /&gt;
&amp;quot;Unpolitischen Arbeitsgemeinschaft geistiger Arbeiter&amp;quot; vom 1. November &lt;br /&gt;
1921; Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Gemeindewahlen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wahltag &lt;br /&gt;
verlief wie der Wahlkampf in aller  Ruhe. Es zeigte sich, dass die &lt;br /&gt;
Sozialdemokra­ten ihre Position behaupten konnten &amp;lt;ref&amp;gt; Der seit &lt;br /&gt;
1919 amtierende sozialdemokratische Bürgermeister Landtagsabgeordneter &lt;br /&gt;
[[Cornelius Flir]] wurde in der konstituierenden Sitzung der &lt;br /&gt;
Gemeindevertretung am 4. 12. 1921 einstimmig wiedergewählt; vgl. Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 9. 12. 1921, Seite 3: &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19211209&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; , während Christlichsoziale und Großdeutsche je einen Sitz im Stadtparlament  zugunsten der Neustädter-Stürmer - Gruppe verloren. &lt;br /&gt;
Das Verhältnis war nun 11:  5 : 6 : 2. Damit war der Kandidat der &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten auf der Liste Neustädter-Stürmer nicht gewählt &lt;br /&gt;
worden. &amp;lt;ref&amp;gt; Bei der Wahl zum Gemeindeausschuß am 6. November  1921 gaben 2.255 Personen gültige Stimmen ab; davon entfielen auf die  Sozialdemokratische Partei 1039, auf die Großdeutsche Partei 548 und auf die Christlichsoziale Partei 487; die &amp;quot;Unpolitische Arbeitsgemeinschaft geistiger Arbeiter&amp;quot; erhielt 181 Stimmen &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der konstituierenden Sitzung des Gemeindeausschusses am 4. Dezember 1921 &amp;lt;ref&amp;gt; GA 4.12.1921&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde [[Cornelius Flir]] (Sozialdemokratische Partei) einstimmig wieder zum Bürgermeister gewählt; seine Stellvertre­ter wurden Baurat Artur Waltl(Großdeutsche Partei) und Steueramtsdirektor Johann  Mayer (Sozialdemokrati­sche Partei) sowie Dir. Friedrich Leistner (Christlichsoziale Partei); die Gemeinderatssitze fie­len an Odo Neustädter-Stürmer sowie Dr. Adalbert Pascher (Großdeutsche Partei). &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn, 9.12.1921, Seite 3f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Am 6. April 1924 fanden in ganz Oberösterreich Gemeindewahlen statt, die &lt;br /&gt;
in Braunau ein überraschendes Ergebnis brachten.Es kandidierten &lt;br /&gt;
diesmal vier Parteien, die Sozialdemokrati­sche, Großdeutsche, &lt;br /&gt;
Christlichsoziale und Nationalsozialistische. Die großen Verlierer waren&lt;br /&gt;
die Sozialdemokraten, die 329 Stimmen und vier Sitze im &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss verloren &amp;lt;ref&amp;gt; Eine mögliche Erklärung wäre, &lt;br /&gt;
dass der überaus beliebte Bürgermeister [[Cornelius Flir]] war am 2. November 1923 gestorben war - vgl. Neue Warte am Inn vom 9. 11. 1923, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19231109&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
 - sein von der Gemeindevertretung am 13. November 1923 gewählter &lt;br /&gt;
Nachfolger Josef Bauer war Mitglied der großdeutschen Fraktion; vgl. &lt;br /&gt;
Neue Warte am Inn vom 15.11. 1923, Seite 3f. &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19231109&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, somit nur mehr 7 Vertreter entsenden konnten. Die &lt;br /&gt;
Großdeutschen hatten 134 Stimmen gewonnen und stellten weiterhin 7 &lt;br /&gt;
Gemeindeauschussmitglieder. Die Nationalsoziali­sten, die erstmals &lt;br /&gt;
selbstständig in der &amp;quot;Geburtsstadt des Führers&amp;quot; kandidierten, bekamen 150 &lt;br /&gt;
Stimmen und ein Mandat &amp;lt;ref&amp;gt; Das NSDAP-Mandat erhielt Robert &lt;br /&gt;
Preißler, Professor i. R. der ehemaligen k.u.k   Marineakademie &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die großen Gewinner der Wahl waren die &lt;br /&gt;
Christlichsozialen, die 449 Stimmen mehr als am  6. November 1921 &lt;br /&gt;
erhielten und mit 9 Mandaten zur stärksten Fraktion im Gemeindeausschuss&lt;br /&gt;
wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Bei der Gemeindeausschusswahl am 6. April 1924 gaben &lt;br /&gt;
2478 Personen gültige Stimmen ab.Davon entfielen auf die &lt;br /&gt;
Christlichsoziale Partei 936, die damit 9 Mandate erreichte, auf die &lt;br /&gt;
Großdeutsche Partei 682 Stimmen und 7 Mandate, auf die &lt;br /&gt;
Sozialdemokratische Partei 710 Stimmen und 7 Mandate, auf die &lt;br /&gt;
Nationalsozialistische Partei 150 Stimmen und 1 Mandat(das NSDAP-Mandat &lt;br /&gt;
erhielt wiederum Robert Preißler). Als Bürgermeister wurde am 10. Mai &lt;br /&gt;
1923 [[Friedrich Leistner]] (Christlichsoziale Partei) gewählt; vgl. Neue &lt;br /&gt;
Warte  am Inn vom 16. Mai 1923, Seite 3  &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19240516&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1924 /25 stand die Frage der Staatsangehörigkeit Hitlers im Zentrum von Diskussionen, die schließlich - entsprechend seinem Ansuchen vom 7. April 1925 - mit der Entlassung Hitlers aus der österreichischen Staatsbürgerschaft endeten, womit aber de facto ein &lt;br /&gt;
Einreiseverbot nach Österreich über ihn verhängt wurde ,''' das erst am 29. August 1932 &lt;br /&gt;
wieder aufgehoben wurde &amp;lt;ref&amp;gt; Kriechbaumer, Der &amp;quot;österreichische Staatsbürger&amp;quot; Adolf Hitler, S. 20f.; Slapnicka, Hitler, S. 65 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter den 11 oberösterreichischen NSDAP-Ortsgruppen, die &lt;br /&gt;
gegen dieses Einreiseverbot schriftlich protestierten, ist auch eine &lt;br /&gt;
Ortsgruppe Braunau/Inn genannt. &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka, Hitler, S.67 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 kam es in mehreren Orten des Bezirkes Braunau politische Kundgebungen, die ihren Ausgang bei &lt;br /&gt;
deutsch-nationalen Kreisen nahm. Der Anlass war der 80.Geburtstag des &lt;br /&gt;
deutschen Reichspräsidenten von Hindenburg, der mit einer Feier am 1. &lt;br /&gt;
Oktober 1927 &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 7. Oktober 1927, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19271007&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; begangen wurde. Bei diesen Gelegenheiten &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom  14. Oktober 1927, Seite 4(Altheim) &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19271014&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; wurden auch Stimmen, die den &amp;quot;Anschluss&amp;quot; Österreichs an &lt;br /&gt;
das Deutsche Reich forderten, laut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Am 14. April 1929 &lt;br /&gt;
fanden die letzten demokratischen Wahlen in den Gemeindeausschuss &lt;br /&gt;
statt.''' Diesmal bewarben sich nur drei Gruppen um das Vertrauen der &lt;br /&gt;
Wähler: neben Christlichsozia­len und Sozialdemokraten die &lt;br /&gt;
Großdeutschen, die mit Nationalsozialisten und Landbund ein Wahlbündnis &lt;br /&gt;
eingegangen waren, das sich &amp;quot;Völkische Wahlvereinigung&amp;quot; nannte. Da &lt;br /&gt;
diesmal die Zahl der Wahlberechtigten &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zum&lt;br /&gt;
Jahr 1929 merkt an, daß bei dieser Gemeindeausschußwahl erstmals auch &lt;br /&gt;
die &amp;quot;Stadtarmen&amp;quot;, die von der Stadt &amp;quot;befürsorgten Armen&amp;quot;, wahlberechtigt&lt;br /&gt;
waren &amp;lt;/ref&amp;gt; mit 3110 die Dreitausendergrenze überschritt, wurden&lt;br /&gt;
30 Gemein­deausschussmitglieder gewählt. Durch die gegenüber 1924 &lt;br /&gt;
größere Wahlbeteiligung konnten alle drei Wahlwerber Stimmengewinne &lt;br /&gt;
verzeichnen, die stärksten die Christlichsozialen mit 206 Stimmen &lt;br /&gt;
Zuwachs, was auch einen Sprung von 9 auf 13 Mandate bedeutete; &lt;br /&gt;
zweitstärkste Fraktion wurde die sozialdemokratische mit 10 Mitgliedern &lt;br /&gt;
bei einem Stimmengewinn von 184 Stimmen. Die &amp;quot;Völkische Wahlvereinigung&amp;quot;&lt;br /&gt;
war der Verlierer der Wahl, konnte doch trotz eines Zuwachses von 19 &lt;br /&gt;
Stimmen die Anzahl der Mandate nicht vermehrt werden, und das trotz der &lt;br /&gt;
Steigerung der Gesamtzahl der Mandate von 24 auf 30. Die Wahlvereinigung &lt;br /&gt;
erreichte 7 Sitze, die von 5 Großdeutschen sowie je einem Mitglied der &lt;br /&gt;
Nationalsozialistischen Partei und des Landbundes eingenommen wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Bei der Gemeindeausschusswahl am 14. April 1929 gaben von &lt;br /&gt;
3110 Wahlberechtigten 2737 gültige Stimmen ab. Auf die Christlichsoziale Partei entfielen 1142 Stimmen und 13 Mandate, auf die &lt;br /&gt;
Sozialdemokratische Partei 894 Stimmen und 10 Mandate, auf die Völkische&lt;br /&gt;
Wahlvereinigung 701 Stimmen und 7 Mandate (das NSDAP-Mandat erhielt &lt;br /&gt;
wiederum Robert Preißler); vgl. Neue Warte am Inn vom 19. 4. 1929, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19290419&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ergebnis der letzten demokratischen Wahl in Braunau:''' Es war dies die Landtagswahl vom &lt;br /&gt;
19. April 1931. 3227 Braunauer Bürger waren wahlberechtigt, 2696 &lt;br /&gt;
gaben gültige Stimmen ab. Davon entfielen auf die Christlichsoziale &lt;br /&gt;
Partei 1190, auf die Sozi­aldemokratische Partei 874, auf die &lt;br /&gt;
Großdeutsche Partei 449, auf die Nationalsozialistische Partei 116, auf &lt;br /&gt;
den Heimatblock 67. Es zeigt sich, dass bei dieser letzten geheimen &lt;br /&gt;
Abstim­mung die Nationalsozialisten keineswegs zahlreich waren. Sie &lt;br /&gt;
hatten den Stimmenhöchststand mit 171 Stimmen bei der Landtagswahl vom &lt;br /&gt;
17. Mai 1925. &amp;lt;ref&amp;gt; Bei den Landtagswahlen vom 17. Mai 1925 hatten&lt;br /&gt;
von 2420 gültigen Stimmen die Wahlgemeinschaft aus Christlichsozialen &lt;br /&gt;
und Großdeutschen 1409, die Sozialdemokraten 840, die &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten 171 Stimmen erhalten &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Am 1. und 2. Oktober 1932''' fand ein großes '''Grenzlandtreffen von &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten''' aus Österreich und Bayern in Braunau &amp;lt;ref&amp;gt; Die&lt;br /&gt;
Einladung ist in Eitzlmayr, Album I zum Jahr 1932 abgebildet; &lt;br /&gt;
Veranstalter war die Ortsgruppe Braunau am Inn der &lt;br /&gt;
Nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei (Hitlerbewegung) unter &lt;br /&gt;
Leitung von Sepp Spanbauer &amp;lt;/ref&amp;gt;  statt. Es wurde eine &lt;br /&gt;
Palm-Gedächtnisfeier abgehalten, an der sich 675 uniformierte &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten und drei Musikkapellen beteiligten. Am nächsten Tag &lt;br /&gt;
bewegte sich ein Festzug mit über 2000 Teilnehmern durch die &lt;br /&gt;
Hauptstraßen unserer Stadt. Ein gemeinsamer Kirchgang war geplant, doch &lt;br /&gt;
von '''Diözesanbischof Gföllner''' verboten worden, da er die Kirche &lt;br /&gt;
nicht als Demonstrationsort für politische Gruppen missbrauchen lassen &lt;br /&gt;
wollte. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 7. Oktober 1932, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19321007&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Gemeindeausschuss hatte nach der &lt;br /&gt;
&amp;quot;Machtergreifung&amp;quot; der Nationalsozialisten im Deutschen Reich zwei &lt;br /&gt;
Anregungen betreffend die Ernennung von Adolf Hitler zum Ehrenbürger &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; nach Slapnicka II, S. 263 hat als erste österreichische &lt;br /&gt;
Gemeinde die Tiroler Stadt Imst am 28. 3. 1933 Hitler das &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerrecht verliehen &amp;lt;/ref&amp;gt;  der Stadt zu behandeln: Am &lt;br /&gt;
13. März 1933 war ein Schreiben des Eh­renbürgers [[Josef Reiter|Josef &lt;br /&gt;
Reiter]] &amp;lt;ref&amp;gt; Josef Reiter, geb. 19. 1. 1862 in Braunau, 1908 – &lt;br /&gt;
1911 Dirigent des Salzburger Mozarteums, 1917/18 Kapellmeister des &lt;br /&gt;
Hofburgtheaters in Wien, Ehrenmitglied des Wiener Schubertbundes. Mit &lt;br /&gt;
Beschluss des Gemeindeausschusses vom 13. 1. 1922 Ehrenbürger von &lt;br /&gt;
Braunau. Verschiedene im Österr. Staatsarchiv aufliegende Akten, deren &lt;br /&gt;
Kopien im Besitz des Verfassers sind, bezeugen Reiters frühe Hinwendung &lt;br /&gt;
zum Nationalsozialismus (NSDAP-Mitglied seit 3. 1. 1929,Mitgliedsnummer &lt;br /&gt;
83330). Er widmete seine 1931 in Wien uraufgeführte Goethe-Symphonie &lt;br /&gt;
Adolf Hitler, kandidierte – erfolglos - für die NSDAP bei der &lt;br /&gt;
Nationalratswahl 1930 und bei der Wahl zum oberösterreichischen Landtag &lt;br /&gt;
1931, übersiedelte 1933 nach Bayrisch-Gmain, verlor daher seine ihm seit 3. 4. 1919 angewiesene Ehrenpension der Stadt Wien und wurde am 22. 10. 1936 ausgebürgert. Reiter, seit 1937 deutscher Staatsbürger, war Träger des Goldenen Parteiabzeichens. Hitler verlieh ihm anlässlich des 75. &lt;br /&gt;
Geburtstages die Goethe-Medaille. In der Kampagne für die &lt;br /&gt;
&amp;quot;Volksabstimmung&amp;quot; zu Gunsten des &amp;quot;Anschlusses&amp;quot; 1938 engagierte sich &lt;br /&gt;
Reiter sehr. Er starb am 2. 6.1939 in Bayrisch-Gmain &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
eingegangen, in dem er beantragte, &amp;quot;unsern großen Landsmann, den Kanzler des Deutschen Reiches, Herrn Adolf Hitler, dessen Geburtsstadt Braunau &lt;br /&gt;
a. Inn ist, zum Ehrenbürger der Stadt Braunau zu ernennen.&amp;quot; Der Antrag &lt;br /&gt;
wurde vorläufig zurückgestellt, da man sich nicht im klaren darüber war,&lt;br /&gt;
ob ein Ehrenbürger Anträge an den Gemeindeausschuss stellen dürfe. In &lt;br /&gt;
einem Antwortschreiben wurde darauf hingewiesen, dass &amp;quot;nach der &lt;br /&gt;
gegenwärtigen parteipolitischen Zusammensetzung des Gemeindeausschusses &lt;br /&gt;
Braunau ein einstimmiger Beschluß für die Ernennung des Reichskanzlers &lt;br /&gt;
Adolf Hitler nach Ansicht des Gemeinderates unmöglich erscheinen würde.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Heimatrecht, Bürger- und &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerernennungen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I &lt;br /&gt;
schreibt, Reiter habe am 17. Juni seinen Vorschlag zurückgezogen &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte man einen Ehrenbürgermit dem &lt;br /&gt;
Hinweis auf rechtliche Probleme noch vertrösten, so war dies bei der &lt;br /&gt;
großdeutschen Gemeindeausschussfraktion nicht möglich. Diese beantragte &lt;br /&gt;
am 7. April 1933 unter Zl. 1168/33: &amp;quot;Der Gemeinde-Ausschuß wolle &lt;br /&gt;
beschließen: ''Der Kanzler des Deutschen Reiches Herr Adolf Hitler wird &lt;br /&gt;
zum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Braunau a.I.ernannt. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Heimatrecht, Bürger- und &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerernennungen &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Antrag wurde am 18. April &lt;br /&gt;
1933 in der Rechtssektion ausführlich disku­tiert, am Ende aber mit 4 : 3&lt;br /&gt;
Stimmen &amp;lt;ref&amp;gt; nach Slapnicka  II, S.264 stimmten 2 Großdeutsche &lt;br /&gt;
und 1 Nationalsozialist dafür, 2 Christlichsoziale und 2 &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten dagegen &amp;lt;/ref&amp;gt;  abgelehnt und somit nicht dem &lt;br /&gt;
Plenum des Gemeindeausschusses vorgelegt. &amp;lt;ref&amp;gt; RS 18.4.1933 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka  II, S. 266 berichtet, dass am 12. &lt;br /&gt;
Mai 1933 der großdeutsche Antrag zur Verleihung des Ehrenbürgerrechtes &lt;br /&gt;
an Hitler abgelehnt worden sei (dafür: 6 Großdeutsche und 1 &lt;br /&gt;
Nationalsozialist, dagegen 14 Sozialdemokraten; Stimmenthaltungen: 5 &lt;br /&gt;
Christlichsoziale) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ablehnung reizte &lt;br /&gt;
den akad. Maler [[Aloys Wach|Aloys Wach]], einen weit über die Grenzen &lt;br /&gt;
Österreichs bekannten Künstler, zu einem Brief an '''Bürgermeister &lt;br /&gt;
[[Friedrich Leistner]]''', in dem er ausführte: ''&amp;quot;Mit Beschämung ob der &lt;br /&gt;
außerordentlichen Unvernunft, die gewaltet hat bei der Abstimmung der &lt;br /&gt;
Frage, ob man dem Herrn Reichskanzler Adolf Hitler das Ehrenbürger­recht&lt;br /&gt;
zuerkennen solle oder nicht, nimmt man das Resultat dieser Abstimmung &lt;br /&gt;
zur Kenntnis. Ich bitte Sie, Herr Bürgermeister, meinen Protest zu &lt;br /&gt;
dieser Entschließung der Stadtgemeinde entgegen zunehmen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier, in dieser Stadt, ist der Mann geboren, der als Einziger wirklich &lt;br /&gt;
ge­wagt hat, dem Kommunismus den Kampf anzusagen. Der diesen Kampf auch &lt;br /&gt;
wirklich durch­geführt hat ohne Kompromiß. Dieser bewundernswerte Mann &lt;br /&gt;
ist, ganz auf sich allein gestellt, auf sein Genie und seinen Charakter,&lt;br /&gt;
der Mann geworden, der er ist: Adolf Hitler; der einzige große Mann, &lt;br /&gt;
der in dieser Stadt das Licht der Welt erblickte. Der einzige in dieser &lt;br /&gt;
Stadt Gebo­rene, auf den diese Stadt stolz sein könnte - denn sonst ist &lt;br /&gt;
niemand da, dessentwegen es sich gelohnt hätte, daß diese Stadt &lt;br /&gt;
überhaupt existiert im Raume der Geschichte und der Zeit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er­bittert darüber, daß die Heimatstadt Hitlers eine ganz selbstverständliche &lt;br /&gt;
Pflicht zu einer Affai­re des Parteienstandpunktes überhaupt gemacht &lt;br /&gt;
hat, erbittert darüber, daß der Beschluß einer Handvoll Leute &lt;br /&gt;
entscheiden kann über eine nie wiedergutzumachende Blamage der gesamten &lt;br /&gt;
Einwohnerschaft der Stadt Braunau am Inn, wollen Sie, Herr &lt;br /&gt;
Bürgermeister, zur Kenntnis nehmen, daß ich fernerhin es mir nicht zur &lt;br /&gt;
Ehre anrechnen kann, in dieser Stadt zu wohnen. Ich muß es vorziehen, &lt;br /&gt;
meinen Wohnsitz aus einer Stadt fortzuverlegen, die nicht wert ist, &lt;br /&gt;
einen Sohn zu haben wie Adolf Hitler - da sie ihm nicht die &lt;br /&gt;
selbstverständliche Ehre geben will, die ihm gebührt. Wollen Sie, Herr &lt;br /&gt;
Bürgermeister, meinen Entschluß der Gemeindevertretung be­kanntgeben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Stadtarchiv, Aktenmappe &amp;quot;Heimatrecht, Bürger- und &lt;br /&gt;
Ehrenbürgerernennungen&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister &lt;br /&gt;
antwortete mit einem Brief, der an &amp;quot;Herrn Alois Wachl­mayr&amp;quot; gerichtet &lt;br /&gt;
war - interessanterweise wurde nicht der Künstlername des Adressaten &lt;br /&gt;
gesetzt - mit folgendem Inhalt: ''&amp;quot;Auf Ihr Schreiben vom 19.4.1933 &lt;br /&gt;
beehre ich mich Ihnen mitzuteilen, daß sich die Rechtssektion gegen den &lt;br /&gt;
Ton Ihrer Protestnote verwahrt und zurück weist.&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt; Beilage &lt;br /&gt;
zu RS 18.4.1933, Zl. 1291 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Welle der &lt;br /&gt;
Gewalt, die im &amp;quot;latenten Bürgerkrieg&amp;quot;, wie '''Botz'' &amp;lt;ref&amp;gt; BOTZ &lt;br /&gt;
Gerhard: Gewalt in der Politik. Attentate, Zusammenstöße, &lt;br /&gt;
Putschversuche, Unruhen in Österreich 1918-1938. München, 2. Aufl. 1983 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; die Jahre zwischen 1928 und 1933 nennt, ausgeübt wurde, &lt;br /&gt;
schwappte auch bis Braunau. Aufschluss darüber können die &lt;br /&gt;
'''&amp;quot;politischen Strafakten 1932 - 1940&amp;quot; des Bezirksgerichtes Braunau''' &lt;br /&gt;
geben, die in zwei Aktenschachteln im OÖ. Landesarchiv verwahrt werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Haus der Geschichte. Die Bestände des Oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs. Herausgegeben vom Oberösterreichischen Landesarchiv. Linz&lt;br /&gt;
1998, S. 73 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der führende Kopf der Nationalsozialisten in &lt;br /&gt;
Braunau war Mag. pharm. [[Fritz Reithofer|Fritz Reithofer]] &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dostal, Linz, S. 81 &amp;lt;/ref&amp;gt; . 1894 in Mautern bei Krems geboren, &lt;br /&gt;
trat er 1919 der Ortsgruppe Innsbruck der DNSAP bei, offiziell wurde er &lt;br /&gt;
am 1. 1. 1930 in die NSDAP aufgenommen. Er war Magister an der &lt;br /&gt;
Stadtapotheke in Braunau und bis zum Juliputsch 1934 Bezirksleiter der &lt;br /&gt;
NSDAP. Nach 1933 liefen unter seiner Verantwortung Schmuggelaktivitäten &lt;br /&gt;
verschiedener Art (Zeitungen, Flugzettel, auch Sprengstoff). Nach dem &lt;br /&gt;
&amp;quot;Anschluss&amp;quot; wurde er Kreisleiter der NSDAP in Braunau, von Oktober 1939 &lt;br /&gt;
bis 18. April 1945 &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zu Braunau 1938 (Photo&lt;br /&gt;
Reithofers) und 1945 &amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister der Stadt &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Vgl. https://e-gov.ooe.gv.at/bgdfiles/p6567/Reithofer_Fritz_Mag.pdf  &lt;br /&gt;
(eingesehen am 10. 10. 2013) &amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Simbach aus war die Gruppe um den im Sommer 1933 geflüchteten Braunauer &lt;br /&gt;
Gärtnersohn '''Gustav &amp;lt;ref&amp;gt; Hans Schafranek: Söldner für den &lt;br /&gt;
Anschluss. Die Österreichische Legion 1933 – 1938. Czernin Verlag, Wien, &lt;br /&gt;
2011,  S. 122 &amp;lt;/ref&amp;gt; (August &amp;lt;ref&amp;gt; Reichspost vom 10. Juli &lt;br /&gt;
1934, Seite 1 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rpt&amp;amp;datum=19340710&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;) &amp;quot;Gustl&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; So im Bericht über sein gewaltsames &lt;br /&gt;
Ende am 7. Juli 1934 in Simbach in der Neuen Warte am Inn vom 12. Juli &lt;br /&gt;
1934, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340712&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt; Kaindl''' besonders aktiv. &amp;lt;ref&amp;gt; Schafranek, &lt;br /&gt;
Söldner, S. 122 – 128; Neue Warte am Inn vom 31. August 1933, S. 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19330831&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessant mag in diesem Zusammenhang sein, dass der &lt;br /&gt;
langjährige Bezirkshauptmann von Braunau, '''Hans (von) &lt;br /&gt;
Hammerstein-Equord''', in seinen Memoiren zwar ausführlich die &lt;br /&gt;
Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Sozialdemokraten &lt;br /&gt;
in Mattighofen im März 1933 schildert, über nationalsozialistische &lt;br /&gt;
Aktivitäten in der Stadt Braunau aber kaum ein Wort verliert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; HAMMERSTEIN Hans von: Im Anfang war der Mord. Erlebnisse als&lt;br /&gt;
 Bezirkshauptmann von Braunau am Inn und als Sicherheitsdirektor von &lt;br /&gt;
Oberösterreich in den Jahren 1933 und 1934. Herausgegeben von Harry &lt;br /&gt;
Slapnicka. Wien 1981 &amp;lt;/ref&amp;gt; Joseph Goebbels hält in seinen Tagebüchern &amp;lt;ref&amp;gt;Eintragung zum 17. April 1933, vgl. Joseph Goebbels&lt;br /&gt;
Tagebücher 1924 -1945. Ed. Ralf Georg Reuth. Piper, München, 3. Aufl. 2003, S. 794 &amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings fest: &amp;quot;Durchreisende Hitlerjungens aus&lt;br /&gt;
Braunau, der Geburtsstadt des Führers, werden mit ins Haus genommen.&lt;br /&gt;
Sie essen mit uns zu Mittag und sind ganz selig, mit dem&lt;br /&gt;
Führer an einem Tisch zu sitzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die politischen Behörden ergriffen verschiedenste Maßnahmen, um der gewaltsamen politischen &lt;br /&gt;
Auseinandersetzung Einhalt zu gebieten. Für den 1. Mai 1933 war zwar ein&lt;br /&gt;
allgemeines Aufmarschverbot verhängt worden, es kam dennoch auch in &lt;br /&gt;
Braunau zu Ausschreitungen zwischen Anhängern der NSDAP und &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten. &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka, Hitler, S. 265 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Schwierigkeiten brachte die Auflösung der Nationalsozialistischen &lt;br /&gt;
Partei mit sich, die am 19. Juni 1933 angeordnet worden war. War es &lt;br /&gt;
schon früher zu Tätlichkeiten zwischen Na­tionalsozialisten und &lt;br /&gt;
Anhängern anderer Parteien gekommen, so wurde der Kampf in der &lt;br /&gt;
Ille­galität noch verschärft. '''In der Nacht zum 9. Juli 1933 wurden im&lt;br /&gt;
Stadtgebiet insgesamt 28 Objekte mit nationalsozialistischen Parolen &lt;br /&gt;
wie &amp;quot;Heil Hitler&amp;quot;, &amp;quot;Trotz Verbot nicht tot&amp;quot;, &amp;quot;Dollfuß verrecke&amp;quot; und &lt;br /&gt;
&amp;quot;Österreich erwache&amp;quot; beschmiert.''' Die Verfolgung der Täter gestaltete &lt;br /&gt;
sich äußerst schwierig, doch konnte ein Verdächtiger verhaftet werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. Juli 1933, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19330713&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  In einem vertraulichen Bericht der Abteilung I an das &lt;br /&gt;
Präsidialbüro des Bundesministeriums für Landesverteidigung vom 12. &lt;br /&gt;
Dezember 1933 wird allerdings nicht Braunau, sondern '''Ried im Innkreis&lt;br /&gt;
als bisherige Hochburg der Nazi&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt S. 441 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beliebtes &lt;br /&gt;
Propagandamittel waren Reden, die mit Lautsprechern vom bayerischen &lt;br /&gt;
Innufer nach Österreich übertragen wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg ,S. &lt;br /&gt;
11 6etwa berichtet von Ereignissen an der Grenze bei Hallein im März &lt;br /&gt;
1933 &amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders während eines Grenzlandtreffens von SA und &lt;br /&gt;
SS am 19. August 1933 in Simbach wurde dieser &amp;quot;Lautsprecherkrieg&amp;quot; mit &lt;br /&gt;
großem Aufwand betrieben. Auf österreichischer Seite half man sich &lt;br /&gt;
damit, dass die Stadtkapelle am Innufer Platzkonzerte gab, sodass die &lt;br /&gt;
Verständlichkeit der Reden in Braunau sehr vermindert wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I.; Neue Warte am Inn vom 24. &lt;br /&gt;
August 1933, Seite 2f. &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19330824&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1933 kam es sowohl unter den &lt;br /&gt;
Soldaten der Garnison als auch unter der Zivilbevölke­rung zu einer &lt;br /&gt;
Fluchtbewegung nach Deutschland, von der vor allem Nationalsozialisten &lt;br /&gt;
nach dem Verbot ihrer Partei in Österreich erfasst wurden. So &lt;br /&gt;
desertierten in der Nacht zum 9. Au­gust 1933 fünf Soldaten des in &lt;br /&gt;
Braunau stationierten II. Bataillons des Alpenjägerregimentes Nr. 8 über&lt;br /&gt;
die Eisenbahnbrücke, die sie eigentlich hätten bewachen sollen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik desGendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die &lt;br /&gt;
Fluchtbewe­gung flaute erst im Oktober 1933 ab, da in der Zwischenzeit &lt;br /&gt;
Gerüchte über die harte Ausbil­dung der österreichischen Flüchtlinge zum&lt;br /&gt;
Dienst in der &amp;quot;Österreichischen Legion&amp;quot;, die im La­ger Lechfeld bei &lt;br /&gt;
Augsburg erfolgte, über die Grenze gedrungen waren. Auch hatte man den &lt;br /&gt;
Angehörigen der geflüchteten Zivilisten die zum Grenzübertritt &lt;br /&gt;
erforderlichen Papiere abge­nommen. Dennoch kam es auch in späterer Zeit&lt;br /&gt;
noch zu illegalen Grenzüberquerungen, die mitunter schlimme &lt;br /&gt;
Konsequenzen hatten: so wurde am 24. April 1934 der Nationalsozialist &lt;br /&gt;
'''Alois Führer''' auf dem Rückweg von Deutschland von österreichischer &lt;br /&gt;
Seite angeschossen und schwer verletzt &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt, S. 368 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; . Am 15. Mai 1936 barg man aus dem Inn bei Ranshofen den &lt;br /&gt;
Leichnam eines Nationalsozialisten, der 14 Tage zuvor auf der Flucht &lt;br /&gt;
nach Deutschland in der Salzach ertrunken war. &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt,&lt;br /&gt;
S. 376 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Österreichische Legion&amp;quot; &lt;br /&gt;
spielte im Denken der Leute damals eine große Rolle; Gerüchte über ihren&lt;br /&gt;
bevorstehenden Einmarsch in Österreich wurden des öfteren laut, auch &lt;br /&gt;
wurden nächtliche Truppenbewegungen und -übungen am bayrischen Innufer &lt;br /&gt;
beobachtet, bei denen man österreichische Kommandorufe gehört haben &lt;br /&gt;
wollte. Um die Bevölkerung zu beruhigen, wurde die Bewachung der &lt;br /&gt;
Straßenbrücke durch Gendarmerie angeordnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anfang 1934 &lt;br /&gt;
gelang der Gendarmerie die Verhaftung von mehreren prominenten &lt;br /&gt;
&amp;quot;Illegalen&amp;quot;, die in das Polizeikommissariat Wels eingeliefert wurden, &lt;br /&gt;
von wo sie nach Wöllersdorf in das &amp;quot;Anhaltelager&amp;quot; gebracht wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Am&lt;br /&gt;
17. Jänner 1934 fand aus diesem Anlass in Simbach ei­ne &lt;br /&gt;
Protestkundgebung statt, wobei die Reden wieder mit Lautsprechern nach &lt;br /&gt;
Österreich über­tragen wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 18. 1. &lt;br /&gt;
1934, Seite 6 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340118&amp;amp;seite=6&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Februar 1934  - der Bürgerkrieg &lt;br /&gt;
berührte Braunau nicht - befürchtete oder erhoffte man den Einmarsch der&lt;br /&gt;
&amp;quot;Österreichischen Legion&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 15. März &lt;br /&gt;
1934, Seite 8 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340315&amp;amp;seite=8&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , musste sich der ehemalige Bezirkshauptmann Hammerstein &lt;br /&gt;
für einen Aufsatz aus dem Jahre 1927, &amp;quot;der begeistert für die &lt;br /&gt;
Wiedervereinigung Österreichs mit dem deutschen Reiche eintritt&amp;quot;, &lt;br /&gt;
rechtfertigen. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 15. Februar 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340215&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
und vom 8. März 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340308&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33 Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt; Von deutscher &lt;br /&gt;
Seite wurde manches unternommen, um die Bevölkerung in diesen Tagen in &lt;br /&gt;
Unruhe zu versetzen; so wurden mehrmals Papierböller auf &lt;br /&gt;
österreichisches Gebiet geschossen, die dann mit lautem Knall &lt;br /&gt;
explodierten, &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 22. Februar 1934, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340222&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; auch wiederholte nächtliche Ruhestörungen durch Reden, &lt;br /&gt;
welche mit Lautsprechern nach Braunau verbreitet werden sollten, sorgten&lt;br /&gt;
für Aufregung in der lokalen Presse. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom &lt;br /&gt;
15. März 1934, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340315&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 22. März 1934, Seite 3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340322&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Gefährlicher als diese Papierböller waren&lt;br /&gt;
Sprengstoffanschläge,''' die in der Folgezeit versucht wurden. Das &lt;br /&gt;
erste derartige Unternehmen, bei dem die '''Bahnlinie Braunau - Ried bei&lt;br /&gt;
km 52,8 in der Nähe der Haltestelle Hagenau''' unterbrochen werden &lt;br /&gt;
sollte, scheiterte am '''1. März 1933''', weil die beiden &lt;br /&gt;
Sprengstoffpakete so unsachgemäß gelegt worden waren, dass die schon &lt;br /&gt;
bren­nende Zündschnur wieder ausgelöscht wurde. Die Sprengung des &lt;br /&gt;
Bahnkörpers wurde also nur durch Zufall verhindert. Zwischen &lt;br /&gt;
Streckenkilometer 25,9 und 26 der '''Bahnstrecke Braunau – Steindorf &lt;br /&gt;
wurden am 1. März 1933 zwei Sprengstoffpakete neben den Geleisen &lt;br /&gt;
gefunden und entschärft.''' &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 8. März &lt;br /&gt;
1934, Seite 15 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340308&amp;amp;seite=15&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; 14 Tage später wurde an der Mattigmündung Sprengstoff und &lt;br /&gt;
na­tionalsozialistisches Propagandamaterial gefunden, ebenso in &lt;br /&gt;
Ranshofen. &amp;lt;ref&amp;gt; NW 11,1934, Chronik des Gendarmeriepostens Braunau&lt;br /&gt;
a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Sprengstoffanschläge wurden in der Folgezeit &lt;br /&gt;
immer zahlreicher.  '''So ex­plodierten am 23. Mai 1934 &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Botz, Gewalt, S. 370; Neue Warte am Inn vom 24. Mai 1934, &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340524&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Bomben im städtischen Wasserwerk''' (Wasserreservoir in &lt;br /&gt;
Himmellindach) und am Schaltungs- und Transformatorenturm bei der &lt;br /&gt;
Schwimmschule, am '''26. Mai1934 &amp;lt;ref&amp;gt; Botz, Gewalt, S. 370 ; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 31. Mai 1934, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340531&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; im E-Werk in Dietfurt.''' In bei­den Fällen kam es zwar zu&lt;br /&gt;
erheblichem Sachschaden, auch wurde die Stromversorgung in &lt;br /&gt;
Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden aber nicht verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; NW 31,1934, Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Bei Ermittlungen in Osternberg allerdings, die in &lt;br /&gt;
Zusammenhang mit den Sprengstoffanschlägen standen, erlitt am 22. Juli &lt;br /&gt;
1934 der '''Gendarmeriebeamte Stingeder''' schwere Verletzungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Braunauer Album I zur Zeitleiste &amp;quot;Braunau 1934&amp;quot;; &lt;br /&gt;
Neue Warte am Inn vom 26. Juli 1934 &amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. April 1934 &lt;br /&gt;
missglück­ten zwei Anschläge auf die Bahnlinien Braunau - Ried &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 3. Mai 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340503&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; und Braunau - Steindorf, weil die Sprengkörper vor der &lt;br /&gt;
Explosion von spielenden Kindern entdeckt wurden. &amp;lt;ref&amp;gt; Chronik &lt;br /&gt;
des Gendarmeriepostens Braunau a.I.; Chronik der Station Braunau &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Munitionsverstecke konnten von den &lt;br /&gt;
Sicherheitskräften entdeckt werden, so am '''12. Au­gust 1934 in &lt;br /&gt;
Ranshofen''', am '''22. August und 15. September 1934 in &lt;br /&gt;
Oberrothenbuch.''' In allen drei Fällen wurden Handgranaten, &lt;br /&gt;
Gewehrmunition und nationalsozialistisches Propagandama­terial gefunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Es kam zu einer Anzahl Verhaftungen; am 9. Januar 1935 wurde der &lt;br /&gt;
Säge­werksbesitzer [[Johann Hackl]], der, wie sich beim Verhör &lt;br /&gt;
herausstellte, '''Kommandant der SA-Einheit 159''' war, festgenommen. &lt;br /&gt;
Hackl war Befehlshaber der Sturmbanne der Bezirke Braun­au, Ried und &lt;br /&gt;
Schärding; mit seiner Ausschaltung gelang der Gendarmerie ein Schlag &lt;br /&gt;
ge­gen die Organisation der SA im Innviertel &amp;lt;ref&amp;gt; Dostal, Linz, &lt;br /&gt;
S. 75, schreibt, dass es durch die Verhaftungen Anfang 1935 in Linz, &lt;br /&gt;
Wels, Steyr,Braunau, Bad Ischl und im Mühlviertel &amp;quot;mit dem &lt;br /&gt;
organisatorischen Aufbau vorläufig vorbei&amp;quot; gewesen sei &amp;lt;/ref&amp;gt; , &lt;br /&gt;
der sich derart auswirken sollte, dass, wenn man von Tät­lichkeiten &lt;br /&gt;
absieht, relative Ruhe in Braunau einkehrte. &amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des &lt;br /&gt;
Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Bekämpfung des Terrors &lt;br /&gt;
und auch zur Niederhaltung von eventuellen Unruhen war die Gendarmerie &lt;br /&gt;
im Laufe der Zeit mit Handgranaten, Stahlhelmen, Maschinenpistolen und &lt;br /&gt;
Gas­masken ausgestattet worden. &amp;lt;ref&amp;gt; Chronik des &lt;br /&gt;
Gendarmeriepostens Braunau a.I.; die Handgranaten wurden am 7. Februar &lt;br /&gt;
1935, Stahlhelme am 26. Februar 1935, Maschinenpistolen am 10. April &lt;br /&gt;
1935, Gasmasken am 7. Dezember 1935 zugewiesen &amp;lt;/ref&amp;gt;  '''Ab 4. &lt;br /&gt;
Dezember 1935  hatte die Gendarmerie den gesamten Si­cherheitsdienst im &lt;br /&gt;
Stadtgebiet von Braunau zu versehen''', die städtische Sicherheitswache &lt;br /&gt;
hatte sich nämlich nicht mehr in der Lage gesehen, ihre Aufgabe alleine &lt;br /&gt;
zu erfüllen. &amp;lt;ref&amp;gt; Sicherheitsdirektion für Oberösterreich vom &lt;br /&gt;
29.11.1935, Zl. 201/1 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr 1934 hatte &lt;br /&gt;
nicht nur Bombenanschläge durch Nationalsozialisten gesehen, es fand &lt;br /&gt;
auch eine große politische Kundgebung der Gegner der Nationalsozialisten&lt;br /&gt;
in Braunau statt. Zu dieser '''&amp;quot;Grenzland-Kund­gebung&amp;quot;''' wurden  &lt;br /&gt;
Teilnehmer aus Linz und Salzburg  in Sonderzügen herangebracht. Die &lt;br /&gt;
pro­minentesten Gäste waren '''Vizekanzler Fürst Ernst Rüdiger von &lt;br /&gt;
Starhemberg''', '''Landeshaupt­mann Dr. Heinrich Gleißner''', die &lt;br /&gt;
'''Landesräte Wenninger''' und '''Revertera'', der Sicherheitsdirektor &lt;br /&gt;
für Oberösterreich und ehemalige Braunauer Bezirkshauptmann '''Baron &lt;br /&gt;
Hammerstein'', '''Bezirks­hauptmann Baselli''' und &lt;br /&gt;
'''Regierungskommissär Amtsrat Lachinger'''. In der Festversammlung am &lt;br /&gt;
Stadtplatz, '''an der 8000 Menschen teilnahmen,''' erklärte Starhemberg,&lt;br /&gt;
der Inn sei eine Grenze zwischen zwei Arten von Deutschtum, dem &lt;br /&gt;
unabhängigen, nicht gleichgeschalteten, und jenem, das unter der &lt;br /&gt;
nationalen Flagge dem Bolschewismus gleichgestellt worden sei. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 21. Juni 1934, &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340621&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist verständlich, dass diese Rede in Bayern nicht gern &lt;br /&gt;
gehört wurde, denn man hatte ver­sucht, das Zustandekommen der &lt;br /&gt;
Kundgebung mit allen Mitteln zu verhindern; Flugblätter, die einen &lt;br /&gt;
Totenkopf und zwei gekreuzte Knochen zeigten und eine scharfe Warnung &lt;br /&gt;
vor der Teil­nahme an der Versammlung enthielten, waren an Luftballons &lt;br /&gt;
nach Österreich geschickt wor­den. Auf den Anfahrtsstraßen wurden Nägel &lt;br /&gt;
gestreut, um die im Auto anreisenden Teilnehmer aufzuhalten. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chronik des Gendarmeriepostens Braunau a.I. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Nach der &lt;br /&gt;
Kundgebung kam es zu Schlägereien zwischen Heimatschützern und &lt;br /&gt;
nationalsozialistisch gesinnten Braunauern, bei denen auch ein Mann aus &lt;br /&gt;
dem Fenster eines Hauses geworfen wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In das Jahr 1934 &lt;br /&gt;
fiel auch die '''Ermordung des Bundeskanzlers Dollfuß''' im Verlaufe &lt;br /&gt;
eines ge­scheiterten nationalsozialistischen Putschversuches am 25. &lt;br /&gt;
Juli. Dazu berichtet die &amp;quot;Neue Warte&amp;quot;:  ''&amp;quot;Wer in den Abendstunden einen&lt;br /&gt;
Rundgang durch Braunau machte, mußte beobach­ten, daß in gewissen &lt;br /&gt;
Gaststätten, ja auch in Privatwohnungen besonderer Freudenstimmung &lt;br /&gt;
Ausdruck ge­geben wurde. Rufe wie 'Jetzt ist er endlich hin!' und &lt;br /&gt;
gröhlendes Gelächter der An­gerufenen ga­ben Beweis, wo die ehrenwerten &lt;br /&gt;
Hintermänner der Mörderbande zu suchen sind. Die Erregung der &lt;br /&gt;
vaterländisch gesinnten Bevölkerung ist un­geheuer über die Kundgebung &lt;br /&gt;
der Freude über den Tod des Kanzlers von seiten der &lt;br /&gt;
Natio­nal­sozialisten, wie dies z.B. im '''Weinhaus Hierner''' geschah &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. Neue Warte am Inn vom 2. August 1934, Seite 4 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340802&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;quot;… im Zusammenhang mit den verabscheuungsürdigen Vorfällen im Weinhaus&lt;br /&gt;
Hierner am Tag der Ermordung des Bundeskanzlers&amp;quot; wurde Kommerzialrat &lt;br /&gt;
Rudolf Gscheidlinger, Goldschmied in der Linzerstraße, von der &lt;br /&gt;
Bezirkshauptmannschaft Braunau zu einer Geldstrafe von 550 Schilling &lt;br /&gt;
verurteilt. Zur Sicherstellung der Zahlung wurden Schmuckgegenstände &lt;br /&gt;
beschlagnahmt. Hoffentlich werden auch die anderen Herren, die sich im &lt;br /&gt;
Weinhause so 'fröhlich' benahmen, ihr Verhalten zu sühnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; , welches jetzt behördlich gesperrt und dessen Besitzer &lt;br /&gt;
jetzt auf vier Wochen in den Arrest nach Ried gebracht wurde. In der &lt;br /&gt;
Nacht wurden größere Truppen von Legionären am Brückenkopf in Simbach &lt;br /&gt;
sichtbar. Im gan­zen Bezirk Braunau herrscht Ruhe.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 28. Juli 1934, &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19340728&amp;amp;zoom=33 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zum Gedenken an den getöteten Bundeskanzler &lt;br /&gt;
Dollfuß wurde am 27. Juni 1935 eine Tafel enthüllt, deren Aufschrift &lt;br /&gt;
lautete: &amp;quot;Zum Gedenken an den großen Österreicher und Helden­kanzler Dr.&lt;br /&gt;
Engelbert Dollfuß, der am 4. November 1918 in dieser Kaserne als &lt;br /&gt;
Oberleutnant i.R. des Kaiserschützen-Rgm. Nr. 2 abrüstete und aus dem &lt;br /&gt;
aktiven Militärdienste schied. Er wurde am 25. Juli 1934 in Wien &lt;br /&gt;
meuchlings ermordet. Dr. Dollfuß ist tot, sein Geist wird fortleben im &lt;br /&gt;
Herzen jedes Österreichers. Die Vaterl. Front Braunau 1935&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Warte am Inn vom 31. Juli 1935, Seite 3 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19350731&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tafel wurde an der Westfront der &lt;br /&gt;
Salzburger-Tor-Kaserne angebracht. Bei der feierlichen Enthüllung waren &lt;br /&gt;
'''Staatssekretär Hammerstein''', '''Bürgermeister Rehden''', der &lt;br /&gt;
Gauleiter der Va­terländischen Front, '''Baron Handel''', der Gauleiter &lt;br /&gt;
des Heimatschutzes, '''Dr. Gruber''', sowie '''Oberstleutnant Gebauer'''&lt;br /&gt;
als Bataillons- und Standortkommandant von Braunau zugegen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Anbetracht der Spannungen, die zwischen dem Deutschen Reich und &lt;br /&gt;
Österreich bestanden, hatte es die Regierung für notwendig erachtet, zur&lt;br /&gt;
Verstärkung der Braunauer Garnison, die aus einem Bataillon des &lt;br /&gt;
'''Alpenjägerregimentes Nr. 8''' &amp;lt;ref&amp;gt; Die Garnison Braunau &lt;br /&gt;
umfasste Truppen in Bataillonsstärke; vgl. Steinböck, Bundesheer, S. 71:&lt;br /&gt;
nach der Teilung des Alpenjägerregimentes Nr. 8 in einen kleinen &lt;br /&gt;
Verband desselben Namens und in das neu aufgestellte &lt;br /&gt;
&amp;quot;Oberösterreichische Infanterieregiment Nr. 17&amp;quot; im Jahre 1937 lagen im &lt;br /&gt;
März 1938 in Braunau in Garnison: Kommando des II. Bataillons &lt;br /&gt;
(Salzburger-Tor-Kaserne), 4. Kompanie (Rathauskaserne), 5. Kompanie &lt;br /&gt;
(Sparkassenkaserne), 6. Kompanie und Maschinengewehrkompanie &lt;br /&gt;
II(städtische Notkaserne) &amp;lt;/ref&amp;gt;  bestand, Truppen an die Grenze &lt;br /&gt;
zu sen­den. Per Eisenbahn wurden ein Bataillon des &lt;br /&gt;
'''Infanterieregimentes Nr. 3''' (Wien), eine Schwa­dron des &lt;br /&gt;
'''Dragonerregiments Nr. 2(Enns)''' und eine Batterie der &lt;br /&gt;
'''Brigade-Artillerie-Abteilung Nr. 4 (Linz)''' nach Braunau verlegt, &lt;br /&gt;
was an den Bahnhof große Anforderungen stellte. Nach zwölfwöchigem &lt;br /&gt;
Aufenthalt wurden die Verstärkungen wieder abgezogen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Chronik der Station Braunau &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Folge der schlechten Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Österreich war &lt;br /&gt;
die Einführung der '''Tausend-Mark-Sperre.''' Mit Wirkung vom '''1. Juni 1933''' wurde nach Verordnung des deutschen Reichsinnenministeri­ums &lt;br /&gt;
zur Ausreise von deutschen Staatsbürgern nach Österreich ein &lt;br /&gt;
Ausreisesichtvermerk notwendig, für den die Gebühr von 1000 Mark zu &lt;br /&gt;
zahlen war. Ausnahmen waren nur für den ordnungs­gemäßen &lt;br /&gt;
Geschäftsverkehr und für den &amp;quot;Kleinen Grenzverkehr&amp;quot; vorgesehen, für &lt;br /&gt;
Ausflügler je­doch nicht. Es kam durch diese Maßnahme zu einem Rückgang &lt;br /&gt;
des Reiseverkehrs von Deutschland nach Österreich, der aber &lt;br /&gt;
hauptsächlich die Fremdenverkehrsgebiete traf. Da der Tourismus in &lt;br /&gt;
Braunau keine große Rolle spielte, waren die wirtschaftlichen &lt;br /&gt;
Auswirkungen auf unsere Stadt nicht besonders groß. Der Grenzübertritt &lt;br /&gt;
wurde jedoch außerordentlich erschwert, was für manche Braunauer, die &lt;br /&gt;
Besitz in Bayern hatten, Nachteile mit sich brachte. Auch die &lt;br /&gt;
Stadtgemeinde, die Wald jenseits des Inn besaß, musste Einbußen &lt;br /&gt;
hinnehmen. Die wirtschaftlichen Kampfmaßnahmen wurden erst nach dem &lt;br /&gt;
'''Schuschnigg-Hitler-Abkommen vom 11. Juli 1936''' gemildert; so wurde &lt;br /&gt;
der &amp;quot;Kleine Grenzverkehr&amp;quot; innerhalb einer 10-km-Zone völlig freigegeben.&lt;br /&gt;
Die Tausend-Mark-Sperre wurde schrittweise gelockert, bis sie am 20. &lt;br /&gt;
August gänzlich aufgehoben wurde. An ihre Stelle trat die &lt;br /&gt;
Devisenbewirtschaftung im Deutschen Reich - jedem Antragsteller wurden &lt;br /&gt;
für Auslandsreisen 500 Mark pro Monat bewilligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schon vor dem Einmarsch deutscher Truppen in Braunau kam es am 11. März 1938 &lt;br /&gt;
zu einer Machtdemonstration illegaler Nationalsozialisten.''' Sie rissen&lt;br /&gt;
die am Rückgebäude des Rathauses gehisste Fahne der Vaterländischen &lt;br /&gt;
Front herunter und verbrannten sie unter Absingen des &lt;br /&gt;
Horst-Wessel-Liedes vor dem Rathaus. &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zum &lt;br /&gt;
Jahr 1938 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Eine der ersten Handlungen beim Einmarsch der &lt;br /&gt;
deutschen Truppen, der in den frühen Morgenstunden des 12. März 1938 &lt;br /&gt;
über die Braunauer Innbrücke begann, war das Niederreißen der &lt;br /&gt;
Grenzbalken, die in der nächsten Zeit ihren Sinn verloren hatten. Hitler&lt;br /&gt;
selbst kam am frühen Nachmittag nach Braunau, passierte sein &lt;br /&gt;
Geburtshaus und fuhr ohne Aufenthalt in Braunau nach Linz weiter. Dies findet folgenden Niederschlag im Tagebuch von Joseph Goebbels &amp;lt;ref&amp;gt;Eintragung zum 13. März 1938, vgl. Joseph Goebbels&lt;br /&gt;
Tagebücher 1924 -1945. Ed. Ralf Georg Reuth. Piper, München, 3. Aufl. 2003, S. 1216 &amp;lt;/ref&amp;gt;: Der Führer ist in Österreich eingetroffen . Mit unbeschreiblichem&lt;br /&gt;
Jubel in Braunau begrüßt . Er ist auf der Fahrt nach&lt;br /&gt;
Linz und will noch weiter bis Wien. Das wird ein Einzug werden. Ich&lt;br /&gt;
bin so glücklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1938 wurden der Kaufmann '''Georg Hofmann''' zum Bürgermeister, &lt;br /&gt;
der Sägewerksbesitzer '''Johann Hackl''' und der Goldschmied [[Gscheidlinger Rudolf]] zu seinen Stellvertretern ernannt. &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 16. März 1938  &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380316&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Hofmann verlieh am 30. März 1938 Adolf Hitler das &lt;br /&gt;
Heimatrecht der Stadt Braunau; &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album I zum Jahr &lt;br /&gt;
1938 &amp;lt;/ref&amp;gt; eine Ehrenbürgerernennung Hitlers &amp;lt;ref&amp;gt; dagegen &lt;br /&gt;
wird in Neue Warte am Inn vom 23. März 1938, Seite 15, festgestellt: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Nach Braunau am Inn hat als zweite Gemeinde des Innviertels die &lt;br /&gt;
Gemeinde Maria-Schmolln (Gerichtsbezirk Mauerkirchen) den einstimmigen &lt;br /&gt;
Beschluß gefaßt, den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zum &lt;br /&gt;
Ehrenbürger zu ernennen. [...]&amp;quot;; &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380323&amp;amp;seite=15&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; ist in den vorhandenen Akten nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Abstimmung über den &amp;quot;Anschluss&amp;quot; Österreichs an das Deutsche Reich &lt;br /&gt;
am 10. April 1938 lauteten in der Stadt Braunau (ohne Einrechnung der &lt;br /&gt;
Garnison) von 3336 abgegebenen Stimmen 3331 = 99,85 % auf &amp;quot;Ja&amp;quot;, nur 5 &lt;br /&gt;
auf &amp;quot;Nein&amp;quot;, &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. April 1938, Seite 1 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380413&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33;&lt;br /&gt;
nach Eitzlmayr, Album I zum Jahr 1938 lautete das Stimmenverhältnis bei&lt;br /&gt;
3856 Wahlberechtigten  3851 : 5, also 99,87 % Zustimmung &amp;lt;/ref&amp;gt; ,&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; KEPPLINGER Brigitte: Aspekte nationalsozialistischer &lt;br /&gt;
Herrschaft in Oberösterreich. In: NS-Herrschaft in Österreich. Ein &lt;br /&gt;
Handbuch. Herausgegeben von Emmerich Tálos u. a., 1. Auflage Wien 2000, &lt;br /&gt;
Nachdruck 2001, S. 221 gibt an, in Oberösterreich hätten 99,82% der &lt;br /&gt;
Stimmberechtigten mit &amp;quot;Ja&amp;quot; gestimmt &amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;lt;ref&amp;gt; Neue &lt;br /&gt;
Warte am Inn vom 13. April 1938, Seite 2 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380413&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33:im&lt;br /&gt;
Bezirk Braunau stimmten von 39686 Wahlberechtigten 39590 = 99,758 % mit&lt;br /&gt;
Ja,69 mit Nein, 27 Stimmen waren ungültig; prozentuell die meisten &lt;br /&gt;
Nein-Stimmen gab es in Hochburg (wahlberechtigt 1175, Ja 1155, Nein 20, &lt;br /&gt;
d. h. 5,875 %) &amp;lt;/ref&amp;gt; alle 527 Stimmen der Garnison lauteten auf &lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt; Neue Warte am Inn vom 13. April 1938, Seite 2 &lt;br /&gt;
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwi&amp;amp;datum=19380413&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Wahlergebnisse 1919 – 1931 im Vergleich==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Vergleich von Wahlergebnissen sind unterschiedliche Bedingungen zu &lt;br /&gt;
berücksichtigen (Änderung des Kreises der Wahlberechtigten, &lt;br /&gt;
soziologische Veränderungen etc.), doch ein Vergleich unter der &lt;br /&gt;
Fragestellung, ob Braunau ein ganz besonders &amp;quot;braunes&amp;quot; Pflaster gewesen &lt;br /&gt;
sei, ist wohl berechtigt. Eine Differenzierung nach Gemeinde-, Landes- und &lt;br /&gt;
Bundeswahlen ist nicht nur der Übersichtlichkeit wegen erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bundeswahlen===&lt;br /&gt;
In der Ersten Republik fanden fünf bundesweite Parlamentswahlen statt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; DACHS Herbert: Das Parteiensystem. In: Handbuch des &lt;br /&gt;
politischenSystems Österreichs. Erste Republik 1918 - 1933. &lt;br /&gt;
Herausgegeben von Emmerich Tálos u.a.,Wien 1995, S. 143 - 159 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1919====&lt;br /&gt;
16. 2. 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || Braunau &amp;lt;ref&amp;gt; Das Oö. Landesarchiv stellt im Rahmen des &lt;br /&gt;
Forschungsprojektes &amp;quot;Oberösterreich 1918 - 1938&amp;quot; grundlegende &lt;br /&gt;
Materialien zur Geschichte des Landes digital zur Verfügung, darunter &lt;br /&gt;
die amtlichen Publikationen der Ergebnisse der Landtags- und &lt;br /&gt;
Nationalratswahlen in Oberösterreich (1918 - &lt;br /&gt;
1938) http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-C0889F93-121C007B/hs.xsl/2422_DEU_HTML.htm&lt;br /&gt;
 (eingesehen 8. 10. 2013). Geringfügig abweichende Ergebnisse bei: &lt;br /&gt;
SLAPNICKA Harry: Oberösterreich von der Monarchie zur Republik (1918 - &lt;br /&gt;
1927). Linz 1975, S. 116f. und Slapnicka II, S. 38. -49 &amp;lt;/ref&amp;gt; || 21,95 % || 41,93 % || 36,13 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 46,12 % || 28,19 % || 25,69 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 35,94 % || 40,76 % || 20,77 % || 2,53 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bei dieser Wahl kandidierte in manchen Wahlkreisen auch die DNSAP und erlitt mit 27.690 Stimmen (0,78 %) eine schwere&lt;br /&gt;
Niederlage. &amp;lt;ref&amp;gt; Jagschitz, NSDAP, S. 234 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das Braunauer Ergebnis betrifft, so zeigt sich besonders der &lt;br /&gt;
Unterschied der Stimmenprozente für die &amp;quot;Großdeutschen&amp;quot; gegenüber dem &lt;br /&gt;
Landes- und Bundesdurchschnitt; dass die &amp;quot;Großdeutschen&amp;quot; in Braunau &lt;br /&gt;
stets überdurchschnittlich viele Stimmen bekamen, stützt die &lt;br /&gt;
Feststellung von Dostal &amp;lt;ref&amp;gt; DOSTAL Thomas: Die Großdeutsche &lt;br /&gt;
Volkspartei. In: Handbuch des politischen Systems Österreichs. Erste &lt;br /&gt;
Republik 1918 - 1933. Herausgegeben von Emmerich Tálos u.a., Wien 1995, &lt;br /&gt;
S. 197f. &amp;lt;/ref&amp;gt; , die Großdeutschen wären regional gesehen am &lt;br /&gt;
ehesten in den Zentralorten des Innviertels vertreten gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1920====&lt;br /&gt;
17.10.1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920 || Braunau || 31,30 % || 33,11 % || 34,76 % || KPÖ 0,83 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 55,29 % || 26,73 % || 16,84 % || 1,15 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 41,79 % || 35,99 % || 17,25 % || 4,97 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1923====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.10.1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923 || Braunau || 42,38 % || 34,07 % || 23,55 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 57,24 % || 27,45 % || 15,25 % || KPÖ 0,06 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 44,05 % || 39,60 % || 13,72 % || 2,63 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1927====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.4.1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! &amp;quot;Einheitsliste&amp;quot; !! Sozialdemokraten !! Landbund !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927 || Braunau || 56,78 % || 38,29 % || 3,94 % || 0,98 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 60,72 % || 29,54 % || 8,81 % || 0,94 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 48,20 % || 42,31 % || 6,33 % || 3,37 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Einheitsliste&amp;quot; für die Nationalratswahl 1927 wurde gebildet aus &lt;br /&gt;
Christlichsozialen, Großdeutscher Volkspartei, Mittelständischer &lt;br /&gt;
Volkspartei und weiteren kleineren nationalen Gruppierungen. Der &lt;br /&gt;
Landbund kandidierte 1927 erstmals als selbständige Gruppierung. Die &lt;br /&gt;
NSDAP erreichte in ganz Österreich etwa 27.000 Stimmen. &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Jagschitz, NSDAP, S. 235 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nationalratswahl 1930====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.11.1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! NWB !! HB !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || Braunau || 34,70 % || 35,55 % || 20,89 % || 4,33 % || 4,50 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Oberösterreich || 45,42 % &amp;lt;ref&amp;gt; nach Slapnicka II, S.46; bei&lt;br /&gt;
Slapnicka I, S. 117: 46 % &amp;lt;/ref&amp;gt; || 28,36 % || 7,30 % || 8,29 % || 10,43 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - || Österreich || 35,7 % || 41,1 % || 11,6 % || 6,2 % || 5,4 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Nationale Wirtschaftsblock&amp;quot;  (NWB), besser bekannt als &lt;br /&gt;
&amp;quot;Schober-Block&amp;quot;, wurde für die Wahl 1930 aus Großdeutscher Volkspartei, &lt;br /&gt;
Landbund und kleineren Parteien gebildet. Diese Wahlkoalition erreichte &lt;br /&gt;
in Braunau eine deutlich höhere Wählerzustimmung als im Land oder Bund. &lt;br /&gt;
Erstmals kandidierte auch der &amp;quot;Heimatblock&amp;quot; (HB) als&amp;quot; Liste bürgerlicher&lt;br /&gt;
Selbstschutzformationen&amp;quot;, die politische Vertretung der Heimwehren. &lt;br /&gt;
Unter &amp;quot;Sonstigen&amp;quot; sind - neben anderen Parteien - der Landbund mit 7,70 %&lt;br /&gt;
und die NSDAP mit 2,42 % der oberösterreichischen Stimmen enthalten. In&lt;br /&gt;
Braunau betrugen die entsprechenden Zahlen 1,34 % (Landbund) bzw. 3,19 %&lt;br /&gt;
(NSDAP). Die NSDAP erreichte in ganz Österreich 111.627 Stimmen, konnte&lt;br /&gt;
damit aber kein Nationalratsmandat erringen. &amp;lt;ref&amp;gt; Jagschitz, &lt;br /&gt;
NSDAP S. 235 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die NSDAP &lt;br /&gt;
in Österreich keineswegs von einer &amp;quot;Sogwirkung&amp;quot; aus dem Deutschen Reich &lt;br /&gt;
profitieren konnte, beweist der Vergleich der Nationalratswahl vom 9. 11. 1930 mit der Reichstagswahl vom 14.&lt;br /&gt;
9. 1930. Bei dieser Wahl erreichte die NSDAP 6,4 Millionen Stimmen  und&lt;br /&gt;
steigerte damit ihren Stimmenanteil von 2,6 % (10. 5. 1928) auf 18,3 %.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Die Zerstörung der deutschen Politik. Dokumente 1871 - &lt;br /&gt;
1933. Herausgegeben und kommentiert von Harry Pross. Frankfurt/Main &lt;br /&gt;
1963. S. 352 &amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht einmal zwei Monate später kam die NSDAP &lt;br /&gt;
in Österreich trotzdem auf nicht mehr als etwa 3 %. Dieses &lt;br /&gt;
vergleichsweise sehr bescheidene Abschneiden der österreichischen &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten bei der Nationalratswahl 1930 ist sicher auf mehrere&lt;br /&gt;
Gründe &amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg,S. 71 &amp;lt;/ref&amp;gt; - etwa auf das Fehlen einer starken zentralen Führung und auf das Versäumnis, mit den &lt;br /&gt;
Heimwehren ein Wahlbündnis zu schließen - zurückzuführen. Zu beachten &lt;br /&gt;
sind allerdings auch die völlig unterschiedlichen Parteistrukturen, &lt;br /&gt;
Parteibindungen und Wahlgewohnheiten in Österreich und in Deutschland. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg, S. 83 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landtagswahlen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit fanden in Öberösterreich drei Landtagswahlen statt.&lt;br /&gt;
====Landtagswahl 1919 &amp;lt;ref&amp;gt; Die Ergebnisse von Braunau sind der Neuen Warte oder &lt;br /&gt;
der Aktenmappe &amp;quot;Gemeindewahlen&amp;quot; im Stadtarchiv Braunau entnommen &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.5.1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || Braunau || 27,15 % || 44,04 % || 28,81 % &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || Oberösterreich || 51,09 % || 27,76 % || 20,15 % &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei der ersten Landtagswahl fallen die großen Abweichungen gegenüber &lt;br /&gt;
den Ergebnissen auf Landesebene sofort ins Auge - ein Punkt, der bei &lt;br /&gt;
allen Wahlgängen zu beobachten ist: '''Braunau wählte nie im &lt;br /&gt;
&amp;quot;Landestrend&amp;quot;.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Landtagswahl 1925====&lt;br /&gt;
17.5.1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! &amp;quot;Einheitsliste&amp;quot; !! Sozialdemokraten !! NSDAP !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || Braunau || 58,22 % || 34,71 % || 7,07 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || Oberösterreich || 69,98 % || 25,99 % || 2,79 % || 1,24&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Landtagswahl 1931====&lt;br /&gt;
19.4.1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Region !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! NWB !! NB !! NSDAP !! Sonstige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || Braunau || 44,14 % || 32,42 % || 16,65 % || 2,49 % || 4,30 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || Oberösterreich || 52,44 % || 28,05 % || 11,11 % || 4,11 % || 3,45 % || 083 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stadt !! Christlich Soziale Partei !! Sozialdemokraten !! Großdeutsche !! Heimatblock !! NSDAP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Braunau || 1.190 (+180) || 874 (-161) || 449 (-195) || 67 (-59) || 116 (+23)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ried/I. || 1.888 (+338) || 951 (-126) || 742 (-138) || 31 (-329) || 258 (+120)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schärding || 977 (+113) || 820 (-63) || 327 (-111) || 68 (-19) || 101 (+13)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Auffallend bei allen Landtagswahlergebnissen ist, dass der Anteil der &lt;br /&gt;
Sozialdemokraten in Braunau weit über dem Landesschnitt liegt, &lt;br /&gt;
wenngleich er stetig abnimmt. 1931 sind in Braunau erstmals die &lt;br /&gt;
Christlichsozialen die stärkste Partei bei einer Landtagswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die interessierende Frage, ob Braunau durch das Abschneiden der &lt;br /&gt;
Nationalsozialisten besonders hervorsteche, ist für die Landtagswahl von 1925 unbedingt zu bejahen (Landesschnitt 2,79 % - in Braunau 7,07 % der Stimmen).'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später bringt das Ergebnis &lt;br /&gt;
aber eine bemerkenswerte Umkehr: in Braunau nimmt der Anteil der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen Stimmen deutlich ab, während im Land eine - wenn auch geringe - Zunahme zu verzeichnen ist. Der  geringe Stimmenanteil &lt;br /&gt;
der NSDAP (3,45 %) im späteren &amp;quot;Heimatgau des Führers&amp;quot; fällt umso mehr &lt;br /&gt;
auf, wenn die Landtagswahlen von  1932 als Vergleich herangezogen &lt;br /&gt;
werden: &amp;lt;ref&amp;gt; Slapnicka I, S. 120 &amp;lt;/ref&amp;gt; in Salzburg &lt;br /&gt;
erreicht die NSDAP 20,73 %, in Wien 17,38 %, in Niederösterreich 14,14 &lt;br /&gt;
%; im November 1932 erreichte sie bei Landtagswahlen in Vorarlberg 2 &lt;br /&gt;
Mandate. &amp;lt;ref&amp;gt; Jagschitz, NSDAP, S. 236 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oberösterreich war, wie Wahlergebnisse belegen, in der Tat kein Bollwerk des &lt;br /&gt;
Nationalsozialismus.''' Dass die Nationalsozialisten gerade in &lt;br /&gt;
Oberösterreich bis 1937 nur wenig Erfolg aufzuweisen hatten, hängt &lt;br /&gt;
vermutlich mit der relativ guten wirtschaftlichen Situation im &lt;br /&gt;
Bundesland zusammen. Noch 1937 lag der Stand der Arbeitslosen in &lt;br /&gt;
Oberösterreich bei &amp;quot;nur&amp;quot; 7,13 %, verglichen mit 20,3 % im Gesamtstaat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; Pauley, Weg S. 114 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gemeindeausschusswahlen==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl !! Christlich Soziale Partei !! Großdeutsch !! Sozialdemokraten !! Sonstige !! Mandate im GA&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || 27,06 % || 29,05 % || 43,89 % || -|| 6:7:11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921 || 21,60 % || 24,30 % || 46,07 % || 8,03 || 5:6:11:2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924 || 37,78 % || 27,52 % || 28,65 % || 6,05 || 9:7:7:1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929 || 41,73 % || 25,61 % || 32,66 % || - || 13:7:10&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die vier Gemeindeausschusswahlen in Braunau zeigen vorerst eine deutliche &lt;br /&gt;
Mehrheit für die Sozialdemokraten. Der drastische Umschwung 1924 hängt &lt;br /&gt;
vermutlich mit dem Tod des allgemein anerkannten Bürgermeisters und &lt;br /&gt;
Landtagsabgeordneten [[Cornelius Flir|Cornelius Flir]] 1923 zusammen. &lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Großdeutschen&amp;quot; als Vertreter des &amp;quot;dritten Lagers&amp;quot; erweisen sich als relativ stabil und erreichen allein oder - 1929 - in einer &lt;br /&gt;
Wahlkoalition bei allen Wahlen auf Gemeindeebene etwa ein Viertel der &lt;br /&gt;
Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NSDAP kandidierte für den &lt;br /&gt;
Gemeindeausschuss ein einziges Mal als selbstständige Gruppierung und &lt;br /&gt;
gewann 1924  6,05 % der Stimmen und 1 Mandat (von 24). Bei der Wahl 1929 erreichte die &amp;quot;Völkische Wahlvereinigung&amp;quot; aus Großdeutschen, Landbund &lt;br /&gt;
und Nationalsozialisten mit 25,61 % der Stimmen 7 Mandate (von 30), die &lt;br /&gt;
von 5 Vertretern der Großdeutschen Volkspartei und je einem Vertreter &lt;br /&gt;
von Landbund und NSDAP besetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &lt;br /&gt;
'''Gemeinderatswahlen in Steyr (13. 5.1923) und Linz (24. 6. 1923)''' &lt;br /&gt;
hatten die Nationalsozialisten 1 Mandat (von 36) bzw. 4 Mandate (von 60) erhalten.[1]  Diese Mandatsstände änderten sich  bei der nächsten &lt;br /&gt;
Gemeindewahl in diesen Städten, die gemeinsam mit der Landtagswahl 1931 &lt;br /&gt;
durchgeführt wurde, nicht.[2]&lt;br /&gt;
[1] Slapnicka I, S. 184&lt;br /&gt;
[2] Slapnicka II, S. 250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtverwaltung Braunau 1939==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtverwaltung Braunau 1939.jpg|Stadtverwaltung Braunau, 1939, aus: Adressbuch Oberdonau, 1939&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtverwaltung Braunau 1940==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtverwaltung Braunau 1940.jpg|Stadtverwaltung Braunau, 1940, Seite 1, aus: Adressbuch Oberdonau 1940&lt;br /&gt;
Datei:Stadtverwaltung Braunau2 1940.jpg|Stadtverwaltung Braunau, 1940, Seite 2, aus: Adressbuch Oberdonau 1940&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontinuitäten - Brüche==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten bedeutete für die &lt;br /&gt;
Bevölkerung zweifellos einen bedeutenden Einschnitt in die &lt;br /&gt;
Lebensgestaltung; nicht nur privat, sondern auch beruflich ergaben sich &lt;br /&gt;
oft Konsequenzen, die vorerst vielleicht nicht absehbar waren oder auch &lt;br /&gt;
nicht gesehen werden wollten. Schlagworte wie &amp;quot;Arisierung&amp;quot;, &amp;quot;Raubkunst&amp;quot; &lt;br /&gt;
und &amp;quot;Rückstellung&amp;quot; sind heute wohl allen bekannt. Es ist unbestreitbar, &lt;br /&gt;
dass die Punzierung als Gegner des Nationalsozialismus  Karrieren ebenso beeinflusste wie das Bekenntnis zu Partei und NS-Ideologie. Dass auch &lt;br /&gt;
nach 1945 - trotz &amp;quot;Entnazifizierung&amp;quot;, die ja als Vorgang, nicht als &lt;br /&gt;
einmaliger Akt verstanden werden sollte &amp;lt;ref&amp;gt; STIEFEL Dieter: &lt;br /&gt;
Entnazifizierung in Österreich. Wien 1981, S. 314: &amp;quot;Am 14. März 1957, &lt;br /&gt;
zwölf Jahre nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus in &lt;br /&gt;
Österreich, beschloß der Nationalrat die NS-Amnestie, mit der die &lt;br /&gt;
Sondergesetze aufgehoben und die letzten noch offenen Teile des &lt;br /&gt;
Naziproblems gelöst wurden. Die Entnazifizierung war damit beendet.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; - manches Bestand hatte und manche Personen nach einer &lt;br /&gt;
Lebensphase, die oft als Zeit einer unberechtigten Ächtung empfunden &lt;br /&gt;
wurde, wieder zu Amt und Ehren gelangten, ist ebenso unbestreitbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist ein Blick auf das Schulwesen und das Lehrpersonal; erstaunlich etwa &lt;br /&gt;
die Flexibilität eines Lehrers, der am 30. April 1934 bei einer &lt;br /&gt;
&amp;quot;Verfassungsfeier&amp;quot; die Festrede über die Bedeutung der ständestaatlichen Verfassung Österreichs hielt &amp;lt;ref&amp;gt; Schul - Chronik der &lt;br /&gt;
Knaben-Volks- und Bürgerschule in Braunau am Inn &amp;lt;/ref&amp;gt; , in einem Lehrerhandbuch von 1940/41 als Hilfsstellenleiter des NS-Lehrerbundes &lt;br /&gt;
und stellvertretender Kreisleiter der NSV &amp;lt;ref&amp;gt; Lehrerjahrbuch für Oberdonau 1941. Herausgegeben vom NS-Lehrerbund, Gau Oberdonau. Linz &lt;br /&gt;
1940/41, S. 58 &amp;lt;/ref&amp;gt; aufscheint, aber im Braunau der &lt;br /&gt;
Nachkriegszeit Ehrenringträger der Stadt und &amp;quot;Namenspatron&amp;quot; für einen &lt;br /&gt;
Weg &amp;lt;ref&amp;gt; EITZLMAYR Max: Braunauer Album, II. Teil. 1. Auflage &lt;br /&gt;
Braunau 1986.A bschnitt &amp;quot;Straßen im Gemeindegebiet Braunau - nach &lt;br /&gt;
bedeutenden Persönlichkeiten benannt&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; wurde. Das genannte &lt;br /&gt;
Lehrerhandbuch von 1940/41 hält nicht nur die Namen der Lehrpersonen im &lt;br /&gt;
Gau Oberdonau, sondern auch jede einzelne &amp;quot;Amtswaltung&amp;quot; in einer der &lt;br /&gt;
Gliederungen der NSDAP fest; es liest sich fast wie ein &amp;quot;who is who&amp;quot; von Lehrerinnen und Lehrern, die Schülergenerationen der Nachkriegszeit &lt;br /&gt;
prägten; manche Nachkriegskarriere beweist allerdings, dass die Ausübung einer &amp;quot;Amtswaltung&amp;quot; 1940/41, die mindestens auf &amp;quot;Mitläufertum&amp;quot; &lt;br /&gt;
schließen lassen dürfte, später auf längere Sicht wohl nicht geschadet &lt;br /&gt;
hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen zweifellos bedeutenden Volkskundler und &lt;br /&gt;
angesehenen Arzt, aber eben auch als &amp;quot;Gauheimatpfleger des Gaues &lt;br /&gt;
Oberdonau&amp;quot; dereinst in Amt und Würden, zeichnete die Stadt Braunau &lt;br /&gt;
schon 1951 mit der Ehrenbürgerwürde aus; auch er wurde als &amp;quot;Namensgeber&amp;quot; ausersehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Eitzlmayr, Album II, Abschnitt &amp;quot;Straßen im &lt;br /&gt;
Gemeindegebiet Braunau - nach bedeutenden Persönlichkeiten benannt&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bedeutende [[Aloys Wach|Maler Aloys &lt;br /&gt;
Wach]], der 1933 aus Braunau wegziehen wollte, weil Hitler nicht &lt;br /&gt;
Ehrenbürger wurde, erfüllte seine Drohung nicht - er starb 1940 in &lt;br /&gt;
Braunau; dass auch nach ihm eine Straße benannt wurde &amp;lt;ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Eitzlmayr, Album II, Abschnitt &amp;quot;Straßen im Gemeindegebiet Braunau - nach &lt;br /&gt;
bedeutenden Persönlichkeiten benannt&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; , hängt vielleicht &lt;br /&gt;
damit zusammen, dass sein Brief von 1933 nicht bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Geheimnis, dass auch in den nach 1945 neu gegründeten Parteien auf allen Ebenen eine NS-Vergangenheit mitunter nicht gerade &lt;br /&gt;
karrierehemmend wirkte. Vor allem die Nationalratswahl 1949, bei der &lt;br /&gt;
etwa 487.000 &amp;quot;Minderbelastete&amp;quot; erstmals wahlberechtigt waren, ist auch &lt;br /&gt;
durch das Werben um die Stimmen der '''Ehemaligen''' in Konkurrenz zum neu &lt;br /&gt;
entstandenen '''Verband der Unabhängigen''', der als Wahlpartei &lt;br /&gt;
der Unabhängigen kandidierte, gekennzeichnet. Die Integration eines &lt;br /&gt;
derart großen Anteils der Bevölkerung musste einerseits ein Anliegen der demokratischen Kräfte sein, andererseits ging es natürlich auch um &lt;br /&gt;
Machterhalt und Machtverlust. &amp;lt;ref&amp;gt; Stiefel, Entnazifizierung, S. &lt;br /&gt;
314 - 324 &amp;lt;/ref&amp;gt; Man kann aber davon ausgehen, dass die Mehrheit &lt;br /&gt;
der ehemaligen Parteigänger mit der Niederlage des Nationalsozialismus &lt;br /&gt;
bekehrt war: Der Nationalsozialismus hatte mit dem Ende des Krieges &lt;br /&gt;
bei seinen ehemaligen Anhängern in Österreich weitgehend &lt;br /&gt;
abgewirtschaftet. &amp;lt;ref&amp;gt; Stiefel, Entnazifizierung, S. 315 &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  Wie weit die Stimmen für die vierte Partei bei der &lt;br /&gt;
Nationalratsahl 1949 - 498.273 - tatsächlich aus der Gruppe der &lt;br /&gt;
Minderbelasteten kamen, ist umstritten. &amp;lt;ref&amp;gt; Stiefel, Entnazifizierung, S, 321f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5566</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5566"/>
				<updated>2026-03-10T13:09:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* 1947 NS Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1947 NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau &lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hoffmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hoffmann&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Anna_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Anna&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Anna_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Anna&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Florian_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Florian&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Florian_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Florian&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5565</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5565"/>
				<updated>2026-03-10T13:08:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* 1947 NS Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1947 NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 2&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_3.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 3&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_4.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 4&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_5.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 5&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_6.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 6&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_7.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 7&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_8.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 8&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_9.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 9&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_10.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 10&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_11.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 11&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_12.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 12&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_13.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 13&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_14.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 14&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_15.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 15&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_16.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 16&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_17.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 17&lt;br /&gt;
Datei:Altheim.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Altheim&lt;br /&gt;
Datei:Aspach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Aspach&lt;br /&gt;
Datei:Auerbach.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Auerbach&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Badigruber_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Badigruber&lt;br /&gt;
Datei:Beer1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Beer2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Beer&lt;br /&gt;
Datei:Hartner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hartner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hartner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hellwagner2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hellwagner&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hoffmann&lt;br /&gt;
Datei:Hofmann2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Hoffmann&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Anna_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Anna&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Anna_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Anna&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Florian_1.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Florian&lt;br /&gt;
Datei:Krisai_Florian_2.jpg|Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau - Krisai Florian&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Wirtschaftliche_Entwicklung&amp;diff=5564</id>
		<title>Wirtschaftliche Entwicklung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Wirtschaftliche_Entwicklung&amp;diff=5564"/>
				<updated>2026-03-10T10:41:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Eingemeindung von Ranshofen==&lt;br /&gt;
[[Datei:eingemeindung.jpg|miniatur|Verordnungsblatt, 18. Oktober 1938, Eingemeindung von Ranshofen]]&lt;br /&gt;
Nach dem Vorlagebericht der Stadt Braunau vom 14. September 1938 beantragte die Stadt Braunau die Eingemeindung der politischen Gemeinde Ranshofen. Da Ranshofen gegen die Vorlage beim&lt;br /&gt;
Reichsministerium für Innere und Kulturelle Angelegenheiten bis 15. September keinen&lt;br /&gt;
Einspruch erhob, wurde die '''Eingemeindung mit 15. Oktober 1938 rechtswirksam'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht durchgeführt werden konnte die geplante Einverleibung von Teilen der Gemeinde St. Peter am Hart, Neukirchen und Burgkirchen, weil der Widerstand der dortigen Bevölkerung Erfolg hatte. Weil es bei dieser ''Berichtigung der Gemeindegrenzen'' zu einem Interessenkonflikt zwischen Braunau und Schwand kam, ging man auf folgenden Handel ein: Zur Stadt Braunau kamen außer Ranshofen die Ortschaften Thal, Osternberg, Blankenbach, Haiden, Lach, Lindach, Gasteig, Himmelindach, Maierhof, Aching und Haselbach, während die Ortschaften Au,Unter- und Ober-Rothenbuch sowie Roith der Gemeinde Schwand zugeschlagen wurden. Der Flächenumfang von Braunau betrug nun mehr als 18 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, und die Einwohnerzahl erhöhte sich auf etwa 7.000.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Eitzlmayr, 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aluminiumwerk Ranshofen: Die Diskussion der Ratsherren und Beigeordneten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 12.05.1939, Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:standort1.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 12.05.1939, Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:standort2.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 12.05.1939, Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:standort3.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 12.05.1939, Seite 4&lt;br /&gt;
Datei:standort4.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 12.05.1939, Seite 5&lt;br /&gt;
Datei:standort5.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 12.05.1939, Seite 6&lt;br /&gt;
Datei:standort6.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 12.05.1939, Seite 7&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:standort7.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 01.07.1939, Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:standort8.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 01.07.1939, Seite 2&lt;br /&gt;
Datei:standort9.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 01.07.1939, Seite 3&lt;br /&gt;
Datei:standort10.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 01.07.1939, Seite 4&lt;br /&gt;
standort11.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 01.07.1939, Seite 5&lt;br /&gt;
Datei:standort12.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 01.07.1939, Seite 6&lt;br /&gt;
Datei:standort13.jpg|Standort Aluminiumwerk Ranshofen, Beratung der Ratsherren und Beigeordneten, 01.07.1939, Seite 7&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Standortfrage und Gründung der Aluminiumhütte Ranshofen &amp;lt;ref&amp;gt; Kugler Andrea, [http://braunau-history.at/w/images/c/c2/Kugler.pdf Vom arisierten Gutsbesitz zum Aluminiumwerk], Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades der Philosophie aus der Studienrichtung Geschichte eingereicht an der Geistes- und Kulturwissenschaftlichen, Fakultät der Universität Wien, Wien 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Warum wurde gerade Ranshofen - der 1938 eingemeindete Stadtteil der kleinen, wirtschaftlich unbedeutenden Innviertler Stadt Braunau &amp;lt;ref&amp;gt; Ranshofen wurde 1938 in die Stadt Braunau als Stadtteil eingemeindet, dazu&lt;br /&gt;
Kundmachung des Landeshauptmannes von Oberösterreich vom 18. Oktober&lt;br /&gt;
1938, Zl. 673/3, betreffend die Vereinigung der Gemeinden Stadt Braunau a. I. mit&lt;br /&gt;
der Gemeinde Ranshofen zu einer Gemeinde mit dem Namen Stadt Braunau a. Inn,&lt;br /&gt;
Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für den Gau&lt;br /&gt;
Oberdonau, Nr. 57/1938.&amp;lt;/ref&amp;gt; Standort für eine Aluminiumhütte dieser Größe ausgewählt? Hierfür gibt es mehrere Gründe, die damals für eine Begünstigung dieses Standortes sprachen: 1938 erfolgte der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich. Damit&lt;br /&gt;
verbunden war der Beginn der Rüstungsindustrie und der Kriegsvorbereitung. Als Grundvoraussetzung für die Errichtung kann die&lt;br /&gt;
vom Vierjahresplanbeauftragten '''Hermann Göring''' erachtete kriegswirtschaftliche Wichtigkeit gelten. Vorgabe war, ein Areal im&lt;br /&gt;
Gebiet des unteren Inn zu finden. &amp;lt;ref&amp;gt; OÖLA, Arisierungen, Sch. 33/11, Akt Gut Ranshofen, fol. 83, Bescheinigung des&lt;br /&gt;
Reichswirtschaftsministers vom 25. Februar 1939, Zl. II E.M. 6671/39; ebenda, LWA,&lt;br /&gt;
Sch.63, Akt 78/6, fol. 13, 23 und 38, Reichsstatthalter in Wien, Bezirkswirtschaftsamt&lt;br /&gt;
für den Wehrwirtschaftsbezirk XVII, Verfügung über den Eintrag der Aluminiumhütte&lt;br /&gt;
Ranshofen in die Liste der W-Betriebe vom 3. November 1939, 3. Februar 1940 und&lt;br /&gt;
24.Oktober 1940; außerdem wurde das Bauvorhaben Ranshofen in die&lt;br /&gt;
Dringlichkeitsstufe1 und abwehrmäßig in die Gruppe A eingereiht, dazu siehe&lt;br /&gt;
ebenda, fol. 26, Abwehrstelle im Wehrkreis XVII, Abwehroffizier im Bericht der&lt;br /&gt;
Wehrwirtschaftsstelle Linz an Abwehrstelle im Wehrkreis XVII Wien am 23. Jänner&lt;br /&gt;
1940; bezüglich der kriegswirtschaftlichen Ursachen für die Gründung vgl. König,&lt;br /&gt;
Geschichte der Aluminiumindustrie, 63 – 78. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ein besonders wichtiger Standortfaktor für jede Industriegründung ist das Vorhandensein von großflächigen und preislich günstigen Grundstücken. &amp;lt;ref&amp;gt; König, Geschichte der Aluminiumindustrie, 82. &amp;lt;/ref&amp;gt; Diesbezüglich erschien der Großgrundbesitz Gut Ranshofen geradezu ideal zu sein, denn somit mussten keine langwierigen Verhandlungen mit vielen Bauern geführt werden. Zudem lag&lt;br /&gt;
dieser Gutsbesitz auch noch in jüdischen Händen, daher sicherte die Möglichkeit der „Arisierung“ die günstige Erwerbung des Areals. &amp;lt;ref&amp;gt; Über die Umstände, die zur Erwerbung des gesamten Besitzes durch die Vereinigten Aluminium-Werke Berlin AG. führten, schreiben ausführlich Andrea Kugler: Vom &amp;quot;arisierten&amp;quot; Gutsbesitz zum Aluminiumwerk. Diplomarbeit Wien 2002, und Alfred Androsch - Walter Kaiserseder: Die Geschichte des Aluminiumwerkes Ranshofen, Braunau 2003.  Die Hälfteeigentümer Sparkasse Braunau und Sparkasse Ried erhielten insgesamt 306.450 Reichsmark, die drei jüdischen Eigentümerinnen Schiff, Weisweiler und Jellinek für ihren Hälfteanteil hingegen nur 128.250 Reichsmark. Dazu ein Vergleich: die Familie Pommer erhielt für den Verkauf der Liegenschaft Salzburger Vorstadt 15, auf der auch das Geburtshaus Adolf Hitlers steht, 150.000 Reichsmark. Der Wert des Hauses Braunau Stadtplatz 17, das ebenfalls zum Wertheimerschen Gutsbesitz gehörte, wurde - laut Kugler - 1939 von Sachverständigen unterschiedlich geschätzt: ergab eine Schätzung 13.500 Reichsmark, so betrug der andere Schätzwert 15.000 Reichsmark. &amp;lt;/ref&amp;gt; '''Michael John''' spricht außerdem von einer bewussten Wahl von „jüdischen“ Grundstücken, denn „man wolle damit den Unterschied zwischen‚ schaffendem’ (deutschem) und ‚raffendem’ (jüdischem) Unternehmungsgeist demonstrieren“. &amp;lt;ref&amp;gt; John, Modell Oberdonau, 214. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Schädigungen der Nachbarkulturen bzw. vor allem von Mensch und&lt;br /&gt;
Tier zu vermeiden, war aufgrund der entweichenden giftigen&lt;br /&gt;
Fluordämpfe ein weit ausgedehnter Sicherungsgürtel um das Werk&lt;br /&gt;
erforderlich. Mit der Stadt Braunau wurde ein Tauschvertrag vereinbart,&lt;br /&gt;
damit erstens dieser Sicherheitsgürtel geschaffen werden konnte und&lt;br /&gt;
zweitens genügend Platz für eine eventuelle Erweiterung des Werkes&lt;br /&gt;
gesichert war. &amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. Kapitel 4.2.6. Veränderungen im Liegenschaftsbestand von 1941 – 1945; vgl.&lt;br /&gt;
Kapitel 5.2.4.2. Stellungsnahme der Vereinigten Aluminium-Werke. &amp;lt;/ref&amp;gt; Infrastrukturell war das Innviertel zwar wenig erschlossen, doch durch die günstige Lage nahe der Eisenbahnlinie München–Linz, die zudem als&lt;br /&gt;
durchgehende Linie geführt wurde, war ein Gleisanschluss bis ins Werk&lt;br /&gt;
ohne Schwierigkeiten zu verwirklichen. Diese Anschlussgleise&lt;br /&gt;
gewährleisteten den Transport von Rohstoffen und anderen Hilfsgütern&lt;br /&gt;
und begünstigten den Absatz von Fertigprodukten. &amp;lt;ref&amp;gt; Reichhartinger, Aluminium Ranshofen, 23; König, Geschichte der Aluminiumindustrie, 81– 84; Blittersdorff, Standortfragen, 121. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Entscheidungskriterium war schließlich auch die Frage&lt;br /&gt;
nach der Energieversorgung, da die Produktion von Aluminium enorme&lt;br /&gt;
Strommengen benötigt. Einerseits konnte Strom aus dem Verbundnetz St.&lt;br /&gt;
Peter am Hart bezogen werden. St. Peter war Kreuzungspunkt der Nord-&lt;br /&gt;
Süd–(zwischen Schlesien und Italien) und Ost-West-Sammelschienen&lt;br /&gt;
(zwischen Ruhrgebiet und Fünfkirchen in Ungarn). &amp;lt;ref&amp;gt; Brühwasser, Austria Metall AG, 92; Blittersdorff, Standortfragen, 110 und 121. &amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits eröffnete der bis zu dieser Zeit in der Region um Braunau für&lt;br /&gt;
Stromgewinnung noch ungenützte Inn die Möglichkeit der Erschließung&lt;br /&gt;
dieser  Energiequelle. Der untere Inn war in der Hinsicht noch ausbaufähig&lt;br /&gt;
und wies zudem geringe Schwankungen in der Wasserführung zwischen&lt;br /&gt;
Sommer-und Wintermonaten auf. &amp;lt;ref&amp;gt; Meixner, Wirtschaftsgeschichte, 581;König, Geschichte der Aluminiumindustrie, 86 –&lt;br /&gt;
95. &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund seines Grenzcharakters&lt;br /&gt;
spielte der Ausbau auf dieser Strecke bis zum „Anschluss“&lt;br /&gt;
energiewirtschaftlich kaum eine Rolle. &amp;lt;ref&amp;gt; Weigl, Oberösterreichische Elektrizitätswirtschaft, 209. &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1938 erlangte die&lt;br /&gt;
heimische Energiewirtschaft durch die Eingliederung Österreichs in das&lt;br /&gt;
Deutsche Reich Bedeutung und wurde in ein gesamtdeutsches&lt;br /&gt;
Energiekonzept miteinbezogen. Kurze Zeit später wurde der Bau von fünf&lt;br /&gt;
Flusskraftwerken geplant. Im Herbst 1939 wurde mit der Errichtung der Staustufe Ering, Mitte 1941 mit dem Bau der Stufe Egglfing begonnen. &amp;lt;ref&amp;gt; Hinterbuchner, Entwicklung der oberösterreichischen Elektrizitätswirtschaft, 40f. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die&lt;br /&gt;
Gründung dieser beiden Wasserkraftwerke unterstand der strengsten&lt;br /&gt;
Geheimhaltung und wurde im Vierjahresplan als bevorzugter Wasserbau&lt;br /&gt;
bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; OÖLA, LWA, Sch. 63, Akt 78/6, fol. 6, Abwehrstelle im Wehrkreis XVII, Aktenvermerk&lt;br /&gt;
über den Besuch der Inn-Kraftwerke am 6. Oktober 1939. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Baubeginn des in unmittelbarer Nähe gelegenen&lt;br /&gt;
Kraftwerkes Braunau-Simbach erfolgte 1942, wurde aber 1943 aufgrund&lt;br /&gt;
des knappen Materialkontingents abgebrochen. Erst 1954 konnte dieses&lt;br /&gt;
Kraftwerk in Betrieb genommen werden. &amp;lt;ref&amp;gt; König, Geschichte der Aluminiumindustrie, 89; Reichhartinger, Aluminium Ranshofen,&lt;br /&gt;
21. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Aluminiumhütte auf ehemals österreichischem Boden erhoffte&lt;br /&gt;
man sich eine enge Anbindung an das Deutsche Reich, auch weil das&lt;br /&gt;
Werk von den Rohstofflieferungen aus dem &amp;quot;Altreich&amp;quot; abhängig wäre,&lt;br /&gt;
denn das in Unterlaussa vorhandene Bauxit hätte für eine Produktion im&lt;br /&gt;
geplanten Ausmaß nicht ausgereicht. &amp;lt;ref&amp;gt; Reichhartinger, Aluminium Ranshofen, 24 &amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mattigwerk sollte nicht&lt;br /&gt;
Bauxit, sondern die in den Naab-Werken in Bayern aus dem ungarischen&lt;br /&gt;
Bauxit gewonnene Tonerde, die für die Aluminiumgewinnung notwendig&lt;br /&gt;
ist, beziehen. &amp;lt;ref&amp;gt; Brühwasser, Austria Metall AG, 93; Reichhartinger, Aluminium Ranshofen, 28. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich taucht immer wieder das Argument auf, dass Ranshofen&lt;br /&gt;
ausgewählt wurde, um die Geburtsstadt des „Führers“ aufzuwerten. &amp;lt;ref&amp;gt; Sandgruber, Ökonomie und Politik, 412. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überdies besteht immer wieder die Meinung man wollte dem „Führer“&lt;br /&gt;
ein Industriedenkmal setzen. &amp;lt;ref&amp;gt; König, Geschichte der Aluminiumindustrie, 81; Reichhartinger, Aluminium Ranshofen,&lt;br /&gt;
24. &amp;lt;/ref&amp;gt; Im '''Rückstellungsverfahren''' nach 1945 ist&lt;br /&gt;
ein Hinweis darauf zu finden. &amp;lt;ref&amp;gt; OÖLA, Linzer Gerichte, LG Linz/Sondergerichte, Sch. 594, pag. 49 f., Rk 5/47, Akt&lt;br /&gt;
Weisweiller, Gegenäußerung der Vereinigten Aluminium-Werke AG Werk Mattig&lt;br /&gt;
vom 26. Jänner 1948; ebenda, Sch. 606, pag. 20 f., RK 175/47, Akt Jellinek, Äußerung&lt;br /&gt;
der VAW vom 13. November 1947 &amp;lt;/ref&amp;gt; Inwieweit dieser Aspekt für die&lt;br /&gt;
Standortfestlegung tatsächlich eine Rolle gespielt hatte, ist wohl nicht&lt;br /&gt;
mehr restlos zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau war neben der Errichtung anderer Großbetriebe in Österreich im&lt;br /&gt;
sogenannten '''„Krauch-Plan“''' vorgesehen, benannt nach dem&lt;br /&gt;
Generalbevollmächtigten Dr. Carl Krauch, Direktor der IG Farben. &amp;lt;ref&amp;gt; Meixner, Wirtschaftsgeschichte, 391. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund für die Benötigung von Aluminium war der erhöhte Bedarf daran&lt;br /&gt;
in der Flugzeugindustrie. &amp;lt;ref&amp;gt; Götz, Auswirkungen auf die Austria Metall AG, 74; Reichhartinger, Aluminium&lt;br /&gt;
Ranshofen,18. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Auftrag, ein Werk mit der Jahreskapazität&lt;br /&gt;
von 66.000 Tonnen &amp;lt;ref&amp;gt; Ursprünglich wurde die Kapazität auf 32.000 Tonnen festgesetzt, jedoch im Rahmen&lt;br /&gt;
des Göring-Plans vom 23. Juni 1941 auf 65.000 Tonnen erweitert, dazu siehe OÖLA,&lt;br /&gt;
LWA, Sch. 63, Akt 78/6, fol. 62, Notiz über einen Besuch in Ranshofen am 29. Juli 1941;&lt;br /&gt;
die Zahl über die Kapazität des Werkes variieren teilweise sehr stark. In einem&lt;br /&gt;
Schreiben des Reichswirtschaftsministers ist eine Jahreskapazität von 21.000 Tonnen&lt;br /&gt;
angegeben, dazu siehe OÖLA, Arisierungen, Sch. 33/11, Akt Gut Ranshofen, fol. 83,&lt;br /&gt;
Bescheinigung des Reichswirtschaftsministers vom 25. Februar 1939, Zl. II E.M.&lt;br /&gt;
6671/39. &amp;lt;/ref&amp;gt; zu errichten, erging vom Vierjahresplanbeauftragten&lt;br /&gt;
Hermann Göring an die Vereinigten Aluminium-Werke Berlin, die damals&lt;br /&gt;
als der größte Aluminiumproduzent in Deutschland galten. &amp;lt;ref&amp;gt; OÖLA, Arisierungen, Sch. 33/11, Akt Gut Ranshofen, fol. 83, Bescheinigung des Reichswirtschaftsministers vom 25. Februar 1939, Zl. II E.M. 6671/39; Brühwasser,&lt;br /&gt;
Austria Metall AG, 92; Götz, Auswirkungen auf die Austria Metall AG, 75; Reichhartinger, Aluminium Ranshofen, 17; König, Geschichte der Aluminiumindustrie, 95. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das&lt;br /&gt;
Vorhaben hatte auch viele Gegner in der Braunauer Bevölkerung,&lt;br /&gt;
dennoch erhielt der Braunauer Bürgermeister bereits am 7. Jänner 1939&lt;br /&gt;
aus der Reichskanzlei Berlin die Verständigung, dass die Aluminiumhütte&lt;br /&gt;
auf den Gründen des Gutes Ranshofen entstehen soll. &amp;lt;ref&amp;gt; König, Geschichte der Aluminiumindustrie, 95. &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den&lt;br /&gt;
Bauarbeiten wurde '''Dipl. Ing. Otto Freyberg,''' Direktor der Aluminiumwerke&lt;br /&gt;
Töging, betraut. &amp;lt;ref&amp;gt; Götz, Auswirkungen auf die Austria Metall AG, 75; Brühwasser, Austria MetallAG, 93. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bauvorhaben selbst war mit der Dringlichkeitsstufe 1 belegt worden und das Werk wurde auf die Liste der sogenannten „W-Betriebe“&lt;br /&gt;
gesetzt. &amp;lt;ref&amp;gt; Auf die Liste der „W-Betriebe“ wurden jene Betriebe gesetzt, die für&lt;br /&gt;
wehrwirtschaftlich wichtig erklärt wurden, vgl. OÖLA, LWA, Sch. 63, Akt 78/6, fol. 13,&lt;br /&gt;
23 und 38, Reichsstatthalter in Wien, Bezirkswirtschaftsamt für den&lt;br /&gt;
Wehrwirtschaftsbezirk XVII, Verfügung über den Eintrag der Aluminiumhütte&lt;br /&gt;
Ranshofen in die Liste der W-Betriebe vom 3. November 1939, 3. Februar 1940 und&lt;br /&gt;
24. Oktober 1940; bezüglich der Dringlichkeitsstufe vgl. ebenda, fol. 26, Abwehrstelle&lt;br /&gt;
im Wehrkreis XVII, Abwehroffizier im Bericht der Wehrwirtschaftsstelle Linz an&lt;br /&gt;
Abwehrstelle im Wehrkreis XVII Wien am 23. Jänner 1940. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aluminiumhütte erhielt den Namen „Mattigwerk“,&lt;br /&gt;
da es am Ausgang des Mattigtales liegt. &amp;lt;ref&amp;gt; Reichhartinger, Aluminium Ranshofen, 26. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Baubeginn erfolgt 1939&lt;br /&gt;
und dauerte bis 1944. Doch bereits im Herbst 1940 wurde, obwohl das&lt;br /&gt;
Werk noch nicht fertig gestellt war, die Produktion mit 500 Tonnen&lt;br /&gt;
aufgenommen. &amp;lt;ref&amp;gt; Brühwasser, Austria Metall AG, 76. Delena, Entwicklungen und strukturelle&lt;br /&gt;
Veränderungen,163. &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erreichte 1943 mit beinahe 36.000 Tonnen&lt;br /&gt;
Rohaluminium ihren Höhepunkt, kam mit Kriegsende aber völlig zum&lt;br /&gt;
Erliegen.&amp;lt;ref&amp;gt; Delena, Entwicklungen und strukturelle Veränderungen, 168; Reichhartinger,&lt;br /&gt;
Aluminium Ranshofen, 42; Götz, Auswirkungen auf die Austria Metall AG, 77. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloß Ranshofen verkauft==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Verkauf Schloß Ranshofen.jpg|Verkauf Schloß Ranshofen, Innviertler Heimatblatt, 20.04.1939&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Schloß Ranshofen verkauft.''' Die bisherigen Besitzer des Gutes Ranshofen haben dieses an die Aluminiumwerk A.G. Töging im bayerischen Nachbarlande verkauft, jedoch bedarf dieser Verkauf noch der Genehmigung durch die zuständigen behördlichen Stellen. Auf den Klosterfeldern dieses Gutes soll ein großes Aluminiumwerk entstehen, für das bereits Grunduntersuchungen angestellt werden. Vom Standpunkte der geschäftlichen Belebung der Stadt Braunau ist die Industrialisierung der Umgebung sehr zu begrüßen. &amp;lt;ref&amp;gt;Innviertler Heimatblatt, 20.04.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne Schloss Ranshofen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mannschaftshaus-Ranshofen-Montageplan.jpg|Montageplan Mannschaftshaus&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_EG.jpg|Plan Erdgeschoss&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_OG.jpg|Plan Pbergeschoss&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_Luftschutzstollen.jpg|Plan Luftschutzstollen&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_OG.jpg|Plan Pbergeschoss&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_Saalbau_Westen.jpg|Plan Saalbau Ansicht gegen Westen&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_Schlosskirche.jpg|Plan Schlosskirche&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_Schlossmauern-Umgebung.jpg|Schlossmauern Umgebung&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-Ranshofen_Trakt1-2-3jpg.jpg|Plan Schlosstrakt&lt;br /&gt;
Datei:Schloss-RanshofenLageplan_Q-Profile.jpg|Lageplan und Q-Profile&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Aluminium-Werk ersteht== &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:NW 1939_07_12.jpg|Das Aluminium-Werk ersteht, Neue Warte am Inn, 12.07.1939&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister und Kreisleiter Pg. [[Fritz Reithofer]] erhielt am Freitag den 7. ds. abends die Verständigung, daß in Berlin die Entscheidung zugunsten des Baues des Aluminium-Werkes auf den Gründen des Gutes Ranshofen gefallen sei. Diese frohe Botschaft wurde am Samstag morgens der Bevölkerung durch die Lautsprecher am Adolf-Hitlerplatze verkündet und löste allgemeine Befriedigung aus, ist doch damit eine Lebensfrage unserer Stadt in günstigstem Sinne entschieden worden. Noch acht Tage vorher mußte der Bürgermeister in einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen, öffentlichen Sitzung der Ratsherren der Stadt Braunau feststellen, das es nicht möglich war, den Einspruch des Naturschutzes gegen diesen Bau zu beheben und daß der Bau, der über Weisung aus Berlin sofort eingestellt worden war, zu 99 Prozent Wahrscheinlichkeit nicht zustande kommen sollte. Damals erklärte der Bürgermeister, sich mit allen zu Gebote stehenden Mitteln um das für Braunau so wichtige Werk einsetzen zu wollen, um die unverständlichen Widerstände zu beseitigen und so Braunau, das ohne Industrie zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben habe, die notwendige Lebensgrundlage zu sichern. Es ist erfreulich, daß diese Bestrebungen so rasch einen durchgreifenden Erfolg zeitigten. Bereits am Montag den 10. ds. wurden die unterbrochenen Arbeiten mit dem bisherigen Arbeiterstand, der bald eine bedeutende Erhöhung aufweisen wird, wieder begonnen. Damit ist eine Frage gelöst, welche viele Wochen hindurch die Gemüter in Aufregung hielt und diejenigen Herren, die glaubten, um irgendwelcher bei den Haaren herbeigezogener, wissenschaftlicher Schrullen wegen der Geburtsstadt des Führer den Lebensfaden unterbinden zu müssen, haben die verdiente Abfuhr erlitten, trotzdem sie, das sei hier festgestellt, ihre Sache nicht immer auf geradem Wege verfochten haben. Tatsächlich haben wir Braunauer an dem Zustandekommen des Werkes ja kaum gezweifelt, da wir wissen, daß wir in einem Staate leben, der nach lebensnahen Wirklichkeitsgrundsätzen geleitet ist. Immerhin mußten sich die maßgebenden Stellen mit den Einsprüchen, die von verschiedenen Seiten teilweise aus Unverstand, teilweise sogar selbstsüchtigen Motiven erhoben wurden, befassen, wodurch die Sache eine empfindliche Verzögerung erlitt. Ob dies jene Herren verantworten können, müssen wir ihnen überlassen. Nun, da die Sache erledigt ist, blicken wir Braunauer unbesorgt in die Zukunft unserer Stadt, die damit einen entscheidenden Schritt in ihrer Entwicklung getan hat. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neue Warte am Inn, 12.07.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baustelle Aluminium-Werk: Bislang unbekannte Fotos==&lt;br /&gt;
Bislang unbekannte Fotos von der Baustelle und der Eröffnung des Aluminum-Werkes Ranshofen sind dem Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at zur Verfügung gestellt worden. Die undatierten Fotos dürften zwischen 1939 und 1941 aufgenommen worden sein. Die Fotos zeigen die Spanne zwischen Baubeginn, Eröffnung und Inbetriebnahme.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:VAW001.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW002.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW003.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW004.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW005.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW006.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW007.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW008.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:VAW14.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW15.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW009.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW010.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW011.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW012.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW013.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Werkstatt (1940?)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1940: Fliegerangriff auf Aluminiumwerke &amp;lt;ref&amp;gt; Feuerwehrchronik Braunau am Inn, 6. September 1940, Abkürzungen im Text teilweise aufgelöst &amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Feuerwehrchronik Braunau.jpg|Feuerwehrchronik Braunau, 06.09.1940&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 6. September 1940 um 1/2 2 Uhr früh wurde der Alarmzug 1 zu einem Brande nach Ranshofen gerufen. Während der Fahrt wurde Train angehalten und dem Kommandanten desselben, Herrn Wehrführer '''Leidl''', mitgeteilt, daß ein feindlicher Luftangriff eben auf die im Bau befindlichen Farbriksobjekte der V.A.W.  in Ranshofen stattfindet. Der Train fuhr ohne Licht noch ein Stück weiter, um seinen ursprünglichen durch die Scheinwerfer möglicherweise verratenen Standort zu verlegen und warteten den Abzug des feindlichen Flugzeuges, welches eben noch eine M. G. Salven schoß, ab. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sodann wurde die Fahrt fortgesetzt. Im Fabriksgelände eingetroffen fand der Zug ein zum Eisenbetonguß fertig verschaltetes Objekt durch Brandbombenwirkung in hellen Flammen vor und begann sogleich die Abriegelung und Bekämpfung des Brandherdes. Es wurde hiebei wieder die alterprobte Art der Schlauchlegung mit bestem Erfolg in Anwendung gebracht. Mangels Vorhandenseins selbst primitiver Selbstschutzmittel war es nötig um 4 Uhr früh den Löschzug Ranshofen zur Brandwache heranzuziehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Braunau-history zeigt Aufnahmen der britischen Luftwaffe==&lt;br /&gt;
braunau-history.at kann mit einer außergewöhnlichen, historischen Premiere aufwarten. Dank intensiver Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], Obmann des Vereins für Zeitgeschichte, können erstmals Flugaufnahmen der Royal Air Force vom Aluminiumwerk Ranshofen aus den letzten Kriegstagen genau interpretiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_1.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
Datei:Luftaufnahme_aluminiumwerk_2.jpg|Luftaufnahme Aluminiumwerk Ranshofen, Royal Air Force, 26.04.1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baustelle Aluminium-Werk: Bislang unbekannte Fotos==&lt;br /&gt;
Bislang unbekannte Fotos von der Baustelle und der Eröffnung des Aluminum-Werkes Ranshofen sind dem Stadtverein Braunau als Betreiber von braunau-history.at zur Verfügung gestellt worden. Die undatierten Fotos dürften zwischen 1939 und 1941 aufgenommen worden sein. Die Fotos zeigen die Spanne zwischen Baubeginn, Eröffnung und Inbetriebnahme.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:VAW001.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW002.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW003.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW004.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW005.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW006.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW007.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW008.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Baustelle (1939?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW009.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW010.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW011.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW012.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Eröffnungsfeier (1940?)&lt;br /&gt;
Datei:VAW013.jpg|Aluminium-Werk Ranshofen, Werkstatt (1940?)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Arbeiten zur AMAG==&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg am Beispiel der Stadt Braunau am Inn und ihrem bedeutendsten Industriebetrieb, der AustriaMetall AG, in Ranshofen. &amp;lt;ref&amp;gt;Brühwasser, Gabriele, Diplomarbeit Univ. Linz 1986. 125, 11 Bl.(maschinschr.), &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Aluminiumindustrie in Österreich unter besonderer Berücksichtigung des Werkes Ranshofen. &amp;lt;ref&amp;gt; König, Martina, Diss. Wien 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Aluminiumindustrie in Österreich unter besonderer Berücksichtung des Werkes Ranshofen. &amp;lt;ref&amp;gt;König, Martina, Linz 1994. 296 S.- Zugleich Diss. Univ. Wien 1994 (Linzer Schriften zur Sozial-&lt;br /&gt;
und Wirtschaftsgeschichte 26)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Aspekte der Wirtschaftsentwicklung der Stadt Braunau am Inn vom Mittelalter bis zum Übergang des Innviertels an Österreich 1779. Handwerk - Handel - Städtische Versorgung,  &amp;lt;ref&amp;gt;Schamberger, Karin, Diss. Salzburg 2000, unveröffentl.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Themenabend#1:==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bezirksundschau_2014_05.jpg|miniatur|Bezirksrundschau, 23.05.2014]]&lt;br /&gt;
Künftig lädt der Stadtverein Braunau als Betreiber des Projektes braunau-history.at historische Interessierte zu „Themenabenden“ ein. Der erste '''Themenabend am Mittwoch, 4. Juni, im GUUG-Kulturhaus, Braunau, 19.00 Uhr''' behandelt den  Entscheidungsprozess, warum vor 75 Jahren Ranshofen als Standort für die Vereinigten Aluminiumwerke festgelegt wurde. Freier Eintritt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Themenabend: Gelungene Premiere==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Themenabend 2014.jpg|Die Organisatoren des ersten Themenabends (von links): Mag. arch. Ingo Engel, Mag. Florian Kotanko, Mag. Gabriele Brühwasser, Robert Reiter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ausgesprochen gut besucht und historisch interessant - dies ist die positive Bilanz des ersten Themenabends des Stadtvereines Braunau am 4. Juni 2014 im GUGG-Kulturhaus in Braunau.'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter dem Thema &amp;quot;Durch Aluminiumwerk Ranshofen droht Braunau der Amerikanismus&amp;quot; wurde an diesem Abend ausführlich der Entscheidungsprozess dargestellt, warum vor 75 Jahren die damaligen Machthaber Ranshofen als Standort für das Aluminiumwerk auswählten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt des Abends: der damalige Gauheimatpfleger [[Eduard Kriechbaum]], der sich in der Sitzung der Braunauer Ratsherren am 12.05.1939 klar gegen die Errichtung des Aluminiumwerkes in Ranshofen aussprach. Absolut still, weil spannend wurde es im Raum, als Robert Reiter aus den damaligen Protokollen vorlas.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mag. Gabriele Brühwasser beleuchtete die wirtschaftlichen Folgen für die Stadt Braunau in den Nachkriegsjahren in Zusammenhang mit dem Aluminiumwerk Ranshofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Schloss-RanshofenLageplan Q-Profile.jpg</title>
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				<updated>2026-03-09T10:55:19Z</updated>
		
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				<updated>2026-03-09T10:55:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_1.jpg&amp;diff=5552</id>
		<title>Datei:Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1.jpg</title>
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				<updated>2026-03-09T10:51:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Admin lud eine neue Version von Datei:Namenverzeichnis zur Registrierung Braunau 1.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5551</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5551"/>
				<updated>2026-03-09T09:06:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* 1947 NS Registrierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1947 NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namensverzeichnis zur Registrierung 1947&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5550</id>
		<title>Umgang mit der Vergangenheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://braunau-history.at/w/index.php?title=Umgang_mit_der_Vergangenheit&amp;diff=5550"/>
				<updated>2026-03-09T09:06:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Änderung der Straßennamen 1945==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über Auftrag des Stadtkommandanten müssen die Straßennamen, die an das 3. Reich mahnen,&lt;br /&gt;
umbenannt werden. Dem Gemeinderat wird die Neuauswahl der Namen später&lt;br /&gt;
mitgeteilt wer­den.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 17. Juni 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Sektionsobmann Herr Schmied ersucht in Angelegenheit der &lt;br /&gt;
Straßenbezeichnung der Stadt Braunau am Inn das Gemeindeausschußmitglied,&lt;br /&gt;
Herrn Auer um entsprechenden Bericht und Vorschlag.&lt;br /&gt;
Herr  Gemeinderat Auer teilt mit, daß es notwendig sei, den von der &lt;br /&gt;
nationalsozialistischen  Regierung umbenannten Straßen wieder den &lt;br /&gt;
jetzigen  Verhältnissen entsprechende Bezeichnungen zu verleihen und &lt;br /&gt;
schlägt vor:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerplatz Stadtplatz || wieder || Stadtplatz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Adolf Hitlerstr.  || wieder || Salzburger-Vorstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franz-Ertl-Ring || wieder || Ringstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baldur v. Schirachstr. || wieder || Jubiläumsstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nürnbergerstr. || wieder || Thalstrasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SA-Straße || wieder || Laabstr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Straße bei Deinhammer || neu ||Hugo-von-Preen-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Werkssiedlung Ranshofen''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wöhler-Strasse || neu || Pfalzstraße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clemens-Simonstr.   || neu || Kloster-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fritz Todtstr.  || neu || Benno Maier-Strasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''In der Gartenstadt''' ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walter v. Reichenaustr.  || neu || Franz Ambergerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Günther Prienstr.|| neu || [[Adolf  Wenger]]-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Helmuth Wickstr. || neu || Josef  Reischl-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werner Mölderstr.  || neu || Dr. Rudolf Guby-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ernst Udetstr.  || neu || Josef Reiter-Str.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelbert Endrasstr. || neu || Franz Stelzhammerstr.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Georg R. v. Schönerer-Platz || neu || in die Höfterstraße einbezogen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Straße von Höft in die Au || neu || Au-Strasse&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Vorschlag entsteht kein Einwand. Herr Bürgermeister teilt mit, daß er die nach Braunauer-KZ-Angehörigen benannten Strassen in Form einer würdigen Feier mit den zuständigen Straßentafeln versehen wird. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Aus dem Protokoll der Sitzung des Braunauer Gemeinderates am 4. Oktober 1945'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die wahre Kultur des Nationalsozialismus==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ausstellung 1945-11-8.jpg|Bericht über Ausstellungseröffnung im Hitler-Geburtshaus, Neue Warte am Inn, 8.November 1945&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Neue Warte am Inn berichtet am 8. November 1945 ausführlich von einer Ausstellung im Hitler-Geburtshaus. Der Artikel endet mit folgendem Text: ''An den Wänden Bilder von Stachl, Altmeister Preen, unseres bedeutenden Kirchenmalers Daringer und eines lange verkannten, weil religiös gebundenen Künstlers, [[Aloys Wach]]. – Verschieden der Kunstwert, aber alles Kinder eines begabten und fleißigen Volkes voll guter Tradition, die nur von einer Propagandakunst und Kunstpropaganda überdeckt worden war und jetzt wieder kräftig wirken kann und wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1947 NS Registrierung==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Namenverzeichnis_zur_Registrierung_Braunau_0.jpg|Namensverzeichnis zur Registrierung 1947&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mahnstein==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein.jpg|Mahnstein, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein1.jpg|Mahnstein, Rückseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damalige Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] ließ den Mahnstein vor Hitlers Geburtshaus in der Salzburger Vorstadt drei Monate nach seinem Amtsantritt 1989 &lt;br /&gt;
aufstellen. Der Zeitpunkt – zwei Wochen vor dem 100. Geburtstag Hitlers – war bedacht gewählt. Die gesamte Weltpresse lenkte die Aufmerksamkeit auf unsere Stadt. Mit dem Mahnstein setzte unsere Stadt ein unmissverständliches Zeichen dafür, wie wir in Braunau zur Vergangenheit stehen. Aus den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit zu lernen und nicht zu vergessen oder zu verdrängen – diese Haltung unserer Stadt wird durch &lt;br /&gt;
die Inschrift am Mahnstein verdeutlicht: &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
''Für Frieden, Freiheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''und Demokratie''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nie wieder Faschismus''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Millionen Tote mahnen'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stein aus dem''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Konzentrationslager''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Mauthausen''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.braunau.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=220524132&amp;amp;detailonr=220524132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stolpersteine in Braunau==&lt;br /&gt;
Stolpersteine ist das Projekt des Künstlers [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine Gunter Demnig]. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster&lt;br /&gt;
des Gehweges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 42.500 Steine nicht nur in Deutschland, sondern auch in 15 weiteren europäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Braunau erinnern seit 11. August 2006 die Stolpersteine an das Schicksal folgender Personen:'''&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 75: Hier wohnte '''[[Franz Amberger]]''', Jahrgang 1887, hingerichtet 12.2.1943, München-Stadelheim&amp;lt;br /&amp;gt;Laabstraße 42: Hier wohnte '''[[Michael Nimmerfahl]]''', Jahrgang 1882, denunziert, Gestapohaft Wien&amp;lt;br /&amp;gt; Linzer Straße 36: Hier wohnte '''[[Anna Sax]]''', Zeuge Jehovas, Jahrgang 1887, ''Heilanstalt'' Bernburg, ermordet 1942 Aktion T-4&amp;lt;br /&amp;gt; Laabstraße 51: Hier wohnte '''[[Adolf Wenger]]''', Jahrgang 1893, KZ Mauthausen, ermordet 7.4.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Zeitgeschichte Tage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Zeitgeschichte mit dem Sitz in Braunau am Inn wurde 1993 gegründet. &lt;br /&gt;
Seine Aufgabe sieht er in der Förderung des Geschichtsbewußtseins durch die Organisation von eigenen Veranstaltungen und durch die Mitwirkung bei Veranstaltungen, die ähnlichen Zwecken dienen.&lt;br /&gt;
Die gesamte Tätigkeit des Vereins wird vom Vorstand geleitet, dem auch Vertreter politischer Parteien im Gemeinderat von Braunau angehören. [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/ Braunauer Zeitgeschichte Tage]&lt;br /&gt;
==Florian Schwanninger: Erinnern und Gedenken in Oberösterreich==&lt;br /&gt;
1950 wurde die Buchreihe &amp;quot;Mitteilungen des oberösterreichischen &lt;br /&gt;
Landesarchivs&amp;quot; ins Leben gerufen. Seit damals  erscheinen in &lt;br /&gt;
unregelmäßigen Abständen immer wieder neue Bände mit interessanten &lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte unseres Landes. Der neueste Veröffentlichung,&lt;br /&gt;
Band 23 (2013),  ISBN 978-3-902801-12-8, bietet auf 306 Seiten eine breite Themenpalette zur oö. Kunst- und Kulturgeschichte im 20. Jahrhundert. In einem Beitrag befasst sich [[Mag. Florian Schwanninger]] mit dem Thema &amp;quot;Erinnern und Gedenken in Oberösterreich. Eine historische Skizze der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesarchiv-ooe.at/xchg/SID-43EE0F18-C5093FC3/hs.xsl/2679_DEU_HTML.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glückliche Bestimmung==&lt;br /&gt;
Diplomarbeit von Peter Draxler:  [http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf Glückliche Bestimmung - Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn] &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/8/81/Diplomarbeit_Peter_Draxler.pdf &amp;quot;Glückliche Bestimmung. Vergangenheitsbewältigung in Adolf Hitlers Geburtsstadt Braunau am Inn.&amp;quot;] Peter Draxler, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Philosophie, Universität Innsbruck, Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geburtsort: Braunau am Inn==&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.] Judith Forster &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/a/a0/Diplomarbeit_Forster.pdf &amp;quot;Geburtsort: Braunau am Inn. Wie die Braunauer/innen heute mit dem Hitler-Erbe umgehen.&amp;quot;] Judith Forster, Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitgeschichte entdecken: Braunau 1945 - 1995==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot;  am BG und BRG Braunau &amp;lt;ref&amp;gt;[http://braunau-history.at/w/images/c/ca/Zeitgeschichte_entdecken_1945_-_1995.pdf Projektarbeit] der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtgegenstandes &lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung und Rechtskunde&amp;quot; am BG&lt;br /&gt;
und BRG Braunau. Teilnehmer: Chabera Martin, Dicker Claus, Gollhammer Angela, Hawlik Peter, Hertwich Rainer, Iozu Magdalena, Kienesberger Yvonne, Mayr Julian,Täuber Christina, Weibold Thomas, Weickenkas Edith, Oktober 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsextremismus in Braunau==&lt;br /&gt;
Vom '''OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus''' wird das ''Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug'' herausgegeben, dessen aktuellste Fassung (Stand 1. März 2013) folgende '''Hinweise auf Braunau''' enthält:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im '''April und Mai 2009''' will die „Nationale Volkspartei“ (NVP) – ihr Parteiprogramm stammt&lt;br /&gt;
zum Teil wortwörtlich aus einem Schulungstext der SS – zwei Aufmärsche in Braunau und&lt;br /&gt;
Linz durchführen, die nach breiten Protesten verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''April 2012''' versuchen Rechtsextremisten eine antifaschistische Demonstration in Braunau&lt;br /&gt;
zu stören – unter anderem durch „Sieg Heil“-Rufe und eine Rauchgranate. Die Polizei nimmt&lt;br /&gt;
eine Person fest und erstattet mehrere Anzeigen nach dem Verbotsgesetz. Noch im Jänner&lt;br /&gt;
2012 hatte ein Sprecher der Braunauer Polizei behauptet, im Bezirk gebe es keine&lt;br /&gt;
rechtsextreme Szene, nur „rechts angehauchte Gruppen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im '''Februar 2013''' werden vom Landesgericht Ried im Innkreis drei junge Rechtsextremisten&lt;br /&gt;
wegen NS-Wiederbetätigung zu bedingten Freiheitsstrafen von jeweils sechs Monaten&lt;br /&gt;
verurteilt. Sie haben unter anderem mit einem Bombenanschlag gedroht und am Ende einer&lt;br /&gt;
antifaschistischen Demonstration in Braunau eine Rauchgranate geworfen. Vor Gericht&lt;br /&gt;
stehen sie zu ihrer Gesinnung. Zwei der drei Urteile werden rechtskräftig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dossier Rechtsextremismus.pdf|miniatur|Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten&lt;br /&gt;
mit Oberösterreich-Bezug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; informiert das [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)] über aktuelle rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Braunauer Gemeinderat: Anna-Sax-Straße==&lt;br /&gt;
Der Braunauer Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung am 12.12.2013 auf Antrag des Kulturausschusses, den neuen Straßenzug im Bereich Klostermühlstraße-Raffoldstraße-Haunerstraße, Stadtteil Ranshofen, in [[Anna Sax]]-Straße umzubenennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;endlich Deutsch – Österreich zwischen Anschluss und Krieg&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September 2014, beschäftigen sich mit dem Zeitraum vom 12. März 1938, also dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- SS- und Polizeieinheiten in Österreich, bis zum 1.September 1939, dem deutschen Angriff auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm 23. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ht1.at/mediathek/4995/Braunauer_Zeitgeschichte_Tage.html Bericht Fernsehsender HT1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage vom Freitag, 25. September, bis Sontag, 27. September 2015, beschäftigen sich mit einem in diesem Jahr aktuellem Thema: &amp;quot;Schicksalsort Lager&amp;quot;. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier das Programm: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at 24. Braunauer Zeitgeschichte-Tage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitgeschichte Tage Plakat.jpg|25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage Plakat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Die Veranstaltung feiert heuer das 25-Jahr-Jubiläum. Als Thema wählten die Verantwortlichen &amp;quot;Macht der Bilder - Bilder der Macht&amp;quot;. Termin: Freitag, 23. September 2016, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 25. September 2016 mittags.&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. Eintritt frei&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;Religion und Moderne&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die 26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich mit der Rolle von Religion(en) in der gegenwärtigen modernen Gesellschaft. Angesichts der zunehmenden politischen Instrumentalisierung der Religionsfrage werden einerseits die Dialoge zwischen den Religionen und andererseits jene zwischen den staatlich gestaltenden und den religiösen Kräften Momente von zentraler Bedeutung und Herausforderung sein, wenn es um die Sicherung des sozialen Friedens und der politischen Stabilität in Europa geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung wird der '''Egon Ranshofen-Wertheimer-Preis 2017 an Botschafter a. D. Dr. Paul Leifer''' vergeben, der 1973 nach dem Militärputsch in Chile zahlreiche politisch Verfolgte in der österreichischen Botschaft aufnahm und ihnen die Ausreise nach Österreich und damit die Rettung ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26. Braunauer Zeitgeschichte-Tage:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Termin:''' Freitag, 22. September, bis Sonntag 24. September 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Veranstaltungsort:''' GUGG Kulturhaus der Stadt Braunau, Palmstr. 4, 5280 Braunau. '''Eintritt frei'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==27. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: &amp;quot;1968&amp;quot;==&lt;br /&gt;
21.09.2018. Die diesjährigen Braunauer-Zeitgeschichte-Tage vom '''Freitag 28. bis Sonntag 30. September''', beschäftigen sich mit  '''&amp;quot;1968&amp;quot;.''' Das Thema bezieht sich nicht nur auf das konkrete Jahr, sondern &amp;quot;1968&amp;quot; steht auch als Chiffre für eine Umbruchszeit, die viele Lebensbereiche betraf und in vielen Ländern, auch unter gegenseitiger Beeinflussung, wirksam wurde. Das Eintreten gegen Repression in aller Welt einte viele - der Krieg in Vietnam brachte eine weltweite Friedensbewegung hervor, die gewaltsame Unterdrückung des &amp;quot;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;quot; durch den Einmarsch in der Tschechoslowakei bedeutete einen Pyrrhussieg der Sowjetunion. Gerade aber die individuellen alltagshistorischen und popkulturellen Assoziationen machen einen wesentlichen Teil des Bildes von &amp;quot;1968&amp;quot; aus. Es ist, je nach Sichtweise, Verdienst oder Schuld der 68er, die althergebrachten strengen Gepflogenheiten aufgeweicht und die Umgangsformen gelockert zu haben. Die prinzipielle Forderung nach Emanzipation berührte auch die Frage von Geschlechterrollen und Sexualmoral, von alternativen Modellen des Zusammenlebens und Kindererziehung, von Wertevermittlung und Umgang mit der &amp;quot;Vätergeneration&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm im Detail: [http://www.zeitgeschichte-braunau.at/index.php/programm]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Geachtet - geächtet“==&lt;br /&gt;
Die 28. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September, unter dem Titel &amp;quot;Geachtet - geächtet&amp;quot; mit Kunst / Künstler/innen, ihren Höhenflügen und Abstürzen in der öffentlichen oder auch veröffentlichten Wahrnehmung beschäftigen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen der Beiträge, welche in- und ausländische Fachleute präsentieren, spannt sich von der prinzipiellen Frage, ob bei der Bewertung eines Kunstwerkes negativ konnotierte Einstellungen bzw. Handlungsweisen der Person, die es schuf, tendenziell oder gar prinzipiell zu ignorieren seien. Dazu gehören natürlich nicht nur politische Vereinnahmung und die mit dem Wechsel politischer Verhältnisse einher gehende Änderung der Beurteilung, sondern auch die Frage der Beziehung von Kunstwerk,  Künstler/in und Moral (''&amp;quot;Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters ...&amp;quot;'' Arthur Schnitzler) – weit über die „me too-Diskussion“ hinaus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird über die Rolle von bildenden Künstlern, Musikschaffenden, Literaten und Architekten in Diktaturen diskutiert bis hin zu einem Überblick über Ausstellungen und Ausstellende 1943/44 in der Braunauer „Galerie in des Führers Geburtshaus“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird am Donnerstag 26. September, 19.30 Uhr, im GUGG der NS-Propagandafilm „Kolberg“ gezeigt und in seinem Kontext von der Filmwissenschafterin R. Killius (Frankfurt/M.) kommentiert. Dazu wird auf die Biografien von Hauptdarstellern und des Regisseurs vor und nach 1945 eingegangen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung werden am Samstag, 28. September, 19.30 Uhr besondere Initiativen ausgezeichnet: Der Verein für Zeitgeschichte hat der Stadt Braunau vorgeschlagen, den Egon-Ranshofen-Wertheimer-Preis 2019 an Dr. Regina Watschinger, Linz, stellvertretend für ihren verstorbenen Onkel Dr. Herbert Watschinger und damit stellvertretend für alle zu verleihen, die aus eigener Initiative soziale / karitative Grundlagenarbeit in Ländern, die damals als &amp;quot;Dritte Welt&amp;quot; bezeichnet wurden, geleistet haben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Egon-Ranshofen-Wertheimer-Sonderpreis 2019 soll an die Initiative &amp;quot;Eine Welt&amp;quot; (IEW) Braunau gehen, um damit jene lokale Gruppe zu würdigen, die seit 1978 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Lateinamerika unterstützt. &lt;br /&gt;
Weitere Infos: http://www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/kuenstler-hoehenfluege-und-abstuerze;art70,3130323]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage „Das schwache Geschlecht?“==&lt;br /&gt;
Die 29. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich in der Zeit von Freitag 25. September  abends bis Sonntag 27. September 2020 mittags unter dem Titel &amp;quot;Das schwache Geschlecht?&amp;quot; mit Frauengeschichte (Fokus gerichtet auf die Zeit seit etwa 1900) und mit virulenten Problemstellungen der aktuellen Frauen- und Geschlechterdiskussion  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht die analysierende Betrachtung der fremd- und selbstgeformten Bilder von Frauen in deren individueller, familiärer, gesellschaftlicher und politischer Existenz. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, versuchen Antworten auf Fragen nach Geschlechterperspektiven im internationalen Kontext und auf Fragen nach Strategien der Gleichstellung zu geben, sie beleuchten die oft von Vorurteilen überlagerte Situation von Asylwerberinnen, die vielfach vergessene Rolle von Künstlerinnen und schließlich die Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird viel über einen gesellschaftlichen Rückschritt zu früheren Rollenfixierungen geschrieben und geredet – auch dieser Diskussion soll Raum und Beachtung bei den Zeitgeschichte-Tagen gegeben werden. Der Beitrag über das Bild von Frauen in Comics soll nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten dieser eigenständigen Kunstform in Gang setzen. Dem in Österreich einzigartigen Frauenmuseum in Hittisau wird Gelegenheit geboten, sich zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einstimmung wird bereits am Donnerstag 24. Sept. 2020, 19.30 Uhr, im GUGG der Film „Der Taucher“ gezeigt: Familiäre Gewalt und die unbeugsame Kraft des Aufbegehrens dagegen, tiefe Sehnsucht nach Liebe - ein Psychothriller, in dem Regisseur Günter Schwaiger inmitten der scheinbaren Idylle einer mediterranen Insel die Geschichte eines Traumas aus den unterschiedlichen Perspektiven der vier Beteiligten, zwei davon detailreich gezeichnete Frauenfiguren, erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tagung wird ergänzt durch eine Ausstellung, die nicht nur im gewohnten Rahmen, im  Bezirksmuseum Herzogsburg stattfindet (Eröffnung Donnerstag, 17. September 2020, Ausstellungsdauer verlängert bis 20. Februar 2021), sondern den gesamten öffentlichen Raum der Stadt Braunau einbezieht: Wir laden dazu ein, an Hand eines Stadtplans Punkte in Braunau aufzusuchen, die in besondere Beziehung zu Frauen gesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: HR Mag. Florian Kotanko, Mail florian-kotanko@aon.at    Mobil +43 664 5827010, &lt;br /&gt;
Website www.zeitgeschichte-braunau.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage: Wahrheit (er)finden==&lt;br /&gt;
Die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage werden sich mit sehr aktuellen, aber auch in Geschichte und Geschichtsschreibung weit zurück verfolgbaren Fragestellungen zu den antithetischen Themenfeldern „Fakten – Alternative Fakten – Fake News“ beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstgebastelte, wirklichkeitsresistente Verschwörungsmythen sind in Zeiten von Krisen weit verbreitet, auch die Verfälschung der eigenen Identität bis hin zu Hochstapelei in „sozialen Medien“. Literarische Fiktion wie die Auferstehung Adolf Hitlers im Roman „Er ist wieder da“ ebenso wie die Überzeugung, „dass Elvis lebt“, mögen als harmlos gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gänzlich anders müssen menschenverachtende  Verschwörungserzählungen eingeordnet werden, die die Wirklichkeit in bedrohlicher Weise entstellen. Die dort stets präsenten, Kommunikation ausschließenden Argumente „Alternativlosigkeit“ oder „historische Gesetzmäßigkeit“ mussten schon oft als Begründung für Repressionsmaßnahmen herhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hugo Portisch, dem unlängst verstorbenen Doyen des österreichischen Journalismus, stammt folgender Satz: „Meine Maxime: Check – Recheck – Double Check. Eine Information muss zweimal überprüft werden, bevor sie ins Blatt darf.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussage mag wie ein mahnender Anspruch Hintergrund für die 30. Braunauer Zeitgeschichte-Tage sein. Sie gilt nicht nur für Journalistinnen und Journalisten. Galten früher gedruckte Lexika und Enzyklopädien als quasi unantastbare Auskunftsquellen, so hat seit 20 Jahren das Internet, dort vor allem die Online-Enzyklopädie Wikipedia, diesen Platz eingenommen, mit all den daraus erwachsenden Verpflichtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet. Die Beiträge, für die zahlreiche Fachleute zugesagt haben, wollen Antworten auf Fragen nach dem kulturgeschichtlichen Hintergrund, nach Strategien der Meinungsmanipulation, gesellschaftlichen Einflüssen und individuellen Orientierungen zu geben, sie beleuchten die Funktionen moderner Kommunikationsmittel, beschäftigen sich aber auch mit konkreten lokalen Vorgängen und persönlichen Erfahrungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.zeitgeschichte-braunau.at/programm/ Das Programm]'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Ludwig Laher: Text der Mahnsteinrede Braunau 10. Mai 2019==&lt;br /&gt;
''Hinweis: Für Inhalt und Form des Textes (mit Ausnahme der Hervorhebungen) ist ausschließlich der Autor verantwortlich - es gilt das gesprochene Wort''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil meiner Reputation als Schriftsteller verdanke ich Büchern, die sich mit der Zeit rund um die an sich kurze Periode des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ich habe sie nicht in erster Linie aus historischem Interesse geschrieben, sondern weil ich mich darin mit Grundsätzlichem beschäftige, das auch für die Gegenwart und Zukunft bedeutsam ist: Wie der Mensch mit dem Menschen umgeht, wie Gesellschaften merklich oder unmerklich in die Barbarei abgleiten, woraus sich diese Barbarei speist, wie nach einem solchen Tiefpunkt der Zivilisation nur sehr bedingt Konsequenzen gezogen werden, viele Täter ungeschoren davonkommen, während die Opfer lange Zeit verdrängt, geleugnet, geringgeschätzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine heutige Rede wird daher mindestens so viel von der Gegenwart und der Zukunft handeln wie von der Vergangenheit. Gerade weil es, wie die Einladung verkündet, um die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus geht, versteht es sich nachgerade von selbst, dass ich deutlich beim Namen nennen und kommentieren werde, was sich in der letzten Zeit hier in Braunau an Unsäglichem abgespielt hat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Jahrtausende war der Begriff ''&amp;quot;Opfer&amp;quot;'' dadurch gekennzeichnet, dass der, die oder das Geopferte in die Zukunft wirken sollte. Man wollte damit die jeweils imaginierten Götter besänftigen, günstig stimmen. Wer ein Opfer bringt, gibt etwas her, das Bedeutung hat für ihn, wichtig ist. Gewürze, Schmuck, Waffen, Schafe, Menschen. Wenn es um Menschenopfer ging, waren es deshalb oft genug nicht die mehr oder weniger leicht entbehrlichengefangenen Feinde, die den Opfertod sterben mussten, sondern Angehörige des eigenen Volkes, bis hin zu hochangesehenen Priestern und Priesterinnen eines Kultes. Das tat allen weh, am meisten natürlich trotzdem den brutal Geopferten. Wer kennt nicht die verstörende biblische Geschichte von Abraham und Isaak? Um ein Haar hätte Abraham in blinder Verehrung seines Gottes den geliebten eigenen Sohn geschlachtet. Erst in der letzten Sekunde blies Gott selbst, heißt es, das blutige Ritual ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man von den Opfern des Nationalsozialismus spricht, schwingt dieser alte Bedeutungshorizont des Wortes indirekt noch einigermaßen nach. Sie sollen nicht umsonst gestorben sein, hört man oft bei Ansprachen, ihr Opfer verpflichte uns. Wozu? frage ich Sie und mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mauthausenkomitee Österreich, die Nachfolgeorganisation der Lagergemeinschaft überlebender Opfer, deren Mitglieder aus demographischen Gründen mittlerweile fast alle verstorben sind, das Mauthausenkomitee also gibt jährlich eine Devise aus, unter der möglichst viele der erfreulich zahlreichen Gedenkveranstaltungen in ganz Österreich stehen sollen. Heuer heißt diese Parole ''&amp;quot;Niemals Nummer. Immer Mensch&amp;quot;''. Gemeint ist damit, dass die Insassen der Lager ihrer Individualität beraubt wurden, indem sie nur noch als Nummer existierten, ihre Namen nicht mehr verwendet werden durften. Gemeint ist damit, dass Gedenkakte nach dem Krieg lange Jahre die abstrakten Zahlen in den Mittelpunkt stellten, sechs Millionen ermordete Juden, eine halbe Million ermordete Sinti und Roma, dreißigtausend Behinderte allein in Hartheim.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Ermordeten waren Menschen wie du und ich, mit Vor- und Zunamen, einem Leben voller Freud und Leid, große Persönlichkeiten, einfache Leute, Greise und Säuglinge, Widerstandskämpfer und unpolitische Privatpersonen, die den Machthabern im Weg standen. Ihrer wird heuer überall bei den Mahn- und Gedenkfeiern, auch bei jener für die beiden NS-Lager im Bezirk Braunau in Weyer-St.Pantaleon, unter anderem mit dem Verlesen von Namen, mit der Herausstellung einzelner Biographien besonders gedacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister von Braunau ließ dem Verein für Zeitgeschichte einen kurzen Brief zukommen, der es verdient, hier vollständig zitiert zu werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sehr geehrter Herr Obmann Magister Kotanko, lieber Florian,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''in der Vorstandssitzung des Vereins für Zeitgeschichte am 28.01. wurde über die Verlesung der Namen von NS-Opfern aus Braunau und Ranshofen als zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. gesprochen.&lt;br /&gt;
Der Kulturausschuss hat am 06.03. anhand der übermittelten Unterlagen beraten und diese zusätzliche Aktivität bei der Gedenkstunde am 10.05. abgelehnt.&lt;br /&gt;
Wir bitten dich um Kenntnisnahme.''&lt;br /&gt;
''Mit freundlichen Grüßen''&lt;br /&gt;
''Mag. Johannes Waidbacher''&lt;br /&gt;
''(Bürgermeister)''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Bürgermeister verzichtet darauf, diese schroffe Ablehnung des Kulturausschusses schriftlich zu begründen. Er spricht einfach ein Verbot aus. Nun stimmt es zwar, dass die mir zugegangene Einladung neben dem Verein für Zeitgeschichte und dem Mauthausenkomitee auch die Stadtgemeinde Braunau als Veranstalter ausweist, aber wer gibt den politisch Verantwortlichen von Braunau, ausgerechnet von Braunau am Inn das Recht, eine Gepflogenheit zu unterbinden, die in zahllosen Städten und Dörfern Österreichs eine Selbstverständlichkeit darstellt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehme Zurückhaltung kann in Zeiten des sich täglich frecher aufplusternden Rechtsextremismus nicht der Weisheit letzter Ratschluss sein. Ross und Reiter dieser Untersagung müssen genannt werden, die Opfer haben es verdient.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖVP und FPÖ wurden womöglich bei der Meinungsbildung im März noch von einem inzwischen abhanden gekommenen Vizebürgermeister mit Kanalisationshintergrundkräftig unterstützt, der sich als verseschmiedender Fachmann für Gut und Böse, Ausgrenzung und Blutsverbundenheit, Kulturreinheit und hinige Sprachvermischungen internationalen Ruhm von New York bis Tokio erworben hat. ÖVP und FPÖ also verordnen ein Opfergedenken ohne Opfernamen, ohne die ermordeten Individuen und stellen sich damit ohne Wimpernzucken in eine üble Tradition.&lt;br /&gt;
Man kann zwar vielleicht dem Verein für Zeitgeschichte den Mund verbieten, nicht aber dem eingeladenen Hauptredner dieser Veranstaltung. Natürlich fühle ich mich unter diesen Umständen fast verpflichtet, jetzt erst recht jene möglichst vollständige hohe dreistellige Anzahl der bekannten NS-Opfer Braunaus Namen für Namen vorzutragen, sie persönlich zu würdigen. Aber daran hindert mich nicht das lächerliche Verbot des Bürgermeisters, sondern die bereits gestellte Frage nach einer anderen Verpflichtung: Ihr Opfertod, übrigens auch jener der einfachen Kriegstoten, verpflichte uns Lebende. Wozu also? frage ich nochmals.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist erstaunlich einfach. Zu einem lauten: ''Niemals wieder!'', und das natürlich jenseits der unverbindlichen Sonntagsreden von Politikern jedweden Geschlechtes, die sich danach gleich wieder mit jenen ins Bett legen, die ständig Zwietracht säen, an der Untergrabung der Demokratie arbeiten und sich in Teilen zumindest einen kleinen Hitler zurückwünschen. Wiederholungen des Schrecklichen lassen sich aber nur vermeiden, wenn man die Umstände des Gewesenen ausreichend analysiert und Konsequenzen daraus zieht. Dazu habe ich etliches zu sagen, weswegen ich die Opfer um Verständnis bitte, meine beschränkte Zeit nicht mit dem Verlesen ihrer aller Namen zu verbringen. Stattdessen greife ich mir einige wenige heraus, erzähle ihr Schicksal und ziehe daraus meine Schlüsse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe gesagt, dass ich die Opfer um Verständnis bitte, und das ist tatsächlich so gemeint. Für mich sind diese Menschen zwar gestorben, aber nicht vergangen, nicht weg. Sie sind unter uns, man kann mit ihnen kommunizieren, sie sind lebendig wie Franz Schubert, wenn ich mich auf sein Streichquintett in C-Dur einlasse, wie Ferdinand Sauter, der große, hochaktuelle österreichische Vormärzdichter, wenn ich mich 2017 mit seinen Handschriften auseinandersetze und sein Werk in Buchform neu ediere.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen von einst sind unter uns, wenn wir uns auf sie einlassen. Von Zeit zu Zeit schaue ich den beiden Mädchen aus Hochburg-Ach auf dem Foto in der Broschüre über die beiden Lager St. Pantaleon-Weyer in die Augen, deren junges Leben von den Nazi-Mördern aus Rassenwahn ausgelöscht wurde, und ich verspreche '''Anna''' und '''Hildegard Kerndlbacher''' stets aufs neue, mein bescheidenes öffentliches Gewicht in die Waagschale zu werfen, dass nie wieder die das unumschränkte Sagen haben, die jetzt schon nichts dabei finden, ganze Menschengruppen a priori auszugrenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Innenminister ungestraft, ohne individuelle Gründe für eine Fluchtbewegung nach Österreich überhaupt geprüft zu haben, Asylsuchende statt in ein Erstaufnahmezentrum von vornherein in ein von ihm so benanntes ''&amp;quot;Ausreisezentrum&amp;quot;'' verfrachten lässt, hat der menschenverachtende Zynismus einen weiteren Etappensieg davongetragen, die Verrohung wird täglich salonfähiger. Der Aufschrei dagegen hielt sich leider in engen Grenzen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Anna Sax''', einer Braunauer Zeugin Jehovas, die dafür ins KZ Ravensbrück eingeliefert wurde. Als sogenannte Ballastexistenz – auch ein unüberbietbar zynischer Begriff – als Ballastexistenz wurde sie schließlich, weil nicht mehr arbeitsfähig, in der Gaskammer der Tötungsanstalt Bernburg an der Saale ermordet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtverlesen werden darf hier und heute nach dem Mehrheitswillen des Kulturausschusses der Stadtgemeinde Braunau am Inn der Name von '''Franz Amberger''', einesl inken Braunauer Widerstandskämpfers gegen die braune Pest, der enttarnt, vom Volksgerichtshof verurteilt und in München-Stadelheim mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es konnte alle treffen, dich und mich. '''Josef Mayr''' aus Neukirchen an der Enknach zum Beispiel erwischte seine eigene Frau in seinem eigenen Bett mit dem dortigen NS-Bürgermeister und wurde dafür im Lager Weyer im Kreis Braunau binnen fünf Tagen über Weihnachten 1940 totgefoltert. Ein Foto in einer großartigen Publikation der Gemeinde Neukirchen über die NS-Zeit zeigt den Schuster und Hausbesitzer Josef Mayr etliche Jahre vorher im Kreis der Mitglieder des örtlichen Rauchklubs, alle im korrekten dunklen Anzug, der Kellner tischt gerade schön verzierte Maßkrüge auf. Dieser offenbar gut integrierte Mitbürger wurde in einem Lager für Asoziale und Arbeitsscheue beseitigt, das vor allem dazu diente, aus privaten Gründen unliebsame Mitmenschen beugen, gar vernichten zu können. Sie alle haben Namen, sie alle haben Schicksale. Niemals Nummer, immer Mensch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Tage erst haben KZ-Überlebende einen dringenden Appell an den oberösterreichischen Landeshauptmann gerichtet, das Arbeitsübereinkommen der ÖVP mit den Freiheitlichen aufzukündigen. Sie führen unter anderem den Einzelfall eines FPÖ-Stadtrates in Leonding an, der als Mitglied der schlagenden Burschenschaft ''&amp;quot;Donauhort zu Aschach&amp;quot;## dem Vereinsmotto: ##&amp;quot;Was gibt es hier? Deutsche Hiebe!&amp;quot;'' huldigt und am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden will. Deutsche Hiebe hätten sie genug empfangen, meinen die uralten Herrschaften.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, jeder rechtsextreme Einzelfall, viele davon in einer österreichischen Regierungspartei, ist solch ein neuerlicher Hieb. Ebenfalls jüngsten Datums ist jene Studie, die nachweist, dass 42 Prozent der Bewohner dieses Landes Mauthausen als Standort eines riesigen KZ nicht nennen können und 38 Prozent glauben, der Nationalsozialismus könne wieder an die Macht kommen. Das unsägliche Leid der NS-Opfer soll nicht umsonst gewesen sein, es verpflichte uns, heißt es gebetsmühlenartig in den Sonntagsreden. Und dann solche Zahlen.&lt;br /&gt;
Der Ort, an dem ich diese Rede halte, ist kein gewöhnlicher. Hier in der schönen, sympathischen und keineswegs besonders rechten Stadt Braunau ist dereinst durch Zufall ein Säugling auf die Welt gekommen, der ihr seinen Stempel aufdrücken sollte. Was hat das unschuldige Baby Adolf, frage ich mich wieder und wieder, das mit drei Jahren weg war von hier, zur Bestie gemacht, zu einem gewissenlosen Massenmörder, dem nur wenige andere wie Stalin, Idi Amin oder Pol Pot an die Seite gestellt werden können?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang des offiziellen Braunau mit dieser Gestalt ist trotz aller Initiativen wie dem Friedensbezirk und der verdienstvollen Tätigkeit des Vereins für Zeitgeschichte durch viele Jahrzehnte ähnlich wenig souverän wie jener der Republik Österreich als ganzes. Wenn ein Innenminister, diesfalls der vorletzte, blauäugig meint, man müsse Hitlers Geburtshaus bloß dem Erdboden gleich machen, und damit würde es sich haben, wenn eine sogenannte Expertenkommission zwar den Abriss beeinsprucht, aber eine tiefgreifende Fassadenumgestaltung empfiehlt, um dem Gebäude seine Symbolkraft zu nehmen, handelt es sich dabei um unverständlich naive Wünsche ans Christkind.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolkraft haftet nämlich nicht an den Mauern dieses Hauses, sie haftet am Taufschein Hitlers und an seiner Überhöhung Braunaus gleich zu Beginn von ''&amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;''. Da schreibt er: ''&amp;quot;Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur auf den ersten Blick verwunderlich scheint es, dass Hitler das vergleichsweise winzige Nest Braunau in Randlage der oberösterreichischen Provinz gleich im nächsten Absatz, und damit quasi in einem Atemzug, auch noch zum Symbol jener weiteren großen Aufgabe erklärt, die, bald nach der Eingemeindung noch des letzten Deutschen ins künftige Großreich, mangels gesicherter Ernährung des Herrenvolkes das moralische Recht zur Erwerbung fremden Grund und Bodens beinhalte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch entspricht es dem kruden Denken des mord- und brandlüsternen Unruhestifters völlig, die so kurz nach der demoralisierenden Niederlage von 1918 und dem alliierten Friedensdiktat scheinbar absurden, später freilich eins zu eins eingelösten Phantasien von einem Großdeutschen Reich und den zur Schaffung neuen Lebensraumes unausweichlichen Eroberungsfeldzügen weit darüber hinaus als ein selbstverständliches Ganzes anzusehen. &lt;br /&gt;
Die ihm von einem gütigen Schicksal direkt vor das Säuglingsnäschen gesetzte ärgerliche Grenze mitten auf der Brücke über den breiten Strom, ungefähr hundert Meter vom Braunauer Stadtplatz entfernt, steht in seiner utilitaristischen Logik symbolisch für die anstehende Missachtung aller Grenzen Europas. In diesem von den Strahlen deutschen Märtyrertums vergoldeten Innstädtchen, bayerisch dem Blute, österreichisch dem Staate nach, wohnten am Ende der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Eltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind, um in der sprachlichen Welt des künftigen Kriegsherren zu bleiben, ganz schön schwere Geschütze, Markierungen, die Braunau, ob es will oder nicht, bleibend anhaften. Hätte es der Vizebürgermeister von Hohenems oder Gramatneusiedl weltweit in die Schlagzeilen gebracht, wenn er dummdreiste Rattenverse gereimt hätte? Eben. Braunau hat er jedenfalls in der internationalen Wahrnehmung um Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
Es hilft nichts, wenn der Bezirkshauptmann klagt, Hitler hätte hier doch nur die Windeln gefüllt, warum bringe man Braunau dauernd mit ihm in Verbindung, schon gar nicht, wenn fünfzehn Kilometer weiter in Marktl der bayerische Papst, für ganze zwei Jahre nach seiner Geburt dort beheimatet, durch Ankauf seines Geburtshauses, dessen Umgestaltung zu einem Museum, durch Papstbier, Benediktschnitten und Benediktpilgerweg, jüngst gar durch eine riesige, merkwürdig phallisch anmutende Bronzesäule am zum Benedikt-Platz umbenannten Marktplatz rauf und runter gefeiert wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob man will oder nicht, mit Geburtsorten wird eine Aura verbunden, die im Fall Hitlers von ihm selbst kräftig mitgebastelt wurde. Damit muss man umgehen lernen. Kindesweglegung ist jedenfalls kein probates Mittel. Wir stehen hier direkt am Mahnstein mit seiner untadeligen Inschrift, die mehr Engagement für die Sache der Demokratie einfordert als ich allenthalben wahrnehme: ''&amp;quot;Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen&amp;quot;''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen habe ich ein neues Buch ''&amp;quot;Wo nur die Wiege stand&amp;quot;'' veröffentlicht, das sich – womöglich ein Mitgrund für die Einladung an mich, hier eine Rede zu halten – mit früh verlassenen Geburtsorten berühmter Persönlichkeiten beschäftigt. Marktl und Braunau spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Das Nachrichtenmagazin '''&amp;quot;Profil&amp;quot;''' widmete dem Buch gleich fünf ganze Seiten, und als ich hier untätig stand, während der Redakteur eine Fotoserie des Hitlerhauses anfertigte, kamen ungefragt Menschen auf mich zu und redeten mich an. '''Wolfgang Paterno'' lieh diesen Wortmeldungen nebenbei ein Ohr und gibt sie in seinem Artikel in Ausschnitten wieder. Ein echter Österreicher, wie er bekundete, hielt sein Rad neben mir an und meinte ungefragt, er habe damit nichts zu tun. Aber wenn Obama den Friedensnobelkreis kriegen kann, dann müsste ihn Hitler erst recht kriegen. Ein Ehepaar aus dem Norden Deutschlands näherte sich, er zackig: ''&amp;quot;Ist das das Haus?&amp;quot;'' Ich nickte nur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass um diesen Hitler selbst vor seinem eigenen Geburtshaus ein großer Bogen gemacht wird? Wieder einmal gibt es anscheinend eine Braunauer Übereinkunft, auf den Namen zu verzichten. Der Mahnstein kommt ohne ihn aus, eine andere Kennzeichnung gibt es nicht, Interessenten müssen sich anderweitig informieren. Will man so Hitlers ungebrochen vorhandene Anhängerschaft im Zaum halten, die letzten November mit Bezug auf das Geburtshaus in Gestalt der Vikings Security Austria Division Braunau öffentlich feixte: ''&amp;quot;Wenn alles gut geht haben wir bald ein Vereinslokal!&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts lässt sich bannen, wenn man Hitlers Namen ausblendet, wenn man sich allzu defensiv verhält, absolut nichts. Ich habe weder ausreichend Zeit noch ist hier der rechte Ort, Vorschläge zu referieren, wie sich besser, adäquater, souveräner, professioneller mit dieser Bürde umgehen ließe. Aber ich wüsste einiges zu raten. Meine Adresse ist bekannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es nicht zuletzt Schriftstellerkolleginnen und -kollegen, die intensiv gewarnt haben vor dem, was sich da am Horizont abzeichnete. Es ist ihnen zumeist nicht gut bekommen, sie wurden im KZ ermordet wie '''Jura Soyfer''', '''Gertrud Kolmar''' oder '''Erich Mühsam''', endeten durch Selbstmord wie Egon Friedell, Kurt Tucholsky oder Walter Benjamin, viele entkamen gerade noch rechtzeitig ins Exil wie '''Ödön von Horvath''', '''tefan Zweig''' oder '''Bertolt Brecht'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerinnen und Schriftsteller stehen auch heute an vorderster Front jener, die sich intensiv mit der Sprache der Hetzer beschäftigen und vor fatalen Weichenstellungen warnen. Erst neulich wurde ich von '''Renate Welsh''', der 80jährigen Präsidentin unseres Berufsverbandes, gebeten, mich aktiv an der Redaktion einer öffentlichen Stellungnahme zu beteiligen, die folgendermaßen lautet und mit einem Satz des Innenministers beginnt: &lt;br /&gt;
''„Ich glaube immer noch, dass der Grundsatz gilt, dass das Recht der Politik zu folgen hat und nicht die Politik dem Recht“'', dozierte Innenminister '''Herbert Kickl''' im ORF-Report vom 22.1.2019. Dieser Grundsatz galt tatsächlich in unseligen Zeiten, als etwa die NSDAP Rechtsorgane schriftlich anherrschte, es sei ''„völlig abwegig und ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft die Gesetzmäßigkeit von Maßnahmen der Verwaltungsbehörde oder einer Parteidienststelle überprüft“'', die Mord und Totschlag zur Folge hatten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik hat in der Demokratie das Recht ohne Wenn und Aber zu respektieren, die in der Verfassung festgelegten Prinzipien der Gewaltentrennung und Rechtsstaatlichkeit sind zu garantieren. Österreichischen Parteien steht es frei, national und auf EU-Ebene für die Veränderung bestehender Gesetze um je nötige Mehrheiten zu werben. Wer allerdings das Völkerrecht aushebeln will, die Menschenrechtskonvention in Frage stellt und die Gewaltentrennung und Gleichheit vor dem Gesetz als Hindernis für seine Vorhaben begreift, ist als Innenminister untragbar. Herbert Kickl muss gehen, und zwar sofort. Soweit unsere Erklärung.&lt;br /&gt;
Über dreihundert Schriftstellerinnen und Schriftsteller, praktisch alles, was Rang und Namen hat in Österreichs Literatur, stellten sich hinter diesen Text, der ein in meinem dokumentarischen Roman ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' vorkommendes Originalzitat enthält, mit dem die NSDAP jenen mutigen Oberstaatsanwalt bedrohte, der 1941 Licht in die Tötungsverbrechen der SA im NS-Arbeitserziehungslager Weyer-St. Pantaleon an der Grenze Salzburg-Oberösterreich bringen wollte. Mord und Totschlag werden darin verharmlosend als Maßnahmen einer Parteidienststelle bezeichnet, die sakrosankt bleiben müssen.&lt;br /&gt;
Dass man für jedwede auch noch so begründete Äußerung, die nicht den Geschmack rechter Recken abbildet, von deren Seite Hass erntet, ist heutzutage längst ein Gemeinplatz. Auf der FPÖ-Fanseite war zu unserer Erklärung mit den Namen von 308 Autorinnen und Autoren längere Zeit der ebenfalls mit vollem Namen gezeichnete Eintrag eines sich im Netz einschlägig präsentierenden Mannes zu lesen, der jubelte: ''&amp;quot;Super jetzt haben wir eine Liste und wenn es dann soweit ist wissen wir wer abgeholt werden muss.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus der Sachverhaltsdarstellung meines Berufsstandes an die Staatsanwaltschaft Innsbruck werden wird, wird sich weisen. Festzuhalten bleibt, dass es immer so anfängt: Zuerst kommen die Provokationen, dann das Dummstellen, das gezielte Verschieben der Grenzen des Sagbaren, die Kumpanei mit etwas weniger rechtsgerichteten Parteien, die um der Macht willen solche Grenzüberschreitungen, solches Hetzen tolerieren, dann folgen Drohungen, Einschüchterungen derer, die sich noch trauen, ein offenes Wort zu finden. An diesem Punkt sind wir wieder einmal angelangt. Was die Zukunft bringen wird, liegt an uns allen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende meiner Rede möchte ich eines der Opfer selbst zu Wort kommen lassen, denen ich in ''&amp;quot;Herzfleischentartung&amp;quot;'' ein Denkmal gesetzt habe: '''Alwine Rosenfels''', eine sogenannte einfache Frau, eine Sintiza, schrieb aus dem Zigeuneranhaltelager Weyer im Kreis Braunau einen letzten Brief. Darin heißt es u.a.: ''&amp;quot;Du kannst es dir nicht denken, wie es in mir ausschaut, da ich unter diesen Menschen sein muß (…), die an meinem Schicksal schuld sind. Ich meine oft, es drückt mir das Herz ab, liebe Mitzi. Teile dir auch mit, dass mein zukünftiger Mann in Wildshut in Arbeit steht und wegen unserer Trauung müssen wir noch warten. (…) Teile dir auch mit, dass Klein-Gitti krank ist, und es ist kein Wunder. Die Männer mussten von früh bis spät als Zwangsarbeiter an der Regulierung der Moosach schuften, um das Ibmer Moor trockenzulegen. Frauen und Kinder saßen untätig im Lager, Medikamente gab es keine, auch wenn, wie zur Zeit dieses Briefes ,gefährliche Krankheiten wie die kruppöse Lungenentzündung dort grassierten und ihren Tribut forderten.&amp;quot;''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wovon träumte Alwine Rosenfels? Ihre Wünsche, ihre Hoffnungen waren sehr bescheiden. Sie träumte von einer Trauung mit ihrem zukünftigen Mann, von einer Genesung des kleinen Kindes, davon, den NS-Aufsehern nicht mehr ausgeliefert zu sein, die solches Unglück über sie gebracht, die ihr das Herz abgedrückt haben. Dabei war das erst der Anfang, keine Hochzeit, keine Freilassung. Mit 300 anderen bis dahin Überlebenden wurde Frau Rosenfels im November 1941 aus dem Kreis Braunau ins besetzte Polen in ein Zigeunerghetto deportiert und am 6. Jänner 1942 vergast. Offizielle, selbstverständlich erlogene Todesursache: Fleckfieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nach intensiven Recherchen steht fest: Hitlers Biographien sind fehlerhaft====&lt;br /&gt;
31.05.2016. Mit Adolf Hitlers Kindheit und Jugend haben sich Dutzende Biografen beschäftigt. Aber alle diese Werke haben eines gemeinsam: sie sind in einigen Details korrekturbedürftig, wie der Braunauer Historiker Mag. Florian Kotanko jetzt nach der Sichtung aller Unterlagen im Archiv der Stadtpfarre Braunau herausgefunden hat. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history stellt Details von Hitler-Biographien in Frage====&lt;br /&gt;
26.04.2016. Die jüngsten Recherchen von [[Mag. Florian Kotanko]], braunau-history.at, werden zweifelsohne für eine lebhafte Diskussion zu allen vorliegenden wissenschaftlichen Biographien von Adolf Hitler  führen. Denn manches, was in diesen Schriften festgehalten ist, kann nach diesen neuen Erkenntnissen nicht mehr als „wissenschaftlich gesichert“ definiert werden. [[Pressearchiv|Hier weitere Informationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Othmar Plöckinger: Frühe biografische Texte zu Hitler. Zur Bewertung der autobiografischen Teile in &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot;====&lt;br /&gt;
08.01.2016. Anlässlich der ab Anfang 2016 rechtlich möglichen Neuauflage von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; verweist braunau-history auf die wissenschaftlichen Ausführungen des Salzburger Historikers Othmar Plöckinger (2010), der auch Mitglied des Herausgeberteams der kommentierten Ausgabe von &amp;quot;Mein Kampf&amp;quot; (Institut für Zeitgeschichte München, 2016) ist. &lt;br /&gt;
Dass es eine der Grundanstrengungen von Hitlers Leben gewesen sei, die eigene Person zu verhüllen wie zu verklären, schrieb schon Joachim Fest. Kaum eine Person der Weltgeschichte habe sich so konsequent stilisiert und im Persönlichen unauffindbar gemacht wie er. Wie aber verlief dieser Prozess, wann begann er? Welche Aspekte seiner Biografie wurden von Hitler in den Vordergrund geschoben, welche abgeschwächt und welche ganz verschwiegen? Und welche Rolle spielte schließlich Hitlers Umgebung bei der Ausbildung von Topoi, die seit 1933 zum Allgemeingut einer ganzen Gesellschaft werden sollten? All diese Fragen beleuchtet Othmar Plöckinger. Für Braunau als Geburtsstadt Hitlers sind manche Aspekte bekannt, etliche Details bedürfen aber noch der Klärung - das Team von braunau-history arbeitet daran.    [[Media:Ploeckinger.pdf|  Ploeckinger.pdf]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chris Brandner’s diary on the visit of David and Judith Barry====&lt;br /&gt;
22.05.2015. Following months of research by [[Mag. Florian Kotanko]] and weeks of preparation by members of the “Stadtverein” and also by a dear friend '''Lee Thomas''' in the US,  finally our guests '''David''' and '''Judith Barry''' from Marblehead, Massachusetts, are about to arrive. Even the '''“Boston Globe”''' picked up our story on how the whole project developed and had a telephone interview with us, before '''Tom Farragher''' (columnist of the “Globe”) interviewed the Barrys for their article. Florian and I had a very open discussion with Tom by phone on May, 8th. It went very well we thought. We spoke for about 45 minutes with each other. Tom posed a number of interesting questions. First of all he tried to understand, why we are doing all that. Within a relatively short time we hope we could make it clear to him why we are involved and what our issues are. People tend to forget and families tend toproduce sagas and most politicians are opportunists. This is a very unhealthy basis for crazy youngsters to start again with similar or even the same idiotic and scary slogans of the Nazis. Therefore it is one of the goals of the [http://www.zeitgeschichte-braunau.at '''Verein für Zeitgeschichte'''] , the '''Stadtverein Braunau''' and the duty of our generation to do their best to keep the memories, good and bad,  alive and do not allow grass to grow over our Nazi past, as so many do wish.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
For men who felt and thought like my father, the end of the war surely was welcome, but for them it was difficult to accept to call their total military defeat liberation as we, from the next generation, easily can do now. Many Austrians were victims but many also were perpetrators. Sometimes it is very hurtful to remember honestly and to learn from the past. &lt;br /&gt;
====The first day of the visit May, 13th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft1.jpg|Flughafen München, Erich Marschall waiting for David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft2.jpg|Flughafen München, David and Judy arrived&lt;br /&gt;
Datei:Barry_ankunft3.jpg|Please, a smoke&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau_72.jpg|Ingo  (li.) and Christian welcome (re.) David and Judy in Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark1.jpg|David and Judy with Barbara Doppler, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_palmpark2.jpg|David and Judy with Elisabeth, Palmpark Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tom has sent his article in the [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html “Globe”] to us. It is written very well. We are happy to get this support in the States. Erich and I went to Munich to pick-up the Barrys. They arrived without problems. David surprised me already at the airport when we by passed some old timer planes like the Super Constellation, when he pointed out inclear German - and this is a Junkers 52 called the “Tante Ju”. We had a very intensive and cordial day learning to know each other quickly: no difficulty considering their open, cordial and modest personality. Lee’s preparative work for both sides was decisive for an easy start. The Barrys only had good words for her. During lunch at the [http://heuteessen.com/at/5280/gugg-lounge/? &amp;quot;Gugg Lounge”] they met with Ingo, president of our association. After David and Judy had left for a short rest, Erich, Ingo, some helpers  and I celebrated Ingo’s birthday to come next day. Dinner was taken at the [http://heuteessen.com/at/5280/stadtgasthaus-schnaitl/?kategorie=&amp;amp;suche=schnaitl Schnaitl’s Stadtwirtshaus] where Florian and Elisabeth also joined us. Erich, Florian and Elisabeth took David and Judy along to a session of boule in the Palm Park. Here they happened to meet Barbara Doppler -  the diary of her family gave the first hint at the fate of one American soldier who died when crossing the River Inn in May 1945. This made Florian starting his research and opened the way to Dave and Judith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The second day May, 14th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau1.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau9.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau4.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau6.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau11.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau12.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau15.jpg|David and Judy, Braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick4.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Innblick2.jpg|David and Judy, Inn-Salzachblick&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen3.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen8.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry4.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Burghausen7.jpg|David and Judy, Burghausen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner1.jpg|David and Judy, brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner3.jpg|David and Judy,  brewery Bogner&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bogner.jpg|David and Judy, Helmut&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thursday morning Florian, Erich and I met David and Judy at ten for a sight-seeing stroll through Braunau. At lunch time we left for Burghausen. On the way we showed them the location of the POW camp, Inn Salzach Blick and then the magnificent view of Burghausen and the castle. Weißwurst for lunch and then the one mile walk through the longest castle of the world. We were surprised how well David managed to walk all the way. The weather also was ok.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The evening at [http://www.hausbrauerei-bogner.at Bogner’s] (our  local pub) was wet of beer and tears. Florian, Elisabeth, Gitti and Oliver, Erich and his sons and Heidi and I attended. Bogner as there presentative of the local veteran’s association gave Judy and David a small present that moved them very much. Brass music played like crazy around our table in the garden, so we escaped into the inn for dinner where we were encountered with a group of people celebrating with very intensive harmonicaplay and hefty singing. So after the meal we finished the evening off in another more quiet room. David and Judy simply were overwhelmed with all the info, people and sights. It will need some time for them to digest. So tomorrow we will have the official programme. Let’s see ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The third day May, 15th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_clifford.jpg|Corp. Clifford Barry&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk1.jpg|press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_pk2.jpg|David and Judy, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher2.jpg|David and  Mayor  Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Barry_waidbacher3.jpg|David and Mayor Waidbacher, press conference&lt;br /&gt;
Datei:Brief_marblehaed.jpg|Brief Town of Marblehead MA Board of Selectmen&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch8.jpg|David signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch3.jpg|Judy signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_goldenes_Buch6.jpg|Mayor Waidbacher signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch5.jpg|the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_Goldenes Buch8.jpg|Florian signs the book of honour&lt;br /&gt;
Datei:Barry_gruppenbild6.jpg|David and Judy, members of city of braunau&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke2.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke5.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke6.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke7.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke10_1.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke11.jpg|Commemoration on the bridge&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke13_1.jpg|David dropped a bouquet of flowers into the river&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke14.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke15.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Barry_bruecke16.jpg|Interviews to the Austrian national TV&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier9.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_wojak.jpg|District governor Georg Wojak&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_waidbacher2.jpg|Mayor Hannes Waidbacher&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier1.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier5.jpg|David and Harry Buchmayr MP&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier13.jpg|ceremony in front of Hitler’s birthplace&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier_Bogner1.jpg|Hr. Schinwald, Hr. Bogner, veteran’s association, David and Judy&lt;br /&gt;
Datei:Mahnstein4.jpg|David and Judy, Mahnstein in front of Hitler’s birthplace&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
The official parts of today also went very well. David and Judy at times fought their tears, but at the end everyone was impressed and happy, a memorable day. It started at the city hall with a welcoming message by the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] to the press, dignitaries of the local government and us from the “Stadtverein”, then Florian held his presentation on his research and its outcome. The following questions of the press showed a lot of interest but they were considerate and not too inquisitive. Most went in English so I did not have to say or translate too much. David gave very good answers and statements on his pilgrimage, as he calls it, signatures were given in the book of honour. The page was designed by Ingo, the president of our society, who could not attend due to private obligations. The book was signed by the Barrys, the mayor, the district governor and - on an extra page - by all guests present .&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Then we went out to the River Inn, to the middle of the bridge to commemorate David’s father’s death. David did not mind the press and TV team to follow. A short ceremony, prayers etc. was held by our local priest '''Jan Lange''', he found some very nice words for David and Judy, all in English, a minute of silence, then David dropped a bouquet of flowers down into the again very fast flowing river, he obviously and understandably was very moved. The bouquet floated very well with flowers up, so we could watch it nearly all the way down to the railway bridge. The fast flowing current let us easily imagine how these soldiers had to fight in 1945 to keep this feeble pontoon bridge intact, not designed for an alpine river. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interviews were given to the Austrian national TV at the near end of the bridge, lunch with the mayor in [http://heuteessen.com/at/5280/wolfgrubers-altdeutsche-weinstube/? Wolfgruber's Altdeutsche Weinstube], one of the oldest inns in Braunau followed. David was not very impressed as he himself lives in a house built at about the same time, very remarkable for America we remarked.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In the late afternoon '''the commemoration ceremony in front of Hitler’s birthplace''' took place. It seemed to be easy on David. I introduced him and Judy to all the dignitaries present and they were welcomed warmly as guests of honour. One hour of speeches and chorales followed. David’s father and the decisivepart Americans played on our way to democracy and freedom   was mentioned several times. The evening in the very crowded [http://heuteessen.com/at/5280/obergut-hofschaenke/? Ober’s inn] with some 100 delegates from the Austrian UN peace keepingforce who also attended the commemoration service earlier, was ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fourth day May, 16th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg1.jpg|Trip to Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg2.jpg|Mirabellplatz, Judy in the Zwergerlgarten&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg4.jpg|David and Judy, Schloss Mirabell&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg5.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg6.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg7.jpg|David and Judy, horsedrawn carriage&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg8.jpg|David and Judy, Augustiner Müllnerbräu&lt;br /&gt;
Datei:Barry_salzburg9.jpg|David and Judy, Train Salzburg-Braunau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Our trip by train to '''Salzburg''' went well and even the weather was perfect. Erich’s wife Doris and son Florian and also Heidi attended the tour to give it a more personal touch. Again and again David surprised us with his in depth knowledge of history and even with the knowledge of some basic German! After a while of sight-seeing in Salzburg both David and Judy did show signs of exhaustion. We hardly managed to coax them up into the Stiegl Bräu for lunch. There we enjoyed good goulash and a magnificent view down to the inner town of Salzburg. Considering David and Judy’s signs offatigue we decided to send them off on a romantic tour of the city in a horsedrawn carriage and on their own. We made sure the coachman we selected did speak English to explain if needed. The day was finished off at the Müllnerbräu, an ancient brewery of a monastery. Even though both are no beer drinkers, we thought it to be an interesting place for Dave and Judy to see and a good excuse for us to have a couple of beers.  On the railway trip home we all realised how exhausted we were so we did let David and Judy retire as soon as we arrived in Braunau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====The fifth day May, 17th====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Barry_braunau7.jpg|Florian, Hannes, David, Judy, Erich, Christian&lt;br /&gt;
Datei:Barry_raschhofer.jpg|Kommentar Monika Raschhofer, OÖN, 21.05.2015&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erich and I took David and Judy back to Munich airport. During checking out at the hotel also Florian and the mayor [[Mag. Johannes Waidbacher|'''Hannes Waidbacher''']] showed up to say good bye. There were some long hugs…&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
We sincerely do hope that our visitors take home with them good memories of their pilgrimage to Braunau. We tried to give our best and in return we got the very good feeling that we could do a little bit for a very very nice couple to come to grips with their past and that they hopefully also understand more about our struggle with ours.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
The next few days we will be going through all photos made and other info to print it on a DVD. Also a copy of the Austrian National TV broadcast of the interview with David (it went extremely well) will be included. We will send a copy of the DVD to Chris Johnston, to  Lee and to Tom  and of course to the Barrys.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
I guess also we are ready for a rest and to attend to other duties which we neglected during the last five days. It was great that Erich and I shared duties from the first hour to the last.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Chris Brandner''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gestures like these…====&lt;br /&gt;
Citizens of the city and the district of Braunau often suffer from the fact, that the whole world immediately associates Braunau with Hitler, being his birth place. The beautiful Gothic sites, the economic performance and the unique setting of Braunau amidst natural reserves along the river Inn, are not really perceived.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tourists are standing marvelling on our city square, in front of St. Stephan’s church, at the banks of the wide river Inn and, yes of course also in font of Hitler’s birthplace and the memorial stone placed there. That this stone exists is good. That David Barry was invited is very good. It does not change anything on the fact that his father, an American soldier - one of the last casualties of WWII, in May 1945 drowned here in the River Inn. It does not change anything at it, that he never really learned to know his father and that he had to grow up without him. But it may be changes something in his feelings he has for the distant town in which his father had to die for the people who live there today and who engage themselves in the fate of others.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestures like these are exactly the way how the city of Braunau may call international attention and this in a very congenial, history conscious and most of all humane way.&amp;lt;br /&amp;gt;'''m.raschhofer@nachrichten.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mrs. und Mr. Barry in Braunau====&lt;br /&gt;
15.05.2015. Sympathisch, bescheiden und ausgesprochen herzlich - so präsentieren sich Mrs. Judith und Mr. David Barry bei ihrem Besuch in Braunau. Beiden halten sich auf Einladung des Stadtvereines Braunau vom 13. bis 17. Mai 2015 in Braunau auf. Höhepunkt des Besuches ist sicherlich die Gedenkfeier auf der Innbrücke, wo David von seinem Vater Clifford Barry Abschied nehmen wird, der im Mai 1945 als US-Soldat im Inn ertrank. Mr. Barry ist auch Gast der jährlichen Mahnfeier vor dem Geburtshaus von Adolf Hitler am 15. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Boston Globe berichtet über Besuch von David Barry====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Boston_globe.jpg|Boston Globe, 12.05.2015&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.2015. Die renommierte amerikanische '''Tageszeitung Boston Globe''' berichtet ausführlich vom Besuch von Mr. David Barry und dessen Frau Judith in Braunau. Die beiden besuchen Braunau, wo der Vater von David Barry, Clifford Barry, im Mai 1945 unmittelbar nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Inn ertrank. Die Einladung von Mrs. und Mr. David erfolgt auf Initiative des Stadtvereines Braunau [http://www.bostonglobe.com/metro/2015/05/12/son-salute-father-years-later/0UaGaLjlym82Lme9m2STwM/story.html Boston Globe, 12.05.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtverein Braunau lädt Sohn von gefallenen US-Soldaten nach Braunau ein====&lt;br /&gt;
23.04.2015: Der Stadtverein Braunau setzt ein beeindruckendes, einzigartiges und menschliches Zeichen des Gedenkens: 70 Jahre nachdem der US-Soldat Clifford Barry im Mai 1945 beim Einmarsch der amerikanischen Armee im Inn ertrank, lädt der Stadtverein Braunau dessen Sohn David Barry und dessen Frau von 13. bis 17. Mai 2015 nach Braunau ein. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Dokumente aus dem Archiv der Neuen Warte am Inn====&lt;br /&gt;
Braunau-history.com zeigt seit kurzem Zeitungsberichte der Neuen Warte am Inn zum Thema &amp;quot;Eröffnung des Führer-Geburtshauses&amp;quot; im März 1943. Info [[Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte: Hitler befürwortete Sonderbeauftragten====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau.jpg|Abschrift, Gauleiter A. Eigruber, Seite 1, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau2.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 2, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau3.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 3, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau4.jpg|Abschrift Gauleiter A. Eigruber, Seite 4, 19.11.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau5.jpg|Reichsminister des Inneren, 30.12.1942&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau6.jpg|Reichsministerium des Inneren, 13.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau7.jpg|Reichsministerium des Inneren, 19.03.1944&lt;br /&gt;
Datei:Sonderbeauftragter_braunau8.jpg|Chef der Reichskanzlei, 03.04.1944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.02.2015: Die bislang oftmals geäußerte Meinung, Adolf Hitler hätte an seiner Geburtsstadt Braunau keinerlei Interesse gehabt, wird nun erschüttert. Durch intensive Recherchearbeiten von [[Mag. Florian Kotanko]], wissenschaftlicher Berater von braunau-history.at, in Akten des '''Bundesarchives Berlin (Signatur BArch, R43-II/1013b)''' kann belegt werden, dass Hitler einen „Sonderbeauftragten für die Erweiterung und Umgestaltung von Braunau“ befürwortete und großes Interesse für die Entwicklung seiner Geburtsstadt zeigte. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte:_Hitler_bef.C3.BCrwortete_Sonderbeauftragten|Mehr Info: Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Enteignung löst großes Medienecho aus====&lt;br /&gt;
16.02.2015 Die vom Innenministerium geplante, juristisch schwer umsetzbare Enteignung des Eigentümerin des Hitlerhause beschäftigt nationale und internationale Medien. Info [[Pressearchiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Augsburger Allgemeine: Was wird jetzt aus Hitlers Geburtshaus====&lt;br /&gt;
16.02.2015: [http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Was-wird-jetzt-aus-Hitlers-Geburtshaus-id33040317.html  Augsburger Allgemeine, 15.02.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Zürcher Zeitung: Österreichs Mühen mit dem Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
24.01.2015: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtet ausführlich von der momentanen &amp;quot;Nicht-Nutzung&amp;quot; des Geburtshauses von Adolf Hitler und vom Verhalten der Eigentümerin. [http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/oesterreichs-muehen-mit-dem-hitler-haus-1.18464468NZZ, NZZ, 21.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurier: Hitlerhaus-Besitzerin droht Enteignung====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Die Tageszeitung Kurier berichtet über die Absicht des Innenministeriums, die Eigentümerin des Hitler-Geburtshauses zu enteignen. [http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/hitlerhaus-besitzerin-droht-enteignung/107.943.827 Kurier, 13.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Innenministerium will Hitler-Haus übernehmen====&lt;br /&gt;
14.01.2015: Oberösterreich heute berichtet von den Plänen des Innenministerium, das Geburtshaus von Adolf Hitler zu übernehmen. [http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016 ORF Oberösterreich heute, 14.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
14.01.20215: Ausführlicher Bericht über die derzeitige Situation rund um das leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler. [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/braunau-hitler-geburtshaus ZEIT Online, 11.01.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ORF Radio OÖ berichtet über braunau-history.at====&lt;br /&gt;
12.01.2015:  Das ORF Landestudio OÖ berichtet über die aktuellen Zugriffszahlen von braunau-history.at und interviewt dazu [[Mag. arch. Ingo Engel]]. [[Datei:orf1.mp3|ORF OÖ, 12.01.2015]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Braunau-history legt eine überzeugende Bilanz====&lt;br /&gt;
'''BRAUNAU (09.01.2015). Beeindruckende Zahlen liefert der Stadtverein Braunau für die Website www.braunau-history.at. Seit dem Start vor 13 Monaten wurde diese Website mehr als 16.300mal aufgerufen und von mehr als 13.000 Personen genutzt. „Dies zeigt, dass wir mit diesem Projekt eine richtige Entscheidung getroffen haben“, so [[Mag. arch. Ingo Engel]], Obmann des Stadtvereines als Betreiber dieses Projektes.''' Weitere Infos [[Pressearchiv|Pressearchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====BBC berichtet über Hitler-Haus====&lt;br /&gt;
29.12.2014: Unter dem Titel [http://www.bbc.com/news/world-europe-30539384 &amp;quot;Hitler's old house gives Austria a headache&amp;quot;] berichtet der englische Fernsehsender BBC über die aktuelle Diskusssion zur weiteren Nutzung des Geburtshauses von Adolf Hitler. In diesem Bericht interviewt die Journalistin '''Bethany Bell''' [[Mag. Florian Kotanko]] zur Geschichte von Braunau als Geburtsort von Adolf Hitler und zur momentan ungelösten Frage, wie das derzeit leeerstehende Geburtshaus zukünftig genutzt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neue Fakten zur Braunauer Geschichte====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zeitungsbericht_Barry.jpg|Zeitungsber.orgicht über Tod von Corp. Clifford Barry, 26. Mai 1945&lt;br /&gt;
Datei:Barry_burial.jpg|Bestattungsurkunde Clifford Barry, Friedhofsverwaltung Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Grabstein_Barry.jpg|Grabstein Clifford Barry, Friedhof Marblehead&lt;br /&gt;
Datei:Braunau80th.jpg|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
Datei:Innbruecke1945.png|Zerstörte Innbrücke, 02.Mai.1945, Foto: Jaroslav Smejkal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.204: '''Clifford Barry''' und '''Richard L. Felt''' – so lauten die Namen jener zwei US-Soldaten, die am 5. Mai 1945 bei der Überquerung von Simbach nach Braunau im Inn ertranken. Diese bislang unbekannten Fakten der Braunauer Geschichte sind das Ergebnis umfassenderer Recherchearbeiten in amerikanischen Archiven von [[Mag. Florian Kotanko]]. Bei diesen Recherchen fand Mag. Kotanko auch bislang in Braunau unbekannte Fotos der zerstörten Innbrücke. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Pressearchiv#Braunau-history:_neue_Fakten_zur_Braunauer_Geschichte|Kapitel Pressearchiv]] und [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#245th_Engineer_Combat_Battalion:_Bridging_the_Inn_River_at_Braunau.2C_Austria|Kapitel Kriegsende 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nachrichtenmagazin profil: Das Hitler Haus====&lt;br /&gt;
10.11.2014: In der Ausgabe Nr.46/2014 beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin [http://www.profil.at/articles/1445/980/378432/hitlers-haus-die-republik-mietkosten-eigentuemerin-nutzung profil] in der Titelgeschichte ausführlich mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler und der Rolle der Eigentümerfamilie Pommer, ''&amp;quot;die es immer verstand, gutes Geld mit dem historisch aufgeladenen Ort zu machen&amp;quot;.'' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem umfassend recherchierten Artikel von '''Christa Zöchling''' wird die Website braunau-history.at als ''großartig'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geburtshaus von Hitler (wieder einmal) ein internationales Medienthema====&lt;br /&gt;
Das derzeit leerstehende Geburtshaus von Adolf Hitler und die zukünftige Nutzung sorgen Ende August, Anfang September 2014 erneut für Schlagzeilen in deutschen Medien. [[Pressearchiv|Bild]], [[Pressearchiv|Focus Online]] und die [[Pressearchiv|Passauer Neue Presse]] befassen sich ausführlich mit der Theamtik der weiteren Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tun mit dem Hitler-Haus?====&lt;br /&gt;
''Braunau gilt für viele Menschen als Geburtsort des Bösen'', schreibt der österreichische Politikwissenschaftler [[Andreas Maislinger|Andreas Maislinger]] in einem Gastbeitrag auf www.orf.at Er plädiert dafür, ein historisches Zeichen zu setzen und das Geburtshaus Adolf Hitlers in ein &amp;quot;Haus der Verantwortung&amp;quot; zu verwandeln. Hier der gesamte Beitrag: [http://science.orf.at/stories/1743234 ORF science, 30.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schmierereien in Braunau vor Hitlers Geburstag====&lt;br /&gt;
Ein &amp;quot;Krieg&amp;quot; der Schmierereien ist in Braunau entbrannt. [http://search.salzburg.com/display/sn1507_15.04.2014_41-52239935 Salzburger Nachrichten, 14.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mahnstein mit Farbe beschmiert====&lt;br /&gt;
Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus wurde mit Farbe beschmiert. [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Mahnstein-mit-Farbe-beschmiert;art70,1359706 OÖN, 11.04.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neues von ganz rechts====&lt;br /&gt;
Braunau-history.at ist sofort mit dem [http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]verlinkt. Unter dem Thema &amp;quot;Neues von ganz rechts&amp;quot; wird über rechtsextreme Aktivitäten in ganz Österreich berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die ersten Unterlagen aus der Bevölkerung====&lt;br /&gt;
braunau-history.at setzt sich auch zum Ziel,  die Bevölkerung zu motivieren, bislang unbekannte Dokumente, Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte bereitzustellen. Erfreulich: die ersten historischen Unterlagen treffen ein. So übergab '''Fritz Artmeier''' aus Braunau die persönlichen Notizen von [[Wilhelm Grünwaldt]] [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Major_Wilhelm_Gr.C3.BCnwaldt:_Teildarstellung_.C3.BCber_Braunau.2C_Mai_1945_.5B5.5D]] und '''Franz Danzinger'''. [[http://braunau-history.at/wiki/index.php?title=Kriegsende#Hauptmann_Franz_Danzinger:_Wie_ich_das_Kriegsende_in_Braunau_erlebte_.5B6.5D]].Beide spielten bei der kampflosen Übergabe der Stadt Braunau an die Amerikaner am 2. Mai 1945 eine entscheidende Rolle: Maj. Grünwaldt als Stadtkommandant und Hauptmann Danzinger als dessen Adjutant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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